Maya und Domenico



 


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Ruby
BeitragVerfasst am: 04.09.2013, 00:01  Antworten mit Zitat


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Anmeldungsdatum: 23.12.2007
Beiträge: 109
Wohnort: Fürth

Meinungen bitte! Soll ich weiter schreib? Wie findet ihr es?

Prolog

Gesenkter Kopf, langsamer Gang. Mit einem starren Blick beobachtet sie ihre Fußspitzen die nach einander vor ihrem eigenen Körper den Boden berühren und sie Schritt für Schritt nach vorne tragen.
Es scheint als würde ein kurzer Moment der Angst ihren Gesichtsausdruck verändern, doch sie fängt sich schnell wieder und behält doch den starren fast mürrischen Blick bei.
Wut brodelt im Innersten. Dennoch, trifft niemanden die Schuld. Vielleicht machte gerade das, sie so wütend. Wut, ein ewiger Begleiter. Ihr Temperament zu zügeln viel ihr immer schon schwer.
Es gab schon oft Momente in der sie hätte schreien können weil gerade die Ungerechtigkeit im Leben ihr oft zu schaffen machte. Wie man nicht verstehen kann, konnte sie noch nie nachvollziehen.
Auf etwas zu zugehen, versuchen zu Verstehen, war schon immer das Mindeste was Menschen tun können, egal in welcher Lage sie stecken.
Es gab auch oft Streitsituationen in denen ihre Finger sich verkrampften und der ganze Körper bebte und die Tränen in den Augen so sehr brannten dass sie kaum noch etwas erkennen konnte und dass nur damit sie nicht dass Gefühl bekommen könnte, irgendwann ihren Körper nicht mehr unter Kontrolle zu haben vor Wut. Es war der Vater der solche Gefühle auslöst. Es ist lang kein Geheimnis dass sie ein Problem mit ihrem Vater hatte und er eins mit Ihr. Ihre Mutter war in ihren Augen Schwach, weil sie alles nur mit angesehen hat. Selten hat sie mit eingegriffen, immer nur weggesehen. So wie ihre Mutter würde sie niemals werden und so wie ihr Vater schon gar nicht.

Wie man nur so Herzlos sein kann, denkt sie sich bei vielen Menschen die ihr im alltäglichen leben begegnen. Irgendwann würde sie daran was ändern, dass wusste sie. Dennoch hätte sie sich nie zu träumen gewagt wie sie dies tun würde
Beschlossen sich der Situation nun mit Mut und vorgetäuschtem Selbstbewusstsein zu stellen, hebt sie ihren Kopf, nimmt eine aufrechte Haltung ein und legt einen Schritt zu. Sie ist sich dessen bewusst geworden dass leider noch zu häufig das Gesetz des „Fressen, oder gefressen werden“ herrscht und sie nur durch die neue Lebenssituation hindurch käme , wenn sie kein gefundenes Fressen darstellt.
Eine neue Schule ist bereits für ein 10 jähriges Mädchen oft das Todesurteil. Schon allein aus dem Grund weil sie aus der Altersgruppe immer schon hervor stach. Reife und Verantwortungsbewusstsein lassen sie besonders wirken. Freude an Rollenspiele mit Klassenkameraden hat sie, jedoch die anderen Kinder nicht, da ihre Fantasie zu Ausgeprägt ist und jede Situation zu ausgefeilt ist die sie zum Leben erwecken möchte. Bleibt eine Frage ungeklärt macht sie keinen Halt bis sie eine Antwort erhalten hat die sie Befriedigt. Im kurzen und ganzen war sie ein viel zu überreifes Mädchen für ihr Alter. Schwierig für jedes Elternteil, zu überheblich für jeden Freund und zu kompliziert für den jungen den sie mochte, in der alten Stadt in der sie bis vor ein paar Tagen noch gelebt und von ihrem Fenster aus, ihn jeder Zeit beobachten konnte. Er war ihr Nachbar und er war immer im Hof, egal ob es gerade regnete oder Schneite, was sie umso mehr freute. Reden mit ihm war die größte Herausforderung bisher. Ein riesen großer Berg an Blödsinn kam dabei heraus, was zu einem peinlichen Schweigen führte und sie sich daraufhin nie wieder getraut hat mit ihm zu reden. Und nun ist es zu spät. dass ist wohl auch der Grund der sie am meisten wütend gemacht hat.

Ihr Aussehen ist für dieses Alter nicht gerade vorteilhaft. Die Kurzen Schwarzen Haare sind meist ungekämmt und strubbelig. Die Klamotten unpassend und nicht in Mode. Selbst Kinder im alter von 10 Jahren können grausam sein was dieses Thema angeht. Relativ groß und kräftig.
Die Nachbarskinder machen stets Witze über ihren sozialen Status, weshalb sie sich dann doch oft wieder in der Wohnung in ihr Zimmer verzieht um ihren Liebesschwarm zu beobachten.
Wie hieß er doch gleich? Sein Kopf dreht sich langsam zu ihrem Fenster, ihr Herz pocht, sein Gesicht, es war...
Kapitel Eins
Erinnerungen

Die Augen öffnen sich, der Puls geht Schnell. Die Herzschläge dringen bis in den Kopf und sind unfassbar laut. Benommen, es dauert einige Sekunden bis Klarheit herrscht. Im nächsten Moment Folgen aber die üblichen Fragen. Wer ist das? Wo ist das? Warum kommt mir das so bekannt vor? Gehört dass zu meiner Vergangenheit? Immer wieder tauchen diese seltsamen Träume auf. Da der Schlaf nun gegessen ist, steht sie auf und beginnt mit dem Tag. Alles ist wie gewohnt. Der Kaffee, die Zeitung, der skeptische Blick aus dem Fenster zum Nachbarn, der führt doch was im Schilde. Im Anschluss die Dusche, das gewohnte Schminken und zurechtmachen, was nie viel Zeit brauchte, im Vergleich zum Schuhauswahl. Ein kurzer Gang durch das Treppenhaus und anschließend wie Wild an einer Nachbartür klingelnd. >>Komm schon Sophie, mach die Tür auf!<<Eine>>Ha!<<ein>>Da hast du´s mal wieder geschafft, ich steh morgens auf, fühle mich wohl und denk mir, Sophie heute eroberst du die Welt, bis ich dir die Tür auf mach!<<
>>Jeden Tag das selbe, ich versteh dein Problem nicht.<<
>>Du verstehst mein Problem nicht?<<Fast>>Siehst du, dieses schwarze Kleid, an jeder anderen würde es ein, zwei unvorteilhafte Problemzonen offenbaren. Bei dir jedoch scheint es so als wurde es an dir geboren. Es wurde um dich herum geschaffen, jede einzelne Falte passt sich so deinem Körper an dass es unverschämt ist. Ich würde behaupten du würdest tricksen wenn ich nicht wüsste wie du nackt aussiehst, was mein Selbstbewusstsein nicht gerade geholfen hat. Dann dein Gesicht, man glaubt es ist aus Porzellan, wenn du nicht immer so finster und leer schauen würdest.<<Sophie>>Mai! Hey Mai!<<Nur>>Tschuldige, ich war kurz weggetreten. Was hast du gesagt?<<
>>Ich hab dich gefragt woher du die Schuhe hast, die sind der Wahnsinn!<<
>>Weiß ich leider nicht mehr.<<
>>Oh man, immer geh ich leer aus. Wo waren denn deine Gedanken schon wieder?<<
>>Ich hatte schon wieder diesen Traum letzte Nacht.<<
>>Der kleine Junge, den du aus dem Fenster siehst?<<
>>Ja! Ich versteh es einfach nicht. Wenn Erinnerungen aus meiner Kindheit über Träume zurück kommen, warum dann so wenig? 8 Jahre und zwei Träume, dass ist ganz schön wenig.<<
>> Ich wünschte ich könnte dir helfen. Geh doch mal zu einem Therapoiten, die können doch so was mit Hypnose.<<
>>Nein, das ist mir unheimlich.<<Abgesehen>>Komm wir müssen los!<<W>>Hören sie ich erwarte wirklich nicht viel, sie haben mir versichert dass sie zu diesem Termin verfügbar sind. Wie soll ich denn jetzt auf die schnelle ein anderes Team finden?<<
>>Psst! Sophie nicht so laut!<<Mai>> Guten Tag, Streng mein Name, ich muss mich für meine Kollegin entschuldigen, offenbar sind ihr einige Informationen nicht bewusst. Es ist kein Problem dass der Termin für Sie nicht einzuhalten ist. Ich habe bereits ein neues Team gefunden dass den selben Service für weniger Geld anbietet. Ich hoffe nur dass sie das kleingedruckte in unserem Vertrag nicht überlesen haben.<<ein>>nun ja, Sie wissen doch, da wir Sie bereits bezahlt haben bekommen wir natürlich den genauen Betrag zurück, zusätzlich unserer Rücktrittsgebühren. Sie wissen schon die 350€ die wir vereinbart hatten falls Sie den Termin nicht wahrnehmen können oder die Sie erhalten wenn wir ihnen den Auftrag entziehen. Natürlich müssen sie die bezahlen, haben nicht wir Telefoniert? Dann muss dass einer ihrer Kollegen gewesen sein, da ich noch einmal nach der Vertragsbestätigung ausdrücklich auf das Kleingedruckte hingewiesen habe. Ein Tag nach ihrem Rücktritt muss das Geld bezahlt sein da sonst Automatisch der Anwalt Eingeschalten wird. Ach so? Na Prima, dass hört sich doch wunderbar an. Dann bis in 4 Tagen! Schönen Tag noch!<<
>>Streng dein Name? Rücktrittsgebühr? Anwalt? Kleingedrucktes?<<
>>Man muss manchmal Improvisieren!<<
>>Und dass hat geklappt?<<
>>Na klar!<<Beide>>Und den Blödsinn kauft man einem also ab? Klasse!<<
>>Naja was besseres ist mir nun auch nicht auf die Schnelle eingefallen.<<Sophie>>MAI! Herr Gott! Wo bist du nur wieder mit deinen Gedanken? Ich brauch dich hier!<<
>>Ja, ich bin da! Was gibt’s?<<Sophie>>Wenn es doch nur wenigstens ein toller Kerl wär, dann müsste ich mir nicht ganz so viele Gedanken machen.<<Und>>Was ich wohl wieder unfassbar spannendes verpasst hab?<<Nachdem>>HEY! Du, du auf der Straße! Warte! Wer bist du? Bleib stehen!<<Zierlich>>Chloe... Chloe! Es war gar nicht an mich gerichtet. Wer auch immer diese Chloe ist, sie tut mir leid.<<Sie>>Eine Ehe? Ein anderer Job? Ein anderes Leben? Irgendetwas wichtiges, etwas so wichtiges dass man unerkannt bleiben möchte. Jedoch, es betrifft mich nicht. Also geht es mich auch nichts an.<<
Sie dachte noch darüber nach bis sie sich in ihr Bett gelegt hat und auch eingeschlafen ist. Obwohl sie vor hatte nicht noch mehr Gedanken an diese fremde Frau zu verschwenden.

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BeitragVerfasst am: 04.09.2013, 00:01 








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Vivi
BeitragVerfasst am: 05.09.2013, 17:57  Antworten mit Zitat


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Anmeldungsdatum: 02.12.2007
Beiträge: 3623
Wohnort: Düsseldorf

Wow! Ich blick bei den letzten Absätzen nicht so ganz durch. Diese <<und>> find ich verwirrend, worum genau geht es jetzt?

Aber der Anfang ist schonmal cool, ich würde weiterschreiben! =)

lG
Vivi

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xennyx
BeitragVerfasst am: 05.09.2013, 21:10  Antworten mit Zitat


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Anmeldungsdatum: 01.02.2011
Beiträge: 2062
Wohnort: Schweiz

Ich hab den letzten Absatz auch nicht ganz kapiert...aber klingt auf jeden Fall ziemlich interessant! Smile

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Ruby
BeitragVerfasst am: 10.09.2013, 01:43  Antworten mit Zitat


Geschlecht: Geschlecht:weiblich



Anmeldungsdatum: 23.12.2007
Beiträge: 109
Wohnort: Fürth

oh ich hab total vergessen dass das forum mit den ">><<" zeichen nicht klar kommt, scheinbar... wenn ich die zeit finde setze ich ne verbesserte version rein aber danke für eure kommis

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