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hund & talk Zauberportal
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Coco Frühlingserwachen

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 30.01.2006 Beiträge: 690 Wohnort: Mannheim
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Verfasst am: 28.02.2006, 14:08 Titel: |
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Ich habe mir soeben dieses Buch bei amazon bestellt, nachdem ich gestern in einer Zeitschrift die Kritik gelesen hab:
"Millie" von Helen Walsh
Kurzbeschreibung
Helen Walsh nahm mit 13 zum ersten Mal Ecstasy. Mit 16 ist sie nach Barcelona abgehauen, wo sie sich mit Barjobs durchschlug. Abgebrannt kam sie zurück nach Liverpool und studierte. Mit 26 schrieb sie ihren ersten Roman – über Sex und Drogen, Selbstzerstörung, die runtergekommenen Ecken von Liverpool. Neuer Feminismus oder Pornographie, fragten sich die Kritiker in England. Millie ist gerade mal 19 und frech wie Dreck. Sie ist ein ganz hübsches Ding, auf das die Männer stehen. Was recht aussichtslos ist, mag Millie doch eher Frauen. Gelegentlich kommt aber auch mal ein Kerl dazwischen. Am meisten jedoch liebt Millie das Rotlichtviertel im Schatten der mächtigen Kathedrale, dort wo sich die einfachen Leute rumtreiben, sie Nutten und Drogen findet. Eine Gegend genau richtig für schnellen, harten Sex, der perfekte Platz für Nächte, die nicht enden sollen. Es ist Millie, die von ihren Streif- und Beutezügen erzählt, doch von Zeit zu Zeit schaltet sich ihr bester Freund Jamie ein. Er ist mehr eine Art großer Bruder, beschützt Millie, wo er nur kann. Doch jetzt denkt er, es ist an der Zeit erwachsen zu werden und ein geregeltes Leben zu führen, aber Millie will nicht wahrhaben, dass die gemeinsame Jugend, die Freundschaft und die ewige Party sich ihrem Ende zuneigen.
Rezension eines Lesers:
5 von 5 Sternen Pornographie hin oder her, 25. Februar 2006
Rezensentin/Rezensent: Rezensentin/Rezensent aus brandenburg Deutschland
wiedermal wird versucht ein Buch als neuen Skandalroman, triefend von Pornographie, Nutten und Drogen, an den Mann oder die Frau zu bringen. Dabei lockt doch derartiges nicht wirklich mehr hinterm Ofen vor. Es sei denn die Pornographie erfüllt ihren Zweck in einer guten, glaubwürdigen Story, und das tut sie in diesem Buch. Aber Sex sells mal wieder, oder warum erfährt man in der Kurzbeschreibung auf der Rückseite des Buches nichts darüber das es sich hierbei um eine ganz außergewöhnliche Liebesgeschichte handelt, noch dazu eine platonische Liebesgeschichte, Liebe wie zwischen Bruder und Schwester (ich bin selber durch eine Literaturzeitschrift auf die Autorin aufmerksam geworden, denn aufgrund der Kurzbeschreibung, hätte ich dieses Buch gar nicht erst gelesen).Ein durch die Trennung ihrer Eltern in der Seele völlig verletztes Mädchen versucht durch extreme Rebellion gegen alle Konventionen einen neuen Sinn in ihrem Leben zu finden, abhängig von der Liebe ihres besten Freundes Jamie, der nicht minder wichtig, in keiner Kurzbeschreibung vorkommt. Und vor diesem Hintergrund dieser ungewöhnlichen, großartigen Freundschaft, die sich zu guter Letzt wohl auch noch als die Liebe des Lebens entpuppt, spielt diese hochgepriesene Pornographie nun wirklich eine ziemliche Nebenrolle. Wäre ich die Autorin, ich würde mich von den Kurzbeschreibungen dieses Buches beleidigt fühlen, denn es entsteht der Eindruck es handelt sich nur um Sex, Nutten, Drogen und Sex...aber es geht um viel mehr, nämlich um Freundschaft, Liebe, Vertrauen, Eltern, Jungsein, Erwachsenwerden, und, ich will einfach wissen wie es weiter geht mit Millie und Jamie, denn leider endet das Buch genau da, wo Millie endlich das findet was sie wirklich gesucht hat in all den Nächten voller Drogen, Suff und Sex, nämlich Liebe und Geborgenheit, Wärme und Nähe. Dieses Buch ist schön und eine Reduzierung auf plumpe Pornographie fehl am Platze. Sicher gibt es heftige "Stellen", jedoch sollte man die Tragik die damit verbunden ist als Sinn dessen sehen, was dieses Buch wirklich ausmacht.
Quelle: www.amazon.de
Ich finde,dieses Buch klingt ziemlich interessant.
Werde Euch mitteilen,wie es ist,wenn ich es gelesen hab. _________________
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Verfasst am: 28.02.2006, 14:08 Titel: Anzeige |
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Moni&Shaya Frühlingserwachen

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 30.01.2006 Beiträge: 1704 Wohnort: Reinbek
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Verfasst am: 12.03.2006, 00:29 Titel: |
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Auf der Rückseite steht folgender Text zum Inhalt des Buches:
Charmanter Teufel trifft zauberhaften Engel. Zofia und Lukas sind so verschieden, wie zwei Menschen nur sein können: wie Feuer und Wasser, wie Engel und Teufel! Als sie sich ineinander verlieben, sprühen Funken. Doch es steht viel mehr auf dem Spiel als die Zukunft ihrer Beziehung, denn Gott und Satan haben sie auf die Erde geschickt, um ein für allemal zu klären, wer nun wirklich die Macht hat. Der Ausgang scheint ungewiss…
EIGENE INHALTSANGABE
Seit über 2000 Jahren streiten sich Gott und Luzifer um die Vorherrschaft über die Erde und all ihrer Geschöpfe, besonders die Vorherrschaft über den Menschen. Die ständigen Streitereien sollen nun ein für allemal ein Ende haben. Gott und Satan gehen eine Wette ein. Wer in sieben Tagen die Herrschaft der Welt an sich reißen kann, soll sie für immer behalten.
"Die beiden Mächte, die die Ordnung der Welt bestimmen, rivalisieren seit grauer Vorzeit miteinander. Da festgestellt werden muss, dass es keiner von beiden gelingt, das Schicksal der Menschheit nach ihrem Willen zu beeinflussen, fühlt sich jede in der Vollendung ihrer Vorstellung von der Welt durch die andere behindert. … Um festzulegen, wer von uns beiden die Erde im nächsten Jahrtausend rechtmäßig regieren wird, sind wir eine letzte Herausforderung eingegangen, deren Wortlaut folgender ist: Für sieben Tage schicken wir den nach unserem Dafürhalten besten unserer Agenten unter die Menschen. Wem von beiden es gelingt, die Menschheit zum Guten (oder zum Bösen) zu führen, trägt den Sieg davon und leitet die Fusion unserer beiden Institutionen ein. Die Macht, die neue Welt zu verwalten, kommt dem Sieger zu…"
Als Kriegsschauplatz wird San Francisco auserkoren. Gott, der von allen nur "Sir" genannt wird, schickt auf Michaels Rat hin Zofia ins Rennen. Zofia ist Sicherheitsbeamtin am Pier von San Francisco. Sie kann nicht lügen, kümmert sich rührend um Julius, den Penner, der unter Brücke Nummer 7 lebt, besucht regelmäßig einen todkranken Jungen im Krankenhaus, leistet ihrer Vermieterin Gesellschaft in einsamen Stunden und hat stets ein Auge auf Freundin Mathilde, die erst seit wenigen Wochen clean ist - dank Zofia.
"El Presidente" hingegen setzt alles auf seinen Agenten Lukas. Der trägt am liebsten schwarz, klaut für sein Leben gern schnittige Sportwagen, um sie nach einer ausgiebigen Spritztour im Meer zu versenken. Lukas ergötzt sich am Leid der Menschen, führt eine Katastrophe nach der anderen herbei und reißt zum Frühstück quasi mit einem Fingerschnippen Hunderte von Menschen in den Tod.
Sieben Tage haben Zofia und Lukas nun Zeit, das Schicksal der Welt zu ihren Gunsten zu verändern. Doch bereits am ersten Tag geschieht, womit niemand gerechnet hat - die beiden treffen aufeinander. Ohne jedoch zu ahnen, wer der andere ist....
Weiter bin ich noch nicht, aber ich kann es empfehlen, ist echt gut zu lesen - witzig geschrieben und regt trotzdem ein bisserl zum Nachdenken an... _________________ Bussi Moni&Shaya
Diese super Sig hat mir Neurofish gebastelt |
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Lushes Mama Frühlingserwachen

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 31.01.2006 Beiträge: 660 Wohnort: Darmstadt
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Verfasst am: 13.03.2006, 15:19 Titel: |
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@Moni: Klingt wirklich toll, wenn ich mal wieder etwas Luft in meiner Leseliste habe, werde ich mir das glaube ich mal zulegen. Danke für den Tipp. _________________
"Ueberhaupt glauben Beagle stets, dass jede Taetigkeit zu fressbaren Ergebnissen fuehrt, und dass ihre Mitwirkung dabei unerlaesslich ist." |
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Coco Frühlingserwachen

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 30.01.2006 Beiträge: 690 Wohnort: Mannheim
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Verfasst am: 27.03.2006, 14:12 Titel: |
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| Coco hat folgendes geschrieben: | Ich habe mir soeben dieses Buch bei amazon bestellt, nachdem ich gestern in einer Zeitschrift die Kritik gelesen hab:
"Millie" von Helen Walsh
Ich finde,dieses Buch klingt ziemlich interessant.
Werde Euch mitteilen,wie es ist,wenn ich es gelesen hab. |
Ich habe es gelesen, es ist wirklich ein tolles und interessantes Buch!
Vor allem durch die wechselnden Perspektiven.
Nur würde ich mir einen Fortsetzungsroman wünschen, hat doch vieles offengelassen am Ende, aber nicht im negativen Sinne. _________________
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Coco Frühlingserwachen

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 30.01.2006 Beiträge: 690 Wohnort: Mannheim
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Verfasst am: 27.03.2006, 14:32 Titel: |
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Wir müssen über Kevin reden
von Lionel Shriver
Kurzbeschreibung
Wir müssen über Kevin reden wurde durch Mundpropaganda ein Erfolg in Amerika und England, sorgte allseits für Aufsehen und bot Stoff für zahlreiche kontroverse Debatten. Die Autorin wurde für das große Wagnis, das sie mit diesem Roman eingegangen ist, mit dem Orange Prize ausgezeichnet, einem der wichtigsten internationalen Literaturpreise. Evas Sohn Kevin hat eine furchtbare Gewalttat begangen: In der Schule hat er mehrere Menschen getötet. Von allen verurteilt und von jetzt an auf sich selbst gestellt, findet Eva den Mut, sich in aller Offenheit den quälenden Fragen auszusetzen: Hätte sie ihr Kind mehr lieben sollen? Hätte sie das Unglück verhindern können? Hätte sie ihre Ehe retten können? Stilistisch brillant und mit erschütternder Klarheit lotet dieser Roman die Tiefen und Untiefen der modernen Gesellschaft aus. Lionel Shriver erzählt aus der Sicht einer Mutter, die sich auf schmerzhafte und ehrliche Weise mit Schuld und Verantwortung auseinandersetzt.
Über den Autor
Lionel Shriver arbeitet als Schriftstellerin und Journalistin u. a. für >The Wall Street JournalThe Economist<. Sie lebt in London und New York.
Kundenrezensionen
Warum wird ein 15-jähriger zum mehrfachen Mörder?
Der Leser weis von Beginn des Buches an, dass es diesmal nicht zu einem Happyend kommen wird, denn bereits im Klappen- und Verlagstext erfährt man, dass Kevin ein Amok-Läufer ist, der mit einer Armbrust seine Mitschüler und Lehrer umgebracht hat. Hat man noch vor wenigen Jahren einen Gedanken an eine solche Tat in Deutschland als „so was kommt bei uns nicht vor“ abgetan, hat die Wirklichkeit längst jedes vorstellbare Horrorszenario weit in den Schatten gestellt.
Eva Khatchadourian ist der Name der Erzählerin, die ihrem Mann Franklin Briefe schreibt. Früher, so erzählt sie, „waren meine Berichte natürlich exotische Importe, aus Lissabon, aus Katmandu.“ Franklin mag jedoch mehr die „heimatlichen Anekdoten“ und so beginnt sie, auf den Tag genau 1 Jahr und 8 Monate nach dem Ereignis, ihm Briefe zu schreiben, die so gar nichts mit der Exotik weit entfernter Ziele zu haben. Denn erst jetzt beginnt sie zu erkennen, dass Amerika „so exotisch und sogar so gefährlich ist wie Algerien“, aus dem sie stammt.
Brieftagebuch an den abwesenden Ehemann und Vater
In Rückblenden erfahren wir, dass Eva bis heute nicht versteht, warum sie eigentlich Mutter geworden ist. War es ihr eigener Wunsch, der ihres Mannes oder einfach „weil man Kinder bekommt?“. Ihre Ängste, keine gute Mutter sein zu können, stellen sich schon vor der Geburt ein. Ihre Zweifel, die Mutterrolle so erfüllen zu können, wie es gemeinhin erwartet wird, steigen beständig an. Sie will ihren Mann nicht enttäuschen, doch andererseits ist es für sie eine Horrorvorstellung, nur wegen eines Kindes ihren Beruf und alle sonstigen Lebensgewohnheiten aufgeben zu müssen. Ihr Mann ist ihr dabei keine große Hilfe. Er vertritt einen gesellschaftskonformen Standpunkt und auch als Kevin später eine unerklärliche verbale und körperliche Aggression an den Tag legt, wird er vom verständnisvollen Vater verteidigt und unterbewusst die Schuld an Kevins Verhalten der Mutter angelastet.
Diese Zweifel durchziehen wie ein roter Faden den packend geschriebenen Roman, der jedoch zu keiner Zeit ins triviale oder sensationslüsterne abgleitet. Wer also einen voyeuristischen Blick auf eine Bluttat erwartet, wird enttäuscht werden. Vielmehr handelt es sich um den gelungenen Versuch einer Psychologisierung einer amerikanischen Durchschnittsfamilie, deren Bestreben es ist, Nestwärme zu geben und die dabei nicht bemerkt, dass ein Mitglied der Familie die Verletzlichkeit der Familie nur ausnutzt, um seine eigenen Ziele zu verfolgen. Die üblichen vorwurfsvollen und selbstquälirischen Fragen wie beispielsweise „Bin ich schuld?“, „Warum hab ich nichts gemerkt?“ oder „Bin ich eine schlechte Mutter?“ werden zwar im Text auch gestellt, sind dabei aber so offensichtlich nur ein Spiel mit den Erwartungen der Leser, dass niemand ernsthaft erwartet, bei einem derart komplexen Szenario solch eine simple Antwort zu erhalten.
Die Urängste des Lesers
Bei aller Brillanz und literarischem Können muss man sich als Leser jedoch darauf einstellen, dass dieser Roman an die Substanz geht und, gerade bei Eltern, an Urängste rührt. Dabei geht es weniger um einen Amok-Lauf als um die gleichen Fragen, die auftauchen, wenn Kinder in die Drogensucht fliehen, ins kriminelle Milieu abtauchen oder sich in politisch fragwürdigen Kreisen bewegen. „Wir müssen über Kevin reden“ ist ein Roman, der zur Pflichtlektüre jedes verantwortungsbewussten Erwachsenen zählen sollte, unabhängig davon, ob ein Kinderwunsch besteht oder nicht. Soziale Kontakte stellen für viele Menschen, auch unbewusst, ein Problem dar und gesellschaftliche Außenseiter bieten sich geradezu an als Opfer zum Abbau der eigenen Frustration und Aggression. Hinterher ist es dann einfach zu sagen „Ja wenn ich gewusst hätte…!“ Dieses Buch ist ein Appell, die eiskalte Dusche, der Koffein-Schock, den die Gesellschaft bitter nötig hat.
Quelle: www.amazon.de
Hab ich mir bestellt heute... _________________
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Petjepuk Gast
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Verfasst am: 27.03.2006, 14:42 Titel: |
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Hört sich gut an, sag mal bescheid wies war.
Dat erste hat sich auch klasse angehört, das "Millie". Mal schaun, vielleicht hol ichs mir heut..hab aber noch soooo viel ungelesene Bücher daheim wo ich gar nich zu komm die zu lesen.  |
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Moni&Shaya Frühlingserwachen

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 30.01.2006 Beiträge: 1704 Wohnort: Reinbek
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Verfasst am: 18.04.2006, 11:44 Titel: |
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Ich habe vorhin mein Schnauzerbuch bekommen, dass ich für 2,80 Euro (inkl.Versand!) inne Bucht geschossen habe und so langsam frage ich mich ob Shaya wirklich ein Mix ist...

Die Zeichnung finde ich klasse- Schnauzer aus dem Jahre 1904
So und nun schaut mal
Schnauzerwelpe (Pfeffer/Salz) und einmal Ausgewachsen
 _________________ Bussi Moni&Shaya
Diese super Sig hat mir Neurofish gebastelt |
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Petjepuk Gast
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Verfasst am: 25.04.2006, 13:56 Titel: |
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Naja irgendwie ähnelt das dem SKV doch schon sehr....!  |
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Moni&Shaya Frühlingserwachen

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 30.01.2006 Beiträge: 1704 Wohnort: Reinbek
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Verfasst am: 26.04.2006, 00:56 Titel: |
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Petje, wart ma ab, wenn die erst beim Frisör war... _________________ Bussi Moni&Shaya
Diese super Sig hat mir Neurofish gebastelt |
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blackno1 Frühlingserwachen

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 30.01.2006 Beiträge: 1801 Wohnort: haltern am see
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Verfasst am: 26.05.2006, 07:00 Titel: |
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na das schnäuzerchen könnta nicht verleugnen wat süss !!!
hier im dorf läuft eine steinalte zwergschnauzerdame rum in schwarz mit silberbart und augenbrauen... die ist auch sowas von schön... mit diesem gesichtsausdruck von würde und "ich hab alles schon gesehen, mich kann nix mehr beeindrucken"... bin mal gespannt wie unsere süssen als omis und opis sind...  _________________
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*muckelpu* Frühlingserwachen

Anmeldungsdatum: 09.06.2006 Beiträge: 480
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Verfasst am: 28.06.2006, 09:29 Titel: |
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Ich lese zur Zeit:
Vollidiot von Tommy Jaud Fischer
Ein super geniales Buch....vorne drauf stand auf einem Aufkleber
"Halten sie sich an der Couch fest, sonst fangen Sie vor lachen an zu hüpfen"
Und so ist es, ich habe lange nicht mehr so gelacht bei einem Buch...! Wer gerne mal was zum abschalten liest, was etwas lockerer geschrieben ist, der ist bei diesem Buch richtig. _________________
Weltmeister der Herzen! |
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Julchen Frühlingserwachen

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 31.01.2006 Beiträge: 901 Wohnort: Kreis Sigmaringen
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Verfasst am: 28.06.2006, 09:48 Titel: |
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Ich lese gerade "Emmas Glück"
Aus der Redaktion
Kennen Sie "Hessisch-Sibirien"? Die Gegend, wo man "wie ein russischer Eisangler tiefe Löcher ins Packeis bohren (muss), um auf Gastfreundschaft, Güte und Toleranz zu treffen"? Dort wohnt Emma und betreibt einen Bauernhof mit Schweinen. Weil Emma anders ist als die stumpfen Dorfmenschen, weil sie "ganz und gar daheim" ist in der fast zärtlichen Lebensgemeinschaft mit den Schweinen und von nicht mehr als der "wunderbaren Wurst" lebt, ist sie der Outlaw des Landstrichs: allein stehend, widerborstig, verschroben und kurz vor dem Ruin.
Da kommt die Plastiktüte mit Dollarnoten ganz gelegen, die Emma in dem Ferrari findet, der eines Tages neben dem Misthaufen liegen bleibt. Plötzlich hat Emma Geld und Verantwortung für einen ernsthaften Mann, der sich bei dem Unfall mit dem gestohlenen Wagen verletzt hat. Nicht länger muss sie die dunkle Geschichte ihrer Kindheit und die Kunst des humanen Schlachtens für sich behalten. Und im Dorf wundern sich alle, warum das Mofa nicht mehr knattert, mit dem Emma bisher ihren erotischen Hunger stillte.
Derbe, deftig und bisweilen sehr skurril geht es zu in diesem Roman. Da wird geschlachtet, gekotzt, geschissen. Da schaut auch mal der Hahn nach dem Rechten, und die Schweine halten Gericht. Claudia Schreibers modernes Märchen ist irgendwo zwischen dem Tiere-sind-die-besseren-Menschen-Idyll des gerechten Schweinchen Babe und der Tragik antiker Selbstjustiz einzuordnen. Die freche Fabulierlust der gebürtigen Nordhessin, die zuvor ein Sachbuch und einen Roman unter dem Pseudonym Claudia Siebert veröffentlicht hat, konkurriert mit dem Erzähltempo und –witz dieser Geschichte. An deren Ende Emma mit einem Dilemma konfrontiert wird. Und weil Heinrich Heine "Dilemma" auf "Emma" reimt und sein Motto dem Buch voran steht, verstehen wir die Lösung des Konflikts als den Anfang von Emmas Glück, ein Happyend in Schweinchenrosa. --Nikolaus Stemmer
Kurzbeschreibung
Ein Unfall führt sie zusammen: Emma, die allein und hoch verschuldet auf ihrem Bauernhof lebt, findet eines Nachts in einem schrottreifen Ferrari das, was ihr im Leben fehlte: einen Sack voll Geld und einen Mann. Der junge, aber todkranke Städter Max wollte eigentlich nach Mexiko verschwinden, als seine rasante Fahrt an einem Baum ihr abruptes Ende fand. Und nach einer Weile gesellt sich das Glück zu den beiden, wenn auch auf recht ungew”hnliche Weise ....
Meine Meinung:Ich finds gut... leicht, nicht anspruchsvoll.
Das richtige für nrn lauen Sommerabend wenn man keinen Bock auf Fernseher hat...
FAZIT: Definitiv kein Muss. Wer nur eine kurze Lektüre für zwischendurch sucht, an die er nicht allzu hohe Ansprüche stellt, wird allerdings auch nicht enttäuscht sein. _________________
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Moni&Shaya Frühlingserwachen

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 30.01.2006 Beiträge: 1704 Wohnort: Reinbek
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Verfasst am: 31.07.2006, 21:13 Titel: |
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Matthew Delaney - Dämon
Als Meeresforscher ein im Zweiten Weltkrieg gesunkenes Schiff entdecken und bergen, können sie nicht ahnen, welche Gefahren sie damit heraufbeschwören.
Denn in dem Wrack befindet sich ein Wesen, das nur ein Ziel kennt: zu töten.
Mit der Überführung des Schiffes nach Boston beginnt für die Bewohner der Stadt eine Phase des Schreckens.
Bizarre Morde, verstümmelte Leichen und kryptische Zeichen halten die Polizei in Atem, und alles scheint auf eine Verbindung zwischen den Gewalttaten und dem Wrack hinzudeuten.
Bei ihren Ermittlungen stoßen die Kriminalbeamten auf ein Geheimnis, das weit in die Vergangenheit zurückreicht.
Der Klappentext zeichnet sich für einige Unklarheiten verantwortlich, obwohl er meiner Meinung recht gut gelungen ist:
Es handelt sich bei "Dämon" um einen deftigen Horrorroman, der einem nachts beim Lesen unkontrollierbare Gruselschauer beschert.
So ist auch der Titel des Buches selbstsprechend.
Für schwache Nerven ist Matthew Delaneys Erstling also absolut ungeeignet, denn die Morde, oder vielmehr ihre Ergebnisse, werden grausam detailliert beschrieben.
Die Spannung nimmt von den ersten Seiten an ihren Lauf und steigert sich bis zum Showdown am Ende des Buches.
Und es ist wirklich, wirklich gruselig.
 _________________ Bussi Moni&Shaya
Diese super Sig hat mir Neurofish gebastelt |
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satyrlittlewolf ZauberMeister

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 29.01.2006 Beiträge: 2479 Wohnort: Haltern am See
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Verfasst am: 31.07.2006, 22:56 Titel: |
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Na endlich. Danke Moni, hab immer vergessen zu fragen. Könnte mir sicher auch gefallen. Aber irgendwie lese ich zwar extrem viel, hat aber alles mit Hunden zu tun.
Könnte mir vorstellen, wer da noch neugierig wird. Gelle Coco?
Übrigens würde ich solche Tips gerne ins Portal kopieren, wo dann das beschriebene Buch mit einem Knopfdruck bei amazon bestellt werden kann. _________________
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Coco Frühlingserwachen

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 30.01.2006 Beiträge: 690 Wohnort: Mannheim
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Verfasst am: 01.08.2006, 07:36 Titel: |
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Nee, das ist mir ein wenig zu -hmm- SF? Ein Wesen, das tötet? In den Büchern, die ich gern lese müssen es schon "reale" Personen sein.
Und soviel Grusel hält mein armes schwaches Herz nicht aus!  _________________
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