
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 24.09.2006 Beiträge: 1790
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Verfasst am: 06.12.2006, 20:54 Titel: ...Prinzessin der Wüste... |
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Maisha al’badijah... Leben der Wüste...
Und hier, beginnt eine Geschichte... Ich wurde geboren, unter dem mächstigsten Stern, der Sonne... aber meine Mutter gebar zugleich ein weiteres Stutenfohlen, meine Schwester. So wurden wir gennant...
Maisha... Leben... Sootie... süß.
Es lag schon bei unserer Geburt ein großer Unterschied zwischen uns... Und so floss unsere Kindheit dahin, ohne großen Zwischenfällen, und das waren unsere Worte, die wir einst zueinander Sprachen, unwissend...
Wir sind Schwestern, und werden immer zueinander halten!
Wie falsch sich diese Worte nur erwiesen... Wir wurde groß... Sootie und ich, und unser Leben begann zu laufen...
Der Leithengst verschwand, plötzlich und unerwartet, seltsam und eigenartig, und unser Vater wurde Leithengst. Er war Schwarz... Schwarz wie kein Pferd unserer Herde, wer weiß, woher er kam? Unser Haarkleid war aber wie die Wüste... das sonderte ihn ab.
Unheil und Leid brachte er über uns... verflucht solle er sein, er grub den Krieg aus, gegen friedliche Nachbarsvölker und seine armee, waren wir...
Wer keinen Mut besaß... wurde gequält... so auch meine Schwester, Sootie, die den Krieg verabscheute... und ich verabscheute sie, zu unrecht, aber ich erkannte es nicht. Sie hatte keinen Mut für mich, war ein Schwächling... Schande. Ich werde nie diese Worte vergessen, die in diesem Abschnitt unseren Lebens zu hören waren...
Ich schäme mich deiner... Maisha... wo ist dein Mut hin?
Mut? Du bist der Schwächling... Sootie
Mut... um gegen die einzustehen, die du liebst... Maisha...
Ich liebe dich nicht, Sootie...
Warum? Wir beide waren Opfer unseren Vaters, aber jede auf eine andere Art. Sootie wurde geqäult.. und ich war das Opfer seiner Macht, Macht, Macht, und die bewunderung, die ich für ihn hegte.
Sootie verschwand von uns, vor Angst, wie ich mir sagte. Sie war ein Feigling in meinen Augen...
Unser Volk begann, sich selber zu vernichten und Kriege zwischen sich zu üben. Es gab Zwiespalten... Verräter... Mutige... Starke... Jeder war dem Einfluss des Schwarzen gefallen.
Ich dachte, dass ich geachtet wurde von ihm, seine treueste Untertanin war, seine mutigste Kriegerin... aber er suchte mich heim, um mein größyer Alptraum zu sein.
...aber er suchte mich heim, um mein größyer Alptraum zu sein...
Nachts, getarnt durch seine Schwärze, schlich er zu mir...
Komm, Maisha, mein Leben, komm mit... ich will dir etwas zeigen...
Ich fiel hinein, in die Falle... sah nicht seine verräterischen Augen...
Ich komme, mein Vater und König der Wüste...
Komm nur, Prinzessin, komm
Lockte er mich, und ich folgte ihm.
Schmerz... Schmerz... Schmerz... er klemmte mich ein, zwischen seinen Hufen, biss mich in den Leib, als ich versuchte, mich vergeblich zu wehren, sah mein Blut fließen und vergewaltigte mich. Aus einer süßen Spielerei, war bitterer Ernst geworden.
Was hast du mit mir vor?
Ich ahnte... ahnte etwas... in mir.
Komm nur, Prinzessin...
Er biss sich in mir fest, wie ein Tier, dass seine Beute gepackt hat...
Es war wieder Nacht... in der nächsten Nacht...
Komm nur, Prinzessin... mein Leben, komm
Nein! Nicht!
Er lachte auf.
Wo it dein Mut hin?
Und so, lockte er mich wieder in die Falle.
Schreie.... Blut... mein Blut... verzweifelte Schläge, und ein bitteres Lachen... Schluchzen... Rosse lief an meinem Bein hinunter, vermischt mit Blut.
Nein...
Hätte ich nur auf dich gehört, Schwester, wäre ich nicht so töricht gewesen, dein Rat zu verschmähen, wäre ich dir dankbar gewesen, dich zu haben...
Ich schlich fort, als das Blut kein Platz mehr fand, aus mir zu rinnen, eine Kriegerin, gedemütigt und geschlagen, feige wie ein Kojote schlich sie fort... in die Wüste hinein...
Prinzessin der Wüste...
Leben der Wüste...
Ich frage mich, hat es noch einen Sinn? Ich irrte dahin, die Pfade der unendlichen Sonne mir bekannt, aber das Ende weit. Ich irrte nur die Ebene der Wüste, ohne Antworten auf meine Fragen zu finden, nur immer mehr Schmerz empfinden, bis ich es gebar, das Fohlen meines Vaters.
Es gibt kaum Worte, meine Gefühle ausdrücken zu können.
Der Schmerz hat bis heute noch kein Ende gefunden, als ich es sah, Schwarz, wie sein elender Vater, Sohn einer Kriegerin... Glut des erloschenen Feuers regte sich in mir und beendete den gerade begonnen Lauf des Lebens des Fohlens... Ich ließ es dort, in der siedend heißen Sonne, ein geschenk an die Wüste, und ging weiter...
Schwarz wie sein elender Vater, Sohn einer Kriegerin...
Und die Glut ist nicht erloschen... ebenswenig wie der Schmerz...
Er hate sich genommen was er brauchter, er hat sie benutz, beschmutzt, und sie um sich selbst betrogen, sie kann das alles nicht verstehn, nur eins, es würde weitergehen, und sie konnte niemanden was sagen, musste alles stumm ertragen, musste ihm versprechen, das geheimniss nicht zu brechen.
Er hatte ihr versprochen, das kommt nie wieder vor, es wird alles wie es war, doch dann war er wieder da, dieser Ausdruck in den Augen, woran sollte sie noch glauben? Sie wollte raus aus ihrem Körper, konnte sich nicht mehr spüren, doch er hörte nicht auf, ihr die Luft abzuschnüren, es war ie ein alptraum
doch sie wurde nicht wach, sie wollte kämpfen
doch sie war viel zu schwach, sie gab sich die Schuld, glaubte daran, was hatte sie getan,
was tritt sie in diesen Wahn, in der Nacht kam die Angst, sie glaubte zu schweben
sie sah sich von oben, und sie wollte nicht mehr leben.
Sie wollte es verdrängen, wollte es vergessen,
doch es hatte sich tief, in ihre Seele gefressehn,
sie fühlte sich allein, fühlte sich so klein... wann würde es endlich vorbei sein?
Gedemütigt und geschlagen... Kriegerin der Wüste, Prinzessin... Leben... Is es dies, was ich bin? _________________
¡Maisha al'badijah!
~Leben der Wüste~
:Stute
:4 Jahre
:Rosse: 2-6
:Single
:Mutter von Taljiy Shikuulaata und Al Wahiida da' wa Farah
Kriegerin der Wüste... Prinzessin... Leben?
Ich... verzauberndes Geschöpf der Liebe und des Hasses. Verfolgt von dem Zwielicht, von dem Guten und dem Bösen... Suche einer Antwort im stummen Nichts, ziehe die Vorhänge zu, sehe nur Leere und Stille, Dunkelheit... Höre Stimmen in meinem Kopf, weiß nichts, von jemals geschehenen... bin ich, Maisha... Leben der Wüste, Spiegel der tausend Splitter...
Und wer kann sagen,
wann deine Liebe wächst,
wie dein Herz wählte
...nur die Zeit...
Alle wollten mich sehen, alle wollten wissen, alle wollten allein mich siegen sehen. Alle wollten wissen, wer ich bin. Nie erblickte jemand mich, mein ich, niemals war jemand, der mich wirklich so sah, ?wie ich bin... Erfolge siegten und Niederlagen strichen... Ich glaubte, zu wachsen, glaube zu lieben, glaubte, das glücklichste Wesen auf Erden zu sein. Aber zu spät erkennt man schwere Fehler, zu schnell... lässt das Schicksal sich ändern...
Wer kann sagen,
wieso dein Herz sieht
wie deine Liebe fliegt
...nur die Zeit...
Die ganzen Tage sind in einem Windzug an mir vorbeigehuscht, zogen dunkle Bäume mit sich, das rauschen des Wassers, das rascheln der Blätter wenn der Wnd sie bewegte. Die Blüten die langsam ?kamen, Frühling um Frühling, die hohen Baumstämme und die fremden Geräusche. Neue Gerüche und die wärmende Sonne auf meinem Fell. All das... all das ist einfach an mir vorbeigeflogen, vorgeigehastet, nur einen winzigen Moment in meinem Gedächtniss gerastet... Alles war aber noch da, so neu und fremd, alles zum entedecken bestimmt.
Und wer kann sagen,
wieso dein Herz schreit,
wenn deine Liebe lügt
...nur die Zeit...
Weil du das einzige warst, dem ich vertrauen konnte, weil du mich nie im Stich lassen konntest, ohne fortzugehen, weil du nie fortingst, ohne dich zu verabschieden mit den Worten, du kämst bald wieder...
Aber gerade du, verdammter Heuchler hast mich mich verlassen, mich allein gelassen... mich mit deinen Lügen hintergangen, einen zerbrochenen Spiegel in mir verlassen... Ich, vereine Gut und Böse, Hässlich und Hübsch, liebe und hass...
Ihr wollt mich sehen? Eine Hülle aus Nichts, die gerade anfängt zu verstehen, die gerade sieht, dass es nicht nur Liebe auf der Erde gibt...
Zu verwechseln die Liebe und den Hass
Zu verwechseln das Vertrauen und die Unfreundlichkeit
Zu verwechseln das Gute und das Böse
Dazu erzogen, zu verwechseln, Maisha al’badijah
...Leben in der tiefsten Einsamkeit...
Dort wehen sie, einsam im Wind, singen von Liebe und Trauer, Hass und Gefecht, von Betrügen und lügen, von Nebelgestalten im Nichts. ERzählen von Kriegen und Siegen von Hoffnung und Verzweiflung, von unserer Kindheit. Nun... dort... einsam und verlassen weil nur noch der Wind sie bewegt, unser Kindliches Ich sie aber verlassen hat...
Er hate sich genommen was er brauchter, er hat sie benutz, beschmutzt, und sie um sich selbst betrogen, sie kann das alles nicht verstehn, nur eins, es würde weitergehen, und sie konnte niemanden was sagen, musste alles stumm ertragen, musste ihm versprechen, das geheimniss nicht zu brechen.
Er hatte ihr versprochen, das kommt nie wieder vor, es wird alles wie es war, doch dann war er wieder da, dieser Ausdruck in den Augen, woran sollte sie noch glauben? Sie wollte raus aus ihrem Körper, konnte sich nicht mehr spüren, doch er hörte nicht auf, ihr die Luft abzuschnüren, es war ie ein alptraum
doch sie wurde nicht wach, sie wollte kämpfen
doch sie war viel zu schwach, sie gab sich die Schuld, glaubte daran, was hatte sie getan,
was tritt sie in diesen Wahn, in der Nacht kam die Angst, sie glaubte zu schweben
sie sah sich von oben, und sie wollte nicht mehr leben.
Special:
Sootie, Arvien, Instant, Taljiy Shikuulaata, Al Wahida da'was Farah...
Wenn alles nur so einfach wäre
wenn dieser Kreis um mich nicht wäre
nicht dieser Fluch...
verdammt, alles immer falsch zu sehen...
es tut mir leid...
alle, denk an mich... wenn es mich nicht mehr gibt
es tut mir leid...
Allen habe ich unrecht getan, allen tue ich weh...
warum?
Bitte, verzeiht mir, wenn ich alles falsch mache...
*Played by Shini*
+Libertad del Cielo/White Snowstorm/Sincera Belleza/Ya bint helwa al hawa/Locura+
Ava + Siggi-bild von www.slawik.com vielen Dank! |
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