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Ein Treffen der anderen Art |
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Verfasst am: 06.11.2011, 20:03 |
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| LadyPriscylla |
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| Anmeldungsdatum: 06.11.2011 |
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Thilia:
Von der Koppel kommend, standen Thilia und die Händlerin nach einer kurzen Wegstrecke vor dem Ziel: Dem Haus der Heilerin.
Thilia klopfte an und wartete gar nicht erst auf Antwort. Wer Hilfe brauchte, durfte das Haus ohne zu warten betreten. So trat sie ein und führte Maelion in den Flur des Hauses, der karg war und in dem nennswert nur zwei Statuen standen. Eine, die einen Mann darstellte, der in Kriegsmontur und Heldenpose, mit erhobenem Schwert und abwehrbereitem Schild den einen Teil des Raumes dominierte. Auf der anderen Seite stand das Bildnis einer Frau, die in lange, schlichte Gewänder gekleidet war, jedoch war eine Brust nicht bedeckt, friedfertig aussah und Blumen in den Händen trug: Mondblumen.
Das waren die Darstellungen der Götter der Amazonen: Ares und Uma
Thilia schaute sich um und wartete auf Priscylla, hoffte sie möge schnell kommen und sich um Maelion kümmern. Dieser lächelte sie aufmunternd zu.
Die Heilerin versteht viel von ihrem Fach, auch wenn sie sehr jung aussieht! In ihren Händen bist du gut aufgehoben. |
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Zuletzt bearbeitet von LadyPriscylla am 16.11.2011, 15:41, insgesamt einmal bearbeitet |
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Verfasst am: 06.11.2011, 20:03 |
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Verfasst am: 06.11.2011, 20:04 |
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| LadyPriscylla |
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| Anmeldungsdatum: 06.11.2011 |
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Maelion:
Ma viel fasst aus allen Wolken über themiscyra. Die Heilerin soll jung sein. ein etwas verblüfftes runzeln der Stirn über brückte die Zeit bis Maelion die Statuen erblickte. Mit pfeifendem Atem besah sie sich interessiert die Ares Statue.
"Ganz sche ...*hust*... gross gwachse de bursch", sie zeigte auf Ares und lächelte zu Thilia.
Aber irgendwie vermutete sie, dass Thilia eher mit Uma verbunden war.
"Was verbindet dich mit uma?", Ma hatte einfach ein sehr feines Gespühr für Gefühle.
Sie ging auf Thilia zu und lehnte sich gegen sie. Sie spührte auf einmal die Müdigkeit der Reise in allen Knochen.
"Isch bin dann ma gspannt....und muss mich ma ausruhen...isch glaub isch sollt misch setze..."
Ma fasste sich an Kopf und schloss die Augen. Ihr war gerade für einen Moment schwindelig geworden.
"uh..das war unangnehm", zum Glück war der Moment nun wieder vorbei...dafür rasselte ihre Lunge nun praktisch ununterbrochen. Entweder ihr bekamm die Luft im Tal nicht, oder sie hatte als sie unterwegs war ihre Krankheit gewissermassen verdrängen können. |
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Verfasst am: 06.11.2011, 20:06 |
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| LadyPriscylla |
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| Anmeldungsdatum: 06.11.2011 |
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Priscylla befand sich in ihrer Schreibstube und machte sich eifrig Notizen über das, was Vanner erzählte. Der Mann hatte Ahnung von dem, was er sagte. Er kannte sich mit Büchern aus und hatte teils auch interessante Exemplare gelesen und konnte davon erzählen. So auch von einigen Kräutern.
Gestört wurden sie von einem Anklopfen an der Haustür. Das Wort sofort unterbrechend, legte sie die Feder auf Seite und das Perament auf den Tisch, streute Sand über die frische Tusche und stand auf.
Ich hoffe wir finden gleich Gelegenheit weiter zu arbeiten.
sagte sie lächelnd. Ganz so schlimm wie sie anfangs befürchtet hatte, war ihr Besuch nicht. Einzig stressig war, dass sie immer wieder auf die Insel der Uma musste, um sich dort um die Schmiedin zu kümmern. Thilia half ihr ganz gut und auch die Mondmaiden. Doch sie selbst hatte sich verpflichtet einmal am Tag zu Theriaka zu gehen. In der Zeit musste Vanner im Haus bleiben, denn auf die Insel im See durfte er seinen Fuß nicht setzen. Doch die beiden Männer in ihrem Haus waren ein guter Grund immer schnell wieder von Theriaka zu verschwinden.
Sie erhob sich.
Wüsste bloß gerne, wer da kommt.
Dann ging sie durch die Küche in die Einganshalle. Dort stand Thilia und eine ihr unbekannte Frau. Diese Unbekannte atmete rasselnd und lehnte an Thilia. Priscylla eilte zu den Frauen.
Uma mit euch!
sagte sie knapp und nickte ehrerbietig der Priesterin zu. Aber große Ehrerbietung war nun nicht angebracht, diese andere Frau brauchte Hilfe.
Kommt doch mit in die Küche, da könnt Ihr Euch setzen und mir erzählen, woran Ihr leidet!
Sie legte ihren Arm um die Schulter der Händlerin und führte sie langsam in die Küche, wo sie die Fremde auf die Bank setzte. Sie selbst hockte sich vor sie und legte ihre Hände auf die Knie der Frau.
Die Tür zu ihrem Arbeitszimmer stand offen und Vanner, sofern er nicht seine Nase und damit das komplette Gesicht in den Büchern gesteckt hatte, konnte die drei Frauen in der Küche sehen. Priscylla hatte ihm bislang auch Thilia noch nicht vorgestellt. Sie wusste nicht ob die Priesterin den Mann gutheißen konnte, dessen Freund Theriaka solcherart zugerichtet hatte.
Aber da beide nicht auf den Mund gefallen waren, konnten sie sich selbst vorstellen. Priscylla wollte ersteinmal erfahren, woran die Fremde litt und ihr dann helfen. Der Atmen hörte sich nicht gut an und sie überlegte bereits, welche Tinkturen und Salben sie nutzen konnte, um den Odem der Fremden von Krankheiten zu säubern. |
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Zuletzt bearbeitet von LadyPriscylla am 16.11.2011, 15:42, insgesamt einmal bearbeitet |
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Verfasst am: 06.11.2011, 20:07 |
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| LadyPriscylla |
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| Anmeldungsdatum: 06.11.2011 |
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Maelion:
Ma war von der auftauchenden doch recht überrascht, so.....zierlich hätte sie sie nicht erwogen. wenigstens war sie nich so klein, aber eben eher fein.
Jedoch überdachte sie kurz nochmal ihre Meinung, immerhin würde das vielleicht heissen, dass die Heilerin viel in Büchern lass....und sich eher weniger körperlich betätigte. Aber als Ma den Griff um ihre Schultern spührte, verabschiedete sie sich von dem Gedanken. Bestimmt aber freundlich wurde sie in die Küche geleitet, wo sie mit leichtem Druck in eine Richtung auf eine Bank gesetzt wurde.
Ja diese hier war es scheinbar wirklich gewohnt ihre Patienten so zu nehmen wie sie waren und auch mal tatkräftig mit zuhelfen wenn der Patient doch nicht so willig war sich zu fügen.
Ma schmunzeltel.
Erst durch die Berührung an ihrem Knie von der sorgenvol drein Blickenden Heilerin kam sie wieder zur sache.
Ma dachte sich noch kurz, die Heilerin müsste sie für labil halten, so dümmlich wie sie gerade schmunzelte.
Sie hustete kurz zur Seite hin, ehe sie Luft holte zum reden. Schliesslich wollte sie ja nicht gleich jemanden Anstecken der ihr helfen wollte.
"Mein Name isch Maelion Anole, i bin sozsagen Reisendihändlerin. Seit ein paar Tage plagt mich en Husten, der nicht bessert...sich eher verschlimmert.."
Sie unterbrach sich kurz, da sie neue Luft brauchte zum rede.
"I habe einge Kräuter scho getestet. Als Sud, Salb oder als Ufguss zum inhalieren.. bis jetzt ohne erfolg. Se vermöge n zwar kurzzitig linderig, aber kurieren konnte se bis jetzt nit. Zuedäm isch es nit gerad lukrativ fürs Gschäft die eigen Waren z konsumieren....wenn de verstohsct wa i meine."
Ma zwinkerte kurz. Ob ihres Redevermögends demonstrierte sie, dass sie sehr wohl noch genug Lebensgeister besass und nicht gleich klein bei geben würde. Und schongarnicht wollte sie jammern, war sie doch schliesslich kein Mannsbild.
Sie überlegte kurz.. vielleicht würde es die Heilerin interessieren was sie bis jetzt an Kräutern versucht hatte.
"De Kräuter ware Salbei, Spitzwegerich, Kamille, Eibischwurzel und etwas fremdländisches welches i in mim Sortiment ha. es nennt sich eukalyptus..."
Immerhin mit Käutern kannte sie sich auch ein wenig aus. Jedoch bei weitem wohl nicht wie eine Heilerin, sie war halt eben nur Händerlin. Aber da sie oft und viel auf Reisen nun war, musste man sich ja auch zu helfen wissen. Gute Dinge wucherten da am Strassenrand, wenn man nur hinsah.
Ma atmete zwar so flach wie möglich, um nicht gleich wieder einen Hustenanfall zu provozieren und war gespannt auf die Vorschläge oder das weitere Vorgehen der Heilerin. |
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Verfasst am: 06.11.2011, 20:07 |
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| LadyPriscylla |
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| Anmeldungsdatum: 06.11.2011 |
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Priscylla:
Die Frau hustete und der Husten klang rau und tief sitzend. Das war gar nicht gut. Ihre Stimme war leicht belegt, vermutlich eine Gabe, dem Husten geschuldet. Die Kräuter, die sie aufzählte waren interessant:
Salbei gegen Halsschmerzen;
Spitzwegerich gegen Husten;
Kamille, ein Mittel gegen Erkältung und Halsentzündungen, allerdings weniger wirkungsvoll als andere Mittel;
Eibischwurzel wirkt bruhigend, entzündungshemmend, war hilfreich bei Husten und Halsentzündungen, Heiserkeit und Erkältung;
Eukalyptus...
dies war eine Pflanze, die Priscylla nun nicht kannte. Dass sie leise vor sich her gesprochen hatte, war ihr nicht bewusst.
Aber sie wusste zu wenig über den Husten, also fragte sie weiter:
Von wo kommt der Husten, kommt er von tief und es schmerzt, wenn ihr Luft holt in der Tiefe der Brust, gleich einem Schwerthieb, der Euch den Atem nimmt? Oder sitzt der Schmerz mehr im Hals und der Husten kommt aus einer Heiserkeit des Halses? Oder habt Ihr Schleim im Hals und Euch stockt immer wieder die Stimme, spuckt Ihr grün oder gelb oder gar blutig?
Und wenn Ihr wieder spürt, dass der Husten Euch ergreift, dann deutet mir! Ich will an Eurer Brust hören, ob ich in Euren Körper lauschen kann und den Husten ausfindig machen kann.
Sie schaute zu Thilia und sagte ruhig und bittend:
Thilia, ich bitte Euch. Setzt Milch auf und rührt von dem Honig unter sobald die Milch warm ist. Sie darf nicht kochen, dann verfliegt die Heilwirkung der Milch und des Honigs zugleich. Egal was den Husten auslösen mag, warme Milch und Honig schadet nicht.
Priscylla hatte sich immer noch nicht namentlich vorgestellt. Aber dies war ihr entfallen als sie die Frau schwanken sah und husten hörte. Sie war bei der Heilung und nicht bei der Etikette.
Dass sie dies vergessen hatte, ja vergessen konnte lag einfach an einer kleinen aber doch bedeutenden Sache: Sie hatte Angst zu versagen. Sie hatte Angst schlechter zu sein als ihre Mentorin. Sie wollte nicht besser sein, das konnte sie nicht, sie hatte bei weitem nicht so viel Erfahrung, aber sie wollte auch nicht mehr als so viel schlechter sein, wie ihre Unerfahrenheit mit nur wenigen Jahren Kenntnis in den Kräutern es zuließen. Sie wollte diese Frau heilen, wollte ihr helfen und stieß ein Stoßgebet zu Uma, dass sie ihr die Kraft gäbe alles richtig zu machen und den Leben im Odem der Händlerin zu halten. Und ein Stoßgebet sandte sie zu Ares, der ihr im Kampf gegen diese Krankheit beistehen sollte... und natürlich der Händlerin Maelion. |
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Zuletzt bearbeitet von LadyPriscylla am 16.11.2011, 15:43, insgesamt einmal bearbeitet |
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Verfasst am: 06.11.2011, 20:07 |
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| LadyPriscylla |
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| Anmeldungsdatum: 06.11.2011 |
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Maelion:
Maelion lauschte den aufzählungen. Ja, dass über die Kräuter konnte sie bejaen. Soweit sie wusste traffen die Eigenschaften voll zu.
Ma nickte und atmete flach.
Wie zur verfolständigung zu dem Wissen der Heilerin ergänzte sie den Eukalyptus.
"Eukalyptus hilft beim auswurf, is krampflösend und hat licht desinfizierende Wirkungen." Ma überlegte eben ob sie etwas vergessen hatte, aber irgendwie hatte sie heute keinen Kopf mehr zum denken. Was sie jedoch bereit war, war der Heilerin einigen Eukalyptus zu überlassen.
Ma kam zurück aus ihren Gedankengängen über die Bezahlung der Heilerin, als diese konkrette Fragne an sie stellte.
Sie fand es nicht gerade sehr sinnlich bei jedem tieferen Atmen einen Stich zu spühren.
Aber ob der Stich gleich einem Schwertstich war... Ma runzelte die Stirn.
"I wurd noch nie von nem Schwärt erdolcht.....aber bim nächst mol merk i es sicher wie de Vergliech sich afühlt." Ma sah die Heilerin grinsend an.
"Nich das de uf dummi danke chömed und mi jetzt a stäche wänd mit em Schwärt!"
Ma räusperte sich kurz.. sie hatte Schleim, aber bis jetzt vermied sie ihn auszuspucken.
"Da mit em Schleim...hmm, weiss i nid genau...ha bis jetzt nonie usgspuckt...", sie fand es schlicht und einfach eklig dinge von sich zu geben,welche andere anstecken könnte. Ma bemerkte das sie kläglich wenig über ihren eigenen Husten wusste. Was sie jedoch wusste, war das sie ihn herrauf beschwören konnte.
"Lauschen könnt er derfür wenn dr wänd..muess nur chli schnäller und stärker ischnuffe."
Ma tat wie sie erklärte und ein zeimlich herber Hustenanfall war die Folge. |
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Verfasst am: 06.11.2011, 20:08 |
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| LadyPriscylla |
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Vanner:
Als sich die Heilerin, welche Vanner in den letzten Tag näher kennen lernen konnte und deren Name sich als Priscylla herausstellte, mit den Worten „Ich hoffe wir finden gleich Gelegenheit weiter zu arbeiten.“ an den Bibliothekar wandte und sich schließlich erhob um den Klopfen an der Haustüre zu folgen, war ihm klar, dass es wohl etwas dauern könnte. In den letzten Tagen hatte Vanner mitbekommen, dass die Dienste der Heilerin nur selten gebraucht würden und sich daher eher nur selten unangekündigter Besuch einstellte. Als Priscylla den Arbeitsraum verließ, dachte der Bibliothekar nochmal ein wenig über diese letzten Tage nach.
„Es hätte wohl auch alles ganz anders kommen können, schlimmer oder auch wesentlich einfacher, hätte sich der Abt nicht auch noch hierher bemüht.“, dachte Vanner bei sich und war doch sehr froh, dass die merkwürdigen Missverständnisse am Tor sehr schnell hatten aufgeklärt werden können. Danach wurde man sich recht bald über die zeitliche Planung der nächsten Tage einig. So verhandelte man über die Übergabe des Wheinschatzes, besuchte die restlichen Stätten des Tales soweit dies möglich war und sprach über zahlreiche Schriften der Klosterbibliothek.
Die Stimmen im Nebenraum waren ziemlich deutlich zu vernehmen und so bekam Vanner mit, dass zwei Frauen gekommen waren und eine der beiden offensichtlich sich Hilfe von der Heilerin erhoffte. Die andere schien der Heilerin bekannt zu sein, sonst hätte sie jene nicht um ihre Mithilfe gebeten bei der Zubereitung einer schmerzlindernden Mixtur. Eigentlich hatte der Bibliothekar nicht vor sich in die Küche zu begeben und die Behandlung zu stören, schließlich war er weder Heiler und schon gar kein Medicus, so dass er auch nicht helfen könnte, doch langsam aber sicher wurde er etwas neugierig. So erhob er sich und ging zur Tür in den Nebenraum. Er klopft an die bereits geöffnete die Tür und sprach gerade ausreichend laut damit seine Worte klar verstanden werden könnten: „Meine Damen, verzeiht die Störung, doch wenn ich von Hilfe sein kann, so würde ich dies gerne tun.“ |
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Zuletzt bearbeitet von LadyPriscylla am 16.11.2011, 15:43, insgesamt einmal bearbeitet |
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Verfasst am: 06.11.2011, 20:08 |
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| LadyPriscylla |
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Thilia:
Thilia folgte der Heilerin und der Patientin in die Küche und auf die Bitte Priscyllas hin goß sie Milch aus dem Krug unter dem Tisch in einen Topf und gab eine gute (aber angemessene) Menge Honig hinzu.
Die Fragen der jungen Heilerin ließen sie schmunzeln. Pricylla versuchte so genau wie möglich von dem Schmerz zu erfahren und verwendete dabei Vergleiche, die nur einer Kämpferin einfallen konnten. Bei fast allen Amazonen hätte dieser Vergleich funktioniert, nur war Maelion eben keine Amazone.
Der Topf wanderte auf den Herd und Thilia begann umzurühren, damit so wenig Milch wie möglich am Topf festbrannte.
Sie atmete tief durch als der Hustenanfall der Händlerin verklang. In ihrem eigenen Hals bildete sich ein (eingebildeter) Belag, wenn andere solchen Husten hatten. Sie beglückwünschte sich dazu, dass sie Milch für mehr als eine Person aufgesetzt hatte und freute sich selbst auf ein wärmendes Getränk für den Hals...
...dann durchbrach die Stimme eines Mannes ihre Versunkenheit und sie drehte sich erschreckt um, ganz vergessend, dass sie den Löffel in der Hand noch im Topf hatte - und so polterte der Topf zu Boden und die warme aber noch nicht heiße Milch ergoss sich auf selbige. Die aufstiebenden Spritzer trafen Herd wie auch Thilias langes Gewand.
Das bemerkte Thilia aber nicht. Entgeistert starrte sie den Mann an.
Es dämmerte ihr. Die Heilerin hatte ihr von dem Kranken erzählt, den sie mitsamt Begleiter in ihrem Haus untergebracht hatte. Aber dass er sich in dem Haus frei bewegen durfte und nicht eingesperrt war bei dem Kranken, damit hatte sie nicht gerechnet, wäre aber sinnvoller gewesen.
Sie schaute rasch zu der Heilerin und dann, ohne wirklich wahrgenommen zu haben, was sie gesehen hatte, wieder zur Tür und dem Mann. In ihrer Hand hielt sie immernoch den zum Rühren aber überflüssig gewordenen Löffel. |
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Verfasst am: 06.11.2011, 20:08 |
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| LadyPriscylla |
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| Anmeldungsdatum: 06.11.2011 |
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Priscylla fand es sehr schwer der Frau in ihrem Dialekt zu folgen. Aber irgendwie bekam sie doch die Hauptsache mit... aber die Händlerin schien auch mit dem, was Priscylla sagte nicht ganz mitzukommen. Doch das mit dem Schwerthieb zu klären war später noch Zeit.
Sie beugte sich vor und versuchte durch die Stofflagen an Kleidung hindurch bei dem Hustenanfall herauszufinden, woher der Husten kam. Sie runzelte missbilligend die Stirn als der Hustenanfall länger dauerte als erwartet. Das gab ihr zwar mehr Zeit aber gut hörte es sich nicht an.
Der Husten saß tief und sie hörte die rasselnden Hustenstöße bis tief in die Brust hinein. Zusammen mit dem Fieber ergab das ein unschönes Krankheitsbild.
Als der Hustenanfall vorbei war, ergriff sie einen Becher und gab ihn Maelion.
Dann spuckt bitte den Schleim, den Ihr jetzt nach dem Husten im Munde habt hier herein. Die Farbe ist wichtig, denn je nach...
weiter kam sie nicht. Im Hintergrund hatte sie zwar zuvor Vanners Stimme vernommen und sie hatte vor gehabt sich nach ihrer Anweisung an Maelion um ihn zu kümmern, denn Hilfe konnte sie wirklich gut gebrauchen, aber soweit kam es ja gar nicht.
Ein leiser, spitzer Schrei Thilias fuhr ihr ins Mark aller Beine und dann erklang sofort schon das Scheppern eines Topfes. Sehr warme Milchspritzer trafen Priscylla und sie drehte sich vorsichtig um.
Thilia stand wie angewurzelt da, mit einem Milch-triefenden Löffel, der den See zu ihren Füßen um einige Tropfen bereicherte. Den Blick hatte sie starr auf Vanner gerichtet und es dämmerte Priscylla, dass ein Mann die Priesterin mehr erschrecken konnte als eine Schlange, der acht Beine gewachsen waren.
Etwas hilflos machte Priscylla einen Schritt auf die Uma-Dienerin zu und damit in die Milch.
Ähm... ja
Darf ich vorstellen?!
Vanner, das ist die Priesterin der Uma, Thilia mit Namen. Sie ist den Umgang mit Männern nicht gewohnt...
Thilia, das ist Vanner, mein Gast. Ich pflege seinen kranken Mitreisenden und komme der Gastfreundschaft der Amazonen nach.
Sie wies jeweils auf den Vorgestellten und hoffte, dass Thilia aus ihrer Starre erwachen würde. Vorsichtig berührte sie diese am Arm und hoffte, dass die Priesterin nicht auf der Stelle kehrt machen würde. Die Priesterin mochte zwar Überrascht sein aber einen Fluchtgrund gab es ja nicht: Sie hatte auf ihren zwei Reisen ja wohl ein paar Männer getroffen und sollte sich an den Anblick dieser gewöhnt haben. |
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Zuletzt bearbeitet von LadyPriscylla am 16.11.2011, 15:44, insgesamt einmal bearbeitet |
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Verfasst am: 06.11.2011, 20:09 |
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| LadyPriscylla |
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Tirgatao:
Tirgatao näherte sich dem Stadthaus Priscyllas mit ungewohnt verhaltenen Schritten. Und das hatte absolut gar nichts damit zu tun, dass sie ihre Zwillingstöchter trug, ein Mädchen auf jeder Hüfte, obwohl die mittlerweile Einjährigen seit ihrer Geburt ordentlich an Gewicht zugelegt hatten. Wie Babys das eben so tun.
Vielmehr lag die geringe Gehgeschwindigkeit an einer der beiden weißen Wölfinnen, die die Frau begleiteten. Während die jüngere Wölfin energiegeladen wie eh und je schien, hinkte die ältere auf dem rechten Vorderlauf, und sowohl dieses Bein, als auch die rechte Flanke sowie das Fell rund um das Maul waren eindeutig blutverschmiert. Und so passte sich die ganze Gruppe Hishns Tempo an.
Die beiden Mädchen quengelten derweil und wanden sich im Griff ihrer Mutter, die schwarzen Haare, die im Sonnenlicht einen rötlichen Schimmer zeigten, vom Wind zerzaust.
Schließlich erreichte die kleine Gruppe die Tür des Hauses und Tirgatao trat, in Ermangelung einer freien Hand zum Klopfen, leichte mit dem Fuß gegen die Tür, um die Heilerin auf ihre Ankunft aufmerksam zu machen. |
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Verfasst am: 06.11.2011, 20:09 |
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| LadyPriscylla |
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| Anmeldungsdatum: 06.11.2011 |
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Der Sklave, der über den Gesundheitszustand des Abtes wachte, war über das Klirren aufgeschreckt worden und auf dem Weg durch den Hof zur Küche. Er wusste nicht was dort passiert war und was ihn dort erwartete, doch konnte er womöglich helfen, musste helfen und hätte es im Zimmer der abwesenden Herrin nicht mitbekommen, wenn nach ihm verlangt worden wäre.
Doch ehe er in der Küche war, hörte er das leichte Klopfen an der Tür. Er eilte also dort hin und öffnete.
Als er sah, wer da vor ihm stand, ließ er sich neben der Tür auf die Knie nieder, so behinderte er nicht das Eintreten der Priesterin und zeigte dennoch die von ihm verlangte Demut gegenüber der Frau. So handelten alle Sklaven im Tal der Amazonen, doch fiel es den Frauen nie auf, waren sie es doch gewohnt und die Sklaven gehörten schließlich mehr in die Kategorie Einrichtung denn in die der beachtenswerten Lebewesen.
Dass allerdings die Wölfe ebenfalls in Haus kamen war auch für den Sklaven eine ungewohnte Sache und er fühlte sich keineswegs wohl dabei.
Die Tür vom Flur zur Küche stand weit offen und die beiden Amazonen dort waren vom Flur aus zu sehen. Umgekehrt konnte Priscylla von der Küche aus auch Tirgatao sehen.
Etwas gestresst aber immernoch ausgesucht höflich schaute sie zu der Priesterin und winkte leicht mit der Hand, Tirgatao möge doch in die Küche kommen. Von Thilia und Vanner wegzugehen traute sich Priscylla nicht.
Als sie jedoch sah, dass die Wölfinnen mit ins Haus kamen, versteifte sie sich. Sie hatte Angst vor den Tieren seit der Geburt der Zwillinge. |
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Verfasst am: 06.11.2011, 20:09 |
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| LadyPriscylla |
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| Anmeldungsdatum: 06.11.2011 |
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Vanner:
Der Bibliothekar blickte die Amazone mit dem Kochlöffel an, sah zur Milchpfütze und dem Kochtopf am Boden hinab um schließlich wieder die Amazone anzusehen und zu sagen: „Wie mir scheint gibt es jetzt auf alle Fälle etwas zu helfen.“. Kaum ausgesprochen stellte die Heilerin Priscylla jene Amazone als die Priesterin einer ihrer Gottheiten vor und Vanner schossen sofort einige Ideen zum Erfahrungsaustausch und zum Gespräch über die jeweiligen Religionen ein. Doch dies musste wohl noch etwas warten, galt es doch vorher noch einige Probleme aus dem Weg zu räumen.
Da die Priesterin nicht zu reagieren schien, begann der Bibliothekar sich etwas auf sie zu zubewegen und sprach: „Es freut mich euch kennen zu lernen. Ich hoffe in euer Postion als Priesterin seid ihr nicht derart schreckhaft.“, Vanner setzte beim letzten Satz ein leichtes Schmunzeln auf und fuhr schließlich zu Priscylla gewannt fort: „Ich weis zwar, dass ihr hier auch über einen Haussklaven verfügt, doch denke ich, wird jener noch meinen Abt versorgen. Darum werde ich mich wohl um diese Milchpfütze hier kümmern, vorausgesetzt ihr wisst wo ich etwas zum Aufwischen finde. Zu Hause im Kloster wüsste ich, wo ich dafür hin müsste, aber hier ...“, der Klosterangehörige sprach nicht weiter da es an der Eingangstür klopfte.
Er war überrascht, dass es so plötzlich kam, dass derart viele Menschen in jenes Haus Einlass begehrten, in den vergangenen Tagen war dies nur äußerst selten der Fall. Vanner blickte durch die offene Tür Richtung Hauseingang, konnte aber niemanden erkennen, da sein Blickwinkel dafür nicht geeignet war. Doch konnte er dafür umso deutlicher erkennen, dass die Heilerin jemanden in die Küche bat. Doch dass diese dann so plötzlich erstarrte verwunderte ihn dann doch, wer, was oder wie sollte durch den Eingang gekommen sein, dass Priscylla sogleich erstarrte kaum, dass sie jemanden hereinbat. |
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Zuletzt bearbeitet von LadyPriscylla am 16.11.2011, 15:44, insgesamt einmal bearbeitet |
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Verfasst am: 06.11.2011, 20:10 |
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Maelion:
Ma hatte endlich ihren Husten wieder gedämpft, als die Heilerin ihr auftrug den Schleim in einen Becher zu befördern. Ma fand das ein ausgesprochen hässlicher Gedanke, tat aber wie geheissen. Sie konnte es aber nicht verhindern zu versuchen so ladylike wie es ging den Becher zu beschleimen. Als sie durch ein Schebbern aufblicte, sah sie nur die weit geöffneten Augen von Thilia. Sie kannte die Frau zwar erst sein heute, aber sie hätte nie gedacht, dass sie so schreckhaft wäre. Und schon garnicht wenn der Grund blos ein Mann war. Ma blickte zu Vanner und schmunzelte. Vielleicht war es ja Liebe auf den ersten Blick, aber eignetlich sah es eher nicht so aus.
Auf jedenfall fand Maelion das ganze sehr Trubelhaft. Ein kleiner kuschliger Raum, mit einem warmen Bett. Dicken Socken an den Füssen, ein gutes Buch und Ruhe.....ja dafür würde sie beinahe morden, denn ihr Kopf fühlte sich noch immer so an, als ob Wattebällchen darin eine Party feierten. Sie lächelte kläglich zu der Heilerin, als diese gerade Thilia vorgestellt hatte für Vanner, und andersrum.
"Verzeit, wenn i unterbrech....aber.. is es immer so turbulänt bei dir?", kaum geäussert wurde an der Tür geklopft.. Ma kam es so vor als ob man sie vergessen hätte. Sie überlegte sich, ob sie den Weg zu ihrem Karen zurück finden würde. Eignetlich war es ja nicht so schwer, den Weg runter, eine nach Rechts, dann müsste man die Wiese sehen. Die Wiese wo Ross sicherlich Schabernack trieb und versuchte die Stuten zu beeindrucken mit seiner Grösse.
Und dann überschlugen sich die Gäste förmlich selbst..... zumindest ein Vierbeiner. Ma schaute kurz zu der Heilerin, die eben noch jemanden Begrüsst hatte und darauf hin wie zu Eis erstarrte. Und dann sah Maelion die Wölfe. Sie blickte interessiert drein, aber eigentlich war es ihr nun zu viel Trubel.
Sie war ja Händerlin, aber atypisch für ihren Beruf, mochte sie es nicht wenn sie krank war zu viele Fremde um sich zu haben. Thilia, die Heilerin, der Mann und nun eine Besucherin, zwei Babys und zwei Wölfe. Und nicht zu vergessen einen Haussklaven.
Sie gab ihren Körper einen Ruck. Stand auf, wenn auch mit einem kurzen Schwanken, fing sich aber recht schnell wieder. Stellte den Becher mit ihrem Schleim auf den Tisch und ging auf die Heilerin zu.
"Isch glaub, ihr seit viel gefragt.. zu viel, au ihr habs nur zwo händ. I wärd jo wohl nid a mim hueste stärbe...drum kümmert euch ma um die andren", ma schob sich an den Wölfen, der Frau mit den zwei Babys vorbei. Wobei sie die Frau anlächelte, aber mit wehleidigem Blick zu den Babys sah. Und damit war sie schon aus der Küche entschlüpft, hinterliess das Chaos um Thilia und Vanner sich selbst und war auf halben Weg zur Tür. |
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Verfasst am: 06.11.2011, 20:10 |
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| LadyPriscylla |
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| Anmeldungsdatum: 06.11.2011 |
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Tirgatao:
Priscylla schien heute sehr gefragt zu sein, wie Tirgatao feststellte, kaum dass sie das Haus betreten hatte. Sie brauchte einen Moment, um alles, was sie sah und hörte, in sich aufzunehmen, und drehte sich dann zuerst zu der Frau, die anscheinend das Haus verlassen wollte.
Ares zum Gruße, gute Frau. Du musst wirklich nicht gehen, nur weil ich komme. Du warst vor mir hier und hast damit auch das Recht, zuerst den Rat der Heilerin zu erhalten. Ich kann so lange warten.
Arya hatte derweil ganz offensichtlich genug davon, festgehalten zu werden, und begann zu strampeln und lauter zu quengeln, wobei sie auch versuchte, sich aus dem linken Arm der Amazone freizuwinden. Ember dagegen lutschte an ihrer eigenen Faust und ließ ihren Blick wie in Erstaunen durch den Raum wandern während sie hin und wieder ein paar Jammerlaute von sich gab.
Hishn lehnte sich mit der linken Schulter gegen Tirgatao und hechelte, ganz offensichtlich erschöpft und schmerzgeplagt, und Shona ließ zag haft schwanzwedelnd den Blick von einem zum nächsten wandern.
Im Moment wünschte sich die Arespriesterin mindestens vier Arme, doch sie schaffte es, ihre lebhafte Tochter nicht fallenzulassen, während sie sich Priscylla und Thilia zuwandte.
Ares zum Gruße, Priscylla, Thilia.
Sie sah zu dem fremden Mann hin.
Und Ares zum Gruße auch dir, Fremder. Mein Name ist Tirgatao, Arespriesterin der Amazonen. Meine Töchter heißen Arya Rael und Ember Thilia, und die beiden Wölfinnen sind Hishn und Shona.
Tirgatao hoffte, dass nicht auch der Fremde und Thilia hier waren, um den Rat der Heilerin einzuholen, denn sie hatte zwar die Wahrheit gesprochen, sie würde warten, doch sie wollte möglichst bald Hilfe für ihre langjährige Freundin. |
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Verfasst am: 06.11.2011, 20:10 |
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| LadyPriscylla |
| Lieutenant JG |

Geschlecht:  |
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| Anmeldungsdatum: 06.11.2011 |
| Beiträge: 135 |
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Thilia:
Sie hörte Priscyllas Worte, wusste nun wer dieser Mann war.
Als dieser Mann dann selbst auch noch das Wort an sie richtete, straffte sie sich. Es mochte etwas länger dauern als gewohnt und die Uma-Priesterin bekam nicht ganz mit, was alles um sie her passierte, doch sie brachte ein Lächeln zustande und sagte mit leiser Stimme:
Sehr erfreut, werter Vanner. Ich... bin eigentlich nicht so schreckhaft, Ihr habt mich nur auf dem kalten Fuß erwischt.
Ein Blick nach unten ließ den Kommentar folgen:
Nun, jetzt ist er ja warm, der Fuß.
Und dann war auch schon Tirgatao da und Thilia schaute sie verwundert an. Was sich nicht alles tat, während sie verschreckt durch die Welt starrte. Dann nahm das Lächeln das ganze Gesicht der dunkelhäutigen Frau in Anspruch und sie nahm sich der strampelnden Arya an. Sie streckte ihre Hände aus und hob sie sanft aus dem Griff der stark beanspruchten Mutter.
Tirgatao, welch Freude dich und deine Mädchen zu sehen.
Sie setzte sich Arya auf die Hüften und hockte sich hin, einen der Lappen nehmend, die in der Küche ihrer Nutzung harrten. Sie versuchte so viel der Milch wie möglich aufzuwischen. Zum Glück war der Topf nicht irden gewesen, sonst wären auch noch Scherben dazwischen.
Aus dieser tieferen Position heraus nahm sie dann die Wölfin wahr, die sich an Tirgataos Bein lehnte und blutete. Es war die ältere Wölfin, Hishn.
Bei Uma, was ist denn mit dir geschehen?
fragte sie laut. Die Frage war an Tirgatao, an Hishn und an die ganze Welt gerichtet. Wie konnte es sein, dass eine der Wölfinnen aus dem Rudel so sehr verletzt wurde? Wer oder was hatte sie so verletzt?
Und nun merkte sie auch erst, dass Maelion nicht mehr auf ihrem Platz war. Lief denn alles um sie herum jetzt verworren ab? Bekam sie denn gar nichts mehr mit? |
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Zuletzt bearbeitet von LadyPriscylla am 16.11.2011, 15:45, insgesamt einmal bearbeitet |
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