Spielerfrau Die Franzi
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 12.07.2006 Beiträge: 15 Wohnort: Stade
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Verfasst am: 15.07.2006, 21:30 Titel: My sweet Prince... |
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Traurig stehst du vor mir, dein schönes Gesicht, es ist verdeckt von all den Tränen, die du vergießt. Dein Lächeln, das ich so liebte, es wich diesem traurig toten Blick, der mich nun verfolgt. Deine Augen, leer und ausdruckslos, suchen sie, was ich dir nicht geben kann, was sie dir verwehrt.
Ich fühle mich hilflos und irgendwie schuldig. Fühle mich verantwortlich für dein Seelenheil, verantwortlich dafür, dass du wieder lächelst. Doch was tut man in eben dieser Situation, die man selbst nicht zu verantworten hat? Was tut man, um die Verletzungen, zugefügt durch andere, zu lindern und vergessen zu lassen?
Was nützt hier ein „ich bin da“ ? Was nützen Anrufe und Mitteilungen, wenn sie diejenige ist, die deine Gedanken an diesen schrecklichen Verlust bindet? Was nützt dir die Liebe meines Herzens, wenn sie nicht die Ursache für dein Lächeln ist?
Traurig stehen wir nun da, weil wir beide gelähmt sind von dem Schmerz, der dich gefangen hält, der dich einnimmt und auffrisst. Helfen kann uns keiner, weil wir letztlich nur eigens verantwortlich für unser Seelenheil sind und auch aus ihrem Entschluss etwas lernen dürfen – bei aller Liebe: Man sollte nie sich selbst aus den Augen verlieren!
Auch alleine sind wir umgeben von Liebe... _________________ The eye of man hath not heard, the ear of man hath not seen, man's hand is not able to taste, his tongue to conceive, nor his heart to report, what my dream was. |
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