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Haus von Mr. Ramos


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Juan Ramos
Todesser


Geschlecht: Geschlecht:männlich
Anmeldungsdatum: 28.06.2008
Beiträge: 222
Wohnort: Little Wolsingham

Beitrag Titel: Antworten mit Zitat



MISS DORMER && MISTER RAMOS
'Once upon a time'


    Der Anblick Allisons erschlug ihn nicht mehr so wie noch vor ein paar Wochen, als er sie mitten in der Nacht wiedersah, damals war einer seiner schlimmsten Albträume wahr geworden. Inzwischen hatte er sich insgeheim schon mit ihrer Anwesenheit abgefunden, auch wenn ein Teil von ihm misstrauisch war. Er würde es vorerst sicher nicht zugeben, aber es war wahrscheinlich richtig gewesen, dass sie wiedergekommen war.
    Er nahm ihr den Mantel ab, legte ihn sanft auf dem Eingangssofa ab und schenkte Allison ein Lächeln. Sie hatten sich mal so gut gekannt, waren sich so nahe gewesen und nun wusste der Mann oft nicht, wie er sich der schönen Blondine gegenüber verhalten sollte, es war einfach zum Verrückt werden.
    „Ich kann mich nicht beklagen.“ Erwiderte er, nach einem schnellen Blick durch das leere Haus, das ihm momentan so riesig vorkam. „Und dir? Hast du dich schon gut eingelebt?“ War sie vielleicht wegen Adriana hier? Oder nur so, wegen ihm?
    „Gute Idee, lass uns in die Küche gehen.“ Wieder zeigte er ein Lächeln, wie früher konnte er sich noch so sehr daran versuchen, ihre Art brachte den braunhaarigen Todesser zum Grinsen. Die Küche besuchte Juan recht selten, das Essen ließ er sich meist zubereiten und wenn dann frühstückte er meist nur dort. Da Adriana, als sie noch Schülerin war, immer im Schloss war und einen Hang zum länger schlafen entwickelt hatte, hatte es sich der Todesser angewöhnt sein Frühstück schnell zu essen.
    Er zeigte der jungen Frau den Weg bis hin zur Küche, die sich neben dem Wohnzimmer befand. Er schnippte mit den Fingern und einer der Küchenelfen tauchte auf. „Zwei Kaffee, meinen wie immer und …“ Unschlüssig blickte er Allison an, ja wie war ihre Angewohnheit? Noch immer wie früher, vor mehr als 10 Jahren? Während er sie ihren Kaffee bestellen ließ, setzte er sich an den kleinen Frühstückstisch und wartete auf seine frühere Geliebte. Sie wirkte ihm manchmal so vertraut, als ob sie sich all die Jahre nicht verändert hätte und dann entdeckte er doch Facetten an ihr, die sie ihm wieder völlig fremd erschienen ließen. „Hattest du vor Adriana zu sehen?“ erkundigte er sich schließlich nach ein paar schweigsamen Sekunden. „Ich bin ehrlich gesagt etwas überrascht, positiv gemeint, dass heute jemand hierher kommt.“ Fügte er hinzu und nahm einen Schluck seines Kaffees, den der Elf soeben gebracht hatte.

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JUAN JULIO RAMOS | THIRTY-SIX | DEATHEATER
SINGLE BUT ALTHOUGH NOT REALLY ALONE



13.01.2010, 23:41
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Juan Ramos Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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13.01.2010, 23:41
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Allison Dormer
Todesser


Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 21.07.2009
Beiträge: 165

Beitrag Titel: Antworten mit Zitat


Juan Ramos & Allison Dormer
"And if it could be like before?"



    Es sah wirklich so aus als währe niemand außer Juan in dem großen Haus. Die Stimme konnte einem fasst Angst machen. Der brünette Mann nahm ihr sehr höflich den Mantel ab und schmiss ihn leicht fertig über den hübschen Sessel der im Flur stand. Vor zwei Tagen wimmelte es hier nur so von Leuten und eigentlich dachte Allison auch heute wäre viel los hier da Juan ja der Anführer der Todesser war die hier lebten. Wie man sich doch irren konnte. Hätte die Blonde das gewusst dann stände sie vielleicht gar nicht in seiner Wohnung. Alleine mit ihm zu sein war ein komisches Gefühl das sie nicht beschreiben konnte. Der Spanier lächelte freundlich. Es war alles so vertraut aber auch so anders. In den letzten Jahren war so viel geschehen. Ewig lang war es her dass Allison Juan überhaupt gesehen hatte. Für ihren Geschmack viel zu lange. Wenn sie nur gekonnt hätte dann wäre sie schon viel früher zurück gekehrt, doch warum daran denken an der Vergangenheit konnte man nichts mehr ändern.

    Allison fand es schön das es Juan gut gehen zu schien. Er stellte ihr eine Gegenfrage auf die sie wohl antworten musste. Kurz dachte sie nach. Es ging ihr gar nicht gut aber das ging dem in die Jahre gekommen Mann nichts an, außerdem war sie nicht hier um ihm die Ohren voll zu heulen. So eine Art Mensch war Allison nicht. Sie mimte immer die starke Kämpferin und das hatte sie mit den Jahren hart gemacht. „Schön das freut mich. Ja danke mir geht es wirklich gut.“ sie machte eine kurze Pause und schaute Juan etwas verträumt an. Wo war sie nur wieder mit ihren Gedanken, auf jedem Fall nicht bei ihrem Gespräch. „Ich habe mich jetzt hier nieder gelassen und mir ein kleines Apartment gekauft. Es ist echt hübsch. Du kannst mich gern mal besuchen kommen.“ Warum bot sie ihm das bitte an? Sie waren noch nicht mal Freunde. Obwohl sie eine gemeinsame Vergangenheit hatten die auch Folgen hatte würde Allison nie das recht haben Juan wie einen guten Freund zu behandeln. Hier in diesem kleinen Dorf hatte sie niemanden und fühlte sich deshalb auch sehr allein. Ob es sich mit der Zeit bessern würde das wusste sie nicht, doch zurück nach Kanada könnte die hübsche Frau auch nicht. Ihr Leben war ziemlich kaputt gegangen auch wenn sie jetzt endlich nach Jahren des Horrors frei war. Etwas ganz neues aufzubauen und das ganz allein war wirklich schwer. Sowieso für Allison die eigentlich immer verwöhnt wurde. Nie in ihrem Leben musste sie für irgendetwas einen Finger krumm machen.

    Eine ganze Weile war sie tief in ihren Gedanken versunken und hatte gar nicht bemerkt dass Juan ihr den Weg zur Küche zeigte. Er fand die Idee einen Kaffee zu trinken gut. Jetzt folgte Allison stumm. Umso mehr sie ihrer momentanen Situation bewusster war umso schlimmer fand sie es. Wieso war es auch so schwer einfach mal den Kopf ab zu schalten und einfach alles laufen zu lassen. Bisher ging es ihr doch noch gut. Der Spanier rief einen Küchenelf damit dieser den Kaffee vorbereiten konnte. „Meinen bitte mit einem Löffel Zucker“ sagte die hübsche Frau hilfreich als Juan mitten im Satz stoppte. Genau wie früher trag sie ihren Kaffee immer noch ohne Milch. Es war klar gewesen das es dem Brünetten nicht mehr ein fiel und es war nicht schlimm. Sie setzte sich zu ihm an den Tisch. Die Küche war eher kühl, die anderen Räume wurden viel liebe voller eingerichtet aber vielleicht war das auch so weil Juan selbst nicht kochte? Allison hatte keine Ahnung ob er es tat für sie hatte er es nie gemacht. Dafür waren beide auch viel zu verwöhnt von ihren Eltern. Der hübsche Mann fragte sie nun nach dem Grund warum sie hier war. Es war Allison etwas peinlich zuzugeben dass sie gar nicht wegen ihrer gemeinsamen Tochter hier war. „Nein eigentlich nicht. Sicher hätte es mich gefreut sie zu sehen. Ist sie den nicht da?“ sie verstummte kurz sollte sie wirklich die Wahrheit sagen? Juan würde es sicher lächerlich finden. „Ich bin nur gekommen weil ich mich so alleine Gefühlt habe.“ Es fiel ihr wirklich schwer sich in dem Dorf zu Recht zu finden und viele Leute hatte sie auch noch nicht getroffen mit denen sie sich treffen könnte wenn sie die Einsamkeit erdrückt. Juan fügte hinzu das er darüber überrascht war besuch zu bekommen und die Blonde hatte Angst ihn bei irgendetwas gestört zu haben. „Hab ich dich bei irgendetwas wichtigen gestört. Du hast sicher viel Arbeit. Ich kann auch wieder gehen wenn es dir nicht passt.“ Treu doof schaute sie ihn an. Wie dumm ihr verhalten doch gerade war. Sicher hätte er etwas gesagt wenn sie unpassend gekommen wäre. Sie würde ja gleich seine Reaktion sehen. Allison hatte die Befürchtung ihr Mak up könnte verschmiert sein und sie angelte sich aus ihrer Taschen einen kleinen Handspiegel um sich an zu sehen. Wie früher war sie noch genau so eitel. Als sie sah dass noch alles saß steckte sie den Spiegel wieder weg. Der Elf brach die beiden Kaffee. Allison bedankte sich bei dem Kleinen, dann nahm sie ihre Tasse um einen Schluck des heißen Gesöffes zu trinken. „Mhh schmeckt der gut.“ Sagte sie fröhlich und lächelte Juan glücklich an. Wenn sie nicht allein war fühlte sie sich viel besser. In ihrer Wohnung hatte sie Angst. Immer noch jagten die Anhänger von ihrem toten Ehemann hinter ihr her um sie zurück zu holen in das Gefängnis in dem sie so lange leben musste.

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18.11

MY LITTLE TREASURE AND THE LOVE THAT ONCE WAS
EVERYTHING FOR ME.
14.01.2010, 00:37
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Allison Dormer Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Juan Ramos
Todesser


Geschlecht: Geschlecht:männlich
Anmeldungsdatum: 28.06.2008
Beiträge: 222
Wohnort: Little Wolsingham

Beitrag Titel: Antworten mit Zitat



MISS DORMER && MISTER RAMOS
'Can you bring back the stolen years?'


    Wachsam beobachtete der Spanier jede Bewegung der schönen Frau, die ihm vor vielen Jahren so viel bedeutet hatte. Seine Freunde hatten damals lächelnd die Köpfe geschüttelt, sie wussten er war nicht der Typ für Beziehungen und auch diese würde er früher oder später zerstören. In gewisser Weise hatten sie recht behalten, die Beziehung hielt nicht, doch war es nicht seine Schuld gewesen. Vielleicht wenn sie nicht gegangen wäre, doch das würden sie niemals erfahren. Nie.
    Aus dem hübschen jungen ,Mädchen‘ von damals war inzwischen eine erwachsene Frau geworden, doch er sah dass etwas sie verändert hatte, er konnte es in ihren Augen sehen. Früher hatten sie nur so gestrahlt und heute schienen sie den größten Teils ihres Glanzes verloren zu haben.

    Als sie nach einer stillen Weile auf seine Gegenfrage antwortete, musterte sie der Mann nachdenklich. Sie war Meisterin darin, eine Mauer zwischen jemandem und ihren Gedanken aufzubauen, sagte sie also die Wahrheit? Wieso hatte sie überlegen müssen? „Okay, wenn du was brauchen solltest, du musst nur fragen.“ Nickte Juan und lächelte wieder sanft, während er sich innerlich hätte schlagen können. Wieso reagierte er so? Warum dachte er nicht nach, wie sonst auch? Hatte er sich nicht geschworen ihr gegenüber noch misstrauisch zu sein beziehungsweise zu bleiben? Wenigstens für eine gewisse Weile, in der er rausfinden konnte, ob Allison diesmal blieb? Hatte er nicht aus all den Jahren gelernt? Diese dummen menschlichen Gefühle waren schuld, der Wunsch für sie zu sorgen war stärker als sein Wille.
    „Wohnst du allein?“ erkundigte sich der Spanier und verfluchte den neugierigen Unterton, der sich in seinen Tonfall eingeschlichen hatte. „Wird ich mir merken, wenn ich mal nichts zu tun habe komme ich vorbei.“ Er hatte keine Ahnung wie es um die beiden stand, Bekannte, Freunde, Feinde? Letzteres schloss er aus, immerhin würde es nur Adriana schaden und er wollte sich nicht mit Allison bekriegen. Er hatte sie genug verachtet als sie ihn ohne ein Wort verlassen hatte. „Arbeitest du nicht, oder wie kommt es, dass du heute offensichtlich genügend Freizeit hast?“ Nicht jeder musste schließlich arbeiten, wenn man wohlhabende Eltern hatte.

    Wie vor vielen Jahren bestellte sich Allison ihren Kaffee mit ein wenig Zucker, irgendwie ließ es den Todesser immer wieder schmunzeln, wenn er eine Eigenschaft an ihr fand, die sich nicht verändert hatte. Juan strich über das Glas des Tisches an dem sie saßen während er wartete, dass sich die Frau zu ihm gesellte.
    Er schüttelte leicht den Kopf, als sie nach Adriana fragte. „Nein, momentan wohne nur ich hier. Adriana ist in Hogwarts, hat sich sozusagen undercover wieder eingeschleust und versucht als Schülerin durchzugehen um die Kranken für uns zu manipulieren.“ Klärte er die Blonde über ihre gemeinsame Tochter auf und stutzte dann. Wenn sie nicht wegen Adriana hier war, wieso dann? Die Antwort erhielt er sogleich und durch ihre Aussage kam ihm Allison so hilflos, allein vor, dass er sie am liebsten beschützend in die Arme genommen hätte. Natürlich ging das nicht, wie konnte er auch nur sowas denken? Wieder einmal schaffte es seine Exfreundin seinen Willlen so leicht zu brechen. „Nein, nein bleib ruhig so lange du willst.“ Entgegnete er sogleich und blickte ihr wieder in die hellen Augen. „Ich hab wenig zu tun und das Haus ist auch leer, wie schon lange nicht mehr, also bist du hier jederzeit willkommen.“ Wie redete er denn jetzt? Beim dunklen Lord, in Grund und Boden sollte er sich für seine Schwäche schämen! „Wir haben ja auch noch viel zu bereden immerhin haben wir uns mehr als 13 Jahre nicht gesehen und du willst bestimmt so einiges wissen.“ Fügte er hinzu, als ob er damit sein letztes bisschen Würde wieder aufrichten könnte. Adriana war in dieser Hinsicht wie ihre Mutter, sie konnte so hilflos und zierlich wirken, dass man sie einfach beschützen wollte. Wieder trank er einen großen Schluck um seine Gedanken wieder zu ordnen. Was brachte es sich nun darüber aufzuregen, es war egal.
    Er grinste, als sie sich den Taschenspiegel herausfischte und ihr Aussehen überprüfte. „Keine Sorge, du siehst immernoch gut aus.“ Sie hatte dies schon immer getan und er hatte jedes Mal gegrinst, wenn sie sich so im Spiegel betrachtete. „Ich lasse nicht jeden für mich arbeiten, aber danke.“

    „Darf ich dich etwas Persönliches fragen?“ Juan hob den Kopf, den er vorher kurz auf seinen Kaffee gerichtet hatte um nun der blonden Frau in die Augen zu blicken. „Wenn dein Ehemann..“ Juan brachte dieses Wort nur widerwillig hervor und versuchte seine Abgeneigtheit zu verstecken. „.. so schrecklich war, um nun keine Schimpfwörter zu nennen, wieso hast du ihn nicht einfach umgebracht?“ Bei jeder anderen Frau wäre so ein Satz wohl unpassend gewesen, doch Juan kannte Allison sehr gut. Oder hatte sie zumindest gekannt. Sie sah aus wie ein unschuldiger Engel, aber er wusste, sie war nicht umsonst Todesserin geworden und eine gute dazu. Frauen wie sie waren die gefährliche Sorte, sie sahen aus, als ob sie niemandem ein Haar krümmen könnten und taten schlimmeres ohne mit der Wimper zu zucken. Ja, er hatte es selbst erfahren.
    „Oder warum bist du nicht gekommen, als er nicht daheim war? Ich hätte dir sicher helfen können.“ Die braunen Augen suchten eine Antwort in dem makellosen Gesicht der Frau.

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JUAN JULIO RAMOS | THIRTY-SIX | DEATHEATER
SINGLE BUT ALTHOUGH NOT REALLY ALONE



15.01.2010, 17:50
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Allison Dormer
Todesser


Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 21.07.2009
Beiträge: 165

Beitrag Titel: Antworten mit Zitat


Juan Ramos & Allison Dormer
"And how will it go next?"


    Seit damals hatte sich so viel verändert doch immer noch fühlte sich die hübsche blonde Frau sehr wohl in der Nähe des Mannes den sie mal so sehr liebte. Zwar konnte sie nicht sagen warum es so war, doch es fühlte sich einfach gut an endlich wieder ein Gefühl von Sicherheit zu haben. Kurz bevor Allison nach England kam wurde sie verfolgt und die Dame wusste genau das die Untertanen ihres toten Mannes sie zurück nach Kanada holen wollten auch gegen ihren Willen. Was für großes Leid sie dort erfahren hatte war denen egal. Obwohl Piere nicht mehr lebte hatte er immer noch so eine große Macht und versuchte alles um Ali so war ihr früherer Spitzname fest im Griff zu haben. Wie lange sollte die junge Frau doch noch unter diesem Monster leben. Nicht mal nach seinem Tod wollte er ihr ein eigenes Leben gönnen. Allison litt so sehr darunter das sie sich immer beobachtet fühlte, doch helfen konnte ihr niemand. Hier in London kannte sie keinen den sie um Hilfe bitten wollte. Juan sollte davon nichts wissen. Sicher wäre es ihm sowieso egal was aus ihr wird.

    Der Mann den sie früher mal so gut kannte bot ihr etwas an auf das sie nur sehr gern zurück gegriffen hätte, doch würde sie es nie tun. Wie früher war Allison perfekt darin eine Mauer um sich herum auf zu bauen und diese war mit den Jahren nur noch höher geworden. Mit niemand redete sie über das was sie so sehr Verletzte denn wem konnte sie schon vertrauen. "Ich danke dir, aber wie du mich noch kennen müsstest werde ich darauf nicht zurück greifen." Sagte sie höfflich und lächelte leicht. Wie immer würde sie alles allein regeln und niemanden in ihre Sache hinein ziehen, auch wenn das Angebot von Juan so verlockend war sie würde darauf nicht zurück greifen. Damals hatte sie es auch nicht getan, sonst wäre ihm noch etwas zugestoßen. Piere war ein Monster gewesen und sicher zu allem fähig. Adriana hatte ihren Papa doch gebraucht. Sie war noch so klein. Allison brachte es einfach nicht übers Herz ihn in Gefahr zu bringen. Sie hatte sich damals für ein Leben in der Höhle entschieden, auch heute würde sie lieber sterben als die Menschen die ihr wichtig waren in Gefahr zu bringen. Juan fragte weiter und Allison antwortete. "Ja im Moment wohne ich noch allein, aber wenn ich ehrlich bin kann ich es nicht ausstehen allein zu sein." Wie schlimm es doch für jemanden ist wenn er immer unter Angst zuständen litt und dann auch noch ganz allein war. Sicher kaum vorstellbar doch bei Allison war es so. Der Spanier versprach auch ein Mal vorbei zu kommen nach dem ihm die Blonde erzählt hatte wie schön es doch eigentlich bei ihr war. Die junge Frau lächelte ihn darauf hin nur fröhlich an sagte aber nichts. Es wurde auf ein Mal stiller der hübsche Mann sah so aus als würde er nachdenken. Vielleicht war Allison einfach doch zu aufdringlich? Es wäre kein Problem für sie wieder zu gehen. Dann fand Juan aber wieder sein Wort und frage erneut etwas. "Im Moment habe ich noch keinen Job, aber ich bin auf der Suche. Du weißt gar nicht wie schwer das ist." Irgendwie fühlte sich Allison etwas komisch, dachte er wirklich sie könnte es sich leisten einfach auf der Faulenhaut zu sitzen und nichts zu machen. Ihre Eltern hatten sie enterbt. Nur noch zu ihrer Schwester hatte die junge Frau Kontakt. Die war die einzige wo immer zu Allison gehalten hatte.

    Zusammen saßen die Beiden in der Küche und tranken ihren Kaffee. Allison konnte es immer noch nicht fassen das sie wirklich hier her gekommen war. Ihre Verzweiflung hatte sie zu Juan getrieben und sie hatte große Angst davor dass ihr Fassade bröckeln könnte. Nicht viele Menschen schaften es ihr wahres Ich zu sehen, doch die welche es konnten würden Allison nie verraten. Mister Ramos erzählte gerade das Adriana ihre gemeinsame Tochter zurück nach Hogwarts gegangen war um dort ein bisschen auf zu passen. Vor zwei Tagen beim Todessertreffen wurden alle über die Pläne des Chefs eingeweiht und jetzt konnte Allison auch etwas mit dem Virus anfangen. Eine nicht nette Art aber genau richtig für die bösen Todesser. Die hübsche Frau hielt sich jedoch lieber dezent aus solchen Dingen heraus. Durch ihre Hände waren schon genug Menschen ums Leben gekommen. "Läuft bis her den alles nach Plan." Fragte sie dennoch interessiert irgendwie musste sie ja auch dem neusten Stand bleiben und wer wusste schon mehr als Juan? Sicher niemand weit und breit. Es war so komisch das in dem Mann gar kein Hass zu spüren war. Alles schien so wie früher. Sie hatte es nicht verdient dass er so nett zu ihr war. Es machte ihm nicht mal etwas aus das sie hier in seinem Haus war und sich einfach heraus genommen hatte vor seiner Tür auf zu kreuzen. Sie durfte bleiben solange sie wollte schien sogar herzlich willkommen. "Danke Juan" sagte die Blonde nur höfflich, doch innerlich fiel ihr ein Stein vom Herzen. Ihre Gefühle konnte sie nicht zeigen und so blieb sie hart ohne mit der Wimper zu zucken. Irgendwas an Juan änderte sich auf ein Mal. Er sah so aus als wäre er sich selbst böse für sein Wort. Meinte er das alles gar nicht ernst. "Es ist wirklich nicht schlimm wen ich gehen soll." Sagte sie stumm eigentlich wollte Allison gar nicht mehr weg. In diesem Haus fühlte sie sich wohl sonst war sie doch nirgends sicher. Dann hörte sie ganz andere Worte aus dem Mund des jungen Mannes und fand wieder etwas Hoffnung ihren Aufenthalt hier um ein paar Stunden zu verlängern. Es gab wirklich viel Dinge die sie wissen wollte aber alles würde sie nicht fragen. "Wie war es so als Adriana klein war? Hat sie es verkraftet das ich gegangen bin?" Die Antwort auf diese Frage würde sicher hart werden doch schon sehr lange fragte sich Allison genau das. Wie Erging es ihrer Tochter nach dem sie sie einfach allein gelassen hatte. Die junge Frau hätte nie so gehandelt wenn sie nicht genau gewusst hätte das Juan alles wieder gerade biegen könnte und wie sie sehen konnte war Adriana hier sehr glücklich. "Du weist gar nicht wie dankbar ich dir dafür bin das du so gut auf unser kleines Mädchen aufgepasst hat. Ich selbst habe leider versagt." Gab sie zu und dabei ließ Allison ganz unbewusst ein Stück ihrer Mauer zerbrechen. Die blonde Frau trank einen Schluck von ihrem warmen Kaffee. Er war wirklich lecker. Sie selbst hatte im Moment kein Hauselfen. Es war schwer auf eigenen Beinen zu stehen wenn man schon seit seiner Kindheit immer verwöhnt wurde, doch es klappte langsam. Juan schaute Allison schief an als die ihren Spiegel heraus holte und machte ihr dann ein sehr schönes Kompliment das die junge Frau berührte. Zum Glück war sie niemand der schnell rot anlief sonst wäre das jetzt wirklich peinlich geworden. "Du alter Charmeur." Sagte sie lachend und konnte es sich einfach nicht verkneifen noch etwas hinzu zu fügen. "Halte dir die netten Komplimente für deine Freundin auf." Sicher war eine sehr hübsche Dame an seiner Seite, die sich auch gut mit Adriana verstand. So ein hübscher Mann wie Juan blieb sicher nicht lang alleine.

    Auf ein Mal wurde die Stimmung wieder ernster Juan fing damit an Fragen zu stellen die Allison unangenehm wurden. Wieso musste er das auch tun. Sie fand jedoch dass sie ihm Rede und Antwort schuldig war, deshalb müsste sie wohl die Wahrheit sagen. "Was möchtest du denn wissen." Sagte sie freundlich und versuchte dabei ganz normal zu Reagieren. Allein das Wort Ehemann ließ Allison erschaudern. Was Juan jetzt sagte war ein bisschen viel für die Blonde. Am liebsten hätte sie gar nichts mehr gesagt aber sie hatte sich geschworen ihn nicht mehr an zu lügen, denn schon viel zu oft in ihrem Leben log sie. "Wenn das alles so einfach gewesen wäre. Piere war ein mächtiger Mann und nie hätte ich es geschafft einfach abzuhauen oder ihn gar zu toten." Nicht das Allison versucht hatte sich einfach aus dem Staub zu machen. "Ein Mal hätte ich es fasst geschafft ab zu hauen, doch seine Männer fanden mich. Juan du kannst dir nicht vorstellen wie schlimm das war." Sie wollte nicht weiter reden, die Tränen sammelten sich schon und wollten fließen. Ihre Maske sollte nicht zerspringen. An diesem Tag hatte ihr Mann sie windelweich geprügelt. Die Erinnerungen daran brannten Schmerzhaft in ihrem Kopf. Warum musst das alles auch wieder aufgewühlt werden. Es passiert etwas was Allison nie für möglich gehalten hätte sie sprach nun ohne nach zu denken. "Seine Leute verfolgen mich immer noch und wollen mich zurück holen, auch wenn er tot ist hat er mich noch Unterkontrolle." Sogar in ihr Hotelzimmer waren die Männer eingebrochen. Es war nur eine Frage der Zeit bis sie Allison auch hier fanden. In ihren Augen war nun die große Angst wieder zu spiegeln. Wie dumm die Dame nur fand dass sie sich verplappert hatte. Was wenn wirklich irgendwas passieren würde? Was würde Juan dazu sagen. War Allison vielleicht eine zu große Gefahr für Adriana und sollte lieber wieder verschwinden? Doch noch länger würde sie es nicht in Kanada aushalten bevor sie zurück gehen würde, tat sie ihrem Leben lieber ein Ende. Die Blicke der jungen Frau waren starr auf die Tür gerichtet. Sie schaffte es nicht Juan in die Augen zu schauen. Was wenn er ihre Angst sehen würde?

    [occ: Oh Gott sorry das der Post so lange geworden ist. Hoffe ist nicht so verwirrend.]

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18.11

MY LITTLE TREASURE AND THE LOVE THAT ONCE WAS
EVERYTHING FOR ME.
17.01.2010, 01:23
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Allison Dormer Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Grace Burnett
Todesser


Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 23.08.2008
Beiträge: 214

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ALLISON DORMER & JUAN RAMOS & GRACE BURNETT

Will I ever find what I am longing for?


Zögernd stand Grace vor dem imposanten Tor, das die Villa Ramos von der Außenwelt trennte. Der Anblick des großen Gebäudes inmitten eines schön gepflegten Gartens hätte vermutlich einschüchternd gewirkt, wäre sie den verschlungenen Kiesweg nicht schon so oft gegangen… Doch so hielt sie wie jedes Mal nur kurz inne, um die Stimmigkeit des Anwesens zu bewundern. Juan hatte hier wirklich Geschmack bewiesen, das musste sie zugeben.
Sie hatte lange überlegt, ob sie hierher kommen sollte und die Idee immer wieder verworfen, aber letztendlich war sie doch hier gelandet. Warum, das hätte sie selbst gerne gewusst... Oder vielleicht weigerte sie sich auch nur, sich ihre Schwäche einzugestehen. Seit jenem Abend vor etwas mehr als zwei Wochen fühlte sie sich rastlos, unruhig, aus dem Gleichgewicht gebracht. Ein Gefühl, dass ihr überhaupt nicht behagte, hatte sie doch immer gern alles unter Kontrolle. Und nun schien es fast so, als hätte Mr Ramos ihre Balance ins Wanken gebracht. Und alles nur wegen einer Nacht…, dachte sie ärgerlich und fuhr sich ungeduldig durch die vom Wind zerzausten blonden Locken. Das Geschehene zu bereuen wäre wohl ihre natürliche Reaktion gewesen, doch seltsamerweise traf das nicht zu. Nein, sie hatte es genossen, verwöhnt und begehrt zu werden, und nun kam sie sich vor wie ein liebeskranker Teenager. Juan übte eine Faszination auf sie aus, der sie sich nur schwer entziehen konnte… Und nun schien jemand einen Schalter umgelegt zu haben, sodass sie es auch gar nicht mehr wollte. Was bei Merlins Unterhosen war nur los mit ihr?
Nachdem sie noch einmal tief durchgeatmet hatte, presste Grace kurzerhand ihren Zeigefinger auf die Klingel und wartete darauf, dass das Tor aufschwang. Was sie sich von einem Gespräch mit Juan versprach, wusste sie nicht so genau. Doch sie hatte seit ihrem Treffen keine Gelegenheit mehr gehabt, unter vier Augen mit ihm zu sprechen, und musste sich beschämt eingestehen, dass sie ihm im Grunde aus dem Weg gegangen war. Das wollte sie heute ändern, immerhin war sie weder feige noch an einer Funkstille mit dem Kopf der Todesser interessiert.
Eilig, um nicht mitten am Weg ihre Meinung zu ändern, schritt sie durch den Garten und erreichte kurz darauf die Haustür, wo sie bereits von Juans Hauselfen erwartet wurde, der ihr eine höfliche Begrüßung entgegen piepste und ihr den Mantel abnahm. Grace warf einen prüfenden Blick in den Spiegel im Vorzimmer, verbannte eine widerspenstige Haarsträhne hinters Ohr und strich ihren Rock glatt. Dann folgte sie dem Hauselfen ins Wohnzimmer, und zu ihrer Überraschung weiter in die Küche. Amüsiert runzelte sie die Stirn – es kam nur selten vor, dass Juan sich dort aufhielt, wollte er etwa selbst kochen? Ihr Lächeln verblasste jedoch, als sie den Raum betrat und feststellte, dass der Spanier nicht allein war. Im ersten Moment fühlte sie nur die Enttäuschung, dass sie wieder um ihre Chance auf ein Gespräch gekommen war. Dann fiel ihr Blick jedoch auf die anwesende Blondine und sie war einen Augenblick lang überrumpelt. Bereits beim letzten Todessertreffen hatte sie das Gefühl gehabt, dass die beiden sich kannten, dem jedoch keine größere Bedeutung beigemessen. Aber jetzt saß Allison hier an Juans Frühstückstisch und Grace verspürte einen schmerzhaften Stich in der Brust. „Guten Tag“, begann sie etwas förmlich und bemühte sich um ein Lächeln. „Verzeiht, ich wollte nicht stören…“ Ihr Blick huschte von einem zum anderen. „Dein Hauself hat mir nicht gesagt, dass du bereits Besuch hast“, wandte sie sich direkt an Juan. Unwillkürlich verschränkte sie die Hände ineinander, eine Geste der Unsicherheit, die sie sonst niemals nötig hatte. „Vielleicht sollte ich später wieder kommen..?“ Ihr gingen die Worte aus, deshalb schwieg sie und blieb erst einmal im Türrahmen stehen. In Gedanken zählte sie bis fünf, damit gelang es ihr meist selbst in schwierigen Situationen, ihre Fassade wieder aufzubauen.
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18.01.2010, 21:38
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Grace Burnett Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Juan Ramos
Todesser


Geschlecht: Geschlecht:männlich
Anmeldungsdatum: 28.06.2008
Beiträge: 222
Wohnort: Little Wolsingham

Beitrag Titel: Antworten mit Zitat



MISS DORMER && MISS BURNETT && MISTER RAMOS


    Es war keine Überraschung für den Todesser, als Allison sich zwar bedankte, jedoch gleichzeitig klar stellte, sie würde sein Angebot wohl nicht annehmen. Sie war schon immer eine der jungen Frauen gewesen, die lieber schwiegen, als irgendjemandem auch nur ein Sterbenswörtchen über ihre Probleme zu verraten. Der Einblick in ihre Gefühlswelt war auch ihm schwer gefallen, doch ab und zu hatte es diese seltenen Momente gegeben in denen der Spanier gedacht hatte, sie hätte sich etwas geöffnet. Aber das war lange her. 13 Jahre. Vielleicht hatte er es ihr auch deswegen angeboten? Weil er innerlich geahnt hatte sie würde ablehnen? „Wenn du deine Meinung änderst, weißt du ja wo du mich finden kannst.“ Fügte er hinzu und schaute die Blonde nachdenklich an. Wieso kümmerte es ihn eigentlich? Allison war alt genug um ihre Dinge selbst zu regeln und da sie es auch wollte! Weil sie Adrianas Mutter ist, reimte sich der Mann zusammen, deshalb und nur deswegen. Ja, das klang doch plausibel.
    Allein sein hatte seine Vorteile wie Juan immer wieder betonte, doch insgeheim hatte sie recht schlussendlich war man allein und je grösser das Haus, desto unerträglicher wurde es nach einiger Zeit. „Was ist denn mit deiner Schwester? Soweit ich mich recht erinnere, wollte sie dir doch folgen oder nicht? Sie könnte doch bei dir wohnen?“ Und wieder tat er es. Wieder einmal machte er sich Gedanken um Allisons Angelegenheiten. Es sollte ihm egal sein, so wie ihm das Leben und die dazugehörigen Probleme anderer auch überhörte. Sich nicht dafür interessierte, was die anderen redeten sondern einfach nur nett nicken. Die meisten wussten allerdings bereits, dass er so etwas nicht wissen wollte und behielten ihre Sachen, glücklicherweise, schön brav für sich. Allisons sanfte Stimme riss ihn aus seinen düsteren Gedanken und ein weiteres Grinsen huschte ihm kurz über die Lippen. „Da hast du allerdings Recht.“ Stimmte er ihr zu und nickte leicht den braunen Kopf. Sein Leben lang hatte er es dies bezüglich einfach gehabt. Mit dem frühen Tod seines Vaters, den er verehrt hatte, war ihm auch sein Erbe früh zugekommen und dies war nicht gerade wenig. Sein Vater hatte bereits gut verdient und als Todesser sein Vermögen nur noch verdoppelt, vielleicht sogar verdreifacht so genau kannte sich Juan nun auch nicht aus. Mit diesen Mitteln war es für den Mann einfach gewesen sich ein Leben aufzubauen und als Todesser schnell einen hohen Rang zu erzielen. Dennoch tat der Spanier fiel um seien Aufgabe als Todesser zu erfüllen, es war seine Arbeit geworden. „Als was hast du denn vor zu arbeiten? Irgendwelche Ideen?“ er konnte sich nicht mehr erinnern was sie hatte studieren wollen, hatte sie das überhaupt gewollt? Hatten sie darüber geredet? Es war zu lange her. Juan bemerkte die Bitterkeit in Allisons Stimme, hatte er etwa unbewusst einen wunden Punkt getroffen? Er würde nicht weiterbohren, wenn da noch was war musste sie schon selbst damit rausrücken.

    Juan setzte die Tasse mit dem heißen, schwarzen Kaffee erneut an die Lippen, als die attraktive Frau ihn wegen dem Todesserplan, die Grippe die in Hogwarts kursierte, ausfragte. Ein boshaftes Grinsen stahl sich auf seine Lippen und in seinen Augen funkelte die Freude über diesen Plan, als er die Tasse zurückstellte. „Wir sind zwar momentan noch in der Anfangsphase aber bisher läuft alles wie am Schnürchen. Immer mehr Bewohner werden krank und einige zeigen sogar schon Anzeichen sich gegen ihre Freunde zu stellen. Nicht mehr lange und wir können sie vollständig manipulieren.“ Stolz mischte sich in seine Stimme hinein, ja stolz auf diese Aktion war er, alles war ins kleinste Detail geplant und vorbereitet. Zuversicht zeigte sich in seinen haselnussbraunen Augen, er war überzeugt, dass sein Plan aufgehen würde. Nicht mehr lange und Hogwarts und dazu eine Generation junger, aufstrebender Schüler für die Todesserarmee waren die ihren. Dann würden sie England übernehmen und später den Rest der Welt, bis die Unwürdigen unter ihrer Kontrolle standen. Es klang alles so wunderbar.
    „Allison.“ Wandte er sich wieder an die junge Frau und sah sie direkt an. „Ich habe doch gesagt, dass du nicht störst und wenn ich es sage, dann meine ich es auch so, ok? Also mach dir darüber keine Gedanken.“ Kurz zögerte der Todesser ehe er weitersprach, ein paar Wörter lagen ihm bereits auf der Zunge und doch wusste er nicht, ob er sie auch wirklich aussprechen sollte. „Außerdem bin ich die Einsamkeit in dem großen Haus hier nicht gewöhnt, da freue ich mich über so eine reizende Gesellschaft.“ Gab er dann zu und konnte sich auch das kleine Kompliment nicht verkneifen, es war eben typisch Juan. Dann schwieg er wieder und trank einen Schluck aus seiner Tasse. Was antwortete man einer Mutter darauf, die das Leben ihrer Tochter verpasst hatte? Egal was er nun sagen würde, es würde Allison schmerzen das war wohl offensichtlich. „Anfangs nicht, auch weil ich ihr damals noch so fremd war, einfach alles war neu für die Kleine.“ Er lächelte bei der Erinnerung an das kleine, süße Mädchen, das in seinem Haus herumgerannt war. „Ich denke aber sie hat sich danach dran gewöhnt, immerhin war sie noch sehr klein als du weggegangen bist.“ Fuhr er fort und strich sich nachdenklich über das Kinn. Kinder vergaßen schnell, doch wie war es mit der eigenen Mutter? „Es ist natürlich schade, dass sie ohne eine helfende Mutter im Haus aufgewachsen ist. Mädchen brauchen einen weiblichen Part wohl mehr als ein Junge.“ Überlegte er weiter und sah dann wieder zu Allison. „Ich kann dir nachher noch ein paar Fotoalben zeigen mit Bildern von der Kleinen und ihrem Leben?“ Ob sie das schaffen würde? Sich das vorzuhalten, was sie zurücklassen musste?
    Allison sah plötzlich geknickt aus, so hilflos wie er sie selten in seinem Leben gesehen hatte. Ihr ging es wohl näher, dass sie Adriana zurücklassen musste, als er gedacht hatte. Unbemerkt war er mit dem Stuhl näher gerückt und hob die Hand. Kurz zögerte er noch, doch dann strichen seine Finger bereits über das seidige, blonde Haar. „Mach dich nicht fertig.“ Flüsterte er ihr sanft zu. „Sie ist stark, das war sie noch immer. Vergangenes kannst du nicht ändern, aber du kannst jetzt die Zukunft verbessern oder ändern.“ Sie tat ihm Leid, wie würde es ihm gehen, wenn er alle wichtigen Ereignisse von Adriana verpasst hätte? Ihre ersten Lebensjahre hatte er leider nicht mitbekommen und dies störte ihn bereits sehr.
    Er schmunzelte bei Allisons Antwort. „Ach ich bin doch nur ehrlich.“ Behauptete er grinsend. „Die gibt’s nicht, von daher kann ich tun was ich will.“
    Nach einem weiteren Schluck wartete er auf Allisons Reaktion auf seine neugierigen Fragen bezüglich ihres verstorbenen Mannes. Juans Hand ballte sich zu einer Faust während er ihr zuhörte, er hatte sich über dieses Scheusal erkundet und wusste, dass jedes Wort welches sie aussprach wahr war. Er hasste diesen Typen von tiefstem Herzen, auch wenn er Todesser war. Er konnte von Glück sagen, dass er bereits tot war. „Stimmt.“ Stimmte er nur tonlos zu und versuchte nicht weiter allzu wütend zu werden. Er würde höchstpersönlich dafür sorgen, dass keiner von denen seiner Tochter oder ihrer Mutter zu nahe kommen würden. Nie wieder sollte jemand sie bedrohen. Er sah wie ihre Augen sich langsam mit Tränen füllten und strich ihr wieder beruhigend über den Rücken in der Hoffnung, ihr zu helfen. „Es tut mir Leid, ich hätte nicht damit anfangen dürfen.“ Die junge Frau sah ihn nicht mehr aus, ja sie wich seinem Blick sogar aus! Aus Angst? Trauer? Warum auch immer, der Mann ließ seine Hand sinken, jedoch nur um sie dann zu umarmen. „Schh, ich verspreche dir, hier wird dir nichts passieren. Nicht solange du vertraust.“ Raunte er ihr zu und roch ihr süßes Parfüm.

    Er hatte keine Schritte gehört, noch eine Klingel, waren sie so sehr in ihr Gespräch vertieft gewesen? Plötzlich stand nämlich Grace Burnett in seiner Küche, mit der er jetzt nicht gerechnet hätte. Seit ihrer gemeinsamen Nacht vor einigen Wochen, hatte er sie eher weniger gesehen. Er löste sich von der Blondine und schaute zu Grace. „Hallo.“ Grüßte er sie und musterte ihre Haltung, er konnte sich nicht erinnern sie jemals so gesehen zu haben, als ob sie in Defensive gehen würde? Irgendwie fühlte er sich ertappt, wie ein kleiner Junge der bei etwas Verbotenem erwischt wurde. Unsinn! rief er sich in Gedächtnis und schaute mit schnellem Blick zu Allison. „Also…“ Irritiert überlegte sich der Todesser was er ihr antworten sollte. Störte sie? „Warte mal, müsstest du nicht arbeiten?“ Meistens ging sie ihrer Arbeit doch leidenschaftlich nach und nur ab und zu stoppte sie sich selbst um ihm eine interessante Neuigkeit zu erzählen. „Hast du was Neues für mich gehört?“ fragte er sogleich nach, ehe er wieder an seinen Gast dachte. „Oh, kennt ihr euch eigentlich schon?“

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JUAN JULIO RAMOS | THIRTY-SIX | DEATHEATER
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22.01.2010, 18:53
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Allison Dormer
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Grace Burnett & Juan Ramos & Allison Dormer
Who is she? His girlfriend? Oh no, I'm late.



    Es war dem andren Todesser sicher klar gewesen das Allison nie auf sein nettes Angebot eingehen würde. Dafür war sie einfach zu verschlossen. Ein Mensch der so viel schlechte Dinge erfahren hat wie sie der vertraut nicht so. Die hübsche Frau musste jedoch zugeben das es Zeit gab ein denen sie Juan hätte alles anvertrauen können ohne Angst zu haben verraten zu werden. Ein so vertrautes Verhältnis hatte die Blonde nicht oft in ihrem Leben gehabt. Nicht mal ihrer Schwester die sie eigentlich wirklich liebte vertraute sie je so wie dem damals noch sehr jungen Mister Ramos. Die Sicherheit welche sie bei ihm fühlte und auch heute noch fühlen konnte war erstaunlich. Bei ihm fühlte sich Allison wie neu geboren. Der Spanier gab ihr das Gefühl was sie brauchte um Glücklich zu sein, doch sie wusste ganz genau dass sie nicht lange haben konnte. Wie sehr sehnte sich die Kanadierin in seinen Armen zu liegen so wie früher. Lang lagen die Beiden morgens zusammen im Bett um einfach die Gegenwart des Anderen zu genießen. Nur mit drei kleinen Worten hatte Allison das alles kaputt. Gern hatte die damals noch sehr junge Frau nicht getan. Das sollte Juan aber nie erfahren. Jetzt wusste er so gut wie alles was in ihrem jetzigen Leben passiert war. Es war gut so dass er es wusste. Vielleicht konnte er so besser verstehen.
    Juan bot ihr noch ein Mal an das sie ja wüsste wo er war wenn es nicht mehr ging. Die Blonde war wirklich froh darüber. „Es ist lieb von dir.“ Sanft lächelte sie ihn an wusste aber das es nie so weit kommen würde. Allison war alt genug um ihre Probleme selbst zu lösen auch wenn diese ganz schön groß waren.
    Nach noch einem Schluck von ihrem Kaffee antwortete sie dem gutaussehenden Mann auf seine Fragen wegen ihrer Schwester. „ Sie wird doch nicht kommen.“ In der Stimme der Dame war ein enttäuschter Unterton. „Unser Eltern haben einfach zu großen Einfluss auf sie.“ Es war schon immer so gewesen das die kleine Schwester von Allison das tat was die Eltern wollten auch wenn es so weit ging das sie ihr den Kontakt zu der Älteren nicht wollten. „ Juan du kennst die doch noch oder? Ich hab mich gegen die Familie gestellt und wurde verstoßen.“ Wie egal ihr das war wusste ihre Mutter nicht, doch das ihre Schwester sogar so handelte das tat ihr sehr weh. Die junge Mutter hatte gehofft die Jünger würde sie Unterstützen. „Jetzt muss ich mich allein durch schlagen, auch wenn ich mich gar nicht wohl fühle.“ ein bitteres Lächeln erschien auf ihren Lippen. Allison hasste es so sehr allein zu sein, denn dann kam immer die große Angst die sich einfach nicht vertreiben ließ. Menschen die keine Schwächen zulassen finden es schrecklich doch welche an sich zu finden. Allison war so einen Frau. Die ehemalige Slytherin war so erleichter bei Juan Unterschlupf gefunden zu haben, wenn sie ehrlich war wäre sie sehr gern hier geblieben doch das würde der braun haarige Mann nie zu lassen. Du bist doch selbst schuld sagte sie sich selbst und wusste dass sie die Wahrheit sprach.
    Der Spanier hatte wirklich nichts von seiner Neugier verloren. Gerade fragte er sie wieder etwas doch Allison möchte die Abwechslung sehr. Jede Minute die sie mit Juan verbrachte ließ sie ein bisschen vergessen. „Es ist schon schwer. Ich wollte wieder ins Todessergeschäft einsteigen, aber irgendwie kann ich nicht mehr…“ Toten meinte sie sagte es aber nicht. Es war sehr komisch. Die gutaussehende Frau hatte sich so sehr verändert. Jahre lang niemanden umzubringen und es dann wieder tun zu sollen das würde sie nicht können. Viel zu viel Menschen waren schon durch ihre eigenen Hände gestorben. Gezählt hatte Allison nie. „Ich bin aber nicht mehr dazu gemacht.“ Sagte sie traurig, aber sie war schon lange zu dem Endschluss gekommen niemanden mehr das Leben zu nehmen. Juan verstand wohl. „Zwar habe ich Heilkunde studiert aber ich möchte nicht nach London.“ Das einigste Zauberkrankenhaus das sie kannte war nämlich dort. „Hast du vielleicht einen Job für mich?“ Der hübschen Frau viel nichts Besseres ein als Mister Ramos selbst zu fragen. Hier in der Umgebung kannte sie niemanden und in einen Kneipe Bier aus zu schenken das war wirklich keine Arbeit für sie. „Ich würde fast alles machen außer die Ermordungen“ Zu geben zu müssen das sie nicht mehr die alte Allison war machte ihr zu schaffen aber so war es eben und Juan würde irgendwann eh alles von ihr wissen.

    Nun bekam Allison auch noch ein bisschen mehr über Juans neusten Plan mit. Sie fand es sehr interessant dass der gutaussenden Mann mit seinen Todesserkameraden versuchte die Schüler von Hogwarts ihn ihren Bann zu ziehen. Sie selbst wäre nie auf solch ein Idee gekommen. Irgendwie taten der hübschen Frau die vielen jungen Leute leid, doch sie hätte sich nie negativ darüber ausgesprochen. So war es eben auf der Bösen Seite es war besser nichts Schlechtes zu sagen und an sich war der Plan ja wirklich gut. Auch Adriana schien voll darin zu hängen hoffentlich würde sie niemand erwischen. Sonst würde das Mädchen vielleicht große Schwierigkeiten bekommen. Allison fand wirklich gut das Juan ihre gemeinsame Tochter somit in seine Arbeit ein brachte aber sie machte sich ein bisschen sorgen um die Kleine. Gerade hatte Allison Adriana wieder gesehen da wollte sie sie nicht wieder verlieren. „ Schön das freut mich sehr zu hören.“ Gab die blonde Frau trotzdem von sich weil sie froh über Juans Erfolg war.
    Juan bestätigte Allison noch ein Mal das sie herzlich Willkommen war, aber es fühlte sich immer noch falsch an hier zu sein. Ihm schien sogar zu gefallen dass sie hier war. „Okey ich verstehe schon Juan. Echt nett von dir.“ Wusste er wie dankbar sie ihm war? Ganz bestimmt nicht den er wusste gar nicht was für Probleme sie hier her trieben.
    Sie war selbst dran schuld hatte sie nicht gerade selbst gefragt. Als Juan ihr erzählte wie es Adriana ergangen war wurde Miss Dormer schlag artig sehr Traurig. Wie konnte sie ihrer Tochter nur so etwas an tun? Sicher muss es für die Kleinen am Anfang sehr schlimm gewesen sein. „Danke Juan dass du so gut auf unseren kleinen Liebling aufgepasst hast.“ Flüsterte Allison sanft und in ihrer Stimmte war so viel Hoffnung wie schon lange nicht mehr. Vielleicht würde wirklich alles wieder gut werden sie hätte es doch verdient endlich mal glücklich zu werden. Er bot ihr sogar an sich Fotoalben mit ihr an zu schauen. „Gerne“ Allison freute sich sehr darüber zu sehen was sie verpasst hatte aber sicher würde es auch schmerzen das zu sehen was sie verpasst hatte. Zaghaft strich Juan Allison auf ein Mal über ihr weiches blondes Haar. Der jungen Frau war das unangenehm und sie wollte die Hand des Spaniers sanft weg schieben. Was sie dann auch tat, doch scheinbar wollte die Blonde seine Hand gar nicht mehr los lassen. Etwas zu spät merkte Allison was hier gerade geschah. Er hatte sie wie vor ca. 14 Jahren in seinen Bann gezogen. Zum Glück war sie aber nicht mehr das junge Ding von damals das alles mit sich machen ließ. Fast schon hecktisch löste sie ihren Griff von seiner Hand. „Es geht schon aber danke.“ Sie lächelte ihn verschmitzt an. Das alles war ganz schön fraglich.
    Auf sein Kompliment reagierte Allison eher abweisend doch er meinte es wohl ernst da es sowieso keine andere Frau gab konnte er das ja machen. Aber in der Frau die gerade ihm gegenüber saß und Allison hieß löste das etwas aus was man Gefühle nannte. Diese sollte sie aber nicht für ihre Ex-Affäre fühlen. „Ich verstehe echt nicht dass du keine Frau hast.“ Sie lachte. „Bist wohl wirklich schlimm.“ Ein bisschen Ärgern würde sie ihn wohl noch können ohne dass er sie raus warf.
    Sie hatte ihm wirklich die ganze Wahrheit erzählt. Der Todesser war nicht sehr erfreut darüber war sie ihm sagte. Es war schrecklich einen Seelischen Stripp vor ihm hin zu legen. Die Tränen flossen schneller als sich Allison dagegen wehren konnte. Alle Angst genau sie wie die Belastung der ganzen Tage waren auf ein Mal verschwunden. Hatten sich in die Tränen aufgelöst. Lange war das Schluchzen nicht zu verbergen. Spätestens jetzt würde Juan merken das Allison weinte. Das tat er auch. Der Mann der ihr ein Mal so viel bedeutet hatte nahm sie sanft in die Arme. Die hübsche Blonde drückte ihr Gesicht an seine Brust niemand sollte ihre Tränen sehen. Die Worte welche Juan sprach gingen an Allison vorbei nur eins hörte sie. Er versprach ihr etwas doch sie verstand nicht was.

    So schnell die Tränen gekommen waren versiegelten sie auch wieder als auf ein Mal eine Dame in der Tür stand. Mit einem leisen Zauberspruch richtete Allison ihr Gesicht wieder her. Niemand würde sie so sehen, außer vielleicht Juan. Die Blonde schaute sich die andere Frau genauer an. Diese sah irgendwie etwas geknickt aus. War da was zwischen ihr und Juan gewesen. Allison konnte sich auch an den Namen der jungen Frau erinnern. Grace Burnett hübsch war sie schon das musste man ihr lassen, aber warum musste sie genau in diesem Moment stören. „Guten Tag“ sagte Allison freundlich und lächelte die Andere freundlich an so als wäre gar nichts gewesen. Ob sie lange bleiben würde. Juan fragte die Dame aus, aber Allison hörte nicht wirklich zu. Nur dann als er fragte ob sie sich kennen sagte sie etwas. „Ja wir kennen uns schon. Ich stelle mich jedoch noch Mal vor. Ich bin Allison Dormer die Mutter von Adriana. Und sie sind Grace Burnett wen ich richtig Informiert bin.“ Ihre Worte klangen zerschneidend wie eine scharfe Klinge trotzdem aber sehr höflich. So reden konnte einfach nur sie.
    Sofort spürte die Blonde das die andrer Frau eine Konkurrenz war. Die wollte Allison aber nicht. Wie sollte sie dem Spanier nur klar machen dass sie eigentlich gerade jetzt keine Fremde Gesellschaft wollte. Sicher würde sie total unhöflich rüber kommen und das wollte Allison auf keinen Fall. Vielleicht würde Grace nicht zu lange bleiben weil sie nur eine Neuigkeit für Juan hatte.
    Die Blonde müsste wohl abwarten was noch passierte. Auf keinen Fall gefiel ihr die Situation gerade. Dann viel ihr etwas ganz anderes ein. Wenn Juan wollte das sie geht was war dann. „Soll ich lieber gehen.“ Sie schaute den Mann fragend an und hoffte wirklich er würde nicht ja sagen. Wie sehr sie das verletzen würde war doch ganz sicher klar oder nicht? Juan würde sie bei sich behalten. Allison wollte das so.

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18.11

MY LITTLE TREASURE AND THE LOVE THAT ONCE WAS
EVERYTHING FOR ME.


Zuletzt bearbeitet von Allison Dormer am 24.01.2010, 03:05, insgesamt 3-mal bearbeitet
24.01.2010, 02:49
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Grace Burnett
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ALLISON DORMER & JUAN RAMOS & GRACE BURNETT


Es war nicht unbedingt das Wiedersehen, das sie sich erhofft hatte, eher ein Sturz ins kalte Wasser. Während sie im Türrahmen stand und darauf wartete, bemerkt zu werden – was wohl nicht einmal eine Sekunde dauerte, ihr aber wie eine Ewigkeit erschien – musste sie zusehen, wie Juan eine andere Frau im Arm hielt. Von dieser Situation völlig überrumpelt, hätte Grace am liebsten auf der Stelle kehrtgemacht. Naivität hatte nie zu ihren Schwächen gehört, doch jetzt erkannte sie, dass es in dieser Hinsicht auch Ausnahmen gab. Sie kannte Juan seit vielen Jahren und sie wusste ziemlich genau, wie er mit Frauen umging. Doch zu sehr hatte sie sich von ihrer Phantasievorstellung ablenken lassen und dabei die Realität aus den Augen verloren – ein Fehler, der ihr in ihrem Beruf niemals passierte.
Die Zeit, die die beiden brauchten, um auf ihr unangekündigtes Erscheinen zu reagieren, gab Grace die Möglichkeit, sich zumindest äußerlich zu fangen und ihre Emotionen zu verbergen. „Hallo“, erwiderte sie Juans Begrüßung ironisch und konnte sich nur mit Mühe davon abhalten, die Augen zu verdrehen. Ohne Zweifel hatte sie ihn überrumpelt, und sein Verhalten ärgerte sie beinahe noch mehr als ihre eigene Blauäugigkeit. So wie er sich benahm, wirkte es fast so, als hätte er ein schlechtes Gewissen. Und das bedeutete wiederum, dass es einen Grund dafür geben musste.
Rasch richtete sie ihre Aufmerksamkeit auf Allison, die sie nun ebenfalls begrüßte – übertrieben freundlich, wie Grace fand. „Guten Tag“, erwiderte sie ebenso zuckersüß und stufte die andere innerlich sofort in die Kategorie „Vorsicht, im Auge behalten“ ein. Bei ihrem ersten Treffen hatte die Jüngere ziemlich naiv gewirkt, doch offensichtlich war diese Phase überwunden. Grace traute ihr durchaus zu, ein falsches Spiel zu spielen… Lieber zu misstrauisch sein als am Ende auf die Nase fallen… Nicht wahr, Grace?
Zunehmend wich ihre anfängliche Enttäuschung Wut, was für sie immerhin effektiver war. Juans Gestammel ließ sie ungeduldig die Augenbrauen hochziehen. Seit wann interessierte es ihn, ob und wo sie arbeitete? Er war grundsätzlich mehr an ihren Resultaten interessiert. Manchmal fragte sie sich wirklich, ob überhaupt jemand ihre Arbeit zu schätzen wusste. „Ich arbeite diese Woche von Zuhause aus“, erklärte sie schulterzuckend und lehnte sich demonstrativ an den Türrahmen. Wenn er schon Informationen wollte, könnte er ihr eigentlich auch einen Stuhl anbieten, doch offenbar hatte Juan seine Manieren vergessen. „Das wollte ich eigentlich dich fragen. Ich hatte so viel zu tun, dass mich in den letzten Tagen mit niemandem von uns treffen konnte. Wie ist die Lage im Schloss?“ Mit funkelnden Augen blickte sie den Spanier an – sobald es um ihren Plan ging, gelang es ihr sogar Allison für einen kurzen Moment auszublenden. Ihr gefiel die Idee, Hogwarts von innen einzunehmen, das erinnerte sie ein wenig an die Legende des Trojanischen Pferdes. Auch wenn sie lieber ein bisschen mehr Kontrolle über die Ausbreitung gehabt hätte. „Ansonsten nichts weiter Spannendes… Ich habe ich ein bisschen in der Familiengeschichte von Miss Petrocci geforscht, scheint fast als hätte sich eine Ausreißerin hier niedergelassen.“ Sie legte besondere Betonung auf den Familiennamen, gab jedoch keinerlei weitere Hinweise auf ihre neue Bekanntschaft. Wenn Juan an der jungen Dame interessiert war, sollte er sie danach fragen, wenn sie in vertrauenswürdiger Gesellschaft waren – und nicht in Gegenwart einer unbekannten Todesserin, die sich noch nicht bewiesen hatte.
Etwas verspätet schien Juan sich nun doch noch an seine Rolle als Gastgeber und die mögliche Notwendigkeit, die Damen einander vorzustellen, zu erinnern. Sie lächelte Allison ganz offen an, während diese sich mit kühler Stimme vorstellte. „Ja wir kennen uns schon. Ich stelle mich jedoch noch Mal vor. Ich bin Allison Dormer die Mutter von Adriana. Und sie sind Grace Burnett wen ich richtig Informiert bin.“ Ihre Worte ließen etwas in Grace erstarren, einen Augenblick lang war ihr die Überraschung vermutlich auch anzusehen. Allison war Adrianas Mutter? Grace bemühte sich eine gleichgültige Miene zu bewahren, doch innerlich war sie alles andere als ruhig. Daher kannten sich die beiden also... Das war der Grund, warum Allison hier aufgetaucht war? Führte sie eine Familienvereinigung im Schilde? Wenn das der Fall war und Adriana sich nicht querstellte, dann hatte sie bereits verloren – denn seine Tochter ging Juan über alles, das wusste sie. Adriana mochte sie nicht besonders, was bei Juan sicherlich kein Pluspunkt war, aber wie stand sie zu ihrer Mutter? Der Frau, die sie als kleines Mädchen verlassen hatte, wie Grace nun wieder einfiel.
„Oh, wie schön, Sie sind also zurückgekehrt“, plauderte sie in gespielter Begeisterung, bedachte Allison dabei jedoch mit einem scharfen Blick. Was brachte diese Frau dazu, nach so langer Zeit wieder für ihre Tochter da sein zu wollen? Falls sie Juan und seine Stellung als Todesser nur benutzen wollte, würde Grace ihr einen gewaltigen Strich durch die Rechnung machen. Sie versuchte sich auf ihre Ziele im Bezug auf die Todesser zu konzentrieren und den Rest aus ihrem Kopf zu verbannen, doch so einfach funktionierte das nicht. Sie hatte törichterweise zugelassen, dass sie mehr als freundschaftliche Gefühle für Juan entwickelte, und das konnte sie nicht so einfach wieder zurücknehmen. Und der Gedanke, dass ihr genau jetzt all das genommen werden sollte, worauf sie so lange gewartet und wovor sie sich so lange verschlossen hatte, war beinahe unerträglich.
„Ich bitte Sie, Sie waren doch vorher hier“, entgegnete Grace mit einem leisen Lachen, als Allison fragte, ob sie gehen sollte. Noch während sie den Satz aussprach, wurde ihr bewusst, wie richtig sie damit lag, in mehrfacher Hinsicht – Allison kannte Juan viel länger als sie selbst, die beiden verband vermutlich eine lange und komplizierte Geschichte und viele Erinnerungen. Und sie hatte dem absolut nichts entgegen zu setzen, abgesehen von einem einzigen Abend, der für den Spanier anscheinend nichts bedeutet hatte. „Ich bin schon auf dem Sprung“, ergänzte sie, bevor ihr nachdenklicher Blick noch einmal zu Juan wanderte. Wenn er sie jetzt einfach gehen ließ, dann wusste sie, dass sie falsch gesetzt hatte. Und diesen Fehler würde sie sich wohl niemals verzeihen.
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25.01.2010, 02:46
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Juan Ramos
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MISS DORMER && MISS BURNETT && MISTER RAMOS
Hmmm, yeah it’s weird


    Der Spanier blickte Allison ein weiteres Mal an, doch erwiderte nichts mehr darauf. Mehr als ihr etwas anbieten konnte er nicht und würde er auch nicht. Er war nicht mehr derselbe naive Junge, der damals mit Allison zusammen gewesen war. Noch einmal würde er ihr wohl nicht so leicht vertrauen, nein das musste sie sich erst erarbeiten. Das jedenfalls hatte er sich am Abend ihrer Rückkehr, die ihm wahrhaftig den Boden unter den Füssen geraubt hatte, geschworen. Jetzt galt es nur noch, sich daran zu halten. „Keine Ursache.“ Erwiderte er und setzte wieder ein Lächeln auf, ehe er weiterging. Wahrscheinlich würde Adriana, sollte sie sich wieder mit ihrer Mutter verstehen, ihr dasselbe anbieten.
    „Wissen deine Eltern von Adriana?“ Ihm wurde schlagartig klar, dass er, obwohl er sich natürlich informiert hatte, er nicht viel wirklich wusste. Diese Menschen, die in der Lage waren ihre eigene Tochter zu verstoßen, waren / wären bestimmt nicht entzückt gewesen, zu wissen, dass ihre verlobte Allison ein uneheliches Kind bekam. Sein Blick schweifte zu einem der Fenster, von dem er aus auf die Straße blicken konnte, die vor seinem Haus verlief. Wieso sollte er nicht ein paar Todesser nach Kanada schicken? Offenbar gab es da genügend Menschen, denen man zeigen musste, mit wem man sich nicht anlegen sollte. Sein Blick wanderte wieder zu der Frau, die ihm gegenüber saß. Nun, vorerst wartete er noch ab. Noch. „Ja, ich kann mich noch erinnern.“ Knurrte er zwischen zusammengebissenen Zähnen. Auch wenn er Allison damals geliebt hatte, ihre Eltern konnte er von Anfang nicht leiden. Zwar hatte er sie nie getroffen, doch das was er gehört hatte, war niemals, niemals auch nur im Entferntesten positiv gewesen. Ein Grund mehr, wieso er Adriana erzählt hatte ihre beiden Großelternpaare seien verstorben.
    Stumm trank er weiter, einen Streit wegen ihren Eltern zu führen würde beiden nichts bringen, nur diesen alten Wichtigtuern in Kanada. „Mals ehe wie lange sie aushält, wer weiß vielleicht steht sie auch bald vor meiner Haustür.“ Der Spanier zuckte mit den Schultern, überraschen würde es ihn nicht, Allison hatte ihn bereits so zweimal überfallen. Er war für einige Sekunden überrascht, dass sie dann doch ein wenig darüber sprach wie es ihr wirklich ging, so ganz allein in ihrer Wohnung. Seine Augen nahmen einen helleren, schokoladenbraunen Ton an als er daran dachte wie Allison so ganz alleine in ihrem Zimmer saß, traurig und wahrscheinlich ohne tröstende Arme… Juan räusperte sich kurz und verdrängte die Gedanken, hey immerhin war er auch nur ein Mann. „So geh es vielen.“ Murmelte er nachdenklich. Wie oft hatte er diesen Satz schon von Schulabgängern gehört? Viele freuten sich auf die erste eigene Wohnung und dann merkten sie, wie einsam sie doch in Wahrheit waren und stürzen sich in Arbeit. „Warte bis zu dich an alles gewöhnt hast und dann wette ich, dass du nicht mehr gleich empfindest.“ Er konnte diese Gefühle der Menschen nicht nachvollziehen, ihm war in seiner ersten eigenen Wohnung sehr gut gegangen. Er hatte seine Situation voll und ganz ausgenutzt.
    Skeptisch hob der Todesser eine Augenbraue, als Allison meinte sie könne nicht mehr. „Was meinst du damit?“ Verständnislos und auch zweifelnd sah er sie genau an. Er lehnte sich etwas zurück und verschränkte die Arme. War sie nicht hier um wieder Todesserin zu sein? Hatte sie deshalb nicht vor kurzem plötzlich wieder vor seiner Tür gestanden? Misstrauen nistete sich in seinem Kopf ein, während er versuchte sich an ihre genauen Worte zu erinnern. „Ich verstehe nicht ganz worauf du hinauswillst. Willst du dich von den Todessern lösen?“ Was war mit ihr los? Er war dumm gewesen, sie gehörte wohl immernoch zu den Menschen, die ständig ihre Meinungen änderten. Er schüttelte stumm den Kopf, dabei war sie wirklich gut gewesen und es machte ihn wütend, sie sowas sagen zu hören. Wer gab schon freiwillig das Leben der Todesser auf? Verrat, ja so ähnlich fühlte es sich an.

    Nett? Wie er dieses Wort hasste, es klang so, so schrecklich harmlos. Er bemühte sich keine Miene zu verziehen und presste ein ‚Danke‘ hervor ehe er schnell einen weiteren Schluck trank. Er war alles, aber nicht nett und wollte sowas gar nicht hören. Gut vielleicht wenn er sich gerade an jemanden heranmachte aber das zählte dann nicht. Etwas überrascht blickte er sie an, als sie sich dafür bedankte, dass er Adriana aufgezogen hatte. „dafür brauchst du dich doch nicht zu bedanken! Immerhin ist sie meine Tochter und ich liebe sie.“ Wie hatte sie etwas anderes von ihm denken können? Ihre Hand auf der seinen zu spüren fühlte sich unwirklich, komisch und doch gut an. Er blickte ihr in die Augen und ließ sie gewähren und das Gefühl langsam verebben. Wirklich merkwürdig das Ganze.
    Er lachte kurz auf, als sie ihn als schlimm bezeichnete. „überrascht dich das wirklich? So bin ich eben. Nur ein Mann.“
    Er spürte die Tränen der jungen Frau an seiner Schulter und die Wut schnürte ihm die Brust zu. Wie konnte ein Mann eine Frau nur so behandeln? So viel wäre anders verlaufen, besonders für Adriana wenn dieser Idiot nicht gewesen wäre. So hart es jedoch auch klang, Juan war einerseits froh über den Verlauf, hätte er sonst seine Tochter bei sich gehabt? Entgegen Allisons Beteuerungen, war er sich da nicht sicher.
    Allisons Tränen versiegten, sobald er Grace Stimme gehört hatte und er hörte sie leiser in seiner Schulter murmeln. Typisch, bloß keine Schwäche zeigen. Juan musste etwas lächeln und schaute zu seinem neuen Gast, bei dem ihm sofort einige Erinnerungen im Kopf aufstiegen, die ihn grinsen ließen. Grace wandte sich schließlich an ihn und er erwiderte ihren Blick indem er sie direkt in die Augen blickte. „Alles läuft wie wir es wollen, vielleicht sogar noch besser. Adriana befindet sich bereits oben und behält alles genau im Auge.“ Informierte er die Todesserin, die im Türrahmen lehnte. Juan runzelte die Stirn, als sie den Familiennamen einer Fremden aussprach. Irgendwoher kannte er ihn, doch warum genau wusste er nicht. Doch Grace würde ihn wohl nicht erwähnen, wenn es für ihn nicht interessant war. Ja, die Blondine kannte ihn inzwischen und wusste, über was er etwas hören wollte und worüber nicht. Er lehnte sich in seinem Stuhl zurück und beobachtete die beiden Frauen, die sich erstmal begrüßten wobei beide einen zu freundlichen Ton anschlugen. Man brauchte kein Genie zu sein um die Gefühle in den Augen der beiden lesen zu können, offenbar waren sie nicht besonders begeistert die andere zu sehen.
    Etwas erstaunt schaute Juan kurz auf seinen Kaffee als Allison sich als Adrianas Mutter vorstellte. Es war so ungewohnt dies zu hören, wo all die Jahre niemand Fragen gestellt hatte. Keiner wusste wie es um Adrianas Mutter oder ihre Verbindung zu Juan stand und nun kam alles heraus. Grace schien diese Aussage für Sekunden aus dem Konzept bringen und ein Lächeln huschte ihm übers Gesicht, sprachlos war sie nicht oft. Nachdenklich ließ er die beiden Frauen ein wenig miteinander reden, während er aufstand und zur Theke hinging.
    „Keiner geht jetzt, außer ihr wollt unbedingt weg, dann halte ich niemanden auf.“ Er griff nach der Kaffekanne und stellte sie auf den Tisch, ehe er sich wieder auf seinen Platz fallen ließ. Frauen! „Und willst du dich nicht lieber zu uns setzen Grace?“ Hatte Allison nicht vorhin gemeint sie sei einsam? Jetzt konnte sie Kontakte knüpfen. Gut, das war nicht der eigentliche Grund warum Juan beide Frauen hierhalten wollte, er wollte keine von ihnen vor den Kopf stoßen und sich nachher wieder Stress haben. Sie waren doch alle Erwachsen also hatten sich die beiden auch so zu benehmen.

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05.02.2010, 20:31
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Allison Dormer
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Grace Burnett & Juan Ramos & Allison Dormer
I hate them. Without knowing it.



    Die Fragen gingen weiter, doch war sie nicht hier um alle zu beantworten. Die hübsche Frau wollte endlich reinen Tisch zu machen und nur so würde das gehen. Egal wie schmerzhaft die Wahrheit war irgendwann musste sie raus. Genau jetzt war ein guter Moment dafür. Sie waren allein, niemand würde stören. Einfach nur reden so lange es eben ging, auch wenn ihr zu etwas ganz andrem zu Mute war. Seine Blicke durchbohrten sie nicht waren eben so wenig vorwurfsvoll. Er wollte es einfach nur wissen. Warum also nicht? Dankbarkeit lag in Allisons Blicken. Gab es einen Weg sich mit dem Spanier zu versöhnen? Sie würde fast alles dafür geben wieder an seiner Seite stehen zu dürfen. Hörte sich das ein bisschen arg an? Vielleicht schon, aber es war nichts als die Wahrheit. Allein er und Adriana hatten sie die Jahre am Leben gehalten. Wie oft sie darüber nach gedacht hatte ihrem Leben ein Ende zu setzen. Wir reden lieber nicht darüber. Was sie aufgehalten hat waren nur die Gedanken daran vielleicht irgendwann mal ein glückliches Dasein mit den beiden wichtigsten Menschen ihres Lebens zu verbringen. Noch lange war dieser Traum nicht erreicht doch war Allison gerade ein Stück näher daran gekommen. Es fühlte sich gut an hier zu sein. Sie wollte nie mehr weg. Ihr waren der Mann den sie gern hatte oder vielleicht sogar liebte, außerdem ihre Tochter Adriana nach der sie sich so lange gesehnt hatte. Warum wieder gehen? Das wäre purer Selbstmord.
    Er weckte sie aus ihren Gedanken als er eine Frage an sie richtete. „Na ja.“ Ihre Stimme versagte. „Sie denken dass die Kleine nicht mehr lebt.“ Damals hatten sie von ihr verlangt ihre Tochter umzubringen, doch nie hätte Allison das übers Herz gebracht. Adriana war das einzige gewesen was sie überhaupt liebte. Für niemand anderen hatte sie Gefühle gehabt. Warum dachte Juan sie hatte ihre Tochter einfach ausgesetzt? Weil sie keine Lust auf ein schreiendes Kind hatte? „Deshalb musste ich sie zu dir bringen.“ Sie hatte die Chance genutzt als sie zurück nach England musste um ein paar wichtige Dinge zu erledigen. Was wäre sonst passiert? Nie hätte sie dem kleinen Engel ein Haar gekrümmt. Jedoch traute sie es ihren Eltern umso mehr zu. Ihre Eltern waren wie sie selbst auch Todesser und hatten kein Herz, sonst hätten sie ihrer Tochter doch nie so etwas angetan. Allison hasste die beiden Menschen die ein Mal alles für sie waren zu tiefst. Ob sie ihnen verzeihen würde? Nur über ihre Leiche. Was dachten sie den warum sich die junge Frau gegen sie entschieden hatte. Es ist nicht leicht als Verstoßene zu leben. Fast alle mit denen die Blonde ein Mal befreundet gewesen war drehten ihr eiskalt den Rücken zu. Ihr Herz war zu Eis erstarren jedem dem sie vertraut hatte hatte sie ganz allein gelassen. Zum ersten Mal nach langen Zeiten spürte Allison wieder Gefühle.
    Selbst Juan hielt nichts von ihren Eltern. Mhh.. wer weiß vielleicht hätte er sich gut mit ihnen verstanden. Was war das bitte für ein Gedanke sie wollte sich dafür Ohrfeigen. Irgendwie war der hübsche Mann aber genau so ehrgeizig und zielstrebig wie ihr Vater gewesen. „Erst wenn sie tot sind werde ich meinen Frieden finden können.“ Ihre Stimme klang bitterkalt. Diesen Wunsch aus zu sprechen war beinahe Rufmord gewesen wenn sie noch in Kanada wäre, doch zum Glück war sie das nicht. Nur daran zu denken wieder zurück zu müssen ließ sie erschaudern.
    Ihre Stimme zitterte etwas. „Nein sie wissen nicht ein Mal dass es dich gibt.“ Allison hatte nie die ganze Wahrheit gesagt und deshalb war es ihren Eltern schleierhaft wer der Vater von Adriana gewesen war.

    Sie hörte ihm zu glaubte aber nicht daran dass sie sich je wohl fühlen würde. Solange sie das Gefühl hatte verfolgt zu werden schon mal gar nicht. Klar die Wohnung war schön. Bestimmt war sie auch sicher aber wirklich ganz allein darin zu wohnen war hart für die sonst so starke Frau. In jeder dunklen Ecke waren gruselige Schatten vor denen sie sich total schnell erschrak. Miss Dormer war doch eigentlich ein Todesserin warum konnte sie nicht einfach ein paar Zaubersprüche um sich schmeißen und ihre Verfolger umbringen. Vielleicht waren es zu viel aber eher war es ein ganz anderer Grund denn nur sie selbst wusste. Das Toten fiel ihr schwerer als Anfangs gedacht, auf ein Mal bekam sie Gewissensbisse in den Nächten da nach. Für ihre Flucht aus dem Gefängnis das Jahre lang ihr zu Hause war musste sie auch 4 Leute außer Gefecht setzen. Da fing es an. Sie wusste nicht warum es war aber leider so. Ihrem alten Freund gab sie keine Antwort. Sie konnte sich selbst nicht erklären was auf ein Mal los war und warum sie solche Angst verspürte wenn sie allein war. Hatte sie sich nicht genau das noch vor kurzem so sehr gewünscht, um endlich von diesen Monstern weg zu kommen?
    Was nun geschah hätte sie vorher sehen können. Wie lächerlich war es gewesen zu glauben der Spanier würde sie in dieser Hinsicht verstehen. Blauäugig war sie in eine Situation gelaufen die nicht mehr aus zu bügeln war. Allison versuchte sich zu erklären aber es schien sowieso schon ziemlich sinnlos. „So ist es nicht.“ Sagte sie kleinlaut. „Ich habe es nur schon lange nicht mehr getan.“ Wenn lange für sie vor ca. 2 Monaten war dann stimmte das sogar. „Nie würde ich es aufgeben Todesserin zu sein.“ Dass er das anzweifelte tat ihr verblüffender weiße weh. Die junge Frau wurde sauer. „Wie kannst du das nur denken.“ Ihre Stimme war wütend und die Worte waren schneidend scharf. Das erste Mal an diesem Tag schaute sie nicht mehr freundlich sondern sehr wütend, außerdem spürte man die pure Enttäuschung in jedem einzelne Buchstarben der aus ihren Mund gekommen war. Ob das klaubhaft genug war. Sie war sich da nicht ganz sicher hoffe aber dass Juan keinen Verdacht schätzen würde. Einen Moment nicht auf gepasst und schon war alles wieder kaputt gegangen was sie sich gerade aufgebaut hatte. Sie verbarg ihre Traurigkeit über seine Worte hinter eine Maske die sie vorhin für einen kurzen Augenblick abgesetzt hatte.
    Irgendwann wurde die Stimmung wieder besser. Vielleicht lag es daran des über ihre gemeinsam Tochter gesprochen wurde. „Trotzdem.“ Allison beharrte darauf. Wäre Juan nicht genau der Mann gewesen welcher er war vielleicht ging es Adriana dann nicht so gut wie jetzt. „Eigentlich wollte ich damals bei euch bleiben.“ Gab die Blonde zu und wartete auf ein Reaktion. „Doch ich traute mich nicht zu fragen.“ Ihr Blicke senkten sich. Der junge Mann hätte sonst sicher große Probleme bekommen, das wollte Allison auf keinen Fall riskieren. Wer sagte außerdem dass er sie aufgenommen hätte? Ihr Blicke waren auf den Boden gesenkt. In diesem Moment konnte sie ihm einfach nicht in die Augen schauen. Juan erhob wieder seine Stimme.
    Jetzt musste sie grinsen. „Und ein ganz hübscher um ehrlich zu sein.“ Eine kleine Witzelei durfte sie sich doch erlauben. Sie war nicht vergeben auch er war solo. Das würde die Stimmung sicher wieder etwas auflockern. Besser als immer die traurigen Gesichter.
    Die Tränen welche ihr über die Wangen rannten als wollten sie einen Wettkampf veranstaltend versiegten einfach nicht. Nach dem sie ihre größte Angst verraten hatte hielt die sowieso schon brechende Mauer nicht mehr stand. Seine Nähe tat gut. Am liebsten wäre sie für immer in seinen Armen gebettet geblieben. Einen Mensch wie Juan fand man nicht oft. Ob schon viele Frauen seine Liebvollseite spüren durften? Allison wollte die Einzige sein, aber es gab nach ihr sicher ganz schön viele. Die Vergangenheit war nicht zu ändern. Sie war eine gebrochene Frau geworden, doch er hatte sich weiter entwickelt wurde sogar ein angesehener Todesser. Vielleicht waren sie doch zu verschieden? Ihr Herz war schon lange gebrochen deshalb tat ihr diese Einsicht auch nicht zu sehr weh.

    Grace stand nun schon eine ganze Weile in der Tür. Sie schien nichts von dem Gefühlsausbruch von Allison mitbekommen zu haben. Sah aber immer noch sehr geschockt darüber aus das sie die Beiden in einer solchen Situation ertappt hatte. Was war schon viel dabei gewesen. Juan hatte Allison doch nur in dem Arm genommen um sie zu trösten. Grace schaute fast so als wäre das ein Weltuntergang. Zwar versuchte sie es sich nicht anmerken zu lassen aber die Ältere schaffte es mit Leichtigkeit ihn ihren Augen zu lesen. Ja die Augen waren das Tor zur Seele wer die nicht verschlossen halten konnte hatte Pech. Nach dem sie sich als Adrianas Mutter vorgestellt hatte viel der Jüngeren fast die Kinnlade herunter. Innerlich erfreute es Allison sehr triumphiert zu haben, doch sie zeigte es nicht nach außen hin. Juan sollte von dem allen was sich da vor seinen Augen abspielte nichts mitbekommen. Die Gespielte Nettigkeit von Grace konnte sie sich wirklich verkneifen. Was war eigentlich ihr Problem? „Mhh.. Sind sie Juans Freundin?“ fragte Allison jetzt um endlich etwas Klarheit zu schaffen der Spanier hatte zwar gesagt das er mit niemanden zusammen war aber vielleicht wollte er sie auch nur nicht verletzten. Es musst doch einen Grund für das komische Verhalten von Grace geben. Sie würde doch nicht einfach so zicken.
    Allison hatte angeboten zu gehen und ganz kurz auch darüber nach gedacht wie sehr es sie verletzen würden wenn Juan wirklich sagen würde sie solle gehen. Die Ander welche immer noch in der Tür stand wollte das scheinbar nicht. Sie protestierte. Mister Ramos griff ein als er beiden Frauen klar machte dass er sie nicht einfach ohne triftigen Grund gehen lassen würde. Man sah Allison die Erleichterung förmlich an. Ganz Gentleman bot Juan Grace natürlich einen Platz an. Warum hatte er sie nicht raus geschmissen? Die ehemalige Slytherin wollte den Vater ihrer Tochter nicht mit einer daher gelaufenen Pute teilen. Sie spürte Eifersucht in sich hoch kommen. Warum Spinte sie so rum. Sie hatte wohl wirklich das Geringste recht auf Juan. Vielleicht war ja wirklich etwas zwischen den Beiden gelaufen und sie drängte sich jetzt einfach ganz frech daran. Das wollte Allison auf keinen Fall.


_________________

18.11

MY LITTLE TREASURE AND THE LOVE THAT ONCE WAS
EVERYTHING FOR ME.
17.02.2010, 19:05
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