Segeljolle-Atlanta-Koralle
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Schwertaufholer



 
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sailorbrand




Geschlecht: Geschlecht:männlich
Anmeldungsdatum: 21.02.2007
Beiträge: 36
Wohnort: BW

BeitragVerfasst am: 18.05.2007, 20:28    Titel: Schwertaufholer Antworten mit Zitat

Bei meiner Koralle (Rundspant) sind die Aufholer für die Schwerter nach hinten geführt auf je eine Klampe.

Das scheint so nicht zu gehören. Vermutlich doch eher nach vorn und dort irgendwie umgelenkt.

Wo kommt die Umlenkung (Original) hin? Hat da mal wer ein Bild?

Meine Schwerter sind Eisen. Somit wurde die direkte Umlenkung nach hinten wohl gemacht, weil die Klemmen für das Gewicht nicht ausreichen.
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BeitragVerfasst am: 18.05.2007, 20:28    Titel: Anzeige

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tiktoe




Geschlecht: Geschlecht:männlich
Anmeldungsdatum: 19.04.2007
Beiträge: 37
Wohnort: Alsace/ France

BeitragVerfasst am: 19.05.2007, 07:54    Titel: Antworten mit Zitat

hi sailorbrand,
habe bei meiner die umlenkrollen am vorderen ende der mahagoni zierleiste der sitzbänke angebracht. Scheint mir für dich eine gute stelle zu sein, da die schwerter wohl schwer sind? Ob das allerdings original ist weiss ich nicht. Im yacht artikel von 1967 gibt es gar keine schwertaufholer zu sehen
tiktoe
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felixina




Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 26.02.2007
Beiträge: 162
Wohnort: bremen

BeitragVerfasst am: 19.05.2007, 12:11    Titel: Antworten mit Zitat

moin moin!

wir haben zufällig zwei fotos gefunden:


das schwertfall geht aus dem schwertkasten nach vorne, auf eine umlenkrolle (siehe pfeil) und zurück an den schwertkasten, in eine klemme:


...sieht original aus!

hoffe es hilft ein wenig..?!
_________________
alles wird gut!

felixina


Zuletzt bearbeitet von felixina am 14.10.2008, 16:00, insgesamt einmal bearbeitet
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sailorbrand




Geschlecht: Geschlecht:männlich
Anmeldungsdatum: 21.02.2007
Beiträge: 36
Wohnort: BW

BeitragVerfasst am: 19.05.2007, 19:29    Titel: Antworten mit Zitat

genau die Umlenkrolle interessiert mich. Wie sieht die Original aus? Block oder nur Öse?

Ob jemand noch Originale übrig hat?
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felixina




Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 26.02.2007
Beiträge: 162
Wohnort: bremen

BeitragVerfasst am: 19.05.2007, 20:12    Titel: Antworten mit Zitat

moin nochmal!
ich bin mir ziemlig sehr sicher dass es ein block ist. ich nehme nächstes mal die kamera mit zum boot Cool ... anbieten kann ich dir aber keine.... Mit den Augen rollen Winken
_________________
alles wird gut!

felixina
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felixina




Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 26.02.2007
Beiträge: 162
Wohnort: bremen

BeitragVerfasst am: 20.05.2007, 20:16    Titel: Antworten mit Zitat

moin moin!
hier nun ein foto vom block für das schwertfall.


_________________
alles wird gut!

felixina
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Mathias




Geschlecht: Geschlecht:männlich
Anmeldungsdatum: 13.02.2007
Beiträge: 175
Wohnort: Petershagen bei Minden

BeitragVerfasst am: 22.05.2007, 00:09    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

jetzt weiß ich endlich, was mich letztes Jahr nach dem Erstehen des Bootes so irittiert hat. Das Boot hat für Auf- und Niederholer je eine Klampe vor und hinter dem Schwertkasten. Jedoch der Aufholer (nach vorne) ist mit einem Gummistropp belegt under der Niederholer mit einem festen Fall. Das funktioniert zwar theoretisch, aber wenn man auf Grund läuft wäre andresherum besser. Mag sein, daß es ein Vorbesitzer falsch montiert hat, andererseits ist mein Boot total unverbastelt (original) so daß es evtl. sogar ab Werft so gedacht war. Auf jeden Fall sind die Schwerter aus Holz, Stahlschwerter sind bestimmt nicht original.

Ich habe weder Aufholer noch Niederholer belegt, da die Schwerter durch die Dichtlippen am Rumpf so fixiert werden, daß ich sie in jede beliebige Stellung schieben kann und sie dann so hängen bleiben. Wäre mir auch etwas mühselig, da ich alleine segel, immer alle Klampen neu zu belegen.

Grüße
Matthias
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Hannes Lüking




Geschlecht: Geschlecht:männlich
Anmeldungsdatum: 29.05.2007
Beiträge: 14
Wohnort: Bodensee, Schweiz

BeitragVerfasst am: 12.06.2007, 18:40    Titel: Antworten mit Zitat

Hoi Sailorbrand
Bei meiner Koralle (Rundspant, 1978) werden die Holzschwerter nach achtern mit einem Gummi (Niederholer), nach vorn mit einer Talje (Aufholer) mit einer Übersetzung 1 : 2 bedient und auf einer Lippklampe belegt. An den Aufholer ist dazu ein fliegender Block geschäkelt. Unter dem Wellenabweiser ist eine Schot befestigt, läuft durch den Block des Aufholers zurück unter einen festen Block unter dem Wellenabweiser und von dort in das Cockpit. Die Konstruktion ist insgesamt wenig überzeugend, da die Geometrie des Niederholers die Schwerter nicht aureichend im ausgefahrenen Zustand sichern kann. So verschiebt sich bei schneller Fahrt der Lateraldruckpunkt achterlich. Dies lässt sich aus geometrischen Gründen auch mit einem höheren Gummizug nicht beheben. Das Problem stellt sich mit Stahlschwertern vielleicht weniger. Trotzdem wäre es interessant zu hören, ob jemand eine überzeugende Lösung für den Rundspant gefunden hat oder früher Schwerter mit einer anderen Kopfgeometrie verbaut wurden, die Auf- und Niederholer bessere Angriffspunkte gegeben haben.
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Petit Chaos




Geschlecht: Geschlecht:männlich
Anmeldungsdatum: 27.01.2007
Beiträge: 789
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 28.07.2007, 17:55    Titel: Antworten mit Zitat

Ergänzung zur Hannes seinen Beitrag.

Hatte am Steinhuder Meer, bei viel Welle und Wind das Problem, das das Steuerbordschwert nicht einwandfrei ausfuhr.

Hatte vorher noch nie Wind und Welle mit der Koralle. Bei der Regatta habe ich das Luvschwert aufgeholt und vor bzw. bei der Wende wieder runtergelassen.

Wobei das Steuerbordschwert nicht ausfuhr. Habe zum Schluss beide Schwerter per Hand niedergeholt und unten gelassen

Zurück in Berlin habe ich mich mit dem Problem auseinandergesetzt. Bin zum Schluss gekommen das Konstruktionsbedingt keine andere Möglichkeit gibt (wie Hannes schon festgestellt hat). Das auswechseln des Niederholer`s aus Gummi gegen ein festes Fall, halt ich für verkehrt, da bei Grundberührung dies zu Schäden am Schwertkasten führt und der senkrechte Stand des Schwertes damit auch nicht erreicht wird (siehe Skizze).

Das einzige was ich mir vorstellen könnte, die Schwerter aus Holz gegen Kunststoff auszuwechseln welsches nicht aufschwimmt und nicht so Schwer ist wie Metall. Ob dies aber die Segeleigenschaften verbessern wird ist noch dahin gestellt.

Habe bei meiner Koralle die Verschraubung des Schwertumlenkpunkte gelöst, sodass die Schwerter leichter gehen und die Niederholer (Gummizug) etwas strammer gespannt.

Bei viel Wind mit Welle gehen die Schwerter nach unten, verschieben sich aber nach Achtern, denke das Konstruktionsbedingt dies so sein soll.



Wenn ich mich recht erinnere und Mathias von seiner Koralle ein Bild mit ausgeklappten Schwert einstellen könnte, dort ist meines Erachtens zu sehen das die Schwerter nach achtern stehen müssen. (Mathias hat noch eine Koralle mit oben offenen Schwertkasten in einen hervorragenden Originalzustand, freue mich schon auf die restaurierte Koralle 2008).
_________________
In der Ruhe liegt die Kraft

Franko alias
"Petit Chaos"
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Hannes Lüking




Geschlecht: Geschlecht:männlich
Anmeldungsdatum: 29.05.2007
Beiträge: 14
Wohnort: Bodensee, Schweiz

BeitragVerfasst am: 30.07.2007, 20:22    Titel: Antworten mit Zitat

Hoi Petit Chaos
Danke für Deinen Beitrag und die Zeichnung. Für den nächsten Winter habe ich mir vorgenommen, die Schwerter so umzubauen, dass sie mit Gummiunterstützung einfahren und mit einem Niederholer ausgeschwenkt werden. Ich habe noch zwei Auto-Release Clamcleats, die den Niederholer bei Grundberührung zuverlässig frei geben werden. Da zum Bug reichlich Platz ist, kann ich die Aufholer mit soviel Gummi wie nötig ziehen lassen, so dass die Stellung der Schwerter ganz zuverlässig vom Niederholer bestimmt wird. Bei schneller Fahrt wandert jetzt das Schwert nach oben und der Lateraldruckpunkt Richtung Heck, so dass ich zunehmen Gegenruder legen muss. Wie ich es genau mache, weiss ich aber noch nicht, vor allem beim Angriffspunkt des Niederholers bieten sich Verbesserungen an. Vielleicht gibt es hier im Forum ja weitere gute Ratschläge und Ideen, danke für Deine Hinweise!
Hannes
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knilli
Administrator



Geschlecht: Geschlecht:männlich
Anmeldungsdatum: 22.12.2006
Beiträge: 211
Wohnort: Wentorf b. HH // Ratzeburger See

BeitragVerfasst am: 31.07.2007, 17:32    Titel: ... Antworten mit Zitat

also bei meiner habe ich ganz herkömmlich einen auf- und einen niederholer. beides aus einem kleinen tauchen...

die schwerter und kästen halten eine menge aus - bei meiner alten koralle sind wir (meine schwester und ich) immer mit stehenden schwertern in den grund gefahren um vor dem landliegeplatz aufzustoppen. hat immer gut funktioniert. Mit den Augen rollen

aber ich denke auch daß das gummi an den niederholer gehört... ein dicker gummistrob verkleinernt warscheinlich auch den enormen wassereinbruch durch das schwertall - da ich ja nur ein tauchen habe ist das loch im kasten etwas groß...

knilli
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Mathias




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Anmeldungsdatum: 13.02.2007
Beiträge: 175
Wohnort: Petershagen bei Minden

BeitragVerfasst am: 02.08.2007, 23:55    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo miteinander,

ich versuche mal hier ein Bild meiner Schwertkonstruktion einzustellen, aber das hilft Euch nicht weiter. Mein Schwertkasten (einer früheren S6R) ist anders konstruiert als Eure Kästen. Er hat nach oben keine Verbindung zum Deck, ist daher offen und ein oberes Teil des Schwertes mit einem runden "Knopf" schaut heraus. Daran kann ich das Schwert einstellen ohne Nieder- oder Aufholer. Auch in "hochgeholtem" Zustand - siehe Bild - schaut das Schwert deutlich unter dem Rumpf heraus.


Shot with Jenoptik JD 3.1 exclusiv at 2007-08-02

Meine Schwerter sind auf Grund der alte Dichtlippen am Schwertkasten sehr schwergängig, was bedeutet, daß sie in jeder gewünschten Position von selber stehen bleiben. Diese Konstrukton der Schwertkästen wurde geändert, weil sie sehr anfällig war und die Schwertkästen leicht aus dem Rumpf ausbrachen. Nicht so sehr beim Segeln, als vielmehr beim Aufrichten nach einer Kenterung. Es wird ja immer gelehrt, möglichst weit nach außen auf das Schwert zu gehen um das Boot zügig wieder aufzustellen. Bei dem leichten Korallchen sollte man nur ganz dicht am Rumpf das Schwert betreten und somit das Material schonen.

Bei den späteren geschlossenen Schwertkästen kann ich mir nur vorstellen, daß erstens das Schwert sehr leichtgängig sein sollte und zum Zweiten möglichst in beide Richtungen über feste Stropps belegt werden sollte. Kann man ja rechtzeitig lösen, wenn es flach wird. Bei dem geringen Tiefgang wird man wohl nicht mitten auf dem See auflaufen. Also ruhig feste belegen.

Ansonsten gilt hier - ausprobieren.
Wir werden das Problem nicht im Internet lösen können, jeder muss schauen mit welcher Konstruktion er am Besten klarkommt.
Trefft Euch mit anderen Koralleseglern und schaut Euch deren Boote an.

In diesem Sinne eine schöne Restsaison
wünscht Euch

Matthias
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Petit Chaos




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Anmeldungsdatum: 27.01.2007
Beiträge: 789
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 03.08.2007, 20:40    Titel: Hallo Matthias Antworten mit Zitat

Hallo Matthias

danke für das eingestellte Bild, schön wäre es noch ein Bild zu sehen mit herabgelassen Schwert. Bei den Korallen S6R geht es ja darum, das die Schwerter nicht senkrecht stehen, sondern immer schräg nach achtern.

Dies ist Konstruktionsbedingt so (siehe Skizze). Die meisten denken ja sie müssten den Niederholer der Schwerter aus Gummi gegen ein festes Fall mit Klampe austauschen, um dies zu verhindern. Ich meine das deine Schwerter bei deinem Modell schräg nach achtern stehen und der Schrägstand nach achtern beabsichtigt ist.
_________________
In der Ruhe liegt die Kraft

Franko alias
"Petit Chaos"
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