Maya und Domenico



 


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<  Schreibforum  ~  Hier könnte ein Titel stehen.
mocca
BeitragVerfasst am: 04.10.2010, 23:11  Antworten mit Zitat


Geschlecht: Geschlecht:weiblich



Anmeldungsdatum: 28.07.2010
Beiträge: 29

hey meine lieben=)
wiedereinmal hab'ich was für euch.
ich habe diesen text an einen internationalen schreibwettbwerb eingeschikt..ich hoffe'natürlich dass'er dort gut an kommt. aber jetzt würde ich gerne mal eure ehrliche meinung hören.
bitte schreibt auch wenn er euch NICHT gefällt!

Hier könnte ein Titel stehen.
Mum, Dad..
Ich weiss nicht, wo ich anfangen soll. Es gibt so viele Dinge zu sagen. So viele Dinge.
Wisst ihr.. Menschen sind grausam. Klar, sie erzeugen Leben, pflanzen Bäume, erstellen Regeln, zeigen Gefühle, ja, manche vollbringen sogar Wunder. Doch ich habe die Menschen anders kennen gelernt.
Menschen zerstören die Umwelt. Menschen verstossen gegen Gesetze und nennen sich mächtig. Sie töten grundlos. Ja, ich wage zu behaupten: Sie sind Idioten!
Aber das Schlimmste ist, sie zerstören Welten. So wie ihr meine zerstört habt.
So oft frage ich mich, woher sich Menschen das Recht nehmen jemanden zu töten oder ihn einfach nur zu demütigen, wobei ich mir nicht wirklich sicher bin, was schlimmer ist.
Wer sagt euch, dass ihr mehr wert seid, als euer Opfer? Was überzeugt euch davon, dass es okay ist grundlos über Menschen herzuziehen? Ach, wisst ihr, ich verstehe die Logik nicht, die dahinter steckt. Ich versteh sie nicht. Ihr habt keine Ahnung, was ich durchmachen musste. Doch hier und jetzt werde ich mit euch reinen Tisch machen. Hier seht ihr eure Fehler. Hier seht ihr eure Taten. Ihr seht mich, euer Opfer.
Vor einiger Zeit habe ich einmal in einem Buch von einer sogenannten Glücksformel gelesen, die besagt: REALITÄT: ERWARTUNG = GLÜCK
Das klang für mich ziemlich einleuchtend, denn um Glück zu bekommen, musste ich lediglich die Realität verbessern oder die Erwartungen hinunter schrauben. Und da ich mir nicht vorstellen konnte, irgendetwas an meiner Lage verbessern zu können, entschied ich mich für zweiteres. Und glaubt mir, ich habe wirklich versucht nichts zu erwarten und ich denke, ich habe auch nicht viel vom Leben verlangt. Trotzdem bin ich enttäuscht worden. Immer und immer wieder.
Wie oft habe ich dich angesehen, Dad. Ich habe auf Antworten gewartet. Antworten auf Fragen, die nicht ausgesprochen wurden. Womit habe ich diese Verachtung verdient? Bin ich so anders als eure anderen Kinder? Ich kann mich nicht an einen Moment erinnern, an dem du mich so angeschaut hast, wie du Alina ansiehst. Ich glaube nicht, dass du irgendwann mal so stolz über mich gesprochen hast wie über Tommy. Wann habt ihr beschlossen, dass ich es nicht wert bin, geliebt zu werden? War es, als du mich zum ersten Mal ins Gesicht schlugst, weil ich die Zeitung vergass auf deinen Nachttisch zu legen? Es war nur eine Zeitung, Dad, und ich war dein Kind. Ich bin dein Kind. Oder Mum, war es nach einem dieser tausend Male, als du mich anzischtest, ich solle still sein, schliesslich spiele Alina gerade Cello oder Tommy habe etwas Wichtiges zu erzählen, obwohl ich keinen Mucks von mir gegeben hatte? War es an dem Tag, als ihr mich angeschrien habt, dass ich nur ein Unfall gewesen sei, dass ich eigentlich gar nicht existieren sollte. Oder oh, war es dann, als ich zufälligerweise mit anhören musste, wie ihr einander die Schuld meiner Erzeugung in die Schuhe zu schieben versuchtet?
Ich will nicht behaupten, dass ich ein einfaches Kind war. Anfangs sicherlich nicht. Ich war rebellisch. Ich war laut. Ich hatte meine Meinung. Doch jetzt weiss ich nicht mehr, was ich denken soll. Ihr gebt mir jeden Tag das Gefühl nicht hierhin zu gehören. Ich weiss nicht mehr, wer ich bin, was ich hier tue, geschweige denn, wie es weitergehen soll. Alles was ich mache, scheint falsch zu sein. Mit jedem Wort ernte ich Widerspruch und Hass. Mum, kannst du dich an den Tag erinnern, an dem du herausgefunden hast, dass ich wirklich anders bin? Ich habe keine Ahnung, wie du es erfahren hast. Geschwiegen wie ein Grab habe ich. Ich wäre lieber gestorben, als dir sagen zu müssen, dass ich lesbisch bin. Dass ich eklig bin. Oder warte, wie hast du mich noch genannt? Eine dreckige Hure. Kannst du dir vorstellen, wie solche Sätze aus dem Mund seiner eigenen Mutter treffen können? Ich weiss noch ganz genau, wie ich nach Hause gekommen bin. Du hast da gesessen und hast geweint. Dann hattest du mich bemerkt und die Trauer war wie weggeblasen. Angeschrien hast du mich. Und weisst du was?
Ich habe es genossen. Endlich hast du mich wieder beachtet, auch wenn es nur für wenige Momente gewesen war. Plötzlich war ich wieder jemand. Auf einmal war es wichtig, wie ich mich verhielt. Auch wenn es nicht richtig war. Aber wann war es das schon? Du hast mich gefragt, womit du mich verdient hast. Ich wusste es nicht. Du hast zum Himmel geblickt und geschrien, dass Gott euch bestrafen wollte. Ich habe die Augen geschlossen und mir vorgestellt, dass du mich trotzdem lieb hast. Mit dem Wissen, dass ich mich selbst belog.
Mum, Dad, jeden Tag habe ich auf den Augenblick gewartet, in dem ihr mich in den Arm nehmt, mir über den Kopf streichelt, ja, ein einfaches Lächeln hätte genügt. Aber so viel Liebe und Zuneigung ich auch bereit gewesen wäre euch zu geben, ich war immer wieder auf dieselben kalten Blicke gestossen. Es war, als hättet ihr einen Pakt geschlossen. Tommy, Alina und ihr. Ihr seid die Familie James. Ich bin einfach nur da. Ein mißlungenes Überbleibsel. Zu wenig wert, um den Müll hinauszubringen, es könnte mich ja jemand sehen. Ich passe nicht zu euch Schönen und Reichen. Manchmal war mir der Gedanke gekommen, ich könnte bei der Geburt vertauscht worden sein. Irgendwo lebe ein kleines, dickes Ehepaar, das sich darüber wundert, eine grosse, schlanke, unglaublich arrogante Tochter zu haben.
Wisst ihr. Ich hasse meine Geschwister. Nicht weil sie mich falsch behandeln. Denn natürlich tun sie das. Aber dafür können sie nichts. Sie haben nie etwas anderes gekannt. Sie sind es sich gewohnt mich mit vernichtendem Ton, wenn überhaupt, anzusprechen. Ich weiss nicht, ob sie meinen Namen kennen, sie haben mich nie als Mensch wahrgenommen. Ich war einfach nur da. Ich bin einfach nur da. Ich denke nicht, dass ihr ihnen irgendwann erklärt habt, dass ich ebenfalls eure Tochter bin. Und ich glaube auch nicht, dass sie von selbst darauf kommen würden. Sie sind noch so jung. Und trotzdem so völlig anders als ich.
Anfangs habe ich versucht, ich selbst zu bleiben. Ich habe versucht freundlich zu sein. Für euch da zu sein. Ich hätte alles dafür getan euch glücklich zu machen. Doch irgendwann hat die Dunkelheit mein Herz umgeben. Und ich begann zu hassen. Ich vergass zu lieben, ich vergass zu staunen, ich hasste nur noch. Und mich selbst am allermeisten.
Doch das Grausamste war die Zeit in der Schule. Irgendwann hatte jemand mal ein Gerücht in die Welt gesetzt. Und so fing das Getratsche an. Zuerst nahm ich es selbst gar nicht wahr. Ich ging zur Schule. Machte meine Arbeit, und ich machte sie gut. Ich hatte keine Freunde. Da ich nicht wusste, wie man sich welche machte. Ja, ich glaube, die meiste Zeit verhielt ich mich unauffällig und man vergass mich schnell einmal. Wenn ich krank war, fiel es meist gar nicht auf oder es war allen schlichtweg egal. Diese Zeit hatte ich wirklich genossen. Es war eine Befreiung von der täglichen Demütigung zu Hause. Bis das in der Schule ausartete. Auf einmal wurden die Stimmen lauter, wann immer ich an einer Clique vorbei lief. Plötzlich trat man nach mir und zeriss mir die Kleidung. Ich war nicht mehr ich. Sie nannten mich nur noch "das Opfer". Damals habe ich es noch nicht fassen können. Ich habe gedacht, dass sie das Interesse an mir bald verlieren würden. Doch damit hatte ich mich gewaltig getäuscht. Und das Tragische war, dass ich jedes Wort ernst genommen habe. Sie haben mir gesagt, ich stinke. Also habe ich mich parfümiert. Sie haben mir gesagt, meine Haare seien fettig und meine Kleider hässlich und ich habe mich komplett umgestylt, nur um ihnen zu passen. Natürlich erfolglos. Kinder können so grausam sein. Ich hörte jedes beschissene Wort und jedes hatte mich zutiefst getroffen. Jede Beleidigung fühlte sich wie ein Messerstich an und ich weiss ganz genau, dass ich sie niemals zufriedenstellen kann. Ich bin das Opfer. Ich werde es bleiben. Bis es einer beendet. Und jeder weiss, dass ich das sein werde. Nur wird niemand erwarten, wie ich es beende. Und das, das gefällt mir. Endlich werde ich euch überraschen können. Endlich.
Jeden verdammten Tag musste ich mit dem Schulbus nach Hause und zur Schule fahren. Alina und Tommy hast du natürlich immer gefahren, Mum. Doch bei mir sahst du nie einen Grund dazu. Hast du eigentlich eine Ahnung, wie lange so eine Busfahrt dauert? Ich vermute nicht und ich glaube auch nicht, dass es dir sonst jemand sagen könnte. Doch ich weiss es ganz genau. 21 Minuten. 21 Minuten endloser Spott unterentwickelter Schüler, denen du solch einen ausgeprägten Wortschatz gar nicht zutrauen würdest. Kannst du dir vorstellen, wie demütigend es ist, so respektlos von Kindern behandelt zu werden, die teilweise nicht annähernd so alt sind wie du? Eine ganze Fahrt lang wurde ich geschubst, verflucht und angeschrien. Sie strichen mir ihren Rotz in die Haare und schlugen brutal nach mir. Unzählige blaue Flecken hatte ich zu verbergen und so trug ich nur noch lange Klamotten, doch auch das schien andere zu provozieren. Ich konnte tun und lassen, was ich wollte. Sie hatten immer einen Grund mich zu hassen.
Habt ihr eine Ahnung, wie peinlich es ist vor der ganzen Schule Fotos von nackten Frauen vor die Nase gehalten zu bekommen? Seid ihr nicht froh, nicht wissen zu müssen, wie es sich anfühlt, wenn mit dem Finger auf dich gezeigt wird, gefolgt von schallendem Gelächter? Und das jeden verdammten Tag? Man sollte meinen, ich hätte mir Hilfe holen sollen. Doch da frag ich mich: bei wem? Etwa bei euch? Oh, glaubt mir, ich habe es versucht. Doch ihr hattet nur mit den Schultern gezuckt und weiter gegessen. Aber was hättet ihr auch tun wollen? Ihr wart ja selbst nie besser. Und ihr seid es jetzt noch nicht. Sicherlich könnte man meinen, ich hätte Hilfe bei den Lehrern suchen können. Aber, wisst ihr, Lehrer sind auch nur Menschen. Die meisten gaben mir nicht das Gefühl, dass sie für mich da seien. Es waren diese Art von Menschen, die sich lieber abdrehen, als solchen Grausamkeiten in die Augen blicken zu müssen. Sich eingestehen zu müssen, dass da etwas gewaltig schief läuft. Dass man als Lehrer versagt hat. Dann gibt es noch die andere Art von Lehrer. Die, die gerne geholfen hätten, aber einfach nicht wussten wie. Das kann ich niemandem übel nehmen, schliesslich weiss ich es selbst nicht. Ich habe so viele Anrufe von der Schule nach Hause bekommen. Doch ihr beide habt nicht zugehört, was die Person am anderen Ende zu sagen hatte. Für euch war einfach klar, dass ich Schuld an allem hatte. Egal, was es war. Ich war die Schuldige. Aber Mum, Dad? Was glaubt ihr eigentlich? Ich zerreise mir selbst die Klamotten oder breche mir den Arm? Ihr habt es doch ganz genau gewusst. So blind kann man nicht sein. Nicht einmal ihr. Ich war das Opfer. Sie merkten, wie sie mich zerstörten. Und trotzdem machten sie weiter.
Mum..Dad..Ich werde mich umbringe. Wahrscheinlich interessiert es euch nicht. Und ja, vielleicht bin ich jetzt, in diesem Moment, schon tot.
Aber wisst ihr, ich werde euch jetzt nicht sagen, dass es nicht eure Schuld war. Denn das ist es. Ich werde euch nicht sagen, dass ich euch trotzdem nicht verurteilen werde. Denn das tue ich. Und ich werde euch ganz bestimmt nicht sagen, dass ich euch vermissen werde. Denn wisst ihr, gute Menschen lügen nicht. Hab‘ ich das nicht von euch gelernt? Wart ihr einmal gute Menschen? Wo sind diese geblieben? Ich hoffe, ich werde mit meiner Tat euch allen die Augen öffnen. Ich hoffe, ihr werdet endlich erwachen und sehen, wie ihr jeden Tag ein Stückchen zerstört habt. Ein Stückchen eines Menschen, der einmal geglaubt hat, er habe das Recht zu leben. Ich hoffe, ihr werdet erkennen, wie grausam ihr seid. Ich glaube nicht daran. Und dennoch hoffe ich es.
Aber Mum, Dad, was zählt das noch?
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BeitragVerfasst am: 04.10.2010, 23:11 








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eiskalter engel
BeitragVerfasst am: 05.10.2010, 01:13  Antworten mit Zitat


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Anmeldungsdatum: 10.08.2010
Beiträge: 1135

Ich finde sie toll, auch wenn sie ein bisschen makaber ist.
trotzdem gefällt sie mir Smile und ich hoffe sehr für dich, dass du mit dieser geschichte was erreichen konntest, beim internationalen schreibwettbewerb.Smile
ich drück dir die daumen Smile

_________________
In jedem Schlag meines Herzens ist auch einer für dich
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Selo
BeitragVerfasst am: 05.10.2010, 02:31  Antworten mit Zitat





Anmeldungsdatum: 03.10.2010
Beiträge: 20

Der Text ist echt... hart. Richtig schockierend. Hat die Entstehung irgendwelche Hintergründe, wenn ich das fragen darf? =)

Mir gefällt die Art, wie du erzählst, wobei es an einigen Stellen noch recht holperig zu lesen ist. Ich kann dir sonst morgen Abschnitte zeigen, weil jetzt bin ich gerade zu müde x)
Der Inhalt ist wie gesagt schockierend, aber dennoch interessant und es ist dir gut gelungen, dem Leser diese Gefühle spüren zu lassen.

Aber ich hätte da noch etwas. Ich weiss nicht was dieser internationale Wettbewerb für Erwartungen hat, aber für mich hört sich dies nicht wie eine Geschichte an. Eher wie eine Zusammenfassung eines Lebens, eine Einführung in die wahre Geschichte, vielleicht gar ein Prolog.. aber für eine Geschichte ist dee Text zu passiv, etwas leblos. -> meine Ansicht.
Ich finde, in einer Geschichte gehören zeitliche Abschnitte hinein, also Lebendigkeit und Aktion.
Ich hoffe du verstehst was ich meine, ich habe gerade Mühe mich auszudrücken.. Smile
Sonst versuche ich es morgen noch einmal :'D

_________________
Just keep smiling =)
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Lala
BeitragVerfasst am: 05.10.2010, 12:37  Antworten mit Zitat


Geschlecht: Geschlecht:weiblich



Anmeldungsdatum: 23.01.2009
Beiträge: 3164
Wohnort: zuhause

Perfekt.

Genial.

Absolut.

So finde ich diese Geschichte. Und ich denke es ist genau richtig wie du sie geschrieben hast, ich finde keinen Makel. Der Schreibstiel passt hier genial, und du beg´herrschst ihn echt super. Ich habe schon einmal zwei ähniche Geschcihten geschrieben, von den Gefühlen her.
Und ichhabe es nicht halb so gut hinbekommen wie du.
Auf jeden Fall muss man sich sehr in die Person hienein versetzten, aus deren Sicht man schreibt.
Wenn man dasa macht, weiß man, was sie fühlt, und ich finde(eben weil ich die Geschichten "Sein wie ihr" und "Dinge auf die es ankommt" geschrieben habe) das du die Gedanken die so ein Mensch hast klasse rüber gebracht hast.
Und vielleicht denkt man da etwas passiv, vielleicht hört man auf dazuzugehören, weil man es sowieso nie durfte.

Sooo tut mir leid. Ist ganz schön lang geworden Smile

Aber ich finde das musste einfach mal gesagt werden. Du hast es drauf Smile

_________________
Dinge ändern sich.
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mocca
BeitragVerfasst am: 05.10.2010, 12:47  Antworten mit Zitat


Geschlecht: Geschlecht:weiblich



Anmeldungsdatum: 28.07.2010
Beiträge: 29

Selo hat folgendes geschrieben:
Der Text ist echt... hart. Richtig schockierend. Hat die Entstehung irgendwelche Hintergründe, wenn ich das fragen darf? =)

Mir gefällt die Art, wie du erzählst, wobei es an einigen Stellen noch recht holperig zu lesen ist. Ich kann dir sonst morgen Abschnitte zeigen, weil jetzt bin ich gerade zu müde x)
Der Inhalt ist wie gesagt schockierend, aber dennoch interessant und es ist dir gut gelungen, dem Leser diese Gefühle spüren zu lassen.

Aber ich hätte da noch etwas. Ich weiss nicht was dieser internationale Wettbewerb für Erwartungen hat, aber für mich hört sich dies nicht wie eine Geschichte an. Eher wie eine Zusammenfassung eines Lebens, eine Einführung in die wahre Geschichte, vielleicht gar ein Prolog.. aber für eine Geschichte ist dee Text zu passiv, etwas leblos. -> meine Ansicht.
Ich finde, in einer Geschichte gehören zeitliche Abschnitte hinein, also Lebendigkeit und Aktion.
Ich hoffe du verstehst was ich meine, ich habe gerade Mühe mich auszudrücken.. Smile
Sonst versuche ich es morgen noch einmal :'D


hmm.. ich weiss was du meinst.
aber weisst du das ganze ist ein Brief.. ein Abschiedsbrief so zusagen..keine geschichte.. ich weiss nicht ob das jetzt deine Meinung ändert oder nicht:)
aber danke för die Kritik!

und nein, das ganze hat nichts mit mir zutun. es ist nur so dass ich mich jeden tag in einen Schulbus setze in dem genau solche dinge ablaufen. und da macht man sich halt gedanken was diese menschen sich dabei denken. oder wie sich das wohl anfühlt.
ich schäme mich dafür im gleichen dorf zu wohnen wie manche von diesen primitiven menschen.
wahrscheindlich kommst du nicht wriklich draus was ich da gerade geschrieben habe, aber ich bin gerade voll ims tress^^
sag wenn du noch ein mehr wissen willst:D
liebs grüesslii
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Selo
BeitragVerfasst am: 05.10.2010, 14:47  Antworten mit Zitat





Anmeldungsdatum: 03.10.2010
Beiträge: 20

Also Smile Meine Vorschläge wären die in Rot :>
Achja.. Schreibstil ist immer Geschmacksache und ja, ich schreibs einfach so, wie's mir gefallen würde - was aber nicht heissen mag, dass es so nun besser oder schlechter ist Wink

mocca hat folgendes geschrieben:

Hier könnte ein Titel stehen.
Mum, Dad..
Ich weiss nicht, wo ich anfangen soll. Es gibt so viele Dinge zu sagen. Soist die Wiederholung hier absichtlich? Wie wärs mit; unendlich? - Es gibt viele Dinge zu sagen. Unendlich viele Dinge. Fände ich von der Wortwahl her fast besser. viele Dinge.
Wisst ihr...Ich würde das "wisst ihr" weglassen, da das Verb "Wissen" schon einige Sätze früher vorhanden ist.
Menschen sind grausam. Klar anstatt klar, sicher?,, sie erzeugen Leben, pflanzen Bäume, erstellen Regeln, zeigen Gefühle, ja, manche vollbringen sogar anstatt sogar, einfach nur gar Wunder. Doch Das doch will mir nicht gefallen und auch der Satz generell nicht so - Wie wärs mit; Aber dies findet alles nur oberflächlich statt, kaum einer gibt sich die Mühe einen Blick hinter die Maske zu werfen. Ich habe die Menschen anders kennen gelernt, ich kenne das Geheimnis, welches sorgsam verschlüsselt rückwärtig der Fassade vorhanden ist. ich habe die Menschen anders kennen gelernt.
Menschen zerstören die Umwelt. Menschen verstossen gegen Gesetze Punkt.(Das Und stört etwas, da es nun einer Aufzählung gleichkommt. Sie nennen sich mächtig. und nennen sich mächtig. Sie töten grundlos. Ja, ich wage zu behaupten: Sie sind Idioten.Ich nehme mir überdies das Recht sie als Idioten zu bezeichnen.
Und dass sie sich dazu noch erdreisten, Welten zu zerstören, ist in meinen Augen aber mit Abstand das Schlimmste.
Aber das Schlimmste ist, sie zerstören Welten. So wie ihr meine zerstört habt.


Ich habe einfach den ersten Abschnitt genommen Smile

____

Ach so, wenn das ein Brief ist, ist dir die Umsetzung ziemlich gut gelungen.
Mir gefällt, dass du diese Situationen mithilfe des Schreibens verarbeitest - deine Gefühle fliessen in diesen Text und zudem setzt du die Welt über das gravierende Vorgehen mancher Manschen in Kenntnis. Smile

Gegenbesuch? Smile
http://www.iphpbb.com/board/ftopic-49020493nx60833-2214.html

_________________
Just keep smiling =)
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mocca
BeitragVerfasst am: 05.10.2010, 16:07  Antworten mit Zitat


Geschlecht: Geschlecht:weiblich



Anmeldungsdatum: 28.07.2010
Beiträge: 29

Selo hat folgendes geschrieben:
Also Smile Meine Vorschläge wären die in Rot :>
Achja.. Schreibstil ist immer Geschmacksache und ja, ich schreibs einfach so, wie's mir gefallen würde - was aber nicht heissen mag, dass es so nun besser oder schlechter ist Wink

mocca hat folgendes geschrieben:

Hier könnte ein Titel stehen.
Mum, Dad..
Ich weiss nicht, wo ich anfangen soll. Es gibt so viele Dinge zu sagen. Soist die Wiederholung hier absichtlich? Wie wärs mit; unendlich? - Es gibt viele Dinge zu sagen. Unendlich viele Dinge. Fände ich von der Wortwahl her fast besser. viele Dinge.
Wisst ihr...Ich würde das "wisst ihr" weglassen, da das Verb "Wissen" schon einige Sätze früher vorhanden ist.
Menschen sind grausam. Klar anstatt klar, sicher?,, sie erzeugen Leben, pflanzen Bäume, erstellen Regeln, zeigen Gefühle, ja, manche vollbringen sogar anstatt sogar, einfach nur gar Wunder. Doch Das doch will mir nicht gefallen und auch der Satz generell nicht so - Wie wärs mit; Aber dies findet alles nur oberflächlich statt, kaum einer gibt sich die Mühe einen Blick hinter die Maske zu werfen. Ich habe die Menschen anders kennen gelernt, ich kenne das Geheimnis, welches sorgsam verschlüsselt rückwärtig der Fassade vorhanden ist. ich habe die Menschen anders kennen gelernt.
Menschen zerstören die Umwelt. Menschen verstossen gegen Gesetze Punkt.(Das Und stört etwas, da es nun einer Aufzählung gleichkommt. Sie nennen sich mächtig. und nennen sich mächtig. Sie töten grundlos. Ja, ich wage zu behaupten: Sie sind Idioten.Ich nehme mir überdies das Recht sie als Idioten zu bezeichnen.
Und dass sie sich dazu noch erdreisten, Welten zu zerstören, ist in meinen Augen aber mit Abstand das Schlimmste.
Aber das Schlimmste ist, sie zerstören Welten. So wie ihr meine zerstört habt.


Ich habe einfach den ersten Abschnitt genommen Smile

____

Ach so, wenn das ein Brief ist, ist dir die Umsetzung ziemlich gut gelungen.
Mir gefällt, dass du diese Situationen mithilfe des Schreibens verarbeitest - deine Gefühle fliessen in diesen Text und zudem setzt du die Welt über das gravierende Vorgehen mancher Manschen in Kenntnis. Smile

Gegenbesuch? Smile
http://www.iphpbb.com/board/ftopic-49020493nx60833-2214.html


hmm.. so wie du jetzt mit rot hinein geschrieben hast, ist es eifach mehr dein text, als meiner:)..
und es sollte immer der des schreibers bleiben..
trotzdem danke für deine tipps.
ändern kann ich sowieso nichts mehr Wink
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Selo
BeitragVerfasst am: 05.10.2010, 19:20  Antworten mit Zitat





Anmeldungsdatum: 03.10.2010
Beiträge: 20

mhm.. das hast du Recht:P

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Lulu Holiday
BeitragVerfasst am: 09.11.2010, 22:04  Antworten mit Zitat


Geschlecht: Geschlecht:weiblich



Anmeldungsdatum: 08.11.2010
Beiträge: 4169
Wohnort: Zuhause.

Diese Geschichte/Brief/Text ist schockierend und bringt einen zum Nachdenken. Du hast ein Riesentalent! Falls es nicht geklappt haben sollte beim Wettbewerb, lass dich nicht entmutigen. Schreib weiter! Nicht an diesem Text, aber schreib und beschenke uns weiter mit deinen Geschichten. Viel Inspiration!!!
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