Diaphthoneô
Du gehörst mir. Wage es niemals, einen anderen anzusehen!
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Diaphthoneô - Hengst - 8 Jahre - ledig
Wähle einen Ort
Wähl' eine Zeit und auch die Waffen
Lauf' nicht fort
Ich werd' nicht kommen, dich zu schonen
Wirst dein Leben lassen!
Da, schau! Eine Sternschnuppe! Und noch eine! Der Nachthimmel erglüht hell vor den Schweifen der Himmelskörper, sekundenlang leuchten seine Augen, glimmen, funkeln wie Mondlicht auf dem Meer, wie die Sonne auf schmelzendem Eis, wie der Staub, der an zerrissenen Schmetterlingsflügeln klebt, wie ein Diamant. Und das sind sie, schwarze Diamanten, denn genau wie sie strahlen diese Augen um so heller und klarer, je mehr Blut für sie vergossen wurde…
Nein! Nein! Choros! Mein Choros!
Diaphthoneô – schon allein der Name kündet von Beflecktheit, denn Diaphthoneô bedeutet Neid. Egal, was er zu sein scheint, der Neid hat ihn gefangen genommen und was ihm gehört, das gehört alleine ihm, keiner darf es berühren, entweihen, ansehen. Niemand der sich ihm in den Weg stellen könnte! Sein Blut oder das des Kontrahenten wird die Erde tränken, nur der Tod kann seine Gier sühnen.
Er ist geflohen – sucht ihn, haltet ihn auf!
Ob das Blut eines, zweier oder dreier an einem klebt ist vollkommen gleich, das weiß jeder, der gemordet hat. Blut ist Blut und es wird bleiben, denn Blut lässt sich nicht abwaschen. Für andere bleibt unsichtbar, doch für den Mörder sprenkelt es seinen Körper für die Ewigkeit, färbt seine Seele trocknend schwarz. Sünde ist Sünde und egal, was man ihm auch sagen mag, büßen kann er nicht mehr…
gespielt und erdacht von Utopia
Ebenso Tamiimah