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knilli Administrator

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 22.12.2006 Beiträge: 211 Wohnort: Wentorf b. HH // Ratzeburger See
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Verfasst am: 13.05.2008, 13:25 Titel: Püttings rausgebrochen :( |
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hallo ihr lieben,
also das war vielleicht ein schönes langes wochenende!!! bin tatsächlich freitag, samstag und sonntag gesegelt! am sonntag hatten wir geile 4 windstärken und schön spritzwasser auf deck!
aber dann war die segelei plötzlich zu ende
wir hingen beide im gurt an der kreuz und da plötzlich "KNACK"
beide sind wir gleichzeitig ins boot und schoten losgeworfen. erst einmal die lage checken -- wo hat es geknackt????
und da konnte man es schon sehen. beim steuerbordwant ist ein riss im holz.
hmm, das ist aber doof. also segel runter und erst einmal an land gepaddelt.
Ursachenforschung:
der spant hinter dem der beschlag des wantes klammert ist eingedrückt und hochgekommen. er hat somit das deckholz mit angehoben.
nun ist guter rat teuer. ich hatte hier ja schon einmal gelesen, dass einige diese erfahrung gemacht haben. aber was ist die und gibt es hier die goldene lösung???
hmm, ich bin etwas gefrustet...
werde wohl erst einmal mit holz unterfüttern und dann von aussenbords das holz durch den spant hindurch verschrauben. was besseres fällt mir zZ nicht ein.
wer hat noch einen guten tipp parat!
hoffe, bei euch war das we nicht so ungeplant zu ende...
knilli _________________ Wer einen Fehler findet, darf ihn behalten...
Zuletzt bearbeitet von knilli am 23.04.2010, 12:54, insgesamt 2-mal bearbeitet |
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Verfasst am: 13.05.2008, 13:25 Titel: Anzeige |
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Klaus

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 26.12.2006 Beiträge: 508 Wohnort: Ratingen
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Verfasst am: 13.05.2008, 21:29 Titel: mein Beileid |
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Hallo Knilli
das tut mir leid für Dich und dein Korallchen.
Doch das gleiche Schicksal hatte mich auch schon mal erwischt.
Damals hat es bei mir ebenfalls das Steuerbord Want herausgerissen, doch der Wind war so heftig, das gleich der Mast mit Segeln hinterher kam
Ich habe die Sache so gelöst:
und von außen sieht das bei mir so aus: (schäm)
Das Durchschrauben durch den Rumpf kann man sich eigentlich sparen, wenn man die Verstärkungsplatte großflächig und sauber einpasst und mit Epoxi verklebt.
Die Schraubköpfe müssen dann natürlich vorher gut eingepasst und verklebt werden.
Das herausgerissene Teil des Decks habe ich übrigens auch wieder verwendet, da eine erneuerung des Holzes immer deutlicher sichtbar bleibt als eine saubere Reparatur des Originals.
Das Püttingeisen ist aus Edelstahlband in der Breite des original Beschlags gearbeitet, so das die Blende (Messing verchromt) oben wieder verwendet werden kann
Ich finde die Konstruktion mit der Kralle um die Fichtenleiste sehr leichtsinnig; da ist es eigentlich wirklich nur eine Frage der Zeit, bis diese Leiste nachgibt und der Haken durch das Deck gezogen wird.
Ich wünsch Dir viel Erfolg
Klaus  |
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Norbert
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 05.12.2007 Beiträge: 59 Wohnort: Glanegg / Österreich
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Verfasst am: 13.05.2008, 21:59 Titel: Welches Segel ? |
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Der Klaus segelt die RegattaBesegelung welche hattest Du am Wochenende drauf ? Als es knackte ? Habe meine Besegelung getestet normale Größe aber die Lolle geht gut ab! Vieleicht ist die Regatta Besegelung zu groß !
Mfg Norbert |
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knilli Administrator

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 22.12.2006 Beiträge: 211 Wohnort: Wentorf b. HH // Ratzeburger See
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Verfasst am: 13.05.2008, 22:15 Titel: ... |
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hallo,
klaus das sieht ja klasse aus! so werde ich das auch machen - ist ja dann auch schon im dauertest erfolgreich
also ich hatte die 10,5 qm besegelung drauf. die kleinen segel habe ich zuletzt bei meiner letzten koralle gesegelt. mein vorschoter wiegt gute 100 kg, und wir wollen ja auch beide oben sitzen also ich finde das sollte ein segelboot schon abkönnen... und wenn es nun noch so glimpflich abgelaufen ist, ist es ja noch ganz gut gelaufen... aber ärgern tue ich mich schon ein bisschen.
knilli _________________ Wer einen Fehler findet, darf ihn behalten... |
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Hannes Lüking
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 29.05.2007 Beiträge: 14 Wohnort: Bodensee, Schweiz
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Verfasst am: 19.08.2008, 20:35 Titel: |
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Hoi Klaus
Das finde ich einfach eine schöne Reparatur. Ich muss mir überlegen, ob ich das nicht vorbeugend auch mache.
Grüsse vom Bodensee
Hannes |
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Petit Chaos

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 27.01.2007 Beiträge: 789 Wohnort: Berlin
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Verfasst am: 07.12.2008, 22:17 Titel: |
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Noch ein Hinweis,
die Verschraubung (Schlitzschrauben) befinden sich hinter
der Kederleiste
 _________________ In der Ruhe liegt die Kraft
Franko alias
"Petit Chaos" |
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knilli Administrator

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 22.12.2006 Beiträge: 211 Wohnort: Wentorf b. HH // Ratzeburger See
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Verfasst am: 09.12.2008, 22:33 Titel: ... |
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huch, ich habe mich ja hier gar nicht mehr zu meiner reparatur geäußert!?
also ich habe zusammen mit meinem schwippschwager eine gute reparatur hinbekommen.
zuerst haben wir die püttings komplett entfernt. dann haben wir ein brett von 14mm stärke so zugeschnitten, dass es genau zwischen verstärkung des schwertkastens / sitzbank und dem brettchen an welchem die umlenkrolle fürs schwertfall besfestigt ist passt. an der langen kante haben wir es angefahst, so dass es am rumpf anliegt und doch auf ganzer länge die originale fichtenleist belastet. wir haben es dann mit wasserfesten, aufschäumenden kleber flächig bestrichen und einfach von innen an den rumpf geklebt. pressung war etwas umständlich, aber zu zweit zu machen. (schlechte stelle für ne schraubzwinge )
dann habe ich aus dem baumarkt VA flachstahl geholt. 1m = 12 € . gibt es bei uns genau passend in stärke und breite für die blenden der püttings. die haben wir dann so zugeschnitten und gearbeitet, dass sie fast wie die originalen aussehen. wir haben diese dann mit 4 schrauben in das 14mm brettchen geschraubt. aufrgund der stärke des neuen brettchens mußte leider der schlitz für die püttings in der sitzbank etwas nach innen versetzt werden. dieses ist aber so gering (ca.5mm), dass die püttingblende den alten schlitz verdeckt. alter schlitz und alte befestigunglöcher wurden natürlich zugespachtelt. die blenden wieder drüber und fertig wars. hat bisher gehalten, und es war auch schon mal wieder etwas wind -- nicht war felixina ?
bilder muß ich dann mal machen, stelle ich natürlich hier dann noch ein!
ist mir so etwas lieber gewesen, da der rumpf nicht beschädigt wurde und so der originale punkt wieder die entgültige stütze für die last ist. also die fichtenleiste.
arbeitszeit war ca. 3 h und dann och mal 24h aushärten lassen.
kosten mit holz ca. 35 €.
mal schauen ob es sich bewährt...
knilli _________________ Wer einen Fehler findet, darf ihn behalten... |
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felixina

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 26.02.2007 Beiträge: 162 Wohnort: bremen
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Verfasst am: 10.12.2008, 09:37 Titel: Re: ... |
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| knilli hat folgendes geschrieben: |
und es war auch schon mal wieder etwas wind -- nicht war felixina ?
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...ich mag wind  _________________ alles wird gut!
felixina |
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Petit Chaos

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 27.01.2007 Beiträge: 789 Wohnort: Berlin
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Verfasst am: 21.12.2008, 12:22 Titel: |
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Hallo Knilli
hab versucht deine Reparatur der Püttinge zu verstehen,
hab es aber nicht verstanden
Hört sich so an:
"Du musst erst den Nippel durch die Lasche ziehen .... "
Stell bitte mal ein Bild ein  _________________ In der Ruhe liegt die Kraft
Franko alias
"Petit Chaos" |
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Uwe
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 02.09.2007 Beiträge: 85
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Verfasst am: 21.12.2008, 16:38 Titel: |
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| Petit Chaos hat folgendes geschrieben: |
hab versucht deine Reparatur der Püttinge zu verstehen,
hab es aber nicht verstanden
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Knilli hat offenbar statt eines Brettchens (Klaus) ein etwas grösseres Brett verwendet, dessen Oberkante an der vorhandenen Kiefernleiste anliegt.
Weil das Brett dicker ist (14 mm) mussten die Ausschnitte für die Püttingeisen nach innen versetzt werden.
Offen bleibt die Frage, ob die Püttingeisen nur mit dem neuen Brett verschraubt wurden, welches danach eingesetzt bzw. eingeklebt wurde oder ob beides - wie bei Klaus - mit dem Rumpf verbolzt wurde. _________________ Uwe
. |
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knilli Administrator

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 22.12.2006 Beiträge: 211 Wohnort: Wentorf b. HH // Ratzeburger See
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Verfasst am: 21.12.2008, 21:09 Titel: ... |
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... und mit der kleinen kurbel ganz nach oben dreh'n ...
ja ein bild sagt oft mehr als 1000 worte
ich werde sobald als möglich mal eines machen. uwe hat aber schon richtig erkannt was ich versucht hatte zu schildern. die neuen püttings sind nur mit dem neuen brett verschraubt um den rumpf nicht zu "beschädigen"...
knilli _________________ Wer einen Fehler findet, darf ihn behalten... |
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RobbyDoc

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 19.11.2010 Beiträge: 25 Wohnort: Baden-Baden
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Melcherson

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 09.11.2008 Beiträge: 2 Wohnort: Burgdorf
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Verfasst am: 25.05.2011, 14:02 Titel: Die Kraft des GFK |
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Moin Korallisti,
eure Berichte über herausgerissene Püttinge haben mich ein wenig beunruhigt. Aber eure Lösungen fand ich einleuchtend und originell, vorallem die mit dem Brettchen. Und da ich sowieso grade an einer Überholung meiner Koralle arbeite hab ich mich der Püttingeisen angenommen.
Also:
- die Original Eisen Herausgenommen
- vom Schlosser des Vertrauens um 20cm mit rostfreiem 3mm Flachstahl verlängern lassen
- den Stahl an die Rumpfform angepasst,
- mit der Flex angerauht
- Rumpfinnenseite mit angedicktem Epoxy eingestrichen
- Püttinge wieder eingesetzt
- mit Epoxy und Glasfasermatte eingeklebt
die Verstärkung ist nachher unsichtbar, da dort die Auftriebskörper vorsitzen und bewährt sich hoffentlich so wie eure Lösungen
Gruß Melcherson _________________ Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten  |
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Rafal
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 06.05.2012 Beiträge: 11 Wohnort: Krefeld
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Verfasst am: 08.05.2012, 19:44 Titel: |
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Hallo Zusammen,
ich bin gerade bei der Restaurierung meines Furniers. Eure bittere Erfahrung bezüglich ausgebrochenen Püttings habe ich mir am Herzen gelegt und eine geeignete Verstärkung mit in Planung einfließen lassen. Diese Reparatur ist sehr wichtig, da mir aufgefallen ist, dass die Wrangen am Steuer- und Backboardbug am Übergang Vordeck- Seitendeck so wie so nur am Furnier hängen!
Die Püttings habe ich schon demontiert und die Ersatzteile werden gerade gefertigt.
Das Furnier rund herum Pütting „lässt sich wünschen“. Die äußere Schicht ist (noch) da, jedoch ist schon angeschwollen und „ausgetrocknet“. Um diese Stelle vor dem Lackieren zu bearbeiten habe mir gedacht, die Schlitze um die Püttinge sauber abzuschleifen um die instabiles Holz zu entfernen (der Schlitz wird dadurch zwangsläufig grösser, sagen wir ca. 1 mm an jeder Seite). Dann würde ich das ganze Furnier mit Epifanes 1k Klarlack (mit oder ohne Vorbehandlung mit Mahagoni- Beize (?)- s. hierfür mein separate Thread bei Rump, Schwerter Ruder) lackieren. Anschließend können die neuen Püttinge durchgestectk werden und der Restraum kann mit Sikaflex abgedichtet werden.
Mit diesem Vorgehen erreicht man folgende Ziele:
1. Man Lackiert kein Furnier, das so wie so „nächstes Jahr“ absplittert (man spart Ärger und Arbeit)
2. Man dichtet die Püttinge mit einer zuverlässigen, silikonfreien, elastischen Masse die beim Bedarf gewechselt werden kann
3. Die Dichtmassen sind nicht überlackiert, somit eine eventuelle Erneuerung keinen Zugriff auf das Furniert verlangt
4. Alles bleibt von Kappe verdeckt
Ich bin auf Eure Meinung gespannt! Bitte gebt mir Tipps wie Ihr das gelöst habt.
VG
Rafal |
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