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Timotheus Nachtschattenvampiranführer

Anmeldungsdatum: 12.11.2006 Beiträge: 31
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Verfasst am: 22.11.2006, 19:00 Titel: Timotheus |
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Bewerbungsbogen
Name des Charakters:
Timotheus
Alter des Charakters:
Timotheus stieß kurz vor Beginn der Großen Jagd auf die Vampire und wurde einer von ihnen, darf sich also zu den älteren Exemplaren zählen, auch wenn ihm das wohl vollkommen gleichgültig ist.
Kurze Beschreibung seines Äußeren:
Timotheus ist groß und schlank. Seine Gesichtszüge sind asketisch und scharf, selten kann man ihn lächeln sehen und wenn, dann handelt es sich immer um ein bitteres Lächeln. Er hat seltsam rötlich- auberginefarbenes Haar, das ihm über die Schultern reicht, das blasse Gesicht einrahmt und in einem unangenehmen Kontrast zu seinen gelben, raubtierartigen Bernsteinaugen steht. Er ist immer in der Kleidung der Nachtschatten anzutreffen: schwarze enge Tunika und Hose, schwarze hohe Stiefel und der weiche, aber gleichsam schützende Umhang, der der Kaste zu ihrem Namen verholfen hat. Die Farbe des Stoffes ermöglicht es dem Träger vollkommen mit seiner Umgebung zu verschmelzen.
Welcher Spezies gehört er an:
Timotheus ist menschlichen Ursprungs, aber inzwischen ein vollwertiger Vampir.
Falls Werwolf oder Vampir:
Geschaffen wurde Timotheus von dem Vampirältesten Viktor.
Kurze Charakterbeschreibung:
Timotheus hat die Ausbildung der Nachtschatten erschaffen und durchlaufen. Gefühle sind ihm fremd, sie zu zeigen ihm nahezu unmöglich. Nichts bewegt das Gemüt des einsamen Nachtschattenanführers, nur Kälte scheint in ihm heimisch werden zu können. Furcht hat Timotheus keine und auch sonst gibt es niemanden, der wirklich weiß, was sich hinter den gelben Augen verbergen mag, ihn selbst mit eingeschlossen.
Timotheus lebt immer für den Augenblick, verwendet nur wenige Gedanken auf die Zukunft und überhaupt keine auf die Vergangenheit.
Vorlieben / Abneigungen?
Solche Charakterzüge werden in der Ausbildung zum Nachtschatten bewusst unterdrückt und werden, wann immer sie auftauchen, gemaßregelt. Timotheus könnte, wenn man ihn fragen würde, also weder sagen was ihn anzieht, noch was ihn abstößt, da die Welt mit ihren Lockungen und Abscheulichkeiten ihm im Grunde vollkommen gleichgültig ist.
Stärken / Schwächen?
Timotheus besitzt die mutwillig erworbene Schwäche, keinerlei Gefühle zu besitzen oder gar mit ihnen umgehen zu können. Er ist kalt, ungerührt und so unbeugsam wie Granit. Er verspürt keine Befriedigung beim Töten, jedoch auch keine Reue darüber die eigenen Leute einer Gehirnwäsche zu unterziehen und sie auszusondern, wenn sie sich nicht an den Kodex halten. In dem Mann lebt kein Mitgefühl, aber auch kein Zorn. Keine Rachegefühle aber auch keine Trauer.
Und mit Sicherheit keine Liebe.
Seine Stärken sind dennoch bemerkenswert. Er versteht sich auf die Kriegskunst und das Kriegshandwerk. Außerdem zeichnet er sich durch ein seltsam verdrehtes Charisma aus und ist in der Lage dazu den gesamten Orden der Nachtschatten mit gleichsam sicherer wie strenger Hand zu führen. Seine emotionslose Objektivität gibt seinen Entscheidungen eine Unanfechtbarkeit, die dazu führt, dass er niemals in Frage gestellt wird. Timotheus setzt sich für jeden Nachtschatten ein, der in seinen Augen eine zweite Chance verdient, weil nicht seine Fähigkeiten, sondern das Schicksal ihn im Stich gelassen hat. Dadurch, dass er sich nicht von den Kriegern, die sich dem Gräuel einer Schlacht aussetzen müssen, distanziert, sondern immer in vorderster Reihe dabei ist, hat er sich den Respekt und die Anerkennung seiner Leute verdient.
Besondere Fähigkeiten?
Timotheus ist der Kommandant der Nachtschatten. Dementsprechend verfügt er über nahezu bodenloses Wissen in den Kriegskünsten, Verhörtechniken, Foltermethoden, Meuchelhandwerk und psychologischer Kriegsführung. Er hat nicht nur die Nachtschatten entworfen, sondern zusätzlich eine Eliteeinheit eingeführt, die für die „innere Sicherheit“ der Vampirgesellschaft zuständig ist und sich die „Schatten“ nennt. Besonders auf Verhörtechniken und der Anwendung gewisser geheimen Künste zur Brechung des Willens spezialisiert, durchpflügt diese Einheit den Vampirstaat im Inneren, um Verräter schnellstmöglich ausfindig zu machen und sie übergeben zu können.
Timotheus hat überdies hinaus ein untrügliches Gespür dafür von welcher Art die Wesen sind, welche sich in seiner Nähe aufhalten, kann sich übernatürlich schnell bewegen und verfügt über die Möglichkeit als Bannerführer einen Blutfluch zu wirken.
Vergangenheit:
Vor der Nacht, in der Timotheus zum Vampir wurde, scheint sein Leben einem leeren Blatt zu gleichen. Er weiß nicht, wer er war, noch vorher er stammt. Viktor könnte ihm wohl einen Hinweis darauf geben, da er ihn eine Zeit lang beobachtet hatte, bevor er ihn auswählte, doch der Vampirälteste schweigt sich bis heute aus.
Zum Vampir gemacht, reihte sich Timotheus schweigend in die Riege der Werwolfsjäger ein, doch schon bald wurde ihm die Aufgabe zuteil, die Streitkräfte Viktor zu reorganisieren und ihre Leistungsfähigkeit zu steigern. Nachdem dieses Vorhaben von dem jungen Vampir mit Bravour gemeistert wurde, band der Älteste ihn an sich und formulierte Befehle, die unmissverständlich waren.
Timotheus begann Krieger auszubilden, die später die Basis der Todeshändler bilden würden. Im Laufe dieser Ausbildungen wurde ihm klar, dass selbst, wenn er noch so perfekte Krieger ausbilden würde, er dem, was sein Sire wünschte nicht gerecht werden konnte. Timotheus begann alte Schriften aus aller Herren Länder zu studieren (etwas, das heute häufig an ihm unterschätzt wir- er verfügt über eine nicht zu verachtende Bildung, auch wenn sie kaum Anwendung findet), beschäftig sich intensiv mit den arabischen Haschischiyyin, den japanischen Ninja, aber auch den gewöhnlichen Tuareg und deren Vorläufern, den Medjai.
Immer wieder unterbrochen von der Lycanerjagd, die ihn seine Fähigkeiten verfeinern ließ, Unterweisungen der Wildniskundigen und Wissen von Reisenden aus dem fernen Osten (die seiner Meinung nach nicht nur gut schmecken, sondern auch geistigen Input liefern) schaffte es Timotheus eine ganz eigene Kriegerausbildung zu entwerfen, die alle Stärken der verschiedenen Stile miteinander kombinierte und ihr eigenes Kontrollsystem war, da nur bestimmte Individuen diese Ausbildung überhaupt antreten konnten.
Er selbst sagte sich in jahrelanger Meditation und Askese unter der Anleitung von vor allem japanischen Pilgern (njam njam Sushi…!) von seinen Emotionen los, setzte danach den Kodex der Nachtschatten auf, rekrutierte Waffenmeister unter den von ihm zuvor ausgebildeten Todeshändlern und begann besonders geeignete Individuen seine persönliche Unterweisung angedeihen zu lassen.
Das erste Banner entstand.
Peter, Wes und Tara, seine eigenen Schüler, wurden zu seinen Kriegsgefährten und ersetzten schließlich die Waffenmeister, halfen ihm Individuen zu finden und nahmen Timotheus die Aufgabe ab, von Grund auf ausbilden zu müssen, so dass sich der Kommandant der Nachtschatten seiner zweiten Aufgabe, den Schatten, widmen konnte.
Nur wenige Nachtschatten schaffen es in ein Banner zu kommen, noch weniger werden deren Führer. Die Banner, die es gibt jedoch, sind alle an Timotheus gebunden, ebenso wie der Herr der Schatten. Diese Bindung kommt nur dann zum Tragen, wenn sie in den Krieg ziehen und Viktor, dessen Untergebener Timotheus ist, nicht die Kontrolle übernimmt. Stärker als der Schrei von Tims Blut, ist die Macht des Ältesten, der seinerseits den Kommandanten der Nachtschatten scheinbar bis in alle Ewigkeit an sich gebunden hat.
Die meisten Nachtschatten aber bleiben „einfache“ Elitesoldaten, bannerlos und jederzeit bereit dazu um die kleinen Kriegergruppen ein Heer zu stellen, das in den Krieg ziehen kann.
Wer den Kodex der Nachtschatten verletzt, wird von den Schatten aufgetrieben und Timotheus übergeben. Der Kommandant der Eliteeinheit verfügt über die Möglichkeit den Unglücksseligen einer Gehirnwäsche zu unterziehen, die in den meisten Fällen zur Zerstörung der Persönlichkeit führt, aber in jedem Fall das Wissen um die Geheimnisse der Nachtschattenausbildung unwiederbringlich auslöscht. Sollte der Vampir nach dieser Tortur noch lebensfähig sein und Reste einer Persönlichkeit besitzen, wird er von den Nachtschatten ausgestoßen und muss sich einen neuen Platz in der Gesellschaft der Untoten suchen.
Timotheus hat seine alte Tätigkeit, die Todeshändler auszubilden, beibehalten und wird von deren Kommandanten selbstverständlich geduldet, da jedem klar ist, dass es keinen Vampir gibt, der sich besser in der Handhabung von Waffen auskennt, als er.
Dieser extrem gefährliche Orden untersteht den Befehlen Viktors und es gibt nur einen einzigen Grund, weswegen er existiert: Kontrolle.
Alle anderen Bereiche des gesellschaftlichen Lebens bleiben für Nachtschatten aufgrund ihrer Ausbildung für immer verschlossen.
Timotheus jedoch weiß und spürt, auch wenn es mit den Jahren immer weniger geworden ist, dass er über weit mehr Fähigkeiten verfügt, als im Moment Anwendung finden. Um sie zu erkennen jedoch, müsste er sich selbst erkennen. Da er aber keine Vergangenheit besitzt, an die er sich erinnern könnte, scheint es für ihn keine Hoffnung zu geben, das Bild im Spiegel (welches Bild…?!) jemals wirklich verstehen zu können. _________________
Bringe das Herz zur Ruhe, so dass niemand es schlagen hört
Bringe die Seele zu Ruhe, so dass niemand sie spüren kann
Werde ein Teil der Nacht
Ziehe mit Wind und Schatten
Tue, was zu tun ist frei von jedem Gefühl
So dass niemand dich jemals finden kann
Aus "Der Kodex der Nachtschatten" |
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Verfasst am: 22.11.2006, 19:00 Titel: Anzeige |
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Alexander Corvinus DER Unsterbliche schlechthin

Anmeldungsdatum: 26.09.2006 Beiträge: 53
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Verfasst am: 23.11.2006, 01:50 Titel: |
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Ein Nachtschattenvampir, bist du, Timotheus...
Und ich muss gestehen, dass es um Aurelius' Zeichenfertigkeiten ganz hervorragend steht.
*anguck*
Viktor hat dich einst erschaffen.... doch dein weit größerer Fluch ist das, was er die über die Jahrhunderte antat...
Nun, wer vermag schon in die Zukunft zu sehen?
Ich habe mich zu oft geirrt um micht noch an das Prophezeihen zu wagen und werde daher nicht versuchen, vorherzusagen, welchen Weg zu gehen wirst.
Die Kraft deinem Schicksal zu folgen liegt ganz allein in deinen Händen.
Mir bleibt nichts mehr zu tun, als dich anzunehmen. _________________ For centuries I've stood back and watched the havoc my sons have wrought on each other, and on humanity - not the legacy I prayed for the morning I watched them enter this world... And it's been a tiresome duty - keeping the war contained, cleaning up the mess, hiding my family's unfortunate history... |
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