Celtic Cracker Junior Maxi

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 02.02.2008 Beiträge: 89 Wohnort: Hoisdorf
|
Verfasst am: 12.12.2010, 23:53 Titel: Welpentagebuch 1. Woche (1.- 6. Tag) |
|
|
Dienstag, 07.12 2010 (Tag 1)
Es ist so weit. Am 60.Tag der Trächtigkeit entschließt sich Mama Faye, ihren Welpen die Wohnung zu kündigen.
Fayes zweiter Wurf von sechs Welpen erblickt innerhalb von 3 Stunden und 15 Minuten das Licht der Welt.
Die Wurfkiste steht zwar im Schlafzimmer der Menschen, doch Faye entschließt sich, das erste Kind in einem Körbchen im Flur zu gebären. Unsere anderen Hunde stehen daneben und gucken zu. Der Welpe wird dann natürlich in die Wurfkiste gebracht, wo alle anderen Welpen von Faye ohne Menschenhilfe geboren, ausgepackt, abgenabelt, trockengeleckt und versorgt werden. Die Menschen beschränken sich aufs Zuschauen und Loben.
Alle Welpen sind putzmunter und suchen gleich Mamas Milchbar auf. Die Babies sind sehr einheitlich, was das Fell und die Köpfe betrifft.
Mittwoch, 08.12.2010 (Tag 2)
Die Nacht war ruhig, die kleinen Hundebabies scheinen sehr zufrieden zu sein. Alle haben etwa 10 Gramm Gewicht zugenommen. Der Kleinste hat es an den Zitzen schwer, sich gegen die Größeren durchzusetzen und schnell genug zu trinken, so dass wir ihn dabei unterstützen.
Faye kümmert sich liebevoll um die Kleinen, hält sie warm, putzt und füttert sie.
Donnerstag,09.12.2010 (Tag 3)
Das Leben außerhalb des Mutterleibes ist für die kleinen Welpen, die ja noch einige Tage lang nichts sehen können, trotzdem spannend.
Schlafen, trinken, vom Mama abgeleckt und dabei durch die Wurfkiste gekugelt werden, kriechen, quieken, mit den Geschwistern kuscheln, gewogen werden, begutachtet werden, träumen, Wurfkiste saubergemacht bekommen und alles von vorn.
Der Kleine hat 25 g zugenommen, die anderen sogar 30 g.
Abends kommt unsere Zuchtwartin zu Besuch, um die Welpen und ihre Mutter zu bewundern. Faye geht ganz liebevoll und souverän mit den Welpen um, sie hat auch keine Probleme, das Welpenzimmer zu verlassen, um auf dem Grundstück ihre Geschäfte zu erledigen. Sie darf so viel fressen wie sie möchte, zusätzlich gibt es so leckere Sachen wie Welpenmilch (aus Pulver angerührt).
Freitag, 10.12.2010 (Tag 4)
Nichts besonderes Neues von Mutterhündin und Welpen.
Alle gedeihen prächtig, zwei haben sogar um 40 g zugenommen, die Kleinen sind zufrieden, quaken nicht und erfreuen die Menschen.
Faye hat die Ruhe, ihre Welpen kurze Zeit in der Aufsicht der Menschen zu lassen und währenddessen in der Küche zu fressen. Bei den kurzen Spaziergängen über das Grundstück zieht es sie immer wieder Richtung Straße, sie möchte etwas weiter laufen und etwas mehr erleben. Das ist aber für die nächsten Tage noch nicht vorgesehen.
Sonnabend, 11.12.2010 (Tag 5)
In der Wurfkiste liegt auch ein Vetbett. Faye nutzt dieses gern, um Wälle um ihre Babies aufzutürmen, damit die Kleinen nicht zu weit wegkrabbeln sollen. Wenn diese das Hindernis jedoch überwinden, finden sie den Weg zurück nicht mehr und fangen an zu quaken, so dass Mama helfen muss. Faye sucht kurzzeitig auch schon andere Ruheplätze auf, etwa ihre Höhle oder die Liegedecke.
Sonntag, 12.12.2010 (Tag 6)
Die ersten zwei Babies haben ihr Gewicht verdoppelt.
Faye sucht sich im Garten eine Ecke, um sich eine schöne Ersatzhöhle für die Babies zu graben. Das findet Herrchen nicht so angebracht, weil er die Notwendigkeit nicht einsieht. Aber dass die Hündin diese Instinkte hat, begeistert uns Menschen. _________________ "Wer sich vornimmt, Gutes zu tun, darf nicht erwarten, dass die Menschen ihm deswegen Steine aus dem Weg räumen, sondern muss auf das Schicksalshafte gefasst sein, dass sie ihm welche darauf rollen". (Albert Schweizer, "Aus meinem Leben und Denken") |
|