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Arien / Lieder lernen

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DasMutzel
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Anmeldungsdatum: 11.06.2007
Beiträge: 65

BeitragVerfasst am: 02.08.2007, 13:58 Antworten mit ZitatNach oben

Sicher wurde diese Thema in anderen Foren bis zum exitus diskutiert, aber mich interessieren neue Meinungen.

Also wie lernt ihr neue Arien / Lieder textlich und stimmlich umzusetzen?

Teils schreibe ich die Texte einfach ab, und versuche sie dann ohne Geschnörkel drumherum einfach immer und immer wieder durchzulesen bis ich das Gefühl habe sie sind drinn. Allerdings muss man dann ja auch technisch versuchen umzusetzen, was in meinen Worten heissen soll, ich nehme die Haltungen ein die ich benötige um diese Lieder singen zu können. Damit ich mir gleichzeitig Haltung Technik und Text einpräge. Nun dann zum Thema Interpretation, tja heikles Thema. Noch zu früh für meinen Stand, was allerdings nicht heissen soll, dass ich nicht jetzt auch interpretatorisch singe, nur schreibe ich keine Doktorarbeit darüber was er oder sie nun damit gemeint haben könnte.
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BeitragVerfasst am: 02.08.2007, 13:58 Nach oben

gioachino
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Anmeldungsdatum: 07.06.2007
Beiträge: 835
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BeitragVerfasst am: 02.08.2007, 17:21 Antworten mit ZitatNach oben

Ich halte es für sehr wichtig, die jeweiligen Texte rhythmisch zu
s p r e c h e n, nicht nur zu lesen ! So präge ich mir die Textpassagen ein.
Das sängerische Umsetzen kommt dann fast von alleine.

Ciao. Gioachino Mit den Augen rollen

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DasMutzel
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Anmeldungsdatum: 11.06.2007
Beiträge: 65

BeitragVerfasst am: 02.08.2007, 18:13 Antworten mit ZitatNach oben

Tjo, so wars gemeint, als ich erwähnte " Haltung Technik etc etc " , d.h. natürlement, dass ich sie dann spreche, aber in Sängerhaltung. Komisches Deutsch, doof zu erklären.
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DasMutzel
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Anmeldungsdatum: 11.06.2007
Beiträge: 65

BeitragVerfasst am: 15.09.2007, 20:57 Antworten mit ZitatNach oben

Ich brauche "Der Ödem der Liebe", auf Deutsch, aber unbedingt mit Wunderlich....


:( Danke im Vorraus:)
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LaWally
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Anmeldungsdatum: 23.09.2007
Beiträge: 53
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BeitragVerfasst am: 08.10.2007, 12:41 Antworten mit ZitatNach oben

Eigentlich tat ich mir in Schulzeiten mit Gedichte auswendig lernen nicht schwer und benutzte dazumals die gleiche Methode wie heute zum Texte lernen.
Ich versuche mir den Textsinn richtig klar zu machen, zu wissen und wirklihc zu verstehen was ich denn da erzähle, also singe. Mir es wie eine Geschichte vorzustellen, die ich nach und nach erzähle und mir einzuprägen was wann dran und vorkommt. (was natürlich selbstverständlich sein sollte aber nicht IMMER einfach ist!)
Dann sehe ich nach und nach, umso öfter ich es durchgehen, Abschnitte vor mir, mit bestimmten Wörtern und baue fast unbewußt schon kleine Eselsbrücken auf die ich später auch nutzen kann.

ABER: ich meine mir heute einfach schwerer zu tun mit der Auswendiglernerei bzw. Singerei , wahrscheinlich weil es unter mehr Druck geschieht und ich es einfach nicht mag ganz ohne diese Notenstütze dazustehen. Zwar kann ich fast jedes Stück mit der Zeit ohnehin auswendig aber sobald ich weiß, ich MUß krieg ich die Kriese...
Um nicht zu sagen:
Ich hasse es auswendig singen zu müssen Mit den Augen rollen
Deswegen muß ich gestehen, nutze ich jede Gelegenheit es nicht tun zu müssen Geschockt
Und: empfinde es bei vielen Auftritten als nicht schlimm, wenn zur Stütze einfach die Noten seitlich auf einem "dekorativen" Winken Notenständer dabei stehen. Und: ich ja dennoch so gut wie auswendig singe, evtl. nur mal nen absichernden kleinen Blick rüberschweifen lasse.
Wenn ich bedenke das auch "namhafte" Sänger unter ebensolchen Dirigenten auf auch bekannten Bühnen stehen und Opernausschnitte ect. darbringen MIT Notenständer und oft sogar häufigen Blick auf den Selbigen, denk ich mir: darf ich das schon längst big_atsch.gif


LG
LaWally
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Principe
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BeitragVerfasst am: 08.10.2007, 15:42 Antworten mit ZitatNach oben

Tja, den vermeintlich wahrhaft Großen sieht man eben Vieles nach, was man bei "Otto-Normalsänger/in" normalerweise nicht toleriert.


Der Mensch hofft auf Gerechtigkeit
bei aller Welten Schlechtigkeit;

und wenn's nicht klappt, hofft er auf harte
Gerechtigkeit von höh'rer Warte.


Ciao big_cry.gif Principe

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Dort wo man singt, da laß Dich ruhig nieder!
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gioachino
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BeitragVerfasst am: 08.10.2007, 17:52 Antworten mit ZitatNach oben

Auf der Opernbühne, Ihr Lieben, gibt es keine Notenständer.
Der Text, die Musik, die Gänge, Mimik und Gestik - alles muss sitzen !
So ist es eigentlich verwunderlich, dass ausgerechnet der Liedinterpret, der ja " nur " singen muss, nach den gedruckten Noten schielt. Diese Unsitte ist neuerdings tatsächlich weit verbreitet, besonders unter den so genannten Prominenten.
Ein Jose van Dam, der die " Winterreise " mit Noten singt und dabei trotzdem noch ein paar Einsätze schmeißt und Wörter verdreht, ist nur noch peinlich.
Das wichtigste Argument für den auswendigen Vortrag ist wohl jenes, dass die Interpretation frischer, spontaner, kurz : besser ist. Wer die Noten vor sich hat, schaut leider viel zu häufig hinein, was sie/ihn vom Wesentlichen ablenkt.

Ciao. Gioachino big_book.gif

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Eponine
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BeitragVerfasst am: 08.10.2007, 18:48 Antworten mit ZitatNach oben

... das ist genau der Grund, warum ich meinen Schuelern die Noten im wahrsten Sinne des Wortes entreisse, sobald die Musik sitzt, und die wissen das auch, bereiten sich daher dementsprechend vor. Die Zeit und auch das Hirn, Texte auswendig zu lernen, hat JEDER. Ich lasse auch die "Sicherheitsausrede" nicht gelten, denn auf lange Sicht ist eher das Gegenteil der Fall - es macht unsicher, und die Leute lernen nie, sich von den Noten zu loesen. Dass man im Konzert den Text mal vergisst, passiert, aber man muss lernen, damit umzugehen und ggf. zu improvisieren - das tut man definitv nicht, wenn man sich immer krampfhaft an den Noten festhaelt.

Es hemmt die Interpretation, und es sieht auch auf der Buehne, und sei sie noch so klein oder im heimischen Wohnzimmer, immer seltsam aus (ist aber nur meine Meinung, kann man natuerlich auch anders sehen). Ich weiss auch gar nicht, warum man in unterschiedlichen Sparten Unterschiedliches tolerieren soll. Warum sollten im Liedgesang Noten erlaubt sein, in der Oper aber nicht?
Weg damit ... Lachen


Nun mag ich da aber auch etwas "besessen" sein, weil fuer mich Spiel immens wichtig ist - ich glaube, ich koennte gar nicht mehr stocksteif auf der Buehne stehen (es sei denn, das Stueck erfordert es gerade) ...

Wie lerne ich Texte? Ich habe wohl das Glueck, mir Texte relativ gut marken zu koennen, trotzdem geht das nicht von selbst.
Was mir immer geholfen hat: Texte aus dem Gedaechtnis aufschreiben, da merkt man gleich, wo es noch haengt. Oder sich selbst aufnehmen, wenn man am Anfang mit Noten singt und das dann immer wieder abhoeren. Hat mehrere Effekte: Man lernt Text, Melodie und was man saengerisch noch besser machen kann, in einem Abwasch und relativ unbewusst, also ohne viel Aufwand. Das schleicht sich sozusagen von selbst ins Gehirn. Was ich NICHT mache: Andere Aufnahmen hoeren, um Text und Melodie zu lernen, denn da eignet man sich meist die Interpretation des jeweiligen Saengers an, und das ist in aller Regel Mist. Wer will schon eine Copycat sein?

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gioachino
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BeitragVerfasst am: 08.10.2007, 19:37 Antworten mit ZitatNach oben

Wie wahr !
Wenn wir bedenken, was sich ein Pianist ( sein Kopf, seine Finger ) alles merken muss, um einen Klavierabend, solo, ohne Noten vor der Nase, zu bestreiten, dann müssten wir eigentlich vor Scham im Boden versinken ob unserer Textunsicherheit !
Außerdem macht das Improvisieren, selbst bei Schubert & Co, irgendwann Spaß, schult die Phantasie und hilft dem Gedächtnis auf die Sprünge - wetten dass ?

Ciao. Gioachino Winken

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melusine
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BeitragVerfasst am: 08.10.2007, 23:11 Antworten mit ZitatNach oben

Ich versuche auch , soweit es geht,auswendig zu singen und habe das von Anfang an aus Instinkt so getan, obschon meine erste Lehrerin selbst nie ohne Noten auf eienr Bühne stand und das von ihren Schülern auch nie verlangt hat. Mein recht gutes Gedächtnis war da immer eine grosse Hilfe.
Wenn ich allerdings bei einem Stück merke, dass ich trotz hinreichenden Übens immer wieder Hänger habe und die Sicherheit einfach nicht gewährleistet ist, stelle ich lieber die Noten hin, als mich zu verhaspeln.
Und wenn ich Gesangspartner habe, die Duette oder Kammermusik mit Noten singen möchten, finde ich es nichht fair, selbst demonstrativ ohne Noten dazustehen so nach dem Motto: ich kann das aber!
Bei allem was gespielt werden kann und muss sind Noten allerdings tabu-da gibt es keine Diskussion!

Melusine
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LaWally
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BeitragVerfasst am: 09.10.2007, 10:03 Antworten mit ZitatNach oben

Ich möchte gerne noch anmerken, dass ich selber hier nicht von Opernszenen sprach, sondern von einzelnen Arien, Duetten ect. die auch namhafte Künstler mit einer Selbstverständlichkeit mit Noten singen(siehe auch Waldbühne, ganze Konzertaufführungen mit den einstmals drei großen Tenören und co im Schlepptau ect.)
Im geistlichen Bereich sowieso, oft so deutlich, dass es selbst mich schon wunderte, über auch namhafte Sänger, wie man so extrem in die Noten versinken kann Mit den Augen rollen

Spielt man Opernszenen, Operettenszenen, Musicalszenen ist es natürlich kaum möglich einen NOtenständer auch noch passend zu platzieren, klar auch vom Bild her unpassend. Wohl ist dann hier die Texthilfe mit Sicherheit wenigstens nicht auf einem Notenständer präsent.
(wohl scheint es aber im Theater gute Soufleure zu geben, sagt man Winken )
und weitere Tricks sind auch mir bekannt und erprobt, wenn es einfahc nur um das Gefühl geht, wenn es hängen sollte, könnte man...
Wobei ich an dieser Stelle nochmals klar machen möchte, mir geht es nicht darum, dass man den Text nicht können muß! Keines Falls!!
Der Text muß sitzen, gerade in solchen Szenen. Nur ist für mich die Frage nach einer gefühlsmäßigen Stütze, die man sich, meiner Meinung nach ab einem bestimmten Punkt geben darf.
Schülern würde ich es nie so beibringen und auch mich selbst nicht von vornherein drauf verlassen aber wenn es nun mal soweit ist und diese Unsicherheiten da sind: warum nicht? Sollte es daran scheitern?

Allerdings halte ich es absolut nicth für notwendig, wenn nicht sogar fehlinterpretiert, bei einer Arie, Musicalstück und schon GAR NICHT BEIM LIED! Szenisch zu sehr in die Kiste zu greifen. Da ist weniger, für meinen Geschmack oft viel mehr! Zuviel Bewegung wirkt schnell nervös, aufgeregt und zappelig -
Für mich macht da eine gute Interpretation aus, gerade im Lied aber sehr wohl auch in einzelnen Stücken aus Oper, Musical, das die Bewegung, der Fluß eher innerlihc statt findet und sich VIEL WENIGER äußerlich zeigen sollte, wenn dann in der Mimik, kleiner Arm-Handbewegung: mehr keines Falls!!

Was Giaochino´s gelobte Pianisten angeht: Ich habe sehr wohl auch schon Konzerte erlebt in denen auch der Pianist Noten vor sich hatte.
Und muß, was meine Erfahrung darin angeht, sagen, meine Klavierstücke konnte ich nach gewisser Zeit immer von selbst auswendig Mit den Augen rollen ob ich wollte oder nicht Lachen
Naja, vielleicht weil es automatisch in die Finger kommt Mit den Augen rollen schließlich müssen die sich "nur" den Ablauf in richtiger Zeit merken, und nicht noch zu den Noten den Text Lachen
Was nun nicht heisst, das es ein Pianist einfacher hat. Aber für mich gibt es da nichts wo ich sagen könnte, der oder die haben es besser oder sind besser.
Respekt sollte man vor jeder guten Leistung haben!

Generell kann ich nur sagen:
mich störte es bisher niemals, wenn ich Sänger oder Pianisten mit Noten vor mir sah. Schon gar nicht, wenn diese ansonsten wunderbar singen und spielen, es tut für mich keinen Abbruch.
Hingegen hätte ich ein Problem wenn ein Sänger sich deutlich verhaspelt und verspringt (im ganzen Stück) und somit sein Stück zunichte macht!


NATÜRLICH sage auch ich, es ist immer besser man hat ein Stück komplett drauf und so verinnerlicht das es wie aus einem selbst sprudelt. Kein Thema, wenn man zum Beweis dazu auch noch auf Hilfsnotenständer verzichtet: SUPER!
Wenn man aber meint dies einfach als innere, vielmehr wohl psychischer Stütze zuzulassen, dass da eben ein Notenständer seitlich steht, ist es für mich auch o.k.
Peinlich wäre es für mich persönlich aber auch für meine Öhrchen als Zuhörer nur, wenn trotzdem nix G´scheites rauskömmt Cool

Aber ein großes LOB für die, die perfekt ihre Texte wunderbar auswendig und schönst gesungen und interpretiert präsentieren!
Das, muß ich zugeben, bewunder und gar beneide ich durchaus!!

LaWally
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BeitragVerfasst am: 09.10.2007, 13:54 Antworten mit ZitatNach oben

LaWally hat folgendes geschrieben:
Allerdings halte ich es absolut nicth für notwendig, wenn nicht sogar fehlinterpretiert, bei einer Arie, Musicalstück und schon GAR NICHT BEIM LIED! Szenisch zu sehr in die Kiste zu greifen. Da ist weniger, für meinen Geschmack oft viel mehr! Zuviel Bewegung wirkt schnell nervös, aufgeregt und zappelig -
Für mich macht da eine gute Interpretation aus, gerade im Lied aber sehr wohl auch in einzelnen Stücken aus Oper, Musical, das die Bewegung, der Fluß eher innerlihc statt findet und sich VIEL WENIGER äußerlich zeigen sollte, wenn dann in der Mimik, kleiner Arm-Handbewegung: mehr keines Falls!!


Da gebe ich Dir voellig recht - es muss natuerlich dem Stueck angemessen sein. Natuerlich ist Lied was anderes als Musical, Oper was anderes als Oratorium usw., so dass, was im einen passend erscheint, im anderen total daneben waere.
Generell muss ich aber sagen, dass diese "Come una statua"-Geschichten im klassischen Bereich auch heute noch propagiert werden - ich halte das aber fuer nur bedingt richtig. Nervoeses Gezappel ist natuerlich zu vermeiden, ich denke aber, das war hier ja auch nicht gemeint. Lockere Bewegung und Spielfreude sollten auch im klassischen Bereich viel mehr gelehrt werden, damit sie dort, wo es angemessen ist (und nur dort natuerlich), auch wie selbstverstaendlich zum Einsatz kommen.

Im Lied begnuege ich mich z.B. auch mit Mimik oder kleinen Gesten und finde Rumgehampel eher peinlich (sieht man ja bisweilen auch). Im Musical, besonders im Uptempobereich, wirkt das aber total steif, da muss man sich bewegen, und da reichen auch die kleinen Gesten nicht (es sei denn, man singt eine Ballade). Ich kann nicht "I feel pretty" oder was aehnliches singen und mich dabei nicht von der Stelle bewegen, das finde ich dann auch wieder unpassend.

Alles zu seiner Zeit Winken

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BeitragVerfasst am: 28.02.2008, 20:13 Antworten mit ZitatNach oben

ich lerne noten mit rythmik und tgext gemeinsam - sprechend etc.

male mir bilder zum text, übe darstellung vor dem spiegel, nehme mich auf, übe im geiste "vorraus", vor allem lerne ich den texct aquf rytmus - schreib mir nur den text auf aufgeteilt iun takte und rythmus - metrum - welhes wort auf welchem takt etc - ,
1, 3 hat bei mir imer kreuz + da betonung, 2 und 4 strich -.

und man kann ja den rythmus teilen in ganze note, halbe note... 8tel, 16tel etc. punktieren sollte man beachten wg betonung etc
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Califonia
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Anmeldungsdatum: 19.06.2007
Beiträge: 482
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BeitragVerfasst am: 28.02.2008, 21:07 Antworten mit ZitatNach oben

Ich spreche immer zuerst den Text im Rhythmus, also etwa wie Vitellia, und zwar erst normal, dann mit Zunge hinter den Schneidezähnen "festkleben", damit ich mehr mit dem restlichen Mund machen muss, und dann wieder normal, dann verbessert sich die Aussprache, es wird viel deutlicher. Gerade bei italienischen Texten ist das wichtig, dass ich zuerst die Aussprache kann, dann ist das Singen hinterher auch viel leichter...
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Anmeldungsdatum: 21.06.2007
Beiträge: 149
Wohnort: Rheinhessen

BeitragVerfasst am: 28.02.2008, 23:57 Antworten mit ZitatNach oben

ich lerne nie irgendwas auswendig ..

mein gl sagt immer mal wieder lern das oder das auswendig.

Aber meistens vergisst er es dann wieder und ich mache drei Kreuze.

Aber manchmal bin ich auch echt bescheuert.
Bei Vedrai Carino z.B

Das sollte ich auswendig lernen. Ich hatte keine Lust. Letztens habe ich festgestellt, dass ich es längst auswendig kann.

Alles alle wäre bei dem Song nach Stunde drei auch echt peinlich Mit den Augen rollen
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