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13.10.2010



 
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mathias
Administrator



Anmeldungsdatum: 21.09.2010
Beiträge: 31

BeitragVerfasst am: 14.10.2010, 13:01    Titel: 13.10.2010 Antworten mit Zitat

Handlung:

Handlung ist das Mittel um unsere Idee zu kommunizieren.

- Tun läuft in Zeit ab.
- Tun ist ein Prozeß.
- Tun hat ein Anfang und ein Ende

Dementsprechend hat ein Prozeß einen Anfang, einen Verlauf und ein Ende.

Für unsere Arbeit heißt das es gibt immer einen Grund beziehungsweise eine Ursache für einen Handlungsbeginn, entweder ein wollen oder ein sollen.

Dabei sollte man vom Ende einer Handlung ausgehen, nach dem Motto welche Ursache hat das Handlungsende.
Also, jede Art von Handlungsbogen von hinten nach vorne bauen.

Der Grund unserer Handlung ist es, das er beim Zuschauer eine Wirkung erzielen soll.
Warum sollte der Zuschauer mit der Handlung mitgehen? - Durch Identifikation.
Dabei geht es wohlgemerkt nicht um die Identifikation mit der Figur sondern mit einem Problem.
Also sollte ich vor den Anfang einer Handlung eine Wirkung erschaffen mit der sich der Zuschauer identifizieren kann. Wenn etwas existenzielles auf dem Spiel steht identifiziert sich der Zuschauer oft automatisch damit. Zum Beispiel, das Haus steht in Flammen und ich(die Figur) muss sich jetzt retten.

Damit sind wir auch schon beim Thema Spannung:

Was ist Spannung? Spannung ist Ungewißheit.
Dies heißt aber nicht, dass meine Figur einfach so Dinge tut, weil Ungewißheit ist nicht per se spannend. Spannend wird es erst wenn ich informiert werde, dass etwas auf dem Spiel steht. Und derAutor muss es schaffen, dass ich mit dem Wunsch des Protagonisten mitgehe und unbedingt will das er sein Ziel erreicht.
Jede Art von Zukunftsverweiß, die mich als Zuschauer interessiert, sorgt für Spannung.

Um so gespannter der Zuschauer auf das Ende einer Handlung ist, um so besser ist die Szene. Mein Anreiz als Autor sollte immer sein die beste Szene zu schreiben. Die beste Szene der Welt!
Ein Film besteht im Durchschnitt aus 30 Szenen. Idealerweise ist jede Szene die beste die man schreiben kann. Dabei wird beim jeweiligen szenen schreiben nicht auf die Logik des Zusammenpassens auf andere Szenen geachtet. Logik kann ich noch nach dem Schreiben der ersten Fassung schaffen, Spannung nicht!

Zum Material:
Ein Maler sieht die Welt als Formengebilde, zum Beispiel Rundes und Eckiges, bzw. alles sind Dreiecke, die anders zusammengestzt eine andere Aussage vermitteln.
Wir müssen mit dem Material ähnlich vorgehen. Die nützlichen Dreiecke unseres Material verwenden um eine spannende Handlung zu erzielen.
Also das Material wie Legosteine verwenden.
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BeitragVerfasst am: 14.10.2010, 13:01    Titel: Anzeige

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