|
|
| Vorheriges Thema anzeigen :: Nächstes Thema anzeigen |
| Autor |
Nachricht |
radauertoni
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 17.02.2007 Beiträge: 1 Wohnort: Mondsee
|
Verfasst am: 10.03.2007, 13:17 Titel: Unterschiff lackieren |
|
|
Hallo Korallen Freunde!
Ich bin seit kurzer Zeit im Besitz einer Koralle S6R Bj. 1971 Baunr.: 10336.
Sie ist eigentlich sehr gut in Schuss, nur das Unterschiff könnte einen neuen Anstrich vertragen. Man hat mir vom Bootslack aus dem Bauhaus abgeraten, da mein Boot den ganzen Sommer über im Wasser liegt.
Was sollte hier verwendet werden?
Vielen Dank im Voraus! |
|
| Nach oben |
|
 |
Anzeige
|
Verfasst am: 10.03.2007, 13:17 Titel: Anzeige |
|
|
|
|
| Nach oben |
|
 |
labrador

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 15.02.2007 Beiträge: 77 Wohnort: Starnberg
|
Verfasst am: 11.03.2007, 13:12 Titel: |
|
|
Hallo eigentlich benutzt man eine Antifauling die man jedes jahr erneuern muss und das Boot langsamer macht . Ich würde einen Lack von international benutzen und damit den Runpf streichen dann vor dem zu wasser lassen mit einem Pokenfett richtig Dick einschmieren wenn die Jolle dann ein paar algen oder so dran hat einfach die erste schicht vom Fett abmachen und sauber ist sie wieder. Eine billige und nicht sehr aufwändige art dein Rumpf zu schützen und sauber zu halten.
mfg
labrador  |
|
| Nach oben |
|
 |
seewolf
Anmeldungsdatum: 30.01.2007 Beiträge: 43
|
Verfasst am: 11.03.2007, 13:30 Titel: interessantes Mittel |
|
|
Hallo labrador,
Dein Hausmittel aus einem sicherlich alten u. gutbewährten "Trick-Koffer" klingt echt interessant.
Aber was genau ist bitte Poken-Fett und in welcher Form wird es verarbeitet?
Rumpf mit Schweineschwarte einreiben könnte ich mir gerade noch vorstellen, auch dass es damit läuft, wie geschmiert.
Das Fett wird aber irgendwann ranzig... Und kentern möchte ich mit dem so behandelten Boot keinesfalls... einfach, weil das Ölzeug nicht so Algen anfällig ist...
Bin gespannt, meine Wissenslücke gefüllt zu bekommen.
Danke und gruß vom
seewolf |
|
| Nach oben |
|
 |
labrador

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 15.02.2007 Beiträge: 77 Wohnort: Starnberg
|
Verfasst am: 13.03.2007, 20:35 Titel: |
|
|
Also das Antipckenfett von Yachticon besteht ist eine Pastöse Mischung aliphatischer Kohlenwasserstoffe (keine Ahnung was das is steht so auf der Verpackung) es verhindert normaler weise pocken und Bewuchs an welle, Schraube, Z-Antrieb, Geber, Bordeinlässen und dem Unterwasserschiff. Wenn man das Boot vor dem zu wasser lassen dieck einschmiert kann es eine herkömmliche Anti-Fouling ersetzen. Mann kann dan während der Saison einfach immer die oberste schicht des fettes abnehmen und mit dem Fett auch den Bewuchs.
Außerdem ist es biologisch abbaubar also nicht mal schlecht für die Umwelt.
Ich hab die das bei awn so erzählt bekommen und hatte die Verkäuferin auch erst mal für verrückt erklärt aber das funktioniert echt SSSUUUPPPEEERRR und ist auch billiger als Anti-Fouling (ne Dose ca. 10 €)
labrador |
|
| Nach oben |
|
 |
knilli Administrator

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 22.12.2006 Beiträge: 211 Wohnort: Wentorf b. HH // Ratzeburger See
|
Verfasst am: 13.03.2007, 21:47 Titel: ... |
|
|
also
wenn man nur wellen und zB log-geber bewuchsfrei halten möchte kann man das besprochende fett auch durch penaten creme ersetzen. die verhindert auch jeglichen bewuchs und ist zumindest für kleinere anwendungen in kleineren mengen erhältlich...
für das ganze boot ist aber warscheinlich wiederum das fett günstiger...
knilli |
|
| Nach oben |
|
 |
labrador

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 15.02.2007 Beiträge: 77 Wohnort: Starnberg
|
Verfasst am: 13.03.2007, 22:00 Titel: |
|
|
bleibt die penaten creme echt drauf??? oder willst du uns  |
|
| Nach oben |
|
 |
seewolf
Anmeldungsdatum: 30.01.2007 Beiträge: 43
|
Verfasst am: 13.03.2007, 23:15 Titel: Pockenfett entfernen |
|
|
Liebe Unterwasserschiff-Pfleger,
es gibt doch wirklich nix, was es nicht gibt, abegesehen davon, dass unkonventionelle Lösungen manchmal wirklich die besten sind.
Die Vorstellung, dass damit auch gleich aufkommende Haarrisse in Lack ind evtl auch in der darunterliegenden Gelcoat-Oberfläche mit abgedichtet werden, klingt gut, aaaaber... :
Gibt's auf der Verpackung auch Hinweise, wie man die letzten Reste der Fett-Schicht(en) wieder entfernen kann, z. B. als Vorbereitung für eine neue Lackierung, sprich Entfettung des Untergrundes auch bis in mögliche Haarrissen hinein?
Nicht dass sich herausstellt, dass die Übertragung der Anwendung von Metalluntergrund auf lackierte Flächen dann später erheblich Probleme macht und sich womöglich als "Einweglösung" herausstellt.
Schon mal voher gefettete Lackierung zur Nachlackierung vorbereitet und auch erfolgreich (also dauerhaft) darüberlackiert? Oder ist die "Versuchsreihe" noch nicht so weit?
Ich spreche das nur an, damit der anfängliche Erfolg dieser verlockenden Methode nicht zur Sackgasse wird.
Freue mich, von weitergehenden Erfahrungen mit dem Pockenfett zu lesen.
Ahoi und dass es läuft wie geschmiert, wünscht Euch der
seewolf |
|
| Nach oben |
|
 |
knilli Administrator

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 22.12.2006 Beiträge: 211 Wohnort: Wentorf b. HH // Ratzeburger See
|
Verfasst am: 14.03.2007, 22:20 Titel: ... |
|
|
@ labrador.
nee will euch nicht veräppeln!!! bei meinen eltern machen wir das schon jahre lang! die haben an ihrem boot einen loggeber wo ein ganz kleiner impeller in einem plastikgehäuse läuft. haben immer alle 3 bis 4 wochen das ding sauber machen müßen weil wieder grünzeug und würmchen drin waren - aber dann mal nach nem tip von nem segelkollegen das ganze innenleben und den impeller mit penaten eingecremt --- und selbst im herbst ist noch alles frei!!!
also für kleinere bereiche denke ich, daß es eine wirklich gute lösung ist...
aber ich weiß nicht, ob ich wirklich mein ganzes boot damit eincremen würde
knilli |
|
| Nach oben |
|
 |
labrador

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 15.02.2007 Beiträge: 77 Wohnort: Starnberg
|
Verfasst am: 15.03.2007, 21:33 Titel: |
|
|
@Seewolf
also ich bring meine Koralle nach der Saison immer an die Tankstelle und dreh sie dort um damit ich den Rumpf mit dem Dampfstrahler sauber machen kann da wird das boot sozusagen poorentief rein |
|
| Nach oben |
|
 |
seewolf
Anmeldungsdatum: 30.01.2007 Beiträge: 43
|
Verfasst am: 15.03.2007, 22:23 Titel: Hightech-Reinigung |
|
|
Hallo labrador,
diese Methode klingt wirklich gut, vorausgesetzt, die Oberfläche ist unbeschädigt, also ohne Risse oder tiefe Kratzer.
Die Kunststoffschale ist da natürlich auch wesentlich unempfindlicher, als das "Leichentuch" bei den Modellen bis einschließlich S5, das sehr anfällig gegen Versprödung ist, mit der Folge, dass das Gelcoat viele - nicht nur - Haarrisse bekommt.
Die Frage, ob bereits Erfahrung mit der Nach/Neulackierung ehemals gefetteter Flächen vorliegt ist damit aber noch nicht nicht wirklich beantwortet, sorry. Wäre schon interessant, zu wissen, dass es keinerlei Probleme gibt, also die Fett-Behandlung keine unliebsamen Folgen bezüglich nachfolgender Lackierung zeigt.
Interessante Methoden sind die Fettung für Dauerwasserlieger sowie die Dampfreinigung allemal.
Danke für die Tipps.
Als ich Tankstelle las, dachte ich übrigens zuerst an (Wasch-)Benzin...
Viel Spaß und Glück bei und mit der guten Behandlung wünscht der
seewolf |
|
| Nach oben |
|
 |
labrador

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 15.02.2007 Beiträge: 77 Wohnort: Starnberg
|
Verfasst am: 16.03.2007, 19:40 Titel: |
|
|
Also Waschbenzin wär wohl nich so geeignet (oder doch?)
Über die lackierung kann ich nichts sagen weil ich es erst noch machen muss allerdings denke ich das man das streich problem mit einem leichtem anschleifen des Rumpfes hinbekommt
das Epo Harz hält zumindest
labrador |
|
| Nach oben |
|
 |
Ki
Anmeldungsdatum: 17.01.2017 Beiträge: 70 Wohnort: Kiel
|
Verfasst am: 05.04.2017, 14:43 Titel: |
|
|
Sorry, dass ich den ältesten Thread im Unterforum wieder hoch hole …
Wegen dem Entfetten würde ich mir jetzt keine Sorgen machen. Vor dem Neu-Lackieren muss das Boot ja eh mit Entwachser behandelt werden und der holt Wachs und Fett herunter.
Da gibt es zum Beispiel von Epifanes den Polyester-Entfetter oder von Metasco den Entwachser Metax FT "zur Entfernung von Silikonöl, Öl, Ruß, Fett und Wachs". |
|
| Nach oben |
|
 |
|