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Chris Moon
7.Klasse, Slytherin


Geschlecht: Geschlecht:männlich
Anmeldungsdatum: 05.10.2008
Beiträge: 624
Wohnort: Cornwall

Beitrag Titel: Antworten mit Zitat

Chris überlegte einen Moment, was ein doch recht hübsches Mädchen hier draußen in der Kälte so ganz allein machte. Sie wirkte in wenig krank, warum war sie dann also hier draußen? Ihre Lippen, die verrieten ließen, dass sie eigentlich wunderschön sind, waren so bleich, wie schon fast ihre Haut. Hatte sie etwa so etwas wie eine Grippe? So wie die anderen? Aber hatte er nicht durch Zufall mitbekommen, dass es eine Sache von den Todessern war? Wieso, sollte sie dann auch diese merkwürdige Grippe haben? Doch schien seine erste Idee falsch zu sein, denn sie hustete nicht und niesen tat sie auch nicht. Vielleicht war sie ja einfach nur ein wenig angeschlagen.
Als sie sich durch die Haare fuhr, wurde er aus seinen Gedanken gerissen und er sah einen Moment weg, sie sollte ja nicht denken, dass er an ihr interessiert war, wobei sie ja doch eigentlich eine nette Abwechslung wäre, doch würde Naomi das erfahren, dann wäre alles dahin und hübsch war sie nun mal auch und irgendwas zog ihn bei ihr im Moment an, was eigentlich nicht zu seinem eigentlichen Plan gehörte.
Was ging hier eigentlich gerade vor? Er hatte noch Gefühle für Daphne Honnett, war aber mit Naomi zusammen, merkte langsam, dass sie ihm irgendwie gut tat und nun flirtete er beinahe wieder fremd, er wurde immer mehr wie sein Vater, gerade das, was er eigentlich nicht wollte. Wie tief war er nur gesunken? Aber die beiden waren doch jung und ein unverfänglicher Flirt, war ja nun auch nicht so schlimm, aber er würde es lieber lassen. Jedenfalls für den Moment.
Lieber erkundigte er sich erst einmal über ihr Befinden, denn wenn sie wirklich krank war, sollte sie hier draußen nicht frieren. Als sie ihm gestand, dass sie doch ein bisschen fror, schob er seinen Hut, den er aus seinem Schrank gekramt hatte ein wenig nach hinten und schob sich die offene Jacke von den Schultern. Er legte sie ihr vorsichtig um ihre und lächelte dann einen Moment.
„Nein, ich friere nicht.“, sagte er gleich, denn er kannte das schon, gleich würde kommen, ob er nicht selber frieren würde, denn es sei so kalt. In Cornwall war es schon immer etwas kälter, allein wegen dem Seegang und außerdem konnte er sein Hemd noch herunter krempeln, war er nun auch tat.
Er löste vorsichtig die Knöpfe an den Seiten und strich die Ärmel ordentlich nach unten, so konnte wenigstens der Wind nicht in die Arme wehen.

Als er sich danach erkundigte, was der Grund für ihr alleiniges Dasein hier draußen war, schien sie zu überlegen, ob sie es ihm anvertrauen sollte, so drehte er seinen Kopf zu ihr und sah sie an. Eigentlich wartete er nur darauf es zu hören. Wollte er jetzt wirklich mal nett sein? Wollte er so sein doch eigentlich schlechtes Bild ein bisschen bei sich selbst verändern? Wollte er, weil er nett zu ihr war sich selbst vormachen, dass er nicht wie sein Vater werden würde?
Wenn es hilft., dachte er sich und innerlich zuckte er einen Moment mit den Schultern.
Er hörte also weiter zu und irgendwann schien sich Jasmine einen Ruck gegeben zu haben, dass sie doch mit ihm reden wollte und irgendwie freute es ihn, denn so konnte er wirklich endlich mal etwas gutes tun.
Er hörte so lange zu, bis sie scheinbar nichts mehr zu sagen hatte und sah dann einen Moment ins Wasser. Er musste jetzt nett sein, denn so wie es schien, würde sie sich nur noch schlechter fühlen, wenn er etwas falsches sagen würde.
„Also einmal glaube ich nicht, dass es niemanden gibt, der sich für dich interessiert, vielleicht sind sie alle nur zu feige oder denken, du bist schon vergeben, so wie du aussiehst würde mich das gar nicht wundern und der Stress und die schlechte Laune, dass legt sich alles wieder. Entspann doch einfach mal, denke an nichts, lass dich fallen und schon ist die Welt viel besser. So meinte meine Mutter zu mindestens immer, als ich noch kleiner war.“, erklärte er ihr und schenkte ihr dann ein beruhigendes Lächeln, wobei seine Augen einen Moment strahlten, als er an seine Mutter dachte. Sie liebte ihn immer noch, auch wenn er ab und an ein echtes Monster war. Eigentlich konnte er sich dankbar für sie schätzen.
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06.02.2010, 14:30
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06.02.2010, 14:30
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Jasmine Hudson
6.Klasse, Slytherin


Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 28.12.2009
Beiträge: 149

Beitrag Titel: Antworten mit Zitat

Jasmine beobachtete Chris eine Weile. Er schien in einem innerlichen Streit verfangen als wollte er etwas tun, was eigentlich gegen siene prinzipien war. Sie überlegte, was ihn so beschäftigte. Seine Trennung on Daphne Honnet hatte sie zwar mitbekommen, aber interessiert hatte es sie nicht. Sie war keine dieser Lästerschwestern die sich über alles und jeden das maul zerrissen. Aber war es das wirklich? Chris schien nicht der Typ zu sein, der lange seiner Verflossenen hinterher trauerte. Oder hatte er schon eine Neue?
Jasmine schallt sich innerlich selbst für diese Gedanken. Erstens ging Chris' Liebesleben sie nichts an und zweitens, was interessierte es sie überhaupt? Sie war schließlich nicht an ihm interessiert. Oder doch? Sie dachte kurz über diese Frage nach, hatte aber Angst vor der Antwort und sagte sich selbst einfach, dass das nur der Stress sei. Sie war verwirrt und Chris war für sie da. Das musste noch lange nichts heißen. Aber es war schon lange her, dass ein Junge sich so lieb um sie gekümmert hatte. Es löste in ihn ein unbekanntes Gefühl aus dem sie lieber nicht nachgehen wollte, aus Furcht vor der Erkenntnis über sich selbst, die sie dann vielleicht bekommen würde.
Sie hatte es halb erwartet, als er ihr seine Jacke gab. Irgendwie kam sie immer wie das hilflose frierende Mädchen rüber. Normalerweise störte sie dieses Image aber jetzt war sie glücklich darüber.
Sie schenkte Chris ihr schönstes Lächeln. "Danke!", flüsterte sie und kuschelte sich in die weiche Jacke. Sie war angenehm war und zwischen den Fäden hing ein minziger Duft der wohl von ihm kam. Sie schloss die Augen und genoss das Gefühl, zog sich dann aber plötzlich zurück. Was tat sie denn da. Das hier war nur eine Jacke von irgendeinem Jungen. Völlig unwichtig. Nur Etwas, dass ihr gegen die Kälte half. Überhaupt nicht von Bedeutung. Sie reckte die Nase ein Stück nach vorne um dem Duft zu entgehen, der ihr diese Schwierigkeiten bereitete. Es funktionierte und sie atmete die kühle klare Luft ein, die ihren Kopf von diesen verrückten Gedanken befreite.

Er sah wirklich so aus, als wolle er ihr ehrlich helfen. Das hatte noch kein Junge für sie getan. meistens war es geheucheltes interesse um ihr an die Wäsche zu gehen. Jasmine hatte es meistens mit sich geschehen lassen aber ihr Herz war dabei kalt. Jetzt war es genau anders rum, Chris zeigte ehrliches Interesse an ihren problemen und wollte ihr auch helfen, aber jasmine vermutete, dass er keine schmutzigen Hintergedanken hatte. Irgendwie war er nicht der Typ dafür. Eigentlich hätte sie froh darüber sein müssen, abe warum war ihr plötzlich so warmes Herz ungewohnt schwer?
Sie schob das Gefühl bei Seite und lauschte Chris, der ihr half. Es waren gute Ratschläge die er ihr gab, echte Hilfe.
Sie lächelte dankbar. "Wahrscheinlich hast du Recht. ich habe bestimmt nur überreagiert. Das muss an dem Stress liegen." Sie seufzte leise.
"Aber es ist so schwer immer die glückliche Maske aufrecht zu erhalten." Ihre Stimme wurde immer leiser, bis es nur noch ein Flüstern war. "Aber manchmal will ich einfach nur noch weinen." Sie wusste nicht, warum sie Chris ihre tiefsten gefühle anvertraute. Niemand wusste was sie fühlte und sie hütete sich eigentlich immer davor, es jemandem zu erzählen. Aber irgendwie hatte sich alles in ihr angestaut und es tat gut jemanden zu haben, der ihr zu hörte und ihr helfen wollte.
Sie blickte auf und sah Chris in die Augen. Sie leuchteten und Jasmine verspürte wieder dieses unbekannte warme Gefühl. Was war das?
Sie lächelte noch einmal. "Tut mir Leid, wenn ich mich jetzt so bei dir ausheule. Sag Bescheid, wenn ich übertreibe!" Sie grinste matt und hoffte, dass es nicht so war.
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JASMINE SOPHIE HUDSON | SLYTHERIN | SIXTEEN | PURE BLOOD | SINGLE :D
06.02.2010, 16:39
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Chris Moon
7.Klasse, Slytherin


Geschlecht: Geschlecht:männlich
Anmeldungsdatum: 05.10.2008
Beiträge: 624
Wohnort: Cornwall

Beitrag Titel: Antworten mit Zitat

Nun saß er also hier, am Steg. Wo es nicht sonderlich warm war, aber wie er es sich eben vorgenommen hatte, wollte er mal probieren ein bisschen Gentlemen zu sein. Jasmine war also sozusagen, sein erstes Opfer für die Erprobung des neuen, etwas netteren Chris. Ob er das lange durchhalten würde? Er dachte an die Sachen, die er zum Beispiel mit dieser Delia gemacht hatte, er abgefüllt, dann verschreckt und sie des öfteren fast erpresst. Was für ein böser Junge er doch gewesen war. Und dann kam Daphne. Sie haben sich zwar gestritten, aber für sie war er doch wie ein Hund? Sie konnte machen, was sie wollte und immer kam er wieder angeschlichen und hoffte auf eine Versöhnung. Wie erbärmlich war er eigentlich? Jetzt benutze er eine gute Freundin für seine Zwecke. Und jetzt saß er hier, tat so lieb und nett. War er das eigentlich oder war es nur sein schlechtes Gewissen, was ihn dazubrachte endlich mal nett zu jemandem zu sein, der es vielleicht auch verdiente, vorallem eine Frau, damit er sich beweisen konnte, dass er nicht wie sein Vater war?
Chris sah kurz in das Wasser, was eher unruhig war, durch den Wind, der wehte und dann sah er zu der recht hübschen braunhaarigen Slytherin neben sich. Sie hatte einen Moment die Augen geschlossen, seit er ihr die Jacke gegeben hatte. Er grinste einen Moment, aber als er merkte, dass sie sich scheinbar selbst dumm vorkam, für ihr verhalten, blickte er weg und hoffte, dass sie nichts davon mitbekommen hatte.
Süß war ihr Verhalten ja, dass konnte er nicht abstreiten, aber da war nichts. Sie war die Testperson seiner netten Ichs und mehr nicht.

Da hatte er ja scheinbar etwas angestellt. Sie schien kurz davor anzufangen zu weinen. Wollte er das wirklich sehen? War es nicht viel zu schade so ein hübsches Mädchen weinen zu sehen? Aber wie es schien, war es einfach mal das, was sie brauchte. Sie schien wirklich unglücklich und so wie er es aus ihren Worten verstand, unterdrückte sie ihre Unglücklichkeit und spielte allen anderen etwas vor.
"Lass es doch einfach mal raus. Vielleicht geht es dir dann besser. Wenn du dein Unglück immer wieder nach hinten schiebst, weil es gerade nicht passt, weil andere da sind, weil du vielleicht die Starke abgeben musst, dann brichst du irgendwann genau im falschen Moment richtig zusammen.", sagte er und sah sie einen Moment an.
"Manchmal hilft es zu weinen. Gut, ich bin da nicht so. Ich bin ja auch ein Kerl, aber ich hab das mal von einer Freundin gehört.", erklärte er kurz und sah dann wieder über den See.
Am liebsten hätte er sich geohrfeigt. Wie schwul klang er denn? Gab ein normaler Kerl solche Ratschläge? Wohl eher nicht. Was war bloss aus ihm geworden? Scheinbar war er an einem Punkt angekommen, wo nichts mehr dem entsprach, was er eigentlich war. Er kannte sich ja selber nicht mal mehr.
Das war wirklich merkwürdig.
Er sah wieder zu ihr und sie schenkte ihm ein kurzes Lächeln.
"Ist schon okay, dafür sind wir Männer doch da, damit Frauen eine starke Schulter zum ausweinen haben.", sagte er und grinste sie an.
"Es ist wirklich kein Problem. So schlimm ist es ja noch gar nicht.", sagte er dann und überlegte, was er gerade wohl mit seinen Worten bei ihr anrichtete. Ob sie bald anfangen würde zu weinen?
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13.03.2010, 13:26
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Jasmine Hudson
6.Klasse, Slytherin


Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 28.12.2009
Beiträge: 149

Beitrag Titel: Antworten mit Zitat

Jasmine Hudson & Chris Moon


    Jasmine lies ihr Gedanken schweifen, achtete nicht darauf, wo oder bei wem sie landeten. Ihr bester Freund Jordan Struges kam ihr in den Sinn und wie er sich immer um sie kümmerte. Naja, so viel tat er eigentlich nicht. Früher hatte er sie manchmal in den Arm genommen, aber sie waren älter geworden und als das andere Geschlecht interessant zu werden begann, blieben körperliche Kontakte ganz aus. Sie vermisste ihre frühere lockere Art mit Jungs umzugehen, richtig mit ihnen befreundet zu sein. Aber nein, wenn sie einen Jungen umarmte dann hieß es immer sofort 'Aaah ein neues Pärchen!' Es war zum verzweifeln. Warum konnte man nicht normal mit Jungs befreundet sein?
    Sie wusste die Antwort, bevor sie die Frage überhaupt zu Ende gedacht hatte. Weil sie zu schnell zu starke Gefühle entwickelte. Manchmal, wenn sie Jordan sah, kribbelte es in ihrer Magengegend und ein Lächeln stahl sich auf ihr Gesicht. Und bei Chris war es doch auch schon wieder das Gleiche. Ein Typ war lieb zu ihr, wirklich ehrlich hilfsbereit und nahm Anteil an ihren Problemen und schwupps.. sofort begann sie ihm sein Herz auszuschütten und von seiner Berührung zu träumen. Obwohl das gerade eigentlich nicht wie sonst immer war. Sie spürte, dass sie Chris wirklich mochte, freundschaftlich. Aber sie hatte furchtbare Angst, dass sich aus dieser Freundschaft mehr entwickeln konnte, zumindest auf ihrer Seite. Zwar hatte sie schreckliche Sehnsucht nach dem zärtlichen Blick eines Jungen, der auf ihr ruhte, sie umschmeichelte. Sie hatte Sehnsucht nach starken Armen, die sie fest hielten, in welche sie sich flüchten konnte, wenn sie Angst hatte. Und sie hatte Sehnsucht nach dem wunderschönen Gefühl von ihren Lippen auf denen eines Mannes, den sie wirklich mochte.

    Ihr Blick wanderte über das aufgewühlte Wasser zu Chris. Er hatte sie wohl gerade angesehen und schnell den kopf weggedreht. Jasmine erschrack. Hatte er etwa ihr kindisches Verhalten mitbekommen? Was dachte er jetzt bloß von ihr? Bestimmt fand er, dass sie ein liebestolles kleines Mädchen war, dass nur an Jungs und sich selbst dachte. Sie biss sich auf die Lippen. Das war gar nicht gut. Es versetzte ihr einen unangenehmen Stich ins Herz, dass er vielleicht etwas schlechtes von ihr dachte. Sie kaute unruhig auf ihrer Unterlippe herum, was sie immer tat, wenn es ihr nicht gut ging. Sie befürchtete, bald ihren ganzen Lippenstift abgekaut zu haben. Schnell lies sie die unbeliebte Angewohnheit sein.

    Sie spürte die Tränen hinter ihren Lidern brennen, als sie ihm von ihren Gefühlen erzählte. Sie war nicht der Typ, der schnell weinte, aber wenn sie einmal anfing, konnte sie schwer aufhören. Ihre Mutter sagte immer, sie würde alle Tränen weinen, die sich im Laufe der Zeit in ihr angestaut hatten. Jasmine wusste, dass das sehr wahrcheinlich wahr war. Und genau deshalb wollte sie jetzt auf keinen Fall anfangen zu heulen. Das war schrecklich. Wahrscheinlich würde Chriss dann genervt abhauen. Sie konnte es ihm nicht verübeln, wer tröstete schon gern ein heulendes Mädchen, dass nicht mehr aufhörte zu schluchzen.
    Er traf den Nagel auf den Kopf. Sie sah auf und nickte. "ich glaube du hast Recht. Aber das Problem ist.. " Sie schwieg kurz. "Ich weine eigentlich nie. Ich habe Angst davor. Aber wenn ich es einmal tue, kann ich nicht mehr aufhören." Sie lächelte schwach. "Glaub mir, das willst du nicht miterleben."
    Sie grinste fast, als er sich schnell verbessterte. Natürlich wollte er nicht dastehen, als wüsste er über dieses Thema Bescheid. Nein, dazu war Mr. Moon zu cool, zu stark, zu männlich. Sie strich sich die Haare aus der Stirn, aber sofort fielen sie wieder zurück. Die Tränen waren zurückgegangen, aber nur, weil sie sie mit aller Kraft zurück drängte. Nein, sie durfte jetzt nicht weinen. Das durfte einfach nicht passieren.
    Sie nickte, wieder fast grinsend. "Ja, da hast du wohl Recht!", murmelte sie. "Es ist nur.. mir geht es im Moment gar nicht gut." Sie überlegte, ob sie es ihm anvertrauen konnte und entschied sich dann dafür. er hatte ihr schon geholfen, also würde er jetzt nicht abhauen.
    "Ich vermisse es, mit Jungs befreundet zu sein, ohne dass sich da etwas entwickelt, und ich vermisse es naja.. die Zärtlichkeiten einer Beziehung!" Sie spürte, wie ihr schlagartig die Röte ins Gesicht stieg, als sie das sagte. Das war echt zu viel. Jetzt hatte sie es verbockt. Jetzt würde er sich von ihr abwenden. Sie für verrückt und durchgedreht halten.
    Vorsichtig blickte sie auf und spürte wieder dieses unliebsame jkribbeln im Bauch. War sie etwas wirklich...?

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JASMINE SOPHIE HUDSON | SLYTHERIN | SIXTEEN | PURE BLOOD | SINGLE :D
13.03.2010, 14:49
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Chris Moon
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Chris && Jasmine



    Ob Chris die Sache mit Naomi einfach beenden sollte? Vielleicht wäre es ja mal an der Zeit einfach eine Weile Single zu bleiben. Vor Daphne hatte Chris auch erst ein paar Tage vorher mit einem anderen Mädchen Schluss gemacht. Bei ihr waren die Gefühle nicht mehr da gewesen. Das Interesse war weg und Daphne reizte ihn sehr. Für sie hätte er alle gemacht. Selbst das teure Armband was er ihr geschenkt hatte. Es war wirklich teuer gewesen, doch für sie war ihm nichts zu teuer und nun war einfach Schluss, wegen so einer dummen Sache, dass er wieder eifersüchtig war. Wie sollte es auch anders sein? Daphne war eine wunderschöne junge Frau und ihr Temperament hatte es ihm angetan. Ihren ersten Kuss hatten die beiden, nachdem sie sich anfangs angeschrien hatten. So etwas war es, was Chris suchte und Naomi war einfach nur eine Puppe mit der er spielen wollte, doch langsam kam es ihm falsch vor und gerade Jasmine zeigte ihm, was daran falsch war. Sie war ein wunderschönes Mädchen und sie wurde von vielen Jungs nur wegen ihrem Aussehen nett behandelt und dann abgeschleppt. War er anders? Die anderen Jungs spielen nur mit ihr und er war nicht anders. Chris sah sauer auf das Wasser. Er verachtete seinen Vater, er verachtete Kerle, die so mit Mädchen wie Jasmine umgingen und dabei war er gar nicht anders.
    Sein Interesse legte sich noch komplett auf Miss Honnett aus und er spielte mit anderen um den Verlust an seinen besten Freund zu verdrängen.

    Chris sah wieder zu Jasmine. Er musste versuchen nicht weiter über die Sache mit Daphne nachzudenken. Er hatte seinen Entschluss gefasst. er würde Naomi verlassen. Er konnte nicht anders. Er musste endlich sein Leben aufräumen. Er sah, wie sie ein letztes Mal auf ihren Lippen herumkaute und konnte es sich nicht verkneifen sie etwas zu fragen.
    "Kann es sein, dass du irgendwie nervös bist?", erkundigte er sich und schenkte ihr ein unverfänglisches Lächeln.
    "Das brauchst du nicht. Ich werde dir schon nichts tun.", fügte er hinzu und sah wieder einen Moment auf den See hinaus.

    Als sie davon sprach, dass sie nie weinte, denn sie würde dann nicht aufhören, sah er sie kurz an und lächelte sie nur kurz an. Denn was sollte er schon groß dazu sagen.
    Als sie weitersprach, wusste er erst auch wieder nicht, was er sagen sollte, denn er kannte sie ja gar nicht und das, was sie ihm da gerade erzählte war wirklich privat. Ob sie sich da gerade drüber bewusst war, wem sie da gerade so etwas erzählte. Er sah noch einen Moment über das Wasser, dann drehte er sich um.
    "Das klappt doch. Ich habe auch sehr gute Freundinnen. Mit denen würde ich auch nie was anfangen und einen Jungen, der dich lieben wird, findest du sicher auch ganz bald, aber sicher erst, wenn du nicht danach suchst. Wenn du jetzt so durch die Welt gehst und dir denkst, dass du unbedingt einen Freund brauchst, dann siehst du den vielleicht gar nicht, der der richtige ist.", sagte er und sah dann einen Moment hoch zum Schloss.
    "Da sind viele nette Kerle, die es sicher nett mit dir meinen. Gib ihnen eine Chance und du wirst sehen, irgendwann küsst du schon keinen Frosch mehr.", fügte er hinzu.
    "Du bist hübsch und jung, also mach dir keinen Kopf. Genieße lieber dein Leben."

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14.03.2010, 15:46
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Jasmine Hudson
6.Klasse, Slytherin


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Mr. Moon & Miss Hudson


    Jasmine merkte, dass Chris' Anwesenheit ihr richtig gut tat. Vorher war sie schlecht gelaunt und unruhig gewesen, hatte ihn auch ersteinmal angeschrien, aber jetzt war sie ruhig und motzte nicht mehr jeden an, der sie schief angeguckte. Naja, wahrscheinlich würde sie es doch tun, das lag ihr im Blut. Sie konnte sich das Grinsen nicht verkneifen. Irgendwie war sie schon ein kleines Miststück. Sie konzentrierte sich wieder auf ihre Gefühle und merkte, dass die Tränen aus ihren Augen verschwunden waren. Ein wirklich schönes Gefühl, den heißen Strom besiegt zu haben, der sie fast überwältigt hatte. Sie sah zu Chris hoch und zog sich seine Jacke etwas enger um die Schultern, als ihr ein eisiger Wind um die Nase fuhr. Er sah in die Ferne und auf seinem Gesicht lag ein merkwürdiger gequälter Ausdruck. Sie überlegte kurz, ob es angebracht war und fragte dann: "Alles okay bei dir? Du wirkst so.. nachdenklich!" Vielleicht würde er ihr ja auch etwas von seinen Gefühlen erzählen, jetzt nachdem sie ihm ihr Herz offenbart hatte. Sie bereute es beinahe, ihm so viel erzählt zu haben. Wer weiß, was er mit diesem Wissen anstellen würde. Er könnte ihren gesamten Ruf ruinieren und sie in tiefes Unglück stürzen.
    Jasmine kannte Chris nicht gut, hatte aber so einiges über ihn gehört. Er sollte ein richtiges egozentrisches Arschloch sein, dass mit Mädchen spielte nur um sich männlicher zu fühlen. Aber so kam er ihr gar nicht vor. Er hatte noch kein einziges Mal gezeigt, dass er ihr gerne an die Wäsche wollte und Jass war froh darüber. Es tat ihr einfach unheimlich gut, mit jemanden zu reden, der keine versteckten unguten Gedanken hegte, nur um ihre Veletzlichkeit zu seinem eigenen Vorteil zu nutzen. Sie lächelte ihn an. Ja, sie war im Nachinein doch froh, dass er sie gestört hatte.

    Sie grinste ihn ein wenig verschämt an, als er ihre Nervösität bemerkte.
    "Du hast mich erwischt!", sagte sie kichernd, innerlich aber immer noch brodelnd. "Sicher?" Sie zog die Augenbrauen fragend hoch, halb im Spaß, halb Ernst. War er wirklich keiner dieser Weiberhelden, die es immer nur auf das Eine abgesehen hatten?
    "Du hast wahrscheinlich Recht!" sagte sie ein wenig betrübt und beobachtete ihn. Er wirkte, als wäre das ganze Gespräch ihm ein wenig unangenehm. Sie beschloss, jetzt etwas weniger von sich preis zu geben. Sie war schon verletzlich genug und wollte nicht, dass er sich unwohl fühlte. Sie lächelte ihn an. "Danke!", flüsterte sie. Sie war ihm wirklich dankbar. Er hatte ihren Schmerz gelindert und ihr bei ihren Problemen geholfen. er war wohl wirklich nicht so, wie die Gerüchte sagten. Vielleicht sollte sie ihm das einfach mal sagen. Es war eine nette Geste und konnte bestimmt nicht schaden.
    "Weißt du, du hast mir gerade echt geholfen. Ich glaube, das habe ich einfach gebraucht. Jemanden der ehrlich zu mir ist, und mich nicht mit schmutzigen Hintergedanken betrachtet. Ich habe so einige Dinge über dich gehört, aber ich glaube, sie stimmen nicht!" Sie schenkte ihm ihr schönstes Lächeln. Ja, er tat ihr wirklich gut, so unglaublich das auch klang.
    "Weißt du, eigentlich bin ich ein ziemliches Miststück. ich kann ziemlich scheiße sein. Aber jetzt gerade bin ich irgendwie.. fast normal. Ich glaube das liegt an dir." Genau in dem Moment, als sie es sagte, wusste sie, dass es stimmte. Er half ihr, klar zu denken, und nicht immer nur die Fehler der anderen zu sehen. Sie konnte sich ihren Gefühlen stellen, ohnen Angst zu haben, von ihnen übermannt zu werden.
    Sie sah wieder zu ihm hoch. "Achja, tut mir Leid, wenn ich dich gerade ein bisschen überfordert habe. Es ist nur so, ich habe so ewig nicht mehr über diese Dinge gesprochen, ich denke, es musste einfach raus." Sie lächelte ihn entschuldigend an. "Wenn du möchtest darfst du dich jetzt auch bei mir über irgendwas beschwerden, dass dich ärgert!"
    Sie zog Chris' Jacke etwas höher und verkroch sich darin. Es war wirklich angenehm, mal mit jemandem über diese Dinge zu reden. Nur dieses seltsame Gefühl in ihrer Magengegend machte ihr Sorgen!

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JASMINE SOPHIE HUDSON | SLYTHERIN | SIXTEEN | PURE BLOOD | SINGLE :D
14.03.2010, 16:44
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Chris Moon
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Chris Moon && Jasmine Hudson


    Chris dachte nach und wurde in seinen Überlegungen von der sanften Stimme von Jasmine gestört. Er drehte sich zu ihr um und dachte darüber nach, was sie gefragt hatte. "Ja, ich glaube jetzt ist alles okay. Ich musste nur mal über was nachdenken, warum ich eigentlich auch hierlang gekommen bin.", erklärte er kurz und sah wieder mit einem Lächeln von ihr Weg. Würde nicht ein wenig die Sonne versuchen durch die Wolken zu brechen, würde er es bei dem Wetter hier draußen sicher nicht mehr lange aushalten. Er sah auf seine Unterarme, die leicht frei lagen und entdeckte die Gänsehaut, doch das würde er sich sicher nicht anmerken lassen. Egal, wie sehr er auch versuchte sich ein wenig zuverändern, ein Weichei würde er sicher nicht werden, egal wie schnulzig seine Antworten manchmal klangen. Wie er heute nur auf solche Antworten kam, wusste er nicht. Sicher lag es noch an dem rosa Plücherlebniss mit Naomi, dass war eindeutig zu viel Rosa und zu viel Plüsch. Noch ein Grund die ganze Sache mit ihr zubeenden, aber wie sollte er es nur anstellen? Er wollte ihr nicht weh tun und ihr die Wahrheit sagen, dass ging eigentlich auch nicht, denn er wollte sie als gute Freundin nicht auch noch verlieren.

    Ihr Kichern brachte ihn dazu sie einen Moment länger anzusehen, als er es die letzten paar Minuten gemacht hatte.
    "Ja, sicher. Ich werde dich weder anfassen, noch wieder Steine nach dir werfen. Versprochen.", sagte er und grinste sie nun frech an. "Aber wenn ich es mir recht überlege, dich ins Wasser werfen wäre schon keine schlechte Idee, dafür dass du mich vorhin so angeschrien hast.", sagte er und drehte sich wieder grinsend zum Wasser um.
    Als sie sich dann plötzlich bei ihm bedankte, drehte er sich wieder zu ihr um und langsam ging dieses ständige sich Umgedrehe ihm so ziemlich auf die Nerven und er stand kurz auf um sich im nächsten Moment wieder auf dem Steg nieder zulassen, aber diesmal mit dem Rücken direkt an einem der Holzpfeiler des Steggeländers.

    "Du brauchst dich nicht bedanken. Schließlich bin ich dir ja irgendwie noch was schuldig. Hätte ich nur einen Zentimeter weiter rechts geworfen, dann hätte ich dich sicher getroffen.", sagte er und verschränkte die Arme vor dem Oberkörper.
    Als sie meinte, dass sie so einiges gehört hatte, sah er kurz weg. Aber als sie meinte, dass es scheinbar nicht stimmte, musterte er sie einen Moment. Hatte er es wirklich geschafft seinen Ruf ein bisschen nach hinten zurücken und ihr zu helfen?
    Als sie meinte, sie sei sonst ein Miststück, grinste er vor sich hin. Irgendwie konnte er sich das bei ihr gar nicht vorstellen, denn er kannte jemanden, der ein wunderbares Miststück abgab und auch eine zeitlang sein kleines Miststück war, was er auch noch heute liebte.

    "Ist schon okay. Ich hab mich ja fast aufgedrängt, dass du mir was erzählen sollst.", sagte er nur und sah dann für einen Moment an ihr vorbei. Als sie meinte, er könne ihr auch was erzählen, wollte er erst dankend ablehnen, doch dann kam ihm die Idee.
    "Du bist ja ein Mädchen oder besser eine junge Frau. Du kannst mir mal helfen. Wie mache ich am besten mit jemandem Schluss, denn ich nicht liebe, mit dem ich durch einen dummen Zufall zusammen gekommen bin, aber ich will sie nicht als gute Freundin verlieren.", erkundigte er sich.
    Jetzt war es sicher hin, die Meinung, die Jasmine von Chris hatte, denn nun hatte er doch eigentlich bestätigt, was die Gerüchte über ihn sagten oder irrte er sich da?
    "Ich will ihr ja nur nicht unnötig wehtun, indem ich die Beziehung entweder unnötig aufrecht erhalte oder ihr durch meine dumme Art die Trennung nur noch schwerer mache.", fügte er dann hinzu um sich doch noch ein bisschen in einem guten Licht stehen zulassen.

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14.03.2010, 19:10
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Jasmine Hudson
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Beiträge: 149

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Chris & Jass


    Jasmine nickte leicht, fragte aber nicht weiter nach. Sie wollte nicht aufdringlich wirken, obwohl seine Gedanken sie eigentlich brennend interessierten. Ihr Blick wanderte von den Holzbalken des Steges über seine Beine und du zu seinen Armen, auf denen sich bereits eine Gänsehaut ausbreitete. Sie grinste, wusste bereits, dass er sich nichts anmerken lassen würde. Trotzdem sagte sie: "Ist dir nicht kalt?" Natürlich würde sie ihn nicht merken lassen, dass sie seine Gänsehaut bemerkt hatte. Das würde ihn nur beschämen. Sie grinste. Chris war schon ein echter Mann, oder zumindest dachte er, er müsse sich wie einer verhalten. Sie dachte darüber nach, was eigentlich das Klischee eines 'echten' Mannes heute war. Sie durften weder Schwäche zeigen noch Gefühle, und sobald sie es einmal ein wenig taten wurden sie als Memme und nicht so 'hart' abgestempelt. War bestimmt nicht leicht. Sie konnte sich sicherlich glücklich schätzen, dass sie gerade an Chris geraten war. Er versuchte zwar, möglichst stark und cool und alles zu sein, aber er war trotzdem lieb und einfühlsam und hilfsbereit. Alles Eigenschaften die Jasmine so oft bei ihren männlichen Freunden vermisste.
    Ihr Blick wanderte über den See und sie entdeckte den Riesenkraken, der mit irgendetwas Kleinem spielte. Sie sah genauer hin, aber als sie es nicht erkennen konnte, lies sie den Blick weiter schweifen. es gab wesentlich interessantere Dinge hier zu sehen, als das.

    Sie lachte, als er ihr sein Verpsrechen gab, keine Steine mehr nach ihr zu werfen. "Da bin ich ja beruhigt. Ich hab mich schon die ganze Zeit umgeschaut, ob hier irgendwas rumliegt, was dich vielleicht zu unguten Gedanken verleiten könnte!" Sie lachte auf. "Das musst du aber erstmal schaffen." kicherte sie, nach seiner Drohung sie ins Wasser zu werfen. "Und sollte es dir tatsächlich gelingen, zieh ich dich einfach mit!" Sie schüttlete drohend den Zeigefinger, brach dann aber wieder in Gelächter aus. Ja, so schnell konnte sich ihre Stimmung ändern. Erst heulte sie fast und dann schüttelte sie ein Lachkrampf. Seltsam.
    Sie sah ihm zu wie er aufstand und sich dann wieder auf das Holz gegen den Pfeiler sinken lies. Jetzt konnte sie ihm wenigstens vernüftig ins Gesicht sehen. Ihre Augen wanderten zu seinen und schon wusste sie, dass das keine gute Idee war. Sein Blick war gar nicht gut für sie. Sie fühlte sich plötzlich so glücklich und in ihrem Bauch schlug irgendein Flattervieh Saltos. Verdammte Schmetterlinge.
    Sie senkte den Blick und zog mit dem Zeigefinger Muster auf dem Holz, während sie ihm zuhörte. Sie lächelte abwesend vor sich hin.
    "ja, da hast du wohl Recht. Vielleicht war es Schicksal, dass du so schlecht zielen kannst, oder so gut wenn man es andersrum nimmt, denn ansonsten läg ich wohl im Krankenflügel und wir hätten uns nie wirklich unterhalten!" Ihre philosophischen Gedanken erschreckten sie beinahe. Schicksal? Drehte sie jetzt völlig durch?

    Sie sah auf, als er sie nach ihrem Rat fragte. Also hatte er wirklich eine Freundin, aber er liebte sie wohl nicht. Und sie sollte ihm jetzt helfen, mit ihr Schluss zu machen. Aber zumindest hatte er ehrenwerte Absichten und war nicht einer dieser dummen Kerle, die jede Woche ein neues Mädchen flachlegten nur um sich ihrer dann wieder zu entledigen.
    Sie dachte kurz nach und fragte dann neugierig: "Wer ist denn deine Freundin?" Schon bereute sie es und spürte wie sie rot wurde. "Vergiss es blöde Frage. Musst du nciht beantworten wenn du nciht willst!"
    Sie dachte wieder einen kurzen Moment nach. Er stand anscheinend wirklich vor einem schwierigem Problem.
    "Ich denke, du solltest einfach ehrlich sein. Mehr als das kannst du nicht tun. Sie wird in jedem Fall verletzt sein, wenn sie dich wirklich mag, aber wenn du es ihr erklärst wird sie dich auch verstehen und ihr könnt vielleicht sogar wieder Freunde sein. Aber du musst verstehen, das wird wohl eine Zeit lang dauern. So etwas ist nicht leicht zu vergessen, obwohl ich mir sicher bin, dass es dir fast genauso weh tut!"
    Sie sah ihn kurz an, sein nachdenkliches schönes Gesicht. Fast verlor sie sich wieder in ihren bescheuerten Träumen, die sie lieber ausblenden wollte. Brachte doch sowieso nichts. Gut, er machte jetzt mit seiner freundin Schluss, aber doch ganz sicher nicht wegen ihr. Nein, das war wirklich absurd. Vielleicht war es wegen Daphne.. Aber eigentlich ging sie das ja mal wieder nichts an.

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JASMINE SOPHIE HUDSON | SLYTHERIN | SIXTEEN | PURE BLOOD | SINGLE :D
14.03.2010, 20:45
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Chris Moon
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Mr. Moon && Miss Hudson



    Chris wollte nicht zugeben, dass ihm doch ganz schön kalt war, aber so lange er es vermeiden konnte zu zittern oder mit den Zähnen zuklappern, konnte er sich sicher sein, dass sie es ihm vielleicht notfallshalber doch abnahm, dass er nicht fror. Er sah grinsend zu ihr.
    "Ach was! Wie kommst du denn auf so was. So was kann ich ab.", sagte er und grinste weiter vor sich hin. Sie sollte mal schön die Jacke behalten, schließlich hatte er sie ihr angeboten und musste nun damit leben. Er hätte ja auch unfreundlich sein können und seine Jacke einfach so behalten. Sie hätten dann sicher hier nicht lange gesessen und er hätte nicht so lange über Daphne und Naomi nachgedacht, aber damit hätte er dann leben müssen.

    Er bekam mit, dass sie nun auch mal den Blick über den See schweifen ließ und konnte so einen Moment nutzen sie unbemerkt anzusehen. Warum sie keiner wollte, konnte er gar nicht verstehen. Auch wenn sie meinte, sie sei sonst ein Miststück, so wie sie jetzt zu ihm war und so wie sie aussah, musste sich doch jemand für dieses Mädchen finden lassen, sonst wäre es ja Verschwendung.
    Als sie endlich anfing zu Lachen, hatte er es ja endlich geschafft. Ihr standen keine Tränen mehr in den schönen Augen und das rot, was sich in ihrem Gesicht gebildet hatte, weil sie so sehr mit den Tränen gekämpft hatte, verblasste nun auch und färbte ihre Wangen leicht rosafarben, was ihr unglaublich gut stand. Für einen Moment sah Chris weg und taddelte sich fast selber. Wie konnte er jetzt über ihr hübsches Gesicht nachdenken, wenn er eben noch über die für ihn nun endgültig festgelegte Trennung mit Naomi nachgedacht hatte und dass er das alles nur wegen Daphne gemacht hatte?
    Im nächsten Moment versuchte er sich vorzustellen, wie die beiden pitschnass aus dem Wasser stiegen und was das wohl wieder anrichten würde. Gerüchte über Gerüchte. Ein Grund, wegen dem sich Naomi von ihm trennen würde. Er spielte sogar wirklich kurz mit dem Gedanken, doch war es dann doch zu dumm und so verdrängte er ihn doch wieder ganz schnell. Er wollte nicht noch mehr Ärger mit dem weiblichen Geschlecht als jetzt schon.
    Als sie beim Schicksal ankam, musterte er sie einen Moment. Ob das nur diese gebräuchliche Redewendung war oder ob sie wirklich an so was glaubte.
    "Meinst du wirklich, dass es was gutes an sich hat, dass wir miteinander geredet haben oder noch miteinander reden? Nachher passiert was, was nicht geplant war, so wie es in letzter Zeit bei mir immer passiert und dann war es das schlimmste Ereigniss für sich überhaupt.", sagte er und spielte dann einen Moment mit der schwarzen Kravatte, die er sich vorhin passend zu seinem Hut umgebunden hatte.


    Als er sie um einen Rat bat, kam er sich wirklich dumm vor. Als sie dann auch noch wissen wollte, wer es war, aber im nächsten Moment dann doch gleich wieder nicht mehr, grinste er kurz.
    "Ich sags dir. Naomi Evans. Sie ist in deiner Jahrgangsstufe.", sagte er und fühlte sich gleich wieder schlecht.
    Daphne war auch in dem Jahrgang und José auch. Ob die beiden nun wirklich zusammen waren? Was das wohl noch werden sollte?
    "Ich glaube nicht, dass sie meine Gründe verstehen kann. Nichtmal die Gründe, warum ich überhaupt mit ihr zusammen bin, denn du hast bei den Gerüchten sicher ein richtiges Bild von mir vermittelt bekommen.", sagte er, lehnte sich mit dem Kopf an den Holzpfahl und schob seinen Hut vors Gesicht. Sie sollte ihn jetzt einfach nicht ansehen.
    "Ich bin ein Arsch. Ja, Chris Moon ist ein Arsch, denn ich bin nur mit Naomi Evans zusammen, weil ich mich an Daphne rächen wollte, dass sie sich sofort mit meinem besten Freund vergnügt hatte. Naomi war nach der Trennung die einzige, die noch richtig zu mir gehalten hatte und ich Idiot muss gleich wieder alles kaputt machen, nur weil ich Rache wollte.", sagte er und verstummte.
    Ob er sie jetzt in die Flucht geschlagen hatte?
    "Wenn du jetzt gehen willst, dann kann ich das verstehen. Im Moment würde ich auch nichts mehr mit mir zu tun haben wollen.", fügte er noch schnell hinterher und ließ den Hut da wo er war. Er wollte ihren vorwurfsvollen Blick nicht sehen, denn der war sicher nur halb so schlimm, wie der, den ihm Naomi zuwerfen würde, wenn er sich von ihr trennen würde und wenn er ihr wirklich sagen würde, warum, dann würde er sicher so in Flammen aufgehen, wie das Hemd, was er ihr letztens in die Hand gedrückt hatte, weil sie Kaffee darüber verschüttet hatte.
    Er konnte sich seinen Untergang schon bildlich vorstellen und wenn sein Vater davon Wind bekam, dann würde Chris sicher der Familie entehrt.
    Was war das auch alles kompliziert!

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14.03.2010, 22:14
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Jasmine Hudson
6.Klasse, Slytherin


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Chris Moon & Jasmine Hudson


    Jasmine sah ihm ganz genau an, dass ihm kalt war, aber zugeben- Nein! Dazu war er zu hart. Sie grinste ihn an, sagte aber nichts, als er wie erwartet alles abstritt. "Na dann, kann ich die Jacke ja behalten!", lachte sie und zog sie sich demonstrativ enger um die Schultern. An den sozusagen berauschenden Duft hatte sie sich bereits gewöhnt, er benebelte sie zwar immer noch leicht, aber sie konnte es kontrollieren. Tja, das ist halt das Problem wenn man auf gut riechende Jungs abfährt. Während Jasmine so über ihre Schwäche nachdachte, ertappte sie sich bei dem Gedanken, wie sie sich nach vorne zu ihm lehnte und an seinem Hals schnupperte. Wie sie wusste, rochen Jungs dort am besten. Schnell riss sie sich wieder zusammen. Das war doch absurd. Was für ein Unsinn!
    Doch schon wieder schweiften ihre Gedanken ab, und sie stellte sich vor, was passieren würde, wenn er sie tatsächlich ins Wasser werfen würde. Natürlich würde sie ihn mitziehen. Das Wasser war eisig kalt und wenn man so nah beieinander war und gemeinsam lachte, da konnte schon so einiges passieren. Sie beobachtete ihn aus den Augenwinkeln und sah, dass er anscheinend auch in Gedanken versunken war. Vielleicht dachten sie ja sogar an das Gleiche. Nur das es bei ihm bestimmt nicht extra war, und bei ihr? Gute Frage. Gefiel es ihr, sich selbst und Chris bei .. privaten Aktivitäten vorzustellen? Sie blinzelte und verscheuchte das Ja, das unweigerlich auf sie zu kam.
    Sie zuckte mit den Schultern, als er seine anscheinend ernstgemeinten Befürchtungen aussprach. "Wahrscheinlich hast du Recht. Ich hab mal wieder Unsinn erzählt!" Sie sah ihn an. "Aber was soll denn bitte passieren?" Sie wusste es ganz genau, wollte es aber nochmal aus seinem Mund hören. Aber würde ihr das nicht nur schaden?

    "Achso!" Sie kannte Naomi, hatte aber eigentlich kaum etwas mit ihr zu tun. Deswegen wusste sie auch nichts von ihrer und Chris' Beziehung.
    Sie hörte ihm ruhig zu, als er ihr so viel erzählte. Auch das mit Daphne und seinem besten Freund nahm sie stillschwiegend hin. Doch als er sagte, sie könne jetzt gehen, wenn sie sollte funkelte sie ihn böse an.
    "Natürlich gehe ich nicht! Wieso sollte ich auch? Ich glaube diesen Gerüchten nicht und selbst wenn, du hast mir sehr geholfen und warst immer nett zu mir, warum sollte ich dann sowas tun?"
    Sie schwieg kurz und sagte dann: "Also, wir haben zwei Möglichkeiten: Entweder wir sagen, wir sind ein Miststück und ein Arsch und finden uns damit ab, oder wir sagen, dass nur die Gerüchte uns dazu gemacht haben, und dass wir eigentlich ganz anders sind, nur das alle uns dafür halten!" Sie überlegte kurz und sah ihn dann etwas weicher an. Ihm ging es im Moment bestimmt nicht gut, also hatte es keinen Sinn, wenn sie ihn auch noch anmeckerte, selbst wenn es nur gut gemeint war.
    "Komm schon, Chris. Die Gerüchte über mich sagen auch, dass ich eine gemeine Kuh und Schlampe bin, die mit jedem ins Bett hüpft. Aber ich versuche so gut es geht darüber wegzusehen und so zu sein, wie ich wirklich bin!" Sie dachte kurz darüber nach, dass er gesagt hatte, Naomi würde ihm nie glauben oder sowas. Sie hatte noch eine Idee, war sich aber eigentlich ziemlich sicher, dass sie absurd, verrückt und unmöglich war.
    "Duuuu... könntest Naomi betrügen, oder zumindest so tun. Dann müsst ihr reden und dann kannst du ihr alles erzählen. Dann wird sie dir glaube ich eher glauben, wenn sie sieht, dass du eh nicht der Richtige bist."
    War diese Idee wirklich so bescheuert? Vielleicht würde sie ja wirklich funktionieren. Hoffentlich hielt Chris sie jetzt nicht für durchgeknallt. Das wäre furchtbar. Warum hatte sie ihm ihre dummen Gedanken nur offenbart?



    [ooc: Sorry für den dummen, kurzen Post. Bin grade verdammt unkreativ! -.-]

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JASMINE SOPHIE HUDSON | SLYTHERIN | SIXTEEN | PURE BLOOD | SINGLE :D
15.03.2010, 15:39
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