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hund & talk Zauberportal
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tinchen ZauberLehrling

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 29.01.2006 Beiträge: 1598 Wohnort: waltrop
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Verfasst am: 23.02.2006, 16:52 Titel: australian heeler/cattle dog |
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Europäische Hütehunde erwiesen sich als ungeeignet da sie dem Klima in Australien nicht stand halten konnten und an den halbwilden Rindern zu laut arbeiteten. Daher entschlossen sich einige Farmer 1840 den heimischen Wildhund Dingo mit dem Blue merle Collie zu kreuzen. Es kamen Hunde hervor, die beim treiben nicht mehr bellten. Dann verbesserte man die Hunde nochmals mit Kreuzungen des Dalmatiner, Kelpie und des australischen Schäferhund. 1902 wurde dann der Rassestandard festgelegt.1971 war dann der Australian Cattle Dog society entstanden. Man exportierte ihn nun auch nach Europa, Neuseeland, Südafrika und Kanada. In den USA halfen sie durch Einkreuzung bei der Entstehung des Australian Shepherd mit. Der Australian Cattle Dog gab ihm seine Farbvielfältigkeit und die Arbeitsfähigkeit in begrenztem und weit offenen Gebieten zu treiben und zu hüten.
Sein Charakter ist sehr vertrauenswürdig, er ist immer stets aufmerksam, sehr selbstbewusst, sehr treu, mutig, gehorsam, optimistisch, äußerst intelligent und besitzt die bedingungslose Hingabe seine Pflicht als idealer Arbeitshund zu erfüllen. Der Australian Cattle Dog hat Fremden gegenüber ein natürliches Misstrauen, ist durch seinen angeborenen Schutztrieb sehr wachsam, bellt aber mäßig auf Grund seiner Tätigkeit als Hüte -, und Treibhund. Gut sozialisiert und beschäftigt ist der Australian Cattle Dog sehr verträglich gegenüber Kindern, Artgenossen und anderen Haustieren.
Auszüge aus dem Rassestandard:
Widerristhöhe: Rüden 46 -51 cm und Hündinnen 43 - 48 cm
Gewicht: 14 - 24 kg
Fell: Durchsetzt mit weißem Stichelhaar sollte die Farbe rot oder blau, getüpfelt oder gesprenkelt sein. Am Kopf mit oder ohne Abzeichen, an Brust rot und den Pfoten black & tan. Glattes Haar mit doppeltem Haarkleid und kurzer, dichter und fester Unterwolle. Wetterfest.
Das Fell muss nur ab und an kurz gebürstet werden, damit die alten Haare entfernt werden.
Welpen dieser Rasse werden außer ein paar Flecke an den Pfoten weiß geboren. Diese Flecke aber geben schon Aufschluss auf die spätere Fellfärbung.
Ein Australian Cattle Dog ist ein ausgesprochener Arbeitshund mit viel Arbeitseifer, viel Energie, einer schellen Auffassungsgabe, eben ein echter Workoholic! Durch seine große Führigkeit, angeborenen Arbeitswillen lässt sich der Australian Cattle Dog sehr variabel ausbilden. Da er sehr Führer bezogen ist, benötigt er eine konsequente und gerechte Erziehung. Dies setzt allerdings auch großes Durchsetzungsvermögen und Ausdauer des Halters voraus. Kadavergehorsam und Zwang kennt der Australian Cattle Dog nicht. Zwar ist er sehr temperamentvoll, aber nicht unkontrollierbar oder nervös. Durch seinen enormen Bewegungsdrang und Auslastung von Körper und Geist benötigt man viel Zeit und Möglichkeiten (zum Beispiel Fly-ball und Behendigkeit oder andere Spiele) ihm gerecht zu werden. Erst unter diesen Voraussetzung, eignet er sich auch im Zusammenleben mit Kindern. Der Australian Cattle Dog ist ein ausgesprochener Familienhund, der nur bei seiner Familie sein möchte, ob im Haus oder Wohnung (nur bei rassegerechter Bewegung!). Er ist weder ein Sofahund noch ein Jedermanns-Hund. Wer sich überlegt einen Australian Cattle Dog zuzulegen, sollte sich eingehend vorher über die Rasse informieren und prüfen ob er dem aktivem Leben dieser Rasse gerecht werden kann. Denn nur das ist die Grundvoraussetzung für einen glücklichen Hund!
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Verfasst am: 23.02.2006, 16:52 Titel: Anzeige |
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lookout Frühlingserwachen

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 06.02.2006 Beiträge: 530 Wohnort: Gießen, Hessen
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Verfasst am: 24.02.2006, 10:20 Titel: |
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Bei dieser Hunderasse kommen wie bei anderen Hütehunderassen auch sog genannte Ivermectin Sensitiven Tiere. Mehr dazu unter gesundheit und dem sog genannten mdr-1 Defekt. _________________
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Andrea Kreusch Gast
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Verfasst am: 10.06.2007, 10:39 Titel: KEIN MDR 1 - Gendefekt bei Australian Cattle Dogs |
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Dieser Gendefekt kommt bei der Rasse ACD NICHT vor - auch in einer neuen Studie der Uni Gießen konnte bislang noch kein ACD in Deutschland gefunden werden, bei dem dieser Defekt vorlag.
Ältere Studien in Übersee haben einen Prozentsatz von 0,02 Hunden in der Rasse gefunden, der diesen Gendefekt hatte. Man vermutet wegen dieser absolut geringen Zahl, dass hier das einkreuzen einer "betroffenen" Rasse die Ursache für dieses Auftreten des Defektes war, der sich aber nicht in der Rasse ACD manifestieren konnte.
Zum "Rasseporträt":
ACDs haben keine "Flecken an den Pfoten", sondern höchstens (erlaubte) am Kopf bzw. (unerwünschte) am Körper, sie haben auch keine "weißen Flecken"...
Mehr Informationen über ACDs findet man beim Australian Cattle Dog Club Deutschland e.V. unter www.acdcd.de |
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