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Dorina
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 24.01.2006 Beiträge: 13 Wohnort: Rostock
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Verfasst am: 24.01.2006, 22:24 Titel: Ein winterlicher erster Tag. |
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"Ein neuer Hof, ein neues Glück ..."
... dachte ich mir, als ich heute früh bei klirrender kälte, mich an die wohltuende wärme meines Bettes erinnernd, auf meinem Fahrrad in die Einfahrt zum Gestüt Starlight einbog.
Ich wollte mich eigentlich erst Vormittags auf dem Gestüt blicken lassen aber infolge einer unbändigen Vorfreude auf den ersten Tag zusammen mit meinem neu erworbenen Liebling El Dorado wachte ich schon morgends um 6 auf (sehr zum Missfallen meines Freundes, der sich, knurrend und etwas von "Pferdeverrückten" murmelnd im Bett nocheimal umdrehte).
Ich zog mir also meine Reitsachen an, schöb mir ein paar Cornflakes zwischen die beisser und schwang mich auf meinen Drahteseel. Meinem Freund hatte ich in einem Anfall von schlechtem Gewissen noch den Frühstückstisch gedeckt.
Pünktlich zur morgendlichen Fütterung traf ich im Privatpferdestall ein und versuchte mich beim Füttern und Einstreuen, sowie Fegen ein wenig nützlich zu machen nachdem ich (selbstverständlich) erst meinen Liebling begrüsst hatte.
Als die Arbeit erledigt war sah ich bei meinem zweiten Schützling El Faro vorbei, dem ich ebenfalls erstmal ausgiebig "Guten Morgen" sagte. Ich fürte ihn im Anschluss daran auf die Stallgasse und Putzte ihn erstmal ausgiebig. Als nächstes Sattelte ich ihn und holte Ausbinder, Longe und Peitsche. Ausserdem zog ich mir Reitstiefel an und klemmte mir Gerte sowie Kappe unter de Arm. Mit meinem Kompletten "Equipement" zog ich also, samt Pferd an der Hand zur Dressurhalle, wo ich meinen hübschen erstmal in den drei Grundgangarten auf beiden Händen ausgiebig ablongierte. Ich kenne El Faro ja noch nicht besonders gut, aber ich kenne ihn so gut, dass ich weiß was passiert, wenn man einen Hengst, der eine ganze weile stand ohne vorbereitung reiten will...
Also schwang ich mich auf El Faro und vollführte einige einfache Dressurlektionen, die wir ohne grössere Fehler vollführten. Ich liebe die schwungvollen Gänge von El Faro, diesen Vorzug hat auch El Dorado, eine der vielen Begebenheiten, die mich zum kauf dieses Pferdes brachten.
Nichtsdestotrotz machten wir einiges noch nicht perfekt, aber ich reite El Faro wie gesagt noch nicht sehr lang. Dennoch harmonierten wir schon relativ gut. Nach dem Trockenreite stieg ich ab, sammelte Longe, Ausbinder etc. ein und brachte das ganze Zeug wieder in die Sattelkammer. El Faro gab ich ein Paar Leckerlies und stellte ihn mit Abschwitzdecke noch etwas in den Stall. Ich wollte, trotzde ich ausgiébig Trockengeritten war, bei diesen Temperaturen kein Risiko eingehen.
Ich nutzte die Zeit um el Dorado ausführlich zu Putzen. Was bei einem Schimmel eine Schweisstreibende Arbeit ist. El Dorado schien davon nichts zu merken. Er stand, den Kopf gsenkt, einen Huf angehoben und leicht mit dem Schweif pendelnd entspannt in der Stallgasse. Ich mühte mich also, meinen (angeblichen) Schimmel wieder zu einem Schimmel zu machen und brachte dann El Faro auf die Koppel.
Dieser wieherte auf der Koppel angekommen erstmal ausgiebig und galloppierte freudig zu seinem Pferdigen Kameraden.
Da es nun schon Mittagszeit war machte ich mich auf den Weg mir etwas zum essen zu suchen. Ich wurde fündig und genehmigte mir im Reiterstübchen direkt neben dem Hof einen Happen.
Nach dem essen sattelte ich El Dorado und Drehte zum aufwärmen ein paar Runden in der Dressur halle. Nach ein paar sehr einfachen Lektionen machten wir uns auf den Weg zum Springplatz. Wo ich feststellte, dass der Boden zum springen zu vereist ist. "Schön" dachte ich mir "Dann eben nicht" und machte mich ohne weiter nachzudenken auf den weg zu einem Gemütlichen Ausritt. Gerade im winter finde ich die Gegend um das Gestüt einfach faszinierend. Nun ja, genaugenommen zu jeder Jahreszeit. Gemütlich tüttelte ich mit meinem Pferd Glücklich durch den Wald und über das Feld. Hier ein wenig Trab, Hier ein wenig mehr Schritt. so lob ich mir das Leben. Auf dem Feld stellte ich fest, das mein Pferd einen sicheren Grund unter den Hufen hat und liess mich zu einem angenehmen versammeltem Galopp hinreissen.
Nach zwei Stunden fand ich mich wieder auf dem Hof ein, stellte aber fest, dass ich im sattel festgefroren war. Ich stieg mit müh und not ab und brachte mein Pferd auf die Koppel.
Nachdem ich mein Zeug auf- und weggeräumt hatte und meine zwei lieben noch ein wenig auf der Koppel beobachtet hatte begegneten mir Hedi und Steffi. Mit denen ich noch einen Kaffee trank, um mich dann auf dem Heimweg zu meinem grimmeligen (weil den ganzen Tag alleingelassenen) Freund un meinem Sehnsuchtsvollem Hund zu machen. Zuhause war das erste natürlich Duschen, und mich mit einem guten Buch aufs Sofa kuscheln.
Das war ein zwar kalter, aber dennoch gelungener Tag. |
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Verfasst am: 24.01.2006, 22:24 Titel: Anzeige |
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Steffi Administrator
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 15.01.2006 Beiträge: 151 Wohnort: Rostock
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Verfasst am: 29.01.2006, 00:16 Titel: |
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Ich übernehme erstmal noch die Aufgabe des Berichte Kontrolleurs, und da du die Sache mit den Punkten noch nicht kanntest gibt es (mit beiden augen zu )
56 Punkte
HDSMDL Steffi |
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