Maya und Domenico

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Nachricht |
| < Schreibforum ~ Prinzessinnen - was einem schlecht, dem anderen gut! |
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Verfasst am:
15.12.2010, 03:17
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Anmeldungsdatum: 10.08.2010
Beiträge: 1135
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Hei Leute.
Ich mach im Mai, so ne Aufnahmeprüfung für ne Schule und bin mich am vorbereiten.
Es gab so ne Aufgabe: Erzähle eine Geschichte zum Bild auf dem Beiblatt. achte darauf, dass sie gut aufgebaut ist sowieso spannend und anschaulich geschrieben ist. Setze einen selbstgewählten Titel.
Das Bild: Ein Mädchen, dunkle Hautfarbe ( meine ich nicht rassistisch), die im Schlamm herum springt, aber Traurig aussieht. Hinter ihr zwei Schweine die rumtoben und im Hintergrund, viele kleine Häuser aus Karton. alles Zertrümmert.
PRINZESSINNEN - Was einem Gut, dem anderen Schlecht!
Ich hatte ein Leben, das sich jeder nur erträumen konnte.
Mit meinen Eltern und meinen Bruden lebte ich in einem Einfamilienhaus. In der Schule war ich beliebt und schrieb gute Noten. Man könnte sagen, ich war die Prinzessin schlecht hin.
Doch das Blatt wendete sich schnell. Mit 18 Jahren fuhren wir in die Ferien. Mein Vater sass am Steuer, Mutti neben ihm. Ich stritt mit meinen Bruder abermals um den Platz.
Auf einmal fing mein Vater an zu schreien, wir sollen famit aufhören und endtlich still sein.
Wenn ich heute darüber nachdenke, sehe ich rot, denn genau in diesem Moment geschah es.
Mein Vater verlier die Kontrolle übers Auto und wir kamen von der Strasse ab, danach weiss ich nichts mehr.
Ich erwachte im Krankenhaus, meine Mutter sass neben mir, hielt meine Hand und weinte. Sie weinte so, wie ich sie noch nie zuvor weinen sah.
Ich dachte und hoffte, dass alles nur ein schlechter Albtraum was, doch das was es nicht. Zum ersten Mal in meinem Leben fühlte ich den Schmerz, der unbeschreiblich weh tat.
Leise weinte sie, blickte zu mir und sagte mit zerissener Stimme, dass mein Vater es nicht überlebt habe.
Mir stockte der Atem. Weinen konnte ich nicht, keine Träne. Mein herz aber, weinte Blut.
An jenem Tag, asl mein Vater, mein Vorbild und mein Idol in einem, unsere Mutter Erde verliessen, wurde ich ein anderer Mensch.
Ich war sauer auf mich, jedoch nahm ich mein Leben selbst in die Hand.
All die vielen Kleider die ich besass, all den Schmuck, alles was ich fand, steckte ich in die Tüten. Ich hatte fast nichts mehr, nur noch das, was ich für notwendig hielt.
Die ganze Familie, zog an einem Strang, sodass schlussendlich zehn Tüten vollgestopft mit Kleider, in unserem Wohnzimmer standen.
Stumm stiegen wir ins Auto und fuhren in Richtung der Kleidersammelstelle.
Doch das reichte mir nicht, ich wollte wissen, wo die Kleider hingebracht werden.
So sass ich eine Woche später im Flieger nach Haiti mit meiner besten Freundin.
Was uns dort erwartete, übertraff jeden Albtraum. Mütter mit ihren Kindern versuchten irgendwie einen Weg freizuräumen. Ein einziger Trümmerhaufen. SIe lebten in Kartonhäusern, die drohten wieder einzustürtzen.
Sie bettelten um Geld, um Essen, ja, um ihr Leben.
Mir kamen die Tränen. Ich wollte jedem helfen, alles geben. Die haben doch ein normales Leben verdient.
Meine Freundin und ich, liefen Stundenlang umher. Mal nach Rechts, Mal nach Links. Vieles hat uns erschreckt. Wir waren geschockt und trotzdem nahmen wir ein schönes Souvenir mit nach Hause.
Ein Foto von einem aufgeweckten Mädchen namens Luisa. Sie tänzelte im Schlamm hinter ihr waren ihre zwei Schweine, Max und Moritz.
Die Häuser im Hintergrund. Teil ihres Lebens, aber nicht ihres Traumes.
Den Traum, einmal eine Prinzessin zu sein.
Ich erfüllte ihr ihn.
The End..
Wenn ihr schreibfehler oder sonst welche kritik findet, dann sagt es mir bitte
lg Eisel |
_________________ In jedem Schlag meines Herzens ist auch einer für dich |
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Verfasst am:
15.12.2010, 03:17
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Verfasst am:
17.12.2010, 22:14
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Anmeldungsdatum: 08.11.2010
Beiträge: 4169
Wohnort: Zuhause.
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Tolle Geschichte!!!!!! Ich finds super!
Ich habe mal nach Rechtschreibfehlern Ausschau gehalten, ich habe sie dann gleich reinkorrigiert. Ich hoff das ist gut so.
| eiskalter engel hat folgendes geschrieben: |
PRINZESSINNEN - Was einem Gut, dem anderen Schlecht!
Ich hatte ein Leben, das sich jeder nur erträumen konnte.
Mit meinen Eltern und meinen Bruden lebte ich in einem Einfamilienhaus. In der Schule war ich beliebt und schrieb gute Noten. Man könnte sagen, ich war die Prinzessin schlecht hin.
Doch das Blatt wendete sich schnell. Mit 18 Jahren fuhren wir in die Ferien. Mein Vater sass am Steuer, Mutti neben ihm. Ich stritt mit meinen Bruder abermals um den Platz.
Auf einmal fing mein Vater an zu schreien, wir sollen damit aufhören und endlich still sein.
Wenn ich heute darüber nachdenke, sehe ich rot, denn genau in diesem Moment geschah es.
Mein Vater verlor die Kontrolle übers Auto und wir kamen von der Strasse ab, danach weiss ich nichts mehr.
Ich erwachte im Krankenhaus, meine Mutter sass neben mir, hielt meine Hand und weinte. Sie weinte so, wie ich sie noch nie zuvor weinen sah.
Ich dachte und hoffte, dass alles nur ein schlechter Albtraum was, doch das war es nicht. Zum ersten Mal in meinem Leben fühlte ich den Schmerz, der unbeschreiblich weh tat.
Leise weinte sie, blickte zu mir und sagte mit zerrissener Stimme, dass mein Vater es nicht überlebt habe.
Mir stockte der Atem. Weinen konnte ich nicht, keine Träne. Mein herz aber, weinte Blut.
An jenem Tag, als mein Vater, mein Vorbild und mein Idol in einem, unsere Mutter Erde verliess, wurde ich ein anderer Mensch.
Ich war sauer auf mich, jedoch nahm ich mein Leben selbst in die Hand.
All die vielen Kleider, die ich besass, all den Schmuck, alles was ich fand, steckte ich in die Tüten. Ich hatte fast nichts mehr, nur noch das, was ich für notwendig hielt.
Die ganze Familie zog an einem Strang, sodass schlussendlich zehn Tüten, vollgestopft mit Kleidern, in unserem Wohnzimmer standen.
Stumm stiegen wir ins Auto und fuhren in Richtung der Kleidersammelstelle.
Doch das reichte mir nicht, ich wollte wissen, wo die Kleider hingebracht werden.
So sass ich eine Woche später im Flieger nach Haiti mit meiner besten Freundin.
Was uns dort erwartete, übertraff jeden Albtraum. Mütter mit ihren Kindern versuchten irgendwie einen Weg freizuräumen. Ein einziger Trümmerhaufen. SIe lebten in Kartonhäusern, die drohten wieder einzustürtzen.
Sie bettelten um Geld, um Essen, ja, um ihr Leben.
Mir kamen die Tränen. Ich wollte jedem helfen, alles geben. Die hatten doch ein normales Leben verdient.
Meine Freundin und ich liefen stundenlang umher. Mal nach Rechts, mal nach Links. Vieles hat uns erschreckt. Wir waren geschockt und trotzdem nahmen wir ein schönes Souvenir mit nach Hause.
Ein Foto von einem aufgeweckten Mädchen namens Luisa. Sie tänzelte im Schlamm, hinter ihr waren ihre zwei Schweine, Max und Moritz.
Die Häuser im Hintergrund. Teil ihres Lebens, aber nicht ihres Traumes.
Den Traum, einmal eine Prinzessin zu sein.
Ich erfüllte ihr ihn.
The End..
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_________________ wir müssen uns entscheiden; zwischen dem richtigen Weg und dem leichten. |
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Verfasst am:
18.12.2010, 00:16
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Anmeldungsdatum: 10.10.2010
Beiträge: 225
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Verfasst am:
18.12.2010, 00:51
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Anmeldungsdatum: 10.08.2010
Beiträge: 1135
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danke lulu...
jaa ich wollte auch die rechtschreibefehler haben.. bin nich so gut in eigene texte korrigieren..
genny.. i shribe dir grad no e pn zrug.. has voll verschlafe.. hoffe bisch mer nöd böös u danke  |
_________________ In jedem Schlag meines Herzens ist auch einer für dich |
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Verfasst am:
18.12.2010, 12:59
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Anmeldungsdatum: 08.11.2010
Beiträge: 4169
Wohnort: Zuhause.
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Ich auch nicht...
Ich hoffe, es nützt was und dass ich alle erwischt hab! |
_________________ wir müssen uns entscheiden; zwischen dem richtigen Weg und dem leichten. |
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Verfasst am:
19.12.2010, 00:43
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Anmeldungsdatum: 25.02.2008
Beiträge: 1117
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[quote="Lulu Holiday"]Tolle Geschichte!!!!!! Ich finds super!
Ich habe mal nach Rechtschreibfehlern Ausschau gehalten, ich habe sie dann gleich reinkorrigiert. Ich hoff das ist gut so.
[quote="eiskalter engel"]
PRINZESSINNEN - Was einem Gut, dem anderen Schlecht!
Ich hatte ein Leben, das sich jeder nur erträumen konnte.
Mit meinen Eltern und meinen Bruden lebte ich in einem Einfamilienhaus. In der Schule war ich beliebt und schrieb gute Noten. Man könnte sagen, ich war die Prinzessin schlecht hin.
Doch das Blatt wendete sich schnell. Mit 18 Jahren fuhren wir in die Ferien. Mein Vater saß am Steuer, Mutti neben ihm. Ich stritt mit meinen Bruder abermals um den Platz.
Auf einmal fing mein Vater an zu schreien, wir sollt?en damit aufhören und endlich still sein.
Wenn ich heute darüber nachdenke, sehe ich rot, denn genau in diesem Moment geschah es.
Mein Vater verlor die Kontrolle übers Auto und wir kamen von der Strasse ab, danach weiß ich nichts mehr.
Ich erwachte im Krankenhaus, meine Mutter saß neben mir, hielt meine Hand und weinte. Sie weinte so, wie ich sie noch nie zuvor weinen sah.
Ich dachte und hoffte, dass alles nur ein schlechter Albtraum war, doch das war es nicht. Zum ersten Mal in meinem Leben fühlte ich den Schmerz, der unbeschreiblich weh tat.
Leise weinte sie, blickte zu mir und sagte mit zerrissener Stimme, dass mein Vater es nicht überlebt hat.
Mir stockte der Atem. Weinen konnte ich nicht, keine Träne. Mein Herz aber, weinte Blut.
An jenem Tag, als mein Vater, mein Vorbild und mein Idol in einem, unsere Mutter Erde verließ, wurde ich ein anderer Mensch.
Ich war sauer auf mich, jedoch nahm ich mein Leben selbst in die Hand.
All die vielen Kleider, die ich besass, all den Schmuck, alles was ich fand, steckte ich in die Tüten. Ich hatte fast nichts mehr, nur noch das, was ich für notwendig hielt.
Die ganze Familie zog an einem Strang, sodass schlussendlich zehn Tüten, vollgestopft mit Kleidern, in unserem Wohnzimmer standen.
Stumm stiegen wir ins Auto und fuhren in Richtung der Kleidersammelstelle.
Doch das reichte mir nicht, ich wollte wissen, wo die Kleider hingebracht werden.
So sass ich eine Woche später im Flieger nach Haiti mit meiner besten Freundin.
Was uns dort erwartete, übertraff jeden Albtraum. Mütter mit ihren Kindern versuchten irgendwie einen Weg freizuräumen. Ein einziger Trümmerhaufen. SIe lebten in Kartonhäusern, die drohten wieder einzustürtzen.
Sie bettelten um Geld, um Essen, ja, um ihr Leben.
Mir kamen die Tränen. Ich wollte jedem helfen, alles geben. Die hatten doch ein normales Leben verdient.
Meine Freundin und ich liefen stundenlang umher. Mal nach Rechts, mal nach Links. Vieles hat uns erschreckt. Wir waren geschockt und trotzdem nahmen wir ein schönes Souvenir mit nach Hause.
Ein Foto von einem aufgeweckten Mädchen namens Luisa. Sie tänzelte im Schlamm, hinter ihr waren ihre zwei Schweine, Max und Moritz.
Die Häuser im Hintergrund. Teil ihres Lebens, aber nicht ihres Traumes.
Den Traum, einmal eine Prinzessin zu sein.
Ich erfüllte ihr ihn.
The End..
mach nacher weiter... |
_________________ http://www.ich-hab-dich-gern.com/Nadine-55665.html
Lebe jeden Tag, als wäre es dein letzter!
Und lebe jede Sekunde und die Millisekunde, denn du LEBST nur einmal. |
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