Maya und Domenico

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| < Schreibforum ~ Sunny |
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Verfasst am:
30.03.2007, 16:25
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Anmeldungsdatum: 22.03.2007
Beiträge: 482
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Hallo!
Ich wollte euch mal einen Teil einer Geschichte von mir präsentieren, der völlig aus dem Zusammenhang gerissen ist. Ihr müsst wissen, dass es mir wirklich sehr viel Überwindung gekostet hat, weil bisher nur zwei Menschen außer mir über diesen Inhalt bescheid wissen. Außerdem tanzt meine Geschichte und mein Schreibstil im Gegensatz zu euren coolen Geschichten voll aus der Reihe. Zumindest glaube ich das.
Nur um Verständnisfragen zu beseitigen, muss gesagt werden, dass Sunny nicht in unserem Alter ist, sondern schon einige Jahre älter. Genau gesagt 22.
Keine Ahnung, wie es euch gefällt, aber ich wäre euch für ein ganz ehrliches Feedback sehr dankbar!
Also hier meine Geschichte:
Mit Bedacht wählte ich meine Kleidung. Wer konnte wissen, was Danny unter reden verstand. Ich zog einen dunklen Rock an, der mir über das Knie ging und schwarze Stiefel und eine Bluse mit einem akzeptablen Ausschnitt. Meine Haare steckte ich hoch. Als ich zu Fuß zu dem Cafe am Ende der Straße ging, zitterten meine Hände unaufhörlich und ich hatte Angst, Danny würde es sehen. Ein Jahr lang hatte ich ihn nicht mehr gesehen und ich fragte mich, ob er sich sehr verändert hatte. Ich versuchte meine Aufregung erst gar nicht zu leugnen. Ich bekam Bauchkribbeln wie ein verliebtes Schulmädchen, als ich in die Nähe des Cafes kam. Ich trat ein und schaute mich um und da, da saß er. Er sah mich an und ich fühlte, wie mein Herz einen Satz machte. Ich schluckte den aufkommenden Kloß hinunter und ging scheinbar gelassen zu seinem Tisch. Meine Augen überflogen kurz seinen Körperbau als er aufstand und mir die Hand reichte. Er sah immer noch so gut aus wie vor sechs Jahren. Vielleicht sogar noch etwas besser. Diese muskulösen Arme, die man deutlich unter seinem Hemd sah. Seine schwarzen Locken fielen ihm in die Stirn und diese pechschwarzen Augen, die mich zu durchbohren schienen. Mir wollte schwindelig werden. Er schob mir den Stuhl zurecht und setzte sich mir gegenüber hin. Wir gaben unsere Bestellung auf. Wieder dieser Blick... Dann begann er zu reden:
„Ich hatte jetzt eine lange Zeit seit unserem letzten Gespräch zum Nachdenken.“ Typisch Danny. Er redete nie um den heißen Brei herum.
„Weißt du Sunny, ich wollte dich unbedingt wieder haben“, ich merkte, wie eine leichte Röte über meine Wangen zog, „und ging nach unserem Gespräch zur Kirche. Ich wollte unbedingt herausfinden, was dich so sehr verändert hatte und gefangen hielt, dass du sogar zum Sex Nein sagtest.“ Er sah, dass ich noch tiefer errötete und lächelte schwach.
„Ich ging oft dahin und irgendwann wollte ich es auch. Auch wenn ich nicht viel verstand. Und dann sah ich dich einmal mit einem Kerl in der Stadt. Das war im Sommer und ich wurde eifersüchtig. Ich wollte plötzlich nichts mehr von Kirche und Religion wissen. Ich wollte nur noch Rache. Und ich wusste, wie ich sie mir holen konnte. Candy.“ Er stieß das Wort aus, als ob es Gift wäre und die Wut auf Candy wollte wieder hochkommen. Kannte Danny mich so gut, dass er genau wusste, wie er mir am besten wehtun konnte? Ja natürlich. Er wusste, wie sehr ich mich nach ihm sehnte. Und als ich es dachte, musste ich mir eingestehen, dass es stimmte. Ich sehnte mich nach Danny! Die Kellnerin kam und Danny schwieg einen Augenblick, bis sie wieder außer Hörweite war.
„Candy ist ein bereitwilliges Ding und leicht zu haben. Aber auch sie konnte meine Rache nicht auslöschen. Dann griff ich nach dem Alkohol. Einen Monat hielt ich es aus, doch als mein Chef mir androhte, mich zu entlassen, weil ich ständig angetrunken zur Arbeit erschien, kam ich zur Besinnung. Ich hörte auf mit dem Trinken. Kurz darauf begegnete ich dem Kerl, mit dem ich dich gesehen hatte. Ich ließ meine Wut an ihm aus und er kam mit einem blauen Auge davon.“ Mir fiel es wie Schuppen von den Augen. Ich erinnerte mich an den Abend, an dem ich Randy nach dem blauen Auge gefragt hatte. Er hatte ausweichend geantwortet und ich hatte ihm nicht geglaubt. Und Anna hatte mir auch nicht geantwortet aber ich hatte in ihren Augen Mitleid gesehen. Einen Augenblick schwieg Danny, dann sprach er weiter:
„Aus Frust ging ich wieder zur Kirche und dann sprach Gott zu mir. Er fasste mich sozusagen am Kragen meines Hemdes und zeigte mir all meine Sünden. Ich sah in den Spiegel und empfand nur noch Ekel. Dann, am 15. Oktober durfte ich ein neues Leben mit Gott beginnen. Ich habe begriffen, was dich zu der Entscheidung auf die Fleischeslust zu verzichten bewegt hat.“ Er atmete tief durch und sah mich aufmerksam an. Klar, er wollte wissen, was ich jetzt dachte und tatsächlich, ich merkte, wie die Freude von mir Besitz ergriff. Ich lächelte ihn schüchtern an und er erwiderte es, warm und freundlich. Ich schluckte einmal, dann sagte ich:
„Ich habe dafür gebetet, Danny.“ Ich merkte, wie leicht der Name Danny über meine Lippen kam. Wieder lächelte er.
„Danke, Sunny.“ Eine Weile schwieg er, dann fragte er:
„Hättest du was gegen einen kleinen Spaziergang?“ Ich überlegte kurz und schüttelte dann den Kopf. Er bezahlte und wir gingen in die eisige Dezemberluft hinaus. Wir gingen schweigend nebeneinander her.
„Und in welche Gemeinde gehst du jetzt?“ erkundigte ich mich schließlich.
„In der Nähe meiner Wohnung.“ Ich stieß ein kurzes Lachen aus.
„Und wo wohnst du, wenn ich fragen darf?“ Ich sagte es mit einem belustigten Unterton in der Stimme.
„Ach so, tut mir leid. Seit zwei Jahren lebe ich in einer Wohnung in der Parkerstreet.“ Er grinste. Dann wurde er wieder ernst.
„Und warum lebst du allein in einem so großen alten Haus?“ Ich glaube, Danny bereute seine Frage sofort nachdem er sie gestellt hatte. Er musste gemerkt haben, wie meiner Freude ein Dämpfer aufgelegt wurde.
„Tut mir leid, Sunny. Du musst nichts sagen, wenn du nicht willst.“ Ich schluckte einmal.
„Meine Eltern starben bei einem Autounfall vor drei Jahren.“ Einen Augenblick sah mich Danny geschockt an, dann zog Mitleid über sein Gesicht.
„Oh“, mehr sagte er nicht. Wir gingen die leere Straße entlang. Plötzlich blieb Danny stehen. Er drehte sich zu mir und sah mich an.
„Sunny, kannst du mir vergeben? Ich habe dir so viel Herzeleid angetan.“ Er sah so bedrückt und reumütig aus. Ich verspürte den Wunsch, ihm tröstend den Arm um die Schultern zu legen.
„Danny... das habe ich doch schon lange getan.“ Ich lächelte ihn so warm an, dass er nicht anders konnte, als auch zu grinsen und dann fielen wir uns in die Arme. Wir hatten einander verziehen. Alles, was zwischen uns stand hatten wir ausgeräumt. Ich war die erste, die wieder in die Wirklichkeit auftauchte und zuckte plötzlich zurück. Danny ließ mich abrupt los und ich taumelte einen Meter zurück. Ich sah ihn an und fühlte den elenden Schmerz und die Sehnsucht wieder in mir auflodern. Ich atmete tief durch und blickte Danny wieder an. Er sah mich gequält an.
„Ich glaube, es ist besser, wenn ich jetzt gehe, Danny. Danke für diesen Abend.“ Ich wollte an ihm vorbei, doch er rief meinen Namen. Ich blickte ihn an und er flüsterte kaum hörbar:
„Es tut mir so leid. Es war meine Schuld.“ Ich wusste, dass es genauso meine Schuld war, wie seine.
„Ist schon gut“, murmelte ich. Als ich in seine Augen blickte, sah ich dieselbe Sehnsucht, die auch ich empfand. Und davor hatte ich Angst. Schweigend begleitete er mich nach Hause. Vor der Haustür blieb er stehen und reichte mir die Hand. Ich erwiderte den Händedruck und ging ins Haus. Aus dem Küchenfenster beobachtete ich ihn, wie er in der Dunkelheit verschwand und mir kullerte die erste Träne über das Gesicht. Er hatte mich zurückgewollt, doch damals war er kein Christ gewesen und jetzt war die Kluft zu groß. Wir hatten uns zu sehr auseinander gelebt und doch war das Feuer so heiß. Würde es denn nie erlöschen?
Das Weihnachtsfest verbrachte ich mit meinen Geschwistern. Ich genoss es so richtig, Weihnachten mit anderen Christen zu feiern. Wir aßen, quatschten, lasen die Weihnachtsgeschichte, beschenkten uns und freuten uns einfach. Als einmal die Stille einkehrte, fragte Brandon mich nach meinem Treffen am letzten Abend. Und dann begann ich. Ich erzählte ihnen alles. Auch meine Gefühle offenbarte ich ihnen. Sie freuten sich riesig, dass auch Danny endlich zu Gott gefunden hatte und mir entging nicht, wie die Beiden einen verschwörerischen Blick austauschten. Wie gerne würde auch ich ihre Hoffnung teilen, dass aus Danny und mir doch noch ein Paar werden würde. Diese Liebe zu ihm hatte nie aufgehört. Aber jetzt kam sie mit voller Kraft hervor, denn sie war mit der Sehnsucht verbunden, mein ganzes Leben mit Danny zu teilen. Ich wusste ganz genau, Danny hatte sich verändert und dafür war ich meinem himmlischen Vater so dankbar. Ich versuchte den Rest des Abends nicht an ihn zu denken, doch das war fast unmöglich. Wir gingen in die Stadt. Sie war an Weihnachten hell erleuchtet, auch wenn kein Geschäft geöffnet hatte. Wir bummelten einfach durch die Einkaufsgassen und schauten uns die Schaufenster an und ich dankte Gott für sein großes Geschenk- seinen eigenen Sohn...
Silvester verbrachte unsere Gemeinde zusammen. Wir beteten in das neue Jahr 2007 und ich bat Gott von ganzem Herzen alle meine Schritte zu lenken und auch meine Gefühle für Danny zu ordnen. Auf die Dauer konnte ich nicht so leben, das wusste ich. Nach dem Gottesdienst war unten im Keller des Gebäudes noch ein kleines Cafe aufgebaut und ich ging mit meinen Geschwistern nach unten. Ich holte uns allen einen Cappuccino und wir machten es uns an den Bistrotischen bequem. Plötzlich stieß mich jemand leicht von hinten an. Ich drehte mich um und schaute in Dannys gut aussehendes Gesicht. Ich wäre beinahe in Ohnmacht gefallen, so überrascht war ich.
„Hey, was machst du denn hier?“ Woher weiß er, in welche Gemeinde ich gehe? „Ich wollte dich zu deinem 22. Geburtstag gratulieren.“
Ich stand da, wie erschlagen. Ich murmelte ein leises Dankeschön. Dann stellte ich ihn meinen Geschwistern vor. Brandon und Lilia sahen beeindruckt aus. Sie tauschten kurz ein paar Worte mit Danny aus, bevor er sich wieder mir zuwandte.
„Was hältst du von einem Vier-Gänge-Menü heute Abend bei mir Zuhause, oder hast du schon etwas anderes vor?“ Ich schaute irritiert zu ihm auf. War er etwa nicht mehr böse auf mich? Ich merkte, wie ich errötete. Ich hatte mich an Heiligabend so kindisch benommen. Was dachte er nun von mir? Ich überlegte noch als mich Lilia von hinten anstieß. Ich nickte.
„Ja, das wäre sehr nett.“ Danny strahlte und mein Herz hüpfte aufgeregt. Er nannte mir die Uhrzeit und Hausnummer und verabschiedete sich kurz darauf von mir.
„Verliebt sich da jemand gerade erneut in einen gewissen Danny McLean?“ fragte mein Bruder mit einem schelmischen Grinsen. Ich lächelte verlegen und blickte mich scheu um. Niemand war in der Nähe.
„Vielleicht“, gab ich zu. Dann flüchtete ich hinaus zu meinem Auto und fuhr heim. Ich brauchte dringend Schlaf.
Ich war so aufgeregt, dass ich mich zwei Stunden zu früh fertig machte. Ich trug eine schicke Stoffhose und einen zartrosa Pullover. Dann lief ich hin und her und wünschte mir, nicht so nervös zu sein. Als dann die Zeit kam, fuhr ich zur Parkerstreet. Ich klingelte und musste staunen, wie schön das Haus aussah. Richtig modern und einen gepflegten Vorgarten. Als die Tür sich öffnete fuhr ich mit dem Lift in die 2. Etage. An der Wohnungstür begrüßte mich Danny mit einem warmen Händedruck. Er bat mich in die Wohnung. Ich legte meinen Mantel ab und folgte ihm in das Esszimmer. Die ganze Wohnung war sehr schlicht aber dennoch sehr geschmackvoll eingerichtet. Ich musste mich unwillkürlich fragen, wer ihm wohl bei der Einrichtung geholfen hatte. Er rückte mir meinen Stuhl zurecht. Er war immer noch der absolute Gentleman. Dann brachte er den ersten Gang. Es war eine köstliche Suppe und ich erinnerte mich daran, dass wir sie schon einmal zusammen bei seiner Mutter gegessen hatten. Vor dem Essen dankte er für die Speise. Ich musste erneut feststellen, dass er sich wirklich sehr verändert hatte. „Mmmh... schmeckt echt gut. Du kannst total gut kochen.“ Danny nahm das Kompliment lächelnd an.
„Na ja, wenn man jahrelang für sich sorgen muss, kann man nicht nur von Fertiggerichten leben.“ Wir sprachen eine Weile über dies und jenes, bis er plötzlich ernst wurde.
„Du, ich wollte mich bei dieser Gelegenheit noch mal bei dir entschuldigen. Das war total falsch von mir an Heilig Abend. Ich hätte dich nicht so überrumpeln dürfen. Meine Freude war einfach so groß und ich habe in dem Augenblick einfach nicht nachgedacht...“ Ich unterbrach ihn sanft:
„Nein Danny, das war nicht deine Schuld. Wenn da etwas Schuldiges dabei war, waren wir beide daran schuld. Red dir bloß kein schlechtes Gewissen ein.“ So ließen wir dieses Thema fallen und widmeten uns weniger heiklen Themen. Als Danny den vierten Gang serviert hatte, war ich satt. Bis oben hin. Alles hatte einfach prima geschmeckt.
„Du Danny, warum hast du es nicht zu einem Koch gebracht? Du wärst bestimmt ein sehr Guter.“ Danny kam aus der Küche und setzte sich mir gegenüber auf das Sofa.
„Wahrscheinlich, weil ich niemanden hatte, für den ich kochen könnte.“ Da war es schon wieder. Diese Anmerkungen zu seinem Single-Leben. Ich lächelte nur schüchtern. Mir schien, wir beide versuchten unsere Vergangenheit möglichst nicht zu erwähnen. Trotzdem verbrachten wir einen äußerst angenehmen Abend mit viel Gelächter. Als es stockdunkel geworden war, gingen wir in der frostigen Winterluft spazieren. Als wir so nebeneinander hergingen, erinnerte ich mich an unsere kilometerlangen Spaziergänge als wir noch glücklich zusammen waren. Doch ich gebot meinen Gedanken Einhalt. Damals waren wir keine Christen gewesen und hatten keine Erfüllung gehabt. Jetzt war es umgekehrt, die Erfüllung war da, aber nicht die Liebe. Aber halt, vielleicht hatte Danny ja eine Freundin. Ich wollte den Gedanken nicht wahrhaben und suchte Argumente um dies zu bestreiten. Schließlich würde seine Freundin es nicht zulassen, dass er sich mit anderen Frauen traf und er würde auch nicht den Gentleman spielen, wenn ich nur eine normale Bekannte wäre und außerdem hatte er als Erster wieder Kontakt aufgenommen. Aber warum dachte ich darüber nach? Es war doch alles aus. Das war Teenagerliebe gewesen. Jetzt war ich reif und sollte mir über andere Dinge Sorgen machen, als die vergangene Freundschaft mit Danny. Danny holte mich wieder aus meinen Grübeleien.
„Hast du schon einmal vom Kirchturm aus über die Stadt geschaut?“
„Nein, du etwa?“ Er nickte.
„Willst du es mal tun?“ Ich legte den Kopf schief.
„Soll das eine Einladung sein?“
„Wenn du es so sehen willst. Also, hast du Lust?“ Ich lächelte ihn an.
„Ja gerne.“ Als wir vor dem Kirchturm standen fragte ich mit einem spöttischen Unterton in der Stimme:
„Und wie hast du vor, dort nach oben zu kommen? Vielleicht fliegen?“
„Wirst du sehen. Nur Geduld, junge Dame.“ Ich schaute ihn belustigt an.
„Ich glaube ganz so jung bin ich nicht mehr. Ich bin schließlich schon zweiundzwanzig, werter Herr.“ Er blickte mich einen Augenblick schweigend an.
„Du bist aber vier Jahre jünger als ich.“
„Okay, ich gebe auf.“ Ich genoss diese kleinen Wortgeplänkel, in denen wir so wie früher Freunde waren. Na ja, früher waren wir mehr als Freunde. Danny ging zum Hauseingang des Pfarrers und klingelte ohne zu zögern. Ich schaute ihm verblüfft hinterher. Nach zwei Minuten kam er aber schon triumphierend den Schlüssel für die Kirche schwenkend zu mir zurück. Ich schüttelte den Kopf. Das war Dannys draufgängerische Art, die da zum Vorschein gekommen war.
„Na, was ist? Wollen wir die alten Treppen erklimmen?“ Ich folgte ihm die steilen Stufen zum Kirchturm hinauf. Als wir oben ankamen waren wir beide außer Atem. Ich stellte mich an das Geländer und sog tief die kalte Luft ein.
„Tolle Aussicht. Schau mal, da ist deine Wohnung.“ Ich zog Danny am Ärmel seiner Jacke. Er stellte sich neben mich.
„Ja.“ Wir schwiegen eine Weile. Der Wind peitschte mir ins Gesicht, doch ich bemerkte es gar nicht.
„Na, hat es sich gelohnt?“ Ich blickte ihn warm an.
„Ja Danny, sehr sogar. Der Abend war wunderschön.“
„Können wir es also öfter mal wiederholen?“
„Von mir aus gerne.“ Wir standen noch eine Weile nebeneinander und blickten auf die schlafende Stadt. Dann sah ich Danny von der Seite an, der hinauf zum Himmel sah.
„Gott hat die Erde und den Himmel so wunderschön gemacht. Wie konnte ich das früher immer übersehen?“ Ich wusste, dass ich Danny darauf jetzt keine Antwort geben musste. Ich blickte einfach hinauf zu den Sternen und hing meinen eigenen Gedanken nach.
„Wollen wir gemeinsam beten?“ fragte er mich plötzlich. Ich war völlig überrascht, willigte aber sofort ein. So standen wir da unter dem Sternenhimmel auf einem alten Kirchturm und sprachen unser erstes gemeinsames Gebet. Ich war überrascht, dass es mir so leicht fiel, vor Danny zu beten. Als wir unser Gebet beendet hatten, schaute mir Danny in die Augen und sah wie meine Lippen vor Kälte zitterten. Erschrocken blickte er mich an.
„Oh nein, warum hab ich nicht früher bemerkt, dass dir so kalt ist. Sollen wir nach Hause gehen?“ Ich schmunzelte ihn an.
„Mach dir keine Sorgen. Ich bin noch nicht erfroren.“ Doch er setzte sich durch. Energisch schob er mich in Richtung Treppe. Als wir unten waren gab er die Schlüssel kurzerhand ab. Als wir seiner Wohnung zusteuerten, legte er fürsorglich den Arm um meinen eisigen Körper. Er wusste wahrscheinlich nicht, was für eine Wirkung er damit erzielte. Mir wurde plötzlich ganz heiß. Zumindest innerlich. Als wir wieder in seiner Wohnung waren ordnete er mir einen Platz nahe bei dem Heizkörper im Wohnzimmer an.
„Möchtest du etwas warmes Trinken?“ Ich nickte.
„Einen starken Kaffee bitte.“
„Kommt sofort.“ Er verschwand in der Küche. Ich schaute mich vorsichtig im Raum um. An den Wänden hingen einige Fotos. Ich sah sie mir von näherem an. Auf einem sah ich seine Familie. Auf einem anderen eine Gruppe von jungen Männern und Frauen. Auch Danny war dabei. Wahrscheinlich seine Arbeitskollegen. Auf einem Sideboard stand ein eingerahmtes Bild von Danny und seiner Schwester. Danny schaute zur Tür herein.
„Wenn du willst, kannst du dir die Wohnung anschauen. So was magst du doch, oder?“ Ich nickte lächelnd.
„Aber achte bitte nicht auf die Unordnung. In der letzten Woche fand ich keine Zeit zum Aufräumen. Na ja, vielleicht war ich auch nur faul.“
„Ich werde darüber hinwegsehen.“ Also ging ich den langen Flur entlang und öffnete die erste Tür. Das Bad war in einem hellen Blau gehalten. Ein typisches Männerbad. Hinter der zweiten Tür verbarg sich ein Labor für Fotoentwicklung. Ich staunte nicht schlecht. Von da aus führte eine weitere Tür in ein kleines Büro. Auf dem Tisch lag ein Notebook und ein Drucker stand daneben. In den Regalen standen Aktenordner und wie vereinbart sah ich über die vorausgesagte Unordnung hinweg. Hinter der letzten Tür vermutete ich das Schlafzimmer und meine Vermutung bestätigte sich, als ich eintrat. In der Mitte stand ein großes Bett und an der linken Wand ein Kleiderschrank. Auf einem Stuhl lag eine blaue Jeans und auf der Lehne hing ein schickes Hemd. Ich erinnerte mich, dass er es gestern Abend getragen hatte. Auf dem nicht gemachten Bett sah ich ein Foto liegen. Genau neben dem Kissen. Ich konnte nichts gegen meine Neugierde tun. Langsam näher tretend sah ich mir das Foto an. Plötzlich stutzte ich. Das war ein Bild von mir. Das konnte doch nicht wirklich sein, oder? Doch, ohne jeden Zweifel. Ich stand in meinem schwarzen Abendkleid auf den Treppenstufen der Highschool. Das Foto war an meinem Schulabschlussball gemacht geworden. Ich schluckte. Was machte denn dieses Foto hier? Ich riss meinen Blick von dem Foto los und stellte mich aufrecht hin. Ich wollte gerade in den Flur treten als ich mit Danny zusammenstieß.
„Oh Entschuldigung.“
„Macht nichts.“ Ich fühlte mich elend. So als wäre ich auf frischer Tat ertappt. Doch Danny schien nichts zu bemerken.
„Und, wie gefällt dir meine Bude?“ Ich setzte ein Lächeln auf.
„Du hast eine sehr schöne Bude, finde ich. Sehr geschmackvoll eingerichtet.“ Ich ließ bewundernd meinen Blick durch den Raum schweifen. Mied aber den Blick auf das Foto.
„Ja, meine Schwester hat mir sehr viel geholfen. Sie ist Raumausstatterin.“ Seine Schwester also. Ich folgte ihm ins Wohnzimmer und verbannte jeden Gedanken an das Foto in Dannys Schlafzimmer. Danny hatte leise Musik eingeschaltet und ein paar Kerzen angezündet. Er hatte wirklich einen Sinn für Romantik. Danny reichte mir meine Kaffeetasse.
„Wenn du willst, kannst du dir gerne die Decke dort nehmen und dich einkuscheln. Ich habe leider keinen Kamin.“ Ich zog dankbar die Decke um meinen noch immer kalten Körper. Schweigend nippten wir an unseren Tassen und hörten auf die Gospel-Songs. Unwillkürlich wanderten meine Gedanken zu dem Mann, der mir gegenüber auf dem Sofa saß. Er sah so unbeschreiblich gut aus. Diese strahlend weißen Zähne, wenn er lachte, die Grübchen in seinen Wangen, die funkelnden Augen und das pechschwarze Haar, das ihm in die Stirn fiel. Danny vermochte es immer noch, mir den Kopf zu verdrehen. Ich hatte gedacht, es wäre alles vorbei, aber da hatte ich mich ordentlich getäuscht. Er war zwar eine ganz andere Person. Doch gerade so fand ich ihn überaus attraktiv. Noch eine Weile sprachen wir über unseren Glauben, bis ich auf die Uhr sah: 00:38 Uhr.
„Du, ich glaube, ich sollte mich langsam auf den Weg machen. Ich muss morgen früh um neun im Studio sein.“ Danny nickte verständnisvoll.
„Dankeschön für das köstliche Essen und den schönen Abend. Es war echt schön.“
„Nichts zu danken. Immer wieder gerne.“ Ich stand auf und ging in den Flur um mir meinen Mantel zu holen.
„Wie wär’s, wenn ich dich das nächste Mal einlade? Bei mir gibt es schließlich einen Kamin.“ Wir lachten beide, dann nickte er.
„Einverstanden.“
„Okay dann, gute Nacht und noch mal herzlichen Dank für alles.“ Ich reichte ihm die Hand und hatte das Gefühl, er hielt sie länger fest als gewöhnlich. |
Zuletzt bearbeitet von süßemücke am 03.04.2007, 10:12, insgesamt einmal bearbeitet |
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Verfasst am:
30.03.2007, 16:25
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Verfasst am:
30.03.2007, 17:31
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Anmeldungsdatum: 17.03.2007
Beiträge: 1564
Wohnort: Bayern
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bin also die erste die ihre meinung äußert...
Also ich finde deine Geschichte echt toll und finde jetzt auch nicht dass sie dermaßen aus der Reihe tanzt... Du schreibst jetzt nicht so wie andere aber das ist doch auch egal, schließlich hat da jeder seinen eigenen Schreibstil
ach und noch was... schreib doch bitte weiter!
will ja wissen ob aus der Beziehung noch was wird!  |
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Verfasst am:
30.03.2007, 22:07
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Anmeldungsdatum: 11.01.2007
Beiträge: 6418
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hey süßemücke!
ich muss sagen: Die geschichte ist echt voll schön!!!du hast wirklich talent!! besonders schön finde ich die beschreibungen von dannys ähm... aussehen... ne also ich find echt man kann sich den voll gut vorstellen und so!
Komm bitte schreib doch weiter!!!  |
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Verfasst am:
31.03.2007, 10:30
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Anmeldungsdatum: 07.10.2006
Beiträge: 503
Wohnort: Schweiz / Thurgau
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ja, ich finde die geschichte auch voll schön!!! du solltest wirklich weiterschreiben ein fettes kompliment  |
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Verfasst am:
01.04.2007, 19:06
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Anmeldungsdatum: 16.03.2007
Beiträge: 156
Wohnort: Harxheim (Umgebung KL)
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Hey Süßemücke!
Die Geschichte ist megagut, mir gefällt dein Schreibstil total gut, geht auch eher in meine Ruchtung (vom schreiben her)
Und ein gutes Thema!
Screibe bloß bald weiter!!!! |
_________________ Besser als ein Freund mit dem man Pferde stehlen kann, ist ein Freund, mit dem man die gestohlenen Pferde wieder zurückbringen kann!
Lg eure Flo |
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Verfasst am:
02.04.2007, 19:30
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Anmeldungsdatum: 07.10.2006
Beiträge: 503
Wohnort: Schweiz / Thurgau
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| ja das ist echt eine gute geschichte, auch das die sich bekehrt haben:D |
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Verfasst am:
03.04.2007, 10:05
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Anmeldungsdatum: 22.03.2007
Beiträge: 482
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Vielen Dank, für eure lieben Ermutigungen. Das tut echt gut und spornt voll an. Naja, auf jeden Fall stelle ich jetzt noch einen weiteren Teil meiner Story rein...
Am nächsten Morgen erschien ich ziemlich verschlafen auf Arbeit, wo Patsy schon in der eisigen Kälte auf mich wartete.
„Tut mir leid, Patsy. Ich bin gestern Abend erst so spät ins Bett gekommen.“
„Ist schon in Ordnung, Sunny.“ Wir betraten den Laden.
„Hast du etwas dagegen, wenn ich heute nur an der Nähmaschine sitze und du den Laden führst?“ Ich vermutete, dass Patsy begeistert davon war.
„Natürlich. Kein Problem.“
„Das ist lieb von dir. Weißt du, ich bin so verschlafen und werde nur die Kunden verscheuchen und außerdem muss ich etwas nachdenken.“ Ich überlegte kurz, ob ich ihr von Danny erzählen sollte. Dass wir zusammen gewesen waren musste sie ja nicht wissen.
„Ich war gestern bis halb eins bei einem guten Freund von mir und hab nur so wenig Schlaf bekommen.“
„Versteht ihr euch gut?“
„Ja, doch, ganz gut. Auch wenn es nicht immer so war. Es gab eine Zeit, in der es nicht so war. Aber jetzt ist das Verhältnis ganz ausgeglichen.“ Zum Glück fragte Patsy nicht weiter. Dafür war ich sehr dankbar. Ich schlüpfte in meine kleine Schneiderwerkstatt und nahm mir ein paar Minuten zur Ruhe zu kommen im Gebet. Der Abend gestern hatte so vieles wieder aufgewühlt. Ich musste Gewissheit über meine Gefühle bekommen. Wollte Gott, dass ich wieder Gefühle für Danny hatte? Es war so verwirrend. Wie schon so oft hatte ich gemischte Gefühle, wenn ich an den Tag dachte, an dem ich meine Unschuld aufgab. Ich war nicht mehr Jungfrau. Auf der einen Seite war es ein unsagbar schöner Tag gewesen, auch wenn wir gesündigt hatten. Auf der anderen Seite, verabscheute ich mich dafür, dass ich Danny so nah an mich rangelassen hatte. Ich bereute diesen Schritt sehr und wünschte mir, ich wäre nicht auf die frühe Freundschaft mit Danny eingegangen. Aber damals wollte ich cool sein. Leider bringt das „Cool-sein“ nur Schmerz und Enttäuschung, dass hatte ich bereits erfahren. Ich stützte meinen Kopf in die Arme.
„Herr, was soll ich tun? Ich sehne mich so sehr nach Danny. Kleinste Berührungen von ihm können ein ganzes Feuerwerk in mir auslösen. Diese Gefühle sind nicht normal für eine lockere Freundschaft. Ich kann nicht auf die Dauer so leben. Das zermartert mich. Das alles verhindert meine Beziehung zu dir, Herr! Ich will aber, dass du den ersten Platz in meinem Leben hast. Bitte hilf mir, nicht den Fleischeslüsten nachzugeben sondern auf dich sehen und mich dir ganz ergeben. Amen.“ Ich stand auf und ging zu Patsy. Nach diesem Gebet fühlte ich neuen Lebensschwung.
„Ich sehe mal nach der Post.“ Ich ging vor die Tür und öffnete den Briefkasten. Da drin lagen zwei Briefe und eine rosafarbene Gerbera. Ich musste nicht überlegen, von wem die Blume war. Danny hatte mir immer Gerbera geschenkt, denn nur er wusste, wie sehr ich diese Blumen mochte. Ich schmunzelte. Ich beachtete Patsys fragenden Blick nicht. Ich stellte die Blume in ein Glas mit Wasser. Den ganzen restlichen Arbeitstag war ich so beschäftigt, dass ich nicht an Danny denken musste. Kurz vor Feierabend schaute ich auf mein Handy. Eine ungelesene Kurzmitteilung:
„hey sunny, hast du lust um 6
zu einer jugendveranstaltung
nach strasburg zu kommen?
mail back.brandon&lilia“
Ich rief gleich an als ich zu Hause war und sagte zu. Endlich würde ich auf andere Gedanken kommen. Liebevoll betrachtete ich die rosa Blume auf dem Küchentisch. Ob Danny noch seine alte Handynummer hatte? Ich griff nach meinem Handy:
„danke für die nette
überraschung. bis denn“
Ich schickte die Mail ab, bevor ich es mir anders überlegen konnte.
„So, und jetzt noch ein schönes Bad, bevor ich nach Strasburg fahre...“ murmelte ich.
Die Jugenveranstaltung war sehr gut. Ich durfte nochmals erkennen, wie viel ich doch zu danken hatte. Der Prediger sprach von der Gnade Gottes zu uns Menschen. Durch diese Gnade hatte auch ich zu Gott finden können. Reine Gnade... ich bat Gott erneut um Vergebung für all das Schlechte, dass ich in meinem Leben getan hatte. Es war so viel... An diesem Abend stellte ich mich noch einmal meiner Sünde mit Danny, und erlebte Vergebung. Ich wusste, Gott hatte mir schon längst vergeben. Er war sooo gut zu mir. Danach luden mich Brandon und Lilia zu sich nach Hause ein. Ich willigte gerne ein. So gerne wollte ich mit ihnen darüber reden, was Gott in meinem Leben getan hatte. Und wir redeten, es war so gut, einander aufzubauen, durch unsere Vergangenheit. Als einen Augenblick Stille einkehrte, räusperte sich Brandon und bat um Aufmerksamkeit.
„Sunny, wir beide, Lilia und ich wollten dir etwas sagen“, dabei griff er nach ihrer Hand, „du wirst Ende Juli Tante von Zwillingen.“ Völlig baff schaute ich meine Geschwister an.
„Aber, das ist ja... wundervoll.“ Ich stürmte auf die Beiden zu und umarmte sie. Sie lachten nur und schüttelten den Kopf über meine Reaktion. Ich setzte mich wieder auf meinen Platz.
„Ich meine, ich hatte schon damit gerechnet, dass ihr irgendwann Nachwuchs bekommt, aber gleich zwei davon, Wow. Wisst ihr schon, ob es Jungen oder Mädchen sind oder Beides?“
„Zu neunundneunzig Prozent sind es zwei Mädchen.“
„Wow wie cool, dann kann ich ihnen süße Kleidchen nähen. Ich freue mich riesig darauf.“ Ich freute mich wirklich von Herzen für die Beiden. Und ich war schon gespannt, was es für ein Erlebnis sein würde, Tante Sunny zu sein. Auf der Heimfahrt dankte ich Gott für seine geniale Führung und bat ihn, Lilia in der Schwangerschaft beizustehen und den Beiden bei der Erziehung zu helfen.
Mir war sehr wohl bewusst, dass inzwischen schon ein Monat vergangen war, seit ich Danny das letzte Mal gesehen hatte und sicherlich wartete er auf eine Einladung, doch ich ließ mir Zeit. Ich wollte Klarheit über meine Gefühle haben. Und außerdem sollte er nicht denken, ich könne ohne ihn nicht leben, obwohl genau das stimmte. Ich konnte ohne ihn nicht leben. Das stellte ich immer öfter fest, denn es verging kein Tag, an dem ich nicht sehnsüchtig auf mein Handy sah, und wünschte, Danny würde mir eine Mail schreiben. Ich legte mir sozusagen selbst eine Last auf, indem ich eisern schwieg. Aber umso mehr betete ich. Warum hatte Danny wieder Kontakt zu mir aufgenommen, und meine vergrabenen Gefühle wieder aufgewühlt? Ich bat Gott inbrünstig mir eine Antwort zu geben. Ich las täglich immer mehr in der Bibel und studierte Gottes Wort. Ich versuchte ein Zeugnis für Nichtchristen zu sein, besonders für Patsy. Ich spürte, wie meine Beziehung zu Gott fester wurde und mein Inneres wieder auflebte. Wenn ich abends erschöpft aber glücklich nach Hause kam, erwartete mich zwar nach wie vor ein leeres Haus, aber ich empfand es nicht mehr schmerzlich, sondern las in der Bibel, lernte von meinem Herrn und Erlöser alles herzugeben. Wusste plötzlich, was es mit dem Gebot „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ auf sich hatte. Ich wurde erneut von Gottes Liebe überflutet. Auf einmal hatte ich nicht mehr den Wunsch Dannys Liebe zu beanspruchen. Auch wenn ich immer ledig bleiben würde, wusste ich ganz genau, ich würde nichts verpassen. Natürlich musste ich auf die Leidenschaft verzichten, doch Gottes Liebe war da, für immer und ewig. Als ich das erkannt hatte, fühlte ich mich gestärkt und entschied mich, Danny in nächster Zeit einzuladen. Als meinen guten Freund. Zwar rieten viele ältere Leute davon ab, eine normale Freundschaft zwischen Jungen und Mädchen einzugehen, doch ich hatte eine gute Erfahrung mit Randy gemacht. Worauf ich bei dieser Entscheidung aber nicht geachtet hatte, sollte ich aber bald erfahren, denn wenn ein Mädchen nichts für den Jungen fühlt heißt es noch lange nicht, dass der Junge auch nichts für sie fühlt. Und es gab noch einen Unterschied zwischen Randy und Danny: Mit Danny war ich zusammen gewesen, auch körperlich, mit Randy dagegen nicht... |
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Verfasst am:
03.04.2007, 13:24
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Anmeldungsdatum: 17.03.2007
Beiträge: 1564
Wohnort: Bayern
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find ich toll, dass sie durch Gott Danny jetzt wieder treffen kann und ihn als Kumpel sieht
aber schreib bitte trotzdem schnell weiter!  |
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Verfasst am:
03.04.2007, 17:11
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Anmeldungsdatum: 07.10.2006
Beiträge: 503
Wohnort: Schweiz / Thurgau
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ja das ist wirklich eine ganz schöne geschichte
du musst unbedingt weiter schreiben  |
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Verfasst am:
03.04.2007, 18:47
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Anmeldungsdatum: 11.01.2007
Beiträge: 6418
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die geschichte ist echt toll!!! ich weiß ich bin dumm,abba ich muss jetzt doch nochmal fragen: wer ist jetzt der bruder oder die schwester von sunny? Brandon oder lilia? weil du sprichst da immer von ihren geschiwstern. siehe da , wo brandon und lilia sagen dass sie babys bekommen...
ich find das voll gut, dass du gott so in deine geschichte mit einbringst! das ist echt gut! |
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Verfasst am:
04.04.2007, 22:26
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Anmeldungsdatum: 22.03.2007
Beiträge: 482
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Sorry, war wahrscheinlich sehr undeutlich, auch weil die Geschichte voll aus dem Zusammenhang gerissen ist. Also: Brandon ist Sunnys Bruder und Lilia ist ihre Schwägerin. Also Brandons Frau. |
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Verfasst am:
04.04.2007, 23:17
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Anmeldungsdatum: 16.03.2007
Beiträge: 156
Wohnort: Harxheim (Umgebung KL)
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mann, die geschichte ist echt toll! ich finde es auch voll gut, dass gott da so eine große rolle spielt!
und bin sehr gespannt auf den nächsten teil! |
_________________ Besser als ein Freund mit dem man Pferde stehlen kann, ist ein Freund, mit dem man die gestohlenen Pferde wieder zurückbringen kann!
Lg eure Flo |
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Verfasst am:
05.04.2007, 11:16
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Anmeldungsdatum: 11.01.2007
Beiträge: 6418
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| ahh ok danke süßemücke! abba die geschichte ist echt voll schön! |
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Verfasst am:
05.04.2007, 18:00
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Anmeldungsdatum: 07.10.2006
Beiträge: 503
Wohnort: Schweiz / Thurgau
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| oh ja, ich bin auch sehr gespannt!!! |
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Verfasst am:
05.04.2007, 22:14
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Anmeldungsdatum: 17.12.2006
Beiträge: 5861
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| hat mich grad wieder inspiriert... mich wieder mehr mit gott zu beschäftigen! |
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