Dorina
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 24.01.2006 Beiträge: 13 Wohnort: Rostock
|
Verfasst am: 15.02.2006, 23:39 Titel: Hoch lebe der Sonnenschein!!! |
|
|
Als ich heute um 7.30 uhr morgends aus dem Fenster sah, konnte ich meinen Augen kaum trauen: Die Sonne schien! "Juhuuu" Dachte ich, riss das Fenster weit auf und stolperte aus dem Bett. Ich machte mir Musik an und zog mir mit bester laune meine Klamotten über.
Schnell schob ich mir etwas zu essen zwischen die zähne und war auch schon auf dem weg in den Stall, wo ich um 8.00 Uhr auf der Matte stand.
Schnaubend und wiehernd begrüsste mich der Traum meiner Schlaflosen Nächte (mein Freund denkt das sei er aber er wiehert selten).
Ich schob El Dorado also ein paar Leckerlies zwischen die Lippen, die er freudig vor sich hin kaute, während ich mich Pfeiffend auf den Weg zur Sattelkammer machte. Ich holte putz- und Sattelzeug un machte mich sogleich an die Mühevolle arbeit meinen Schimmel wieder weiß zu machen. Er liess es über sich ergehen und ich verbrachte, in eine beängstigende Putz-euphorie verfallend 1 1/2 stunden damit, mein Pferd zu putzen.
Als ich mit der arbeit fertig war, war ich hoch zufrieden mit mir. Mein Pferd glänzte nur so. Von den Nüstern bis zum Schweif: Perfekt.
Um mein Werk wieder zu zerstören, beschloss ich Auszureiten. Ich Trenste, Sattelte, legte ihm Gamaschen um, stieg auf und war schon fast vom Hof runter als mir Hedi mit Dark Velvet über den Weg lief. Ein beeindruckendes Pferd. Er schnaubte zu mir herüber und ich begüsste Hedi. Im nächsten moment war ich auf dem Weg in den Wald.
Ich genoss die im vergleich zu den letzten Tagen deutlich wärmere aber dennoch kühle Luft genau wie mein Pferd.
Am langen zügel lies ich ihn im Schritt dahin schreiten. Nach 15 minuten nahm ich die Zügel auf und nach weiteren 5 Minuten liess ich ihn antraben. Durch die lange aufwärmphase federte sein Trab so sehr als würde ich auf einem Vogel sitzen. Auch ich war bester laune. Dennoch parierte ich von Zeit zu zeit in den Schritt durch und liess ihn wieder antraben.
Nach 30 Minuten, wärend denen ich die wunderbare Umgebung genoss kam ich an eine meiner lieblings Galoppstrecken. Ich liess mich natürlich nicht lange bitten und bretterte im gestreckten Galopp den Feldweg entlang. Ich war davon überzeugt fliegen zu können und genoss dieses unbeschreibliche Gefühl, dass nur Pferdefreunde kennen.
Dennoch nahm ich die Zügel nach einer weile uf, verkürzte den Galopp und machte mich auf den Heimweg, Mein Pferd war immer noch voller Energie, also ritt ich noch eine ganze weile im ruhigen Galopp, parierte dann aber doch in den Trab durch und wechselte eine weile zwichen Schritt und Trab. 15 Minuten vor unserer Heimkehr liess ich ihn die Zügel aus der Hand kauen und als wie auf dem Hof ankamen war El Domingo nur noch ein wenig Nass.
Also Kratzte ich seine Hufen aus, ging kurz mit der Wurzelbürste über sein Fell, stellte El Domingo mit Abschwitzdecke in seine Box und setzte mich mit seinem Sattelzeug Davor um es gründlich zu säubern und einzufetten. Nach dieser arbeit brachte ich alles weg und stellte mein Pferd auf die Koppel.
Dann ging ich in die Hofkantine, um mir ein Herzhaftes Mittagessen zu gönnen. |
|