Segeljolle-Atlanta-Koralle
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Schock!!! meine Korale zerbach!!!


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Rafal




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Anmeldungsdatum: 06.05.2012
Beiträge: 11
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BeitragVerfasst am: 06.07.2013, 23:22    Titel: Schock!!! meine Korale zerbach!!! Antworten mit Zitat

Liebe Nutzer des Forums,

am letzten Freitag habe ich einen herben Schlag gekriegt. Unsere Koralle (74-er, S6R) , die wir seit 2 Jahren haben und jeden Frühling intensiv renovieren (u.a. Deck wurde komplett überholt, Rumpf im Schwertkastenbereich 2 mal abgedichtet und komplett überholt\ dazu habe ich 2 Beiträge in 2012 veröffentlicht) ist von alleine unter eigenem Gewicht auf dem Trailer gebrochen. Traurig. Sch....!!!!
Gerade vor eine Woche haben wir das Boat zum See gebracht (Landliegeplatz) und eben am Fr. 2. mal in Session gesegelt.

Das Boat wurde wie immer auf dem Trailer aus dem Wasser rausgeholt, Wasser wurde ausgelassen und beim Abbau von Segeln dann gab's nur einen lauten KRACH !!! Ich gucke was's war, finde nichts außer dass die Vordeckstütze auf einmal sich vom Deck gelöst hat. Ich staune und versehe noch nicht was passierte. Gucke ich noch mal tiefer rein, wobei einen 2. KRACH gibt und die vordere Trailer- Auflage einen riesigen loch im Rumpf reinpfeffert (s. Bilder). Alles vor meinen Augen! Und ich konnte gar nichts tun! Ich bin baff und stehe noch unter Schock.
Ich verstehe immer noch nicht wieso??? Vor einem Monat habe ich den ganzen Rumpf abgeschliffen, auf Rissen geprüft und neu lackiert. Es gab keine Indizien. Vor allem nicht in diesem Bereich. Im meiner Koralle der ganze vordere Rumpf bis etwa Mastfuss ist aus dem sog. Prepeg. Kein Holz nur diese komische Masse. Was mich völlig irritiert, dass diese Prepeg keine Faser hat, zumindest in dem Bereich wo das Loch entstanden ist. Ist das ein Materialfehler?, oder ist das normal? Warum passierte das? Warum im Bereich wo der Rumpf höchste Steifigkeit haben sollte? Der Rumpf hat nicht das Eigengewicht ausgehalten.
Alterungserscheinungen? Transportschaden? ICH HABE KEINE AHNUNG! Schlimmer noch: ich befürchte, dass das ich diesen Schaden zu einem nicht repariert bekomme, außerdem ich habe keine Garantie, dass das nächstes Jahr an einer andere Stelle nicht passiert wenn da ein Grundsätzliches Materialschaden vorliegt.

Ich wäre über Eure Meinung dazu dankbar.

Gruß
Rafal


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BeitragVerfasst am: 06.07.2013, 23:22    Titel: Anzeige

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Petit Chaos




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BeitragVerfasst am: 07.07.2013, 16:35    Titel: Antworten mit Zitat

Erstmal meine tiefste Anteilnahme, dies ist wohl das schlimmste was ein Korallisten passieren kann.

Zum Anderen, du hast die vordere Bootsauflage in Höhe des Mastfußes gewählt ? Wenn dies so ist war es die schwächste Stelle !

Wantenspannung zu hoch und somit den Mast durch den Rumpf gezogen.

Sende bitte noch ein paar Bilder

Gruß
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Franko alias
"Petit Chaos"
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Rafal




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Beiträge: 11
Wohnort: Krefeld

BeitragVerfasst am: 07.07.2013, 23:32    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Petit Chaos,

vielen Dank für Dein Trostwort.
Ja, nachhinein ist man kluger. Schade. Das lag nicht an Auflagen- die sind relativ vorne, Schätze ca. in der Mitte zwischen Mast und Steven. Das musste auf die zu starke Wantenspannung zurückzuführen sein. Diese waren relativ stramm. Nicht stärker angezogen als Jahr zuvor. Jedoch anscheinend zu stramm für den alten Rumpf. Verrückt

Ich bin nun momentan interessiert, ob ich das Boot noch retten kann. Nach so viel Arbeit (über 300Std Aufbereitung in 2 Jahren) kann man sich nur schlecht motivieren.

Weitere Bilder folgen, allerdings (urlaubsbedingt) nicht in Kürze

Grüße aus Krefeld
Rafal


Zuletzt bearbeitet von Rafal am 10.07.2013, 21:01, insgesamt einmal bearbeitet
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Petit Chaos




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Beiträge: 789
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BeitragVerfasst am: 08.07.2013, 08:12    Titel: Antworten mit Zitat

Nützt Dir zwar jetzt nichts mehr, aber das gleiche ist mir zu Anfang auch passiert.

Habe ja Kielschwerter vorher gesegelt, mit Unter- und Oberwanten und die bedurfen einer Vorspannung.

Als ich die ersten male mit der Koralle dann gesegelt bin habe ich festgestellt das die vorgespannten Wanten nach dem segeln wieder lose waren und habe mir dann rechtzeitig die Frage gestellt warum.

Hätte ich damals nicht darüber nachgedacht wäre mir wahrscheinlich das gleiche widerfahren.

Die Wanten bei der Koralle werden ohne jeglicher Vorspannung eingestellt. Die Spannung wird dann beim segeln über das durchsetzen der Fock getan.

Gruß
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Franko alias
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Zuletzt bearbeitet von Petit Chaos am 08.07.2013, 21:23, insgesamt einmal bearbeitet
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amino64




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BeitragVerfasst am: 08.07.2013, 08:21    Titel: Reparatur Antworten mit Zitat

Hallo Rafal,

auf diese Weise habe ich vor ca. 20 Jahren meine erste eigene Jolle erlegt! Seit dem sind meine Wanten immer schön locker! Sollen ja nur den Mast am Umfallen hindern.
Jetzt zu Deiner Frage: Reparatur ist möglich und kein Problem. Da Du ja im Vorschiff kein Mahagoniefurnier, sondern nur weisse Farbe hast, kannst Du es anschleifen und mit Epoxy und GFK- Matte großflächig auskleiden. Das gleiche machst Du dann von außen. Dann ist Dein Boot zwar ca. 1 kg schwerer, aber wieder einsatzbereit.
Möchte hier keine Werbung machen, allerdings findest Du unter http://www.bootsservice-behnke.de/
genügend Infos und auch das passende Material. Wobei es in Krefeld/ Düsseldorf sicherlich auch entsprechende Fachgeschäfte mit Beratung gibt.
Die ganze Arbeit incl. Lackieren dürfte nicht mehr als ein Wochenende in Anspruch nehmen.

Viel Spaß,

Armin
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Rafal




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BeitragVerfasst am: 08.07.2013, 20:30    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Amino 64,

drüber habe ich auch schon nachgedacht, da ich für kommenden Winter (vor dem Bruch zumindest), so wie so eine komplette Überholung der Innenseite des Bodens samt Kielschwein vorhatte. Die Rumpfreparatur stelle ich mir aber momentan schwer vor, da der ganze Rumpf in der Mitte deformiert wurde. Soweit mir bekannt ist, die defekten Teilen müssen zuerst weiträumig entfernt werden, und das fehlende Stück Rumpf muss mit mehreren Schichten aufgebaut werden bevor es von Außen und Innen jeweils mit einer Matte Glasfaser (so zu sagen als Abschluss) überlaminiert wird. Wie ich es aber das fehlende Stück Rumpf vor allem das Profil aufbaue ist mir momentan ein Rätsel. Es sei denn, die ausgebaute Teile nutze ich als Form für Aufbau. Ich stelle mir den Aufwand groß.
Du willst nicht behaupten, dass eine Matte von Innen und eine von Außen über die kaputte, lose Stelle das Problem löst? Es hört sich einfach, es überzeug mich jedoch nicht.

@ Petit Chaos: was hast Du mit Deinem Boat gemacht?

Vielen Dank für Eure Tipp und Erfahrung
Gruß
Rafal


Zuletzt bearbeitet von Rafal am 08.07.2013, 20:56, insgesamt einmal bearbeitet
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amino64




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BeitragVerfasst am: 08.07.2013, 20:49    Titel: Antworten mit Zitat

Doch, genau das meinte ich. Wenn Du das Boot vom Trailer nimmst und auf den Kopf legst, von innen die Deformierungen wieder rausdrückst, müßtest Du doch schon fast die Rumpfform wieder hergestellt haben. Das fehlende Stück ersetzt Du von der Innenseite erstmal mit einem Stück Sperrholzplatte und Trennmittel, damit Du es von außen nicht miteinlaminierst. Wenn das Epoxy hart ist, kannst Du die Platte wieder abnehmen, und das ganze von innen her machen. Spachteln und Schleifen wird sich dann natürlich nicht ersparen lassen. Evtl. kannst Du noch eine 3. und 4. Lage im Kreuzverfahren auflaminieren, dann hast Du es absolut fest und stabil.

LG Armin
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Petit Chaos




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BeitragVerfasst am: 08.07.2013, 21:33    Titel: Antworten mit Zitat

Rafal hat folgendes geschrieben:
@ Petit Chaos: was hast Du mit Deinem Boat gemacht?


Was meinst du damit ? Kaputt ist sie mir nicht gegangen Winken

Habe rechtzeitig aufgehört Wanten nach zu spannen Mit den Augen rollen

Ansonsten steht sie noch zum Verkauf bei Interesse melden

Rep. Vorschlag genauso wir Armin vorgeschlagen hat

Gruß
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Franko alias
"Petit Chaos"
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korallentaucher




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BeitragVerfasst am: 08.07.2013, 21:43    Titel: Antworten mit Zitat

Auch von meiner Seite großes Bedauern, so etwas ist ärgerlich. Wegen der investierten Zeit fällt es sicher schwer, auf einen im Markt sicher mal angebotenen Rumpf/Boot umzuschwenken.
Aber der Versuch des Laminierens ist es sicher wert.
Vielleicht kannst Du ja ein paar formgebende Versteifungen von innen einkleben. Auf 1 oder 2 kg mehr kommt es da sicher nicht an.

Ich hatte vom Vorbesitzer ein Lösung übernommen, die fast als Schott durchgehen kann und das Vorschiff zusätzlich aussteift. Vielleicht wäre es was für Dich als Idee.



Vielen Dank auch für die warnenden Hinweise mit den Wanten. Weil sich die Rollfock nicht durchsetzen lässt, haben die Wanten schon etwas Spannung wobei ein paar cm Seitenspiel stets bleiben.
Aber wenn Franko die Fock richtig durchsetzt, ist die resultierende Kraft des Mastes nach unten eigentlich ähnlich.

Kopf hoch und viel Glück mit der richtigen Entscheidung!
_________________
Grüße vom Korallentaucher
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Rafal




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BeitragVerfasst am: 08.07.2013, 22:34    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Zusammen,

Vielen Dank an allen für Antworten und Anregungen.
Es scheint so, dass die Reparatur doch Sinn macht und der Aufwand sich beschränken ließe.
Übrigens: wie kann ich am günstigsten von Innen laminieren, wenn die Reparaturstelle vorne liegt, ohne das Vordeck abgebaut werden muss? Kann ich dafür das Boat auf einem (weichem) Boden legen und in das Boot einsteigen? Sonst musste man "über den Kopf" und in der "Schwebe" arbeiten- was unmöglich wäre. Abbau des Vordecks stelle ich mir noch kompliziert vor, außerdem letztes Jahr ist das Laminat komplett überholt.

VG
Rafal


Zuletzt bearbeitet von Rafal am 10.07.2013, 21:04, insgesamt einmal bearbeitet
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Petit Chaos




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BeitragVerfasst am: 09.07.2013, 20:57    Titel: Antworten mit Zitat

korallentaucher hat folgendes geschrieben:

Ich hatte vom Vorbesitzer ein Lösung übernommen, die fast als Schott durchgehen kann und das Vorschiff zusätzlich aussteift. Vielleicht wäre es was für Dich als Idee.


Ich denke das dies nicht gut ist, den der Rumpf muss sich verwinden
sonst bekommt er Risse, zu vergleichen mit dem Mastfußquerverstrebung die lose sein muß.

Eine zusätzliche Aussteifung erreicht man auch mit einen Sitzball der gleichzeitig als Auftriebskörper dient

korallentaucher hat folgendes geschrieben:
Aber wenn Franko die Fock richtig durchsetzt, ist die resultierende Kraft des Mastes nach unten eigentlich ähnlich.


Richtig, aber wie Armin schon beschrieben hat

amino64 hat folgendes geschrieben:
Wanten immer schön locker! Sollen ja nur den Mast am Umfallen hindern.


Die Wanten beim aufstellen des Mastes locker einsetzen und nicht vorspannen und nie nach dem segeln nachspannen und hier liegt die Gefahr das man denkt, oh meine Wanten sind ja lose die muss ich aber spannen, falsch der Rumpf hat sich verwindet und brauch die Zeit zur Rückverformung, spannt man dann kommt irgendwann der Mast durch den Rumpf.

Gruß
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Rafal




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BeitragVerfasst am: 09.07.2013, 22:08    Titel: Antworten mit Zitat

Petit Chaos hat folgendes geschrieben:


Ich denke das dies nicht gut ist, den der Rumpf muss sich verwinden
sonst bekommt er Risse, zu vergleichen mit dem Mastfußquerverstrebung die lose sein muß.


Ich finde diese Aussage interessant: Noch vor 2 Monaten war ich mit unserer Koralle bei einem namhaften Bootsbauer in der Gegend wegen Begutachtung des Kielschweins und er hat mich auf dringliche Notwendigkeit die Mastfußquerverstrebung zu befestigen hingewiesen, was ich auch letztendlich mit Epoxy gemacht habe Geschockt Das Ergebnis sieht man (wahrscheinlich) wohl auf meinen Bilder...

Gruß
Rafal
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Petit Chaos




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BeitragVerfasst am: 10.07.2013, 07:37    Titel: Antworten mit Zitat

Rafal hat folgendes geschrieben:

Er hat mich auf dringliche Notwendigkeit die Mastfußquerverstrebung zu befestigen hingewiesen, was ich auch letztendlich mit Epoxy gemacht habe


Das Denken die Meisten. wir haben aber festgestellt das es keine originale Koralle gab bei der diese befestigt war und die, welche diese Querverstrebung befestigt haben Risse bekommen haben.

Gruß
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amino64




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BeitragVerfasst am: 10.07.2013, 09:29    Titel: Reparatur im Innenbereich Antworten mit Zitat

Hallo zusammen,

also ich würde das Boot auf den Kopf legen und zuerst die Außenseite wieder herstellen. Von der Innenseite entsprechende Formen zur Herstellung der Kontur einbringen, die nach Aushärtung dann wieder entfernt werden.
Um im Innenbereich zu arbeiten, wirst Du Dich etwas verrenken müssen und ins Vorschiff krabbeln. Hierbei ist eine 2. Person sehr hilfreich, die Dir die entsprechenden Materialien und Werkzeuge anreichen kann, damit Du nicht jedesmal wieder rauskriechen musst.
Das Deck würde ich auf keinen Fall demontieren, es sein denn, Du mußt es sowieso erneuern. Aber zu 99% wirst Du es nicht demontiert bekommen, ohne es auch zu zerstören, da es auf die Leisten geklebt ist. Und das kannst Du nicht so sauber trennen.
Alternativ kannst Du das Boot auch schräg und hochkant (Bug nach oben, Deck zur Hauswand und gut sichern!!!) an eine Hauswand stellen, dann kommt man auch ganz gut in den Innenbereich zum Arbeiten, wenn man die entsprechende Körpergröße hat oder einen Putzbock o.ä.. Sieht ein wenig unkonventionell aus, aber ist Rückenschonender als immer ins Vorschiff zu krabbeln, wobei man ja auch wieder den Rumpf mit seinem Gewicht belastet und verformt. Dann muss man zwar überkopf arbeiten, aber geht besser als es sich anhört. Und Epoxy gibt es ja in unterschiedlichen Viskositäten!

So, wie auch immer, das wird schon wieder!!!!

LG Armin
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Klaus




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Anmeldungsdatum: 26.12.2006
Beiträge: 508
Wohnort: Ratingen

BeitragVerfasst am: 10.07.2013, 23:38    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Rafal,

auch von mir mein tiefstes Beileid für dieses grausame Erlebnis! Traurig

Wenn für die wiederherstellung der Außenhaut eine Abformung nötig ist, könnte man ja durchaus diese von einer etwa gleichalten Koralle abformen, oder?

Da die Rümpfe bei Atlanta in einer Stahlform gepresst wurden, sollten sie alle identisch sein.

Alternativ könntest Du dir natürlich auch schnell eine "neue" in Dinslaken schießen:
http://www.ebay.de/itm/Segelboot-Segeljolle-Koralle-mit-Anhanger-Heinemann-/271236606048?pt=Segelboote&hash=item3f26f62860

Wie Du dich auch entscheidest, ich wünsche Dir viel Erfolg und das Du bald wieder auf's Wasser kommst Sehr glücklich

Schöne Grüße

Klaus Cool
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