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www.TIRITOMBA.eu Das Forum der klassischen Musik für Sängerinnen und Sänger

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Contessa
hat sich eingelebt


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Anmeldungsdatum: 07.04.2008
Beiträge: 161
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Verfasst am:
07.12.2010, 15:22 |
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Nachdem ich mir noch mal den Faden "Wechsel der Stimmlage" angesehen habe, würde mich ganz allgemein eure Meinung interessieren:
ch stelle fest, dass es einmal den Weg von der Tiefe in die Höhe, also von Mezzosopran zum (dramatischen) Sopran zu geben scheint - viele dramatische Sopranistinnen haben ja als Mezzo angefangen - und anderseits eine Entwicklung von leicht nach schwer (Soubrette - lyrischer Sopran - (jugendlich-)dramatischer Sopran). Welcher der beiden Wege kommt eurer Meinung nach häufiger vor oder hält sich das ungefähr die Waage?
Ich bin allerdings der Meinung, dass eine echte lyrische Stimme sich im Normalfall nicht zu einer echten dramatischen Stimme entwickeln wird, auch wenn mit der Ausbildung Volumen und Tragfähigkeit sicher zunehmen. Die dramatische Veranlagung wird also schon von Anfang an vorhanden sein, nur ist es natürlich sinnvoller und stimmschonender, als junge Sängerin nicht im dramatischen Fach zu beginnen. Selbstverständlich sollte aber auch eine ausgebildete dramatische Stimme in der Lage sein, nach wie vor "lyrisch" zu singen, wenn man irgendwann nur noch Wagner und Strauss-Opern singen kann, ist irgendwas verkehrt gelaufen.
Mittlerweile wird mir, die ich ja nun mal eine größere Stimme habe, aber auch klar, dass gerade wir dramatischen Stimmen darauf achten müssen, nicht immer beweisen zu wollen, wie groß unsere Stimmen sind – ich darf mich beim Singen also wie eine Soubrette fühlen - eine mit guter Atemanbindung wohlgemerkt - den Rest macht der Körper (das "Instrument") von ganz allein. Eigentlich ein sehr entspannender Gedanke ;-)
LG
Octaviane, die „Gesinnungs-Soubrette“ |
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Verfasst am:
07.12.2010, 15:22 |
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Principe
Moderator


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Anmeldungsdatum: 05.06.2007
Beiträge: 663
Wohnort: Berlin
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Verfasst am:
07.12.2010, 17:56 |
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Mit zunehmender Erfahrung und Training ändert sich auch der Stimmumfang, oft sogar in beide Richtungen. Da wird es dann nicht leichter, sich für eine Richtung zu entscheiden. Schön wenn man einfach die beiderseitige Erweiterung nutzen kann. Aber in jedem Falle sollte man sich hauptsächlich für die Lage entscheiden, in der man sich wohl, bequem und zuhause fühlt.
Ciao - Principe |
_________________ Dort wo man singt, da laß Dich ruhig nieder! |
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gioachino
wie zuhause


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Anmeldungsdatum: 07.06.2007
Beiträge: 835
Wohnort: 65830 Kriftel
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Verfasst am:
08.12.2010, 01:09 |
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Liebe Gesinnungs - Soubrette Contessa,
grundsätzlich steckt in im schwereren Mezzo die ( Hoch ) Dramatische und im Kavaliersbariton der künftige Heldentenor, wenn der Kehlkopf bereit und in der Lage ist, die benötigte Höhe freizugeben.
Aus einer Damrau wird nie eine Isolde, aus einem Florez schwerlich ein Siegfried. Waltraud Meier und Violeta Urmana z. B. haben den Umstieg erfolgreich bewältigt, Andere wiederum nicht, weil bei ihnen lediglich der Wunsch danach bestand, das Stimmorgan jedoch streikte.
Hier wie auch sonst sollte der Wohlfühlfaktor gelten. Was immer sich in Ruhe und Geduld aus dieser Vorgabe entwickeln mag, dürfte hoch willkommen sein, aber nie der selbst verordnete Drang in ein anderes, schwereres Stimmfach. Ich weiß, dass ich den Wotan, meine Traumpartie, erst im nächsten Leben singen werde......
Ciao. Gioachino  |
_________________ MiniMiniDiFiDi |
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melusine
wie zuhause

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Anmeldungsdatum: 18.06.2007
Beiträge: 729
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Verfasst am:
08.12.2010, 11:09 |
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Meines Erachtens sind detaillierten Stimmfach-Fragen nur dann wirklich relevant wenn man professionell singt und sich (leider viel zu früh) auf ein bestimmtes Stimmfach festlegen muss, weil Intendanten/Agenturen das verlangen.
Als Amateur oder Nebenerwerbs-Sänger hat man doch den grossen Vorteil, das zu singen, was gut tut, Freude macht und gefällt.
Warum soll man/frau diesen Vorteil nicht nutzen und geniessen?
Wenn ich Lust habe, Carmen zu singen, tu ich das- wer hindert mich denn daran? Und wenn ich Lust hätte, Isoldes Liebestraum zu schmettern, würde ich das auch tun- gut, das ich keine habe......
Alles was sich gut im Körper anfühlt und keine Stimmprobleme hervoruft ist für mich ok. Man kann sich serh gut auf den eigenen Instinkt verlassen, wenn man gelernt hat, körperliche Signale als solche wahrzunehmen. Anfänger können das meist noch nicht und müssen dafür sensibilisiert werden.
Ich habe z.B. vor einigen Monaten die grosse Elias-Sopran-Arie gesungen und damit aufgehört, weil es sich unangenehm angefühlt hat. Das ist das schlagende Argument und mehr brauche ich dann nicht. Es gibt dann auch Stücke aus meinem sogenannten Stimmfach, die ich nicht singen will und kann.
Wenn man professionell an Bühnen vorsingt, muss man heute leider in engen Schubladen denken.
Wenn nciht, ha |
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melusine
wie zuhause

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Anmeldungsdatum: 18.06.2007
Beiträge: 729
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Verfasst am:
08.12.2010, 11:13 |
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Meines Erachtens sind detaillierten Stimmfach-Fragen nur dann wirklich relevant wenn man professionell singt und sich (leider viel zu früh) auf ein bestimmtes Stimmfach festlegen muss, weil Intendanten/Agenturen das verlangen.
Als Amateur oder Nebenerwerbs-Sänger hat man doch den grossen Vorteil, das zu singen, was gut tut, Freude macht und gefällt.
Warum soll man/frau diesen Vorteil nicht nutzen und geniessen?
Wenn ich Lust habe, Carmen zu singen, tu ich das- wer hindert mich denn daran? Und wenn ich Lust hätte, Isoldes Liebestraum zu schmettern, würde ich das auch tun- gut, das ich keine habe......
Alles was sich gut im Körper anfühlt und keine Stimmprobleme hervoruft ist für mich ok. Man kann sich serh gut auf den eigenen Instinkt verlassen, wenn man gelernt hat, körperliche Signale als solche wahrzunehmen. Anfänger können das meist noch nicht und müssen dafür sensibilisiert werden.
Ich habe z.B. vor einigen Monaten die grosse Elias-Sopran-Arie gesungen und damit aufgehört, weil es sich unangenehm angefühlt hat. Das ist das schlagende Argument und mehr brauche ich dann nicht. Es gibt auch Stücke aus meinem sogenannten Stimmfach, die ich nicht singen will und kann. Und aus anderen Fächern, die ich serh gerne udn oft und ohne Stress oder Schaden singe.
Wenn man professionell an Bühnen vorsingt, muss man heute leider in sehr engen Schubladen denken. Da gibt es immer mehr strikte Spezialisierungen wie Verdi -Stimme, Puccini-Stimme, Mozart-Stimme etc
Wenn man diese Zwänge nicht hat, sollte man sich nicht auch noch freiwillig in diese Schubladen zwängen lassen.
Lieben Adventsgruss ringsum M |
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Contessa
hat sich eingelebt


Geschlecht: 
Anmeldungsdatum: 07.04.2008
Beiträge: 161
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Verfasst am:
08.12.2010, 12:04 |
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So, ich versuche mal, der Reihe nach zu antworten:
Lieber Principe,
du hast natürlich vollkommen recht. Allerdings ging es mir tatsächlich eher um die Entwicklung dramatischer Stimmen, wie Gioachino es unten beschreibt. Dass sich der Stimmumfang während der Ausbildung ändert und entwickelt – sowohl bei lyrischen als auch bei dramatischen Stimmen - habe ich einfach als gegeben vorausgesetzt. Und der Stimmumfang an sich ist ja auch erst einmal kein Kriterium für lyrisch oder dramatisch, wiewohl sich dramatische Stimmen oft durch einen sehr langen Stimmumfang auszeichnen.
Lieber gioachino,
das bestätigt auch meine Vermutung bzw. die einer Freundin (dramatischer Mezzo), dass - sehr vereinfacht ausgedrückt - "ein hochdramatischer Sopran ein Alt mit gut trainierter Höhe ist ". Was jetzt bitte nicht so verstanden werden soll, dass die meisten Altistinnen verkappte Soprane sind und in erster Linie wohl auch hauptsächlich für das schwere Fach gilt. Aber wenn ich mir die Noten beispielsweise einer Brünhilde (wobei es da in den einzelnen Teilen des Rings ja auch wieder Unterschiede gibt, was die Tessitur angeht) oder auch einer Sieglinde ansehe, so stelle ich fest, dass die Tessitur allgemein relativ tief liegt und einem schweren Mezzo fast besser liegen dürfte als einem Sopran wie mir. Ich muss zumindest eindeutig gestehen, dass mir in der Tiefe da doch einiges an Durchhaltevermögen und Kraft fehlt.
(Von der Brünhilde lasse ich natürlich tunlichst noch die Finger, Sieglinde habe ich zumindest angetestet („Der Männer Sippe“), sie aber wieder beiseite gelegt, da ich mich in der Tiefe doch noch zu sehr festsinge.)
Folgt man nun der Theorie, dass sich der (hoch-)dramatische Sopran tatsächlich aus dem schweren Mezzo entwickelt, so sehe ich mich als logischer Schlussfolgerung doch eher im jugendlich-dramatischen Fach als im (hoch-)dramatischen. Denn ich war ja nie ein "schwerer" Mezzo (genau genommen habe ich nicht mal als Mezzo angefangen, sondern (im Chor) als Sopran I und bin im Unterricht immer zweigleisig gefahren, die Stimme wurde nur zeitweilig künstlich schwerer gemacht als sie ist). In der Tat fühle ich mich ja im groß-lyrischen / jung-dramatischen Fach derzeit am wohlsten und habe - ehrlich gesagt – auch noch gar keine großen Ambitionen, mich ins wirklich dramatische Fach vorzuwagen.
Womit ich nicht ausschließen will, dass sich die Stimme in den nächsten 5 , 10 Jahren nicht auch in diese Richtung noch weiter entwickeln wird, aber das lasse ich einfach mal auf mich zukommen - wenn ja, prima, wenn nicht, auch gut.
Außerdem hab ich ja auch noch Zeit, wenn es denn so sein sollte. Laut meinem GL sind die meisten "Dramatischen" mit um die 40 soweit austrainiert, dass sie das schwere Fach auf der Bühne (!) singen können, ohne Schaden zu nehmen – richtige Technik vorausgesetzt. Dass heutzutage den Stimmen oft keine Zeit mehr für die Entwicklung gelassen wird, steht auf einem anderen Blatt. Selbst ich - die ich das Ganze ja nun nebenberuflich bzw. als Hobby betreibe und an keinem Theater engagiert bin – habe manchmal das Gefühl, dass man sich fast dagegen wehren muss, als etwas größere Stimme (zumal noch als eine, die auch typmäßig ganz gut ins Wagnerfach passt) nicht sofort und zu früh dramatische Literatur anempfohlen zu bekommen (und dummerweise kommt einem vieles ja auf den ersten Blick gar nicht so schwer vor, so dass man auch selbst Gefahr läuft, zu schnell in die "große-Stimmen-Falle" zu tappen).
Liebe melusine,
auch Du hast natürlich recht – für uns, die wir nicht an irgendwelchen Häusern engagiert sind, ist die Stimmfachfrage natürlich nicht so wichtig. Mich interessiert gerade auch eher die Entwicklung, die meine Stimme bisher genommen hat und evtl. noch nehmen wird.
Ich sehe die Sache mit dem Stimmfach ja auch schon viel lockerer und singe mittlerweile in einem Konzert fröhlich den Hänsel und die 1. Dame und auch eine Carmen, wenn es denn gewünscht wird und ich mich damit wohl fühle. Früher habe ich allerdings auch den Fehler gemacht, nicht nein zu sagen, obwohl mir ein Stück oder eine Stimme unangenehm lag, was ich heute nicht mehr tue - dafür ist mir meine Zeit einfach zu schade. (Was vielleicht ein Grund ist, warum ich doch einen gewissen Grad an Orientierung brauche - eine vielseitige Stimmveranlagung ist natürlich ein großer Vorteil, ich laufe aber auch schnell Gefahr, mich zu verzetteln und dann vieles einigermaßen gut, aber nichts wirklich gut zu können - das hat auch was mit meinen Ansprüchen an mich selbst zu tun.)
Insofern sind meine Gedanken eher theoretischer Natur, in der Praxis lasse ich mich auch nicht mehr so sehr in Schubladen pressen, sondern singe, wozu ich gerade Lust habe und was mir gut tut. Wenn ich schreibe, dass ich mich "am ehesten im jung-dramatischen Fach sehe", heißt das ja nicht, dass ich nicht auch gern Arien aus anderen Fächern singe oder - derzeit wieder - mit sehr viel Freude Lied, wo die Stimmfacheinteilungen so gut wie gar keine Rolle mehr spielen.
So, nun ist der Beitrag doch wieder länger geworden. Bitte verzeiht, dass ich so viel über meine Befindlichkeiten schreibe, aber es hilft mir sehr, meine Gedanken schriftlich niederzulegen und vielleicht ist für den einen oder anderen doch etwas von Interesse dabei. :-) |
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Eponine
Hilfestellender

Geschlecht: 
Anmeldungsdatum: 15.06.2007
Beiträge: 342
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Verfasst am:
08.12.2010, 16:34 |
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Vieles wurde schon gesagt. Als Amateur muss man sich diesen Zwaengen nicht fuegen.
Wenn's um die Frage geht, was ist haeufiger: "tief nach hoch" oder "leicht nach schwer", wuerde ich sagen: Weder noch, oder sowohl als auch. Das fasst es eigentlich schon zusammen, weil's einfach keine Regeln gibt, und Stimmentwicklung so individuell ist wie eben das Individuum. Die Entwicklung von hoch nach tief gibt es naemlich auch, obschon die gerne mal belaechelt oder abgewertet wird. Heute ist mir das egal, weil ich mich sowieso anderwso wohler fuehle. An der MHS hatte ich aber das Gefuehl, es war geradezu ein Sakrileg, wenn man mal vorsichtig angedeutet hat, dass man vielleicht doch ein tieferer Stimmtyp sein koennte als "klassifiziert". Das war dann gleich mit Faulheit oder Unfaehigkeit gleichzusetzen. Mir ist aber ehrlich gesagt der hohe Bariton mit der schoenen Stimmfaerbung lieber als der Knoedeltenor. Leider spielen die Studenten das Spiel aber oft mit, weil hoeher vermeintlich immer besser ist als tiefer, und schwerer ist immer besser als leichter. Was fuer ein Sch ...
Bei mir war die Entwicklung "tief zu hoch zu tief(isch)" - ich bin also wieder da angekommen, wo ich angefangen habe. Was leicht zu schwer angeht: Als ich noch klassischen Gesang studiert habe, war ich immer lyrisch. Dann hat die Stimme sich im Laufe der Jahre (sogar noch an der MHS) ein bisschen gesetzt, und es hiess auf einmal, zusammen mit dem vermeintlichen Fakt ich sei ein Sopran, es koenne irgendwann mal in Richtung jugendlich-dramatisch gehen. Ich habe das selbst eher bezweifelt, fand aber schon, dass ich mehr Gewicht "geschleppt" habe als einige meiner leichtlyrischen Kolleginnen. Ich habe wahrscheinlich auch kontrainduziert dick gesungen, weil ich mich als Sopran total unwohl gefuehlt und mich insgeheim nach der Mezzolage zurueckgesehnt habe. Statt nach oben hin leicht zu bleiben (was auch ein Alt sollte), ging dann bald gar nichts mehr.
Meine beste Gesangslehrerin (nicht die and der Uni allerdings) hat mir gesagt, wenn ich den klassischen Weg weitergegangen waere, haette ich mich definitiv zum lyrischen Mezzo bewegt, waere allerdings wahrscheinlich nicht als leicht-lyrisch (also Cherubino-soubrettig), sondern als gross-lyrisch geendet, was bei Mezzi nicht so ganz einfach ist: "Interessantes" Mezzorepertoire ist entweder dramatisch oder ziemlich nahe an Soprantessitura (den Koloraturmezzo lassen wir als Spezialfach mal aussen vor), und beides ist fuer solche Stimmen nicht unbedingt gut, selbst wenn sie das hier und da mal ueberzeugend singen koennen.
Meist singen Stimmen wie meine dann die lyrischeren Altpartien - da gibt's aber eben nicht so viel, und vor allen Dingen nicht viel Interessantes. Wechsel zum Konzertfach also, ideale Liedstimme.
Oder sie versuchen sich eben irgendwann an Zwischenfach-Rollen, mit denen sie sich oft uebernehmen. Deswegen fuehlen sich Stimmen wie meine oft im franzoesischen Mezzo-Fach wohl (habe ich uebrigens immer): Nicht zu schwer, aber auch nicht zu soubrettig, gute, zentrale Mezzotessitura mit genuegend Ausfluegen in Hoehe und Tiefe. Aber wer kann sich das aussuchen?
Kurzum: Alles sehr limitierend. Heute singe ich klassisch nur noch das, was Spass macht (und gut klingt).
Im Bereich Musical Theatre kann ich mir das nicht ganz so sehr aussuchen (da haben wir es wieder), weil das viel vom Typ abhaengig ist. Eigene Konzerte sind natuerlich was anderes. Auf der Buehne bin ich aber schon aufgrund meiner aeusseren Erscheinung normalerweise keine Leading Lady (zu gross, nicht wirklich der Ingenue-Typ, und mittlerweile langsam auch zu alt), werde aber gerne fuer Supporting Female oder Character gecastet. Beides finde ich fuer mich persoenlich manchmal doof, weil es Rollentypen beinhaltet, die ich oft nicht so wirklich toll finde - ich empfinde mich eher nicht als komisches Talent. Die Casting Directors scheinen mich aber umwerfend funny zu finden
Stimmlich ist das genau so: Ich kann Belten und habe das als Nancy in Oliver auch getan (da war ich allerdings auch nur Understudy, ist aber immer noch meine Lieblingsrolle bis jetzt), werde aber normalerweise gerne auf Broadway-Sopran-Rollen gesetzt (die lagemaessig oft ziemlich nahe am lyrischen Mezzo sind und sozusagen semiklassisch gesungen werden, da wird also im Hoechstfall gemixt, nicht gebeltet). Ich fuehle mich als "Mixer" allerdings auch wohl, weil das fuer mich die Singart ist, die am wenigsten Aufwand bedeutet, da kann ich mich dann wirklich auf Schauspiel und Tanz konzentrieren.
Im Ensemble bin ich IMMER Sopran 1, was manchmal echt hart ist, aber viele im Ensemble sind oft hauptsaechlich Taenzer, singen unheimlich dick und haben dementsprechend leider oft weniger Hoehe als sie haben koennten. Sch... fuer mich, denn das hohe C habe ich leider, nur halte ich mich sehr ungern laenger da oben auf und singe mich sehr schnell fest
Was sagt uns das? Murks, man muss immer irgendwo Abstriche machen und sich mit Kompromissen begnuegen. Was also die Faecher angeht: Leider (oder gottseidank, wie man's nimmt) spielen da eben nicht nur stimmliche Ueberlegungen hinein. In den letzten Jahren sind auch im Bereich Oper die Anforderungen an Rollentypus etc. stetig gewachsen. Rampentheater mit einer Butterfly, die 150kg wiegt, gibt's eben immer seltener.
Als Amateursaenger wurde ich mir da aber wirklich nicht so viel Stress machen, wie melusine schon sagt. Die stimmliche Entwicklung hat alle Zeit der Welt, und ob von leicht nach schwer oder tief nach hoch ist eigentlich voellig wurscht. Immer mal Repertoire antesten und sehen, wie's geht. Und ansonsten alles singen, was Spass macht, sich gut anfuehlt und gut anhoert  |
_________________ "And the day came when the risk to remain tight in a bud was more painful than the risk it took to blossom." Anais Nin |
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Contessa
hat sich eingelebt


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Anmeldungsdatum: 07.04.2008
Beiträge: 161
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Verfasst am:
08.12.2010, 16:59 |
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Nur kurz, manchmal muss ich eben doch arbeiten
Selbst im professionellen klassischen Bereich scheint das mit der Stimmfacheinteilung nicht immer ganz so streng gehandhabt zu werden - zumindest erzählte mein GL von einer Bekannten, die als Solistin das hochdramatische Fach - Isolde, Salomé - singt, im Rundfunkchor aber als Alt II eingesetzt wird.
LG
Contessa |
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dola
hat sich eingelebt

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Anmeldungsdatum: 18.09.2007
Beiträge: 160
Wohnort: FFB
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Verfasst am:
08.12.2010, 18:57 |
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Liebe Comtessa und Alle,
nachdem mir der der Wechsel tief nach hoch auch schon einige Male speziell in letzter Zeit (erfolglos) angeraten wurde, beschäftigt mich die Machbarkeit dessen und auch immer wieder die Aussage deiner besagten, mir ja auch bekannten Freundin.
Um mal die Dimension zurecht zu rücken: Die Fachwechslerinnen im dramatischen Sektor, die hier auch genannt wurden, sind sängerische Hochleistungssportlerinnen mit jahrzehntelangem berufsmäßigen Aufbau der Stimmkapazität, was wir hier neben unseren sonstigen Beruflichkeiten normalerweise gar nicht so hinbekommen. Entsprechend sind die Partien (Isolde, Brünhilde etc): Absolute stimmliche Kraftakte! Es geht ja nicht um einzelne 5- Minuten - Arien, sondern um ca. eine halbe Stunde (z. B. Klytämnestra) bis zu eineinhalb bis zwei Stunden reiner Singzeit, die auch trotz diverser Unterbrechungen in einem relativ komprimierten Zeitrahmen zu erbringen ist, und zwar so, dass es nicht nur für einen 300 - Leute - Bürgersaal reichen muss, sondern für 3000 und ein Riesenorchester.
Wie du schon erwähnt hast, die mächtigen Wagner- und Strausspartien und Vergleichbares sind eigentlich gar nicht mehr auf eine Stimmlage festlegbar. Es muss Alt, Mezzo und Sopran in voller Ausprägung in der Stimme sein. Da die unteren Lagen in tragfähiger Form überwiegend determiniert sind, kommen fast nur Leute in Frage, die eigentlich Mezzi oder Altistinnen ( da wird’s allerdings schon richtig anstrengend) sind. Anders ist es m. E. bei Elisabeth oder Elsa, die müssen auch hell klingen.
M. E. ist das somit eigentlich kein Fach- oder Lagenwechsel in dem Sinne, dass man sich bisher mit dem Mezzo bisher in der falschen Lage bewegt hat, sondern es ist eine stimmliche Weiterentwicklung, gelegentlich ein Quantensprung, eine Art Supra - Mezzo. Warum sich das Sopran nennt, verstehe ich nun nicht mehr so recht. Das längere Stimmband spielt relativ plötzlich kontrolliert mit bei der der Produktion einer normalerweise überhöhten Tessitur und es tut nicht mehr weh. Auch die Angst davor verschwindet.
Ich habe es eine Zeitlang mit gewissen Unbehagen betrachtet, dass so dunkle Stimmen wie Christa Ludwig eine Isolde singen und mich gefragt, ob das nun mit Gewalt sein muss, aber es ist ab einem bestimmten Zeitpunkt nicht mehr Gewalt, auch wenn der kleinste Fehler in der Stimmgebung echte Aussetzer hervorrufen kann.
Die Idee, auch mal solche Partien oder Teile daraus zu singen, ist für mich nicht ganz abwegig, aber für einiges bin ich einfach zu tief an sich, z. B. Isolde m. E., weil da die sopranigen Anteile überwiegen. Das ist dann ruinös, aber mit Sieglinde könnte ich mich durchaus anfreunden. Jedoch: Die als Mezzo oder Alt deklarierten Partien haben es genauso in sich und liegen ohne unüberwindliche stimmliche Hürden, wie z. b die Klytämnestra, die "Amme ohne Schatten" u.ä. und, allerdings doch schon grenzwertig, die Ortrud (der Fluch dürfte keine Sekunde länger sein). Es erhebt sich allerdings die Frage, wo man so etwas mal aufführen kann.
Wie schon mal gesagt, aus Spaß an der Freud geht alles. Es hat sich gerade kurzfristig ergeben, dass im Rahmen eines Sketches ein besonders schmalziges Segment aus der Elsa - Partie (In lichter Waffen Scheine….) abzuliefern ist, während die betreffende Ritterfigur mit einem verbeulten Blechnapf als Helm würdevoll herein schreitet und dann mit Couplets weitermacht. Hoffentlich fange ich nicht schallend zu lachen an.
In diesem Sinne
der Senf von dola |
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gioachino
wie zuhause


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Anmeldungsdatum: 07.06.2007
Beiträge: 835
Wohnort: 65830 Kriftel
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Verfasst am:
08.12.2010, 19:25 |
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Liebe Dola,
wie wahr ! Nur eines noch : Christa Ludwig hat die Partie der Isolde stets abgelehnt, obwohl diese ihr wiederholt angetragen wurde. Und die Brünnhilde ebenfalls, weil sie sich der Grenzen ihrer Stimme immer bewusst war. Ludwig gehört in die kleine Riege der Klugen, die sich erfolgreich unsinnigen Angeboten widersetzt haben.
Ciao. Gioachino  |
_________________ MiniMiniDiFiDi |
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Contessa
hat sich eingelebt


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Anmeldungsdatum: 07.04.2008
Beiträge: 161
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Verfasst am:
09.12.2010, 13:05 |
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| Zitat: | | wie wahr ! Nur eines noch : Christa Ludwig hat die Partie der Isolde stets abgelehnt, obwohl diese ihr wiederholt angetragen wurde. Und die Brünnhilde ebenfalls, weil sie sich der Grenzen ihrer Stimme immer bewusst war. Ludwig gehört in die kleine Riege der Klugen, die sich erfolgreich unsinnigen Angeboten widersetzt haben. |
Wie Elisabeth-Grümmer die Fidelio-Leonore.
| Zitat: | | Bei mir war die Entwicklung "tief zu hoch zu tief(isch)" - ich bin also wieder da angekommen, wo ich angefangen habe. |
Siehst du, bei mir war’s genau umgekehrt - "von hoch zu tief zu kann hoch aber auch tief sein zu hoch" ;-) (Und mittlerweile glaub ich's ja auch selbst, allein das Passagio und die Wohlfühllage zeigen recht eindeutig den Sopran.) Dass man vielen Leuten erstmal erklären muss, dass die Stimmfarbe nichts oder nur sehr bedingt etwas mit der Stimmlage zu tun hat, damit habe ich mich mittlerweile abgefunden. Was mir aber auch bedeutend leichter fällt, seitdem ich selbst weiß, in welche Lage ich gehöre. Und wie meinte eine Lehrerin – „Na, immerhin fragen sie nicht, ob Du Bariton singst“ ;-))
| Zitat: | | Was leicht zu schwer angeht: Als ich noch klassischen Gesang studiert habe, war ich immer lyrisch. Dann hat die Stimme sich im Laufe der Jahre (sogar noch an der MHS) ein bisschen gesetzt, und es hiess auf einmal, zusammen mit dem vermeintlichen Fakt ich sei ein Sopran, es koenne irgendwann mal in Richtung jugendlich-dramatisch gehen. Ich habe das selbst eher bezweifelt, fand aber schon, dass ich mehr Gewicht "geschleppt" habe als einige meiner leichtlyrischen Kolleginnen. Ich habe wahrscheinlich auch kontrainduziert dick gesungen, weil ich mich als Sopran total unwohl gefuehlt und mich insgeheim nach der Mezzolage zurueckgesehnt habe. Statt nach oben hin leicht zu bleiben (was auch ein Alt sollte), ging dann bald gar nichts mehr. |
Tja, bei mir ist die Prognose "größere Sopranstimme" (also groß-lyrischer Sopran aufwärts) ja durchaus zutreffend, das Problem war nur, dass ich mich irgendwie bemüßigt fühlte, dieser Einschätzung auch ständig gerecht werden zu wollen, obwohl ich mich insgeheim bei Schubert-Liedern (natürlich auch nicht den ganz zarten) oder einem (stimmlich „schwereren“) Mozart viel wohler gefühlt habe als beispielsweise bei den schweren Verdi-Arien. In die meine Stimme durchaus mal hineinwachsen mag, aber eben noch nicht jetzt. Ich muss auch sagen, dass ich es lange nicht bemerkt habe, dass mich einer meiner Lehrer mich zu früh zu schwere Literatur hat singen lassen und mich damit im Grunde nur überfordert hat. Was zum Glück keine stimmlichen Negativfolgen hatte (wie dola ganz richtig sagt, es ist eine Sache, eine 5-Minuten Arie mit Klavier durchzustehen und eine ganz andere, eine ganze Partie auf der Bühne), aber rein emotional zu einem gewissen Frust geführt hat, weil ich - da ich eben nicht das Niveau bei diesen Arien erreichen konnte, das meinem damaligen Lehrer anscheinend vorschwebte.
Daher bin ich jetzt wirklich froh, einen Lehrer gefunden zu haben, bei dem ich die Stimme und die Literatur Schritt für Schritt aufbauen kann und der mir zeigen kann, wie man auch eine große Stimme richtig führt, was dann in der gesamten Gesangslinie zu mehr Stabilität führt. (Ja, ich bin begeistert von dem Mann ;-)) )
| Zitat: | | Im Ensemble bin ich IMMER Sopran 1, was manchmal echt hart ist, aber viele im Ensemble sind oft hauptsaechlich Taenzer, singen unheimlich dick und haben dementsprechend leider oft weniger Hoehe als sie haben koennten. Sch... fuer mich, denn das hohe C habe ich leider, nur halte ich mich sehr ungern laenger da oben auf und singe mich sehr schnell fest |
Und wieder der umgekehrte Fall - als ich selbst noch in der Übergangsphase war (d. h. nicht wusste, was ich war) und eigentlich auch danach, wurde ich ja gerne mal als "Aushilfsmezzo" eingesetzt, wenn schlicht zu wenig echte tiefe Stimmen anwesend waren. Was ich mir auch selbst zuzuschreiben habe, ich hätte ja nein sagen können, wenn mir eine Lage nicht behagt - aber Klein-Contessa will es eben jedem recht machen.... Grundsätzlich singe ich 2. Stimmen ja auch sehr gerne, solange die generelle Lage noch angenehm und nicht zu tief ist. Aber ganz ehrlich tobe ich mich auch sehr gern in der Oberstimme aus. Aber da gibt es meistens schon so viele und ich finde es schön, wenn so ein Akkord auch etwas Substanz in der Mitte bekommt. Das ist schon ein Dilemma (bitte nicht ganz ernst nehmen) *g*
(Viele meinen eben fälschlicherweise auch, nur weil man in einer Arie ein passables tiefes g hat, hätte man eine gute und stabile Tiefe und wäre ergo eine tiefe Stimme – dabei ist bei mir in der Tiefe dann auch bald danach Schluss (derzeit so beim kleinen e oder es), eine echte tiefe Stimme dürfte da noch einiges mehr an Spielraum haben. Genau wie es ja Blödsinn ist, jemanden als hohe Stimme einzustufen, nur weil er ein f3 pfeifen kann.)
| Zitat: | | Als Amateursaenger wurde ich mir da aber wirklich nicht so viel Stress machen, wie melusine schon sagt. Die stimmliche Entwicklung hat alle Zeit der Welt, und ob von leicht nach schwer oder tief nach hoch ist eigentlich voellig wurscht. Immer mal Repertoire antesten und sehen, wie's geht. Und ansonsten alles singen, was Spass macht, sich gut anfuehlt und gut anhoert |
Nein, stressen tue ich mich da nicht (mehr). Aber ich wie ich vorher schon sagte, brauche ich einfach eine gewisse Struktur. Da so vieles geht, habe ich gar keine Zeit, alles einzustudieren, was ich prinzipiell singen könnte. Da muss ich irgendwie schon selektieren. Und gerade als dramatisch veranlagte Stimme ist es mir eben auch wichtig, dass sie richtig und schonend ausgebildet wird, damit ich möglichst lange etwas von ihr habe.
Liebe Grüße Contessa |
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Contessa
hat sich eingelebt


Geschlecht: 
Anmeldungsdatum: 07.04.2008
Beiträge: 161
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Verfasst am:
09.12.2010, 13:16 |
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Liebe dola,
da scheinen sich unsere Einschätzungen ja ziemlich zu ähneln. Für mich wird dadurch noch einmal sehr deutlich, warum mir (als „lyrisch-dramatischer“ Sopran) eine Elsa oder Elisabeth eben sehr gut liegen, während z. B. eine Sieglinde mich doch noch vor gewisse Probleme stellt.
Und was die Ortrud betrifft - wir sprachen ja schon über die Vermutung, dass Wagner den Fluch in dieser für einen Mezzo/Alt eher unangenehm hohen Lage geschrieben hat, um das „Hysterische“ der Arie rauszustellen. Mir würde die Lage an sich wohl leichter fallen, da meine Stimme höher gelagert ist, aber es klänge dann einfach zu nett. Ich habe mir schon überlegt, ob das nicht im Sopranfach in gewisser Weise auch auf die 2. Arie der Königin der Nacht („Der Hölle Rache“) zu übertragen ist. Denn die wird in meinen Augen auch oft zu leicht besetzt. Die leichten hohen Soprane singen zwar die Höhe und die Koloraturen mühelos, klingen mir aber in dieser Arie meist zu lieblich. Ein etwas tiefer gelagerter Sopran (mit der entsprechenden Geläufigkeit) klingt in dieser Lage eben nicht mehr unbedingt "schön", was dem Charakter der Arie ja viel eher entgegen kommt. Länger dürfte sie dann aber auch nicht sein.
| Zitat: | | Wie schon mal gesagt, aus Spaß an der Freud geht alles. Es hat sich gerade kurzfristig ergeben, dass im Rahmen eines Sketches ein besonders schmalziges Segment aus der Elsa - Partie (In lichter Waffen Scheine….) abzuliefern ist, während die betreffende Ritterfigur mit einem verbeulten Blechnapf als Helm würdevoll herein schreitet und dann mit Couplets weitermacht. Hoffentlich fange ich nicht schallend zu lachen an. |
Das würde ich ja zu gern sehen ;) In unserem Quartett scheren wir uns ja auch einen feuchen Kehricht um irgendwelche Zuordnungen - ich glaube, als nächstes nehmen wir uns "Nessun dorma" vor *bg* (La donna è mobile liegt übrigens wirklich fürchterlich hoch - die armen Tenöre ;)
Nochmals liebe Grüße
Contessa |
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Rosenkavalier
hat sich eingelebt


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Anmeldungsdatum: 16.08.2007
Beiträge: 221
Wohnort: Brüssel
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Verfasst am:
10.12.2010, 13:43 |
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| Contessa hat folgendes geschrieben: | Nur kurz, manchmal muss ich eben doch arbeiten
Selbst im professionellen klassischen Bereich scheint das mit der Stimmfacheinteilung nicht immer ganz so streng gehandhabt zu werden - zumindest erzählte mein GL von einer Bekannten, die als Solistin das hochdramatische Fach - Isolde, Salomé - singt, im Rundfunkchor aber als Alt II eingesetzt wird.
LG
Contessa |
Solche Beispiele kenne ich auch. Hochdramatische Sopranstimmen würden im Chorsopran immer herausschlagen und das will natürlich kein Chorleiter. Ich selbst habe mal bei den Gächingern vorgesungen und da hieß es "für den Sopran zu groß und für den Alt nicht tief genug". Bon - dann eben nicht....
LG
Rosenkavalier |
_________________ Stimmfach 2. Dame |
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