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Januar 2011

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Nachtperle
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BeitragVerfasst am: 09.01.2011, 20:42    Titel: Januar 2011 Antworten mit Zitat

1.Januar 2011

Unser Leben dauert siebzig, vielleicht sogar achtzig Jahre. Doch worauf wir stolz sind, ist nur Mühe, viel Lärm um nichts! Wie schnell eilen die Jahre vorüber! Wie rasch fliegen sie davon! ... Mach uns bewusst, wie kurz unser Leben ist, damit wir endlich zur Besinnung kommen! Psalm 90, 10.12 (Hoffnung für alle)

Vor kurzem habe ich von meiner Frau eine neue Uhr geschenkt bekommen. Ich bestaune sie immer wieder. Einmal habe ich den Sekundenzeiger eine ganze Zeit lang beobachtet, wie er über das Ziffernblatt tickt. Dabei fiel mir auf, wie schnell doch wertvolle Sekunden verstreichen. Im Alltag ist mir das meist nicht bewusst – wahrscheinlich, weil ich oft sehr beschäftigt bin. Da vergeht die Zeit so schnell!

Wir stehen am Anfang eines neuen Jahres. Da wird uns bewusst, dass nicht nur Stunden, Tage und Monate wieder schnell vergangen sind, sondern ein ganzes Jahr. Für manch einen ist es die Zeit, um Bilanz zu ziehen. Vielleicht erweist sich im Rückblick manches, auf das wir ursprünglich stolz waren, als bloße „Mühe, viel Lärm um nichts“, wie die Übertragung Hoffnung für alle die Worte Mose im Andachtswort wiedergibt.

Mose betete: „Mach uns bewusst, wie kurz unser Leben ist.“ Auch wenn die durchschnittliche Lebenserwartung in Deutschland höher liegt als die 70 oder 80 Jahre zu Moses Zeiten, ist sicher: Unser Leben ist begrenzt. Das kann ziemlich beängstigend sein – vor allem dann, wenn wir meinen, wir müssten noch möglichst viel schaffen, erreichen oder erleben, um unsere Lebenszeit recht auszuschöpfen. Mose bat um das Bewusstwerden der begrenzten Lebenszeit, um zur Besinnung zu kommen – um zu erkennen, worauf es in unserem Leben wirklich ankommt.

Der Apostel Paulus war sich am Ende seines Lebens gewiss: „Nun wartet auf mich der Siegeskranz, mit dem der HERR, der gerechte Richter, mich an seinem Gerichtstag belohnen wird – und nicht nur mich, sondern alle, die sehnlich darauf gewartet haben, dass er kommt. 2. Timotheus 4, 8 (Gute Nachricht Bibel)

Lasst uns im neuen Jahr die Zeit und unser Leben Tag für Tag bewusst in Gottes Hand legen und es aus der Glaubensbeziehung mit Jesus gestalten, sodass die Sehnsucht auf sein Kommen nicht nur unsere Herzen erfüllt, sondern auch unsere Arbeit und unser Verhalten im Alltag beeinflusst. Dann wird uns die schnell verstreichende Zeit nicht schrecken, denn wir wissen: Auch wenn unsere Zeit hier auf Erden begrenzt ist, wird danach noch viel mehr kommen.

Ruben Grieco

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BeitragVerfasst am: 09.01.2011, 20:42    Titel: Anzeige

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BeitragVerfasst am: 09.01.2011, 20:42    Titel: Antworten mit Zitat

2. Januar 2011

Ich aber, Herr, vertraue dir. Du bist mein Gott, daran halte ich fest! Was die Zeit auch bringen mag, es liegt in deiner Hand. Psalm 31, 15. 16a (Hoffnung für alle)

Mit seinem unverwechselbaren Humor sagte Erich Kästner im Blick auf das neue Jahr, in das wir gerade hineinschnuppern: „Wird’s besser?’ ‚wird’s schlimmer?’ fragt man alljährlich. Seien wir ehrlich: Leiben ist immer lebensgefährlich.“

Das stimmt. Die Prognosen der Wirtschaftinstitute verheißen langfristig nicht zu viel Optimismus. Wir werden wohl den Gürtel enger schnallen müssen. Die Ressourcen und Rohstoffe werden knapper, und zum Erhalt der Umwelt ist viel Geld notwendig. Darin sind sich viele Experten einig. Und trotzdem laufen wir nicht alle in Sack und Asche umher und halten Ausschau nach dem Schlimmen, das auf uns zukommt.

Wir alle hoffen und haben dieses Motiv auch in unsern Neujahrswünschen, Briefen, Mails oder Telefonaten zum Ausdruck gebracht. Wir wünschen, dass es schon gut gehen wird. Selbst nach den schwierigsten Jahren haben wir Menschen niemals aufgehört, uns für das kommende Jahr alles Gute zu wünschen, Damit meinen wir, dass die Hoffnung wie ein tragendes Fundament für unser Leben ist. Wer hofft, der ist seiner Zeit voraus, der sieht auf das Gute und zittert nicht vor dem Negativen. Hoffnung ist also weniger ein Zweckoptimismus, oder das klägliche Kapitulieren vor der Gegenwart, weil man selbst sowieso nichts machen kann. Hoffnung ist vielmehr ein gesundes Zeichen des Lebens überhaupt.

Sich der ungewissen Zukunft bewusst zu sein, und doch voll Hoffnung zu handeln, das können wir Christen in besonderer Weise, wie wir uns auf Gott verlassen können. Für uns ist das Leben kein Spielball in der Zeit. Wir sind nicht das Produkt des Zufalls. Wir kommen aus Gottes Hand. Er hat uns für eine ewige Zukunft mit ihm und nicht für den Zerfall gemacht. Und deswegen können wir gelassen und voll Hoffnung an die vor uns liegende Zeit denken, wie es auch David einst tat, von dem das Andachtswort stammt. Dabei brauchen wir auch keine schlechten Prognosen zu verdrängen, wie schwierig die nächsten Monate, Jahre und – wenn es Gott will – auch Jahrzehnte sein werden.

Wer Gott vertraut, der hofft auf ihn, und wer auf ihn hofft, der hat die Zukunft schon auf seiner Seite. Und das, obwohl er weiß: Das Leben ist immer lebensgefährlich!

Johannes Hartlapp

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Abends: Matthäus 2

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BeitragVerfasst am: 09.01.2011, 20:44    Titel: Antworten mit Zitat

3. Januar 2011

Seid aber untereinander freundlich und herzlich und vergebt einer dem andern, wie auch Gott euch vergeben hat in Christus. Epheser 4, 32

Hoffnung, Wünsche, Skepsis und Offenheit bewegen uns am Anfang eines neuen Jahres. Viele sehnen sich danach, ein entspanntes Leben führen zu können. Sie denken darüber nach, wie sie den Alltagsdruck mit den vielen Aufgaben und Terminen bewältigen sollen. Auch Fragen bewegen uns im Blick auf das vor uns liegende Jahr: Wie werden unsere zwischenmenschlichen Beziehungen gelingen? Wie können wir im eigenen Heim Geborgenheit erleben?

Paulus ging in seinem Brief an die Gemeinde in Ephesus auf diese Themen ein. Und er stellte das in den Mittelpunkt, wonach sich wohl jeder Mensch sehnt: miteinander freundlich und herzlich umzugehen und Vergebungsbereitschaft zu praktizieren.

Freundlich und herzlich kann man nur dann sein, wenn die Freundlichkeit und Herzlichkeit von Herzen kommen. Im Wort freundlich spüren wir die starke Bedeutung des Wortes Freund Freund zu sein und Freunde zu haben gehört zu dem, was uns am glücklichsten macht auf der Welt. Zu fühlen und zu wissen: Ich werde verstanden, ich werde ernst genommen, andere interessieren sich für mich – und nichts davon ist gespielt, sondern alles ist aufrichtig gemeint. Das tut richtig gut!

Paulus sagt: So ist Gott! Christus kam auf die Erde, um uns mit ihm zu versöhnen und auch um Versöhnung praktisch vorzuleben. In Christus hat uns Gott alle Schuld und Sünde vergeben! Jedes Mal, wenn ich diese Tatsache auf mich wirken lasse, fühle ich mich von Gottes Liebe und Gnade überwältigt. Er setzt alles daran, das sich lebens- und beziehungsfähig werde oder es bleibe. Ich brauche nur das anzunehmen, womit Gott mich in Christus beschenkt.

Manchmal brauchen wir Menschen, die uns begleiten und uns das sagen, damit wir die Beweise der Liebe und Freundlichkeit Gottes sehen, spüren und begreifen können. Diesen Beweisen gilt es zu vertrauen. (siehe 1. Johannes 4, 16)

Wie wäre es damit, das Anliegen des Paulus zum eigenen Gebetsanliegen am Anfang des Jahres zu machen? Wir können Gott konkret bitte:

Herr, erfülle mich mit deiner Freundlichkeit, Herzlichkeit und Vergebungsbereitschaft,
damit auch ich von Herzen anderen vergeben,
und ihnen gegenüber freundlich und herzlich sein kann!

Joachim Scheithauer

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BeitragVerfasst am: 09.01.2011, 20:44    Titel: Antworten mit Zitat

4. Januar 2011

[Sie] sprachen: „Wohlauf, lasst uns eine Stadt und einen Turm bauen, dessen Spitze bis an den Himmel reiche, damit wir uns einen Namen machen; denn wir werden sonst zerstreut in alle Länder.“ 1.Mose 11, 4

Am 4. Januar 2010 wurde das höchste Gebäude der Welt in Dubai eröffnet. Manchen mag dieses 828 Meter hohe Bauwerk an den biblischen Turm von Babel erinnern, wie man ihn aus bildlichen Darstellungen kennt. Mit mehr als 160 nutzbaren Stockwerken ist der Burdsch Chalifa – wie man den Komplex jetzt nennt – heute das höchste von Menschen geschaffene und bewohnte Gebäude der Welt. Der Chef der Projektfirma schwärmte bei der Eröffnung: „Im Burj Dubai erblicken wir den Triumph der Vision Dubais, das scheinbar Unmögliche zu schaffen und neue Limits zu erreichen.“

Dubai hat damit eine neue Luxusadresse für die Superreichen, Superschönen und Supererfolgreichen erschaffen. Kritische Stimmen haben aber schon von Anfang an darauf hingewiesen, dass hier ein „Paradebeispielbeispielloser Ressourcenverschwendung“ vorgenommen wird. Wenn im Sommer die Außentemperaturen auf 50 grad klettern, verbrauchen die Kühlsysteme stündlich (!) eine Energiemenge, mit der man 10.000 Tonnen Eis kalt halten könnte. Es ist auch bekannt geworden, dass Dubai inzwischen auf einem riesigen Schuldenberg von über 50 Milliarden Euros sitzt.

Hat man sich mit diesem Luxusbau der Extravaganz wirklich „einen (guten) Namen“ gemacht? Oder muss man hierin nicht ein modernes Beispiel für den Größenwahn des Menschen sehen?

Kurz nach der Schilderung des Turmbaus zu Babel berichtet die Bibel davon, dass Abraham von Gott berufen wird. „Geh aus deinem Vaterland und von deiner Verwandtschaft und aus deines Vaters Haus in ein Land, das ich dir zeigen will. Und ich will dich zum großen Volk machen und will dich segnen und dir einen großen Namen machen.“ (1. Mose 12, 1. 2) In Babylon wollte man sich selbst einen Ehrennamen verschaffen. Die Zerstreuung, die man bereits ahnte und verhindern wollte, geschah dennoch. Doch Gott gab Abraham das, was sich Menschen manchmal gern selbst zulegen möchten. Wo Gott „baut“ da entsteht auch heute noch Segen. Und er hat ein noch viel größeres Bauprojekt geplant als den Wolkenkratzer in Dubai. Schon Abraham wusste davon, „denn er wartete auf die Stadt, die einen festen Grund hat, deren Baumeister und Schöpfer Gott ist“ (Hebräer 11, 10)

Günther Machel

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BeitragVerfasst am: 09.01.2011, 20:44    Titel: Antworten mit Zitat

5. Januar 2011

Wer bereitet dem Raben die Speise, wenn seine Jungen zu Gott rufen und Irrefliegen, weil sie nichts zu essen haben? Hiob 38, 41

In den Medien sehen wir erschütternde Bilder vom Hunger in der Welt. Wir fragen uns: Warum setzt der allmächtige Gott diesem Elend kein Ende? Er könnte den Regierenden ihre globale Verantwortung bewusst machen. Er könnte die Reichen dazu zwingen, ihre Güter zu teilen. Er könnte die Normalverdiener motivieren, sich noch stärker für die Armen einzusetzen. Sicher, er könnte. Will er uns die Suppe auslöffeln lassen, die wir uns eingebrockt haben?

Manchmal erfahren wir, dass Gott doch auf ganz wundersame Weise eingreift. Wie bei der Familie von Ronaldo in Brasilien. Er wollte mit seiner Frau und seiner kleinen Tochter Ana den Jahreswechsel mit Freunden auf seiner Ranch verbringen. Während die Erwachsenen im Gespräch vertieft waren, tapste die knapp 2-jährige Ana aus dem Zimmer. Als Ronaldo das bemerkte, dass die Kleine das Haus verlassen hatte, begann eine fieberhafte Suche. Tag und Nacht durchkämmten sie das ganze gebiet und forderten Rettungskräfte an. Doch vergeblich – Ana war wie von Erdboden verschluckt.

Nach sechs Tagen wollten die Helfer aufgeben. Sie meinten, Ana wäre bestimmt in den reißenden Fluss gefallen und ertrunken. Doch Ronaldo sagte: „Ich bete für Ana und bin sicher, dass wir sie unverletzt zurückbekommen. Bitte sucht weiter!“ Und dann fanden sie Anas Sandale und nicht weit davon eine Überwuchernde Zisterne. Dort war Ana hineingepurzelt und hatte sechs lange Tage und Nächte ohne Essen und Trinken unten im Brunnen gehockt. Doch sie wusste sich zu helfen und stopfte sich Schlamm und Gras in den Mund. Als die Helfer das Kind unverletzt herauszogen, rief Ronaldo: „Gott hat seine Hand über meine Tochter gehalten!“

Vielleicht fühlen wir uns manchmal auch ganz unten, verirrt und verwirrt, abgestürzt, einsam, verlassen im Dunkeln. Wie Vogelkinder, die von den Rabeneltern verlassen wurden und um Nahrung bettelten, schreien wir nach Anerkennung, sehnen uns nach Liebe, hungern nach Orientierung, nach einem Sinn für unser Dasein.

Und dann gibt uns Gott durch die Bibel die Antwort: „Ich bin souverän. Ich weiß und sehe alles. Und alles, was geschieht, muss erst an mir vorüber. Für alle deine Probleme habe ich eine Hilfe parat. Du kannst mir vertrauen – trotz allem.“

Sylvia Renz

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Zuletzt bearbeitet von Nachtperle am 09.01.2011, 20:45, insgesamt einmal bearbeitet
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BeitragVerfasst am: 09.01.2011, 20:45    Titel: Antworten mit Zitat

6. Januar 2011

Wo ist der neugeborene König der Juden? Wir haben seinen Stern gesehen um Morgenland und sind gekommen, ihn anzubeten. Matthäus 2. 2

Aufgrund einer besonderen Himmelserscheinung vor rund zweitausend Jahren, gerade als der Sohn Gottes geboren wurde, machten sich einige „Weise“ aus Mesopotamien auf den Weg. Anfangs vermuteten sie, dass neugeborene Kind im Königshaus des Herodes zu finden und fragen danach. Herodes war jedoch ziemlich schockiert, denn er hatte kürzlich zwei seiner eigenen Söhne umbringen lassen, um vor ihrer Konkurrenz um den Thron sicher zu sein. Und nun sollte in Bethlehem ein neuer König geboren worden sein?

Herodes versuchte, jene „Weisen“ als Kundschafter zu benutzen. Sie sollten ihm auf der Rückreise berichten, wo sie das Kind gefunden hätten. (Matthäus 2, 8)

Sie fanden das Kind mithilfe des merkwürdigen „Sternes“, fielen vor ihm nieder und beteten es an und überreichten ihm ihre wertvollen gaben. Dann bekamen sie in einem Traum die Weisung von Gott, „nicht wieder zu Herodes zurückzukehren“. Daher „zogen sie auf einem anderen Weg“ in Richtung Heimat, (Matthäus 2, 9-12) Diese „Gottsucher“ können uns ein Vorbild sein. Sie waren nicht untätig zuhause geblieben, nachdem sie von der geburt des Messias-Königs erfahren hatten. Sie wurden aktiv und nahmen den unsicheren Weg auf sich. Sie blieben beharrlich, bis sie das Kind gefunden hatten. Sie beteten es an und gaben ihm sehr Kostbares.

Oft hören auch wir eine Botschaft von Gott – durch die Bibel, durch gläubige Mitmenschen, im Gebet oder durchs Nachdenken. Bleiben wir dann gleichgültig und unternehmen nichts oder machen wir uns auf den Weg? Suchen wir die Gemeinschaft mit Jesus, bis wir sie gefunden haben? Beten wir ihn an und geben ihm unser Wertvollstes – uns selbst? Jesus ist es wert, denn er ist Gott und Mensch zugleich und kam als der verheißene Messias – der Erlöser der Menschheit – auf die Erde. Sein Kommen wurde schon lange zuvor von Propheten angekündigt. Die Vorhersagen haben sich erfüllt. (siehe Mattäus 2, 4-6)

Lassen wir die Weihnachtsgeschichte nicht nur einmal jährlich im Zusammenhang mit Kerzen, Liedern und festlicher Stimmung auf uns wirken. Gott will durch seinen Geist auch heute wirken, damit wir über die Feiertage hinaus auf seine Führung achten, Jesus suchen, ihn anbeten und ihm unser Kostbarstes – uns selbst – zum Dienst weihen.

Albrecht Höschele

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Morgens: 1. Mose 17; 17

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BeitragVerfasst am: 09.01.2011, 20:50    Titel: Antworten mit Zitat

7. Januar 2011

Herodes war außer sich vor Zorn, als er merkte, dass ihn die Sterndeuter hintergangen hatten. Er ließ alle Jungen unter zwei Jahren in Bethlehem und Umgebung umbringen. Denn nach den Angaben der Sterndeuter musste das Kind in diesem Alter sein. Matthäus 2, 16 (Hoffnung für alle)

Ein Brief an Herodes, König von Juda, Samaria und Idumäa, Sohn des Antipater:

„Mein lieber Herodes, du gibst Dir wirklich Mühe, in jeder Hinsicht als gemein, brutal und hinterhältig zu erscheinen. Vor kurzem sind Sterndeuter aus dem Ausland bei Dir vorbeigekommen. Dass dir ihre Botschaft von einem Retter Israels Angst machte, lässt tief blicken. Wovor soll er denn die Menschen retten, wenn nicht vor Gewaltherrschern wie Dir? Es ist peinlich, wenn man von Fremdlingen auf den eigenen Messias hingewiesen werden muss. Immerhin gaben Dir Deine eigenen Gelehrten eine richtige Auskunft. In Bethlehem sollte der Messias geboren werden, so stand es in den heiligen Schriften. Und die Sterndeuter verreiten Dir sein Alter. Du warst also bestens informiert. Deine Angst verreit, dass Du auch wusstest, um wen es sich bei dem Neugeborenen handelte. Doch was fingst Du mit diesem Wissen an?

Mit Gewalt versuchtest du, Jesus, den Messias, zu beseitigen, damit er Dir später nicht mehr gefährlich werden konnte. Dabei gingst du auf Nummer Sicher und ließest gleich alle Säuglinge umbringen. Deine eigenen Söhne hattest du zuvor ebenfalls getötet. Abscheulich! Doch hinter all dieser Brutalität verbirgt sich doch nur eine jämmerliche Persönlichkeit. Die Angst um Deinen Reichtum und Einfluss brachte Dich dazu, so erbarmungslos vorzugehen. Doch Gott ließ Jesus entkommen.

Wer vom Messias weiß, muss sich entscheiden. Du wusstest Bescheid: Der gottgesandte Retter ist gekommen. Jetzt musstest Du Stellung beziehen – für Gott oder gegen ihn. Für Gott zu sein hieße: seinen Besitz riskieren, vielleicht die Herrschaft abgeben, sein Leben ändern. Es wäre Deine Chance gewesen. Du hättest deinem Leben eine neue Richtung geben können. Doch dieses Angebot erreichte dein Herz nicht. Du hast Dich gegen Gott entschieden.“

Auch künftig werden Menschen vor einer Entscheidung stehen. Die Botschaft vom Retter der Welt wird überall verkündet werden. Jesus ist auf die Welt gekommen, gestorben, auferstanden und in den Himmel zurückgekehrt. Wie stehen wir zu ihm?

Timo Grebe

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BeitragVerfasst am: 09.01.2011, 20:50    Titel: Antworten mit Zitat

8. Dezember 2011

Lobe den HERRN, meine Seele, und was in mir ist, seinen heiligen Namen! Lobe den HERRN, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat: der dir alle deine Sünde vergibt und heilet all deine Gebrechen. Psalm 103, 1-3

Lobe ... meine Seele“ Das bin ich. Soll ich ein Selbstgespräch führen? Nein, ich soll loben vor den Augen und Ohren des Herr, ich soll ihn loben. „Und was in mir ist“, soll ihn loben. Was ist denn naturgemäß in mit? „Ich weiß wohl, dass in mir nichts Gutes wohnt““, schreibt Paulus Römer 7, 18 (Hoffnung für alle)

Herr, du weißt, was in mir ist. Manchmal bin ich übermütig, dann wieder traurig; manchmal freue ich mich, manchmal resigniere ich; manchmal bin ich aufsässig, manchmal bin ich gelassen; bald bin ich in Selbstverachtung gefangen, auf jeden Fall unlustig und unfähig zum Lob.

Wer befreit mich? Das kannst nur du, großer Gott“ „Erforsche mich, Gott, und erkenne mein Herz; prüfe mich und erkenne, wie ich’s meine.“ Psalm 139, 23

„Schaffe in mir, Gott, ein reines Herz ... HERR, tue meine Lippen auf, dass mein Mund deinen Ruhm verkündige.“ Psalm 51, 12.17

Gott, mein unbekehrtes Herz starrt auf seine Fehler und Sünden und verheddert sich in diffusen Abgründen. Wenn du aber der Mittelpunkt meines Lebens bist, dann sehe ich , was du Gutes an mir tust. Dann danke ich dir für Gesundheit, Nahrung, Obdach, Familienangehörige, Freunde, Gaben und Kräfte ... aber vor allem dafür, dass du mir meine Sünden vergibst, das keine Kluft mehr zwischen dir und mir besteht, sondern eine Brücke und Leiter zu dir da ist; Dass nicht mehr Neid, Streit und Wichtigtuerei das Verhältnis zu meinen Mitmenschen belastet, sondern Achtung, Verständnis und Liebe vorherrschen.

Wenn ich alles Gute der Welt hätte, aber nicht durch dich erlöst wäre, mein Herr, dann stünde ich am Ende vor einem Schutthaufen. Aber du vergibst mir und heilst schließlich „alle“ meine „Gebrechen“. Meine Seele, bedenke: Von Menschen geehrt zu werden, ist nicht die Hauptsache. Nur das ist die Krönung, wenn du die Krone des ewigen Lebens empfängst, die Gott verheißen hat denen, die ihn lieben. (siehe Jakobus 1, 12)

Herr, ich liebe dich, darum lobe ich dich
Josef Butscher

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Morgens: 1. Mose 20-22

Abends: Matthäus 7

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BeitragVerfasst am: 09.01.2011, 21:49    Titel: Antworten mit Zitat

9. Januar 2011

Im Anfang schuf Gott ... 1.Mose 1, 1

Langsam verlischt das Licht, das Stimmen der Instrumente verstummt, die Welt scheint zu versinken, wir halten fast den Atem an. Plötzlich öffnet sich der Vorhang und gibt den Blick frei, die Musik setzt ein, das Licht strahlt auf – die Freude des Anfangs. Anfänge sind immer etwas Besonderes, Anfängen wohnt „ein Zauber inne“ (Herman Hesse): Die Leichtigkeit des Unbefangenen, die Unberührtheit des Neuen, die Verheißung des Kommenden.

Zu den Grundbewegungen unseres Lebens gehört, dass es anfänglich bleibt. Mit dem Anfangen nicht aufzuhören – ist es das, was Menschen so erfrischend wirken lässt? Und andere, die mit sich selber nichts anzufangen wissen, so bedrückend?

In jedem leben gibt es tausend Anfänge. Sie begleiten uns von Anfang an. Wir warte auf diese Anfänge. Auf den Anruf des Schwiegersohnes: „es ist ein Mädchen!“ Auf den Tag, an dem man in den Kindergarten darf oder die Schuld hinter sich hat. Auf das erste Rendezvous. Auf die Morgendämmerung nach einer schlaflosen Nacht. Und immer klopft unser Herz zwischen Ende und Anfang, klopft voller Erwartung. Und wenn es nichts mehr zu erwarten, nichts mehr anzufangen gibt, hört das Klopfen von selber auf – in der Erwartung eines ganz anderen Anfangs.

Es gibt unter uns keinen Anfang ohne Vorgeschichte. Deshalb ist der Theologische Ort des Anfangs die Schöpfung, genauer: Der Schöpfer. Anfangen zu können, ist Ausdruck der Schöpferkraft. All unserem Beginnen geht Gottes Anfang mit uns voraus. Solche stetige Rückversicherung unseres göttlichen Angefangenenwerdens vermag nicht nur über Krisen zu tragen, wenn also der gute Anfang unter bösen Erfahrungen aus dem Blick zu geraten droht und wir unser Angefangenwerden als Last oder Fessel empfinden. Es ist vielmehr der Weg, auf dem laufend jeder neue Anfang fußt.

Und wenn auch kein Anfang ganz frei ist vom Zagen des Herzens, wenn am Jahresanfang noch nicht sichtbar ist, wie manche der Herausforderungen zu bewältigen sein werden, so lassen wir uns von einer weisen Deutung der ersten Worte der Bibel sagen: „Gott verlangt vom Menschen nur das Anfangen: dass er anfange, das Rechte zu tun, und Gott wird ihm helfen, es zu vollenden, denn ohne Hilfe von Gott kann man ja nichts zu Ende führen“ (bei Martin Buber)

Michael Götz

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Abends: Matthäus 8, 1-17

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BeitragVerfasst am: 11.01.2011, 00:20    Titel: Antworten mit Zitat

10. Januar 2011

Ich habe gelernt, mit dem zufriedne zu sein, was ich habe. Ob ich nun wenig oder viel habe, ich habe gelernt, mit jeder Situation fertig zu werden: ich kann einen vollen oder einen leeren Magen haben, Überfluss erleben oder Mangel leiden. Denn alles ist mir möglich durch Christus, der mir die Kraft gibt, die ich brauche. Philipper 4, 11-13 (Neues Leben)

Eine der großen Krisen der letzten Jahre war die Finanzkrise, die ihre Auswirkungen bis heute in den verschiedenen Bereichen des Lebens hat. Krisen erzeugen Unsicherheit: Werden wir unseren Arbeitsplatz behalten? Werden wir in Zukunft genug Einkommen haben, um unsere Familie zu ernähren, unseren Wohlstand zu erhalten?

Wenn wir die täglichen Prognosen hören, kann uns angst und bange werden. Als Menschen sind wir abhängig von einem geregelten Einkommen und einer gesicherten Zukunft. Wenn das in Frage steht, hat auch uns die Krise erreicht.

Was bedeutet das nun für gläubige Menschen? Wie können Christen mit schweren Zeiten und schlechten Wirtschaftsprognosen umgehen? Die einen haben die Finanzkrise und die daraus folgende Konjunkturkrise zu Verlierern gemacht. Andere profitieren von der Krise oder arbeiten in einer Branche, der es gut geht. Wie dem auch sei, die Bibel ermutigt den Gläubigen, sich nicht abhängig zu machen von guten oder schlechten Zeiten, von Wirtschaftsnachrichten und Voraussagen.

In unserem Andachtswort bezeugt der Apostel Paulus eindrucksvoll seine Unabhängigkeit: „Ich habe gelernt, mit dem zufrieden zu sein, was ich habe.“ Die Botschaft ist klar: Es ist alles eine Frage der Einstellung. Für Christen hängt ihr Wohlbefinden nicht von Börsenkursen ab, sondern von der Kraft Gottes. Nicht Finanzkrise, Rezession und düstere Konjunkturprognosen sollen das Leben bestimmen, sondern das Vertrauen in den Gott, der für den Gläubigen sorgt und jedem die Kraft gibt, auch mit schwierigen Situationen zurechtzukommen. Das hat Paulus erfahren.

Durch diese Zuversicht und Hoffnung sind wir in der Lage, gegen den Strom der Zukunftsangst zu schwimmen. Diese Hoffnung bedeutet, im Alltag der guten Nachricht von einem Gott, der sich um uns kümmert, zu vertrauen und entsprechend zu leben. Diesen Optimismus und dieses Vertrauen braucht der Mensch heute mehr denn je.


Roland Nickel

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Morgens: 1. Mose 25; 26

Abends: Matthäus 8, 18-34

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BeitragVerfasst am: 21.01.2011, 03:11    Titel: Antworten mit Zitat

11. Januar 2011

Wenn wir schon jetzt Kinder Gottes sind, was werden wir erst sein, wenn Christus kommt! Dann werden wir ihm ähnlich sein, denn wir werden ihn sehen wie er wirklich ist. 1. Johannes 3. 2 (Hoffnung für alle)

Die Christen zur Zeit des Apostels Johannes wurde verfolgt, erlebten Abfall von der Lehre Jesu und litten auch unter ihren eigenen Fehlern und Schwächen. Dadurch standen sie in der Gefahr, die Freude zu verlieren, die sie durch das Vertrauen in Jesu Zusage „Ich will wiederkommen und euch zu mir nehmen ...“ Johannes 14, 3 erhalten hatten. Deshalb machte ihnen Johannes noch einmal klar, dass sie Gottes Kinder sind und sich deshalb über die Erlösung von Schuld und Sünde schon jetzt (also damals) freuen können.

Er erinnerte jedoch gleichzeitig daran, dass sie noch nicht wüssten, was sie einmal sein werden; das heißt, welche Herrlichkeit auf sie wartete: Eines aber war sicher: Sie würden Jesus in seiner Herrlichkeit wiederkommen sehen. Das war Grund zu großer Freude.

Es gibt heute Christen, die leben und reden so, als wüssten sie nicht, auf wen sie warten. Ständig sehen sie nur die Bedrohungen in dieser Welt. Sie lassen sich so sehr davon beeindrucken, dass für sie die Freude im Herrn kein Raum mehr bleibt.

Natürlich sind wir „Pilger“ auf dem Weg nach Hause und leiden unter manchen Umständen. Hedwig von Redern (1866-1935) hat diese Empfindungen so beschrieben: „Wir sind ja auf dem Heimweg zum Vater, der uns liebt / Und wer so heimwärts wandert, schaut nicht viel nach dem Pfad; er denkt nur an die Freude, die er vor Augen hat. / Schon hier und da ein Lichtlein blickt durch den Neben her; das kommt schon von der Heimat, sie ist nicht ferne mehr. / Ach, das Nachhausekommen! Kein Wort hab ich so gern; wir sind ja auf dem Heimweg nach Hause, zu dem Herr.“

Zu meinem Geburtstag bekam ich eine Karte, auf der ein bunter Schmetterling auf einer Blüte sitzend abgebildet war. Darüber stand: „Wenn die Raupen wüssten, was einmal sein wird, wenn sie erst Schmetterlinge sind, würden sie ganz anders leben – froher, zuversichtlicher und hoffnungsvoller.“ (Heinrich Böll) . Wir sind keine Raupen und wissen, dass uns Jesus versprochen hat, wiederzukommen und uns zu sich zu nehmen. Eine unaussprechliche Herrlichkeit erwartet uns. Deshalb können wir heute froh, zuversichtlich und hoffnungsvoll durch diesen Tag gehen.

Günter Schlicke

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Nachtperle
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BeitragVerfasst am: 21.01.2011, 03:12    Titel: Antworten mit Zitat

12. Januar 2011

Alles liegt an Zeit und Glück. Prediger 9, 11

Schnäppchenjäger wissen es: Nur wer zur rechten Zeit am richtigen Ort ist, wird fündig. Ob im Supermarkt oder bei der Partnersuche – Glück muss man haben. Ist es uns hold, fühlen wir uns als Glückspilze, andernfalls als Pechvögel. Irgendwie sind wir alle auf der Suche oder sogar auf der Jagd nach dem Glück. Dabei wissen wir oft gar nicht genau, was wir da suchen. Glück – was ist das eigentlich?

Eines ist sicher: Glück ist unberechenbar. So plötzlich wie es gekommen ist, so schnell geht es auch wieder. „Wie eine Wolke zog mein Glück vorbei“, klagt Hiob Hiob 30, 15 Die römische Glücksgöttin Fortuna steht für diese schicksalhafte Unberechenbarkeit. Über die einen ergießt sie ihr Füllhorn – Symbol für Fruchtbarkeit, Reichtum und Überfluss –, die anderen gehen dagegen leer aus. Jedoch zeigt die Erfahrung, dass die so vom Glück Beschenkten und Bevorzugten selten wirklich glücklich, geschweige denn glücklicher sind als andere Menschen. Ein großer Lottogewinn löst zwar Hochgefühle aus, macht aber noch lange keinen glücklichen und zufriedenen Menschen.

Steht Fortuna für das zufällige „Glück haben“, so bildet Felicitas die mythologische Figur für das Glücklichsein. Dies ist nicht von äußeren Umständen abhängig. Glück zu empfinden setzt weder Wohlstand, Gesundheit noch Erfolg voraus, sondern entspringt einer inneren Haltung der Zufriedenheit und Dankbarkeit für das Mögliche und Gottgegebene. So lassen sich Unzufriedenheit und das Gefühl des Benachteiligtseins überwinden und eigenes Wohlbefinden und Glück nachhaltig steigern. Salomo riet: „Deshalb: Iss, trink und sei fröhlich dabei ... Sei glücklich ... genieß jeden flüchtigen Tag ...“ Prediger 9, 7-9 (Neues Leben)

Was im Buch Prediger geradezu „weltlich“ klingt, wird in der Bergpredigt als Verheißung für die Nachfolger Jesu formuliert, die trotz Entbehrungen und Benachteiligungen „selig“ bzw. „glücklich“ sind (Matthäus 5, 3-10). Sie wissen sich von Gott beschenkt und dürfen sich von Herzen freuen.

Ich wünsche dir einen glücklichen Tag!
“Viele Menschenwissen, dass sie unglücklich sind. Aber noch mehr Menschen wissen nicht, dass sie glücklich sind.“

Waltraud Rolf J. Pöhler

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BeitragVerfasst am: 21.01.2011, 03:13    Titel: Antworten mit Zitat

13. Januar 2011

Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln ... Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang. Psalm 23, 1.6

Viele Christen kennen den 23. Psalm, so wie ihn Martin Luther übersetzt hat, auswendig. Die Formulierungen sind eingängig und man liest sie gern.

Aber wenn ich am Anfang lese:“ ... mir wird nichts mangeln“ und am Schluss: „Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang“, dann frage ich mich: Von wem redet David hier? Von sich selbst? Hatte er nicht selbst viel Mangel erlebt, manche Unbarmherzigkeit und viel Böses erlitten? Von mir jedenfalls – so scheint es beim flüchtigen Überlegen – redet er nicht; denn mir mangelt es an vielem.

Eine morgenländische Sage erzählt die Schöpfung so: Als der Allmächtige den Menschen erschaffen wollte, rief er die obersten Engel zu sich. Der Engel der Gerechtigkeit riet: „Erschaffe ihn nicht. Er wird hart sein gegen seine Mitmenschen. Ungerecht wird er mit ihnen umgehen und die Schwächeren unterdrücken. Auch der Engel des Friedens meinte: „Erschaffe ihn nicht. Er wird Kriege führen, der Bruder wird den Bruder erschlagen. Deine Erde wird er mit Blut tränken.“ Der Engel der Wahrheit mahnte ebenfalls: „Erschaffe ihn nicht. Er wird lügen, die Wahrheit verdrehen, mit Worten täuschen und betrügen.“ Nur der Engel der Barmherzigkeit sagte: „Erschaffe ihn, Vater der Barmherzigkeit. Wenn ihn alle wegen seiner Unvollkommenheit verlassen, will ich ihm nachgehen. Ich will ihn Gerechtigkeit lehren, ihn auf den Weg des Friedens führen. Er soll erkennen, wie befreiend die Wahrheit ist.“ Und Gott schuf den Menschen: Ein Kind der Barmherzigkeit.

Von der ersten bis zur letzten Stunde unseres Lebens sind wir auf Gottes Barmherzigkeit angewiesen. Ohne Gottes Güte, Barmherzigkeit und Liebe könnten wir nicht wirklich leben, jedenfalls nicht ewig.

Ich kannte einen Menschen, der viele Jahre im Rollstuhl sitzen musste. Er konnte weder stehen noch gehen, aber wenn er den 23. Psalm aufsagte, den er auswendig kannte, dann leuchteten seine Augen. „... mir wird nichts mangeln“? Diesem Rollstuhlfahrer fehlte die Gesundheit, ja aber wirklichen Mangel empfand er nicht. Trotz seiner Behinderung fühlte er sich von der Barmherzigkeit Gottes getragen.

Wer sich von der Barmherzigkeit des guten Hirten ein Leben lang begleiten lässt, wird nicht vor jedem Schaden bewahrt werden und dennoch wird ihm nichts Wichtiges mangeln.

Lothar Reiche

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BeitragVerfasst am: 21.01.2011, 03:13    Titel: Antworten mit Zitat

14. Januar 2011

Ich halte geradewegs auf des Ziel zu, um den Siegespreis zu gewinnen. Dieser Preis ist das ewige Leben, zu dem Gott mich durch Jesus Christus berufen hat. Philipper 3, 14 (Gute Nachricht Bibel)

Es gibt im Leben schöne Tage mit tollen Erlebnissen. Dazu gehören für mich jene, die ich mit meinen Enkelinnen verbringen und an denen ich ihnen eine Freude bereiten kann – wie das Fahren im Karussell. Ich genieße es, wenn ihre Kinderaugen leuchten.

Irgendwie sind wir alle auf der Suche nach Freude und Glück im Leben. Doch allzu oft dreht sich unsere Erwachsenenwelt wie ein Karussell nur im Kreis. Wir eilen zu Terminen; Anforderungen und Ansprüche treiben uns. Wir lenken dabei (so gut es geht) die Geschicke – ähnlich wie meine beiden Enkelinnen auf dem Karussell: Sie fahren vorbei, winken froh und drehen am Lenkrad des roten Feuerwehrautos. Auch sie lieben offensichtlich bereits das Gefühl, die Richtung bestimmen zu können.

Manchmal sind wir wie in so einem Feuerwehrauto unterwegs. Wir bestimmen scheinbar den Kurs, legen auch Entfernungen zurück – aber allzu oft bewegen wir und dabei im Kreis und verlieren das Ziel unseres Lebens aus den Augen, das Gott uns gesetzt hat.

Immer, wenn das Karussell anhält, heißt es, entweder auszusteigen oder erneut zu bezahlen. Denn beiden Mädchen ist dieser Zusammenhang noch nicht wirklich bewusst. Das Karussell macht uns deutlich, wie wichtig jemand ist, der für die Kosten aufkommt. Udo Jürgens singt in einem Lied: „Ich hab genauso wie du meine Karte am Eingang bezahlt.“

Jeder braucht zur Führung seines irdischen Lebens einiges Geld, doch für das ewige Leben können wir nichts bezahlen, weil unsere Hände leer sind. Ja, schlimmer noch: Vor Gott haben wir eine Menge Schuld. Doch Jesus hat am Kreuz alle unsere Schuld getilgt und selbst für alle Irrwege und Umwege bezahlt. Er hat das getan, damit mein Leben sich nicht für immer im Kreise drehen muss, sondern ein neues Ziel findet: das ewige Leben auf der neuen Erde. Und dadurch macht auch mein Lebensalltag wieder Sinn.

Meine Enkelinnen haben für heute die letzte Runde gedreht. Nun kommt der Abschied vom „bewegten Leben“. Sie kommen voller Freude auf uns zu. Irgendwann werden sie lernen, dass es Besseres gibt, als im Kreis herumzufahren. Und hoffentlich werden sie auch lernen, wie wir auf das uns gesteckte Ziel zuhalten können, um den Siegespreis des ewigen Lebens zu erlangen.

Jürgen Weller

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BeitragVerfasst am: 24.01.2011, 01:42    Titel: Antworten mit Zitat

15. Januar 2011

Sechs Tage sollst du arbeiten und alle deine Tätigkeiten verrichten; aber der siebte Tag ist der Ruhetag des HERRN, deines Gottes. An diesem Tag sollst du nicht arbeiten.
2. Mose 20, 9. 10 (Gute Nachricht Bibel)

Heute ist wieder Sabbat. Deshalb brauchen wir nicht zu arbeiten! Das liegt nicht in erster Linie daran, dass vor Jahrzehnten die Gewerkschaften die 5-Tage-Arbeitswoche erstritten haben, sonder an einer göttlichen Erlaubnis im vierten Gebot. Ja –a Erlaubnis. So sehe ich das obige „Gebot2 AN:

Im Hebräischunterricht am Predigerseminar Marienhöhe ging mir bezüglich des Verständnisses der Gebote Gottes ein Licht auf, als ich erfuhr, dass die hebräische Sprache keine eigene grammatische Form für die Befehlsform (Imperativ) besitzt, sondern dafür die Zukunftsform benutzt. Das „du sollst“ in den Geboten lautet also ganz wörtlich „du wirst“.

Daher sind die Zehn Gebote kein Verbotskatalog, sondern vielmehr die Lebensbeschreibung eines Menschen, dessen Herr und Gott Jesus Christus ist, der ihn aus der Knechtschaft der Sünde befreit hat. (siehe 2. Mose 20, 2 und vergleiche Johannes 8, 36; 20, 28) Jesus hat mich auch davon befreit, mir meine Erlösung erarbeiten zu müssen (siehe Galater 2, 16) und meinen Selbstwert auf das zu gründen, was ich leiste. Und deshalb kann und darf ich jeden Sabbat mit aller Arbeit aufhören (das ist die Grundbedeutung des Verbs, von dem „Sabbat“ abgeleitet ist), alle Alltagstätigkeiten mit bestem Gewissen ruhen lassen, mich entspannen und mich körperlich und geistig erholen.

Ich soll das nach Gottes Absicht auch tun, weil ich das zu einem gesunden, ausgewogenen und glücklichen Leben wirklich brauche. In diesem Sinne ist „der Sabbat ... um des Menschen willen geschaffen worden“ Markus 2, 27 (Elberfelder Bibel) Jemand hat einmal überspitzt gesagt: „Der Teufel arbeitet sieben Tage in der Woche, und wenn wir das auch tun, sind wir wie der Teufel.“ Wir brauchen das regelmäßige Abschalten von aller Arbeit – nicht nur, um uns zu erholen, sondern auch, um wirklich ein Mensch zu sein, wie Gott ihn sich bei der Schöpfung (bei der er auch den Sabbat eingesetzt hat) gedacht hat: ein Mensch, der als „Bild Gottes“ 1. Mose 1. 27 aus der Beziehung zu Gott lebt.

Der Sabbat schenkt und die Gelegenheit, guten Gewissens mit aller Arbeit aufzuhören, uns zu erholen und geistlich aufzutanken, indem wir unsere Beziehung zu Gott so intensiv pflegen, wie wir das an keinem anderen Tag tun können.

Werner E. Lange

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