
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 23.09.2006 Beiträge: 442
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Verfasst am: 25.09.2006, 19:14 Titel: Versuchen, zu vergessen... |
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In einer wilden Schneesturmnacht wurde er geboren, in einer freien Herde, fern von den Menschen, im dunklen Wald. Er war eigentlich unerwünscht, und
einen Hengst konnte der Herdenführer schlecht gebrauchen. Von früh bis abend wurde er herumgehetzt, seine Mutter wollte ihm keine Milch abgeben, besser sollte er
sterben und nicht den Schmerz des verstoßenseins ertragen. Durch ein Wunder überlebte er. Er stahl immer die Milch von anderen Eutern. Schnell wurde dies Bemerkt
und Bisse und tritte folgen ihm auf seinem Weg. Als er seinen zweiten Frühling erlebte wurde er ausgestoßen, niemand würde den Störenfried vermissen. Lange war sein
Gewieher zu hören, wenn er um die Herde herumschlich, wie ein hungriger Wolf. Dann kam es zu einem offenen Kampf zwischen dem Leithengst, der den jungen Hengst
nicht mehr ertragen konnte. Schmerz und Trauer folgen auf den kurzen Kampf, den Solidier, den weisen Schneesturm, schnell verließ. Er sträunte herum, Tage und
Nächte,
weil er keinen
anschluss fand. überrall wo er hinkam erswarteten ihn Stöße, Bisse und Tritte. Die Hoffnung verließ den Hengst. Allein und verlassen lief er jetzt herum, und die Menschen
wurden auf ihn aufmerksam. Viele Tage und Nächte waren sie hinter dem Hengst hinterher, bis sie ihn fingen. Sein Tag war jetzt die reine Qual. Er wurde angesprugen,
mit Sporen vorangetrieben, bis er jeden Tag erneut erschöpft zusammenbrach, mit dem Wissen, dass er morgen genauso sein würde. Aber er hielt aus, riss sich
zusammen und leistete Wiederstand, bis es nicht mehr ging. Jeden Tag wurde es schwerer für den jungen Hengst, sich aufzubäumen. Als er einen Mann abwurf, nahm er
seine letzten Kräfte zusammen, bäumte sich auf wieherte laut und schrill und riss sich los, von den Fesseln die ihn gefangen hielte. Das ungemütliche Zaum im Maul
setzte er über den letzten Zaun, der ihn von den Bäumen, Feldern, und Flüssen trennte. Glücklicher fühlte er sich nicht. Nach ein paar Tagen hatte er den Zaum
abgestriffen, aber das altbekannte Gefühl des Alleinseins erfühllte ihn. Er hüllte sich ins Schweigen, während er weiter sträunte, weiter, weiter und immer weiter...
Wer war das dort, vor ihm? Ein Pferd. Das altbekannte Gefühl der Angst überfiel ihn, aber es war kein Hengst, soviel konnte er riechen. Vorsichtig, und mich lautlosen
Tritten kam er näher. Lange hatte er seine Stimme nicht gebraucht, und jetzt kam nur ein heiseres flüstern heraus.
"Wer bist du?"
Der Regen prasselte auf sein Fell, das normalerweise weis schimmerte. Jetzt aber war es fast schwarz, verbarg ihn. Die Stute fuhr herum. Helle und aufmerksae Augen
blickten ihn an, mit einem Geheimnissvollen schimmeern. In diesem Augenblick war der Hengst verloren, in den tiefen seines Inneren. Sie schien etwas erschrocken, fing
sich aber sofort.
"Mein Name ist Angel. und deiner?"
Ich lauschte nach dem klang ihres Namens, der sich immer weiter verlor, doch tief in meinem Inneren aufbewahrt wurde. Sollte ich ihr meinen Namen nennen, ihr
vertrauen?
"Solidier" Ihr Fell sah zerzaust aus, und sie schien müde.
"Suchst du einen Unterschlupf?" fragte ich sie.
"Ja..." antwortete sie. Ihre Stimme war klar, rein, sauber...
"Dann leg dich hin. Solange ich in deiner Nähe bin, wird dir nichts passieren."
Verwunderung spiegelte sich in ihren leicht durchschaubaren Augen, doch sie legte sich hin und kurz darauf war sie eingeschlafen.
Der Hengst blieb neben ihr stehen und sah sie lange an. Wild tobten Gedanken in ihm drinn. Er konnte nicht, er durfte nicht. Er selbst hatte sich gegen den Rest der Pferde
verschworen, und er war ein ruheloser Hengst. er konnte keine stute bei sich haben. Sie würde es nicht schaffen, durchzuhalten. Qual blitzte in seiunen Augen af, doch er
hatte seine Entscheidung getroffen: Er musste sie gehen lassen.
Ich hatte die Nacht ruhelos verbracht. Ich musste es tun... Ich sah auf ihr elegantes Gesicht, die feinen und gebogenen Lienien, die sie kennzeichneten. Sie schlug die
Augen auf und rappelte sich auf.
"Hast du gut geschlafen?" ragte ich sie, mit einem etwas abwesenden Ton. Wie schwer viel es mir, mich von ihr trennen zu müssen...
"Ist was?" fragte sie mich auch sogleich.
"Nein..." Ich konnte nicht, oder wollte nicht?
"Na dann, auf Wiedersehen..." sagte sie, ein trauriger Ton schwankte in ihrer Stimme mit.
Schnell galoppierte sie davon.
Ich konnte sie nicht gehen lassen, was war mit all den Gefahren, die tief verborgen in der wildniss auf sie lauerten. Lautlos setzte ich ihr nach.
Als ich mich nicht mehr verbergen konnte, trabte ich neben sie. Sie sah verwundert auf, und als sie mich erkannte huschte ein freudiger Ausdruck über ihr Gesicht.
"Ich werde dir folgen, wo auch immer du hingehst" dachte ich, oder hatte ich es laut ausgesprochen?
Nach dieser Nacht des Nachdenkens, des ruhelosen umherwerfens, war ich wieder zu demselben entschluss gekommen. Ich MUSSTE sie gehen lassen... MUSSTE...
MUSSTE... MUSSTE...
"Ich muss dich verlassen" waren die ersten Worte, die ich qualvoll hervorbrachte. Bestürzt sah sie mich an. Trarigkeit überschwemmte mich.
"Aber warum?" fragte sie, verletzt.
"Weil ich muss" sagte ich mich rauer Stimme und wandte mich ab.
"Vergiss mich nicht" flüsterte ich leise und Schmerz durchlief mich wie Feuer. Warum musste dieser Abschied so schwierig sein? Ich hörte wie sie tief verletzt
davongaloppierte.
Traurig trottete ich durch die gegend und spürte, dass ich nie wsieder der sein würde, der ich früher gewesen war. Früher hatte ich kämpfen können, aber mit seinen
gefühlen kann man das nicht.
Ohne das ich es merkte, folgte ich ihr, bis ich sie eines Tages wiedersah. Erschrocken weiteten sich meine augen, als ich erkannte, dass sie sich in die tiefe hinabstürzen
wollte. Mit einem riesig Satz sprang ich zu ihr, traf sie an der schulter. Der harte Aufprall schleuderte sie zurück, zur Felswand, wo ein kleiner Pfad sie auffing. Aber ich
stürzte in die Tiefe Ein schrille Aufwieherrn und dann folge ein dumpfer Knall.
Ich öffnete die Augen, und versuchte, mich zu bewegen. Ich wieherte vor Schmerz auf. Grauer Nebel umfing mich, und mein Kopf viel kraftlos zurück.
Wie lange er brauchte, um wieder aufzustehen? Sich wieder bewegen zu können? Niemand wusste es, nch nicht einmal der Schimmelhengst. Unzählbare Wunden waren auf
seinem Fell gezeichnet, für immer...
Wie er es aus der Schlucht schaffte? Niemand weiß es... Aber er schaffte es. Er wurde wieder zu dem ruhelosen Hengst, aber er war verletzt, tief in seinem Inneren... für immer...
Er gab sich einen neuen Namen: White Snowstorm = Weißer Schneesturm _________________
¡ White Snowstorm ¤ Hengst ¤ 5 Jahre ¤ Solo ¤ Araber ¡
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Wollt ihr mich sehen?
Ein Nichts...
Ich bin nichst, nur eine Hülle aus Leere die vergessen hat, dass sie noch lebt. Ein Körper der seine Seele sucht, einer, der immer an allem Schuld ist, ohne zu wissen was er getan hat. Einfach ein Gegenstand, der herumgeschubst wird, weil er ja doch nichts fühlt, was? Ihr glaubt so viel... Was kann ich dafür? Sagt mir, was ich dafür kann, dass ich Geboren wurde, dass ich weiterlebte... sagt mir, warum ich nicht sterben kann wenn ich es will, sagt mir, warum Gott mich nicht holt, auch wenn ihr es wollt... Ihr glaubt, ich belibe hier, weil ich es will? Falsch... ich bleibe hier, weil jemand anders es will, nicht ich... Von mir aus, soll der Tod mich nur holen kommen, der Todesengel mich in seinen Flügeln tragen, einen Moment, in dem ich mich gut fühlen kann ohne dass mich dunkle Augen beschuldigend anschauen, ohne dass ich in mein Siegelbild sehen muss und ein Nichts sehen muss... Wenn ich tot bin, wird mich kaum einer bedauern, und wenn es einer tun würde, würde ich einzig und allein Lachen.
Ja, denn dann, ist es eindeutig ZU SPÄT!
Ihr greift mich allein an, weil ich rede, weil ich neben euch stehe, weil ich versuche, mein Leben zu leben, weil ich auch Gefühle habe, so wie ihr... Ihr seht mich nur als Dreck, weil ich neben euch stehe, weil ich versuche, mein Leben zu leben, weil ich auch Gefühle habe, so wie ihr, weil ihr nicht einsehen wollt, dass ich auch nur ein lebendes Wesen bin... Ich bin gar nicht so anders, nur weil ihr es denkt, ich bin nicht anders nur weil mein Leben sich anders lenkt, ich bin einfach nur ich, von Schmerzen geplagt, für die ich nichts kann... Seelische Schmerzen weil ihr doch nicht auf mich hört, euch den Abgrund hinunterstürzt ohne auf Warnungen zu achten die ich euch hinterherrufe... Und dann stehe ich schon wieder als verlierer da...
Ihr gebt mir die Schuld, auch wenn es nicht die Meinige ist, nur weil ihr einen Träger sucht... Ach, was soll es ihm schon ausmachen, was? Ich habe zu meiner ZEit auch geliebt, aber was ihr aus mir geamcht hat, kann man nicht mehr so etwas nennen, das auch Gefühle haben kann...
Heldem denken sie seien Sterne für uns, aber Sterne sind das, was dort oben am Himmel leuchtet und nicht Helden die glauben etwas besonderes zu sein... Versteht ihr es nicht? SEid ihr blind vor Habgier? Liebe ist doch nur ein Gefühl, etwas besitzen zu wollen... und je größer, besser... Sind Helden groß? Nein... und doch will jeder so sein wie sie...Ich denke oft, dass es gut seinw ürde ein Held zu sein, dann würde man mich nicht mehr so mitleidig ansehen... dann würde mir niemand mehr etwas sagen oder mich angreifen nur weil ich seine Braut einmal anspreche... Was glaubt ihr helden? Dass ein Nichts euch eure Geliebten abnehemn kann? Nein, das denkt ihr sicher nicht,m ihr seht nur ein Opfer wo ihr eure ‘ach so tollle’ Kraft beweisen könnt, weil ich mich ja doch nicht wehren kann...
...Es tut weh
weil ich es nicht versteh...
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Keine Worte mögen je dieses Pferd
beschreiben,
denn tief in seinem Herzen wird ein
Götterpferd es bleiben.
Wenn der Donner grollt in der Nacht,
das Schattenpferd mit einem Schrei erwacht.
Mächtig, stolz und schön es galoppiert über
das Land,
nie wird es einer bekommen in seine Hand...
Wird jemand sein Herz je ergründen?
Angel...
Das Glück liegt nru bei dem...
der es findet...
und du, Engel...
kannst es finden...
Es ist dort, in deiner Greifbaren nähe...
Du musst es nur nehmen...
Versprich mir...
Dass du das tust...
Denn sonst, ist alles fort...
vergebens...
Du sollst es nehmen,
du... hast es verdient...
Nimm es... ewiges Glück
lass dein Leben erstrahlen
lebe es.... dein Leben
denn leben sind einmalig...
Bitte...
Cosima of Soul: Lavarote Schönheit... du hast ein Leben... verlier es nie...
Ich bin eine Hülle aus vergessenen Liedern
weiß nicht, wohin weil ich den falschen Weg wählte
denkt nach, evor ihr jeden Schritt macht
denn ich weiß, was es heißt einen Fehler zu machen.
* Played by Shini * Playe noch Libertad del Cielo & Maisha al'badijah & Ya bint helwa al hawa & Sincera Belleza & Locura* |
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