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Wiederbelebung 75er Koralle Typ S6R


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der_malte




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Anmeldungsdatum: 23.05.2009
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BeitragVerfasst am: 24.05.2009, 21:04    Titel: Wiederbelebung 75er Koralle Typ S6R Antworten mit Zitat

Hallo zusammen,

ich gehöre nun auch in die Gruppe der "Retter" der ledierten und schon abgeschriebenen Korallen, bzw. ich beginne damit Smilie

Nachdem ich mich ins Forum eingelesen habe, insbesondere in den Restaurierungsbereich habe ich mich entschieden, dass ich auch einer Koralle zu neuem Leben verhelfen möchte. Freitag habe ich sie abgeholt und war aufs schlimmste gefasst, was dann auch erfüllt wurde...
Die ü250km Rückfahrt haben leider nicht zur Besserung geführt, da die Auflagefläche des Trailers leider die Schadstelle weiter bearbeitet hat...

Zur Koralle: BJ 75 Modell S6R mit 8.5m2, Rumpf nicht überlackiert aber doch benutzt, Holzdeck optisch nur verwittert aber ok, Segel noch original, stehendes Gut ok und sonst auch alles vollständig und nutzbar. An sich ein schönes Schiffchen, das aber folgende doch recht gravierende mechanische Mängel hat.

-Riss entlang des gesamten linken Schwertkastens nach Grundkontakt des Schwertes bei Legerwall, der Riss geht komplett durch und bis über den Wasserpass und dort ist ein ziemlich ausgefranstes Loch zudem wurde ein Dreieck ausgesägt

-Riss im Rumpf am vorderen Ende des Schwertkastens in Richtung Mitte

-Unter dem Vordeck gibt es keine Stützen mehr

-Linkes Sperrholzschwert dank der Aktion auch angebrochen, rechtes schon mal laminiert...

-Groß am Unterliek schon seit längerem mit Tape beidseitig aus dem Segelladen verklebt

-Untere Lattentaschen ausgerissen, beide Latten weg, obere noch intakt

-Beide Seitendecks nicht mehr mir dem Heckkasten verklebt

Aber Bilder sagen mehr als Worte, hier findet ihr ein Album mit Detailfotos der Baustellen, dort möchte ich auch die Restaurierung dann dokumentieren.

http://www.myref.to/crypt.php?file=153931

Nun meine Frage an Euch, nachdem ihr die Bilder gesehen habt, wie aufewendig wird die Sache werden und ist es realistisch machbar?

Wie ihr Euch viell denken könnt habe ich noch keine große Ahnung von Jollen bzw. der Restaurierung, habe aber einen Tischler und Kollegen im Segelverein die mir den Umgang mit Sperrholz, GFK, Epoxi und Co zeigen können. Handwerklich bin ich nicht ganz ungeschickt, aber als werdender Sozialpädagoge halt mehr mit Halbwissen, Angelesenem und Optimismus ausgestattet was die Bootsrestaurierung angeht, als mit einer handwerklichen Ausbildung.
Da ich die Koralle im Rahmen eines Projektes mit 2 Jugendlichen wieder flott machen möchte ist unser Budget leider gering - was also eine Wiederherstellung des Auslieferungszustandes nicht hergibt - aber dennoch möchte ich eine haltbare und sichrere Lösung erreichen, die halt ökonomisch ist, so dass wir die Koralle dann auch mit gutem Gewissen segeln können und sie dabei auch wieder gut aussieht.

Meine ersten Gedanken sind alles um die Schadestellen recht großflächig ab/anschleifen und die Risse wieder mir Glasfasergelege oder Matten und Epoxid oder Polyesterharz zu verschließen und dann im Anschluss den gesamten Rumpf - der durch das Alles sicher nicht stabiler und besser geworden ist - mit Glasfasergewebe von außen zu verstärken.

- Die Löcher entweder mit Kleber füllen und rund um Gewebe, oder größer machen und mit Sperrholz stopfen und dann verkleben.

- Die Stützen vorn zu ersetzen und zusätzlich noch Leisten unter dem Vordeck und den Seiten einzukleben, damit die Stabilität höher wird.

- Die Schwerter möchte ich dann komplett neu anfertigen und mit Glasfaser laminieren.


Das sind so meine rudimentären Gedanken und ich hoffe, dass die nicht ganz falsch sind und ihr mir das wie und womit raten könnt.

Ach ja welchen Arbeitsplatz empfehlt ihr für die Arbeiten am Rumpf und später am Deck? Wie kann ich die Koralle stabile halten ohne, dass das Deck Schaden nimmt während ich dem Rumpf schleife, klebe etc?
Würde es gehen die Heck- und Buggriffe dafür zu nutzen und ein Gerüst zu bauen und mit Spannguten reinzuhängen und gegen verrutschen auf zwei gepolsterten Böcken lagern?


Vielen Dank schon mal für Eure Ideen und Ratschläge,

Grüße Malte
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BeitragVerfasst am: 24.05.2009, 21:04    Titel: Anzeige

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der_malte




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BeitragVerfasst am: 25.05.2009, 14:08    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo nochmal,

ich habe noch ein paar Bilder gemacht und hier im Album eingestellt

http://www.myref.to/crypt.php?file=153931











Ich bin schon auf Eure Ideen und Meinungen gespannt...

Grüße Malte
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Petit Chaos




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BeitragVerfasst am: 25.05.2009, 20:09    Titel: Antworten mit Zitat

Sieht gar nicht so schlimm aus,

von innen wären noch ein paar Bilder schön.

Im Bugbereich drückt sich meistens der Trailer durch, einfach mit Epoxy Spachtel von innen verstärken und weiß überlackieren.

Trailer bessere Auflagen verpassen und Problem ist gelöst.

Wenn von innen das Funierholz in Ordnung ist, würde ich von aussen das Funierholz mit Epoxy verkleben, zieht gut ins Holz ein und mit Epoxy-Spachtel und Matten wieder schließen.

Na mal weiter beobachten, was draus wird Mit den Augen rollen
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In der Ruhe liegt die Kraft

Franko alias
"Petit Chaos"
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der_malte




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BeitragVerfasst am: 25.05.2009, 21:09    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo und danke für Deine Einschätzung!!!

Ich bin froh, dass der Schaden nicht so dramatisch ist und vor allem gut zu reparieren ist!

Der Bug ist vom bisherigen Gefühl noch stabil, zur Sicherheit werde ich aber wie Du sagtest den Bereich unter dem Deck mit GFK Matten verstärken. Was für Matten empfehlen sich da?

Die flächigen Schäden zu spachteln kann ich mir gut vorstellen - ist das Spachtelmasse mit Schnitzeln und drücke ich die Matten dann da rein?

Der Riss geht genau am Schwertkasten entlang, wie bekomme ich da wieder eine starke Verbindung hin, was für Matten eigene sich da?

Hast Du eine gute Lösung für einen rückenfreudlichen Arbeitsplatz der sowohl für Rumpf als auch Deckarbeiten geeignet ist?

So das sind mal wieder viele Fragen und Unklarheiten, aber es packt mich immer mehr und ich möchte bald starten Smilie
Langsam bekomme ich ein Bild von dem was und wie ich die Koralle wieder zum schwimmen kriege - mir ist halt wichtig vor Beginn des Projektes die offensichtlichen Schäden "theoretische" schon repariert zu haben damit ich das mit den Jungs gut vermitteln und machen kann. Smilie


Hier sind noch einige Bilder von innen, insbesondere von der linken Seite und den fehelenden Bugstützen









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der_malte




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BeitragVerfasst am: 26.05.2009, 22:50    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo zusammen,

als ich heute schon mal die Bodenplatte demontiert habe, habe ich weitere geflickte Löcher gefunden und eines davon ohne Mühe mit dem Schrauben- dreher durchstoßen können Weinen Scheinbar war der Vorbesitzter ein wenig oft über Grund gefahren..

Zudem habe ich noch weitere Risse in Richtung des Funiers gefunden die teilweise mit Kleber verschmiert waren aber auch durch waren.
Da der Bodenbreich ja eh überdeckt ist, würde ich die Löcher abschleifen und neu verfüllen und dann die gesamte Fläche mit einer Gewebematte verstärken um weiteren Rissen entgegen zuwirken.

Empfiehlt sich das? Welche Mattenstärke und Verlegewinkel sind da am besten?




Danke schon mal!!
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Garuda




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BeitragVerfasst am: 29.05.2009, 13:31    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Malte, also so wie dein Schiff aussen aussieht kann das sicher so wie schon Franko sagt repariert werden. Deine Koralle müsste man sicher wieder hinkriegen. Im Innenbereich die kleinen Löcher würde ich auch vergiessen mit Epoxy nass in nas , ev. + Matte , die Richtung ist wohl sekundär da die Matte nachher ja unsichtbar sein soll. ( z.B. West -System). Ev . gehst auch mit einer Spachtelmasse angerührt aus Epoxy und Mahagonischleifstaub.
Wollte dich eigentlich daraufhinweisen, dass es im Internet mehrere downloads zum Thema "Reparatur von Holzbooten" gibt. Bei West-Systems gibts eine schöne Anleitung wie Löcher ausgebessert werden können. Natürlich wollen die ein Geschäft machen, aber wie soll mann sonst zu dem entsprechenden Knowhow kommen. Noch ein Tipp: vorher an einem anderen Objekt üben. Bei mir gab es jeden Tag Überraschungen. Grüsse aus Niederösterreich von Wolfram alias Garuda(=Fabelvogel) Mit den Augen rollen
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der_malte




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BeitragVerfasst am: 29.05.2009, 17:25    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Wolfram dank für Deine Antwort und die Tips!

Was Du von dem Holzboot sagst, war mir bisher gar nicht so klar - ich war mir bisher nicht sicher als was die Koralle eigendlich läuft, da es ja son Mix ist da beide Komponenten ja so miteinander verpresst wurden und nicht nach und nach aufgebracht wurden (Sperrholzrumpf mit Gfk Überzug). Werd nun nach Sperrholzboot Reparaturberichten suchen!


@all

Was die Aussenreparatur angeht bin ich mir nun im Klaren und werde es so angehen wie Franko es beschrieben hat.
Nach dem Grundieren mit Epoxy wollte ich als Spachtel ich einen Gelcoatspachtel in cremweiß nehmen und dort dann großflächig die 163g Matte als letzte Schicht mit Epoxy einbringen. Wenn möglich alle Schritte nass in nass.

Geht das so??

Bei der Innenreperatur kam mir der Gedanke, dass wenn ich das gesamt Funier an/abschleife dann erstmal einheitlich beize.
Danach werde ich die Löcher mit Epoxy verfüllen und dann alles nass in nass mit einer 163g Matte und Epoxy verstärken, die ganze Sache zu steif wird so, dass es anderen Stellen möglicherweise Schäden entsehen...

Geht das auch so??


Danke schon mal,

Grüße Malte
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Petit Chaos




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BeitragVerfasst am: 01.06.2009, 20:29    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Malte

lese mal den Bericht vom Jacht-Online-Archiv aus 1968, da wird wunderbar die Herstellung der Koralle erklärt Ausrufezeichen

Dann geht die auch ein Licht auf Idee

Die Koralle hat nicht viel Außenhaut an manchen Stellen lediglich 2 mm
1mm Sperrholzfunier innen 1mm Glasfasermasse außen Winken

Da kannst Du nicht viel auftragen Ausrufezeichen

Gelcout ist zwar der Schutz des Glasfasers gegen Wasser, würde aber diesen nicht benutzen.

Nur mit Epoxy arbeiten und Matten, Matten reissen und nicht schneiden, dann mit Epoxy-Spachtel arbeiten für eine saubere Fläche und zum Schluß einfach grundieren und mit Farbe streichen.

Epoxy hat den Vorteil das er Wasserfest ist und eine höhere Festigkeit erreicht bei weniger Gewicht Winken
Einige Bootsbauer/Werften nehmen sich der neuen Verfahrenstechnik so langsam an.

Denke in ein paar Jahren werden keine Glasfaser Boote mehr hergestellt.

Bis dann
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Franko alias
"Petit Chaos"
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der_malte




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BeitragVerfasst am: 04.06.2009, 12:53    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Franko,

nun sehe ich wirklich etwas klarer, echt toll dass die die Zeitschriften digitalisiert haben.
Da mein Korallchen nicht bei mir zu Haus liegt habe ich noch nicht so richtig Tuchfühlung aufgenommen, hatte aber bisher an Hand der Schadstellen an was dickeres gedacht *G*

Heute habe ich gekuckt und nunja recht dünn ist - dann werde ich da natürlich keine Beule rauf spachteln und schön wenig Material nehmen, damit die elegante Linie bleibt und alles nach dem Lack wieder schnittig ist Sehr glücklich


Aber Franco eine Verständnisfrage habe ich noch zur Epoxy Matten Spachtel Methode.

Ist es sinnvoll zuerst mit Epoxy drüber grundieren dann nass in nass die Unebenheiten mit feiner Epoxy Spachtelmasse füllen und dann das großflächig mit 2 Matten 163g und Epoxyharz zu verkleben?

Ich frage mich das, da eine Matte doch vielleicht besser auf einer ebenen Fläche hält und mehr Festigkeit gibt, als in einer Kraterlandschaft?

oder bringt es mehr Stabilität wenn ich den Schaden im Sperrholz großflächig abschleife, mit Eopxy grundiere und dann nass in nass mit Matten und Epoxyharz belege und abschließend dünn auf Niveau der Glasfasern mit feiner Epoxy Spachtelmasse aufspachtel?

oder ist es egal?

Bitte entschulige meine viele Nachfragen, ich habe praktisch keine Erfahrung mit dem Umgang und möchte alles abklären was ich nicht genau weiß, ehe ich etwas falsch mache.

Danke schon mal,

Grüße Malte


PS mein Beileid zum Verlust des Autos, nervige Sache....


Zuletzt bearbeitet von der_malte am 06.06.2009, 12:29, insgesamt einmal bearbeitet
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Petit Chaos




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BeitragVerfasst am: 05.06.2009, 21:49    Titel: Antworten mit Zitat

Nee

also ich würde Epoxy von außen, auf den Rumpf pinseln, eine gewisse Menge zieht dann in das Holz ein. Warten bis angetrocknet ist und wieder streichen bis eine kleine Schicht entsteht. Dann die Glasfasermatten einstetzen, denke max. 3 Lagen mehr wird nicht gehen. Glasfasermatten nicht schneiden sondern reißen, ergibt dadurch keine Schnittkante und somit eine höhere Festigkeit. Alles naß in Naß und dann trocknen lassen.

Wenn trocken ist, einmal glätten durch schleifen und dann mit Epoxyspachtel glätten. Zum Schluß Farbe drüber fertig.

Boot umdrehen von innen das Holz mit Epoxy verkleben (einpinseln) und mit Bootklarlack streichen, verwende persönlich Epiphanes.

Boot kannst Du kielüber auf Böcke lagern, hinten vorm Heckkasten und vorn zwischen Püttinge und Wellenbrecher


Bis dann Lachen Winken
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Zuletzt bearbeitet von Petit Chaos am 06.06.2009, 12:39, insgesamt einmal bearbeitet
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der_malte




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BeitragVerfasst am: 06.06.2009, 12:28    Titel: Antworten mit Zitat

Vielen Dank Franko, Du hast mir damit sehr geholfen, nun hab ichs klar!!

Dann werd ich mir ne passende Werft bauen und einkaufen gehn, über Epifanes habe ich auch viel gutes gelesen.


Grüße,

Malte
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Uwe




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BeitragVerfasst am: 08.06.2009, 00:42    Titel: Antworten mit Zitat

Petit Chaos hat folgendes geschrieben:

Einige Bootsbauer/Werften nehmen sich der neuen Verfahrenstechnik so langsam an.



Franko,

Epoxidharz wurde schon vor mehr als 40 Jahren zum Laminieren verwendet. Aus Kostengründen wurde jedoch überwiegend andere Harzarten verwendet.

Zitat:
Denke in ein paar Jahren werden keine Glasfaser Boote mehr hergestellt.


Da Kohlefasern und andere Materialien wesentlich teurer sind, wird es auch in Zukunft GfK-Boote geben.
_________________
Uwe
.
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Petit Chaos




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BeitragVerfasst am: 08.06.2009, 10:18    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Uwe

nett mal wieder was von Dir zu hören Lachen

Mal sehen wie sich der Bootsbau in den nächsten Jahren verändert Mit den Augen rollen

Bis dann zur Holbootregatta

Wettsegeln Koralle gegen Finn, muß nur noch ein neues Auto finden Mit den Augen rollen
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Franko alias
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der_malte




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BeitragVerfasst am: 29.06.2009, 21:41    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo zusammen,

nun habe ich bald wieder Zeit mich mit der Koralle zu beschäftigen - mein Auto ist dazwischen gekommen und verlangte Aufmerksamkeit Winken

Das Reparaturmaterial habe ich nun zusammen, bin schon gespannt wie sich Epoxy oder Glasfaser so verarbeiten lassen...

Als nächstes steht nun der Werfbau an, dazu nehm ich aber einfach Holzböcke die ich entsprechend tiefer oder höher lege.

So ein Seilsystem was ich hier schon gesehen habe, kann ich leider nicht bauen, da die Raumhöhe über 8m ist und der Deckenputz nicht vertrauenserweckend ist...

Ein Gutes hat die Wartezeit aber gehabt, die dunklen Stellen am Deck sind
weg, ich vermute dass alles nun noch trockener ist.

Nunja ich werd dann wieder Fotos machen wenn es denn losgeht Smilie


Grüße Malte
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der_malte




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BeitragVerfasst am: 13.07.2009, 20:54    Titel: Der Spaß hat begonnen ... Antworten mit Zitat

Hallo zusammen

heute hat der Spaß begonnen, ich habe den Rumpf großflächig um die Schadstellen vom GFK befreit, so dass ich nen Überblick habe und morgen mit dem Epoxy beginnen kann, nachdem ich meine restliche Schneelandschaft weggesaugt habe.

Das Zeug hat sich als ganz schön hartneckig erwiesen, so dass ich vom Delta auf den Schwinger mit 40er Körnung gewechselt habe. Als das immer noch nicht so gefetzt hat wie ich gern hätte, habe ich den Winkelschleifer mit 60er Fächerscheibe genommen -> nun habe ich nen neuen Freund der Ding ballert gut ich kanns nur empfehlen Smilie

Die ganze Aktion hat zwar meine Werft vollkommen paniert, aber nunja das Sauber machen macht mehr Spaß, als ewig mit dem Schwinger rumjuckeln Lachen

Einen Nachteil dieser ganzen Aktion habe ich leider auch erlebt, da es gut warm war, habe ich kurze Ärmel gehabt - den Rest könnt ihr Euch denken... Traurig
Da ich auch keine Muße hatte mir ordentliche Böcke zu bauen, habe ich festgestellt, dass gebücktes Arbeiten für Schreibtischtäter nicht gut ist Winken

What ever, der Tag hat ich gelohnt und ich bin zufrieden!! Zumal der Schaden nur da ist wo ich ihn erhofft habe und keine weiteren Risse unter/im dem GFK waren.



Die Bilder meines Tagewerkes, sind aber nur per Handy gemacht.























Gibt es von Euch noch weitere Tips wie diese Schäden behandelt werden sollten, oder ist die von Franko geratene Kur noch passend?



Grüße,

Malte
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