
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 24.01.2007 Beiträge: 60 Wohnort: Köln
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Verfasst am: 24.01.2007, 20:25 Titel: Frei wie der Wind- Sheyla |
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Sie wurde in einer kleinen Herde geboren, ihre Mutter starb bald darauf. Mit ihrem Vater wuchs Sheyla auf- sie wurde eine anmutige, intelligente Stute- die, die sie jetzt ist. Ihr Vater erklärte ihr die Freiheit, was geschah wenn sie jene Pflanze anknabberte oder was sie niemals machen durfte. Er hütete sie wie seinen Augapfel. Sheyla war ziemlich unbeliebt in der Herde, nur ihre beste Freundin Misse hielt zu ihr- egal welchen Mist sie baute. Einen ziemlich großen Mist baute Sheyla, als sie aus Neugier mit Misse in ein Dorf vordrang, wo die Menschen sie sogleich entdeckten. Sie wurden gefangen, man wollte sie brechen. Doch Sheyla gab nicht auf, sie glaubte an sich und erinnerte sich immer an die Worte ihres Vaters: 'Wenn du glaubst, es ist vorbei- dann sieh nach vorne! Es geht immer weiter!' Als sie nach einigen Wochen durch Glück freikamen, wurden sie von der Herde verstoßen. Misses Vater jagte seine eigene Tochter fort- er war der Leithengst und konnte keine Verräter, oder Pferde brauchen, die ihm nur Ärger einbrockten. Sheylas Vater setzte sich für die beiden ein- vergebens. Er wurde von diesem Tag von der Herde verachtet und als er es nach ein paar Tagen erneut versuchte, bei Misses Vater um Vergebung für seine Tochter zu flehen, trat dieser ihn und ging auf ihn los. Als wäre es abgesprochen kamen plötzlich alle Stuten und kreisten Sheyla und Misse ein- sie waren in der Nähe der Herde geblieben. Misse hatte Angst, totale Angst! Doch Sheyla ließ wieder ihren Mut frei und schaffte es zu fliehen- ohne Misse. Sie versuchte ihre Freundin zu befreien und gleichzeitig selber nicht in Gefahr zu geraten, doch Misse sagte nur: "Ich schaffe das schon, keine Sorge! Bring dich in Sicherheit! Ich glaube an dich und werde immer bei dir sein! Und jetzt... mach schon, verschwinde!!!" Sheyla hatte diese Worte nicht wahrhaben wollen- Misse war ihre beste Freundin, seit sie ein fohlen gewesen war. Misse sah sie nur an, einen Augenblick und Sheyla drehte sich um. Lief und lief, umher, ohne Ziel und ohne einen Ausweg. Manchmal zog sie kurz mit anderen Herden mit, jedoch nie lange, da sie immer noch Angst hatte von der Herde gefunden zu werden. Damals war sie 5. Eines Tages entdeckte sie von einem Berg ein Tal, sie legte sich in einer Höhle schlafen und hatte in jener Nacht einen Traum: Misse begegnete ihr, sie galoppierten gemeinsam über Felder und Wiesen- und standen plötzlich an dem Tal, wohin Sheyla auf dem Weg war. Sie sahen sich um und entdeckten eine Herde. So viele Pferde! Die Herde von wo die beiden kamen war nur halb so groß gewesen, wenn nciht noch kleiner. Sheyla entdeckte ihre Mutter- und ihren Vater! Sie lief zu ihnen, übermütig wie ein Fohlen tollte sie an der Seite ihrer Eltern umher. Doch plötzlich wendete die Herde und lief weg- doch vor was? Sheyla drehte sich um und blickte in die Hasserfüllten Augen von Misses Vater. Misse rief ihr noch zu: "Lauf! Es ist deine einzige Chance! Du bist dort sicher, dort wird es dir gut gehen! Lauf weg, so lange du noch kannst!"
Sheyla wachte auf und machte sich auf den Weg zu dem Tal. Als sie auf einer kleinen Anhöhe stand wehte ein leichter Wind, und es kam Sheyla vor wie Misses Flüstern: "Du bist hier richtig! Es wird dir gut gehen! Lauf schon, das ist dein Leben!" _________________ #*+~Sheyla~+*#
*~<-6 Jahre->~*
*°^*+#Solo(Hengste: Aufgepasst!!!)#+*^°*
#++*+Rosse: 26.-30.+*++#
~+~+~*~*~Sheyla... ein Name der Geheimnisse... Sheyla... denn du vergisst sie nie.
Allein und Einsam, verlassen und verletzt, lebt der Sinn des Lieben in ihr weiter, denn sie weiß, was es ist. Was es ist, geliebt zu werden, was es ist, gehasst zu werden, dafür, dass man einzigartig ist, dafür, dass man anders ist.
Vielleicht?
Nicht sicher genug, um weiterzugehen, weiterzufinden, seinen Weg ins Schicksal zu gehen bis er zu Ende ist. Jede Erinerung zerfällt in Staub, in Asche der verbrannten Narben, in die Tiefe des Vertrauens, aber es können auch die Mauern einstürzen.
Vielleicht?
Nicht sicher genug, jedem zu trauen, aber vertrau ihr, vertrau ihr... denn Schmerzen heilen Wunden.
Verloren was sie liebte, vergessen was sie hatte um noch einmal neu anzufangen, vergangenes zu vergessen, Wunden zu schließen und aufs neue zu vertrauen. Denn das Leben ist ein Abenteuer, auch wenn es einmal ein Ende hat...
Sheyla... ein Name, ein flüstern, sanft und weich, geschwungen und geschmeidig in der Luft des Sommers, in der Wärme des Vertrauens geborgen...~*~*~+~+~
***PlAyEd By KaTjA*** |
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