
Anmeldungsdatum: 11.10.2006 Beiträge: 565
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Verfasst am: 13.10.2006, 20:39 Titel: Cascada - Zwischen Himmel und Erde |
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13. Oktober 2006
Ich glaube es war gester... Ich habe Naruku getroffen.
Ich erinnere mich kaum, denn zum Denken war ich nicht mehr fähig. Immer und immer wieder hatte ich mir gewünscht, ihn zu sehen und ihm das zu sagen, was ich wusste. Aber ich habe es einfach nicht geschafft...
Liebe ich ihn denn immer noch? Obwohl ich es nicht darf...!?
Momentan rede ich mit einem jungen Hengst namens Algasoor. Er scheint ein gutes Herz zu haben. Vielleicht werden wir Freunde...!? _________________
|x| mare | 7 years | together |x|
Freunde. Sie loben mich und machen einen Esel aus mir. Feinde hingegen sagen mir gerade heraus,
dass ich ein Esel bin: Also nehme ich durch meine Feinde an Selbsterkenntnis zu, und durch meine
Freunde werde ich hintergangen.
William Shakespeare, britischer Dichter, 1564 - 1616
Cascada, ein Name, verschlüsst und verschlossen mit tausend Schlüsseln. Regentropfen fallen trommelnd auf den Boden und du merkst kaum die Huftritte die sich dir schnell nähern. Erlebt, was man erleben kann und nie vergessen zu was man fähig ist.
Stolz und Mut sind für ewig in ihren Augen geschrieben, ein Brief, ein Geheimniss ihrer Seele. Unüberwindbar... Wer gewinnt und wer verliert... was hebt man auf? Die Gewinne.
Hoffnung schimmert in ihr, ein Lichtblick in dem dunklen, ein Kern der Liebe, der Liebe? Der Liebe... ja... sieh sie an, offen und freundlich, warum? Unbesiegt.... Aber wer weiß schon? Cascada... Cascada... hallt ihr Name her, zu viel getan, erlebt, gewonnen... zu viel? Richtig... nein? Sie schafft es... sie schafft es zu tun, was zu viel ist, wie nur?
Sie ist die Hoffnung, man sieht es doch, oder nicht? Ist es nur ein trügerischer Schleier? Sie stirbt immer zuletzt...
Der Mond steht hell am Himmel,
er ist das einzige Licht,
das nicht im schaurigen Nebel erlüscht.
Doch da erscheint in der Nacht, ein Schimmel.
Die Augen blitzen, stolz ist der Blick.
Geprägt wurde sie von ihrem Leben,
doch nie dachte sie daran aufzugeben.
Sie fällt nicht herein auf des Bösen Trick.
Bäume rauschen im leichten Wind.
Die Stute wartete, wartet auf Glück,
sie schaut nicht in die Vergangenheit zurück.
Und endlich verzieht sich der Nebel geschwind.
Denn nach jeder Nacht folgt ein Tag.
Gut und Böse gehören zusammen, man kann es nicht trennen,
auch wenn man es versucht, versucht fortzurennen.
Die Stute weiß das, sie hat nie geklagt.
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Rhakosch . Picasso . Khadejah
Bild von Ch. Slawik |
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