Segeljolle-Atlanta-Koralle alles rund um die Atlanta Koralle

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ske
Anmeldungsdatum: 31.05.2009 Beiträge: 76
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Verfasst am: 13.02.2010, 22:49 Titel: Die fünf Schichten |
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Hallo zusammen,
ich habe gestern begonnen, den Rumpf vom Lack zu befreien. Geplant war, zumindest an den Seiten den Lack soweit zu entfernen, dass ich die Rumpfseiten klar lackieren kann und man das Holz sieht.
Beim entfernen der ersten Lackschicht hat sich herausgestellt, dass in der Backbord-Seitenwand ein Loch ist (das lässt sich aber problemlos beseitigen). Nach mehreren Schichten Lack (u.a. Auto-Reparaturlack) erschien dann Spachtelmasse (Polyesterspachtel) und dann eine Lackschicht, die ich nicht vom Rumpf herunterbekomme. Das Zeug ist steinhart und lässt sich weder chemisch (ok, dafür ist es ein wenig kalt) noch thermisch und mechanisch vernünftig entfernen, ohne das Holz zu beschädigen. Das Zeug sieht aus wie eine Art Pulverbeschichtung.
Hat jemand eine Ahnung, was damals von Atlanta für ein Lack verwendet wurde? Der Rumpf muss wohl ursprünglich weiß gewesen sein, weil unter der letzten Schicht rohes Holz zum Vorschein kommt.
Soweit erst mal, morgen mache ich mal ein paar Fotos.
Viele Grüße
Stefan |
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Verfasst am: 13.02.2010, 22:49 Titel: Anzeige |
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ske
Anmeldungsdatum: 31.05.2009 Beiträge: 76
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Verfasst am: 14.02.2010, 13:52 Titel: |
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Hallo zusammen,
hier nun ein paar Fotos vom teilweise entlackten Rumpf.
Meine Erfahrungen bisher: Für chemische Lackentfernung ist es zu kalt, sowohl das Zeug von Clou als auch Ameisensäure zeitigten kein Ergebnis. Also alles mit der Heißluftpistole und Spachtel von Hand abgekratzt.
So sieht der Rumpf zur Zeit aus:
Das ist das Laminat am Bug:
Und hier ist das Loch zu sehen:
An den Kanten zwischen Boden und Seitenwänden ist auch Laminat:
Viele Grüße
Stefan |
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Klaus

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 26.12.2006 Beiträge: 508 Wohnort: Ratingen
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Verfasst am: 14.02.2010, 14:03 Titel: |
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Hallo Stefan,
da hast Du dir aber etwas vorgenommen!
Das sieht aus, als ob da mit Glasfasermatten gearbeitet wurde?
Hat man das Loch nicht von innen sehen können?
Ich denke, um das Holz wieder frei zu legen, hilft nur schleifen, schleifen, schleifen,.....
Aber da es ja ein Knickspanter ist, kannst Du auch vorsichtig mit dem Schwingschleifer arbeiten.
Viel Erfolg
Klaus  |
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ske
Anmeldungsdatum: 31.05.2009 Beiträge: 76
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Verfasst am: 14.02.2010, 14:46 Titel: |
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Hallo Klaus,
ja, ich war ziemlich überrascht, was da alles zum Vorschein kam. Vor allem, weil ich den Rumpf ja vor ca. 20 Jahren schon mal wieder restauriert habe... Von dem Loch ist innen nichts zu sehen, weil innen an der Stelle der Schwertkasten ist. Es besteht also nur die Chance irgendwo entsprechendes Holz her zu bekommen und das Stück komplett zu ersetzen. Hat jemand eine Quelle für Mahagonisperrholz?
Ich habe mir das "Holz freilegen" mittlerweile abgeschminkt, der Rumpf wird zumindest unter der Wasserlinie wieder farbig beschichtet. Dazu habe ich mir ein Beschichtungssystem ausgesucht, das für den Unterwasserbereich vorgesehen ist (auf Epoxy-Basis, von Epiform). Allerdings hätte ich gerne die Rumpfseiten wieder in Holz... Ich hatte schon darüber nachgedacht, ob ich nicht einfach eine neue Schicht Mahahoni-Furnier aufziehen soll...
Du hast recht, da wurde mit Glasfasermatten gearbeitet, und zwar reichlich. Am Bug ist das Laminat teilweise bis zu 4mm stark. Hat aber den Vorteil, dass es auch relativ leicht herunter zu bekommen ist (mit dem Elektrospachtel und Heißluftpistole). Das Zeug hat sich nicht wirklich gut mit dem Holz verbunden. Da das aber alles Polyester ist (auch der Spachtel) muss es eigentlich komplett runter.
Heute Nachmittag geht es weiter...
Viele Grüße
Stefan |
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Garuda

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 22.07.2008 Beiträge: 64 Wohnort: Baden bei Wien
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Verfasst am: 14.02.2010, 15:45 Titel: um Himmels Willen |
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um Himmels Willen du ruiniertst ja die Koralle . Was du da schilderst ist ziemlich brutal wenn es um den Rumpfunterteil geht. Das rohe Holz aussen soll man nicht sehen. Nur das Deck und die Innenseite sind Mahagonisperrholz bzw -Furnier. Die Koralle ist zwar optisch ein Holzboot wenn man die Innenseite berachtet. Die GfK-Aussenhaut hat aber durchaus Stabilitätsfunktionen. Am besten du schaust dir die Konstruktion nochmal im Forum an. Auch der Herstellungsprozess war ja absolut einmalig auf der Welt.
Also aussen nur die Lackschicht anschleifen. Das war ursprünglich 2K Lack. Du kannst das mit einem anlauger feststellen. Bei einem 2K Lack tut sich überhaupt nichts wenn du den anlaugen willst. 1K Lack wirft ganz kleine Wellen Was lose ist natürlich komplett runter und mit Epoxy verspachteln und schleifen. Das Ganze wiederholen bis alles schön glatt wird. Wenn jemand sich die Arbeit vereinfacht hat und mit 1K Lacken gearbeitet hat, dann muss das auch runter, denn das passt dann nicht wenn später wieder mit 2K gestrichen oder gespritzt werden soll.
Ich empfehele eine Anstrichfibel von "International" bevor du weiterschleifst.
Grüsse von Wolfram _________________ Koralle Restaurator aus Niederösterreich |
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kai
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 19.12.2008 Beiträge: 50
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Verfasst am: 14.02.2010, 15:54 Titel: |
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Hallo Stefan,
Ich hatte gerade ein Déjà-vu.
Dieses weiße Zeug hatte ich auch auf dem Holz.
Es scheint richtig mit dem Holz verbunden zu sein.
Die Glasfasermatten waren bei meinem Boot auch nicht gerade laminiert, sondern so, wie sie gerade passten oder von der Rolle kamen.
Es sah so ein bißchen abgerissen aus.
Meine Eltern hatten auch ein Loch in den Bug gesegelt, was in den `70ern einfach mit einem auf der Innenseite verklebten Holzstück und außen durch Glasfaser"repariert" wurde. Hier habe ich nur gespachtelt, weil die Glasfasermatte stabil aussah.
Ich habe dann alles beigespachtelt, dass man keine Kante erkennen kann und dann nach der Grundierung lackiert.
Für den Voranstrich und den Hauptanstrich habe ich Lacke von Sickens benutzt und das Ergebnis ist sehr zufriedenstellend.
schöne Grüße aus dem vollig verschneiten Rheinland,
kai |
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ske
Anmeldungsdatum: 31.05.2009 Beiträge: 76
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Verfasst am: 14.02.2010, 16:01 Titel: Re: um Himmels Willen |
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| Garuda hat folgendes geschrieben: | um Himmels Willen du ruiniertst ja die Koralle . Was du da schilderst ist ziemlich brutal wenn es um den Rumpfunterteil geht. Das rohe Holz aussen soll man nicht sehen. Nur das Deck und die Innenseite sind Mahagonisperrholz bzw -Furnier. |
Hallo Wolfram,
nein, das ist eine Knickspant-Koralle, die ist noch aus Vollholz ohne GFK-Schicht außen. Die Sandwich-Konstruktion kam erst später.
Viele Grüße
Stefan |
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Garuda

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 22.07.2008 Beiträge: 64 Wohnort: Baden bei Wien
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Verfasst am: 14.02.2010, 16:02 Titel: noch was |
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Hallo nochwas, ich habe erst jetzt die Fotos von der obigen Knickspantkoralle gesehen. Da war ich zu schnell mit dem Antworten. Das ist was anderes . Ich meinte den Rundspanttyp.
Da arbeitet gerade noch Klaus an dem Problem.
ABER: aus meiner persönlichen Erfahrung mit meiner ersten Koralle von ca 1963 ( der selben Bauart) eine Ergänzung. Dieser Typ (zumindest meine) war auf der Unterseite mit einer Glasfasermatte überzogen. Alles weitere siehe meinen vorigen Beitrag. Wenn die Glasmatte hinüber ist wird man das schlecht glatt kriegen. Für ein reines Holzboot dürfte aber die Sperrholzhaut zu dünn und weich sein. Sperrholz für Bootsbau gibts beim "Bauhaus" in der Nautic-Abteilung. Es ist natürlich kein Mahagoni aus den Tropen sondern so was Ähnliches aber wasserfest. LG Wolfram _________________ Koralle Restaurator aus Niederösterreich |
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ske
Anmeldungsdatum: 31.05.2009 Beiträge: 76
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Verfasst am: 14.02.2010, 16:05 Titel: |
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Hallo Kai,
ja, genau das weiße Zeug hab ich da offensichtlich drauf. Steinhart und vom Holz fast nicht runter zu kriegen. Es ist aber kein GFK, das muss irgendein Lack sein. Ich hatte ja schon Vermutet, dass es eine Art Einbrennlack oder "Pulverbeschichtung" ist.
Ich werde das alte Laminat am Bug auf jeden Fall entfernen, das hat teilweise Wasser gezogen und sieht dementsprechend aus. Neu laminieren ist ja in dem Fall kein Problem. Der Rest wird wohl soweit es geht entfernt (2k-Lack und Polyesterspachtel) und dann beigespachtelt. Vor dem Spachteln kommt eine Grundierschicht drauf, die das Ganze tragfähig macht, sonst bröselt mir in ein paar Jahren wieder alles runter.
Das Deck und der Innenraum sehen noch ganz gut aus, das hält noch eine Saison, aber der Rumpf war übel, da löste sich der Lack von den Schichten darunter. Besonders schlimm war der Autolack, den jemand da drauf gepinselt hatte...
Viele Grüße
Stefan |
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amino64

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 02.08.2008 Beiträge: 367 Wohnort: Wickede/ Ruhr
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Verfasst am: 14.02.2010, 17:44 Titel: |
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Hallo Stefan,
in Gedanken bin ich bei Dir!!! Das, was Du da vor Dir hast, habe ich vor 2 Jahren hinter mich gebracht. Ich wollte eigentlich auch den kompletten Rumpf in Holz zum Vorschein bringen, habe mich dann aber auf die Seitenwände beschrängt.
Bei mir war der koplette Aussenrumpf mit einer Art Leinentuch laminiert, an den Stößen der einzelnen Holzplatten zusätzlich mit Glasfasermatte verstärkt. Das hab ich alles runtergeholt, bis auf das blanke Holz. Wie gesagt, die Seitenwände haben dann eine entsprechende Schleifbehandlung bekommen, damit das Holz einigermassen aussah. Hab es dann aber 2x mit Mahagonielasur von Clou gebeizt, weil immer noch helle Flecken drin waren. Einzig die Stahlklamern stören mich heute, aber die wollte ich nicht rausziehen.
Dann hab ich den kompletten Rumpf mit Glasmatten überzogen, die wird ja durchsichtig, wenn das Harz draufkommt.
Stabilitätsprobleme hab ich nicht, auch bei Welle bleibt der Rumpf sehr stabil. Der Knickspanter ist sowieso um einiges stabiler gebaut als die Rundspantvariante.
Die Alternative mit Mahagoniefurnier über die Seitenwände kleben und dann laminieren würde ich aus heutiger Sicht bevorzugen, auch wenn die Optik dann nicht mehr original ist. Aber sichtbare Holzseitenwände hat es bei der Koralle nicht gegeben (siehe ein früheres Topic im Rumpfkapitel).
Aber mir gefällt´s besser als lackierte Seitenwände.
Wenigstens bekommst Du bei der Arbeit mit dem Fön keine kalten Finger bei dem Wetter. Aber das wird auch der einzige Trost sein!!!
Trotzdem viel Spaß dabei wünscht Dir
Armin |
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ske
Anmeldungsdatum: 31.05.2009 Beiträge: 76
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Verfasst am: 14.02.2010, 19:45 Titel: |
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Hallo Armin,
ja, ich ringe im Moment mit mir, ob ich wirklich all das Zeug von den Seitenwänden holen will, um die Seiten in Holz erstrahlen zu lassen. Ob das mit dem aufgeklebten Furnier so einfach wird wage ich im Moment auch zu bezweifeln. Ich kratze erstmal fröhlich weiter (heiße Finger am Spachtel aber ansonsten saukalt!) und schaue mir dann hinterher das Ergebnis an.
Es scheint, als hätte bei den Knickspantkorallen jeder eine andere Beschichtung auf dem Rumpf. Laminiert ist da - außer an den Stoßstellen der Holzplatten - nichts, da ist nur diese weiße steinharte Schicht drauf, die ich nicht runter kriege.
Ich werde mich mal umschauen, was es an Furnier gibt und dann entscheiden, was ich machen will. Holzseiten wären schon schön...
Viele Grüße
Stefan
PS: ich hätte nie gedacht, was unter dem Lack alles zum Vorschein kommen würde... |
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ske
Anmeldungsdatum: 31.05.2009 Beiträge: 76
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Verfasst am: 15.02.2010, 23:07 Titel: |
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Hallo zusammen,
heute ging es weiter, mittlerweile habe ich bis auf ein kleines Stück des Rumpfbodens den ganzen Rumpf vom Decklack und den darunter liegenden Spachtelschichten befreit. Zum Vorschein gekommen ist wieder die erste Lackschicht, die ich nicht runter kriege und an manchen Stellen blankes Holz. An den Stößen der Rumpfplatten und teilweise über den Klammern (mit denen die Rumpfplatten an den Spanten befestigt sind) ist laminat angebracht, das auch noch recht gut aussieht. Das werde ich dort lassen.
Der nächste Schritt wird jetzt sein, den Rumpf zu schleifen und dann eine Primer-Schicht (Epoxy-Primer) aufzubringen, auf der dann gespachtelt werden kann. Spachteln werde ich mit einem Gemisch aus Teerepoxy und Microfibern (Glasfaserschnipsel). Darauf kommen dann die Deckschichten aus Unterwasser-Epoxy-Beschichtung und Lack.
Nach dem Schleifen heißt es also, auf besseres und vor allem wärmeres Wetter zu warten...
Viele Grüße
Stefan |
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Garuda

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 22.07.2008 Beiträge: 64 Wohnort: Baden bei Wien
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Verfasst am: 16.02.2010, 14:25 Titel: Tipp fürs Schleifen |
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Hallo Stefan, ich bewundere deine sagenhafte Energie. Für diese Arbeit habe ich mehrere Wochen gebraucht.
Falls du es nicht schon probiert hast, hier noch ein Tipp für die Schleifarbeiten:
Das mit dem Lack, dem mit Heißluft nicht beizukommen ist, hatte ich auch an verschieden Stellen. Wahrscheinlich 2K Lack oder was Spezielles für Atlanta (40 Jahre gehärtet!).
Da hilft m.E. eher die alte mechanische Methode. Ich habe von Hand mit 80er Schleifpapier / und oder Ziehklinge gearbeitet. Das ist sehr mühsam aber sicherer als mit Maschinen zu arbeiten. Da ist man bei 5mm Furnier durch bevor man abschalten kann. Das war mir dann doch zu heikel. Besonders am Oberdeck- Dafür mußte ich halt öfter pausieren denn das geht in die Knochen.
Ich habe dann alles mit West-System restauriert. Schaut prima aus.
LG Wolfram _________________ Koralle Restaurator aus Niederösterreich |
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ske
Anmeldungsdatum: 31.05.2009 Beiträge: 76
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Verfasst am: 16.02.2010, 16:49 Titel: |
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Hallo Wolfram,
ich bin mir gar nicht so sicher, ob ich die weiße schicht überhaupt runter kriege (bzw. runter haben will). Was über 40 Jahre gehalten hat, wird auch noch 10 oder 20 Jahre überdauern.
Aber der Tip mit der Ziehklinge ist nicht schlecht, das werde ich mal ausprobieren. Mit der Maschine gehe ich da nicht ran, da bin ich durch das Holz durch, bevor ich gucken kann...
Heute ist das Material gekommen, mit dem ich die Löcher und Macken im Rumpf spachteln und beilaminieren kann. Ich hoffe dass das auch so funktioniert wie geplant.
Ich hatte praktisch nur dieses Wochenende, um die Koralle vom Altanstrich zu befreien, deshalb habe ich mich bemüht, das auch zu schaffen. Sonst hätte ich auch Wochen gebraucht. Aber zum Glück muss ich das Deck und auch die Rumpfinnenseite nicht entlacken. Die wird nur angeschliffen und dann mit 2k-Lack neu lackiert. Evtl. muss hier und da etwas beigespachtelt werden, aber nichts nennenswertes
Viele Grüße
Stefan |
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Garuda

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 22.07.2008 Beiträge: 64 Wohnort: Baden bei Wien
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Verfasst am: 17.02.2010, 21:39 Titel: Innenlackierung |
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Hallo Stefan, noch was fällt mir ein: Ich bin nicht sicher ob im Innen- bereich bei der Koralle mit 2 K Lack gearbeitet wurde. Du solltest das prüfen mit der Anlaugmethode. 2K auf 1K geht nicht. Umgekehrt 1K af 2K- Klarlack als weichere Abschlusslackschicht dagegen schon. Ich habe im innenbereich mit "Epifanes" 1K Klarlack beste Erfahrungen. Wenn man jeden Tag 1x streicht braucht man keinen Zwischenschliff. Ausserdem ist 1K in diesem Fall auch weniger dicht und eindringende Nässe kann abdampfen. Am Oberdeck ist natürlich 2k richtig. Von "West Systems" gibt es eine Restaurationsanleitung für Holzboote im internet. Auch Epifanes hat eine gute Anstrichfibel.
LG Wolfram _________________ Koralle Restaurator aus Niederösterreich |
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