Segeljolle-Atlanta-Koralle
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Kentern


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salzbuckel




Geschlecht: Geschlecht:männlich
Anmeldungsdatum: 23.02.2007
Beiträge: 43
Wohnort: LK Kassel

BeitragVerfasst am: 08.03.2007, 23:46    Titel: Kentern Antworten mit Zitat

hallo,

ich habe es noch nicht durch - aber man soll mit der koralle ja auch kentern können Überrascht

in der idealausstattung hat die koralle ja wohl etwa 280 liter auftrieb (bug: 180 und seiten: 2 * 52).

mein schätzchen hatte aber im "lieferumfang" nur die beiden seiten-auftriebskörper und ich bin wie gesagt mangels praktischer erfahrung am grübeln, ob das wohl reicht?

gibt es hier "erfahrungsberichte" wie sich die koralle beim kentern mit einer bestimmten auftriebsleistung verhält?

danke und viele grüße
salzbuckel
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BeitragVerfasst am: 08.03.2007, 23:46    Titel: Anzeige

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sailorbrand




Geschlecht: Geschlecht:männlich
Anmeldungsdatum: 21.02.2007
Beiträge: 36
Wohnort: BW

BeitragVerfasst am: 09.03.2007, 22:22    Titel: Antworten mit Zitat

die Frage versteh ich nicht so ganz.

Wie verhält sich ne Jolle beim kentern? Na sie fällt um.

Die Auftriebskörper spielen beim kentern selbst ja nicht die Rolle. da gehts ja nur drum, dass die Kiste nicht absäuft bzw. auch voll noch halbwegs segelbar bleibt. Meinst du das vielleicht? Wie sie vollgeschlagen segelt? Hab ich noch nicht probiert, da bei uns (mangels Wind) immer Zeit zum Schöpfen bleibt.
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salzbuckel




Geschlecht: Geschlecht:männlich
Anmeldungsdatum: 23.02.2007
Beiträge: 43
Wohnort: LK Kassel

BeitragVerfasst am: 10.03.2007, 02:08    Titel: Antworten mit Zitat

ja hallo sailorbrand,

das mit dem umkippen hatte ich so noch gar nicht in betracht gezogen.
ich dachte doch tatsächlich bislang, daß die auftriebskörper meine koralle im falle des kenterns in die luft heben - also quasi in einen schwebezustand ÜBER dem wasser. Auf den Arm nehmen

aber ich will meine frage gerne noch präzisieren:

angenommen kentern bedeutet, daß die koralle umkippt und dann folgerichtig im wasser liegt (ausser sie stand noch an land) und das prinzip von dem guten alten Archimedes (das mit dem auftrieb eines körpers) kommt zum tragen.
in dem falle würde mich interessieren, ob meine zwei seitenauftriebskörper genug zusatzauftrieb leisten, um die koralle wieder in "schwimmposition" zu bekommen, bzw. welcher aufwand dahinter steckt.
auf diese frage bin ich im übrigen über deinen beitrag im segeln-forum gekommen. du hast da freundlicherweise ein koralle-prospekt gepostet. in diesem heisst es: "Die KORALLE ist unsinkbar. Serienmäßige Auftriebskörper an Backbord und Steuerbord und ein großer Bugauftrieb bringen zusammen ca. 290 l Auftrieb."

wie ich geschrieben habe, kommt meine nur mit 100l daher.
das prospekt ist von 1975, meine koralle von 1968.
ich habe keine ahnung, ob 1968 der bugauftriebskörper schon standard war und bei meinem vorbesitzer "abhanden" gekommen ist, oder ob vielleicht atlanta soviele boote durch kentern mit anschließendem untergang verloren hat und sich im zeitverlauf bis 1975 zu einer grundsätzlichen erhöhung des auftriebsvolumens entschlossen hat.
dafür würde sprechen, daß im YACHT-Test 1/68 von bugauftriebskörpern noch keine rede war.

da ich halt keine lust habe, koralle samt vieler stunden restaurationsaufwand in den tiefen des wassers aus unwissenheit zu versenken (deinem restaurationsbericht zufolge sind wir da vermutlich einer meinung), wollte ich einfach mal den generellen zweck eines forums nutzen und fragen.
für weitere hilfreiche antworten bin ich nach wie vor dankbar.

grüße
salzbuckel
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Klaus




Geschlecht: Geschlecht:männlich
Anmeldungsdatum: 26.12.2006
Beiträge: 508
Wohnort: Ratingen

BeitragVerfasst am: 10.03.2007, 03:18    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Salzbuckel,

es ist zwar schon einige Jahrzehnte her, doch ich kann mich noch gut an die Situation(en) erinnern, wenn ich mit meinem Vater als stolzen Käpt´n an der Pinne mit der Koralle (Bj.1970) in den Bach gefallen bin ...Ratzeburgersee, Wagingersee, Vierersee, Lechbruck,Eckernförer Bucht....!

Ursprünglich waren nur die beiden Seiten-Auftriebskörper hinter den Schwertkästen im Boot.
doch da die Jolle ja kein offenes Heck hat, kann man das Boot nach dem wiederaufrichten nicht "leersegeln"> soll heißen:

Auf einer Jolle mit offenenm Heck, fließt beim "beschleunigen" (entweder durch eigenen Vortrieb mittels Segel oder durch Schlepp) und durch den eigenen Auftrieb des Rumpfes, das Wasser von alleine wieder aus dem Boot.
Das ist eben bei der Koralle nicht möglich!!!
Deshalb ist es nötig, zum einen die Jolle soweit über Wasser zu halten, das kein neues Wasser nachfließen kann! und zweitens das im Boot befindliche Wasser mittels Ösfaß oder Lenzpumpe schnellstmöglich wieder außenbords zu befördern!

Soviel, bis man wieder halbwegs segeln kann, der Rest kann dann durch die Elvstömlenzer ausgesaugt werden.

Da aber die beiden Seitenschläuche nur so eben die Koralle über Wasser halten, gab es als Zubehör noch einen dreieckigen Bugauftriebskörper der unter das Deck vor dem Mast geschoben wurde.

(siehe oben links)
Wir haben zusätzlich auch noch einen Autoreifenschlauch unter das Heck geschoben, da es eben dadurch weniger Wasser aus dem Boot zu ösen gab.
Hoffe einigermaßen verständlich die Sache beschrieben zu haben, sonst einfach nochmal nachfragen!
Grüße
Klaus

Also am besten so viel Autoreifen, Luftballons, und sonstige Aufblasartikel verstauen wie möglich, wenn man vorhat zu kentern... Winken
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felixina




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Anmeldungsdatum: 26.02.2007
Beiträge: 162
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BeitragVerfasst am: 10.03.2007, 10:57    Titel: Antworten mit Zitat

moin moin!

@klaus
...so langsam grübel ich, ob das korallchen tatsächlich was für mich ist... deine kindheitserinnerungen klingen, als ob durchkentern zu jedem törn mit der koralle gehört??? Mit den Augen rollen
_________________
alles wird gut!

felixina
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Klaus




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Anmeldungsdatum: 26.12.2006
Beiträge: 508
Wohnort: Ratingen

BeitragVerfasst am: 10.03.2007, 14:12    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo, felixina!
>>>Segeln ist Wassersport! Auf den Arm nehmen

nein Du brauchst keine Angst haben, wenn Du bei Flaute auf´s Wasser gehst!

Als Anfänger muß man sich erstmal langsam mit dem Boot vertraut machen, bevor man bei Windstärke 3-4 segelt... Winken

Durchkentern kann man vermeiden, wenn man einen kleinen Auftriebskörper im Masttop befestigt Pfeil sieht zwar schei.. aus Verlegen , hilft aber ganz gut wenn der Teich zu flach ist Ausrufezeichen

Wie gesagt, ist es halt lästig, das das Boot nicht von alleine leergesegelt werden kann und man immer erstmal mit dem Ösfaß lenzen muß, doch als Freizeitseglen muß man sich ja solche Mutproben nicht antuen Cool .

Als junger Mensch kann es einem ja nie schnell und schief genug gehen Winken , doch mit den Jahren wird man immer gemütlicher Smilie

also >>> trau dich!
Grüße
Klaus
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seewolf





Anmeldungsdatum: 30.01.2007
Beiträge: 43

BeitragVerfasst am: 10.03.2007, 16:20    Titel: Nass-Hobby/Sport Antworten mit Zitat

Liebe Freunde des "soliden" Jollensegelns,

alsooo, Segeln ist grundsätzlich ein "Nass-Sport". Wie nass, das entscheidet Ihr weitgehend selbst, aber nass... , mit "Nass-Biber" sogar "von innen" nass und nach dem Kentern "innerliche Einreibungen" nicht zu vergessen... skol! Also eben nass ...!
Sogar auf dem Dickschiff bin ich schon (salz)nass geworden, das muss man sich mal vorstellen...
Provozieren müsst Ihr es ja nicht unbedingt (es sei denn, die Testreihe ist gerade in Arbeit), aber darauf vorbreitet dürft Ihr schon sein, auch mental. Dann passiert weniger, als wenn Ihr unvermittelt überrascht werdet. Die Koralle ist auch keine Schlaftablette, wenns "hackt". Eine verschlafene Bö und "eini gehts in Bach ..."
Kentern "gehört dazu" auch wenn's geschickt ist, es möglichst zu vermeiden.
Mast und Schotbruch und bitte nicht Durchkentern. Denn diese verschärfte Form wünsche ich Niemandem, weder im tiefen Wasser und noch weniger im flachen Wasser. Denn wenn der Mast erst mal richtig in den Sumpf gerammt ist, dann gute Nacht ... sagt der
seewolf
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sailorbrand




Geschlecht: Geschlecht:männlich
Anmeldungsdatum: 21.02.2007
Beiträge: 36
Wohnort: BW

BeitragVerfasst am: 10.03.2007, 22:36    Titel: Re: Nass-Hobby/Sport Antworten mit Zitat

seewolf hat folgendes geschrieben:

Mast und Schotbruch und bitte nicht Durchkentern. Denn diese verschärfte Form wünsche ich Niemandem, weder im tiefen Wasser und noch weniger im flachen Wasser. Denn wenn der Mast erst mal richtig in den Sumpf gerammt ist, dann gute Nacht ... sagt der
seewolf


Vor allem im flachen Wasser blöd. In unserem Teich hier ist der Grund ein ekelig stinkender Modder. Der sprudelt nach dem Aufrichten (bisher nicht die Koralle sondern andere Jolln) wie ein Springbrunnen aus dem Mastfuß.
Igitt!

Ich stell mir grad vor dass hierbei ein wenig Wasser im Boot ganz gut zum Waschen ist...
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seewolf





Anmeldungsdatum: 30.01.2007
Beiträge: 43

BeitragVerfasst am: 11.03.2007, 00:11    Titel: Hausmittel Antworten mit Zitat

Hallo silorbrand,
gegen diese Art der Modder-Aufnahme gibts ein althergebrachtes Hausmittel: ganz einfach, ein Holzmast (passt auch besser zur Koralle, finde ich).
Die jüngsten Modelle hatten den "natürlich" nicht mehr, denn Holzmast für eine "moderne Jolle" war damals wirklich "out".
Auch eine im tiefen Wasser "festgesaugte", im vollem Segelkleid - womöglich noch mit geklemmten Schoten - auf dem Kopf stehende Koralle ist nicht so leicht aufzurichten, selbst wenn der Mast nicht in den Modder stakt.
Die Aktionen zum Flottmachen bergen immer ein erhöhtes Gefahrenpotenzial für die Akteure (größeres Verletzungsrisiko u. Überanstrengungsgefahr nicht zu vergessen). Das sollte man doch auch bedenken. Insbessondere würde ich davon abraten, ganz alleine auf das Wasser zu gehen. Denn dann ist mögliche Hilfe weit, sehr weit... , selbst wenn man auf dem Boot zu zweit ist. Zu guter Seemannschaft gehört eine gewisse Vorsicht (kommt von "Vorhersehen..." bzw. "sich gegen etwas vorsehen", also in Acht nehmen) und die sollten wir uns auch als Jollensegler leisten. Wer Lust hat auf haarsträubende Zirkusakrobatik nach dem Motto "no risk, no fun": meinetwegen, aber dann bitte nicht jammern,wenns schief geht.
Viel Spaß beim Genuss-Segeln und lieber nicht ungewollt kentern.
Oder: sich mit Kentertraining fit machen. Also, auf geht's!
Gruß vom seewolf
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salzbuckel




Geschlecht: Geschlecht:männlich
Anmeldungsdatum: 23.02.2007
Beiträge: 43
Wohnort: LK Kassel

BeitragVerfasst am: 11.03.2007, 11:23    Titel: Appetizer Antworten mit Zitat

... und wer zu dieser jahreszeit noch keine lust auf praktische kenterübungen hat, dem sei hier zumindest eine kleine demonstration mit auf den weg gegeben:

http://www.youtube.com/watch?v=nDToL593cmU

(ich konnte keine koralle entdecken; vielleicht drehen wir ja bei einem treffen mal einen ähnlichen film?)

viele grüße
salzbuckel
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seewolf





Anmeldungsdatum: 30.01.2007
Beiträge: 43

BeitragVerfasst am: 11.03.2007, 13:02    Titel: Lotto Antworten mit Zitat

Danke für den heißen Film!

Das ist in meinen Augen Lotto-Seglen, abgesehen davon, dass ich persönlich nie Zugang zum Regattasegeln gefunden habe und auch nicht mehr finden werde, mit Ausnahme von einigen ausgesprochen freundlichen Vergleichen auf Yardstick-Basis (auf dem Froschweiher-Hausrevier).
Für die im Film gezeigte Action müsste man die Korallen wenigstens auf offenes Heck umbauen. Igittigitt.
Würde sagen, für diesen extremen Einsatz sind unsere Korallen nicht gebaut.
Und wo steht schon ein gieriges Heer von einsatzgeilen und bestens ausgerüsteten Herfern bereit?!
Nicht zu vergessen: "Kleinholz" kostet und zwar ordentlich. Wer's braucht, muss es machen. Soviel Toleranz sollte sein.
Ahoi, sagt der
Seewolf
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Klaus




Geschlecht: Geschlecht:männlich
Anmeldungsdatum: 26.12.2006
Beiträge: 508
Wohnort: Ratingen

BeitragVerfasst am: 12.03.2007, 02:36    Titel: Re: Appetizer Antworten mit Zitat

salzbuckel hat folgendes geschrieben:
... und wer zu dieser jahreszeit noch keine lust auf praktische kenterübungen hat, dem sei hier zumindest eine kleine demonstration mit auf den weg gegeben:

http://www.youtube.com/watch?v=nDToL593cmU
l


Einfach "GEIL!!!" (sorry für die umgangssprachliche Ausdrucksweise), 470er und Laser Segler sind einfach die Härte! (neben den Contender Seglern!) aber das mach´ ich nicht mit einer Koralle, das geht zu sehr auf das Material... Weinen
Trotzdem freu ich mich auf ein Treffen unter Koralleseglern, egal wo.
Ich würde mich freuen all die Leute hier aus dem Forum, mal "live" kennen zu lernen!... und natürlich die dazugehörigen Korallen! Winken

Leider habe ich keine Videocam, doch für einige Bilder würde ich schon mit meiner Digicam sorgen! Idee

Also Organisatoren: wann findet ein Treffen statt? und wo?

Oder soll ich etwa hier am Baldeneysee (sozusagen in der geografischen Mitte) etwas auf die Beine stellen Frage

Vielleicht kann hier eine Mitgliederbefragung helfen, den optimalen Standort für ein Treffen heraus zu finden?
Nach dem Motto:
"Wer würde bereit sein, wohin zu fahren?"
Der Frühling steht vor der Tür Ausrufezeichen Ausrufezeichen


Grüße
Klaus Cool
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felixina




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Anmeldungsdatum: 26.02.2007
Beiträge: 162
Wohnort: bremen

BeitragVerfasst am: 07.04.2007, 11:52    Titel: Antworten mit Zitat

moin moin!

hier gibts ja wohl einige kenter-erfahrene...!? Winken
ich als koralle-neuling kann mir gar nicht vorstellen, dass die in den büchern beschriebene art und weise, das boot wieder aufzurichten, nämlich sich auf das schwert, hier also auf eins der kimmschwerter, zu stellen, tatsächlich funktioniert!!?? Mit den Augen rollen halten die holzschwerter von `75 das noch aus?
_________________
alles wird gut!

felixina
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seewolf





Anmeldungsdatum: 30.01.2007
Beiträge: 43

BeitragVerfasst am: 07.04.2007, 14:54    Titel: Belastbarkeit vorsichtig testen Antworten mit Zitat

Hallo Felixina,

draufspringen oder draufstehend wippen könnte kritisch werden. Bei sanft einsetzender Belastung vertagen gesunde Schwerter sicherlich einige kp.
Gefühl ist hier gefragt und das Holzblatt darf unter der Kunststoffhaut natürlich nicht angemorscht sein. Also lieber noch auf wärmere Wassertemperaturen warten oder mit "Naßbieber" ausgerüstet vorsichtig testen. Wenn der Mast nach Kenterung in den Modder stakt, sind die Chancen, das Boot aus eigener Kraft aufzurichten, sehr begrenzt, wenn man die Schwertblätter nicht überstrapazieren will. Meist hilft nur, das Boot in Mastrichtung herausziehen zu lassen.
Guten Einstand, Bug- Seiten- u. evtl (für den Anfang) Mast-Auftriebskörper (leichter Ball im Masttop) sowie Schwimmweste/n nicht vergessen und für den Anfang nur aufs Wasser, wenn noch andere Boote als potenzielle Helfer zur Verfügung stehen. Am Besten auch nicht ohne VorschoterIn (Erfahrung wünschenswert), zumidest bis eine gewisse Erfahrung und Routine durch den/die Steuermann/Steuerfrau ersegelt ist.
Viel Spaß bei gebotener Vorsicht, Mast - und Schotbruch wünscht der
Seewolf
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rotma




Geschlecht: Geschlecht:männlich
Anmeldungsdatum: 11.02.2007
Beiträge: 6
Wohnort: Aachen

BeitragVerfasst am: 28.05.2007, 14:11    Titel: Kentern öeicht gemacht. Antworten mit Zitat

Hallo zusammen.

Zum Thema Kentern lässt sich folgendes sagen:
Es kann ganz schnell gehen. Vor allem wenn man seine Koralle sehr sportlich bewegt, denn das macht richtig Gaudi, da sie sehr leicht ist und für ihre Größe viel Segelfläche bietet.
Also wer a sagt muss auch b sagen und Tribut zollen.

Wenn man gekentert ist, kann man die Koralle sehr leicht wieder aufrichten. Vorausgesetzt man hat genügend Auftriebskörper, so dass sie noch schwimmt. Dann braucht man lediglich eins der beiden Schwerten als Hebel zum Aufrichten nutzen uns sobald das erste Schwert wieder im Wasser ist,braucht man nur noch nach dem zweiten zu greifen.
Und schon steht sie weider mit Mast nach oben und manch anderer Jollensegler ist auf das zusätzliche Schwert neidisch.


Da aber Vorbeugen besser ist als die ausgefeilste Aufrichttechnik, habe ich meine Schwertenden gelb lackiert. Nicht der Optik wegen sondern der wegen der Funktionalität: Sobald die dunklen Schwerter aus dem Wasser ragen, erscheinen mir die hellen Schwertenden im Augenwinkel und ich bekomme so signalisiert, das ich etwas auffieren muss oder aber baden gehe könnte.



Na dann....

Gruß Mario
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