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Reputation, Ruf, oder was auch immer


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Welches System rockt das Haus?
Die Sache aus dem Auftraggeber Handbuch mit erhoehung des offenen Wurfs bzw. extrawürfeln bei ALLEN passenden Proben
14%
 14%  [ 1 ]
Eckes Vorschlag die Reputation auf die einzelnen Connections aufteilen (und dafuer extrawuerfel bekommen)
28%
 28%  [ 2 ]
Eckes Vorschlag die Reputation auf die einzelnen Connections aufteilen (und dafuer generell den MW zu senken)
57%
 57%  [ 4 ]
Hab nen besseren/anderen Vorschlag
0%
 0%  [ 0 ]
Stimmen insgesamt : 7

AgentOrange
Dirty Uber Mosher


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 BeitragVerfasst am: 15.02.2008, 17:13    Titel: Reputation, Ruf, oder was auch immer Antworten mit Zitat Back to top

ich bin grad mit 1,5 leuten am austangieren, wie man es "erfahrerneren" charakteren ermoeglichen kann an besseres spielzeug zu kommen.

als grundlage soll eine reputation dienen, die sich aehnlich dem guten ruf (auf der strasse) errechnet, der 'Mr. Johnsons little black book' vorgestellt wird

[gesammt karma] / 10 = Guter Ruf

vorgeschlagen wird im black book, dass dieser wert als '[...] bonus bei allen passenden offenen sozialen proben [...]' angerechnet wird, bzw als extrawuerfel bei nicht offenen proben.
das sehr maessig beispiel ist ein schieber mit 4 pkt guter ruf der eine offene einschuechtern wirft und darauf 4 addieren kann

dabei stellt sich eben die frage was eine 'passende soziale probe' ist.
bzw explizit, ob die gebräuche probe zum erwerb von hardware solch eine probe ist.


alternativ kam die idee auf, die reputation auf die verschiedenen connections aufzuteilen. so kann man einen besseren kontakt zu einer bestimmten connection haben, ohne sie dafuer gleich als freund definieren zu muessen (entsprechndes rollenspiel zu betreiben & nuyen zu berappen)
Twain koennte dann zB einen grossteil seiner reputation Jacobi zuteilen um leichter an magischen SchnickSchnack zu kommen, während Prophet diese Zuwendung seinem Militärfritzen zukommen lässt um an entsprechende Ausrüstung zu kommen und Carmens Chameleon verteilt es auf ein paar KonConnections, die sie daraufhin noch lieber mit Insider wissen versorgen.

das würde eine engere bindung an die connections möglich machen, ggf. das rollenspiel fördern (wer braucht das schon) und nebenbei dafür sorgen, dass rep nicht zu einem übermächtigen faktor wird.

ausserdem wuerde es das thema '-2 beim schieber des vertrauens' in eine etwas regelmaessigere form bringen

der nachteil bei der zweiten möglichkeit ist ganz klar der, dass wir keine handhabe haben, wie sich solch ein guter ruf auf personen auswirkt, die keine connections sind (wichtig bei informationsbeschaffung, hilfreich bei verhör/einschüchtern: so mancher punk wird gesprächiger, wenn er weiss, dass sein gegenüber neulich erst jemandem die zunge rausgeschnitten hat, als er sich geweigert hat zu singen)

insbesondere bei der zweiten version (die ich prinzipel sehr gut finde) ist die frage ob wir der reputation durch zusatzwuerfel oder durch senkung des MW rechnung tragen wollen.

themen wie 'schlechter ruf' und 'oeffentlicher ruf' will ich hier erstmal aussen vor lassen

moegen die diskussionen beginnen!!!
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 BeitragVerfasst am: 15.02.2008, 17:13    Titel: Anzeige Back to top

 
Fricke
Evil Knevil Pogominator


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 BeitragVerfasst am: 15.02.2008, 18:17    Titel: Antworten mit Zitat Back to top

Ich halte es gernell für falsch den Mindestwurf zu senken, dann wören unsere ersten leute die schon nen 100 Karma haben bei MW -1 Das sit zu hart, kan ja net sein das so ein char dann plötzlich eifnach mal son deltaware reflexbooster in 12min kommt weil er nen MW von 3 hat
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AgentOrange
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 BeitragVerfasst am: 15.02.2008, 19:32    Titel: Antworten mit Zitat Back to top

nein, aber sie bekommen zB ein Walther M-2100

und zwar konform irgendwelcher regeln und nicht, weil der meister nen guten tag hat und sich hat breit schlagen lassen

oder sie haben reele chancen an APDS/AF muni zu kommen, ohne jeden Tag eine neue probe wuerfeln zu muessen in der hoffnung IRGENDWANN mal eine der proben zu schaffen

oder sie bekommen mal ein RICHTIGES MG

oder mal ein ordentliches Fahr- Flug- Schwimmzeug

davon abgesehen werden wohl die wenigstens chars ihr gesammtes karma auf eine connection setzen, 90 karma & 3 connections waere ein MW von -3 bei allen ... was nach der scheisse die ihr geroppt habt jetzt nicht sooo unrealistisch ist, wie ich finde

und nen deltaware reflex booster bekommst du auf genau eine art und weise ...
naemlich durch rollenspiel Winken
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Fricke
Evil Knevil Pogominator


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 BeitragVerfasst am: 15.02.2008, 19:35    Titel: Antworten mit Zitat Back to top

Das erklärst du mir was ich machen muss um an Deltaware rankommen will? Generell hatten wir nie Gelegenheit dazu...
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eckes
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 BeitragVerfasst am: 15.02.2008, 19:41    Titel: Antworten mit Zitat Back to top

die deltaware problematik ist doch eher off-topic...

Für mich stellt sich die Frage, ob ein MW Modi von -3 wirklich Vorteile in dem Ausmaße mit sich bringt. Resultat der MW -Modi Regelung wäre defintitiv und von jedem Nachvollziehbar, dass Standard Ausrüstung schneller besorgt werden kann (Verfügbarkeit von 6 wird zu 3, das heisst mehr Erfolge bei der Probe verringen der Grundzetraum). Ob Seltene Ausrüstung, mit Verfügbarkeiten von 14-30 dadurch greifbarer wird, ist sehr fraglich. Letztlich ist es immer noch eine Glückssache, ob Hightech ausrüstung besorgt werden kann.

Wenn ein Char alle seine Reputation oder einen Großteil in eine Connection steckt (zB Onkel Tom) kommt man dem Ziel seltene oder schwer zu kriegende Ausrüstung zu besorgen schon näher (Connection mit MW -10 kann schon fast alles besorgen, was Runnerherzen höher schlagen lässt). So wird aus einem Mindeswurf von 14 ein MW von 4, was machbar ist.

Um das ganze Konzept möglichst auszureizen, sollte sich die Gruppe also zusammen setzen und ihre Rufaufteilung absprechen, um ein möglichst breites Gebiet an Gegenständen effektiv abzudecken.

Unter diesen Voraussetzungen wäre ich für Alternative 3. MW Senkung bei den Connections. Andernfalls müsste man nochmal drüber diskutieren.
 
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Barti
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 BeitragVerfasst am: 16.02.2008, 14:13    Titel: Antworten mit Zitat Back to top

Im Falle unserer "Reputationsmonster" ist derEinfluss so oder so schon recht groß. 8-9 Würfel mehr oder n Mindestwurfe der 8-9 Punkte runter geht, macht beides nen gewissen Unterschied. Klar, den größeren Impact hat der herabgesetzte Mindestwurf.

Im Bereich einfacher Mindestwürfe sind sowohl Würfel als auch herabgesetzte Mindestwürfe eher überflüssig. Irgendwann hat der Schieber einfach da, was man braucht egal obs 5 oder 7.5 Minuten dauert. Im Mittleren MW-Bereich (bis 10) machen mehr Würfel Sinn, da in statistisch Signifikantem Bereich mehr erfolge erzielt werden. Im MW-Bereich der darüber hinaus geht, sind mehr Würfel nicht nützlich. Wenn ich ne Probe gegen 15-30 Würfel, dann kann ich auch gerne 30 Würfel haben, Erfolge hab ich dadurch immernoch keine.
Wenn es also darum geht unseren Jungs auch mal das eine oder andere Schmankerl zukommen zu lassen, was ansonsten zu abgehoben wäre, dann pro -MW. Wenn es darum geht im bekannten Mittelklasse Bereich einfach doppelt so schnell an Sachen zu kommen, dann pro Extrawürfel.
Ich persönlich halte Extrawürfel (gerade ich Winken ) für absolut unsinnig.

Pro gesenkter Mindestwurf !
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Zuerst kommt Lächeln, dann kommt Lügen. Zuletzt Schüsse
 
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eckes
Dirty Uber Mosher


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 BeitragVerfasst am: 17.02.2008, 16:07    Titel: Antworten mit Zitat Back to top

Die Umfrage wird jeden Tag, weniger Repräsentativ. Dank den Gästen, die fleissig abstimmen...

Die Frage, welche sozialen Proben betroffen sind, ist auch noch nicht geklärt. Bisher ist die Gebräucheprobe für die Verfügbarkeit ausführlich behandelt. Aber was ist mit Verhandeln? Und welchen Effekt hat eine Verhandlungsprobe gegen einen MW 2 und 4 Erfolgen. Bekommen wir in Zukunft unseren Sachen billiger? Bedeutend billiger? Mir als unerfahrenem Spielleiter ist nicht ganz klar, welchen Effekt die Fertigkeit Verhandlung mit sich bringt. Wäre um Aufklärung dankbar.

Weiterhin betroffen ist die Beinarbeit bei Connections. Wird mWn über Gebräuche abgedeckt und wäre folglich auch von der Erleichterung betroffen. Das heisst Informationen werden greifbarer und günstiger.

Der Effekt den ich beobachte ist der, dass die Connections besser werden und diese den Runner besser mit Ausrüstung und Informationen versorgen können/wollen. Finde ich einen sehr schönen Effekt, da die Connections sich so mit dem Runner entwickeln.

Ein Nachteil der mir besonders stark missfällt ist die Verhandlung mit J. Letztlich hätten wir die Möglichkeit (bei entsprechender Rufverteilung) an High-Tech Spielzeug ranzukommen oder 1A Hintergrundinformationen aus dem Umfeld der Connection, aber vor einem J. wären wir, wie immer ein unbeschriebenes Blatt. Gebräuche und Verhandlungsproben gegen einen J hätten keine Modifikatoren und der Ruf kommt nicht zum tragen. Deshalb mein Vorschlag (spontane Idee) um diesen "Missstand" zu umgehen: J. die von einer Connection (mit Rufvorteilen) vermittelt werden, haben die gleichen MW-Modi wie die Connection selbst. Ein Beispiel: Anvil bekommt einen J. von B vermittelt (Anvil hat B 40 Punkte seiner Reputation zugeordnet und damit einen Guten Ruf von 4 +/- evtl vorhandener Handicaps ). Anvil hätte bei den Proben auf Gebräuche und Verhandlung die gleichen Vorteile, wie wenn er mit B direkt Kontakt hätte, da B dem J. einiges über Anvils Fähigkeiten oder Erfolge mitgeteilt hat.

Im übrigen bin ich dafür Soziale Gaben und Handicaps anzuwenden. Die Frage ist nur, ob die G/H für jede einzelne Connection gilt? Das Problem an der Sache ist, dass zB Kaboom mit seiner "ungehobelten" Art einen Malus von 2 auf alle Proben bekommt, das heisst er müsste erst einmal 20 Punkte seiner Reputation (2 Punkte Guter Ruf) nutzen, um diesen Malus auszugleichen, bevor er Vorteile bekommt. Ist das eurer Meinung angebracht oder sollte man sich da nochmal Gedanken drüber machen?
 
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Frieß
Lord Evil


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 BeitragVerfasst am: 17.02.2008, 22:30    Titel: Antworten mit Zitat Back to top

ich denke der sinn hinter dieser reputation ist es, bei connections und schattengestalten so auch johnsons besser da zu stehen, das bedeutet nicht dass deine decker connection anstatt nem novadeck plötzlich n excalibur hat sondern dass er sich sofort um das kümmert was onkel top-runner von ihm möchte und nicht erst bevor er sich n paar musik-chips und sein kühlschrank-refillment bestellt hat.

so wie eckes das mit dem johnson bonus dargelegt hat finde ich gut, nur dass anvil insgesamt 6 punkte repu in B stecken würde. Sehr glücklich

übrigens bin ich pro extrawürfel, da bislang die connectionstufe den MW um je -2 gesenkt hat. und nur weil anvil ultrabekannt ist kommt B trotzdem nicht an atom-U-boote ran.
 
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eckes
Dirty Uber Mosher


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 BeitragVerfasst am: 18.02.2008, 14:47    Titel: Antworten mit Zitat Back to top

Wie? Connectionstufe senkt den MW um 2? Schon wieder eine Hausregel nicht mitbekommen?

Davon abgesehen, an Atom-U-Boote kannst du über die richtige Connection (B höchstwahrscheinlich nicht) auch jetzt schon dran kommen. Musst nur 'ne passende Connection (zB Militärgeneral) und ein quentchen Glück haben (Wenn du oft genug würfelst, schaffst du auch irgendwann einen MW von 40 - rein theoretisch). Um also eine praktische chance zu haben, an ein Atom-U-Boot zu gelangen, bräuchtest du also eine Reputation von 300 - 400 (wenn man mal davon ausgeht, dass die Verfügbarkeit 40 - 50 wäre).

Worauf ich hinaus will:
Ad Primo: Connections sind spezialisiert. ZB Biff, mein Schieber aus den Barrens, handelt hauptsächlich mit Waffen. Konsequenz: B (oder Biff) werden niemals an ein U-Boot ran kommen, egal wie niedrig der MW ist. Aber bei einer Militär- oder Schmugglerconnection wäre es denkbar.

Ad Secundo: Ich gehe davon aus, dass die Connection an alle Ausrüstung heran kommt, auf die sie sich spezialisiert hat. Die Frage ist nur, ob sie sich die Mühe für dich machen will. Je höher dein Guter Ruf, desto mehr Arbeit macht sich die Connection.

--------------------------------------------------------------------------------------

Offene Fragen:

- Welche Proben sind "passend"?

- Wie wird mit "Nicht-Connections" verfahren?

- Wie werden Soziale Gaben und Handicaps integriert?

- Müssen die Connections weiter ausgearbeitet werden, um zu sehen wer U-Boote besorgen kann und wer nicht? Winken
 
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Frieß
Lord Evil


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 BeitragVerfasst am: 18.02.2008, 15:54    Titel: Antworten mit Zitat Back to top

das ist eigentlich keine hausregel sondern steht bei connections im kompendium, was haben denn sonst die stufen der connections deiner meinung nach für vorteile?

definitiv sollten gaben und handicaps eingebunden werden, dafür hat man sie ja schließlich. ich würde sie wie gehabt einbinden. mit mindeswurf erleichterungen bzw. erschwernissen was auch der grund ist warum ich dafür bin extrawürfel anstatt MW-senkungen als reputation zu verwenden.

für nicht-connections so sie vermittelt wurden könnte man den halben repu-bonus benutzen. für nicht-schatten-connections gelten diese mods dann natürlich nicht, weil sie vom ruf des chars keine Ahnung haben. schatten-nicht-connections müssten würfeln ob sie vom char gehört hätten mein vorschlag wäre der: (in ingos gruppe wird) der MW für gebräuche(straße) als 20 - (repu/10) für seattle festgelegt, für ausser seattlische runner kann man noch mal aufschläge verteilen.

dann müsste man noch klären wenn joe runner also schonmal vom glorreichen prophet dem vampire-slayer gehört hat, was pprophet für boni bei proben gegen joe erhält (sowie einschüchterung, verhör, verhandeln und gebräuche)

die connections müssen insoweit weiter ausgebaut werden, sodass feststeht was der wald-und-wiesen-schieber alles besorgen kann: jobs, connections, waffen, elektronik, sprengstoffe, chemikalien, fahrzeuge, Programme (für decker wie für rigger) usw. finde ich eigentlich schon übertrieben viel.
 
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krugar
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 BeitragVerfasst am: 19.02.2008, 16:34    Titel: Antworten mit Zitat Back to top

der extra unrepräsentative vote auf option 1 war von mir, herr eckes.

begründung: ich halte eine über spielleiter homogene connectionlandschaft für nur begrenzt praktikabel. und genau die braucht man aber, wenn man punkte auf seine schieber verteilt. ich weiß, dass ihr das bisher so gehalten habt, aber dafür is das hier ja ne abstimmung. niemand zwingt irgendwen, minderheitenmeinungen zu berücksichtigen. zurück nach seattle: schieber X ist also eine feste größe in der stadt, an die alle spielleiter gebunden sind. er hat ein festgelegtes repertoire an waren und dienstleistungen, das nur durch eine hochoffizielle spielleiterkongregation mit 2/3 mehrheit geändert werden kann, oder so. wenn jemand sich nen neuen schieber Y ausdenkt, nimmt der dann X marktanteile weg? sind dann die mindestwürfe wieder höher? wenn durch grobe dummheit eines spielers ein schieber stirbt, auf dem charaktere einer anderen kampagne 6 punkte guten ruf investiert haben, sind die punkte dann futsch oder werden die wieder frei und man kann sie auf andere connections verteilen? um der ganzen realismus-vs-"ich hab auch noch anderes vor in meinem leben als karma zu scheffeln"-problematik nen riegel vorzuschieben bin ich für eine etwas salopp gehandhabte bonuswürfelregelung. sprich, der char hat einen pool von ruf-würfeln, die er nach spielleiterermessen in einer situation mitbenutzen darf oder nicht.

diese lösung zeugt natürlich von meinem verständnis dieses ruf-bonus: seattle ist groß, und ein runner wird dank seines natürlichen hangs zu gut gewahrter privatsphäre üblicherweise nur in bestimmten kreisen seinen ruf entwickeln. eine einschüchtern-probe eines chars mit mafiaschläger- vergangenheit gegen einen stadtratsabgeordneten aus bellevue, der mit der schattenseite von seatlle genau garkeinen kontakt hatte bisher wird weniger rufbasiert sein als eine gegen einen kleinen ladenbesitzer, der mit seinen schutzgeldzahlungen an die mafia im hintertreffen ist. der kennt nämlich sicher ein paar unschöne geschichten, die man dem char zuschreibt und hat vermutlich schon schiss, wenn er nur den namen hört.
geht man von einer solchen ungleichen ruf-dichte aus, werden natürlich hintergrundgeschichten und das wissen der spielleiter über selbige wichtiger. oder man geht von einer gleichmäßigen ausbreitung des rufes innerhalb der schatten aus (sprich: wenn die mafia dich liebt, wird die yakuza dich schon fürchten) und regelt die ruf-anteile an einer sozialen probe über die "schattigkeit" der situation. je mehr die situation und die beteiligten personen zum schatten-kerngeschäft zählen, desto wichtiger wird der ruf.
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eckes
Dirty Uber Mosher


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 BeitragVerfasst am: 20.02.2008, 09:55    Titel: Antworten mit Zitat Back to top

@krugar: No problemo. Was die homogenität betrifft, hast du schon recht. Hatte ich mir noch keine Gedanken drüber gemacht.

Aber um deine Meinung vielleicht ein bisschen ins wanken zu bringen:

Der SL hat ungemein viele Dinge zu beachten während dem spielen. Dazu zählen die Regeln, der Hintergrund des Runs und die unmittelbare Umgebung der Runner. Dazu die Connections der Runner, deren Lebens- und Verhaltensweise. Dazu muss sich der SL für die Spieler mal mehr mal weniger Kreative Informationen aus den Fingern saugen.

Ich selbst leite eine DSA Gruppe, die sich jede Woche einmal trifft, und ich weiss wie schwer es ist, jedes Detail im Kopf zu behalten und ins Spiel einfließen zu lassen. In DSA ist es der SO, in SR der Ruf. Beides sind Werte, die man nicht immer durch einen Würfelwurf prüfen kann. Natürlich zieht hier dein Argument: Rollenspiel! Aber wie gesagt, der SL hat es ohnehin schon schwer genug. Grade bei einer großen Gruppe, ist es fast unmöglich jeden SO oder Ruf zu berücksichtigen, da man es einfach mal vergisst.

Diese Hausregeln bringen einen für den SL nützlichen automatismus mit sich, der den Regeln zum Guten Ruf Rechnung trägt. Die Spieler entscheiden selbst, wer von ihnen eine Gute Meinung hat und in welche Richtung sich die Connectionlandshaft des Chars entwickelt. Das negative daran ist, dass niemand ausser den Connections von den Runner gehört hat. Ich würde gerne einen Vorschlag unterbreiten, wie man dieses "Defizit" umgehen kann, aber mir fällt nichts ein.
 
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krugar
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 BeitragVerfasst am: 20.02.2008, 11:49    Titel: Antworten mit Zitat Back to top

naja gut. ich weiß nicht, wies euch so geht, aber ich halte mindestwurfsenkungen für effektiver als zusatzwürfel. zusatzwürfel ersparen einem im zweifelsfalle karma in soziale skills zu stecken (gebräuche straße 3 + 8 rufwürfel... wozu gebräuche steigern?)

also mal dreist gefragt: warum nicht beides? connections mit festem mindestwurfbonus und nen allgemeinen ruf-pool. im zweifel kann der ja kleiner sein (1/20 karma) und immernoch der meisterlichen willkür unterliegen, wenn euch die gesamtboni sonst zu groß werden.
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 BeitragVerfasst am: 20.02.2008, 11:54    Titel: Antworten mit Zitat Back to top

Klingt TOP! Sehr glücklich

PS: Warum gibt es keine "Daumen-hoch-Smileys"?
 
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 BeitragVerfasst am: 13.03.2008, 01:50    Titel: Antworten mit Zitat Back to top

ich bin eben mal schnell durchs kompendium gesprungen und hab zwei dinge nicht gefunen (sei es, weil ich sie uebersehen habe, sei es, weil sie nicht drinstehen)

- Frickes Regel, nachder man durch längeres warten die verfügbarkeit senken kann
- Friess' Regel, nach der jede connectionstufe einen Bons auf alle Proben bringt (-2/-4/-6)

Was ich gefunden hbe, waren zB die Kosten für 'Kontaktpflege' 500Y / Jahr für eine Stufe 1 Connection
3000 Y für eine Stufe 2 Connection.
Darüberhinaus folgenden Satz
"Wenn ein Charakter sich verhältnismäsig oft um eine Connection kümmert, sie von Zeit zu Zeit zu Esen einlädt, sie oft besucht, eine freundschaftliche Beziehung initiert und diese Beziehung pflegt, dann kann der Spielleiter entscheiden, dass diese Connection rgendwann zur Stufe 2 aufsteigt."

Im Hauptbuch hab ich zu den Stufen von Connections (un den Vorteilen höherer Stufen) folgendes gefunden:
Stufe 1 - Keine Vorteile
Stufe 2 - +1W auf Gebräucheproben
Stufe 3 - +2W auf Gebräucheproben

Zum Schieber explizit steht folgendes geschrieben (im Komp)
"Schieber verdienen ihren Lebensunterhalt damit, dass sie ihren Kunden 'einen Gefallen tun'. Daher ziehen die meisten es vor, nur profesionelle Bindungen zu ihren Runnerconnections einzugehen und keine persönlichen."
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