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Cedwyn Pathfinder Meister

Anmeldungsdatum: 15.11.2006 Beiträge: 41
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Verfasst am: 17.11.2006, 19:56 Titel: Stallungen |
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Hier stehen die tierischen Untersätze für die Herren Vampire. _________________
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Verfasst am: 17.11.2006, 19:56 Titel: Anzeige |
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Cedwyn Pathfinder Meister

Anmeldungsdatum: 15.11.2006 Beiträge: 41
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Verfasst am: 17.11.2006, 20:10 Titel: |
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Markus und Cedwyn pp: Korridore
Ohne dass sie gesehen wurden, erreichten die beiden Vampire die Stallungen und Cedwyn musste unwillkürlich an die Leitsätze denken, von denen er wusste, dass die Nachtschatten sie besaßen.
Der Meister der Pfade bog hinter seinem Freund in den breiten Gang ein, der links und rechts von Boxen gesäumt wurde und lauschte den Geräuschen, die die Pferde verursachten. In einem separaten Teil standen die edlen Feenrösser der Riders, die sich dazu entschlossen hatten in der Nähe ihrer Gefährten zu bleiben.
Einige Reiter zog es zu ihren Rössern und andersherum, doch es waren nur wenige von den fabelhaften Tieren da. Zwei oder drei. Die meisten mochten trotz ihrer Liebe zu ihren vampirischen Begleitern ihr feenhaftes Sein nicht aufgeben und warteten in der weiten Natur der zweiten Ebene darauf, dass ihre Freunde sie riefen, wenn sie ihrer Dienste bedurften.
Markus führte zwei Pferde aus ihren Boxen und mit sicheren und schnellen Handgriffen waren die Tiere bald auch schon gesattelt.
Cedwyn hüllte sich in seine mitternachtsblaue Robe so gut es ging, schwang sich auf den Rücken des Tieres und ergriff mit der rechten Hand die Zügel.
Langsam folgte er Markus, dessen Tier sich bereits in Bewegung gesetzt hatte. _________________
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Viktor Vampirältester

Anmeldungsdatum: 30.09.2006 Beiträge: 61
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Verfasst am: 15.01.2007, 18:38 Titel: |
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pp: Gänge und Korridore ( & Amelia)
Gemeinsam gelangten Amelia und Viktor in die Stallungen.
Bis auf einige wenige Dawnrider waren sie leer.
Am Ausgang, da wo Tor und Fenster waren, standen zwei Nachtschatten, die ihren starren Blick nach draußen gerichtetet hatten und offensichtlich nach Anzeichen von Markus oder auch dem Banner Thimotheus' Ausschau hielten.
Als der Vampirälteste seinen Blick durch die Stallungen schweifen ließ, bemerkte er, dass zwei Pferde fehlten - ihre Boxen waren verwaist, und wieder fühlte Viktor sich in allem, was er tat, bestätigt.
Hätte Markus wenigstens Bescheid gegeben!
Dann hätte Viktor ihm diesen Fehltritt vielleicht verzeihen können.
Aber er war einfach so verschwunden!
Wortlos!
Und das war absolut inakzeptabel!
"Niemand in Sicht?" Fragte er mit schneidender Stimme, während er den stellvertretenden Kommandanten von Amelias Reiterstaffel, der unmittelbar neben ihm in einer Pferdebox aufgetaucht war, und einen fragenden Blick auf die beiden Ältesten warf, völlig ignorierte, obgleich er ihn bemerkte.
"Niemand, Herr." Entgegnete einer der beiden Männer unverzüglich, und auf Viktors Blick zeichnete sich deutlich Unzufriedenheit ab.
"Niemand." Wiederholte er leise, aber dennoch bedrohlich.
Er schlug seinen Umhang zurück und trat selbst auf das Fenster zu, um hinaus zu sehen, entdeckte jedoch genauso wenig wie der Mann.
Mißmutig wandte er sich wieder um, unschlüssig darüber, was er nun unternehmen wollte - ob er überhaupt etwas unternehmen sollte. _________________ Dieser Charakter wird von einem Administrator gespielt. |
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Amelia Vampirälteste

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 27.09.2006 Beiträge: 131
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Verfasst am: 15.01.2007, 19:32 Titel: |
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Amelia blieb in gebührendem Abstand stehen, während Viktor zum Fenster trat.
Es war so, wie sie es vorhergesehen hatte.
Sie standen hier im Stall um auf jemanden zu warten, dessen Rückkehr in dieser Nacht nicht einmal sicher war.
Als sie Accalon erblickte trat sie auf ihn zu, froh darüber zumindest ein freundliches Gesicht zu erblicken.
Amelia gab es nicht gerne zu, doch sie hing an Accalon, weil er die einzige Verbindung zu ihrer Vergangenheit als Mensch war. Aus diesem Grund sah sie es auch nicht gerne, wenn er wieder davon sprach, in seine Heimat zurückzukehren.
Amelia begrüßte Accalon in der Sprache ihres Heimatlandes, auch wenn das hieß, Viktors Missfallen abermals auf sich zu ziehen.
Er mochte es nicht, wenn er nicht wusste, worüber gesprochen wurde.
Doch das war ihr in diesem Moment egal, sie freute sich über jede Gelegenheit die Sprache ihres Vaters wieder zu hören.
Accalon hatte sich bereits gewundert, weshalb auf einmal so viele Nachschatten durch die Stallungen schlichen.
Doch er hatte schnell kombiniert und sich daran erinnert, dass Markus und Cedwyn zu einem Ausritt aufgebrochen waren.
Accalon stand lange genug in den Diensten von Amelia um zu wissen, was das bedeutete. Viktor war gewiss außer sich vor Zorn.
Als sich Viktor wieder zu Amelia umwandte warf sie ihm einen wissenden Blick zu, ohne zu erwähnen, was Accalon ihr berichtet hatte.
„Und was hast du nun vor?“ fragte sie ihn abermals. |
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Viktor Vampirältester

Anmeldungsdatum: 30.09.2006 Beiträge: 61
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Verfasst am: 15.01.2007, 20:46 Titel: |
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Viktor hörte Stimmen im Hintergrund, und aus den Augenwinkeln heraus sah er Amelia, die sich mit Accalon zu unterhalten begonnen hatte.
Und zwar auf sörmländisch. Ihrer beider Muttersprach.
Die auch Markus sprach.
Er selbst jedoch nicht beherrschte.
Und Amelia wusste, dass es ihm nicht gefiel, außen vor gelassen zu werden.
Er wirbelte zu ihr herum, blitzte sie an, und schritt dann wieder auf sie zu.
"Was hast du nun vor?" Fragte sie ihn vorsichtig, und Viktor ließ sich einen Moment Zeit, bevor er antwortete.
"Zu warten." Entgegnete er dann wieder kurzangebunden und grimmig.
"Und, was weiß dein Lakai zu berichten?" Fragte er schließlich weiter, obwohl es ihm sichtlich unangenehm war, danach fragen zu müssen.
Und dabei auf Amelias Wohlwollen angewiesen zu sein.
Freilich konnte er sich auch selbst an den Vampir wenden. Aber er gehörte Amelias Reitereinheit an, und daher gehörte seine Loyalität und seine Verpflichtung in aller erster Linie ihr. _________________ Dieser Charakter wird von einem Administrator gespielt. |
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Accalon 2. Cheffe der Riders of Dawn

Anmeldungsdatum: 09.01.2007 Beiträge: 16
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Verfasst am: 16.01.2007, 10:53 Titel: |
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pp: Spieleinstieg
Accalon hatte es nie darauf angelegt absichtlich unhöflich zu sein, doch Viktors Art zwang ihm manchmal sehr viel Selbstbeherrschung auf.
Der stellvertretende Kommandant von Amelias Reitern war keinesfalls ein aufbrausender und cholerischer Mann, doch er hielt auch nichts davon, wie ein Bediensteter behandelt zu werden.
Er diente den Ältesten und in erster Linie Amelia, aber er war kein Dienstbote.
Er hatte zum Glück nicht oft die Gelegenheit gehabt, mit Viktor zu tun zu haben, doch wenn es sich ergab, dann bedeutete es jedes Mal die eigenen Worte mit Bedacht zu wählen.
„Der Lakai teilte seiner Herrin gerade mit, dass er die beiden Vampire gesehen hat, als sie den Stall verließen.“ erwiderte Accalon mit ruhiger Stimme.
Sein Tonfall klang höflich, doch seine Worte zeigten deutlich, dass er zwar Befehle entgegennahm und trotzdem in manchen Fällen selber über sein Tun entschied.
Amelia hingegen war in diesem Moment nicht anzuerkennen, was sie dachte. Wenn sie ihn rügte, würde sie es dann tun, wenn sie allein waren. Die Vampirprinzessin handelte solche Dinge lieber nicht in der Öffentlichkeit ab.
„Sie sind nach Süden geritten, wenn mich nicht alles täuscht.“ erklärte Accalon weiter, während er dem Pferd neben sich beruhigend über den Hals strich. |
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Viktor Vampirältester

Anmeldungsdatum: 30.09.2006 Beiträge: 61
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Verfasst am: 16.01.2007, 11:52 Titel: |
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Viktor wandte seinen Blick sehr sehr langsam von Amelia ab und Accalon zu.
Der Vampir war nicht unhöflich. Zumindest nicht offensichtlich.
Aber Viktor begriff dennoch die Intention hinter seinen Worten und es verärgerte ihn tatsächlich, das hinnehmen zu müssen.
Und Amelia rügte ihn nicht einmal!
Viktor kochte gerade zu, aber jetzt einen Streit vom Zaun zu brechen, würde ihm nicht viel nützen.
Stattdessen hielt er an sich.
"Wann sind sie aufgebrochen?" Fragte er mit zischender Stimme, ganz so als trüge Accalon nun Schuld an dem ganzen Desaster, weil er ihren Aufbruch nicht verhindert hatte.
Nicht, dass es es gekonnt hätte - aber das interessierte Viktor wie so oft nicht.
Er funkelte Accalon an, undgeduldig wie er es immer war, aber der Vampir ließ sich Zeit mit antworten.
Und Viktor verwettete seine rechte Hand darauf, dass er es mit Absicht tat.
Es war zwar kein Aufbegehren gegen ihn, was da vor ihm stattfand, aber es war der Versuch eines Reiters, nicht vor ihm zu kriechen - ein Verhalten, das Viktor bei den wenigsten Vampiren dulden konnte.
Accalon jedoch lag in erster Linie in Amelias Hand.
Und da sie neben ihm stand, oblag es ihm nicht, Accalon zurechtzuweisen. Noch nicht.
Lediglich wenn er es zu weit trieb, würde er sich nicht länger zum Narren halten lassen. _________________ Dieser Charakter wird von einem Administrator gespielt. |
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Accalon 2. Cheffe der Riders of Dawn

Anmeldungsdatum: 09.01.2007 Beiträge: 16
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Verfasst am: 16.01.2007, 18:34 Titel: |
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Das Pferd neben Accalon quittierte Viktors Frage mit einer nervösen Bewegung seines Kopfes.
Der Älteste schien selbst die Tiere im Stall unruhig zu machen, wenn er seine durchdringende kalte Stimme erhob.
Auf manche Vampire mochte seine Art einschüchternd wirken, doch Accalon ließ sich davon nicht aus der Ruhe bringen.
Ihm taten die Ältesten nur leid.
Das Leben eines Soldaten war in gewisser Weise einfacher als das der herrschenden Dynastie. Für diesen Umstand war Accalon jeden neuen Tag dankbar.
„Ruhig, mein Junge.“ sagte Accalon und versuchte das Tier durch einen friedvolleren Tonfall zu besänftigen.
Es war keinesfalls gewollte Respektlosigkeit, die der Reiter dem Ältesten hier zuteil werden ließ.
Für Accalon lagen die Prioritäten jedoch woanders und somit dauerte es wieder einen langen Augenblick, bis Accalon Viktor die gewünschte Antwort gab.
„Das war ungefähr drei Stunden vor Tagesanbruch, vielleicht auch etwas später.“ |
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Viktor Vampirältester

Anmeldungsdatum: 30.09.2006 Beiträge: 61
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Verfasst am: 16.01.2007, 22:26 Titel: |
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Viktor wartete ungeduldig auf die Antwort.
Er starrte Accalon unzufrieden an.
Was beschäftigte der Mann sich mit dem Pferd?
Er riss sich allerdings zusammen, nicht zuletzt auch deswegen, weil Amelia in der Nähe war, und wartete ab.
"Kurz vor Sonnenaufgang?" Hakte er nach und sah Amelia einen bezeichnenden Blick zu.
"Da siehst du, Amelia. Es war alles Absicht und Berechnung, kein Versehen. Er hätte wissen müssen, dass er nicht rechtzeitig zurück ist. Er hat es bewusst proviziert." Sagte er, und das schlimme war, dass seine Worte sogar wirklich überzeugend klangen.
Das, was er sagte, war nicht aus der Luft gegriffen, sondern fundiert.
"Und warum hast du ihn nicht aufgehalten?" Wandte er sich wieder an Accalon, obwohl diese Frage natürlich überflüssig war.
Was hätte Accalon denn auch tun sollen?
Er konnte schlecht einem Ältesten verbieten, das Schloss zu verlassen? _________________ Dieser Charakter wird von einem Administrator gespielt.
Zuletzt bearbeitet von Viktor am 17.01.2007, 13:24, insgesamt einmal bearbeitet |
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Amelia Vampirälteste

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 27.09.2006 Beiträge: 131
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Verfasst am: 17.01.2007, 10:46 Titel: |
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„Das weißt du doch nicht.“ versuchte Amelia ihn abermals zu beruhigen. „Die beiden wollten vielleicht gar nicht weit wegreiten und haben dann doch die Zeit übersehen.“
Ihr selbst wäre derartiges wohl nie passiert, doch sie kannte Markus. Manchmal konnte er alles um sich herum vergessen, vor allem wenn Cedwyn in seiner Begleitung war. Deshalb glaubte sie auch eher an einen Zufall, als an Absicht.
"Und warum hast du ihn nicht aufgehalten?" wandte er sich wieder an Accalon.
Amelia verstand es, dass Viktor wütend war, doch die Schuld dafür nun einem ihrer Reiter zu geben, das ging zu weit.
Andererseits hatte sich Viktor nie darum gemüht, irgendwelche Dinge zu hinterfragen, wenn er gerade wieder einen Wutausbruch hatte. Deshalb war es auch nicht verwunderlich, dass er Accalon eine derartige Frage stellte.
Der Reiter sah ihn ein wenig überrascht an, als hätte er sich gerade verhört.
Er fragte sich, wie Viktor wohl darauf reagiert hätte, wäre er ihm entgegengetreten um ihm zu verbieten den Stall zu betreten.
Er beschloss diese Gedanken lieber für sich zu behalten.
Stattdessen sagte er: „Ich wusste gar nicht, dass ich die Berechtigung habe einem Ältesten Anweisungen zu geben.“
ooC: Viktor meinte wahrscheinlich kur vor „Sonnenaufgang“.  |
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Viktor Vampirältester

Anmeldungsdatum: 30.09.2006 Beiträge: 61
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Verfasst am: 17.01.2007, 13:23 Titel: |
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Ein weiteres wütendes Funkeln legte sich in Viktors Augen.
Was wagte sich dieser....?
Er schluckte seinen Ärger runter, aber die zu Fäusten geballten Hände zeigten deutlich dass ihm die Antwort nicht passte.
Accalon hatte die seltene Fähigkeit, seine Kritiken in einen Sarkasmus zu verpacken, der seine Worte nicht unhöflich wirken ließ, sie dabei aber nichts an ihrer Schärfe verlieren zu lassen.
Es war eine Fähigkeit, über die auch Cedwyn verfügte, nur dass Accalon sie nicht ganz so offen präsentierte wie der Pathfinder, was wiederum daran lag, dass Cedwyn sich der Unterstützung von Markus sicher sein konnte - egal was geschah.
Viktor blitzte Accalon wütend an, doch der Vampir stellte sich ganz offensichtlich auf stumpfsinnig, sah auf jedenfall nicht so aus, als sei er sich einer Schuld bewusst.
Ganz so, als wüsste er nicht, was seine Äußerung bedeutete.
Viktor knurrte leise, und murmelte irgendwelche Flüche oder Verwünschungen erwiderte aber nichts darauf.
Thimotheus und seine Mannschaft war noch nicht zurück.
Aber Viktor glaubte die Präsenz Markus wie einen leichten Nachhall in seinem Bewusstsein wahrnehmen zu können, was ihn dazu veranlasste zu glauben, dass der Vampir sich vielleicht wirklich auf dem Rückweg befand.
"Vielleicht solltest du dein Versäumnis wieder gut machen, und dich auf den Rücken deines Pferdes schwingen, um nach dem zu suchen, den wir erwarten?" Schlug er mit kühler Stimme an Accalon gewandt vor.
ooc: ich weiß gar nicht, was du meinst...! _________________ Dieser Charakter wird von einem Administrator gespielt. |
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Accalon 2. Cheffe der Riders of Dawn

Anmeldungsdatum: 09.01.2007 Beiträge: 16
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Verfasst am: 17.01.2007, 15:16 Titel: |
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Accalon blickte den Ältesten verständnislos an.
Eigentlich musste Viktor klar sein, dass er von ihm keinerlei Befehle entgegennahm und trotzdem legte er es darauf an, diesen kleinen geistigen Kampf weiter auszufechten.
Nun gut, er war darauf vorbereitet, wollte jedoch nicht so weit gehen, um Amelia dadurch in Misskredit zu bringen.
„Eure Nachtschatten sind doch bereits auf der Suche nach ihnen, Mylord.“ erwiderte er freundlich, doch noch immer trat der Spott deutlich zutage.
„Was könnte da schon ein einzelner, nichtsbedeutender Reiter wie ich, gegen die Übermacht Eurer erfahrenen Krieger, ausrichten?“
Er deutete eine Verbeugung an, als würde er Viktor damit die Ehrerbietung erbringen, die ihm zustand.
Im Grunde war es jedoch einzig und allein eine leere Geste, die er in all den Jahren schätzen gelernt hatte.
Zumindest glaubten viele Herrscher, daran den Respekt ihrer Untertanen ablesen zu können, wobei die Wahrheit dahinter umso enttäuschender war.
Amelia richtete einen warnenden Blick an Accalon. In dieser Sache war er bereits zu weit gegangen und es blieb ihr auch nichts anderes übrig, als ihn dafür später zu rügen. Doch selbst das, schien den Reiter im Moment egal zu sein.
„Ich werde mich jedoch Eurem Wunsch beugen, wenn es meine Herrin befiehlt.“ sprach Accalon weiter, als er Amelias Blick gewahr wurde. |
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Amelia Vampirälteste

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 27.09.2006 Beiträge: 131
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Verfasst am: 17.01.2007, 23:03 Titel: |
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Amelia blickte betrübt zu Boden.
Viktor konnte es nicht ertragen, von anderen belehrt zu werden und schon gar nicht von einem einfachen Reiter der dazu noch unter ihrem Kommando stand.
Accalon war in diesem Augenblick zu weit gegangen, deshalb schritt sie ein, bevor das Gespräch noch unfreundlicher wurde.
„Genug jetzt.“ sagte sie und ihre Stimme war streng und gebieterisch, als sie Accalon ansah.
Die Situation war schon dermaßen angespannt, dass es nicht noch weiteren Stichelein bedurfte.
Anders als Accalon musste Amelia sich danach Viktors hasserfüllte Beschwerden und Anschuldigungen gefallen lassen und darauf verspürte sie nur wenig Lust.
„Wenn du es wirklich wünscht, wird dein Befehl ausgeführt.“ sagte sie an Viktor gewandt, die Stimme ernst, aber ruhig. |
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Viktor Vampirältester

Anmeldungsdatum: 30.09.2006 Beiträge: 61
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Verfasst am: 17.01.2007, 23:27 Titel: |
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Eine neuer Wutanfall kündigte sich deutlich an, als Viktor den vampirischen Reiter voller Zorn anblitzte,
doch noch bevor diese Wut sich auf Accalon entladen konnte, mischte Amelia sich in das Gespräch ein.
Sie wies ihren Diener endlich in die Schranken, die Accalon wissentlich überschritten hatte und das schenkte Viktor immerhin ansatzweise die Befriedigung,
die es ihm verschafft hätte, hätte er selbst das Wort an den Mann gerichtet.
Er starrte Accalon an, und kalter Zorn funkelte erneut in seinen Augen auf, der sich aber gleich darauf mit einer eigentümlichen Zufriedenheit vermischte.
"Ich wünsche es." Antwortete er, und das Zucken um seine Mundwinkel verriet,
dass er es allein deshalb wünschte, weil er Accalon zu etwas zwingen wollte, was dieser als unsinnig erachtete - und das war es auch, wie Viktor wusste, nur störte ihn das nicht im Geringsten.
Es war Amelias Mann, den er auf aussichtslose, überflüssige Mission schickte, und es war eine geschickte Methode, Accalon daran zu erinnern, wie er sich ihm gegenüber zu verhalten hatte. _________________ Dieser Charakter wird von einem Administrator gespielt. |
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Accalon 2. Cheffe der Riders of Dawn

Anmeldungsdatum: 09.01.2007 Beiträge: 16
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Verfasst am: 18.01.2007, 00:32 Titel: |
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„Du hast es gehört.“ sagte Amelia, ohne den Reiter dabei anzusehen, denn es bedurfte nicht vieler Worte.
Sein Auftrag war klar, doch die Botschaft, die er zu überbringen hatte, blieb unausgesprochen und ein Geheimnis, das Amelia ihm mit auf den Weg gab.
Accalons Gesichtsausdruck blieb zunächst ruhig.
Es war nicht zu erahnen, was er in diesem Moment dachte. Er lächelte nicht, doch als Amelia ihn schließlich ansah, erkannte sie seine Anerkennung für ihr Geschick, immer im richtigen Augenblick zu handeln.
„Wie immer gebietet mir Euer Wunsch Gehorsam auf.“ sagte er mit einer leichten Verneigung.
An seinem Tonfall war nun deutlich zu erkennen, dass es ihm trotz ihres Einschreitens schwer fiel, diesen Befehl auszuführen.
Er trat aus der Box heraus und ohne sich nochmals zu den beiden Ältesten umzusehen, verließ er die Stallungen.
Es dauerte auch nicht sehr lange, bis Kyrdis, sein Feenross, in einiger Entfernung auftauchte. Es war ein ansehnliches Tier, von dunkler Farbe und aufbrausendem Temperament.
Accalon begrüßte das Tier in einer seltsamen Sprache, die trotzdem unheimlich vertraut klang für fremde Ohren.
Nachdem er dem Tier das Zaumzeug angelegt und es gesattelt hatte, ritten sie los.
Er musste eine Botschaft überbringen und aus Amelias Gedanken war zu schließen, dass es höchste Zeit war, den Empfänger der Nachricht darüber in Kenntnis zu setzen.
tbc: Wald |
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