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Verzaubert - Auch Jahre später WIR SIND UMGEZOGEN

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Joanna England 4.Klasse, Ravenclaw

Anmeldungsdatum: 01.11.2008 Beiträge: 820
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joanna && jeff
Ein leichter Luftzug wehte durch das offene Fenster in den leeren Gemeinschaftsraum der Ravenclaws. Die anderen waren bestimmt schon alle zum Unterricht gegangen. Seit Jo vom Schafsaal herunter gekommen war, hatte sie niemanden gesehen. Nun stand sie beim Fenster und atmete die kalte Luft ein. Es tat ganz gut hier einfach nur zu stehen und zu atmen, und trotzdem fühlte sich Jo ziemlich alleingelassen. In letzter Zeit kam dieses Gefühl öfter über sie, und das auch nicht ohne Grund. Nathalie sah sie fast nicht mehr. Sie war wohl mit Gabriel beschäftigt oder einfach nicht da wo Joanna war. Pheobe hatte sich in den letzten Tagen auch extrem verändert und redete die ganze Zeit von irgendwelchen wichtigen Dingen die sie zu tun hatte, ohne auch nur zu erklären um was es ging. Lucas hatte sie seit dem Streit in der großen Halle auch nicht mehr gesehen, und wusste nicht ob sie darüber froh sein sollte. Sie fand sein kleines Spielchen immer noch ziemlich kaltherzig und abscheulich. Wahrscheinlich war er mit jemandem wie Lily Potter besser dran als mit ihr.
Und Jeff, ihr Zwillingsbruder, der immer für sie dagewesen war, wenn keine Freunde und nicht einmal Nathy bei ihr waren, vergnügte sich jetzt lieber mit Leila Krum.
Dass es einmal so sein könnte hätte sich Jo wirklich nie gedacht, doch nun war es so und es gefiel ihr überhaupt nicht. Warum musste ihr Bruder auch mit Leila anbandeln. Ausgerechnet mit diesem kleinen Miststück. Und das schlimmste daran, war, dass Jo wusste, dass es aussichtslos war Jeff die Sache auszureden, denn Leila konnte für ihn sein was er wollte, und das nur durch diese dumme Eigenschaft, sich in alles und jeden verwandeln zu können. Warum war Jeff so etwas nur wichtiger als sie?
Langsam begann Jo schon ein bisschen zu zittern. Ob es an dem eisigen Luftzug lag, der durchs Fenster kroch oder an der Wut die in ihr aufgestiegen war, wusste sie nicht. Doch sie blieb trotzdem ganz ruhig stehen und starrte auf den trüben Himmel. Blau auf Grau. Er war so trostlos, wie sie sich fühlte und verschaffte ihr nur noch eine melancholischere Stimmung.
Langsam ging sie zurück und lies sich auf den Sessel gleich neben dem Fenster fallen. Es stand noch immer offen und das war auch gut so. Würde kein frischer Luftzug den Raum erfrischen hätte Jo bestimmt das Gefühl zu ersticken.
Bestimmt hatte der Unterricht schon angefangen, aber sie würde auch unter allen anderen Leuten alleine sein, was ihrer Meinung nach noch viel Schlimmer war als alleine allein zu sein. Dennoch. Warum sie hier so saß konnte sie sich selbst nicht so ganz erklären. Es war höchst unwahrscheinlich, dass hier noch jemand auftauchen würde. Und noch unwahrscheinlicher war es das jemand kommen würde, dessen Gesellschaft sie gerne hatte. Warum also sollte sie warten? Warum sollte sie hier weiter so deprimiert sitzen? Doch, auch obwohl das alles keinen Sinn er gab, bewegte sie Jo nicht weg. Sie war müde und erschöpft. Vorsichtig lehnte sie sich nach hinten und rutschte ein bisschen herum, bis sie eine angenehme Position gefunden hatte. es würde sie nicht wundern, wenn sie gleich einschlafen würde, immerhin hatte sie die letzten zwei Nächte nicht gerade viel geschlafen.
Müde schloss sie etwas die Augen...
Wahrscheinlich währe die blonde tatsächlich eingeschlafen, hätte sie nicht ein paar Minuten, nachdem sie die Augen geschlossen hatte und schon dabei gewesen war in den Schlaf abzudriften, ein lautes Poltern gehört. Erschrocken öffnete sie die Augen und setzte sich Kerzengerade hin.
Es dauerte etwas bis sie sich orientiert hatte. Die Luft fühlte sich nun deutlich Kälter an, und Jo spürte eine Gänsehaut über ihren Rücken jagen. Dann erst bemerkte sie die Person, die die Stufen zum Jungenschlafsaal herunter gepoltert war. Offenbar war er in ziemlicher Eile. Außerdem war sich Joanna auch gar nicht sicher ob der Junge si gesehen hatte.
"JEFF?!", rief sie leise, aber, da es im Gemeinschaftsraum eh so ruhig war, konnte man sie gut verstehen.
Sie sah zu ihrem Bruder hinüber, der nun auf sie zu ging und wusste nicht recht ob sie sich über sein Erscheinen freuen sollte oder nicht. Liebem gerne hätte sie ihrer Enttäuschung, Wut und Trauer Luft gemacht und ihn gefragt, wieso er sie - wegen Leila - einfach so hängen lies, aber dazu war sie zu froh, dass er da war. Außerdem passte es nicht zu Jo, andere Leute fertig zu machen - schon garnicht ihren Jeff.
Sie sagte also nicht weiter und sah nur zu ihrem Bruder hinüber. Es war irgendwie ein ungewohntes Gefühl, da sie sich nicht mehr sicher war, ob das mit Leila alles zerstören würde.
Stumm griff sie sich an die blonden Locken und begann eine kleine Strähne zwischen den Fingern zu drehen. _________________
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17.01.2010, 14:56
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17.01.2010, 14:56
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Jeff England 4.Klasse, Ravenclaw

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 31.08.2009 Beiträge: 65
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18.11.
Jeff & Joanna
Total müde und kaputt wachte der Junge auf. Schon gestern Abend war es ihm sehr schlecht gegangen. Sehr früh war Jeff ins Bett geschliffen um einfach nur noch zu schlafen. Ein Blick auf seinen Wecker verriet ihm dass er den ganzen Vormittag verschlafen hatte. 6 Unterrichtsstunden verpasste der junge Ravenclaw heute. Sauer auf sich selbst stieg er zu schnell auf. Beinahe wäre er wieder zurück in sein Bett gefallen. Was war heute nur los mit ihm? Vielleicht hatte ihn die dumme Grippe auch erwischt? Fest entschlossen noch in die letzten zwei Schulstunden zu gehen rappelte er sich auf und zog sich etwas über was auf dem Boden lag. Es war dem Blonden egal ob es dreckig war oder nicht er müsste sich beeilen um noch pünktlich zu sein. Von dem gestrigen Tag wusste er gar nichts mehr, auch von dem Tag davor wusste er nicht mehr all zu viel. Was ging nur gerade ab? Die Ungewissheit über sein Handeln war wirklich unerträglich. Er konnte doch nicht einfach so zwei ganze Tage vergessen.
Hastig lief der Junge die Treppen des Jungenschlafsaals hinunter. Beinahe wäre er auf die Nase geflogen konnte sich aber noch am Treppengeländer festhalten. Ein komischer Albtraum hatte ihn diese Nacht auf Trab gehalten. Immer wieder sah er das er mit seinen eigenen Händen ein junges Mädchen umbrachte das er aber nicht kannte. Es war voll schlimm gewesen für ihn. Drei Mal wachte Jeff schweißgebadet auf und wusste nicht wo er war. Zum Glück waren keine Schrei aus seinem Mund gekommen sonst hätten die andren Jungs in sicher ausgelacht. Beinahe hätte der Ravenclawjunge seine Zwillingsschwester übersehen, die im Gemeinschaftsraum saß. "Oh hi Jo. Was machst du denn noch hier." fragte er sie verdutzt. Irgendetwas verriet ihm das es seiner Schwester gar nicht gut gehen zu schien. "Alles in Ordnung mit dir?" Hatte das Mädchen mit ihrem Freund Lucas gesprochen? Vielleicht. Jeff war so mies drauf gewesen das er ganz schlechte Sachen über den andren Jungen erzählt hatte. Wie dumm von ihm das er nicht nach gedacht hatte. Sicher taten Joanna seine Worte sehr weh. Sanft schloss der Junge seine Zwillingsschwester in die Arme. "Magst du mit zum Unterricht kommen?" Er schaute sie lächelnd an. Jetzt wo Beide zusammen waren würde alles wieder gut werden, das wusste der Junge ganz genau. Joanna war der wichtigsten Mensch im Leben von Jeff und das würde nie jemand ändern können. Sein Schwesterchen liebte der Junge einfach überalles. Da sie Zwillinge waren verband sie etwas was sonst niemand wusste.
Immer noch bekam Jeff das Gefühl nicht los das mit Joanna etwas nicht stimmte. Phoebe hatte ihm auch ein paar Sachen erzählt die gar nicht toll klangen. Jo und Nathy waren wohl zerstritten, auch ein paar andere Probleme sollte seine Zwillingsschwester gehabt haben. Die lange Zeit in der Jeff nicht da war, waren so viele Dinge passiert wo er seiner Schwester eigentlich hätte beistehen müssen. Es tat ihm wirklich leid dass er in den letzten Tagen so wenig Zeit für sie gehabt hatte. Jeff wusste genau das Joanna ihn brauchte, da sie so viel Probleme hatte mit denen sie nicht allein fertig wurde. Wieder gab sich der Junge an allem die Schuld. Warum konnte er ihr das Glück mit ihrem Freund Lucas nur nicht gönnen? Die Eifersucht auf den anderen Jungen hatte ihn so aufgefressen das er zu einem grausamen Monster geworden war. Er hatte nicht an die Gefühle seiner Schwester gedacht. Wie dumm es doch von ihm gewesen war. Der Blonde sah doch die ausmaßen der Katastrophe die er angerichtet hatte gerade vor sich sitzen. Jo sah so aus als wäre etwas in ihr zerbrochen und das tat Jeff sehr weh. Nach dem Joanna nicht Antwortete sagte Jeff sanft "Du weißt doch das du mir alles sagen kannst Jo oder?" Er hob ihr Kinn ein wenig an damit sie ihm in die Augen schauen musste. Keiner außer Jeff hätte gemerkt das es Joanna schlecht ging den das Mädchen war sehr gut darin ihre Gefühle einfach zu verstecken und alleine mit ihren Gefühlen zu bleiben, doch das war nicht gut für sie. Zu oft fraß seine Schwester ihre Gedanken und Probleme in sich herein. Jeff wollte der Ravenclaw so gerne helfen, wenn sie ihn aber nicht an sich heran ließ konnte er das nicht. Er hatte das Gefühl eine unsichtbare Mauer hatte sich zwischen ihm und seiner Schwester aufgebaut, die erst ein Mal zu zerbrechen galt. Dass es ihm selbst nicht gut ging war vergessen jetzt in diesem Moment zählte nur noch seine Zwillingsschwester die er so vernachlässigt hatte. Wenn sie nur spüren könnte wie leid ihm das alles tat. _________________
Zuletzt bearbeitet von Jeff England am 02.02.2010, 00:18, insgesamt einmal bearbeitet |
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17.01.2010, 15:39
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Joanna England 4.Klasse, Ravenclaw

Anmeldungsdatum: 01.11.2008 Beiträge: 820
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joanna && jeff
Gott, sie war so müde. Die Nacht, nachdem sie sich mit Lucas gestritten hatte, hatte sie fast nur in ihr Kissen geheult und in der heutigen Nacht war sie die ganze Zeit von dem stetigen Husten der Mädchen in ihrem Schlafsaal geweckt worden. Offenbar hatten sich schon viele mit der Grippe angesteckt und sie schien bei keinem besser zu werden. Jo selbst war noch total gesund, auch wenn es ihr deshalb nicht besser ging als den infizierten. ihr ging es eben in einer anderen Art und Weise schlecht.
Gerne wäre sie einfach eingeschlafen, ohne über irgendjemanden nachdenken zu müssen. Gerne hätte sie den ganzen Tag verpennt. Sie hatte keine Lust zum Unterricht zu gehen, zumal sie sicherlich schon 5 Stunden verpasst hatte. Aber es war ihr egal. Zwar wunderte sie sich wie schnell die Zeit doch vergangen war, aber es machte ihr nichts aus. Die Krankheit die umging war immerhin ein gutes Alibi, wie wollte ein Lehrer denn nachprüfen ob sie nun gerade krank war oder nicht?
Doch, nachdem sie tatsächlich fast eingeschlafen war, weckten sie die lauten Schritte ihres Bruders der halb über die Treppe flog. Nachdem sie Joanna aufgesetzt hatte und ihn ein paar lange Momente angesehen hatte, kam er auch schon auf sie zu, und fragte ob alles mit ihr in Ordnung war.
Erneut antwortete das Mädchen nicht, sie konnte sich noch immer nicht entscheiden ob sie auf ihn wütend sein sollte oder nicht. Als er sie dann allerdings gleich in die Arme schloss, lockerte sich ihre Anspannung.
"Es geht.", murmelte sie als Antwort, während sie ihr Gesicht irgendwo bei seiner Schulter vergrub. "Weißt du Jeff, du hattest Recht - mit Luc, mein ich. Er ist ein Arsch."
Dann erst ließ sie ihn wieder los und setzte sich wieder hin. Es war gut das auch einmal gesagt zu haben - statt immer nur gedacht. Tatsächlich schlich sich ein kleines Lächeln auf ihr Gesicht. Vielleicht, hatte sie Jeff ja doch nicht verloren. Und es war gut das zu wissen. Sofort war die Stimmung nicht mehr so seltsam.
"Wo warst du die letzte Zeit?", fragte sie ihn und sah zu dem Ravenclaw hoch. Da sie sich wieder gesetzt hatte, war er jetzt viel größer als sie. Sie glaubte die Antwort zwar zu wissen, aber sie wollte von Jeff persönlich hören, dass er Leila traf.
Immer noch hatte sie auf einige von Jeffs Fragen nicht geantwortet. Zum Beispiel auf die, was sie noch hier tat.
"Was haben wir jetzt überhaupt?", antworte sie wenigstens auf seine andere Frage. Zwar mit einer Gegenfrage, aber das war ja egal. Wenn sie schon zum Unterricht gehen sollte, wollte sie wenigstens wissen, ob sie ein gutes Fach hatten. Trotzdem war Jo nicht gerade motiviert.
Sie schwiegen beide wieder einige Zeit, bis sich Jeff auf das Sofas neben ihrem Sessel setzte und ihr Kinn anhob, damit sie ihm in die Augen sehen musste. Blau in Blau. Jo mochte die Augen ihres Bruders, aber ihre Eigenen mochte sie noch viel mehr. Sie waren, zusammen mit ihren Haaren so ziemlich die einzigen Dinge bei denen sie sich an ihrem Körper sicher war, dass sie ihr gefielen. Ob Jeff in der Zwischenzeit alles erfahren hatte, was in seiner Abwesenheit passiert war. Ob Pheobe es ihm erzählt hatte?
"Du weißt doch das du mir alles sagen kannst Jo oder?"
Es klang, als hätte er ihre Gedanken gelesen, und Joanna nickte. Ja sie wusste, dass sie das konnte, wie Jeff wusste dass er ihr umgekehrt auch alles sagen konnte.
"Jah, weiß ich", sagte sie dann. "Es ist einfach nur ... mein Leben ist in letzter Zeit, der letzte Schrott"
Das hatte sich zwar jeder denken können, angesichts dessen was sie in den letzten Monaten so gemacht hatte, aber so offen konnte sie es eben nur Jeff sagen, genau wie er gemeint hatte.
"Alles läuft schief, und ich ... will nicht mehr, verstehst du?", und jetzt konnte sie endlich ihrer ganzen Trauer etwas Luft machen. Alles was sich in ihr aufgestaut hatte, brach heraus.
"Alles was ich habe, schein einfach zu verschwinden oder sich zu verändern. Und das was ich neu finde, entpuppt sich als blöder Scherz. Warum passiert mir das alles? Warum zwingt es mich dazu Sachen zu tun, die ich getan habe?"
Der Ravenclaw war klar, dass sie ziemlich unzusammenhängendes Zeug von sich gab, aber was sollte sie tun.
Eine Träne rollte ihr aus den Augen - etwas das sie jetzt ganz und gar nicht gebrauchen konnte. Schnell wischte sie die nasse, salzige Spur von ihrer Wange und sah dann wieder zu Jeff ... .
Offenbar war sie sich selber nicht ganz im Klaren darüber gewesen, wie fertig sie wirklich war, aber nun war es gesagt. Ob sie Jeff jetzt für verrückt halten würde? Noch nie in ihrem Leben hatte sie solche Selbstzweifel gehabt, wie gerade. Noch nie hatte sie sich so alleine gefühlt, wie in den letzten Tagen. Noch nicht einmal als sie frisch nach Paris gezogen waren.
Sie war es leid, dass alles ertragen zu müssen. Sie wollte das sich alles wieder gerade bog, alles als blödes Missverständnis herausstellte, dass sich nie wieder wiederhohlen konnte. Jah, das wollte sie.
Erst jetzt betrachtete das Mädchen ihren Zwillingsbruder genauer, und stellte fest, dass er ziemlich weiß im Gesicht war. Außerdem hatte er schwarze Schatten unter den Augen, als hätte er Tage lang nicht geschlafen.
"Und mit dir? Ist mit dir alles Okay? Du siehst gar nicht gut aus?", sagte sie mit einem tapferen Lächeln.
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17.01.2010, 17:52
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Jeff England 4.Klasse, Ravenclaw

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 31.08.2009 Beiträge: 65
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17.01.2010, 20:30
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Joanna England 4.Klasse, Ravenclaw

Anmeldungsdatum: 01.11.2008 Beiträge: 820
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joanna && jeff
Er ist ein Arsch., klangen ihre Worte in ihrem Kopf nach. Es fühlte sich grausam an, gleichzeitig aber auch ein bisschen befreiend. Es war gut es einmal gesagt zu haben, dass wusste sie. Nur so konnte sie irgendwann über ihn hinweg kommen, und ihr Glück bei einem anderen versuchen. Dennoch. Für Joanna klang das alles ein bisschen zu endgültig. Doch da sie nicht weiter darüber reden wollte, schwieg sie einfach und stand auf um das Fenster nun endlich zu schließen. Ihr war es endgültig zu kalt geworden. Sie blieb noch ein paar Momente dort stehen und sah erneut hinaus auf die Ländereien, die Aussahen, als hätten sie etwas von ihrer Farbe verloren. Sie sah ein paar kleine Flecken draußen, die sich bewegten und wahrscheinlich ganz besonders mutige Schüler waren, die sich bei solch kaltem Wetter nach draußen trauten. Von hier oben konnte sie aber nichts Genaues erkennen und gab die Suche nach Pheobe, oder Nathy schließlich auf. Gerade als sie sich umdrehte, ertönte Jeffs Stimme:
„Joanna hör mir zu.“
Sie drehte sich wieder zu ihm um, setzte sich und sah ihn gespannt an - was würde jetzt kommen? Sie hatte den leicht gequälten Gesichtsausdruck auf seinem Gesicht nicht gesehen, und wartete darauf dass er weiter sprach.
„Lucas ist gar kein solches Arsch wie ich gesagt habe. Ich war Eifersüchtig auf ihn und hatte Angst dich zu verlieren. Deshalb habe ich so etwas über ihn gesagt.“
Verdutzt sah sie ihren Bruder an. So wie er sprach, dass passte gar nicht zu Jeff. Erst nach ein paar Sekundenbruchteilen, realisierte sie erst den Inhalt seines Satzes.
"Ich .. was?", fragte sie verwirrt und zog fragend eine Augenbraue hoch. Ihr Gehirn, das sich gerade damit abmühte, zu verstehen, dass Luc nur ein dummes Spielchen mit ihr getrieben hatte, konnte diese gegensätzliche Aussage, einfach noch nicht verdauen. Doch es dauerte nicht besonders lange, bis sie verstanden hatte.
"Du meist, du hast das nur so gesagt?", fragte sie und klang empört. Gleichzeitig hatten sich leichte Falten auf ihrer Stirn gebildet, die ebenfalls zeigten, dass sie etwas ärgerlich war.
"Aber wieso? Jeff - wie kommst du auf die Idee, mir so etwas zu sagen. Nur weil du ... weil du eifersüchtig warst. Ich würde doch auch nicht zu Leila gehen und ..."
Sie verstummte. Doch das würde sie. Eigentlich war sie auch nicht besser als Jeff, denn sie hatte sich ebenfalls alles Mögliche vorgenommen um Leila und Jeff auseinander zu stemmen. Plötzlich kamen ihr ihre eigenen Gedanken unheimlich böse vor und so beschloss sie nichts mehr zu sagen und kaute nur resigniert auf ihrer Unterlippe herum. Dann allerdings fiel ihr etwas ein, dass ihr sogar ein Lächeln ins Gesicht trieb:
"Aber .. aber das heißt. Er mag mich wirklich. Das heißt, er hat mich nicht nur geküsst, weil er nicht wollte, dass ... er mag mich!"
Sie lächelte Jeff an:
"Weißt du was - ich verzeihe dir", sagte sie und ihre Augen funkelten freudig. Sie konnte es gar nicht erwarten sich bei Lucas zu entschuldigen. Hoffentlich war er ihr nicht böse.
Doch Jeffs nächste Worte schreckten sie aus ihrem Tagtraum und machten sie etwas stutzig.
"Wie du weißt nicht, was du gemacht hast?", harkte sie nach und sah ihn etwas beunruhigt an. Wie konnte ihr Bruder einen ganzen Tag vergessen? Diese wunderliche Tatsache, lies Jo sogar die darauffolgende überhören, dass er zuerst mit Leila zusammen gewesen war.
"Hast du irgendwas genommen? Vielleicht irgendwelche Medikamente? Du musst dich doch an irgendetwas erinnern können - das gibt’s doch nicht", bohrte sie weiter. Diese Sache war schon seltsam. Jeff war nie einer von der vergesslichen Sorte gewesen, im Gegenteil, er hatte sogar die Gabe anderen seine Erinnerungen so genau und detailliert zu erzählen, dass man sie fast bildlich vor Augen hatte.
Vielleicht hat ihn Leila verzaubert, schoss es der blonden Ravenclaw durch den Kopf, doch sie verwarf die Idee gleich wieder. Das Mädchen war eine Klasse unter ihr und würde so einen Zauber nie zustanden bringen. Aber vielleicht war es ein Liebestrak gewesen - nein, dann würde er jetzt sicher nicht so klar reden.
Jo zuckte mit den Schultern. Ihre Überlegungen brachten sie nicht gerade weiter.
Also griff sie das nächste Thema auf und rümpfte gleich mal die Nase: "Muggelkunde?!", wiederholte sie. Sie fand dieses Fach extrem sinnlos und langweilig. Sie war ihr lebenslang unter Muggeln gewesen, wusste was ein Auto war und wie man ein Mobiltelefon benützte. Strom war für sie nichts Besonderes und daher interessierte es sie auch nicht einer Lehrerin zuzuhören, die ganz fasziniert davon berichtete, dass man durch das Klicken eines Schalters, Licht in einem Raum machen konnte. Wahrscheinlich war es für Kinder aus Zaubererfamilien tatsächlich ganz interessant, denn diese hatten so etwas noch nie gewesen, doch auch für sie war es leider Pflicht.
"Na toll", murmelte sie, doch wie es aussah konnten sie sich eh nicht wirklich beeilen, denn die Stimmung schlug erneut um, und so konnte keiner der beiden England-Geschwister einfach zum Unterricht marschieren.
Unter Jeffs Blick konnte Jo gar nichts anderes, als ihm alles zu erzählen. Offenbar machte sich ihr Bruder auch sofort sorgen um sie. Denn er sah sie etwas besorgt an und umarmte sie erstmal bevor er noch etwas sagte. Vorsichtig strich er ihr über die blonden Haare, die sie heute einfach zu einem lockeren Rossschwanz gebunden trug.
„Oh Jo warum hast du dich mir nicht anvertraut. Wenn alles so schlimm war.“, fragte er schließlich, doch konnte sie eine Vorwürfe in seinen Worten finden, was sie etwas beruhigte.
"Ich ... naja. Ich dachte, es wäre dumm. Und dann ... dann warst du ja nicht mehr da - im St. Mungo mein ich. Und da wollte ich dich natürlich nicht auch noch mit meinen Problemen nerven, wenn du eh schon krank warst", murmelte sie etwas verlegen - traute sich gar nicht ihm noch mal in die Augen zu schauen. Sie kam sich so dumm vor. Früher hatten sie sich immer versprochen füreinander da zu sein, auf immer und ewig. Joanna wusste selbst nicht, warum sie sich Jeff nicht anvertraut hatte. Es war komisch, da sie ja gleichzeitig doch wusste, dass sie ihm alles erzählen konnte.
Jo schluckte und fuhr sich verlegen über ihren Haarschopf.
"Bitte, bleib immer bei mir", setzte noch dazu und knuddelte sich etwas fester an ihren Bruder. Was würde sie nur ohne ihn machen? Eigentlich war er schon immer die Stütze in ihrem Leben gewesen. Immer hatte er sie wieder aufgebaut und ihr geholfen, wo er nur gekonnt hatte. In Frankreich, hatte er ihr gezeigt, wie viel Spaß das Leben sogar weit weg von ihrer Heimat machen konnte. Sie hatte ihm immer vertraut. Er war so etwas wie ihr Seelenverwandter und sie wusste oft sogar wenn er gar nicht in der Nähe war, wie er sich fühlte - wie Jeff das umgekehrt auch von ihr wusste. Er war einfach der wichtigste Mensch in Joannas Leben, und trotzdem hatte sie noch vor kurzem so schlecht über ihn gedacht. Jetzt schämte sie sich für ihre Gedanken und versteckte ihr Gesicht erneut in Jeffs T-Shirt. Hoffentlich konnte er ihr das auch verzeihen.
Dann meinte er, ihn hätte wohl auch diese seltsame Grippe erwischt, die momentan ihre Runden zog. Mittlerweile war es wohl schon eine Richtige Epidemie geworden, immerhin war sicher jeder Zweiter infiziert. Und offenbar gab es auch keine Medizin dagegen, was Jo ziemlich komisch vorkam, aber bitte.
"Und dann willst du auch noch in den Unterricht? Das kannst du vergessen, Jeff. Du musst dich ausruhen, nicht, dass sie dich noch einmal ins St.Mungo überführen müssen.", sagte sie ernst und sah ihm erneut in die Augen.
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19.01.2010, 20:22
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Jeff England 4.Klasse, Ravenclaw

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 31.08.2009 Beiträge: 65
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Jeff & Joanna
Der Junge konnte immer noch nicht verstehen warum er über den Freund seiner Schwester so schlecht geredet hatte. War es wirklich nur seine Eifersucht gewesen? Jeff wusste das es nicht nur das war, aber es schien ihm besser Joanna die Wahrheit zu verheimlichen. Der junge Herr England fand dass ein Halbblut nicht gut genug für seine Zwillingsschwester war. Genau deshalb wollte er auch einen Keil zwischen die Beiden frisch Verliebten schlagen. Das hatte er wohl erfolgreicher geschafft als er das eigentlich wollte. Jo an lügen das konnte Jeff noch nie deshalb kamen ihm die wahren Worte auch leicht über die Lippen. Dem Mädchen war es wohl kalt geworden den sie schloss das Fenster. Bevor sie sich aber zu ihrem Bruder umdrehte schaute sie in den Hof hinunter. „Was schaust du denn?“ frage der Junge seine Schwester neugierig und trat auch ein Stück an das Fenster heran. Viel Schüler waren auf dem Hogwartsgelände, doch sie waren zu weit oben um genauere Gesichter zu erkenne. Schade.
Auf ein Mal fiel dem Ravenclaw etwas anderes ein. Lange hatte er seine große Schwester nicht mehr gesehen. Nur kurz nach dem er aus dem Krankenhaus gekommen war. Was ging nur in ihr vor? „Du Joanna hast du in den letzten Zeit etwas von Nathy gehört?“ Schon oft machte sich der Junge sorgen um seine ältere Schwester. Wenn er sie länger nicht sah macht ihn das sehr traurig. Wollte sich nichts mit ihren Geschwistern zu tun haben? Auf das Gesicht des Jungen legte sich ein betrübter Schatten.
Joanna verstand erst nicht was Jeff meinte, doch als sie es begriff sah sie sauer aus und sagte etwas was den Jungen etwas verwirrte. Was hatte den bitte Leila mit dem allen zu tun? Er war doch gar nicht mit ihr zusammen oder hatte Jeff etwas verpasst. Fieberhaft versuchte der Ravenclaw sich an den gestrigen Tag zu erinnern. Er schaffte es jedoch nicht. Wie konnte es nur sein das an ganzer Tag einfach so aus seinem Gedächtnis verschwand? Egal wie sehr er sich anstrengte keinerlei Bilder erschienen in seinen Erinnerungen. Zwar hatte der Junge keine Angst doch es machte ihn etwas nervös dass er wirklich gar nichts mehr wusste. Vielleicht war da was mit Leila gewesen? Nie im Leben.
„Ja das hab ich, bin auch nur ein Mensch“ Versuchte sich der 14 Jährige zu verteidigen, das es nichts bringen würde das wusste er selbst. Er dachte kurz nach wie würde er seine Schwester besänftigen können? „Joanna es tut mir wirklich leid.“ Das mit Leila irritierte ihn immer noch. Wie kam Jo bitte auf die Kleine. Klar Leila wollte etwas von Jeff aber bisher war er noch gar nicht auf ihre Flirts eingegangen. „Mit Leila ist nicht.“ Sagte er ruhig und hoffte dass es auch wirklich so war. Da er es nicht wusste musste er einfach mal vermuten.
Es wurde wieder still im Raum. Als Joanna endlich verstand was Jeff ihr da gerade gesagt hatte wurde sie total glücklich. Den Jungen freute es seine Schwester fröhlich zu sehen, aber warum musste es genau aus diesem Grund sein? Was fand sie nur an dem Hufflepuff? Jeff konnte sich das alles nicht erklären als er im St.Mungo war da ging zu viel an ihm vorbei. Von Phoebe hatte er zwar ein bisschen was erfahren nur das brachte ihn nicht wirklich was. Ja Phoebe von der hörte man die Tage auch nicht mehr viel. Was war hier nur passiert während er nicht anwesend war.
Seine Zwillingsschwester war Jeff gar nicht böse und das machte den Jungen wirklich froh. Die andren wichtigen Leute in seinem Leben sahen so aus als würden sich nicht mehr für ihn zu interessieren deshalb bauchte er sein Schwesterchen jetzt umso mehr. „Jo du weißt gar nicht wie dankbar ich dir bin.“ Sanft nahm er das blonde Mädchen in den Arm dann drückte er sie fest an sich.
Jetzt machte sich Joanna sorgen um ihm. Genau das wollte der Blonde aber nicht. Sie sollte sich nicht auch noch den Kopf über seine Probleme zerbrechen. „Na ja ich weiß es einfach nicht, aber es fällt mir sicher wieder an. Also keine Sorge.“ Es war gut so, mehr musste darüber gar nicht geredet werden. Dachte Joanna jetzt das gleiche wie er selbst? Jeff könnte nicht Hundertprozentich sagen das er nicht mit Leila zusammen war aber glaubte daran. Was sollte er schon mit der Kleinen anfangen? Obwohl er gar nicht wollte dass sein Schwester sich Sorgen machte hackte diese immer weiter nach. „Nö ich wusste nicht das ich etwas genommen hätte.“ Oh je nicht ein Mal daran konnte er sich erinnern. Was auch immer das Problem war es musste größer sein.
Seine Zwillingsschwester fragte ihn danach welches Fach in den nächsten zwei Stunden durch genommen wurde. Jeff wusste genau das Jo Muggelkunde genau so dumm fand wie er selbst. Es war ja auch ziemlich sinnlos. Er war lebenslang unter Muggeln gewesen und wusste über so gut wie alles Bescheid was die so taten. Für einen Jungen der Muggel nicht sehr mochte war es sehr schwer unter ihnen Aufzuwachsen. Jeff fand das alles von seinen Eltern dumm. Wieso mussten sie über sein Leben bestimmten. Wenn er später mal Älter war dann würde er nie wieder in die Welt der Muggel zurück kehren vielleicht sogar Todesser werden, doch das wusste er noch nicht genau. Nathy war nach Slytherin gekommen, auch er wäre viel lieber dort gelandet. Ravenclaw war zwar ein gutes Haus, Jeff fühlte sich hier jedoch nicht richtig. Es sah so aus als würden die beiden England Geschwister heute nicht noch ein Mal in den Unterricht gehen. „So wie ich sehe hast du genau so wenig Lust wie ich.“ War es falsch seine Schwester zum Schwänzen zu animieren? Nein Jeff fand es war genau das richtige. „Denkst du auch wir sollten hier bleiben?“ Und schon war es über seine Lippen gerutscht wie einfach es doch war nicht in den Unterricht zu gehen.
Es war wirklich lange her das er Joanna weinen gesehen hatte doch es versetzte ihm in Herz einen kleinen Stich das es seiner Schwester so schlecht ging. Natürlich merkte er das etwas nicht mit ihr Stimmt das es aber wirklich so arg war wusste er nicht. In solchen Situationen wusste Jeff oft nicht wie er sich verhalten sollte, aber gerade war ihm ganz klar was Jojo brauchte. Das Mädchen versuchte sich zu erklären. Es viel ihn scheinbar schwer. „Aber Jo du weißt doch dass du zu mir kommen kannst, auf keinen Fall hättest du genervt oder der gleichen.“ Jetzt klang seine Stimme etwas beleidigt. Sie wusste dass alles doch warum war dachte sie so Sachen.
Was sein Zwilling nun sagte beruhte den Jungen sehr. „Natürlich mach ich das, aber du auch bei mir ok?“ sagte er sanft und strich der Blonden vorsichtig über das Haar. Nie würde er seine Schwester einfach im Stich lassen. Irgendwann später wenn die Beiden groß waren würden sich ihre Wege zwar trennen aber innerlich wären sie immer verbunden. „Ich steh zu dir egal was kommt.“ Fügte Jeff noch lächelnd hinzu und war wirklich froh endlich mal wieder mit seiner Schwester allein sprechen zu können.
Es war einfach leichter für ihn seine Gefühle zu zeigen wenn nur sie ihm Raum war, weil er das sonst nicht wirklich tat.
Oh je das hatte der Junge nicht gedacht seine Schwester sah ihn Böse an als er ihr sagte das er eigentlich krank war, aber da er trotzdem aufgestanden war um in den Unterricht zu gehen war sie jetzt so begeistert. Die Ravenclaw schien sich echte sorgen um ihren Bruder zu machen. „Aber mir geht es doch gut.“ In den Unterricht wollte der Junge zwar sowieso nicht mehr aber auch nicht zurück in Bett. Es war darin viel zu langweilig und Jeff war ein Mensch der nicht lange ruhig da liegen konnte. Wie also sollt er einen ganzen Tag im Bett überleben. „Jo du hast zwar recht und ich will da auch nicht mehr hin aber das kannst du mir nicht antun.“ Der Junge wusste genau wie stur seine Schwester sein konnte. Ein bisschen Angst davor wirklich ins Bett zu müssen hatte er schon. Auf ein Mal über kam ihn ein starker Hustenanfall schützend nahm er die Hände vor den Mund. Was er in seiner Handfläche sah macht ihm bedenken. Beim Husten war Blut mir heraus gekommen. Damit Joanna es nicht sehen konnte wischte er es schnell in eins seiner schon benutzten Taschentücher. Sie sollte sich wirklich nicht noch mehr Gedanken über seine Gesundheit machen, bald würde er wieder gesund sein da war sich Jeff ganz sicher.
Der Junge setzte sich schwach auf die Couch die neben ihm stand. Sollte er vielleicht doch ins Bett oder sogar auf den Krankenflügel? Wäre es nicht besser nachdem er sogar Blut gehustet hatte? Nein, nein es war alles okey versuchte sich der hübsche Blonde ein zu reden. „Mach dir keine Sorgen Jeff“ sagte er ganz leise zu sich selbst so dass es Jo nicht verstehen konnte. Sie hatte ihm auch viel verheimlicht warum sollte er das gleiche denn nicht auch tun? Es war besser für sie das wusste Jeff ganz genau.
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Zuletzt bearbeitet von Jeff England am 02.02.2010, 00:17, insgesamt einmal bearbeitet |
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24.01.2010, 00:30
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Joanna England 4.Klasse, Ravenclaw

Anmeldungsdatum: 01.11.2008 Beiträge: 820
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j oanna && jeff
Blau auf Grau. Immer und immer wieder. Herbst war die Jahreszeit, die Joanna mit Abstand am allerwenigsten mochte. Im Sommer oder Frühling war es draußen schön warm und bunt, im Winter konnte man Eislaufen gehen - was für Jo eines der schönsten Dinge der Welt war. Aber der Herbst war einfach nur trostlos und traurig. grau und gleichgültig. Mit einem leisen Seufzen ließ sie ihren Blick noch ein paar Mal, über die Ländereien schweifen. Doch so sehr sie sich auch bemühte, sie konnte die Pünktchen da unten nicht identifizieren. Es war unmöglich, was das Mädchen ein bisschen frustete. Mit ein paar kräftigen Luftzügen, lieferte sie ihrer Lunge, das letzte Bisschen der frischen, kühlen Luft, ehe sie das Fenster ganz schloss. Jeff hatte sich zwischenzeitlich auch zu ihr gesellt und starrte nun auch auf die trübe Landschaft und die Leute, die wie kleine Püppchen wirkten. Offenbar hielt auch er nach jemandem Ausschau. Die Blonde versuchte dem Blick ihres Bruders zu folgen, doch das gelang er nicht, da sich seine Augen schnell über die Außenwelt bewegten.
Ob er nach Leila Ausschau hielt?, schoss es Jo sofort in den Kopf. Nachdenklich und auch etwas angespannt zog sie das Louis Vuitton - Haarband aus den seidigen, blonden Haare, nur um sich den Zopf erneut zu binden.
Doch Jeff erlöste sie glücklicherweise, indem er sich nach Nathalie erkundigte. Damit war auch klar, dass er nach der gemeinsamen großen Schwester der beiden Ausschau gehalten hatte. Leider wusste Jo aber auch nicht mehr als ihr Zwilling und schüttelte nur traurig den Kopf: "Leider nicht. Es läuft momentan nicht so toll mit uns", gab sie leise zu und starrte traurig zu Boden. Tatsächlich hatte sie mit Nathy schon länger nichts mehr zu tun gehabt, was sie auch ziemlich traurig machte. Ihre große Schwester, war genau wie Pheobe immer eine Bezugsperson in ihrem Leben gewesen.... und jetzt schienen beide einfach weg zu sein.
'Slipping Through my Fingers', dachte sie traurig, in Gedanken ein Lied, dass sie einmal in einem Film gehört hatte. Jah, so in etwa fühlte sie sich, als würde ihr alles einfach aus dem Fingern, aus dem Griff rutsch, und für immer verschwinden. Schwach kämpfte sie mit den Tränen, und blinzelte die Flüssigkeit weg - wie lange sollte sie noch die Starke spielen?
Nun wo die Sache mit Lucas geklärt war, fiel es Joanna etwas leichter, über die ganze Sache nachzudenken. Sie hoffte bloß, dass Luc ihr auch verziehen würde, immerhin hatte sie sich ziemlich blöd angestellt, wenn sie jetzt so darüber nachdachte. Ziemlich peinlich, eigentlich, was sie ihm alles an den Kopf geworfen hatte, nur wegen einer dummen Eiferschuchtsgeschichte. Dennoch sagte Jo nichts weiter und konnte auch nicht weiter böse auf ihren Bruder sein, immerhin hätte sich auch alle Register ausgefahren, um Leila und Jeff zu trennen. Genau beim Namen der Jüngeren schrak Jo auch wieder aus ihren Gedanken heraus. Sie hatte auf ihre Hände herunter gestarrt, die in ihrem Schoß lagen, und so wieder nicht mitbekommen, dass Jeff einen etwas verwirrten Gesichtsausdruck aufgesetzt hatte.
„Mit Leila ist nichts.", ertönte es jetzt plötzlich und Jo erstarrte in ihrer ganzen Bewegung. Ihr Atem stockte und sie traute sich erst gar nicht den Kopf zu drehen, in der Angst aus einem Tagtraum zu erwachen?
"Wie meinst du da?", fragte sie, als sich ihr motorisches Nervensystem doch dazu entschloss sich wieder zu bewegen. Sie war verwirrt. Alles in ihr war darauf Eingestellt gewesen, dass die Sache zwischen Leila und dem Ravenclaw schon in vollem Gange war - und jetzt das? Wie bitte?
Es war zwar eine erfreuliche Nachricht, aber momentan glaubte Jo noch an einen dummen Witz. Warum ihre Welt in letzter Zeit auch aus einem Gerüst dummer Witze zu bestehen schien... ?
"Du hast echt nichts mit Leila?", fragte sie noch einmal, nur um ganz, ganz sicher zu gehen, und fuhr sich gleichzeitig etwas resigniert durch die Stirnfransen.
Angestrengt versuchte sie herauszufinden, wie sie überhaupt auf die Idee gekommen war, dass da etwas lief. War es nicht Leila selbst gewesen, die das Behauptet hatte? Jo schüttelte langsam den Kopf, dann erst sah sie wieder zu ihrem Bruder hoch. Strahlend. Der Tag schien sich eindeutig zu verbessern.
Allerdings änderte sich diese Einstellung gleich wieder, als Jeff tatsächlich nicht wusste, ob er etwas genommen hatte oder ob überhaupt etwas passiert war.
"Das ist seltsam!", sagte das Mädchen nachdenklich, mehr zu sich selbst, als zu jemand anderem und lies in ihrem Kopf noch einmal die Möglichkeiten durchrattern, die dazu führen konnten, dass Jeff echt nichts mehr wusste. Dabei ließ sie natürlich ein paar sorgsam aus. Wie zum Beispiel sollte ihr Bruder in einen Imperius-Fluch geraten sein? Die Möglichkeit musste sie also gar nicht in Betracht ziehen. Mit gerunzelter Stirn überlegte sie weiter, kam allerdings auf keinen grünen Zweig, weshalb sie das Ganze für kurze Zeit in ihren Hinterkopf verbannt um sich dem Thema 'Unterricht' zu widmen. Offenbar hatte Jeff auch keine Lust, da er sie glatt zum schwänzen aufforderte.
Normalerweise tat Jo so etwas zwar nicht, aber sie war sowieso zu unmotiviert, um jetzt noch nach unten zu gehen.
"Gut", stimmte sie also zu und lies sich etwas tiefer in ihren Sessel sinken. Zu einer Gewohnheit werden sollte das nicht, dass wusste sie, aber heute war einfach nicht ihr Tag - außerdem zweifelte sie stark daran, Pheobe oder wen anderen dort zu treffen. Ganz nebenbei hatte sie sowieso schon gute 5 Stunden verpasst, da kam es auf eine mehr oder weniger nun auch nicht mehr an. Natürlich war sie gut darin all diese Dinge so zurechtzuschnippeln, dass sie eine Kugelfeste Ausrede, sich selbst gegenüber, hatte, um nicht in den Unterricht gehen zu müssen.
Davon stimmte aber auch einiges. Ihr Tag war es nämlich wirklich nicht, dass merkte sie vor allem, als sie Jeff alles erzählte. Ihr war so zum heulen zu Mute, dass sie bald gar nicht mehr anderes konnte, als richtig drauf los zu heulen. Sie hatte das so lange zurück gehalten. Doch jetzt konnte sie vor Schluchzen fast nicht mehr reden.
"Ich ... ich weiß jah, dass es sich dumm anhört, und jetzt wenn ich es sage, hört es sich noch dümmer an, aber ich komm mir einfach so blöd vor", stammelte sie, während sie ihre Hände auf ihr Gesicht drückte. Jo tat das schon immer. Sobald sie weinte, war mindestens eine Hand im Gesicht um das schlimmste zu verdecken. Die letzte Zeit war einfach schlimm gewesen, doch erst jetzt fiel Jo auf, dass sie schon lange nicht mehr so geweint hatte. Klar, sie hatte wegen Lucas geheult, aber das war anderes gewesen, jetzt schien ein riesiger Brocken aus ihr zu schweben. Sie fühlte sich viel leichter und das obwohl sie fast nicht reden konnte, weil sie so schluchzte.
"Ich kann mir ja selber ni ... nicht erklären, w .. warum ich so dur - cheinander bin. Es ist einfach - ich kann nicht anderes", Jo wirkte verlegen, sie mochte es nicht zu weinen, doch es tat gut. Alles was sich in letzter Zeit angestaut hatte, schien sich nun abzubauen.
"Alles rutscht weg. Ich hab so unglaublich A .. Angst euch alle zu verlieren, dass es mich wahnsinnig macht. Ich habe keinen u .. und ich kann einfach nicht v .. verstehen, warum es so ist. Jede Freundschaft scheint einfach so zu zerbrechen. Schau dir E .. Emme an. Was wen es mit Pheobe gleich läuft und dann mit N ... Nathy und d - ir?", verzweifelt kramte sie in ihrer Tasche nach einem Taschentuch und wischte sich damit die Augen. Langsam spürte sie die Tränen weniger werden. Unglaublich, wieviel man davon in so kurzer Zeit verbrauchen konnte. Schweigend sah sie auf das Taschentuch, das nun ganz schwarz von ihrer Mascara war und fragte sich, wie es überhaupt zu so einem riesigen Dilemma hatte kommen können.
Und schon lag sie wieder in Jeffs Armen.
„Natürlich mach ich das, aber du auch bei mir ok?", versprach er ihr und Jo wurde wieder etwas leichter ums Herz. Jeff - ihr Jeff - musste ihr bleiben. Was sollte sie nur jemals ohne ihn tun?
Dann erst nickte sie und murmelte - wohl etwas unverständlich: "ich bin immer da, für d .. dich", in sein T-Shirt.
Nachdem sie sich wieder einigermaßen beruhigt hatte, schien es Jeff beinahe sogar schlechter zu gehen. Er hatte einen Starken Hustenanfall, wollte aber trotzdem nicht ins Bett, geschweige denn in den Krankenflügel gehen.
"Stell dich nicht so dumm an. Besser du liegst jetzt und erholst dich ein bisschen, als wenn du dann für längere Zeit liegen musst, weil dich die Grippe voll erwischt hat. Du musst doch selber sehen, dass es jetzt gescheiter ist!", redete die Blonde auf ihn ein. In der Hinsicht fühlte sie sich immer etwas verantwortlich für den Jungen und war auch immer recht mütterlich. Ganz nebenbei wollte sie ihn ja auch nicht schon wieder ans St. Mungo verlieren.
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25.01.2010, 23:11
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Jeff England 4.Klasse, Ravenclaw

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 31.08.2009 Beiträge: 65
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Jeff & Joanna
Nie dachte er daran dass sein Tag so anfangen würde. Eigentlich wollte er heute Morgen in den Unterricht. Später dann zusammen mit irgendwelchen Freunden streiche aushecken. Aber es war alles nicht so gekommen wie er gedacht hatte. Die Zwillinge standen nun vor einem der Fenster im Gemeinschaftsraum und schauten hinunter. Jeff suchte Nathy fand sie aber nicht, vielleicht waren sie einfach zu weit oben. Seine ältere Schwester entfernte sich immer mehr von ihm wie auch von Joanna. Was war nur so schlimm das sie nicht mit den beiden Jüngeren darüber reden konnte. Früher da war alles ganz anders. Die Drei hielten wie Pech und Schwefel zusammen. Wie sehr er die Zeiten doch vermisste bemerkte Jeff heute das erste Mal. Seine Blicke wanden sich auf den blonden Haarschopf seiner Schwester. Das Wetter schien nicht mehr besser zu werden, es wiederspiegelte seine Stimmung. So grau und traurig wie es war. Auch in dem Ravenclaw war es grau. Die Gefühle die er immer wieder versucht hatte zu unterdrücken kamen hoch. Jo brauchte das jetzt nicht also riss er sich zusammen um ihr keine Last zu sein.
Joanna war wirklich seine letzte Hoffnung gewesen doch aus sie wusste nichts über die gemeinsam große Schwester. Die Beiden hatten wohl ein paar Auseinandersetzungen gehabt während er im Krankenhaus lag. „So kann das doch nicht weiter gehen.“ Stellte er bedrückt fest und ließ den Kopf hängen. „Irgendwie lassen uns in den letzten Tagen alle hängen.“ Wurde ihm trauriger weiße klar. Von Phoebe war auch keine Spur mehr. Wollte sie nichts mehr mit den Zwillingen zu tun haben? Wie sehr es Jeff verletzte das die gleichaltrige ihn Mieth wusste niemand. Vor dem langen Aufenthalt im St.Mungo war er sogar in sie verliebt gewesen. Sollte er Joanna nach dem Mädchen fragen? Ob sie wohl wusste wo sie war. „Und hast du etwas von Phoebe gehört.“ Er schaute sie fragend an, aber es schien ihm ziemlich sinnlos seine Schwester damit zu nerven. Seine Gefühle für die hübsche Ravenclaw waren noch da. Langsam gab er auf zu versuchen es ihr zu gestehen. Verletzt werden wollte er nicht.
Warum musste Jo ihn so verwirren in dem sie ihm Vorwarf dass er etwas mit Leila Krum am Laufen hatte. Nie hätte er nur daran gedacht mit der Jüngeren zusammen zu kommen. Sein Herz schlug zwar für ein Mädchen, doch das war sicher nicht die kleine Krum. Er musste zu geben die Kleine versuchte immer wieder mit ihm zu flirten, bisher war er aber noch nie darauf eingegangen. Wenn Jeff so überlegt musste er leicht Lächeln. Joanna war wohl genauso eifersüchtig wie er auch auf Lucas gewesen war. Bestimmt war sie ihm deshalb nicht sauer. Leider aber hatte der Junge eine Grund eifersüchtig zu sein und sie nicht. Wenn es wirklich soweit kommen würde das er Joanna an einen andren Typen verlieren würde dann wäre Jeff zu allem Bereit. Es klang verrückt, war aber die Wahrheit. So würde er werden wenn wirklich jemand kommen würde der ihm Jo wegnehmen würde. Lucas war okey dass Verstand Jeff jetzt auch. Der Junge liebte seine Schwester und tat ihr gut. Was wollte man mehr? Seine Schwester für sich alleine zum Beispiel. Schwer war es für ihn wirklich los zu lassen.
Die Blonde wollte ihm nicht recht glauben was er ihr gerade gesagt hatte. Jeff fand es lustig seine Schwester so verwirrt zu haben. Wie kam sie nur auf diesen dummen Gedanken. „Nein ich will wirklich nichts von ihr. Nur sie etwas von mir.“ Er fand es schön von einem Mädchen angehimmelt zu werden doch das musste Jo ja nicht wissen. Dann würde sie nur unsicher werden, das wollte Jeff nicht riskieren. Langsam verstand seine Zwillingsschwester was er ihr gerade gesagt hatte. „Genau Joanna da ist nix. Wer hat dir so einen Quatsch erzählt?“ Mit seine Kulleraugen schaute er sie fragend an. Welcher Schlaukopf verbreitete so ein doofes Gerücht. Hatte Leila irgendetwas falsch verstanden? Jeff dachte nach ob er ihr irgendwas gesagt haben könnte was sie davon ausgehen ließ das er etwas von ihr wollte, doch ihn viel nichts ein. Phoebe war das Mädchen das sein Herz erobert hatte. Sie würde nie etwas davon erfahren, aber Jeff würde sie nie nicht lieben. Das Mädchen schien doch noch auf dem Schlauch zu stehen. Der Ravenclaw schüttelte sie sanft an den Schultern. „ Ich will nix von Leila. Mein Herz Schlägt für eine Andre verstehst du Jo.“ Upps was war ihm den da heraus gerutscht. Noch niemanden hatte er davon erzählt dass er verliebt war. Es sollte doch keiner erfahren. Hoffentlich würde Jo jetzt nicht alles wissen wollen. Über Gefühle sprach der Junge nicht gern den er hasste es zu zugeben das ihm an jemanden etwas liegt. „Ich weiß doch dass du Leila nicht magst. Dir zu liebe würde ich nie mit ihr zusammen kommen.“ Versuchte Jeff schnell abzulenken bevor Joanna noch auf die dumme Idee kam weiter zu fragen. Da er ganz genau wusste dass die beiden Ravenclaw sich manchmal in den Haaren hatten war es für ihn schon immer selbstverständlich gewesen nicht so viel mit der Jüngeren zu tun. Klar er redete mal mit ihr, Jeff fand Leila ganz nett, aber Jo zu liebe würde er einfach alles tun. Warum wusste sie das bitte nicht mehr? „Du müsstest doch wissen dass ich dir das nie antun würde.“ sagte er mit gespieltem Empören und verwuchelte Joannas weiches blondes Haar. Kurz danach drücke er sie sanft an sich um ihr etwas ins Ohr zu flüstern. „Du und Nathi seit die einzigen Mädchen für mich.“ Ein fröhliches lächeln erschien auf seinen Lippen als er sein Schwesterchen wieder los ließ. Wenn man nicht wüsste das Joanna und Jeff Geschwister sind dann hätte man eben fast denken können er wäre ihr Verehrer, aber so war es zum Glück nicht. Er liebte Joanna so sehr als Schwester. Nie mehr würde er sie oder Nathalie her geben. Nicht mal für das ganze Geld der Welt.
Das Thema welches sie gerade hatten gefiel Jeff nicht. Joanna sah viel zu besorgt aus. Er würde sie einfach ein bisschen anflunkern damit sie sich den kleine Kopf nicht darüber zerbrach was mit ihm in den letzten Tagen los war. „Ich habe doch eine Tablette genommen. Gegen Kopfschmerzen.“ Er verstummte kurz. Es klang glaubhaft was er da sagte. Jo würde es ihm sicher abkaufen. „Vielleicht hat die diese Nachwirkungen.“ Sein sanftes Lächeln sah echt aus und die Blonde schien es ihm abzukaufen. Gut so sie wollte sich wirklich keine Sorgen machen da sie selbst in einem labilen Zustand war.
Zu seiner Freunde stimmte Jo dann auch ein den Unterricht heute einfach mal sausen zu lassen. Es würde sowieso total langweilig werden. Jeff hatte zwar fest vorgehabt hin zu gehen aber jetzt war es beschlossene Sache. Wenn seine Schwester wollte würde er sich freuen noch ein bisschen Zeit mit ihr zu verbringen. „Wenn du magst dann überbrücke ich die Zeit auch und bleibe hier bei dir?“ Schlug er fröhlich vor. Es war ihm wichtig mit seinen Geschwistern zusammen sein zu können. Jede frei Minute versuchte er für die Mädchen zu opfern aber das mit ganz viel Freude und wohl wollen.
Sie stotterte etwas Unverständliches. Jeff musste genau hin hören damit er verstand was Jo meinte. Das Schluchzten wollte gar nicht mehr aufhören, doch der Junge ließ sie weinen. Sanft hatte er sie an sich gezogen damit nicht alle sehen konnten wie schlecht es ihr ging. „Du bist nicht blöd.“ Sagte er leise als er endlich verstand was sie sagen wollte und streichelte ihr beruhigend über den Rücken. Weitere Satzbrocken kamen aus ihrem Mund geströmt. Der Junge musste sich zusammen basteln was sie sagte. Die Tränen erstickten beinahe die sonst so schalende Stimme von Joanna. „ Es ist doch nicht schlimm. Jetzt bin ich bei dir.“ Beruhigend redete Jeff auf seine Schwester ein. Wenn sie so weiter Weinen würden dann vertrocknete sie ihm vielleicht noch. Seine Sorge um sie hatte sich bestätigt. „Mich verlierst du nie Jo und das mit Nathy und Phoebe bekommen wir wieder hin. Ich bin für dich da Kleine.“ Wie schlimm es wohl gewesen sein muss als er weg war. So viel hatte er verpasst was eigentlich sehr wichtig war. Bald würde Jeff alles klären damit Joanne endlich wieder glücklich sein konnte wie sie es verdient hatte. „Ich verspreche dir alles wird gut.“ Wenn er was versprach dann war das auch so.
Langsam ging es ihr besser, als Jeff ihr auch noch versprochen hatte immer für sie dazu sein, was er sowieso vorgehabt hat beruhigte sich die Ravenclaw langsam, auch sie versprach ihm immer für ihn dazu sein und Jeff glaubte Joannas Worten. Seine Augen glitzernden vor Freude und ein schwaches Lächeln bildete sich auf seinen Lippen. Es ging ihm nicht gut. Das spürte er total. Warum musste er auch nur Krank werden, im Moment konnte der Junge das gar nicht gebrauchen.
Der Hustenanfall steckt ihm immer noch in den Knochen zum Glück saß er wieder den seine Füße wurden auf ein Mal sehr schwach. Sie hätten ihn nie getragen. Jo fing an zu meckern weil er so stur war, doch ihm war ihre Meinung egal. Auf keinen Fall würde er sie jetzt einfach allein lassen. „Es ist schon okey. Außerdem möchte ich mit meiner Schwester zusammen sein.“ Seine Stimme wurde ruhiger. Vielleicht nervte er sie? War das zu denken? Jetzt wo Jeff ihr gesagt hatte das die Gesichte über Lucas gelogen war vielleicht hatte sie gar keine Lust mehr auf ihn. Der Blonde wurde leicht wütend. „Du kannst gern zu deinem Schatzi abziehen.“ Sagte er ironisch spürte aber sofort wie gemein und falsch das gewesen war. „Sorry Jo.“ Vorsichtig wie du mit deiner Schwester umspringst Mister England. _________________
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02.02.2010, 00:17
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Lucas Gaston 5.Klasse, Hufflepuff

Anmeldungsdatum: 14.06.2009 Beiträge: 32
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Lucas ; Jeff ; Joanna
Lucas saß im Hufflepuffgemeinschaftsraum, er war erkältet und wie, dieser verdammte Virus hatte auch ihn erwischt. Warum jetzt ? Wo doch sowieso alles schief lief. Luc hatte sehr starke Kopfschmerzen und er langweilte sich zu Tode. Was sollte er jetzt machen, eigentlich könnte er doch ein wenig rausgehen und seine Zeit vertreiben, die frische Luft würde ihm bestimmt gut tun. Mit diesem Gedanken stand der Hufflepuff auf und nahm seine Jacke. Er sah noch mal in den Spiegel der im Gemeinschaftsraum hing, er sah wirklich sehr blass aus, naja er würde ja eh niemandem über den Weg laufen. Hoffentlich würde er nicht gleich umfallen oder so, denn ihm war wirklich sehr schwindelig, aber er hielt es hier auch nicht länger aus, es war einfach verdammt ätzend. Außerdem war Luc sowieso sehr gereizt, wegen den Sachen die passiert waren, wegen Joanna. Wie konnte sie das nur tun ? Wie konnte sie nur sowas sagen, er wra so lange mit Lily befreundet und er hatte noch nie den Gedanken gehabt, wie es wäre mit ihr zusammen zu sein. Aber er war in Jo verliebt und das schon sehr lange, aber nein sie hatte ihm nicht mal zugehört, sie war so ausgerastet und abgehauen. Und alles doch nur wegen ihrem Zwillingsbruder. Eigentlich gab es keinen Menschen den Lucas hasste, nein sowas war nichts für ihn, er sah immer das postitive in allem und jedem. Aber heute hasste er Jeff einfach, er hasste ihn dafür, dass er alles kaputt machte. Okay, es konnte sein, dass er gar nichts damit zu tun hatte, aber das interessierte Lucas nicht, sien Gefühl sagte ihm, dass Jeff Joanna eingeredet hatte, dass er was mit Lily hatte oder so. Außerdem wusste Lucas auch, dass er ihn nicht leiden konnte, nur weil er ein Halbblut war, dies machte Lucas noch wütender. Ohne zu bemerken wie, war Lucas schon auf den Ländereien, er atmete die kühle Luft tief ein und versuchte an etwas anderes zu denken, sich ab zu reagieren und einfach nicht mehr an Joanna zu denken, leider funktionierte das nicht, immer wieder kamen ihm ihre schönen blonden Haare und blauen Augen in seine Gedanken und er wurde immer wütender. Warum nur ? Warum wurde er so sauer, er war noch nie so wütend gewesen. Er musste die beiden einfach finden. Am liebsten würde er sich jetzt mit Heff duellieren, ihm beweisen, auch wenn er ein Halbblut war, dass er besser und stärker war als er.
Lucas lief die Treppen zum Ravenclawgemeinschaftsraum hoch, in der Hoffnung, dass sie da waren, normalerweise hatten sie jetzt unterricht, aber vielleicht hatte er ja Glück, vielleicht könnte er jetzt ihm seine stärke zeigen, ihm zeigen wie sehr er ihn hasste. Als er oben ankam, musste er sich kurz hinsetzen, er war viel zu schnell gelaufen und rang nach Atem. Eigentlich fühlte Lucas sich total kaputt, aber seine Wut machte alles wieder wett. Er würde Jeff zeigen, dass so ein auch wenn er reinblütig war, trotzdem schwächer war, als ein Halbblut. Als der Hufflepuf wieder regelmäßig und normal atmete stellte er sich vor die Tür des Ravenclawgemeinschaftsraumes. Die Frage war ziemlich leicht zu beantworten, hatte er diesmal doch echt Glück gehabt. Die Tür öffnete sich und Lucas ging in den Gemeinschaftsraum. Es schien so, als ob heute sein Glückstag wäre, denn da waren sie, alle beide. Joanna und Jeff. Wütend schaute er Jeff an, jetzt hasste er ihn nur noch mehr. Wie die beiden da saßen. Wahrscheinlich machte sich Jeff über ihn lustig, aber jetzt würde er nichts mehr zu lachen haben. Nein. Lucas zückte sienen Zauberstab und ohne was zu sagen richtete er diesen auf Jeff. Luc sah ihn hasserfüllt an. Wie konnte man seiner Schwester nur sowas antun ? Schließlich hatte Jeff sie durch diese Aktion doch noch trauriger gemacht oder nicht ? Doch das hatte er, sie war nämlich sehr traurig gewesen, sauer, aber auch sehr traurig. Aber Lucas versuchte nun Jo nicht zu beachten, denn er wusste, dass sie seine Wut lindern würde, aber das wollte er nicht, er wollte Jeff einfach nur verletzen.
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14.03.2010, 17:04
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