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| Sennc |
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Pr.McGonnagol

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 31.07.2006 Beiträge: 78 Wohnort: In euren Träumen
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Verfasst am: 09.01.2007, 18:43 Titel: |
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Ja okay ich lass meine Axt stecken:D
Ich hab schon sehnsüchtig darauf gewartet das Ron endlich frei kommt
Eins hast du vergessen zu erwähnen, nämlich welche Haarfarbe Tonks gerade hat *kleinerscherz:d*
Ein Gelungenes Chap!!! _________________
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(o.O)
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Das ist Häschen. Kopiere Häschen in deine Signatur, um ihm bei seinem Weg zur Weltherrschaft zu helfen.
Heute ist ein besonderer Tag, |
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Verfasst am: 09.01.2007, 18:43 Titel: Anzeige |
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| Narcissa |
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Sechstklässler

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 18.08.2006 Beiträge: 95 Wohnort: Hogwarts Biblothek
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Verfasst am: 13.01.2007, 13:10 Titel: |
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*rot* danke *hihi* naja, die haarfarbe von Tonks war doch nun wirklich nicht wichtig^^
aber hier das nächste chap. *verbeug* dane für das lob *bussi*
Kapitel 8
Fassungslos starrte Harry auf Ginny, die nur wenige Zentimeter vor ihm stand. Sein Mund, war wie ausgetrocknet.
„Verräter!“ sagte sie erneut.
Harry wollte etwas sagen, doch etwas hielt ihn davon ab.
„Expeliarmus!“ schrie Neville. Ginny wurde nach hinten geschleudert und der Zauberstab flog ihr aus der Hand.
„Los!“, schrie Neville ihm zu.
Humpelnd, so schnell sein Fuß ihn trug folgte Harry Neville zu Dumbledores Büro.
Neville war schon oben, als Harry sich noch mal zu Ginny umdrehte. Sie hatte sich wieder aufgerappelt und ihren Zauberstab aufgehoben.
„Stupor!“, schrie sie Wutentbrannt und richtete den Zauberstab auf Harry.
Harry wich dem Fluch aus und stürmte weiter die Wendeltreppe hinauf. Oben angekommen wollte er die Tür zuschlagen, doch er schaffte es nicht mehr. Ginny stürmte in das Büro, den Zauberstab immer noch erhoben.
„Impedimenta“! erneut schaffte es Harry, dem Fluch auszuweichen. Er hätte sich wehren müssen, Ginny ebenfalls einen Fluch schicken. Doch er konnte es nicht.
***
Ron, Tonks und Hermine rannten Korridore entlang. Von weiten glaubten sie, Rufe zu hören und rannen noch schneller.
Sie kamen in dem Korridor zu Dumbledores Büro an. Und nun hörten sie ganz deutlich einen Schrei und sahen den Lichtblitz des Fluches. Sie fürchteten, zu spät gekommen zu sein…
***
„Ginny, komm zu dir!“, rief Harry verzweifelt und schaffte es diesmal nur noch mit letzter Kraft, ihrem Fluch auszuweichen. Doch sein nun schon ohnehin verletzter Fuß genickte weg und er viel stolpernd nach hinten.
„Das war’s.“, dachte er verzweifelt. Er sah sich nach einem Fluchtweg um, irgendeinen, doch es gab keinen. Ginny hob erneut ihren Zauberstab.
„Expeliarmus!“ der Fluch traf Ginny und der Zauberstab flog ihr aus der Hand.
Verblüfft sah Harry zur Tür.
Tonks. Den Zauberstab immer noch auf Ginny gerichtet und hinter ihr Hermine und Ron.
Ein Haufen von Gefühlen brachen über ihn herein. Er sah Ron da stehen und konnte es doch nicht Glauben. Ron war in Azkaban. Er hatte im Tagespropheten das Bild gesehen, wo Ron von den Dementoren aus dem Saal gebracht wurde. Doch Ron war hier. Und neben ihm, Hermine. Eine Welle der Erleichterung brach über ihn herein. Sie lebten!
„Tonks!“ Ginnys Ruf brachte ihn wieder zur Besinnung und er drehte sich zu ihr um.
„Tonks! Was soll das!?“, sie klang verzweifelt und Harry wusste, dass, als sie ihn Angegriffen hatte, nicht sie selbst war.
„Es ist Vorbei Ginny.“, sagte Tonks ruhig. Es hat sich alles herausgestellt. Weder Harry, noch Ron, noch Hermine sind schuldig.“
„Ron?! Hermine?!“ Ginny sah die beiden an, als hätte sie erst gerade gesehen, dass auch sie dastanden.
„Sie? Hier? Wie- Warum…“
„Percy war der Täter. Und er ist tot.“
„Percy!“, Ginny schnappte nach Luft.
„Percy.“, Sagte Tonks, so ruhig sie konnte, doch Harry merkte, dass ihre Stimme leicht zitterte.
Harry, Ron und Hermine folgten nur indirekt dem Gespräch, in dem Tonks Ginny über alles aufklärte. Einzig und allen Hermine, hörte die meiste Zeit zu, denn für sie war alles neu. Auch für Harry war es neu, doch er hatte nicht die Kraft zuzuhören.
Er saß da und Ron und Hermine sahen ihn an und schlagartig wurde ihm bewusst, dass auch sie sein Gesicht sahen, sein Gesicht, das dem Voldemorts glich. Und schlagartig fiel ihm ein, warum er überhaupt hier in Dumbledores Büro war. Er drehte sich zu Tonks und Ginny um. Tonks hatte aufgehört zu erzählen und Ginny sah ihn an, als erwartete sie eine Stumme Bestätigung, Tonks Geschichte. Harry nickte kaum merklich. Ginny stürzte sich auf ihn, und warf sich schluchzend in seine Arme. Und auch Harrys Augen brannten Tränen, doch er unterdrückte sie.
„Tief in mir habe ich immer gewusst, dass es nicht stimmten konnte.“, schluchzte sie „aber ich war so wütend…“ sie verstummte. Eine Weile lagen sie einfach nur da, Arm in Arm und Harry wusste, dass sie diesen Abend zusammen durchstehen würden. Er, Hermine, Ron Ginny und Neville. Harry sah sich um und erblickte Neville, wie er da an der Tür stand und in ansah. Und erneut nahm Harry war, dass er Nevilles Gesicht nicht genau wahrnehmen konnte. Was war da los!?
„Ich störe euch ja wirklich nur ungern, aber die zeit drängt. Voldemort. wird jeden Moment von seiner „Beschäftigung“ zurück sein.“.
Harry erkannte die Stimme. Doch obwohl er gewusst hatte, dass er hier oben auf Dumbledores Portrait stoßen würde, fühlte er sich nun, da es soweit war, fast verunsichert. Langsam drehte er sich um. Dumbledore. Mit wachen Augen und fast so was wie ein Lächeln auf dem Gesicht, sah auf sie alle herunter.
„Professor Dumbledore!“, flüsterte Harry, so leise, dass es keiner hören konnte. Er wollte etwas sagen, doch Dumbledore unterbrach ihn.
„Keine Zeit Harry. Jetzt geht es um was anderes. Hast du die Horcruxe gefunden und Zerstört?“
Harry gab sich einen Ruck. „Ja. Haben wir. Nur dass Medaillon… ich weiß nicht, ob es zerstört ist oder nicht…“
„Ist es.“, unterbrach ihn Tonks. „Wir haben im Grimmauldplatz noch alte Schriften von Regulus gefunden. Das Medaillon ist zerstört.“
„Was war mit dem Medaillon.“, fragte Dumbledore scharf. „und was ist mit Regulus.“
Tonks erzählte die Geschichte, doch diesmal hörte keiner von ihnen zu, mit Ausnahme Dumbledore, der hin und wieder die Stirn runzelte.
Harry spürte nun umso deutlicher, die Blicke der anderen. Und was ist mit Nevilles Gesicht? Durchfuhr es ihn. Warum merken sie nicht, dass damit ebenfalls etwas nicht stimmt? Tonks hatte aufgehört zu erzählen.
„Dann war der Horcrux also schon zerstört…“, murmelte Dumbledore, mehr zu sich selbst, als zu den anderen. Eine Zeit lang sagte keiner ein Wort. Die Stille wurde für Harry unerträglich und er beschloss, das Schweigen zu brechen. In der Fensterscheibe, sah er noch mal deutlich sein Gesicht. (war es überhaupt noch sein Gesicht?)
„Sir, was… was ist mit meinem Gesicht passiert?“
Augenblicklich war alle Aufmerksamkeit auf sie gerichtet. Dumbledore schwieg einen Moment, doch dann sagte er:
„ Du hast zu viel Leid und Verluste erfahren. Selbst so eine starke Seele wie deine, hält das nicht ewig aus. Hättest du nicht die Kraft, zu lieben, die, die der Dunkle Lord nicht kennt wäre es schon früher passiert. Ich nehme mal an, es passierte, als du dich von Hermine verabschiedet hattest. Und glaubtest, sie nie wieder zu sehen.“
Harry sah ihn beinahe verblüfft an. „Woher-„
„Ja oder Nein?“, unterbrach ihn Dumbledore scharf
„Ich… ja. Ich glaub schon…“, sagte Harry zögernd.
„Harry. Ich werde dir jetzt eine Frage stellen, die für mich, für dich sehr wichtig ist. Also antworte bitte ehrlich: „hattest du bei einem Kampf das Gefühl, dass es die egal ist, welche Flüche du einsetzt? Du hast einfach alle genommen, die dir in den Sinn kamen? Also würde ein Monster in dir erwachen, dem es gleich war, wen die Flüche träfen? Das nur noch eines wollte: zu töten und zu vernichten?“
Harry starrte ihn an. Woher konnte Dumbledore das wissen? Er war bei dem Kampf mit Snape doch nicht dabei gewesen...
„Ja…“ sagte Harry langsam. „Aber nicht so extrem wie sie es sagen…. Das mit dem „Monster“ war nicht so….“
„Und bei wem war es so?“, fragte Dumbledore scharf. „mit wem hast du gekämpft, als es passierte?“
Harry starrte ihn an und mit plötzlich aufwallendem Zorn sagte es „Snape!“
Dumbledore starrte ihn an.
„Snape? Aber hat er denn nicht…. Hast du denn nicht verstanden, dass er…“
Dumbledore starrte Harry so fassungslos an, dass, wenn die Lage nicht so ernst gewesen wäre, er beinahe angefangen hätte zu lachen. Doch er lachte nicht. Etwas in ihm, schien sich mit aller Kraft seinen weg nach draußen bahnen zu wollen.
„Was soll mir entgangen sein.“, fragte Harry gereizt. Es war, als ob die Wut, die er in den vergangenen Monaten gestaut hatte, jetzt mit aller Kraft hinaus wollte. Seine Wut auf Snape, auf Dumbledore, der ihm so bedingungslos vertraut hatte, obwohl Harry ihn doch sooft „gewarnt“ hatte Mühsam versuchte er sich zu beherrschen, doch er schaffte es nicht.
„WAS SOLL MIT SNAPE SEIN! ER HAT SIE UMGEBRACHT! HABEN SIE DASS SCHON VERGESSEN?! ER HAT SIE UMGEBRACHT! OBEN AUF DEM TURM!
Immer noch rasch atmend, drehte Harry sich von den anderen weg und ging im Büro auf und ab.
„Harry“, sagte Dumbledore langsam. „Professor Snape hat auf meinen Wunsch hin gehandelt.“
„ich- WAS?“
„Lass mich bitte ausreden“. Er wartete nicht auf Harrys Reaktion, sondern fuhr fort.
„Durch den Zaubertrank wäre ich gestorben. Ich wusste das und Professor Snape auch. Er hatte den Unbrechbaren Schwur geleistet, um Malfoy zu beschützen. Hätte er mich nicht getötet, wäre er aufgeflogen, Voldemort hätte ihn getötet und keinem hätte es was gebracht. Doch dadurch, dass er mich getötet hatte, war seine Maskierung nicht aufgeflogen und er konnte dem Orden weitere Informationen geben können. Aber... hat er das nicht gemacht?“
Stirnrunzeln wandte er sich an Tonks.
„Ich glaube, das war unsere Schuld. wir wussten nichts davon... also haben wir ihn auch verfolgt...“ sie brach ab, doch Harry hörte ohne hin kaum zu. Er dachte darüber nach, was Dumbledore ich, soeben gesagt hatte. Etwas in ihm war noch nicht bereit, es zu glauben, doch Dumbledores Erklärung, ob er nun wollte oder nicht, leuchtete ihm ein. Auf den Ländereien sah er Lichtblitze und war sich fast sicher, dass es noch mehr geworden waren. Als er sie sah, drängte sich der Gedanke, den er die ganze Zeit schon im Hinterkopf hatte, noch stärker in den Vordergrund. Schließlich hielt er ihn nicht mehr aus und er drehte sich zu Dumbledore um.
„Heute passiert es. Hab ich recht?“
Dumbledore sah ihn einen Moment an, dann nickte er, denn er wusste, was Harry meinte
„Ja Harry“, sagte er und es klang, wie ein tiefer, schwerer Seufzer.
„Heute Nacht wird sich die Prophezeiung, erfüllen.“ _________________ Manchmal,
wenn ein Mensch aus Kummer und
Verzweiflung eine Träne weint-
dann sieht das niemand,
keinen interessiert es, keinem fällt es auf.
Wenn ein Mensch mehrere Tränen
weint-
dann sehen es einige,
aber niemand fragt nach dem Grund,
weil alle denken:
Ach die paar Tränen!
Wenn ein Mensch viele Tränen weint,
dann sehen es alle, aber wieder
fragt niemand danach, weil jeder
denkt, der andere macht das schon.
Wenn ein Mensch tot ist,
ertrunken in einem Meer voller
Tränen,
dann stehen alle an seinem Grab,
mit Tränen im Gesicht
und fragen sich warum?
Es gab doch gar keine Anzeichen.
Bonum semper non vincit. |
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| Sennc |
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Pr.McGonnagol

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 31.07.2006 Beiträge: 78 Wohnort: In euren Träumen
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Verfasst am: 13.01.2007, 13:22 Titel: |
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ach ist das aufregend, die Prophezeihung wird sich bald erfüllen *ganz kribbelig bin*
Ach die arme Ginny, immer macht sie Sachen die sie nicht steuern kann.
Und wiedermal ist Snape unser Held! Woher nimmst du eigentlich diese ideen? Ich wäre nie daraufgekommen, Dumbledore hätte es wollen können das Snape ihn tötet!
mach weiter so!  _________________
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Sechstklässler

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 18.08.2006 Beiträge: 95 Wohnort: Hogwarts Biblothek
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Verfasst am: 14.01.2007, 14:07 Titel: |
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| Sennc hat folgendes geschrieben: | | Und wiedermal ist Snape unser Held! Woher nimmst du eigentlich diese ideen? Ich wäre nie daraufgekommen, Dumbledore hätte es wollen können das Snape ihn tötet! |
Tcha sennc^^ selber zusammen kratzen, im i-net schauen und ideen bestätigt bekomm. und außerdem, Albus war meine Lieblingsperson denkst du wirklich, ich wär im SFC wenn ich nicht überzeugt wär, dass da mehr dahinter steckt?
danke für das review! *haliju* kill mich nach dem nächsten chap bitte nicht..... ich glaub, dann weißt du auch, wieso zissy unbedingt wollte, dass ich die Geschichte umschreibe
Kapitel 9
Sie gingen die Wendeltreppe hinunter, Tonks vorneweg. Harry und Ginny gingen so dicht nebeneinander, dass sich ihre Arme berührten. Ab und zu warfen sie sich flüchtige Blicke zu, wenn sie glaubten, der andere würde es nicht bemerken. Harry hielt es nicht mehr aus und griff nach ihrer zarten, warmen Hand; Ginny erwiderte den Druck sofort. Sie hatte Harrys Knöchel notdürftig geheilt. „Wenn du ihn ein paar Tage schonst wird er wieder in Ordnung sein.“, hatte sie gesagt, doch sie beide wussten, dass das nicht gehen würde. Heute Nacht würden sich Harry und Voldemort endgültig gegenüber stehen und es würde Harrys letzter Kampf werden, egal was er sich auch einreden mochte, er wusste es.
Harry fragte sich, wieso er keine Angst hatte. Er hatte gesehen, gehört und gelesen, wozu Voldemort fähig war. Und trotzdem hatte er Dumbledores letzte Worte mit Ruhe, ja fast mit Gelassenheit aufgenommen. Fast, als wüsste er schon seit der Ankunft bescheit, das es heute war, heute passierte.
Nachdem sie ein paar Minuten schweigend gegangen waren, hörten sie Rufe und hektisches Fußgetrappel, was sich ihnen nährte. Tonks winkte sie hastig in ein lehres Klassenzimmer und zog ihren Zauberstab. Harry und die anderen taten es ihr gleich.
Tonks machte die Tür zu, bis auf einen winzigen Spalt, durch den sie hinaus auf den Korridor schaute. Einen Moment später stieß sie einen erleichterten Seufzer aus.
„Remus!“ rief sie, trat aus dem Klassenzimmer heraus, steckte ihren Zauberstab zurück in die Tasche. Harry, Ginny, Ron, Hermine und Neville folgten ihr ohne zögern.
„Kingsley, Bill, Charlie!“
„Alles klar bei euch?“ rief Lupin, ging mit raschen schritten auf Tonks zu, schloss sie für einen Moment fest in seine Arme und wandte sich dann Harry zu.
„Wie gehst dir!“ Ohne eine Antwort abzuwarten fuhr er mit gedämpfter Stimme fort.
„Hör mal. Ich weiß dass das nicht richtig ist, aber können wir reden wenn das hier vorbei ist? Morgen?“
Harry sagte nichts, sondern nickte nur stumm. Doch er hatte erkannt, was Lupin ihn damit hatte sagen wollen, Er und alle anderen sie in diesem Moment mit ihm im Korridor waren.
Sie vertrauten ihm. Sie alle und Neville mit eingeschlossen wussten, dass einzig und allein Harry Lord Voldemort besiegen konnte. Schlagartig wurde er sich der Last bewusst, die auf seinen Schultern lag: Wenn er es nicht schaffte, Lord Voldemort für immer zu besiegen, dann niemand und die Welt würde erneut im Chaos versinken, aus dem es kein Entrinnen gab. Und trotzdem standen hinter ihm. Sie würden ihm helfen diesen Abend zu überleben; diese Last zu tragen, koste es was es wolle.
Und als er das in ihren Augen las, spürte er zum ersten Mal in diesem Abend einen kleinen Hoffnungsschimmer in sich aufsteigen.
Vielleicht hatten sie Recht, dachte er. Vielleicht hatte er ja mit ihrer Hilfe, tatsächlich eine Chance, diesen Abend zu überleben.
Moody räusperte sich und das Band, das sie für einen kurzen Moment alle miteinander verbunden hatte, brach.
„Ich störe wirklich ungern, aber-„
Ein Schrei und hastige Schritte die die Treppe hinunter polterten unterbrachen ihn.
„Du Feigling!“, brüllte eine Stimme und im nächsten Moment stürmte Snape die Treppe hinunter; dicht gefolgt von Wurmschwanz. Snape war kaum am Fuße der Treppe angelangt, da drehte er sich wieder um und aus der Spitze seines Zauberstabes, schoss ein roter Lichtstrahl.
Harry, der Wurmschwanz als plumpe, dumme Gestallt in Erinnerung hatte, erlebte eine unangenehme Überraschung. Es war zwar knapp, doch Wurmschwanz wich Snapes Schockzauber aus und schoss seinerseits ein Fluch ab, dem Snape aber ohne Mühe auswich. Im nächsten Moment jedoch erkannte Harry sein Irrtum. Wurmschwanz hatte Angst. Todesangst. Und diese Todesangst verlieh ihm Kräfte, die er sonnst nie gehabt hätte. Doch Wurmschwanz überspielte seine Angst.
„So? Feigling?“, rief Wurmschwanz und setzte Snape sofort nach. Der Dunkle Lord weiß von deinem „Geheimnis“ und alle anderen auch. Ich hätte nie gedacht, dass du das Fusselgesicht auf seine Bitte hin getötet hast!“
Snape stieß ein Knurren aus und verdoppelte jetzt seine Anstrengung.
Snape wäre mit Wurmschwanz fertig geworden, denn Harry und die anderen hatten endlich ihre Erstarrung überwunden und wollten Snape zu Hilfe eilen, doch just in diesem Moment kamen 15 weitere Todesser und griffen an. Harry hatte keine Zeit nach Ron, Hermine oder Ginny zu sehen. Schnell sprang er ein paar Schritte vor und stellte sich Lucius Malfoy in den Weg.
Malfoy grinste hämisch, sah ihm in die Augen und wollte einen Fluch aussprechen.
„Petrificus- „ , doch als er in Harrys Augen blickte, hielt er abrupt inne. Dies war sein Nachteil.
„Impedimenta!“ Malfoy wurde in die Luft geschleudert und blieb reglos auf dem Steinboden liegen.
Für einen Moment hatte Harry Luft und sah sich um.
Lupin Duellierte sich mit Dollohow, so schnell, dass ihre Zauberstäbe wie Schwerter blitzten.
Ron und Hermine hatten sich mit Roockwood angelegt. Die anderen kämpften mit Todessern, dessen Namen Harry nicht kannte. Hinter Lupin und Dollohow erblickte er Snape, jetzt jedoch im Kampf mit Wurmschwanz und Bellatrix. Harry war klar, dass Snape sterben würde, würde ein Fluch ihn treffen. Doch soweit durfte es nicht kommen.
Er rannte los doch sein Verstauchter Fuß puckerte jetzt zornig und er kam aus dem Gleichgewicht und stolperte ein paar Schritte vorwärts. Doch trotz der Schreie, die von den steinernen Wänden widerhallten, hörte Bellatrix ihn Sie grinste hämisch als sie ihn erkannte, wandte sich von Snape ab und stellte sich ihm in den Weg. Snape war durch sein Erscheinen ebenfalls abgelenkt und wandte sich Harry zu. Wurmschwanz nutze Snapes Unachtsamkeit gnadenlos aus. Sein Fluch traf Snape und er sackte bewusstlos zu Boden. Mit einen Triumphierenden schrei packte Wurmschwanz ihn und disapperierte. Die nächsten zehn Minuten überlebten beide, Snape und Wurmschwanz nicht mehr. Das alles hatte nur eine Sekunde gedauert; da wat Bellatrix auch schon heran. Sie hatte vom ersten Kampf mit ihm gelernt und setzte sofort ihre ganze Kraft gegen ihn ein. Harry werte sich verbissen, doch Schritt um Schritt wich er zurück. Langsam, entfernten sie sich von den Kämpfenden. Doch mit jedem Schritt den sie sich entfernten, mit jedem Fluch den Harry auswich, schien etwas in ihm zu erwachen.
Harry genoss es zu kämpfen. Er wich nun nicht mehr ihren Flüchen aus; jetzt war er es, der Bellatrix vor sich her trieb.
Bellatrix keuchte überrascht auf und verdoppelte ihre Anstrengung. Doch es nützte nichts.
Der Kampf ging noch einige Sekunden weiter und dann stand Bellatrix mit dem Rücken an der wand, der Zauberstab lag gut 5 Meter entfernt. Sie Atmete schwer, doch der höhnische Blick, mit dem sie ihn ansah, war immer noch der Gleiche.
„Worauf wartest du?“ fragte sie höhnisch. Tu es. Doch Harry rührte sich nicht. Alles in ihm schrie danach sie zu töten, es zu ende zu bringen, doch minutenlang stand er einfach nur schwer atmend da und blickte sie an. Der Genuss am Kämpfen war so schnell verklungen, wie er gekommen war, doch er hatte ein Gefühl in Harry hinterlassen, dass wohl nie mehr verschwinden würde. Es war beinahe so, dachte er schaudernd, dass er Angst hatte. Angst, vor sich selbst. Und während er dies dachte, wusste er auch im gleichen Moment, dass es stimmte. Er hatte sich verändert und dass nicht nur äußerlich. Dumbledores Worte kamen ihm wieder in den Sinn. „Du hast zu viel Leid und Verluste erfahren“.
Beim Kämpfen hatte er sich wie ein Raubtier gefühlt. Ein Raubtier, dass seine Beute belauert und nur noch auf den richtigen Moment zum zuschlagen wartet. Ein Raubtier, dass töten wollte. Töten, zerstören. Er erschauderte.
„Wo ist Voldemort?“, fragte er Bellatrix und bemühte sich, sie nicht merken zu lassen, wie es in seinem Inneren aussah.
Bellatrix lachte kreischend auf.
„Du glaubst wohl, du könntest es mit ihm aufnehmen. Was?“ feixte sie.
„Ich will wissen, wo Voldemort ist!“ herrschte Harry sie an.
Schweigend blickten sie sich in die Augen und dort musste Bellatrix etwas sehen, was ihren Widerstand mühelos zerbrach. Sie öffnete den Mund um zu antworten, doch in diesem Moment kamen Ron und Hermine gerannt. Hermine schrie etwas und ein Strahl helles, weißes Licht schoss aus ihrem Zauberstab und traf Bellatrix mitten in die Brust. Sie stieß ein leisen „oh…“ aus und sackte dann an der Wand hinunter.
Harry wusste nicht, wieso, doch auf einmal spürte er eine blanke Wut auf Hermine.
„Hermine!“, herrschte er sie an. Sie wollte mir gerade sagen, wo Voldemort ist.“
Hermine sah ihn traurig an.
„Du willst es wirklich machen, wie?“ fragte sie.
„Was meinst du?“, fragte Harry, der nicht wusste, wovon sie sprach.
„Voldemort umbringen.“
„Ja:“, sagte Harry fest entschlossen, es nicht nur zu sagen, sondern auch zu tun. “Aber…. Warum… „ fragte Hermine leise.
„Warum willst du das tun, Harry?“
Harry starrte sie nur sprachlos an und Zorn und Enttäuschung stieg in ihm hoch.
„ Und ich dachte, du würdest es verstehen.“, sagte er leise, obwohl es in seinem Inneren brodelte und er am liebsten vor Wut und Enttäuschung laut aufgeschrieben hätte. Das waren also seine Freunde?! Er wollte etwas darauf erwidern, doch Hermine ließ ihn gar nicht erst zu Wort kommen.
„Bitte, Harry!“, jetzt flehte Hermine. „Bitte töte Voldemort nicht. Du musst es nicht, selbst Dumbledore hat dies gesagt.“
„So?“; schnappte Harry. „Was genau hat denn, Professor Albus Dumbledore gesagt?“ Harry wusste nicht, wieso er so reagierte. Wusste nicht, wieso er so zornig war. Doch seine Wut flaute nicht ab. Ganz im Gegenteil.
„Er hat gesagt“, sagte Hermine hastig, dass du der Prophezeiung jederzeit den Rücken zukehren kannst. Du musst sie nicht erfüllen.“
„Ja“, sagte Harry. Er konnte das Zittern in seiner Stimmt nur noch Mühsam unterdrücken.
„Das hat er gesagt. Du hast allerdings eine kleine Kleinigkeit vergessen. Die Prophezeiung wurde nicht nur über mich, sondern auch über Voldemort gemacht. Und er misst der Prophezeiung immer noch Bedeutung bei. Soll ich mich den Rest meines Lebens verstecken? Nein. Ich werde mich heute Nacht Voldemort entgegen stellen. Und wenn ich dabei sterbe, werde ich Voldemort mit in den Tod reißen. Und egal, was ihr beiden sagt, mein Entschluss steht fest.“
„Aber, warum-„, fing jetzt auch Ron an, doch Harrys Wut hatte nun endlich ihren Höhepunkt erreicht.
„WARUM? IST ES DASS, WAS DU WISSEN WILLST? WARUM? ICH KANN EUCH SAGEN, WARUM: VOLDEMORT HAT MEINE MUM UND MEINEN DAD GETÖTET! ER HAT SIRIUS UND CEDRIC DIGGORY AUF DEM GEWISSEN, DUMBLEDORE UND DEINEN VATER EBENFALLS!“, schrie er Ron an, der einen Schritt vor ihm zurück gewichen war und ihn anstarrte. Hermine wich nicht vor ihm zurück, doch in ihren Augen schimmerten Tränen.
„UND DIE GANZEN ANDEREN SACHEN, DIE ÜBERALL IN DER WELT PASSIEREN UND PASSIERT SIND, WER STECKT DAHINTER. HÄ? VOLDEMORT! ICH WERDE IHN HEUTE NACHT TÖTEN UND SELBST WENN ICH DABEI DRAUFGEHEN!“
Ron und Hermine starrten ihn nur sprachlos an. Sie sagten kein Wort.
„Dann viel Glück, Harry.“, sagte Hermine leise, eine einsame Träne rann ihr über die Wange, doch ihre Stimme war ganz ruhig.
Sie und Ron drehten sich um, gingen den Korridor entlang und verschwanden hinter einerEcke. _________________ Manchmal,
wenn ein Mensch aus Kummer und
Verzweiflung eine Träne weint-
dann sieht das niemand,
keinen interessiert es, keinem fällt es auf.
Wenn ein Mensch mehrere Tränen
weint-
dann sehen es einige,
aber niemand fragt nach dem Grund,
weil alle denken:
Ach die paar Tränen!
Wenn ein Mensch viele Tränen weint,
dann sehen es alle, aber wieder
fragt niemand danach, weil jeder
denkt, der andere macht das schon.
Wenn ein Mensch tot ist,
ertrunken in einem Meer voller
Tränen,
dann stehen alle an seinem Grab,
mit Tränen im Gesicht
und fragen sich warum?
Es gab doch gar keine Anzeichen.
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Pr.McGonnagol

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 31.07.2006 Beiträge: 78 Wohnort: In euren Träumen
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Verfasst am: 15.01.2007, 15:54 Titel: |
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Achso, ich dachte die Muse hätte dich geküsst
Noch seh ich keinen Grund zum Killen Obwohl ich dachte, das nächste mal kommt schon der Kampf mit Voldi:D Aber ich hab mich zu früh gefreut;-)
Irgendwie kann ich Harry nicht mehr verstehen, das er aufeinmal so wütend ist?  _________________
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Sechstklässler

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 18.08.2006 Beiträge: 95 Wohnort: Hogwarts Biblothek
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Verfasst am: 17.01.2007, 17:23 Titel: |
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Jetzt schon der kampf mit Voldi? naja, vieleicht hab ich es in der Geschichte wirklich zu lang gezogen. Aber keine Sorge, das war jetzt das letzte kapitel, was schon auf rechner war. das nächste wird das letzte sein (gut, es gibt dann noch einen kurzeb Epilog) und da wird dann alles passieren...
Warum harry wütend ist? das wollte ich so als das mit reinmachen, dass er sich vom Wesen her so verändert hat. Er hat so viel durchgemacht und jetzt, kommt es halt alles raus. aber im nächsten Kapitel klärt sich so einiges......
Cissy _________________ Manchmal,
wenn ein Mensch aus Kummer und
Verzweiflung eine Träne weint-
dann sieht das niemand,
keinen interessiert es, keinem fällt es auf.
Wenn ein Mensch mehrere Tränen
weint-
dann sehen es einige,
aber niemand fragt nach dem Grund,
weil alle denken:
Ach die paar Tränen!
Wenn ein Mensch viele Tränen weint,
dann sehen es alle, aber wieder
fragt niemand danach, weil jeder
denkt, der andere macht das schon.
Wenn ein Mensch tot ist,
ertrunken in einem Meer voller
Tränen,
dann stehen alle an seinem Grab,
mit Tränen im Gesicht
und fragen sich warum?
Es gab doch gar keine Anzeichen.
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Pr.McGonnagol

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 31.07.2006 Beiträge: 78 Wohnort: In euren Träumen
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Verfasst am: 27.01.2007, 13:20 Titel: |
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okay ich hab es jetzt verstanden:D
Wenn machst du denn das nächste Chap rein? _________________
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Sechstklässler

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 18.08.2006 Beiträge: 95 Wohnort: Hogwarts Biblothek
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Verfasst am: 27.01.2007, 18:41 Titel: |
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sobald wie möglich. hatte schon vor einer woche vor, die ff zu beenden, aber ich schaffen es immernicht. ich will das ende halt perfekt haben und das Ende einer Geschichte ist ja sowieso immer am schwersten. ich beeile mich! _________________ Manchmal,
wenn ein Mensch aus Kummer und
Verzweiflung eine Träne weint-
dann sieht das niemand,
keinen interessiert es, keinem fällt es auf.
Wenn ein Mensch mehrere Tränen
weint-
dann sehen es einige,
aber niemand fragt nach dem Grund,
weil alle denken:
Ach die paar Tränen!
Wenn ein Mensch viele Tränen weint,
dann sehen es alle, aber wieder
fragt niemand danach, weil jeder
denkt, der andere macht das schon.
Wenn ein Mensch tot ist,
ertrunken in einem Meer voller
Tränen,
dann stehen alle an seinem Grab,
mit Tränen im Gesicht
und fragen sich warum?
Es gab doch gar keine Anzeichen.
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Pr.McGonnagol

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 31.07.2006 Beiträge: 78 Wohnort: In euren Träumen
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Verfasst am: 28.01.2007, 20:28 Titel: |
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Ist schon okay, die Vorfreude ist die schönste Freude *mit weisem Blick nick* _________________
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Sechstklässler

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 18.08.2006 Beiträge: 95 Wohnort: Hogwarts Biblothek
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Verfasst am: 15.05.2007, 10:59 Titel: |
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Hey Hoy
tchoa, das neue chap ist fertig *pfeif* endlich *g* sorry, dass ihr solnage warten musstet. wollte jetzt eigendlich nur noch ein chap machen, aber ihr habt schon lange genug gewartet^_^ *mit weisem blick nick und das neue chap reinstell* viel spaß
Kapitel 11
So elend, hatte er sich noch nie im leben Gefühlt. Harry stand da und starrte auf die Ecke, hinter der Ron und Hermine verschwunden waren.
Er begriff nicht, was in ihn gefahren war. Wieso hatte er Ron und Hermine angeschrieen? Sie waren die letzten, die etwas dafür konnten. Nein. Der Hass, der sich all die Jahre in ihm gestaut hatte, der von Sekunde zu Sekunde wuchs und ihn innerlich zu zerbrennen schien, richtete sich nicht gegen Ron und Hermine. Er richtete sich einzig und allein gegen Voldemort. Voldemort. Allein ein Gedanke an ihn und Hass und Wut loderten in ihm auf, wie ein in Benzin getränkter Lappen. Es war so, wie Dumbledore es gesagt hatte. Er würde Voldemort nicht wegen der Prophezeiung töten. Er würde ihn töten, weil er es wollte. Er wollte töten. Den Mann töten, der für all das Leid verantwortlich war. Töten…
Wie in Trance, machte er sich auf den Weg.
***
Ron und Hermine gingen schweigend den Weg zu Dumbledores Büro. Warum sie ausgerechnet jetzt zu ihm gingen wusste keiner von ihnen, doch er war der einzige, der ihnen jetzt noch helfen konnte. Hermine zitterte, doch es liefen ihr keine Tränen mehr über die Wange.
Sie hatte Angst um Harry, Gewaltige Angst. Und ein kurzer Seitenblick auf Ron sagte ihr, dass es ihm genauso ging. Seit Dumbledores Tot war eine Veränderung mit Harry vorgegangen. Von Tag zu Tag wurde sie schlimmer.
Nachdem das Schuljahr vorbei gewesen war, Waren sie Zum Grimmauld Platz gefahren. Harry hatte nicht protestiert, sondern sich von ihnen allen abgeschirmt und zurückgezogen. Zwar hatte er sich ein Zimmer mit Ron geteilt, doch war so gut wie nie da gewesen.
Er hatte auf dem Dachboden nach alten Aufzeichnungen und Büchern gesucht und nach Informationen, die ihm nach der Suche nach den Horcruxen helfen konnte.
Er hatte auch nachgeforscht, was es mit diesem Mysteriösen Namenskürzel R.A.B. auf sich hatte, hatte aber nichts gefunden. Noch nichts.
Denn eines Nachts, war Harry, nachdem alle anderen zu Bett gegangen waren mit einem Stapel Bücher in die Küche gekommen, hatte sich neben dem Kamin, (da war es einfach gemütlicher) an den Tisch gesetzt und gearbeitet. Gearbeitet bis spät in die Nacht, doch er war kein Schritt weiter gekommen. Er war aufgestanden, um sich ein Glas Wasser von der Spüle z holen. Das Glas glitt ihm aus der Hand und als er sich bückte, um die Scherben aufzuheben, viel sein Blick auf den Stammbaum der Blacks. Er hatte den Namen entdeckt, den Namen, nachdem er so lange gesucht hatte: Regulus Alphardt Black.
Er lies Ron und Hermine einen Zettel da, auf dem stand, dass er sich mit ihnen am nächsten tag in den drei Besen treffen wolle, hatte die wichtigsten Sachen für die Reise gebackt und war verschwunden.
Am nächsten Tag war er wie verabredet in den Drei Besen erschienen, doch nur Hermine war dort gewesen. Von dem Moment an, mussten sie fliehen.
Sie hatten die Wendeltreppe erreicht und gingen nun hinauf. Die Tür war nur angelehnt und als sie eintraten erblickten sie sofort Dumbledores Portrait. Er sah sie an, als hätte er auf sie gewartet.
***
Harry ging durch die Menschenlehre Korridore. Seine Füße trugen ihn wie von selbst zum Schlossportal und hinauf auf das Gelände. Der Schmerz in seinem Fuß war verschwunden.
So lehr und leise es doch in den Korridoren gewesen war, so Voll und Laut war es draußen auf den Ländereien.
Flüche zischten, krachten, wirbelten durch die Luft und zerstörten, wo immer sie ihr Ziel verfehlten. Harry wurde zwar öfters nur um Haaresbreite verfehlt, doch keiner der Todesser griff ihn an, denn Voldemort hatte es ihnen verboten. Nachdem er ein paar hundert Meter gegangen war, stellte sich ihm jemand in den Weg. Sein schwarzer Umhang bauschte sich im Wind.
„Potter, so sehen wir uns wieder....“
Harry schnappte nach Luft. Vom aussehen her hätte er ihn nicht mehr erkannt, doch die Stimme hätte er immer erkannt.
Draco Malfoy. Voldemort hatte ihn also nicht getötet. Oder hatte er ihn aus dem selben grund wie Wurschwanz am Leben erhalten? Falls er wieder jemanden brauchte, der die Dreckarbeit erledigen könnte?
„..... kämpfen.“, sagte Draco.
Harry schreckte auf. Erst jetzt bemerkte er, dass er auf Malfoy gestarrt hatte, völlig in Gedanken versunken“
„Was?“, fragte er, immer noch halb benommen.
Malfoy grinste höhnisch. „Ehrlich gesagt wundert es mich, dass der Dunkle Lord es immer noch nicht geschafft hat, dich zu töten-„
„Was willst du!“, herrschte ihn Harry an. Er hatte keine Angst vor Malfoy, doch er hatte eine Aufgabe zu erledigen.
Malfoys Grinsen wurde noch breiter. „Immer noch so hohlköpfig wie damals. Was ist? Ich dachte du wolltest schon immer gegen mich kämpfen. Mann gegen Mann.“
Harry antwortete nicht und sah ihn nur an. Ja, er wollte gegen Malfoy kämpfen. Doch es ging nicht. Er musste Voldemort finden und die Prophezeiung erfüllen.
„Geh aus dem Weg.“, sagte er leise und ruhig.
„Warum sollte ich? „, sagte Malfoy verächtlich. „Jetzt werde ich-„ doch Harry unterbrach ihn erneut. „Geh aus dem Weg.“ Er sagte so ruhig wie beim ersten mal, doch nun schwang ein warnender Unterton in seiner Stimme mit, den auch Malfoy gehört haben müsste, denn sein höhnisches Grinsen flackerte ein wenig und Harry bemerkte mit Genugtum, dass er verunsichert war. Doch bevor einer von ihnen noch etwas unternehmen konnte, sank Malfoy und hinter ihm, den Zauberstab erhoben und ein kaltes lächeln auf dem Gesicht, stand Voldemort.
***
Ron hatte Hermine noch nie so Aufgelöst gesehen. Sie ging in Dumbledores Büro auf und ab und Tränen rannen ihr über das Gesicht.
„Harry wird sterben.... er, er überlebt es nicht....“
„Hermine, hör auf Scheiße zu labern!“, Schrie Ron sie an. Harry wird nicht sterben! Das darf er einfach nicht.“ Fügte er so leise hinzu, dass nur er es hörte.
Dumbledore hatte bis jetzt noch kein Wort gesagt; seine Augen gingen ins Lehre.
Hermine ging zum dunklen Fenster und starrte hinunter auf die Ländereien, ohne wirklich was zu sehen. Er Tränen verschmiertes Gesicht spiegelte sich im Fenster. „Er wird sterben“, flüsterte sie. Ron stand an der Wand und sein Blick verlor sich, ebenso wie der von Hermine, im Nichts. Tief in sich ahnte, nein wusste er, dass Hermine die Wahrheit sprach. Doch er konnte, nein er wollte es nicht akzeptieren. Harry durfte einfach nicht Sterben. Nicht nachdem sie so vielen gefahren getrotzt und immer wieder heil herausgekommen waren. Es musste doch einen Weg geben, ihm zu helfen, irgendeinen. Ron trat neben Hermine und starrte auf die Ländereien, doch diesmal verlor sich sein Blick nicht im Nichts.
***
„Nun, Potter, du hast mich gesucht und gefunden. Bringen wir zuende, was schon vor 17 Jahren ein Ende hätte finden sollen“.
Harry schwieg und starrte in das Gesicht, dass ihn Jahr für Jahr in seinen Alpträumen heimgesucht hatte und das er inzwischen nur zu genau kannte. Und Plötzlich, war die Angst da. Harry stöhnte auf und taumelte rückwärts.
Voldemort lächelte sein schreckliches Lächeln. Die Augen rot und Mitleidslos.
Harry Zitterte. Doch egal, ob er jetzt vor Angst halb Wahnsinnig wurde, er musste kämpfen. Wenn, dann wollte er kämpfend sterben, wie sein Vater. Harry atmetete ein paar Mal tief durch und in seinem Inneren schien sich eine fast unheimliche Ruhe auszubreiten. Harry umfasste seinen Zauberstab fester, trat dann vor und verbeugte sich. Voldemort tat es ihm gleich. Und der Kampf begann.
***
Rons Blick huschte über die Ländereien auf der Suche nach Harry. Er musste da unten irgendwo sein, Ron spürte es.
Hermine jedoch stand vor Dumbledores Portrait und sah ihm stumm in die Augen. Sie hatte aufgehört zu weinen, doch sie zitterte am ganzen Leib. Ron sah in der Fensterscheibe, wie Hermine reglos dastand und fast schien es, als wäre zwischen ihr und Dumbledore ein unsichtbares Band entstanden, womit sie sich lautlos verständigten.
„Sie wusste es...“, flüsterte Hermine und zitterte nun immer stärker. Verwirrt wandte sich Ron vom Fenster ab und sah Hermine an. „Was wusste er?“ Doch Hermine antwortete nicht, sondern starrte weiterhin Dumbledore an, dessen Gesicht starr geworden war.
„Was wusste er?“, fragte Ron nun drängender. Diesmal antwortete Hermine, obwohl ihr Blick immer noch auf Dumbledore gerichtet war. „Harry wird sterben und er, ER WUSSTE ES!“ Ron wandte sich ab, stürmte die Wendeltreppe hinunter, Richtung Ländereien. Er hörte nicht einmal, wie Hermine ihm nachstürmte
***
Harrys Kräfte erlahmten und sein verstauchter Fuß wollte ihn nicht mehr tragen, sodass er gezwungen war, nur noch das andere Bein zu belasten, um nicht umzuknicken. Er wich jedem Fluch von Voldemort aus, doch er wusste nicht, wie lange er es noch durchhalten würde. Inzwischen ahnte er, dass seine Chancen, den Kampf zu überleben, gleich Null waren und doch gab er nicht auf. Auch wenn ihm jeder Atemzug in der Kehle brannte und er vor Erschöpfung zitterte, kämpfte er weiter und was auch immer geschehen würde, er würde nicht aufgeben. Er wollte im Kampf und nicht zu Voldemorts Füßen kniend sterben.
„Stup-„
„Icartus!“ Doch diesmal war Harry zu langsam. Der Fluch traf ihn mit voller Wucht und er wurde nach hinten geschleudert, schlug hart auf dem Boden auf und der Zauberstab flog ihm aus der Hand und landete ein paar Meter neben ihm im Gras. Voldemort kam nähr, den Zauberstab erhoben und seine kalten, roten Augen blitzen triumphierend auf.
„Die Zerstörung der Horcruxe hat dir nichts gebracht, Potter. Gib auf, du kannst nicht gegen mich Gewinnen. Niemand kann das. Und die Narren die es versucht haben, haben dafür mit dem Tode gezahlt. So wie deine Eltern.“, Fügte er hinzu und ein höhnisches Grinsen umspielte seine Lippen. Harry wollte sich aufrichten, doch seine Arme zitterten so stark, dass sie ihn nicht mehr trugen und er sackte wieder zurück. Er blickte zu Voldemort hinauf, der nur noch zwei Meter von ihm entfernt stand und den Zauberstab hob, um ihn endgültig zu töten. Harry hatte sich in letzter Zeit oft gefragt, was Menschen fühlten, wenn sie dem Tod ins Auge blickten. Nun, jetzt hatte er die Antwort. Er fühlte…. Nichts. In ihm war eine Leere, als wäre seine Seele gestorben. Nun, dachte er Sarkastisch, ‚vielleicht war es sogar so. Vielleicht war seine Seele bereits vor einer Weile gestorben, er hatte es nur nicht gemerkt. Er hatte keine Angst vor dem Tod. Tief in sich hatte er immer gewusst, dass es passieren würde. Es war von Anfang an so bestimmt und es würde passieren, denn das Schicksal kann niemand ändern. Einzig und allein der Gedanke, dass er nun nie wieder Mit Ron, Hermine, Ginny, Hagrid und Lupin zusammen sein konnte, versetzte ihm einen so schmerzhaften Stich, dass ihm einen Moment schwarz vor Augen wurde. Als er wieder was sehen könnte, stand Voldemort direkt vor ihm. „Auf Wiedersehen, Harry Potter.“
Doch wie aus dem nichts war Ron heran und warf sich gegen Voldemort, der durch die Wucht zur Seite stolperte. Voldemort stieß einen überraschten Laut aus und der grüne Lichtstrahl verfehlte Harry um wenige Millimeter. Doch Voldemort hatte sich von seiner Überraschung schnell erholt. Harry saß am Boden, unfähig sich zu rühren oder Ron zu Hilfe zu eilen. Ron war gut, doch es würde allerhöchstens noch Sekunden dauern, bis Voldemort ihn besiegte. Aber sie Sekunden zogen sich in die Länge und Ron kämpfte verbissen. Seine Angst um Harry, schien ihm zusätzliche Kräfte gegeben zu haben und er kämpfte so gut wie nie zuvor in seinem Leben. Endlich überwand Harry seine Starre. So schnell seine zitternden Beine es ihm erlaubten stand er auf und sah sich nach seinem Zauberstab um. Und diesmal schien das Glück auf seiner Seite zu sein. Fast sofort entdeckte er ihn. Harry stürzte sich auf ihn, doch es war bereits zu spät. Hinter ihm gellte ein Schrei durch die Nacht und ein grüner Lichtstrahl, erhellte die Bäume am Rande des Verbotenen Waldes. Voldemort lachte kalt und verächtlich auf. Harry wirbelte herum und sah Ron, wie er einige Meter von ihm entfernt im Gras lag. Blätter, die durch Rons Aufprall in die Luft gehoben wurden, segelten einsam wieder hinunter. Und Harry stand da, unfähig zu denken oder zu fühlen. Still und Erstarrt. In seinem Kopf hörte er immer noch Rons schrei und die schreckliche Wahrheit sickerte langsam zu ihm durch. Ron war tot. Sein bester Freund hatte sich geopfert, um ihn zu retten.
„RON!“ Hermines gellender Schrei riss ihn aus seiner Starre. Er schrie ebenfalls auf und stürzte auf Ron zu. Ron lag da, Arme und Beine von sich gestreckt und den Mund leicht geöffnet, als hätte er nicht ganz registriert, was geschehen war. Harry starrte Ron an, starrte in das Gesicht, dass er seit sieben Jahren so gut kannte. Eine eisige Kälte stieg in ihm hoch und verbreitete sich durch seine Adern in seinem gesamten Körper. Er konnte nicht mehr klar denken. Irgendetwas zerbrach in ihm und er spürte einen Hass, wie er ihn noch nie zuvor in seinem Leben gespürt hatte. Ein Gefühl von solcher Intensität, die er vor wenigen Augenblicken noch nicht einmal für möglich gehalten hatte. Hermine, die bitterlich weinte und die Flüche die immer noch um sie herum schossen, nahm er nur am Rande war. Mit einer Bewegung, die für das Menschliche Auge kaum sichtbar war wirbelte er herum und stürzte sich auf Voldemort. Und er kämpfte. Kämpfte, wie nie zuvor in seinem Leben. Er hatte längst mit dem Leben abgeschlossen. Er hatte den Tod und den Gedanken, dass er sterben musste akzeptiert und das einzige was er jetzt noch wollte, war Voldemort mit in den Tod zu reißen. Und war es Voldemort, der alle Kraft aufbringen musste, um gegen Harry zu bestehen. Zum ersten Mal seit Dumbledore gestorben war, hatte er einen Gegner gefunden, der Ihm ebenbürtig war. Harry kämpfte ohne jede Rücksicht. Von Wut, Schmerz und Hass getrieben, feuerte er jeden Fluch ab, der ihm in den Sinn kam. „Crucio!“ schrie er. Ein nachtschwarzer Strahl schoss aus der Spitze seines Zauberstabes und traf Voldemort. Voldemort schrie nicht, doch zitterte er am ganzen Körper und könnte sich nur noch mit äußerster Mühe auf den Beinen halten. Mit zusammengebissenen Zähnen hob er den Kopf und schickte einen Fluch in Harrys Richtung. Harry schleuderte es rücklings zu Boden und sein Fluch löste sich von Voldemort und auch ihn warf es nach hinten. Jedoch sofort waren beide wieder auf den Beinen und standen sich gegenüber, keuchend und versuchten eine Lücke in der Deckung des jeweils anderen zu finden. Dann ging der Kampf erneut los und keiner erkannte mehr, von wem wer welchen Fluch kam. Die Todesser und die Mitglieder des Ordens des Phönix standen da wie erstarrt und starrten auf den Kampf, der sich ihnen abspielte. Selbst wenn sie ihnen hätten helfen können, hätten sie es nicht gemacht. Dies war ein Kampf zwischen Harry und Voldemort. Und so weh es Hermine auch tat, sie half Harry nicht. Die Prophezeiung musste sich erfüllen und genau das tat sie jetzt, in diesem Moment. Und wärend Hermine noch dastand, den Zauberstab umklammerte und ihr Tränen aus den Augen rannen, erhellte ein grüner Lichtstrahl, heller als die vor ihm die Nacht und man hörte den Dumpfen Aufprall eines Körpers. _________________ Manchmal,
wenn ein Mensch aus Kummer und
Verzweiflung eine Träne weint-
dann sieht das niemand,
keinen interessiert es, keinem fällt es auf.
Wenn ein Mensch mehrere Tränen
weint-
dann sehen es einige,
aber niemand fragt nach dem Grund,
weil alle denken:
Ach die paar Tränen!
Wenn ein Mensch viele Tränen weint,
dann sehen es alle, aber wieder
fragt niemand danach, weil jeder
denkt, der andere macht das schon.
Wenn ein Mensch tot ist,
ertrunken in einem Meer voller
Tränen,
dann stehen alle an seinem Grab,
mit Tränen im Gesicht
und fragen sich warum?
Es gab doch gar keine Anzeichen.
Bonum semper non vincit. |
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| Sennc |
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Pr.McGonnagol

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 31.07.2006 Beiträge: 78 Wohnort: In euren Träumen
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Verfasst am: 17.07.2007, 10:43 Titel: |
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Wow war das spannend *zitter* Den Kampf hast du echt ´toll beschrieben! Dass du nicht erwähnt hast, wer da so fällt muss ich jetzt einfach übersehen
| Zitat: | Er wollte töten. Den Mann töten, der für all das Leid verantwortlich war. Töten…
| An dieser Stelle hatte ich richtig Angst vor Harry! ER kam mir echt vor wie eine Maschine... richtig unheimlich...
Lg Sennc _________________
(\_/)
(o.O)
(> <)
Das ist Häschen. Kopiere Häschen in deine Signatur, um ihm bei seinem Weg zur Weltherrschaft zu helfen.
Heute ist ein besonderer Tag, |
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| Narcissa |
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Sechstklässler

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 18.08.2006 Beiträge: 95 Wohnort: Hogwarts Biblothek
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Verfasst am: 19.07.2007, 09:59 Titel: |
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hey Sennc *knuddel*
danke für dein review und das du meiner ff so treu bleibst, auch wenn ich sie nie weiterschreibe XD
joa, dass Harry wie eine Maschine ist wollt ich auch rüber bringen. freut mich, dass mir das gelungen ist.
soooooooooooooooo *hände reib*
Das Rätsel um den Gefallenen Körper werd ich jetzt auflösen. Denn die ff ist fertig. *posaunen geräusch*
hab einfach mal einen tag lang mich nur um sie gekümmert und ich find das Ergebniss ganz zufriedend stellend.
Dach dem Chap gibs noch einen Epilog. Eigendlich will ich ihn morgen reinstellen, aber wie ich mich kenne, vergesse ich es wieder. Alsi schreibt schön schnell reviews, dass ich mich wieder hieran errinner *gg*
lg Cissa
Kapitel 12
Stille. Weder die Todesser, noch die Mitglieder des Phoenixordens gaben einen Laut von sich. Sie alle starrten auf die Stelle, von der der Aufprall gekommen war.
Allmählich lichtete sich der Staub, der durch den Kampf aufgewühlt worden war. Er schwebte zu Boden und gab den Blick frei: Voldemort, der reglos am Boden lag, mit einem Ausdruck ungläubigen Staunen auf seinem Gesicht und Harry, der ihn anstarrte und dann auf seine Knie sank. Ein paar Fledermäuse flogen über ihre Köpfe und ließen sich an den Ästen der Bäume nieder, als wären sie Zuschauer.
„HARRY!“ Hermines Stimme durchbrach die Stille wie ein Peitschenknall. Die Fledermäuse flatterten erschrocken auf und flogen in den Verbotenen Wald, um sich irgendwo ein ungestörtes Plätzchen zu suchen.
Die Todesser apperierten allesamt doch konnten die Auroren einige von ihnen mit Schockzaubern belegen und sie so an der Flucht hindern. Hermine rannte schluchzend auf Harry zu und warf sich in seine Arme. Harry strich ihr beruhigend über den Rücken, doch seine Augen waren immer noch auf Voldemort gerichtet und jeder konnte erkennen, dass er mit den Gedanken, ganz woanders war.
Nun kamen auch die auch die Auroren auf Harry zu und stellten sich um ihn herum, wie zum Schutze, als fürchteten sie, die Todesser könnten jeden Augenblick zurückkommen, um den Tode ihres Meisters zu Rächen.
„Ich gratuliere, Potter.“ Knurrte Moody. Er war zwar ein ausgezeichneter Auror, doch Feingefühl besaß er sowenig, wie ein Elefant Flügel.
Ginny hatte sich neben Harry gestellt und ging nun zögernd neben ihm in die Knie. Noch konnte sie den Tod ihres Bruders nicht beweinen, die Schmerzen waren noch zu frisch, um ihnen Ausdruck verleihen zu können.
Es sah so aus, als würde Harry nicht auf Moodys Worte reagieren doch er hob den Kopf und sah Moody an
„Glückwunsch? Wofür? Dafür, dass Ron’s tot gerächt wurde? Dafür, dass erneut- “ und bei diesem Wort rann eine Träne über seine Wange-„ dass erneut jemand gestorben ist, um mich zu retten und ich das wieder nicht verhindern konnte? Dafür, dass ich erneut überlebt habe?“
Er umklammerte seinen Zauberstab so fest das es schmerzte, doch konnte er nicht verhindern, dass ihm weitere Tränen aus den Augen quollen.
„Bitte geht“, sagte er leise. „Ich möchte alleine sein...“
Langsam ging Harry am Rande des Verbotenen Waldes entlang. Die Tränen, die er für eine kurze Zeit hatte unterdrücken können, kamen nun mit aller Macht zurück.
Es war so... so... ungerecht...
„Warum, verdammt noch mal WARUM ?“, schrie er in die Nacht hinaus. Doch anstelle einer Antwort flatterten einige Vögel, verschreckt durch den plötzlichen Lärm, hinaus in die Nach.
Harry ballte die Hände zu Fäusten und sah mit leerem Blick hinauf zu Hogwarts. Es konnte nicht sein. Es durfte nicht sein, dass sich jetzt auch noch sein bester Freund für ihn geopfert hatte. Hatte er sich nicht geschworen, jeden seiner Freunde mit seinem Leben zu beschützen? ja, das hatte er. Und er hatte versagt.
Langsam ließ sich Harry auf den Boden gleiten. Er konnte den Schmerz, der durch seine Adern floss nicht länger ertragen. Warum musste er so leiden? Reichte es nicht, dass Er es war, über den eine Prophezeiung gemacht wurde, und das Er es war, der seine Eltern nie bewusst kennen lernen durfte? Und doch nahm ihn das Leben auch noch alle anderen Laute weg, die ihm am Herzen lagen und die, die ihm ein Stück seiner ursprünglichen Familie zurückgaben?
Harry rollte sich im Gras zusammen und lies seinen Schmerzen freien lauf.
Er blickte nicht einmal auf, als er rasche Schritte hörte, die sich ihm nährten.
„DU!“, kreischte eine Stimme. „DU!“
Ohne Eile blickte Harry auf und sah Bellatrix Lestranges. Ihre Augen loderten vor Hass, während sie auf ihn zustürmte und den Zauberstab zückte.
„DU WIRST DAFÜR BEZAHLEN, DAS SCHWÖRE ICH DIR!“, kreischte sie. Wutendbrand richtete sie ihren Zauberstab auf Harry.
„AVADA KEDAVRA!“ _________________ Manchmal,
wenn ein Mensch aus Kummer und
Verzweiflung eine Träne weint-
dann sieht das niemand,
keinen interessiert es, keinem fällt es auf.
Wenn ein Mensch mehrere Tränen
weint-
dann sehen es einige,
aber niemand fragt nach dem Grund,
weil alle denken:
Ach die paar Tränen!
Wenn ein Mensch viele Tränen weint,
dann sehen es alle, aber wieder
fragt niemand danach, weil jeder
denkt, der andere macht das schon.
Wenn ein Mensch tot ist,
ertrunken in einem Meer voller
Tränen,
dann stehen alle an seinem Grab,
mit Tränen im Gesicht
und fragen sich warum?
Es gab doch gar keine Anzeichen.
Bonum semper non vincit. |
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