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| Bayern plant Strafgesetz gegen Killerspiele |
Verfasst am:
05.12.2006, 21:20 |
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| Brutality |
| Extrem Member |

Geschlecht:  |
| Anmeldungsdatum: 17.06.2006 |
| Beiträge: 301 |
| Wohnort: Germania |
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Frankfurt/Main (AP) Bayern will Hersteller, Händler und Käufer gewaltverherrlichender Computerspiele mit bis zu einem Jahr Gefängnis bestrafen. Ein entsprechender Gesetzentwurf werde im Januar vorgestellt, kündigte das bayerische Innenministerium am Dienstag an. SPD und Grünen äußerten sich skeptisch: «Die Verbotsdebatte ist vordergründig und hilflos», sagte SPD-Innenexperte Dieter Wiefelspütz. Auch der schleswig-holsteinische Innenminister Ralf Stegner (SPD) und der Geschäftsführer der Grünen-Fraktion im Bundestag, Volker Beck, äußerten sich kritisch.
«Gesetzt den Fall, der Entwurf kommt so,
wie wir uns das vorstellen, kann natürlich auch der einzelne Spieler betroffen sein», sagte der Sprecher des bayerischen Innenministeriums, Michael Ziegler, in München. Diese Diskussionsgrundlage müsse nun mit anderen Ländern und dem Bund erörtert werden. Am Ende könne eine Bundesratsinitiative Bayerns stehen.
In dem Entwurf heißt es laut «Spiegel Online»: «Wer Computerspiele, die es den Spielern als Haupt- oder Nebenzweck ermöglichen, eine grausame oder die Menschenwürde verletzende Gewalttätigkeit gegen Menschen oder menschenähnliche Wesen auszuüben, verbreitet, (...) herstellt, bezieht, liefert (...), wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder Geldstrafe bestraft.» Innenminister Günther Beckstein wolle den Gewaltdarstellungsparagrafen 131 Strafgesetzbuch so ändern, dass ein Schwerpunkt auf dem «aktiven Handeln des Spielers» liege, berichtete das Internet-Magazin.
SPD-Innenexperte Wiefelspütz sagte der «Welt» (Mittwochausgabe), vielen Politikern falle nach dem Amoklauf eines Schülers in Emsdetten im November einfach nichts Besseres ein. Dabei sei ein Verbot jedoch kein Wundermittel - man müsse sich vor allem mit den Ursachen von Jugendgewalt auseinander setzen. «Wir brauchen soziale Frühwarnsysteme. Da müssen Schule, Freundeskreis und Eltern eingebunden werden», forderte er. Dennoch sprach Wiefelspütz sich nicht grundsätzlich gegen Verbote aus: «Bei einzelnen Spielen kann das sinnvoll sein. Man sollte zudem prüfen, ob der Jugendschutz angemessen ist und der Zugang zu Waffen über das Internet schärfer reglementiert werden muss.»
Stegner betonte, ein Verbot sei nur scheinbar der sicherste Weg, Kinder und Jugendliche zu schützen. «Die Medien- und Computerkompetenz der Heranwachsenden muss verstärkt geschult werden», forderte der SPD-Politiker. Zudem seien Eltern gefordert, ein familiäres und soziales Umfeld zu schaffen, so dass Kinder sich in der realen Welt zurecht fänden, statt sich in der virtuellen Welt zu verlieren, sagte Stegner dem Blatt.
Grünen-Fraktionsgeschäftsführer Beck nannte ein Verbot so genannter Killerspiele kurzsichtig und zwecklos. Wer darüber nachdenke, müsse konsequenterweise die gleichen Kriterien auch an Bücher und Filme anlegen, sagte er der «Netzeitung». Außerdem könnten entsprechende Spiele ohnehin aus dem Internet heruntergeladen werden. Entscheidend sei deshalb vielmehr, dass Erziehungsberechtigte prüften, was Kinder an Medien konsumierten und wie sie es täten.
Ich kann dazu nur eines sagen:
Wer keine Argumente hat, dem bleiben nur Verbote
Der ist für unsere BRD-Politik  |
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_________________ Zerstöre was Dich zerstören will |
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Verfasst am:
05.12.2006, 21:20 |
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