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Den Wind sich stellen oder vor im segeln



 
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Petit Chaos




Geschlecht: Geschlecht:männlich
Anmeldungsdatum: 27.01.2007
Beiträge: 789
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 07.10.2008, 20:17    Titel: Den Wind sich stellen oder vor im segeln Antworten mit Zitat

Wollt mal Eure Meinung hören Ausrufezeichen

Hab letzte Woche eine Strecke gesegelt bei guten Wind um 5 mit Böen Frage Mit den Augen rollen Da mein direktes Ziel auf Amwindkurs lag habe ich mich dafür entschieden Ausrufezeichen

Segel waren alle durchgesetzt, Fockschot leicht gefiert Ausrufezeichen

Meine Frage: Segelt man bei kräftigen Windverhältnissen diese Kursart oder vermeidet man sie lieber Frage

Segelt man lieber hoch am Wind, um weniger Angriffsfläche zu bieten, oder läuft man vorm Wind ab Frage
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In der Ruhe liegt die Kraft

Franko alias
"Petit Chaos"
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BeitragVerfasst am: 07.10.2008, 20:17    Titel: Anzeige

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Mathias




Geschlecht: Geschlecht:männlich
Anmeldungsdatum: 13.02.2007
Beiträge: 175
Wohnort: Petershagen bei Minden

BeitragVerfasst am: 08.10.2008, 01:12    Titel: Antworten mit Zitat

Moin Franco,

meine (allerdings sehr subjektive und persönliche) Einstellung zum Starkwindsegeln ist entweder möglichst Amwindkurse zu segeln oder vorm Wind abzulaufen.
Am Wind hat man die Möglichkeit, durch höher steuern den Wind etwas aus den Segeln zu nehmen, das meint, die wirksame Segelfläche wird bis auf etwa 1/3 reduziert. Man spricht dann von "auf den Latten segeln", weil etwa beim Großsegel nur noch der hintere Teil einigermaßen steht. So kann man Winddruck und damit Krängung gut über das Ruder steuern ohne Fahrt zu verlieren.
Vorm Wind kann man ordentlich reffen, z.B. bei der Koralle das Großsegel wegnehmen und nur mit Fock segeln. Höhe segeln ginge so überhaupt nicht, aber vorm Wind kommt man schon da hin wo man es möchte.
Halbwindkurse finde ich bei Starkwind immer am anspruchsvollsten, weil die Schoten hablwegs gefiert sind und bei etwas Krängung die Nock des Großbaumes bei voller Fahrt ins Wasser geht und das Boot dann dazu neigt, einen Purzelbaum zu schlagen.
Aber, es ist mein subjektives Empfinden. Ich segele gerne bei Starkwind auch mit möglichst großer Segelfläche und fühle mich dabei am Wind am sichersten.
Aber man kann es sich ja nicht immer aussuchen...

Grüße von der Mittelweser

Matthias
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Petit Chaos




Geschlecht: Geschlecht:männlich
Anmeldungsdatum: 27.01.2007
Beiträge: 789
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 09.10.2008, 19:10    Titel: Antworten mit Zitat

Frage anders gestellt Verlegen

es geht mir nicht ums segel reffen oder wegnehmen von Segelfläche usw., sondern um den Grundsatz: Vermeidet man bei starken Windverhältnissen Kurs B, siehe Skizze Frage


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Franko alias
"Petit Chaos"
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ronald




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Anmeldungsdatum: 17.06.2008
Beiträge: 20

BeitragVerfasst am: 10.10.2008, 11:29    Titel: kurs b... Antworten mit Zitat

Hi alle,

meine zwoa cent: ja klar vermeide ich kurs b, bei starkwind wuerd ich den halbwindkurs nur auf dem kurzen bein waehlen, also wie in kurs a dargestellt. so lang es geht am wind, reffen bzw./und fock runter und den rest gemuetlich zum ziel geschaukelt.
warum?
das hat Matthias eigentlich schon gesagt... am wind ist es sicherer. das lange bein auf halbwind zu segeln waer mir viel zu stressig.

dies ganz subjektiv von einem erklaerten schoenwettersegler.
gruss, ronald
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Petit Chaos




Geschlecht: Geschlecht:männlich
Anmeldungsdatum: 27.01.2007
Beiträge: 789
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 12.10.2008, 19:08    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Matthias und Ronald,

Ich segel gerne Am-Wind sowie Halb-Wind-Kurse. Habe mich den Tag für Kurs b entschieden, war halt der direkte Kurs und meine Überlegung ging dahin, das der Halb-Wind-Kurs die Püttinge/Wanten am wenigsten belastet (weniger Gewicht auf die Kante bringen).

Musste aber feststellen das die Böen die einfielen, am Segel mehr gearbeitet haben und somit die Belastung der Pütinge größer war, als wenn ich den Am-Wind mit dichtgeholter Fock gesegelt wäre.

Meine Erfahrung die ich gesammelt habe, hat eigentlich die Anwort schon gegeben Winken

ronald hat folgendes geschrieben:
warum?
das hat Matthias eigentlich schon gesagt... am wind ist es sicherer. das lange bein auf halbwind zu segeln waer mir viel zu stressig.


Damit andere an den Erfahrungen teilhaben können, um Fehler zu vermeiden Winken


ronald hat folgendes geschrieben:


dies ganz subjektiv von einem erklaerten schoenwettersegler.
gruss, ronald


Tue ich auch gerne, wenn man aber eine Weile unterwegs war um segeln zu wollen, siegt nicht immer die Vernunft Mit den Augen rollen
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Franko alias
"Petit Chaos"
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Uwe




Geschlecht: Geschlecht:männlich
Anmeldungsdatum: 02.09.2007
Beiträge: 85

BeitragVerfasst am: 16.10.2008, 14:48    Titel: Re: Den Wind sich stellen oder vor im segeln Antworten mit Zitat

Petit Chaos hat folgendes geschrieben:

Hab letzte Woche eine Strecke gesegelt bei guten Wind um 5 mit Böen Frage Mit den Augen rollen Da mein direktes Ziel auf Amwindkurs lag habe ich mich dafür entschieden Ausrufezeichen

Segel waren alle durchgesetzt, Fockschot leicht gefiert Ausrufezeichen

Meine Frage: Segelt man bei kräftigen Windverhältnissen diese Kursart oder vermeidet man sie lieber Frage

5-6 Bft sind für eine "normale" Jolle kein Problem.
Der AmWind-Kurs ist der ungemütlichste Kurs, da das Boot sich in der Welle feststampft und viel Spritzwasser überkommt.
Wesentlich angenehmer ist es bei halbem Wind, wenn der Wind etwas vorlicher als querab kommt. Diesen Kurs würde ich ebenfalls wählen, um plötzlich aufkommenden Starkwind (Gewitterboen) abzuwettern.
Dabei wird das Segel nur ganz schwach dichtgeholt so dass das Boot nur wenig Fahrt macht.
Zitat:

Segelt man lieber hoch am Wind, um weniger Angriffsfläche zu bieten, oder läuft man vorm Wind ab Frage


Vor dem Wind ablaufen kann man meist nur auf hoher See, wenn genug freier Leeraum vorhanden ist. Auf Binnenrevieren ist der Kurs ja so zu wählen, dass man einen Hafen oder Strandabschnitt erreicht.
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Uwe
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