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sunshine88 Administrator

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 13.10.2007 Beiträge: 244 Wohnort: steyerberg
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Verfasst am: 19.10.2007, 12:42 Titel: Deutsche Reitweise |
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Deutsche Reitweise
Von der klassischen Reitweise führte der Weg über die Militärreiterei schliesslich zur heutigen sportorientierten Reitweise im deutschsprachigen Raum. Die Grundlagen sind mehr oder weniger diejenigen der klassischen Reitweise, wobei es doch einige Unterschiede gibt. Ganz nach militärischer Manier ist in der deutschen Reitweise alles durch Vorschriften der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) genau reglementiert. Es gibt eine Skala der Ausbildung, nach der das Pferd ausgebildet wird, in den «Richtlinien für Reiten und Fahren» wird die Hilfengebung beschrieben, für alle Turnierklassen gibt es festgelegte Aufgaben. All das dient dem Reiter als Leitfaden.
Typisch für die FN-Reitweise ist der fortwährende Zügelkontakt zum Pferdemaul und die ständig treibenden Hilfen. Anders als der klassische Reiter, der nur treibt, wenn das Pferd schneller gehen soll, treibt der FN-Reiter bei jedem Schritt, um die Anlehnung (Verbindung von Pferdemaul und Reiterhand über die Zügel) und den Schwung des Pferdes zu erhalten. Das hat wohl auch damit zu tun, dass hier Gang-Verstärkungen vor der Versammlung gefragt sind.
Bei dieser Reitweise besteht leider, erst recht beim turniermässigen Reiten, die Gefahr, dass das Pferd in ein bestimmtes Schema gepresst wird und dass Pferde, die körperlich nicht dem Ideal des Sportpferdes entsprechen, bei der Ausbildung durch die Maschen fallen. Das Pferd hat diese und jene vorgeschriebenen Lektionen zu beherrschen, wenn es auf einem gewissen Ausbildungsstand sein soll. Das Bewertungssystem im Dressursport fördert leider noch diese Verallgemeinerung der Pferde und leistet der Kraft-Reiterei «vorne halten, hinten treiben» Vorschub. Wichtiger als eine vom Pferd losgelassen und zufrieden ausgeführte Lektion ist, dass die Lektion an einem bestimmten Punkt ausgeführt wird. Eine Gangverstärkung muss vor allem spektakulär aussehen; Der angestrebte gymnastizierende Effekt dahinter ist wohl den wenigsten Reitern hinreichend bekannt. |
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Verfasst am: 19.10.2007, 12:42 Titel: Anzeige |
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