|
|
| Vorheriges Thema anzeigen :: Nächstes Thema anzeigen |
| Autor |
Nachricht |
Mini-Mary Alter Stallhase

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 03.05.2006 Beiträge: 4389 Wohnort: Norddeutschland Nähe Delmenhorst
|
Verfasst am: 17.11.2006, 12:22
Titel: 17.11.2005 Monique |
|
|
Heute ist es genau ein Jahr her, dass wir unsere Monique verloren haben!
Noch am Vorabend war alles ganz normal: Der Hufschmied war da und "maulte" wie immer über die Pizzateller, die er da bearbeiten musste
Monique hatte über Nacht alles aufgegessen was an Kraftfutter und Heu angeboten war, aber beim morgentlichen Füttern wirkte sie schon etwas komisch, rührte das Futter nicht an, atmete schwerer!
Natürlich bekamen wir gleich Panik, denn es sah ganz nach Kolik aus.
Der TA war wenig später auch schon da, bis dahin hatte ich Monique bereits aus dem Stall geholt und ging mit ihr auf dem Hof hin und her.
Dabei hatte sie sogar noch einmal geäppelt und der TA konnte auch noch Darmgeräusche hören. (8.00 Uhr morgens)
Monique bekam entsprechende Spritzen und sollte ruhig auf die Weide, damit Bewegung da war. Obwohl sie nicht schwitzte deckte ich sie vorsichtshalber etwas ein, aber dann musste ich auch ins Büro.
Ich erledigte alles in Windeseile um so schnell wie möglich wieder nach Hause zu kommen.
Um 10.30 war ich wieder bei ihr, es ging ihr nicht besser, aber auch nicht schlechter. Das änderte sich jedoch genau eine Stunde später. Ganz plötzlich baute Monique von Minute zu Minute ab.
Panikartig wurde der TA wieder hergerufen und der schickte uns sofort in die Klinik.
Dort angekommen war Monique schon gar nicht mehr sie selber. Sie konnte sich kaum noch auf den Beinen halten, war völlig am Ende, nassgeschwitzt und lebte eigentlich nur noch weil sie vollgepummt mit Schmerzmitteln war! Es blieb nur noch eine Möglichkeit: Erlösung!
Alles ging so schrecklich schnell, wir blieben die kurze Zeit noch bei ihr, nahmen Abschied.....ich hatte Thomas vorher noch nie weinen sehen!
Da sich unser TA keinen Reim darauf machen konnte, wieso sowas bei uns passiert ist - 15 Jahre Pferde und nie eine Kolik - gab Dieser der Klinik den Auftrag, die Ursache für die Kolik herauszufinden:
Monique wurde wohl bei den Vorbesitzern nie entwurmt o.ä. Ihr Darmtrakt war so porös, es war nur eine Frage der Zeit, bis irgendwann einmal ein Riss entstand, der Monique töten würde.
Wir denken auch heute noch oft an unser erstes Shire-Horse, an die vielen schönen Ausfahrten mit ihr, ans Reiten usw.
Vergessen werden wir sie ganz sicher nie!
Danke Monique, dass es dich für uns gab!
 |
|
| Nach oben |
|
 |
Anzeige
|
Verfasst am: 17.11.2006, 12:22
Titel: Anzeige |
|
|
|
|
| Nach oben |
|
 |
wewiena Mörchenklauer

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 28.09.2006 Beiträge: 150 Wohnort: Nds. genau zw. HH und HB
|
Verfasst am: 17.11.2006, 12:40
Titel: |
|
|
Puh...wie furchtbar...
Aber es rührt mich wirklich wie sehr Ihr heute noch an sie denkt! Ich finde das sehr schön, dass Ihr ihr Andenken in Ehren haltet. Ich hoffe, dass wir uns nie so von einem unserer Pferde trennen müssen.
Das tut mir wirklich sehr leid  |
|
| Nach oben |
|
 |
Kalle Jährling
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 25.08.2006 Beiträge: 55
|
Verfasst am: 17.11.2006, 12:47
Titel: |
|
|
Auch wir mussten letztes Jahr im Juni diese Erfahrung machen. Mit unserem Friesenhengst durften wir 17 wunderschöne Jahre verbringen. Er wurde gefahren und geritten u.a. von einem 10-jährigen Mädchen auch in Reiterwettbewerben, war Zuverlässigkeit und Gutmütigkeit in Person.
Er war nie krank. Im Dezember 2004 bekam er fast 23-jährig seine erste Kolik. Es fiel nur mir auf, dass mit ihm etwas nicht stimmt. Der gerufene Tierarzt, fragte mich damals, warum ich ihn hätte kommen lassen. Erst als er rektal untersuchte, bestätigte sich eine Darmverlagerung. Ich habe ihn in die Klinik gebracht. Auch dort haben sie mich gefragt, wie er vorbehandelt wurde, welche Mittel er bekommen hätte, dass er so ruhig ist - keine! Er bekam 4 Tage Infusionen und am 24.12. konnten wir ihn wieder abholen. Anfang Mai wiederholte sich diese Geschichte bis ins kleinste Detail. Wieder war ihm nichts anzumerken. Am 2. Juni, die Pferde waren nachts auf der Koppel, wurden morgens im Stall gefüttert und dann haben wir einen ruhigen Ausritt im Schritt gemacht. Es war ihm nichts anzumerken, er hat unterwegs sogar ganz normal geäpfelt. 2 Stunden später allerdings war er innerhalb von Sekunden klatschnass, schmiss sich auf den Boden usw. Zum ersten Mal zeigte er Schmerzen und das richtig. Wir sind sofort in die Klinik gefahren und ich habe ihn noch operieren lassen. D.h. sie haben ihn aufgeschnitten und mich nach 10 Minuten reingeholt, ein grosses Stück des Darms war bereits abgestorben und schwarz. Er war nicht mehr zu retten.
WARUM?
 |
|
| Nach oben |
|
 |
|
|
Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben. Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten. Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten. Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen. Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.
|
|
|