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satyrlittlewolf ZauberMeister

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 29.01.2006 Beiträge: 2479 Wohnort: Haltern am See
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Verfasst am: 04.03.2006, 12:41 Titel: |
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Bin eigentlich immer dafür, alles bei den Hunden so natürlich wie möglich zu belassen. (Übrigens, der Haselnußkaffee ist derart klasse...mehr brauch..)
Aber...
Sobald die Hundedame unter ihrer Hitze leidet, scheinschwanger wird oder anders irgendwie gefährdet ist, würde ich die Dame lieber operieren lassen.
Zucht usw düefen bei dieser Entscheidung nicht ins Gewicht fallen, weil das wiederum rein menschlichem Egoismus entspringt.
Werden Hunde kastriert, um Verhaltensprobleme zu lösen, dann krieg ich plague. So viele Rüden werden kastriert, damit leichter handelbar oder dann nicht mehr den Halter beißen etc. Sowas geht schief! Aber dann wird ja auch gern eine unglückliche Vergangenheit als Alibi dafür genommen, wenn Mensch mit seinem Hund einfach nicht zurecht kommt.
Und da hilft dann auch oft keine Hundeschule, sondern nur noch ne gescheite Verhaltenstherapie der Bindung/Beziehung von Mensch und Hund.
Sorry, wenn ich aus dem sogenannten Nähkästchen plaudere. Aber schließlich nenne ich keine Namen und solche Fälle begegnen mir leider ständig. Und wenn ich dann noch feststelle, dass der Wille fehlt, mit dem Hund wirklich zu arbeiten, ja dann..... wo ist der KoSmi?  _________________
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Verfasst am: 04.03.2006, 12:41 Titel: Anzeige |
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Moni&Shaya Frühlingserwachen

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 30.01.2006 Beiträge: 1704 Wohnort: Reinbek
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Verfasst am: 04.03.2006, 18:40 Titel: |
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| blackno1 hat folgendes geschrieben: | | .. und sie macht sich auch besonders stress in diesen tagen einen geeigneten papa für ihre kinder zu suchen... aber wir wollen natürlich keine babys... |
Glaub das hatte ich völlig vergessen zu erwähnen, Shaya stand auch total unter Stress, war nölig, nervig und irgendwie völlig neben der Spur und in der Zeit kann man sie nicht von der Leine lassen...viel zu gefährlich, denn hören tun se dann eh nicht auf einen und daraus resultiert dann wieder Stress und Nerverei, da Madam sich nicht wirklich austoben kann und dementsprechend unzufrieden ist!!! _________________ Bussi Moni&Shaya
Diese super Sig hat mir Neurofish gebastelt |
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satyrlittlewolf ZauberMeister

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 29.01.2006 Beiträge: 2479 Wohnort: Haltern am See
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Verfasst am: 04.03.2006, 19:38 Titel: |
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Selbst, wenn sie in der Hitze auch zuverlässig hört. ... Sobald Hundi unötig Streß hat... wech damit. _________________
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Joy Geisterjäger
Anmeldungsdatum: 03.02.2006 Beiträge: 87
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Verfasst am: 05.03.2006, 19:50 Titel: |
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Hallo,
Nicki wurde mit 1 1/4 kastriert (Gebährmutter mit raus) und war bis dahin nicht läufig. Gleichzeitig wurde sie geröngt (wollte nur 1x Narkose!).
Ich hab keine Veränderung gemerkt!!
Weder am Fressverhalten, noch am Fell, noch am Verhalten im Alltag noch sonst was.
Angeblich soll sie immer etwas "Kind" bleiben, aber ich mag sie so, wie sie ist! |
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Haley neu und gierig
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 19.03.2006 Beiträge: 19 Wohnort: Bestwig - Hochsauerlandkreis
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Verfasst am: 27.03.2006, 00:27 Titel: |
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Hallo Jürgen!
Ich kann mich Deiner Ausführung zum Thema Kastration von Rüden nur anschließen! Leider ist die Meinung immer noch viel zu weit verbreitet, dass dadurch Verhaltensprobleme gelöst werden bzw. erst gar nicht entstehen. Möglich ist das sicherlich, aber die Leute gehen sicher davon aus und das geht dann gründlich in die Hose.
Die meinen wirklich, die Kastration ist das Wundermittel. Selbst mit seinem Hund an dem Problem arbeiten? Nein, das macht ja Arbeit
Man muss sicherlich die Sache von Hund zu Hund sehen. Bei einigen ist es bestimmt sinnvoll, zu kastrieren. Fatal ist nur die Verallgemeinerung, dass ein Rüde dann ja ach sooooooo lieb wird.
Es kann durchaus auch anders herum gehen, dass ein kastrierter Rüde von Artgenossen plötzlich "anders" behandelt wird, als vorher. Dies bedeutet erstmal ziemlichen Stress für ihn, was ja wiederum auch wieder zu Aggressionen führen kann.
Ein sehr heikles, interessantes Thema.............................. _________________ Viele Grüße von Silke mit Kira und Haley |
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satyrlittlewolf ZauberMeister

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 29.01.2006 Beiträge: 2479 Wohnort: Haltern am See
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Verfasst am: 10.06.2006, 20:19 Titel: |
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Könnte schon wieder.....
"Ach ja, und kastriert wird er auch noch, weil wg Verträglichkeit und damit er ruhiger wird....." So bzw so ähnlich sagt eine Dame aus dem Tierschutz, welche grad einen Dalmatiner vorstellt.
Sorry... Verdammt noch eins. Begreift den kaum jemand, daß Kastration keine Verhaltensprobleme löst? Kein Wunder, daß fast jeder meint, einen völlig veränderten Hund zu bekommen, wenn irgendwer ihm die Eier abgeschnitten hat.
Eine Kastration wird niemals irgendwelche Verhaltensprobleme lösen oder gar professionelle Hilfe ersetzen. Das war nie so und das wird auch nie so sein.
Im Übrigen macht sich jeder Tierarzt und auch Halter strafbar, wenn ein Hund aus obigen Gründen, kastriert wird. Janu, aber irgendein gesundheitlicher Grund ist ja auch mal flott gefunden..... _________________
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Der Gast halt Gast
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Verfasst am: 11.06.2006, 02:19 Titel: immer mit der ruhe .. |
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| Zitat: | § 6
(1) Verboten ist das vollständige oder teilweise Amputieren von Körperteilen oder das vollständige oder teilweise Entnehmen oder Zerstören von Organen oder Geweben eines Wirbeltieres. Das Verbot gilt nicht, wenn
1. der Eingriff im Einzelfall
a) nach tierärztlicher Indikation geboten ist oder
b) bei jagdlich zu führenden Hunden für die vorgesehene Nutzung des Tieres unerläßlich ist und tierärztliche Bedenken nicht entgegenstehen,
2. ein Fall des § 5 Absatz 3 Nummer 1 oder 7 vorliegt,
3. ein Fall des § 5 Absatz 3 Nummer 2 bis 6 vorliegt und der Eingriff im Einzelfall für die vorgesehene Nutzung des Tieres zu dessen Schutz oder zum Schutz anderer Tiere unerläßlich ist,
4. das vollständige oder teilweise Entnehmen von Organen oder Geweben zum Zwecke der Transplantation oder des Anlegens von Kulturen oder der Untersuchung isolierter Organe, Gewebe oder Zellen erforderlich ist,
5. zur Verhinderung der unkontrollierten Fortpflanzung oder - soweit tierärztliche Bedenken nicht entgegenstehen - zur weiteren Nutzung oder Haltung des Tieres eine Unfruchtbarmachung vorgenommen wird. |
Also legal ...
Biologisch gesehen wird nach Entfernung der Hoden bei Rüden die Testosteronherstellung fast !!! eingestellt. Was also eine verbesserte Lernfähigkeit (weil kein Schmetterlinge im Bauch) bedingt.
Eben ganz einfach. Testosteron wech - Aufmerksamkeit wieder da ... hilft aber nicht darüber hinweg, nicht mit seinem Hund zu arbeiten oder "repariert" Erziehungsfehler.
Hunde sollten auf jeden Fall nicht vor der Geschlechtsreife kastriert werden ... wenn überhaupt ... sofern der Hund unter der ständigen Hormonberiselung nicht leidet ...
Grüßle
Moni |
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satyrlittlewolf ZauberMeister

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 29.01.2006 Beiträge: 2479 Wohnort: Haltern am See
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Verfasst am: 11.06.2006, 08:48 Titel: |
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Mit anderen Worten, ein guter Grund zur Legalisierung ist schnell gefunden.....
Denn so möchte ich mal behaupten, dass jede zweite Kastration bei Rüden im Grunde unnötig ist, bzw durchgeführt wurde, um Hund "führiger" zu machen.
Heftig finde ich den Passus mit den Jagdhunden _________________
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lookout Frühlingserwachen

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 06.02.2006 Beiträge: 530 Wohnort: Gießen, Hessen
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Verfasst am: 11.06.2006, 11:02 Titel: |
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Naja Jürgen den Passus 4 finde ich auch net umgedigt viel besser! _________________
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satyrlittlewolf ZauberMeister

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 29.01.2006 Beiträge: 2479 Wohnort: Haltern am See
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Verfasst am: 11.06.2006, 16:51 Titel: |
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Fällt mir grade ein: Schon mal nen Jagdhund gesehen, der ein Reh zur Fortpflanzung hundlicher Art nötigt? _________________
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Der Gast halt noch mal Gast
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Verfasst am: 17.06.2006, 00:04 Titel: |
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... Amputation
| Zitat: | (§ 6
(1) Verboten ist das vollständige oder teilweise Amputieren von Körperteilen oder das vollständige oder teilweise Entnehmen oder Zerstören von Organen oder Geweben eines Wirbeltieres.) |
kann auch die Verkürzung der Rute oder die Beschneidung der Ohrwascheln bedeuten ... Was bei Russel, Weimi, & Co die jagdlich geführt werden sollen schon in den ersten 3 Tagen nach der Geburt (normalerweise, da dann das Schmerzempfinden noch nicht ausgeprägt ist -angeblich-) gemacht wird *schnips* Wird bei den Schlittenhunden mit Afterkralle von den Inuit mit der Nagelschere erledigt ... (also Afterkralle ab)
Grüßle
Moni |
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Coco Frühlingserwachen

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 30.01.2006 Beiträge: 690 Wohnort: Mannheim
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Verfasst am: 06.08.2006, 14:59 Titel: |
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Wie ich schon geschrieben habe, Laika werden wir kastrieren lassen.
Wollten es ja eigentlich nicht machen, aber nachdem sie jetzt zum zweiten mal scheinschwanger ist, halten wir es für besser für sie.
Ihre Scheinschwangerschaft äußert sich in ständigem Fienzen, heftigem Haaren, dicken Zitzen mit Milcheinschuss, Nestbau, Unruhe und erhöhter Reizbarkeit.
Die Tabletten,die sie bekommt (Contralac) haben beim letzten Mal keine Nebenwirkungen gezeigt,diesmal gehen sie einher mit Erbrechen.
Der Hund leidet sehr, deswegen werden wir -denke ich- im Sinne des Hundes handeln,wenn wir sie kastrieren lassen.
Wenn wir irgendwann einen zweiten hund haben möchten,wird es eben einer aus dem Tierheim oder einer privaten Zucht. _________________
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satyrlittlewolf ZauberMeister

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 29.01.2006 Beiträge: 2479 Wohnort: Haltern am See
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Verfasst am: 06.08.2006, 15:06 Titel: |
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Vielleicht gibt es auch andere Möglichkeiten auch alternativer Therapie, welche lindern oder heilen könnten. Da das Verhalten jedoch durch Hormone gesteuert wird, führt jede Therapie ebenso wieder zu Schwankungen bei diesen. Bei der beschriebenen Heftigkeit bei Laika bin ich der Meinung, daß eine Operation sicher die beste Lösung für den Hund ist. Würde ich Elisha derart reagieren, würde ich sie auch operieren lassen. _________________
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