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| Malas as Siyana |
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Gast
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Verfasst am: 26.09.2006, 20:42 Titel: Siyanas langer weg ohne Liebe und Glück! |
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| Malas as Siyana war der Stolz einer großen Zucht. Geboren war sie in der Wüste, mit prämierten Eltern. Sie selbst stolz und wunderschön, sie kannte kein Leid, Angst, Not, Hunger oder hass. Drei Jahre wuchs sie unter gleichaltrigen auf, und man versprach sich sehr viel von ihr. Zu viel. Es kam der Tag, an dem sie angeritten werden sollte, doch sie bockte, war stur und ließ niemanden an sich heran. Nach einem halben Jahr hörten die Menschen auf, und ließen sie in Ruhe. Bald kam ein großer wagen, und die stolze Malas as Siyana sollte zu einen Schlachter transportiert werden. Ein halbes Jahr dachte sie gequält worden zu sein, doch nun begann die schlimmste Zeit. Sie wurde in den großen Transporter geführt, und so mehr sie sich wehrte, um so mehr wurde sie geschlagen. Dort waren viele Pferde, sie roch Angst, Panik und schweiß. Sie sah Pferde, abgemagert mit Narben von oben bis unten. Dieses Bild war für sie zu schrecklich, und sie verfiel in eine Art Bewusstlosigkeit. Alles ließ sie um sich geschehen, fraß nichts und Drank nur wenig. Aus dem stolzen wunderschönen Tier wurde eine abgemagerte verstörte Stute. Man erkannte sie nicht wieder. Sie wurde krank und merkte nicht, wie sich das Bild um sie herum änderte. Sie wurde abgekauft, an einen Züchter, und sie begann wieder zu fressen. Bald sah man ihr von außen nichts mehr an, doch die inneren Wunden waren zu groß. Ein Mensch gewann ihr Vertrauen, und bald fühlte sie sich wohler. Schon dachte sie, die Welt wäre wieder in Ordnung, doch da begann der schrecken von neuen. Mit schrecklichen Methoden versuchte man sie einzureiten, doch auch hier bockte sie. Geschlagen wurde sie, und wunden hat sie noch heute. Der Mensch kümmerte sich um die Wunden, doch als sie geheilt waren, rissen sie wieder auf. Im Sommer ließ man sie auf eine große Wiese, und dort ergriff sie die Gelegenheit, und befreite sich. Monatelang wanderte sie durch die Berge, sie achtete nicht auf das Wetter, auf die Jahreszeiten, auf die Landschaft. Sie lief, Drank und aß. Sie dachte nach über ihre Vergangenheit, und dachte an die Zukunft. Nach langen wandern, brach sie völlig erschöpft an einer Lichtung zusammen und sie schlief sehr lange. Sie wachte auf, zur Dämmerung, viele tage nach dem Zusammenbruch. Sie betrachtete die untergehende Sonne und bemerkte einige Pferde. Von diesem Moment an wusste sie, hier war ihr Platz, hier wollte sie ein neues Leben anfangen und die inneren Wunden vergessen. |
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Verfasst am: 26.09.2006, 20:42 Titel: Anzeige |
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