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~+Der Hafen+~


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Wakka




Anmeldungsdatum: 05.08.2010
Beiträge: 9

BeitragVerfasst am: 05.08.2010, 01:27    Titel: ~+Der Hafen+~ Antworten mit Zitat

Wakka stand allein an der Reling vorne am Bug des großen Schiffes. Nachdenklich hatte er den Blick gerade aus gerichtet. Er seufzte tief auf. Wie lange sie schon gefahren waren? Er konnte es nicht mehr genau sagen - aber eines war klar, wenn sie noch einen Tag länger hier bleiben würden, würde er durchdrehen. Er war es zwar in jüngeren Jahren gewöhnt gewesen, von hier nach dort zu reisen - ohne ein Ziel vor Augen zu haben - aber seit er mit Keira und seiner Familie in Elancia gewohnt hatte, hatte er sich zunehmend an das bequeme Leben gewöhnt gehabt.
Das Leben in Ruhe und Frieden - bis zu dem Tag, der wohl die Wendung aller gewesen war.
Selbst wenn es recht harmlos mit Regen angefangen hatte, war die Temperatur innerhalb von wenigen Stunden soweit abgesunken, dass selbst der Regen zu Schnee geworden war und das, ausgerechnet in der Wüste.
Aber bei Schnee blieb es nicht lange. Aus Schnee wurde Eis. Eis, welches sich bald nicht nur über die Zelte und den sonst so warmen Sand gelegt hatte, sondern bald schon ganz Elancia heimgesucht hatte und blieb.
Ja, so sehr die Hoffnung auch darauf blieb, dass die Temperaturen anstiegen - es wurde nicht daraus. Hätten sie sich nicht dazu durchgerungen, ihre liebgewonnene Heimat zu verlassen, wären sie vielleicht sogar gar nicht mehr von Elancia weg gekommen und so wie schon einige vor ihnen, im Schnee und Eis gestorben, war nämlich auch das Meer kurz davor, zu gefrieren. Ja, man könnte sagen, dass wirklich eine Eiszeit über das Land gezogen ist.
Wo sie eine neue Heimat finden würden? Diese Frage war etwas, was hier auf dem Schiff wohl Niemand sagen könnte - ebenso, wie auf den anderen drei Schiffen, die von Elancia aus los geschifft waren. Insgesamt waren also noch vier Schiffe - von 6 - übrig geblieben.
Sturm und Hitze hatte sie heimgesucht und nicht alle hatten diese Reise heile überstanden. Die Zeit nagte an allen ihren Gliedern und Geistern.
Zwar hatten sie nicht alle Schiffbrüchige aus dem Meer ziehen und retten können - aber die meisten hatten es geschafft. So waren die Schiffe jedoch überbelagert. Schlafplätze und Kajüten waren rah, weshalb sie entweder überlastet waren oder man sogar im Flur, auf den Treppen oder gar auf dem Schiffboden schlafen musste.
Das Essen wurde knapp und Krankheiten belasteten sie ebenfalls. Wakka musste schon auf Keira einreden, damit sie nicht weiter heilte und sich nachher noch selbst damit umbringen würde.
Wakka warf bei diesem Gedanken knapp einen Blick nach Rechts, dann nach Links. Auf einen dieser Schiffe war sein Sohn, mit Ivi und Mr. Langdon. (sag ich jetzt einfach! So! =p)
Sie waren zwar, da das ganze in einen der Semesterferien passiert war, ebenfalls in Elancia gewesen - aber es war so ein Chaos ausgebrochen, dass sie auf einem anderen Schiff gelandet waren, als sie. Er machte sich sorgen um ihn, da er nicht wusste wie es ihm ging oder wie nicht. Außerdem hatte er seine Familie immer lieber im Blick - selbst wenn er wusste, dass Mr. Langdon, der Ivi adoptiert hatte, sich sicher gut um die Zwei kümmern würde...
Die ganze Zeit war sicher besonders für Anna sehr schlimm, da sie alle, die gestorben waren oder noch werden, auf ihren Weg begleiten müsste...
Aber man hatte das Gefühl, dass ihnen alle noch Hoffnung blieb und sie nach vorne sehen würden...
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.:.Wakka.:.
.:.Dämon.:.
.:.liiert mit Keira.:.
.:.Vater zu Saskia und Yoshua.:.
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BeitragVerfasst am: 05.08.2010, 01:27    Titel: Anzeige

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Anna




Anmeldungsdatum: 05.08.2010
Beiträge: 271

BeitragVerfasst am: 05.08.2010, 02:02    Titel: Antworten mit Zitat

Anna lag in einer Decke eingemummelt in den Armen ihrer Mutter. Obwohl die Temperaturen inzwischen wieder deutlich gestiegen waren und sie eigentlich nicht mehr frieren sollte, war sie sehr froh über die Geborgenheit und die Wärme, welche ihrer Mutter ihr schenkte. Selbst wenn Anna viel geschlafen hatte, hatte sie in den letzten Wochen kaum Ruhe gehabt. Sie hatte eben so viele Menschen begleiten müssen, wie schon lange nicht mehr. Es waren schreckliche Bilder für das Mädchen gewesen. So viele waren einfach erfroren, waren krank geworden oder sind ertrunken. Bei jeden schlimmer, als beim anderen. Zudem sie einige der Gesichter schließlich auch gekannt hatte.
"Möchtest du eine Tasse Tee, Schatz?" Anna blickte auf, als sie die Stimme Geas vernahm, "es ist zwar nicht besonders viel und auch nicht so warm ... aber es wird deine Glieder sicherlich stärken." "Oh ... danke schön..." Anna schenkte ihr ein dankendes Lächeln, "aber nicht, dass ich dir etwas weg trinke..." Fast schon entsetzt darüber, weiteten sich ihre grünen Augen. Schließlich wusste das Mädchen um den Notstand auf dem Schiff. Die Nahrungsmittel wurden langsam knapp und gestern war bereits schon jemand am Hunger gestorben. "Ach was", winkte Gea zwinkernd ab, "mach dir da mal keine Sorgen. Du weißt doch ... damals hab ich immerhin auch nicht so einen Luxus gehabt." Sanft strich Gea ihr eine Haarsträhne aus dem Gesicht, ehe sich der Engel wieder aufdrückte. "Und ich bin mir sicher, dass wir bald Land erreichen werden..." Sie ließ ihren Blick zu der Tür wandern. Sie hatten schließlich das Glück gehabt, noch im Inneren einen Platz zu finden. "Ich werde mal draußen nachsehen gehen... vielleicht bin ich ja sogar die erste, die welches entdeckt." Gea zog ihre Schultern kurz hoch, winkte mit ihren Fingern noch kurz, ehe sie tatsächlich nach draußen ging. Dort fühlte sie sich zudem auch wohler. Diese Enge hier erinnerte sie eben sehr an ihre Gefangenschaft. Schließlich hatten sie auch dort zusammen gekauert sitzen müssen. Hatten kaum Platz und Nahrung zum leben.
Als sie draußen angekommen war, fiel ihr zufällig Wakka ins Auge, der wohl in die Ferne starrte. Vorsichtig schritt der Engel los, da sie wohl niemanden, der draußen saß, ausversehen treten wollte.
"Und?", fragte sie schließlich, als sie neben ihm zum stehen kam, "gibt es etwas neues?"
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Anna Alluvies
...
Begleiterin der Toten
....
Reinkarnation von Konradine
....
Tochter zu Bill und Laura

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~ Woil pömmnuria ilian, Yosh ~
Woil drétraes ilian pörest gredâst pömmnurian!

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... Niemand kennt den Tod,
niemand weiß, ob er nicht vieleicht
das größte Glück für den Menschen ist ...
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Wakka




Anmeldungsdatum: 05.08.2010
Beiträge: 9

BeitragVerfasst am: 05.08.2010, 02:10    Titel: Antworten mit Zitat

Als Wakka schließlich die Stimme von Gea hörte, zuckte er unmerklich zusammen. Er war nunmal in Gedankenversunken gewesen und auf seiner Stirn erkannte man selbst jetzt die gewisse Sorgenfalte, als er sich zu ihr drehte. "Hm? Nein, soweit ich weiß nichts." erwiderte er auf ihre Frage, ob es etwas Neues geben würde. So hatte er nun den Blick aus der Ferne zu ihr gerichtet. Er schenkte ihr ein schwaches Lächeln, um seine Sorge wohl zu überspielen.
"Aber wir werden sicher bald Land erreichen." hoffte er zumindest.
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Gea




Anmeldungsdatum: 05.08.2010
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BeitragVerfasst am: 05.08.2010, 02:19    Titel: Antworten mit Zitat

"Ich hoffe es..." Gea seufzte schwer auf, "denn wenn das so weiter geht, wird es wohl noch mehr Leid geben ..." Mit ihrer Hand strich sie sich eine Haarsträhne aus dem Gesicht. Allein dadurch merkte sie, dass ihr Haar wohl schon ziemlich dreckig und leicht verfielst war. Zwar hatte sie sich ihre langen Haare zu einem Zopf zusammen geflochten, jedoch ließ es sich bald sicher nicht mehr vertuschen, dass sie alle hier lange nicht mehr richtig waschen konnten.
Gea schlang ihre Arme um ihren Leib und seufzte schwer auf. "Und dann wird bald der Kampf ums eigene Überleben wichtiger als der Gedanke um andere ...." Zumindest war genau das im Gefängnis passiert.
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Wakka




Anmeldungsdatum: 05.08.2010
Beiträge: 9

BeitragVerfasst am: 05.08.2010, 02:25    Titel: Antworten mit Zitat

Wakka musterte Gea einen Augenblick, bevor er einen Arm um sie legte und ihr leicht über den Rücken strich, beinahe als könne er ihren Gedanken erahnen. "Keine Sorge, das wird schon nicht passieren! Bis jetzt sind wir alle recht gut damit ausgekommen. Ich schätze, wenn wir uns mühe geben und alle etwas am Riemen reißen, bleiben die anderen wichtiger, als einer selbst." erwiderte Wakka.
Er selbst freute sich wohl auf das Land, aus einem völlig anderen Grund. Natürlich würde er wohl erst einmal ausgibig duschen - wenn sie die Möglichkeit dazu hätten - auch er würde ebenso eine gute Mahlzeit zu sich nehmen, aber das wichtigste war nunmal, seinen Sohn endlich wieder in die Arme zu schließen. Er wusste nichts von ihm. Wusste nicht, wie es ihm ging, ob er krank war oder auch wirklich genug zu essen bekam. Alles in allem machte er sich schreckliche Sorgen um ihn.
Die Enge, das wenige Essen und der Geruch von Schweiß, Dreck und anderen Dingen, der in der Luft schwebten, war für ihn eines der kleinsten Übel.
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Gea




Anmeldungsdatum: 05.08.2010
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BeitragVerfasst am: 05.08.2010, 02:37    Titel: Antworten mit Zitat

Da sie sich in diesem Moment wieder sehr an die Zeit ihrer Gefangenschaft erinnerte, war sie wohl unwillkürlich zusammengezuckt, als Wakka einen Arm um sie legte. Jedoch ließ sie diese leichte Umarmung zu und legte dann auch ihrerseits einen Arm um ihn. "Nur wenn die Panik immer größer wird, hört man irgendwann auf zu denken..." Gea schloss müde ihre blauen Augen und lehnte ihren Kopf leicht gegen seine Schultern. "Dennoch hoffe ich sehr, dass wir bald alle gesund ein Land erreichen, in welchen wir leben können." Allein schon wegen der Kinder, schoss es dem Engel durch den Kopf.
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Wakka




Anmeldungsdatum: 05.08.2010
Beiträge: 9

BeitragVerfasst am: 05.08.2010, 02:48    Titel: Antworten mit Zitat

Wakka nickte auf ihre Worte leicht. "Ja... Leider hast du damit völlig recht." seufzte er schwer. Ebenso wie mit Panik, verhielt es sich nunmal auch mit der Wut.
"Keine Sorge, das werden wir. Ganz sicher." es war nur eine kleine Hoffnung auf ein ebenso gutes Leben, wie sie in Elancia geführt hatten, aber egal wo sie hinkommen würden - es wäre sicher überall besser, als in einer Stadt aus Eis und Schnee, die langsam vor sich her krepierte.
"Wir werden..." "Land! Land in Sicht!" unterbrach ihn plötzlich eine Stimme - um genauer zu sein, handelte es sich dabei um Sivan - der sich wohl einen eher unbequemen und zugleich unbelebten Ort am Schiff ausgesucht hatte. So hatte er sich auf einem der Segelmaßten nieder gelassen und von dort aus in die Ferne gestarrt.
Aber mit Sicherheit, hatte er auch einen argwöhnischen Blick auf Wakka und Gea geworfen. In Sivans Augen war nunmal jeder Mann ein potenzieller 'Revale'.
Aber selbst wenn er wohl vorgehabt hätte, die Nähe zwischen der Beiden zu unterbinden, so war ihm dann doch der gewisse Fleck am Horizont aufgefallen, der davon berichtete, dass es sich um Land handelte. Auch von den anderen Schiffen her, rührte nun der befreiende Ruf, das Land in Sicht sei - also entweder verließen sie sich alle auf Sivan, oder auch ihre 'Wachposten' hatten das Land entdeckt.
Sivan rutschte galant von dem Maßten hinunter, spannte nur leicht die Flügel, um seinen Fall etwas abzubremsen und die Landung leichter zu Gestalten. "Land! Gea! Land!" rief er ihr zu, jedoch wurde er wohlmöglich schon von anderen Stimmen unterbrochen, da sich nun eilig viele von den Passagieren zur Reling aufmachten, um sich selbst davon zu überzeugen, ob es sich dabei um Land handelte, was sie sahen....
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BeitragVerfasst am: 05.08.2010, 03:02    Titel: Antworten mit Zitat

"Stimmt...", schien sie sich wohl selbst auch mehr Hoffnung zusprechen zu wollen, "bisher haben wir alle wohl schon alles irgendwie geschafft..." Eigentlich wollte sie wohl noch etwas hinzufügen zu wollen, als ihr Sivan Stimme zu Gehör kam. Augenblicklich blickte Gea auf und stellte sich leicht auf Zehenspitzen, da sie wohl hoffte, so etwas besser sehen zu können. Doch schließlich fand sich auch auf ihren Lippen ein erfreutes Strahlen wieder, weshalb sie Wakka kurz an sich zog. "Land!", freute auch sie sich, "endlich!" Damit löste sie sich dann doch von dem Dämon, da sie wohl hörte, dass Sivans Stimme näher gekommen war. So versuchte sie sich wohl einen Weg zu ihm zu bahnen und ihn überglücklich umarmen zu können.
"Wir haben es endlich geschafft..." Als sie ihn erreicht hatte, ließ sie sich erleichtert in seine Arme fallen, "ich bin so froh..."
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Wakka




Anmeldungsdatum: 05.08.2010
Beiträge: 9

BeitragVerfasst am: 05.08.2010, 03:21    Titel: Antworten mit Zitat

Wakka atmete erleichtert auf, als auch ihm die Stimme von Sivan zu Ohren kam. So wandte er den Blick leicht zur Seite, um sich selbst davon zu überzeugen. Ein strahlen bildete sich auf seinen Lippen. Wunderbar!

"Ja! Ja! Endlich!" rief Sivan überglücklich und zog Gea gleich an sich, um ihr sogar einen Kuss auf die Lippen hauchen zu können. Wie wunderbar! Endlich könnten sie von diesem Schiff runter! Endlich würden sie wieder ein richtiges Leben leben können!

"Yosh! Yosh!" Ivi sprang leicht auf und ab, während sie seine Hand hielt. "Hörst du das? Hörst du das?" sie strahlte ihm überglücklich entgegen. "Jetzt wird alles wieder gut! Es wird alles wieder schön!" Yosh antwortete ihr nicht, stattdessen wendete er den Kopf leicht zur Seite. "...An-na..." brachte er leise über seine Lippen. Ivi nickte auf seine Worte, beugte sich über ihn und hauchte ihm einen Kuss auf die fiebrige Stirn. Yoshua war Krank geworden, wie so einige hier auf dem Schiff. Wenig Wasser, wenig Essen, immer die selbe Umgebung - das machte irgendwann einfach krank!
"Ja! Dann wirst du sie wieder sehen. Sie und all die anderen." Ivi hielt inne, als Yoshua die Augen schloss. Sie seufzte schwer und legte ihm die freie Hand auf die Wange. "Na komm, jetzt lach doch mal." forderte sie ihn dazu auf. Selbst wenn er wirklich sehr schwach aussah, hatte sie die ganze Zeit kaum Rücksicht darauf genommen. Zumindest was ihre Art und Weise im Umgang mit ihm anging. Sie hatte fast die meiste Zeit an seinem Krankenbett gesessen und ihn versucht auf andere Gedanken zu bringen - ihm Hoffnung zu schenken.
Und wie man sah, trug es auch diesmal wieder Früchte - zumindest schenkte er ihr ein leichtes Lächeln. Dies war jedoch nicht von langer dauer, musste er wieder kräftig Husten, so das er kaum Luft bekam. Ivi seufzte schwer auf. "Du bist mir vielleicht Einer! Willst du Anna etwa so entgegen treten?" fragte sie nach und schüttelte den Kopf. "Na komm..." sie versuchte ihn vom Bett hoch zu drücken. "Du musst dir wenigstens etwas frisches anziehen! Du stinkst nach schweiß! Das ist eklig! Das mag Anna bestimmt nicht." war sie sich sicher. Jedoch sah sie ein, dass er zu schwach war, um diese Prozedur mit zu machen. So ließ sie ihn dann doch lieber in die Kissen sinken. "Armer Yosh..." murmelte sie.
"Dann müssen wir dich wohl doch nach draußen tragen. Das wird Robert aber gar nicht gefallen." nahm sie an und schüttelte den Kopf, sie versuchte ihn wohl wirklich zum Lachen zu bringen, oder wenigstens das letzte bisschen Kraft, welches er hatte, wach zu rufen. Aber er hatte die letzten Tage Fieberträume gehabt - wenn er denn überhaupt einmal geschlafen hatte, ansonsten quälte er sich mit Husten und Gliederschmerzen....
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Gea




Anmeldungsdatum: 05.08.2010
Beiträge: 171

BeitragVerfasst am: 05.08.2010, 03:41    Titel: Antworten mit Zitat

(armes Yoshi >.<)

Gea hatte den Kuss ihres Liebsten gleich erwidert. Und mit diesem Kuss würde er wohl ihre wirkliche Erleichterung spüren können. Denn das war sie wirklich. Sie wusste eben selbst nicht, wie lange sie es hier noch ausgehalten hätte. Diese Enge hatte sie eben wirklich Tag für Tag mehr mit Angst erfüllt. Selbst Sivans Nähe hatte sie manchmal sogar nicht schlafen lassen. Diese ganze Leid und Elend ... es tat ihr einfach in der Seele weh. Zudem es ihr dann auch noch schwer fiel, die anderen nicht immer zu heilen. Dieses Gefühl nicht helfen zu dürfen, um sich selbst bei Kräften zu halten, bereitete ihr ein unangenehmes Gefühl - und sie wusste, dass es Keira genauso ging. Anfänglich hatten sich die beiden Frauen abgesprochen, dass sie sich immer abwechselten, doch als Sivan und Wakka davon erfahren hatten (sag ich mal ^^), hatten sie auf beide eingeredet und auf ihre Gesundheit appelliert.
Gea schmiegte sich bei dem Gedanken an seine Brust - wusste sie doch, dass er es nur gut mit ihr meinte und er sie nicht noch einmal auf die gleiche Art verlieren wollte...

"Habt ihr es schon mitbekommen?" Ein aufgeregter Mr. Langdon kam in das provisorisch eingerichteten Krankenzimmer gestürmt. Seine Wangen glühten vor Aufregung und sein Haar schien noch zerzauster, als es eigentlich schon war. Sehr selten sah man den Mann so erhitzt - besonders wenig in den letzten Wochen (wobei ich mich jetzt frage, wieso die eigentlich nicht nach Eldo gefahren sind x'D), da Yosh krank geworden ist. Er machte sich Sorgen um den Jungen, zudem er sich sehr für ihn verantwortlich fühlte. Schließlich waren seine Eltern nicht hier, um sich um ihn kümmern zu können. So hatte er sich förmlich ein Bein für ihn ausgerissen und hatte es geschafft, dass Yosh in einem Bett schlafen konnte. "Land in Sicht!", erzählte er den beiden, "endlich können wir einen richtigen Arzt für dich suchen!" Er schien sichtlich erleichtert zu sein, da wohl auch er langsam eine Pause benötigte. Yosh Krankheit hatte ihn eben wirklich ebenso geschafft, wie diese schreckliche, lange Reise, wo keiner so genau wusste, wo sie wohl ankommen würden ...
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Sivan




Anmeldungsdatum: 05.08.2010
Beiträge: 94

BeitragVerfasst am: 05.08.2010, 04:00    Titel: Antworten mit Zitat

(Ma ist doch einfach... Eldo ist auch eingefrorren xDD)


Sivan strich ihr liebevoll über Wange und Haar. Ja, es war wirklich gut zu wissen, dass sie bald an Land gehen konnten. Diese Reise hatte wirklich an ihnen allen gezerrt und das Gea ihm nun freiwillig wieder so nahe war, beruhigte ihn sogar ein Stück weit - hatte er doch vorher deutlich bemerkt, wie diese Enge sie mehr und mehr auseinander getrieben hatte. Sie brauchten halt jeder ihren gewissen Freiraum, den sie hier auf die Dauer nicht bekamen. Vorallem Gea entkräftete es, wusste er doch um ihre schlimme Erfahrung im Gefängnis.
Somit widerstand er nicht, ihr einen weiteren Kuss auf die Lippen zu hauchen. "Jetzt wird alles wieder gut." seufzte er glücklich und voller Hoffnung.

Als nun Mr. Langdon ins Zimmer gestiefelt kam, strahlte Ivi ihm gleich fröhlich entgegen - wie sie es so oft tat. Sie konnte nicht anders, als sich von Yoshs Seite zu lösen und ihrem Adoptivvater um den Hals zu fallen, spürte sie doch, dass er sich wirklich um Yosh gesorgt hatte und er in vielen Dingen die letzten Tage einfach zu kurz gekommen war, hatte sich auch Ivi eher um ihren Freund und Klassenkameraden gekümmert.
"Und wie! Die Nachricht hört man bis hier unten." rief sie fröhlich und kam nicht drumrum, ihm einen Kuss auf die Wange zu drücken. Sie hatte ihn, wie fast alle, in ihr Herz geschlossen. Sonst hätte sie der Adoption wohl auch kaum zugestimmt, als er sie kleinlaut danach gefragt hatte.
Sie hatte sich nunmal schon von Anfang an bei ihm wohl gefühlt, auch wenn er manchmal recht streng sein konnte und etwas kühl und abweisend war. Aber sie mochte ihn. Und sie glaubte, dass sie beide einander gut taten.
"Ich freu mich so! Ich freu mich so! Das wird toll! Endlich sehen wir die anderen wieder! Und unsere neue Heimat." somit gab sie ihn schließlich auch wieder aus der recht schwungvollen und innigen Umarmung frei. "Hörst du Yosh? Wir legen sicher in ein paar Minuten an."
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Gea




Anmeldungsdatum: 05.08.2010
Beiträge: 171

BeitragVerfasst am: 05.08.2010, 04:12    Titel: Antworten mit Zitat

(na... da hat die Eisblume der Umgebung aber für Turbulenzen gesorgt xDD~)

Gea hatte vor lauter Erleichterung genickt und nun rannen ihr sogar vor lauter Freude die Tränen die Wangen hinunter. Dieses beklommene Gefühl in ihr löste sich immer mehr in Luft auf, je näher sie diesem fremden Land kamen. So erwiderte der Engel auch überglücklich den zweiten Kuss ihres Liebsten, ehe sie tief ein und aus atmete. Ja, sie schien sogar das Gefühl zu haben, endlich wieder Land zu richten.

Recht überrascht von dieser stürmischen Umarmung des Mädchens, war Robert etwas zurück getaumelt, schenkte dem Mädchen dann - für seine Verhältnisse - ein warmes Lächeln. Doch selbst das schien wirklich ein großes Wunder zu sein. Ivi hatte wirklich viel an ihm geändert. So war er zwar noch immer recht streng, jedoch schien er auch deutlich weicher geworden zu sein, seitdem sie bei ihm lebte.
"Wir sollten dann wohl langsam beginnen unsere Sachen zu packen." Zwar wusste er, dass es nicht viel war, dennoch wollte er sich schon einmal gut vorbereiten. Zugleich fragte er sich jedoch, wo sie Yosh unterbringen konnten. Schließlich würden sie sich in diesem Land nicht auskennen und somit auch nicht wissen, wo sich der nächste Arzt befinden würde.
"Würdest du dann auch Yoshs Sachen packen?", fragte er dann an Ivi gewandt, da er wohl fürs erste nicht daran denken wollte. Vielleicht erwartete man sie ja auch sogar schon, da man hier vielleicht von ihrem Unglück erfahren hatte. Dann würden sie sicher auch Ärzte dabei haben - zumindest hoffte er das sehr.
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Ivi




Anmeldungsdatum: 04.08.2010
Beiträge: 248

BeitragVerfasst am: 05.08.2010, 04:48    Titel: Antworten mit Zitat

(Tja, sie mag sich noch nicht so unterkontrolle haben, wie Arik. Er hatte halt 'Hilfe'... Und die Eisblume dort, vielleicht nicht...? Oder Yuki hat wieder etwas herum gespielt? An ein paar Fäden gezogen und ein oder zwei Dinge 'verändert'?!)

Nach einem Moment, wo er diesen Zeitpunkt genoß, löste er sich schließlich von ihr. "Wir sollten unsere Sachen zusammen suchen." lächelte er. "Und den anderen bescheid geben." - selbst wenn sich diese Nachricht sicher wie ein Lauffeuer verbreitet haben mochte, konnte es doch gut möglich sein, das der ein oder andere nichts davon mitbekommen hatte, dass sie in der nächsten Zeit anlegen würden...

"Natürlich! Natürlich." stimmte Ivi ihm gleich fröhlich zu, womit sowohl das erste, aber auch die Frage beantwortet wäre, ob sie Yoshuas Sachen mit packen würde.
Noch einmal kurz musterte sie den Freund, welcher wirklich recht erschöpft aussah. "Und du ruhst dich in der Zeit noch etwas aus." teilte sie ihm liebevoll, aber überschwinglich - wie es nunmal ihre Art war - mit.
Somit wuselte sie bereits herum, um ihre Koffer zu suchen und ihre Sachen eilig - keines Wegs ordendlich - in die Koffer zu stopfen, als würde ihr Leben davon abhängen, so schnell wie möglich hier raus zu kommen. Allein bei dem Bild ihrer Eltern - welches sie auf jeder Reise mit sich führte - war sie sorgfältiger. So wickelte sie es vorsichtig in ein Handtuch ein, um dieses dann geschützt zwischen einige Kleidungsstücke zu packen. Es sollte ja nicht kaputt gehen.
So war es kein Wunder, dass sie tatsächlich innerhalb von wenigen Augenblicken fertig war.

(Tja... ob Travi wirklich von dem Unglück erfahren hat und sich um eine gute Versorgung bemüt - erfahren sie in der nächsten Folge von: "Elaincias großer Umzug - Auf in eine neue Zukunft!" xDDDD)

"Wir legen gleich an..." kündete eine recht monotone Männerstimme an. Mit einem knappen Blick gen Kajütentüre, erkannte man einen graubärtigen Mann, welcher eine von Motten zerfressene Mütze auf den Kopf trug. Er war dick und ründlich, aber man sah ihm auch auf seine alten Tage hin an, dass er noch hätte kräftig zupacken können, wenn es so sein müsste.
Eindeutig handelte es sich hierbei um den Kapitän des Schiffes, an welchem die letzten Tage, Wochen, wenn nicht sogar Monate, auch nicht Spurlos vorbei gezogen sind - auch wenn er dies wohl mehr als jeder andere hier gewöhnt war.
Ivi nickte diesem gleich aufgeregt zu. "Ja! Danke!" strahlte sie, wie immer und überall, freundlich und glücklich.
Somit klappte sie den letzten Koffer zu und wandt den Blick noch einmal umher, um sich zu vergewissern, ob sie auch wirklich alles zusammen gefunden hatte, was von Nöten war. Und wie es schien, hatte sie nichts vergessen.
"Super! Super! Wir sind da! Ich bin gespannt, wie es hier ist." sie rieb sich aufgeregt die Hände. Obwohl sie sicher Zeit dazu gehabt hätte, noch einmal nach Oben zu gehen und sich selbst ein Bild von der 'neuen Heimat' zu machen, war sie stattdessen hier unten bei Yoshua und Robert geblieben.
Der junge Wirbelwind fühlte noch einmal die Temperatur von Yoshuas Stirn. "Na, dir scheint es schon deutlich besser zu gehen! Du bist sicher nur Seekrank." Selbst wenn es keinerlei Unterschied zu vorher war, wollte sie ihm wohl Mut zusprechen. "Du bist gleich sicher in guten Händen. Keine Sorge! Alles wird gut." sie schenkte ihm nochmal ein Lächeln, auf welches Yoshua zwar versuchte ebenfalls zu Lächeln, jedoch blieben seine Mundwinkel nach einem leichten Zucken, nur wieder reglos hängen.
Ja, ihm ging es wirklich nicht gut. ES wäre wirklich notwendig, ihn wohl so schnell wie möglich zu seinem Arzt zu bringen, damit er die richtigen Medikamente bekommen würde. "Du kommst schneller wieder auf die Beine." war sie sich sicher.

Nachdem Wakka seine Familie 'zusammen gerufen' hatte und sie ihre Sachen gepackt hatten, machten sie sich nun gemeinsam auf den Weg in eine neue Welt, nachdem sie am Hafen angelegt hatten. Ganz im Gegenteil wie es wohl einige erwartet hatten, war Niemand hier, um Ihnen mit den erkrankten oder verletzten zu helfen. Es schien sogar so, als hätte man nichts von ihrem Unglück gehört - zumindest sahen die wenigen, die sich hier am Hafen herum trieben, recht irritiert auf, als so viele Schiffe beinahe Gleichzeitig mit so vielen Menschen, ankamen.
Wahrscheinlich war man es hier nicht gewöhnt - zumindest machte es ganz den Anschein...
Zwei Welten die aufeinander prallten und Wakka konnte im ersten Moment nicht genau sagen, ob er sich hier überhaupt irgendwann einmal wohl fühlen würde, war er die letzten Jahre in der Wüste doch immer freundlich empfangen wurden und beinahe jeder half jedem. Hier jedoch blieb jedeglich ein knapper Blick - dann wurde sich wieder seinen eigenen Dingen gewidmet. Er verzog leicht das Gesicht, als er den Steg hinunter schritt. Ihr Schiff war das Erste welches anlegte und 'abgeladen' wurde.
Erst als er den Hafen betrat und Platz für die Nachkommenden machte, besah er sich die nächsten Schiffe, in der Hoffnung, seinen Sohn zu sehen. Jedoch waren so viele Menschen an Bord, das ihm dieses Glück vorerst verwehrt blieb. "Kann ich dir helfen, Keira?" fragte er nach, als er sah, wie sich seine Liebste mit einem Koffer abplagte (sag ich mal^^) Ohne auf ihre Antwort zu warten, wollte er ihren Koffer somit auch noch abnehmen...
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Ivialona Cárett-Langdon

~+15 Jahre jung+~
~*Tochter zu †Jana† und †Sadik†*~
~+Adoptivtochter von Robert Langdon+~
~*Mensch mit Engelblut*~

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Reinkarnation von Lukas
Hoffnungsträgerin
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Gea




Anmeldungsdatum: 05.08.2010
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BeitragVerfasst am: 05.08.2010, 10:13    Titel: Antworten mit Zitat

(was es auch immer sein mochte - die Eisblume dort hat wohl jetzt einen schönen, einsamen Ort wo sicher wohl jede ihrer Art sein möchte xDD~)

"Dann warte hier", lächelte sie ihm zu und hauchte ihm noch einen kurzen Kuss auf die Lippen, "ich werde eben die Koffer packen gehen." Obwohl sich Gea wohl inzwischen daran gewöhnt haben müsste, dass sich ihre Stellung als Frau und somit ihrer Aufgaben geändert hatten, verfiel sie doch manchmal unbewusst in die Vergangenheit, wo sie solche Aufgaben erledigen musste, während der Mann entspannte oder sich Dingen widmete, die wohl eher zu ihnen passten. "Oder geh ruhig nach den anderen sehen. So wie du willst." Mit ihrer Hand strich sie ihm noch einmal liebevoll über seine Wange, ehe sich schließlich dann selbst gänzlich von ihm löste. Immerhin sollte sie sich wohl besser beeilen - inzwischen waren wohl alle auf dem Weg zu ihren Sachen um diese für diesen neuen Weg startklar zu machen.

Saskia fuhr sich durch ihr schwarzes Haar, während sie sich suchend umblickte. Obwohl auch sie nicht sonderlich viel dabei hatte, herrschte bei dennoch unmögliches Chaos. Sie hatte im Laufe der Zeit ihre Sachen immer mal wieder achtlos zur Seite gelegt und hatte sich immer wieder vorgenommen sich ein andermal darum zu kümmern - jedoch war wohl immer was dazwischen gekommen. So hielt sie nachdenklich ihre Tochter auf dem Arm und sah sich weiterhin suchend um. Dieses Mal suchte sie einen Strampler von Blanche. Jedoch hatte sie wirklich keine Ahnung mehr, wo sie den hingeschmissen hatte. "Woha...", brummte sie vor sich hin, ehe sie Blanche einen kurzen Blick zu warf. "Wie ich hoffe, dass dein Vater ordentlich ist und du dann seine Gene bekommen hast!" Saskia blies ihre Wangen auf, während sie sich weiter suchend umblickte.

Robert hatte den beiden Kindern kurz zu gelächelt. Zwar war es sicher nicht so kräftig wie das seiner Adoptivtochter - jedoch war bei ihm wohl auch der Wunsch da, die beiden fröhlich zu sehen. Doch schließlich wendete er sich dann doch dem Kofferpacken zu, wobei er seine Sachen - im Gegensatz zu Ivi - geordnet einräumte. "Schmeiß doch nicht alles so achtlos in die Koffer..." Robert schüttelte leicht seinen Kopf, "nachher passt nichts mehr rein, weil du keinen Platz mehr hast." Obwohl seine Stimme nun wieder etwas strenges an genommen hatte, merkte man dennoch, dass diese ziemlich an Schärfe verloren hatte. Zudem er wohl dann auch sah, wie liebevoll sie das Bild ihrer Eltern einbettete. Er wusste eben wie viel ihr ihre Eltern bedeuteten - ihm ging es eben auch nicht anders mit seiner verstorbenen Frau. Auch von ihr trug er immer zwei Bilder mit sich. Eins war eingerahmt in einem Bilderrahmen, während sie ein anderes, kleineres immer mit sich in seiner Brieftasche trug.
"Glaubst du, dass du laufen kannst?", wendete er sich schließlich doch an Yosh, "ansonsten werde ich gleich erst einmal nach einem Arzt Ausschau halten, während du dich hier noch etwas ausruhen kannst. Vielleicht finde ich dann auch deine Familie und Anna." Beim letzten Namen hatte er kurz inne gehalten und hatte sich zu ihm gewendet - wusste er doch, wie viel ihm dieses Mädchen doch bedeutete. Auf der ganzen Reise hatte er eben sehr oft von ihr gesprochen. Es war zwar seltsam, so etwas zu sagen, da die beiden noch so jung waren, doch bei ihnen handelte es sich wohl wirklich um die Liebe, die auch er, Robert, einmal gekannt hatte.

Keira blickte auf, als sie die Stimme ihres Liebsten vernahm. Schon in dem ersten Moment, wo sie gehört hatte, dass Land gesichtet worden war, hatte sie begonnen ihre und Wakkas Sachen zusammen zupacken - dafür hatte der Engel noch nicht einmal lange gebraucht, da sie ihre Gegenstände niemals weit voneinander weg gelegt hatte und vieles wegen des Platzmangels dann doch im Koffer liegen gelassen hatte.
Eigentlich hatte sie noch etwas sagen wollen, jedoch war sie dankbar dafür, dass er ihr den schweren Koffer schon abgenommen hatte. So wie viele hier, hatte Keira bereits schon sehr an Gewicht und somit an Kraft verloren. Ihr Gesicht war hager und blass. Schon seit Tagen hatte man sie nicht mehr lächeln gesehen, da diese schwere Reise sie wirklich plagte. Zudem dann auch noch die Sorge um ihren Sohn und ihre Eltern da war. Wusste sie doch nicht, ob sie alle auf einem Schiff waren, welches noch mit ihnen fuhr oder ob es ihnen überhaupt noch gut ging.
Erschöpft blickte sie in die Ferne und hob ihre Hand über die Augen, da die Sonne sie blendete. Allein an ihren Händen konnte man erkennen, wie mager und abgenutzt ihre sonst so weichen Hände bereits waren. Schließlich hatte sie die ganze Zeit über versucht, wenigstens ein bisschen Ordnung und Sauberkeit auf dem Schiff zu halten. Schließlich wusste sie, dass alles andere zu schlimmen Krankheiten führen konnte.
Doch schließlich lächelte sie wieder und lehnte ihren Kopf müde gegen den Arm von Wakka. "Endlich haben wir es geschafft. Jetzt kann alles nur noch besser werden, war sie sich sicher... und bald werden wir alle wieder zusammen sein!" - zumindest hoffte sie das sehr.

Auch Laura, Anna und Bill (sag ich mal^^) hatten ihre Sachen zusammen gesucht und gepackt, als auch sie die frohe Botschaft erreicht hatte. Man hatte Anna angesehen, dass ihr förmlich ein Stein vom Herzen gefallen war. Zwar zitterten ihre Hände noch immer, jedoch schenkte ihr die Nachricht wohl - wie allen hier - endlich neue Kraft. Vielleicht würden ihre schlaflosen Nächte nun endlich ein Ende finden. Zumindest hoffte sie, dass diese nicht minimieren würden. Müde strich sie sich über ihre Augen. Deutlich erkannte man ihre tiefen Augenringe, die Anna um einiges älter machten, als sie eigentlich war. Ihr helles Haar war zerzaust und hatte an Glanz verloren. Selbst ihre Augen strahlten nicht mehr so, wie sie es wohl vor der Katastrophe getan hatten. Sie machte sich schließlich zusätzlich noch Sorgen um Yosh. Wer wusste schon, wie es ihn wohl ergangen war. Zwar wusste sie, dass weder er, noch Ivi und Mr. Langdon den Tod gefunden hatten, jedoch konnten sie, wie wohl jeder hier, stark an der Grenze zwischen Leben und Tod hängen. Zu gern hätte sie 'ihre Freundin' zum streiken bewegt, jedoch wusste sie, dass es für 'sie' dann schwere Folgen haben würde. Alleine jetzt schon wurde sie noch immer dafür bestraft, dass sie es vor ca. einem Jahr getan hatte. Jedoch spürte Anna, dass 'sie' sich dennoch schwer zurück nahm, um Anna nicht so sehr leiden zu lassen.
"Anna?" Das Mädchen wurde aus ihren Gedanken gerissen, als sie die Stimme ihrer Mutter vernahm, welche neben sie trat. Liebevoll hauchte sie ihr einen Kuss auf die Stirn. "Wir sollten dann auch raus gehen." Anna nickte kurz, ehe sie nach ihrem kleinen Koffer griff, um ihren Eltern folgen zu können.
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Gea Eve
Heilige ~ Heilerin
Alter beläuft sich auf 19 Jahre
liiert mit Sivan
~ von den Toten auferstanden ~
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Yoshua




Anmeldungsdatum: 05.08.2010
Beiträge: 131

BeitragVerfasst am: 05.08.2010, 13:05    Titel: Antworten mit Zitat

(Mist! Jetzt weiß ich, was Arik falsch macht^^ Okay... das Glück von den ganzen Elancia-Leuten, die ne neue Heimat denken gefunden zu haben, bleibt nicht lange... hier kommt auch ne Eiszeit xD)

"Ich werde dir helfen." erwiderte Sivan jedeglich auf Geas Worte lächelnd. Selbst wenn er so erzogen wurde, dass er der Frau die 'Hausarbeit' überließ und sich wohl seinem eigenem Vernügen widmete, war das in der Beziehung zu Gea völlig anders. So sah er es meist nicht gerne, wenn sie alles alleine tat. So auch in diesem Fall...
Als sie mit dem Packen der Koffer fertig waren und sich nun ebenfalls darauf vorbereitete, dass Schiff zu verlassen - trug er die Koffer. Zumindest die schweren. Man sah ihm deutlich an, das die Anspannung - die beinahe die ganze Zeit auf dem Schiff bei ihm geherrscht hatte - nun allmällich abblätterte und er sich - ebenso wie die anderen - auf eine neue Zukunft freute. Sie hatten alles hinter sich gelassen, um nun eine neue Heimat zu finden, in der sie leben könnten - eines wäre klar, Niemand von Ihnen würde sich dies so leicht nehmen lassen und wohl alles daran setzen, um ein halbwegs gutes Leben zu führen.

Ivi schüttelte lächelnd den Kopf. "Wenn nichts mehr in den Koffer passt, werde ich den Rest halt so tragen müssen." sie hatte Robert kurz die Zunge rausgestreckt - jedoch wirkte es bei ihr keines Wegs als Böse absicht oder aufmüpfig, ganz im Gegenteil, selbst diese Geste hatte noch etwas sanftes und liebevolles an sich. Sie wusste nunmal, dass er es nur gut meinte, und es jedeglich als Ratschlag galt. "Aber ich will nunmal nicht zu spät kommen." fügte sie hinzu. Es klang wirklich so, als machte sie sich sorgen darum, irgendetwas wichtiges verpassen zu können. Ivi war nunmal immer gerne Jemand, der alles direkt an vordester Front miterlebte und auch gerne, hier und dort, im Mittelpunkt stand, es gleichsam aber wusste, sich auch um andere zu bemühen und zurück stecken zu können. Sie war halt - wie jeder andere auch - etwas besonderes, nur auf ihre eigene Art und Weise.
Aber in diesem Fall behielt Robert wohl wirklich recht und sie musste sich sogar auf den Koffer setzen, um diesen überhaupt zuzukriegen.
Mit etwas frickelarbeit hielt der Koffer schließlich auch und sie wäre bereit dafür, los zu gehen - wäre Yoshua nicht immernoch im Bett. Sie betrachtete ihn mit leichter besorgnis, jedoch sah man ihr die Hoffnung an, dass alles wieder gut werden würde.

Yoshua selbst gab keine Antwort - zumindest nicht direkt. So schüttelte er nur schwach mit dem Kopf, bevor er wieder husten musste. "I-Ich... b-bleibe noch... h-hier..." gab er sich wirklich Mühe, zusprechen. Man hörte dem Jungen an, dass der Husten und das Fieber deutlich an seinen Kräften gezerrt hatte - so sah er auch aus. Obwohl er vorher schon recht dünn war, hatte er auf der Reise noch mehr abgenommen und die Haut in seinem Gesicht, war etwas eingefallen. Blass war er dazu auch noch und Augenringe zierrten seine Augen. Er hatte wirklich nicht die Kraft, um aufzustehen geschweige denn selbstständig zu laufen.
Als das Schiff endlich anlegte, zog sich ein leichter Ruck durch das gesammte Schiff. Sie waren da.
Yoshua schloss wieder, einfach aus Erschöpftung, die Augen. Er war müde, dabei hatte er sich geschworen, sobald es Zeit wurde wieder auf seine Familie und auch auf Anna zu treffen, jede Zelle seines Körpers mit Kraft zu füllen, um ihnen selbstständig entgegen zu gehen. Es ärgerte ihn insgeheim, dass er dies nun nicht konnte. "G-geht...n-nur..." murmelte er. "i-Ich... l-lau-fe...ni-ch-t... w-e-weg.." versprach er, um ihnen wohl zu zeigen, dass er wenigstens noch im Stande dazu war, Witze zu machen...

Wakka nickte auf die Worte von Keira. "ja, das werden wir." mit diesen Worten hauchte sie ihm einen leichten Kuss auf die Lippen und seufzte leise. Ja, sie würden wieder alle zusammen sein. Es tat so gut, das zu wissen.
"Kannst du Yoshua schon sehen?" fragte er nach, als er erneut den Blick über die gefüllten Schiffe warf, die nun entweder anlegten oder bereits dabei war, ihre Passagiere abzuliefern...

Bill warf seiner Tochter einen leicht besorgten Blick zu, wusste er doch, dass sie sich die letzte Zeit ziemlich abgekämpft hatte. So war er ziemlich froh darüber, dass sie nun endlich ein anderes Land erreicht hatten und hier war es zum Glück auch deutlich wärmer, als die letzte Zeit in Elancia...
Am liebsten hätte ihr Bill wohl auch die Last von ihrem recht kleinen Koffer angenommen, jedoch war er wohl selbst zu sehr mit Gepäckstücken und Decken belagert. Er atmete tief ein und wieder aus, bevor er schließlich den Steg hinab schritt - darauf bedacht weder Laura, noch Anna aus den Augen zu verlieren...

Es musste ein wirklich komisches Bild abgeben, wenn man den bepackten Ray in der Masse entdeckte - wurden ihm kurzer Hand die Zwillinge sowohl auf Rücken, wie auch auf Brust 'gebunden' und er zusätzlich in jeder Hand zwei Koffer trug. Noch dazu hatte er, wie üblich, sein Schwert an der Seite hängen. Er machte ein etwas bedröppeltes Gesicht. "Und was, wenn uns jetzt Jemand bedroht? Dann kann ich nichtmal nach meinem Schwert greifen." brummte er missmutig in die Richtung von Resi, welche ihm leichtfüßig einen Kuss auf die Wange hauchte. "Ach was. Ich bin ja auch noch da." mit diesen Worten strich sie über ihren Schwertgriff und warf einen Blick zurück zu Elli. "Und Elli wird dich sicher auch beschützen." zwinkerte sie. "Außerdem bist du der Mann! Wieso sollten wir alles alleine tragen?" "Na... weil ich der Mann bin?!" erwiderte Ray daraufhin schmunzelnd. An seinem Humor hatte die ganze Zeit hier auf dem Schiff wohl nicht genagt.
"Du hättest mir ja wenigstens Mia und Diego abnehmen können." "Wieso? Ich hab sie fast die ganze Zeit über bei mir gehabt, als wir hier waren." erinnerte sie ihn daran, dass er seinen väterlichen Pflichten nur im Notfall nachgekommen war, hatte er sich doch meist auf die Suche nach einem ruhigen Plätzchen gemacht.
Ray seufzte schwer auf, in diesem Punkt konnte sie ihm wirklich nichts entgegen bringen. So wandte er einen Blick auf seine Tochter, welche Resi in einem Tuch sorgfältig, an seiner Brust befestigt hast. "Na wenigstens du kannst dich ausruhen." bemerkte er, da seine Tochter wohl schlief.
"Jetzt stell dich nicht so an und geh voran! Du hälst den ganzen Verkehr auf!" mischte sich dann Resi wieder ein, die Ray leicht von hinten anstupste. Sie trug nur einen leichten Koffer und eine Decke, sah alles in allem also wirklich nicht wie ein Packesel aus - wie es bei Ray den Anschein machte. Ja, man könnte sagen, dass Resi ihm wirklich manieren beigebracht und ihn voll unter Kontrolle hatte. So blieb ihm auch nichts anderes übrig, als gehorsam seinem 'Frauchen' zu gehorchen und zu tun, was sie sagte. So setzte er sich wieder in Bewegung, um schließlich wohl auch das Schiff verlassen zu können...

Cyra stand mit zwei ihrer Jägerinnen auf einigen Fässern, die auf dem Boden des Schiffes standen. Sie selbst machten noch keine Anstalten, das Schiff zu verlassen, stattdessen wollte die Jägerin wohl den Überblick behalten, dass auch alle das Schiff verließen und nichts und niemand plötzlich 'verloren' ging. So überzog die Jägerin ein leichtes schmunzeln, als ihr Ray ins Auge fiel. Von allen, die bereits das Schiff verließen, sah er wirklich wie ein Packesel aus - wenn man dahinter dann noch Resi und Elli in betracht zog, welche kaum etwas trugen. Ja, sie hatten den Mann tatsächlich gut im Griff, wie sie fand.
"Scheint alles wirklich gut abzulaufen." verkündete sie den zwei Jägerinnen, die neben ihr standen. "Wenn es weiter so gut läuft, dann könnten wir gleich also alle zusammen rufen und uns auf den Weg in eine neue Zukunft machen." teilte sie mit.
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♫ Yoshua ~ Yosh ~ Yoyo ~ Yoshi ♫
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~ Dämon mit Engelblut ~
~ Sohn zu Keira und Wakka ~
~ Bruder zu Saskia ~
~ Neffe zu Ray ~
~ Cousin zu Diego und Mia ~
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