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infoshark Administrator
Anmeldungsdatum: 01.11.2006 Beiträge: 702
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Verfasst am: 04.12.2006, 13:59 Titel: UNO erklärt 2007 zum Jahr des Delphins |
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UNO erklärt 2007 zum Jahr des Delphins
Bonn. SDA/baz. Die Vereinten Nationen haben das Jahr 2007 zum «Jahr des Delphins» erklärt, um einen besseren Schutz der Meeressäuger zu erreichen. Das UNO-Umweltprogramm (UNEP) will mit einer Kampagne auf die Gefährdung der Tiere hinweisen.
Die EU hat erst vor wenigen Tage den Tod tausender Mittelmeer- Delphine durch eine bislang verbotene Form der Netzfischerei wieder gebilligt. Damit würden nun erneut Streifendelphine und Gemeine Delphine in Treibnetzen ertrinken, erklärte WWF-Fischereiexpertin Heike Vesper.
Beide Arten stehen bereits auf der Roten Liste der vom Aussterben bedroht Arten. Die Fischereiminister der EU hatten Ende November auf Druck von Frankreich und Italien die 2002 verbotene Fischerei mit Treibnetzen in Form so genannter Schwebenetze wieder zugelassen.
Die nun mit Ankern versehenen Netze sind bis zu sechs Kilometer lang und werden von Kritikern als so genannte Vorhänge des Todes bezeichnet, weil sich in ihnen nicht nur die begehrten Thun- und Schwertfische verfangen, sondern jedes Jahr auch unzählige Delphine, Seeschildkröten, Vögel und Haie unnötig sterben.
«Jeder, der Thunfisch aus dem Mittelmeer verzehrt, nimmt den Tod von Delphinen billigend in Kauf», sagte Vesper. Sie empfiehlt Konsumverzicht. Die UNEP zeigte sich von der Zulassung dieser Fangmethode betroffen. «Wir werden mit unseren Vertragsstaaten Frankreich und Italien darüber sprechen», sagte Veronika Lenarz vom UNEP-Sekretariat.
Die Familie der Delphine umfasst 40 Arten und reicht vom acht Meter grossen Schwertwal bis hin zum möglicherweise bereits ausgestorbenen Chinesischen Süsswasserdelphin. Delphine werden vor allem durch die industrielle Fischerei und Umweltverschmutzung bedroht. |
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Verfasst am: 04.12.2006, 13:59 Titel: Anzeige |
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infoshark Administrator
Anmeldungsdatum: 01.11.2006 Beiträge: 702
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Verfasst am: 07.12.2006, 12:41 Titel: 2007: Rettung für Delfine? |
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Pressemitteilung vom 06.12.2006 | 16:54
GSM
2007: Rettung für Delfine?
Zum Jahr des Delfins hat das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) das Jahr 2007 deklariert. Schirmherr der Aufklärungskampagne ist Fürst Albert II von Monaco, und unterstützt wird sie von Europas führendem Reisekonzern TUI. Sowohl Regierungen als auch private Unternehmen und Nicht-Regierungsorganisationen (NGOs) sind aufgerufen, dem Beispiel unter dem Dach der „Bonner Konvention“ zu folgen www.YoD2007.org .
Delfine haben, wie alle Waltiere, Schutzmaßnahmen bitter nötig. Die meisten der über 70 Delfine, Tümmler und Kleinwale haben große Probleme mit anthropogenen Einflüssen und sind gefährdet oder sogar vom Aussterben bedroht, wie der Schweinswal in der Ostsee. Ihre größten menschgemachten Probleme entstehen durch die Fischerei wegen gnadenloser Überfischung der Nahrungsgründe und fataler Beifänge, bei denen sich die lungenatmenden Meeressäugetiere in nicht für sie aufgestellten Netzen verheddern und grausam ersticken.
Mindestens 300 000 kleine und große Wale verenden jedes Jahr im Beifang, wie Wissenschaftler bereits 2002 hochgerechnet haben. Dazu kommen noch einmal genau so viele Robben, sodass der Beifang weltweit mindestens 650 000 Meeressäugetiere tötet ( www.gsm-ev.de ). Ein weiteres Problem stellt die Umweltverschmutzung dar, sei es durch schädigende bis tödliche Lärmbelastung oder durch Chemie und Abfall. Greenpeace schätzt, dass über eine Million Tiere alljährlich an Plastikmüll im Meer erstickt.
Das Team von „Green Ocean“ ermittelte im Mittelmeer einen Abstand von durchschnittlich 80 Metern zwischen einem Stück Plastik und dem nächsten an der Meeresoberfläche. In der Universitätstierklinik von Pisa kamen bei der Obduktion eines verstorbenen Delfins fast drei Kilogramm durch Magensäure verklumptes Plastikmaterial und eine Flasche zum Vorschein.
Auch vor direkter Bejagung wird in etlichen Ländern nicht halt gemacht. In Japan und auf den zu Dänemark gehörenden Faroern z.B. werden nach wie vor kleine Wale und Delfine ganz gezielt getötet.
Die Kampagne zum Jahr des Delfins, mitgetragen von dem Kleinwalabkommen UNEP/ASCOBANS für Nord- und Ostsee, sowie dem Waleabkommen ACCOBAMS für Mittel- und Schwarzes Meer, verfolgt besonders das Ziel, Menschen für den notwendigen Schutz von Delfinen und anderen Kleinwalen zu gewinnen. Zumindest in unserer westlichen Welt will wohl kaum jemand, dass auch nur ein Delfin oder Tümmler durch Menschen sterben muss. Das Bundesumweltministerium wird das Jahr des Delfins mit einer internationalen Tagung zum Thema Meeresschutzgebiete im Frühherbst 2007 an der deutschen Nordseeküste unterstützen.
Die nach ihrem englischen Kürzel CMS (Convention on Migratory Species) und 1979 gegründete Konvention zum Schutz Wandernder Tiere hat ihren Sitz in Bonn und 2006 bereits 90 Mitgliedsnationen. |
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