Mystical Hogwards

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Hermine Granger Gryffindor


Anmeldungsdatum: 15.07.2007 Beiträge: 30
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Verfasst am: 17.07.2007, 14:22 Titel: |
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Hermine beruhigte sich etwas, als sie hörte, das sie wohl nicht als Einzige hier übernacht musste und bei dem Namen des Gasthauses flammte sogleich die Hoffnung in ihr auf, dass sich der Gastwirt wohlmöglich mit lebendigen Töpfen auskannte. Vielleicht bestand die Möglichkeit, ihnen die Füße zusammenzubinden, dachte Hermine trocken, zerknüllte wütend das Papier und warf es auf den Boden.
Sie atmete noch einmal genervt durch und beschloss, nicht länger zu schmollen, auch wenn ihr momentan voll und ganz danach zu mute war.
Gut. Wo ist also das Gasthaus? Bei Hermines Glück würden wahrscheinlich ale Zimmer belegt sein, und sie müsste in der Besenkammer schlafen, doch wenigstens konnte sie dann den anderen zum Bahnhof folgen.
Sie fragte sich außerdem, mit welchem Geld sie das Gasthaus bezahlen sollte, da sie mittlerweile etwas knapp bei Kasse war, sie hatte ja keine Ahnung, was sie alles hatten kaufen müssen, und ihr blieben nun nu noch zwei klägliche Galleonen und der Sickel. Obwohl, für einen Übernachtung in der Besenkammer dürfte es ausreichen.
Hermine holte wieder ihren Brief hervor, der keine Anzeichen auf eine Versiegelung hatte, und öffnete ihn erneut. Sie fand jedoch keine weiteren Zettel, die falsche Informationen enthalten konnte. Hermine war schon beinahe enttäuscht, sich nicht weiter über die unzuverlässige Schule auslassen zu können, hielt aber die bisherigen Ereignisse für Grund genug um Professor Dumbledore zu Rede stellen zu können.
Hastig hob sie den Zettel wieder auf, um einen Beweis vorlegen zu können, dass sie diesen Zette wirklich erhalten hatte. _________________ Aber das ist verboten und dazu noch viel zu gefährlich! |
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Verfasst am: 17.07.2007, 14:22 Titel: Anzeige |
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Cho Gryffindor


Anmeldungsdatum: 15.07.2007 Beiträge: 32
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Verfasst am: 17.07.2007, 14:40 Titel: |
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Das Gasthaus zum tropfenden Kessel war nicht weit entfernt. Nach einem etwa zweiminütigem Fußweg kamen sie bei dem Gasthaus an, in dem wie auf den Straßen reger Betrieb herrschte. Cho betrat das Gasthaus und suchte sich einen Weg durch die Zauberer und Hexen, bis sie schließlich bei der Theke ankam.
Hallo, grüßte sie den älteren Mann, der hinter der Theke stand und mit dem Terminkalender beschäftigt war. Mein Name ist Cho Chang und ich habe hier ein Zimmer gemietet, begann sie ihren Spruch herzubeten.
Ah, Miss Chang! Sehr erfreut, sie kennenzulernen. Ihr Vater hat bereits so viel von ihnen erzählt!, grüßte der Mann und schüttelte ihr die Hand.
Dass ihr Vater diesem Mann etwas über sie erzählt hatte, konnte nichts gutes bedeuten. Meistens sprach ihr Vater von ihr als seine süße, liebreizende und alles bezaubernde Tochter, dass es ihr jedes mal peinlich war.
Der Mann beugte sich zu ihr vor. Richte deinem Vater einen schönen Gruß von mir aus. Sag, dass die Wette noch immer gilt, sagte er halblaut und grinste ein schiefes Grinsen. Cho fragte sich besorgt, welche Wette ihr Vater wohl eingegangen sein mochte.
Der Mann räusperte sich und hob seine Stimme wieder gegen den Lärm, der im Gasthaus herrschte.
Hier sind ihre Schlüssel, sagte er und überreichte Cho einen großen Messingschlüssel. Und was kann ich für sie tun, junge Dame?, wandte er sich an Hermine. |
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Hermine Granger Gryffindor


Anmeldungsdatum: 15.07.2007 Beiträge: 30
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Verfasst am: 17.07.2007, 14:56 Titel: |
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Hermine blickte sich kurz im Gasthaus um, und entschied, dass es wohl eine gute Idee sein würde, hier eine nacht zu bleiben.
Meine Name ist Hermine Granger. Ich würde gerne kurzfristig ein Zimmer... Hermine kam nicht mehr dazu, ihren Satz zu beenden sondern wurde mitten im Satz vom dem Gastwirt unterbrochen.
Tut mir leid junge Dame, aber wir haben kein Zimmer mehr frei. Kurz vor Schulbeginn ist es hier leider immer brechend voll. Das hätten sie sich früher überlegen sollen... ach übrigens, die Besenkammer ist ebenfalls schon besetzt. Fügte er noch mit Nachdruck hinzu, als wäre es das natürlichste der Welt, dass man die Besenkammer bezog. Hermine konnte nicht leugnen, tatsächlich mit dem Gedanken gespielt zu haben, doch wollte sie das lieber für sich behalten und warf dem alten Herrn stattdessen einen kritischen Blick zu.
Hermine zögerte. Zugegebenermaßen war sich kein Mensch, der sich schnell anderen Leuten anvertraute, doch schien sie in diesem Fall keine zweite Wahl zu haben, und wandte sich daher an Cho.
Kann ich... Hermine lief etwas rot an vielleicht bei dir im Zimmer... übernachten? Hermines Stimme wurde leiser. Es war ihr ganz offensichtlich unangenehm, ein fremdes Mädchen, dass sie erst seit einem Tag kannte um so etwas zu bitten.
Hermine hasste sich für ihre verklemmte Art, wenn es um solche Sachen ging, und versuchte sich nicht auf ihren rot anlaufenden Kopf zu konzentrieren, um die in diesem Falle verstärkt rötende Wirkung zu umgehen.
Der Gastwirt schien über ihre verklemmte Art belustigt zu sein, wofür Hermine ihn hätte ohrfeigen können und rief nach einem Tom, der sofort in Form eines buckligen, gierig dreinschauenden und höchst unvertrauenswürdigen Mann ankam. Er winkte Cho hinter sich her, um ihr ihr Zimmer zu zeigen. _________________ Aber das ist verboten und dazu noch viel zu gefährlich! |
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Cho Gryffindor


Anmeldungsdatum: 15.07.2007 Beiträge: 32
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Verfasst am: 17.07.2007, 15:23 Titel: |
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Ähm... klar, sagte Cho und lächelte. Wieso eigentlich nicht, zu zweit war es lustiger als alleine. Dann lass uns nach oben gehen.
Tom, der offenbar für die Gäste zuständig war, meldete sich mit heiserer, zittriger Stimme zu Wort. I-Ich werde euch nach oben begleiten, sagte er und humpelte auf eine Treppe zu, die in die Obere Etage mit den Gästezimmern führte. Folgt mir bitte, sagte er und begann, Stufe um Stufe die Treppe zu erklimmen, was Cho bei seinem Anblick für unmöglich gehalten hatte.
Ihr Zimmer lag am Ende des Ganges und war gerade so groß, dass ihr Gepäck, ein Sofa, ein Kaffeetisch und ein Bett hineinpassten. Cho befahl dem Kessel, sich in einer Ecke abzustellen und setzte sich mit einem zufriedenen seufzen auf das Sofa.
Möchten die Herrschaften noch etwas zum trinken bestellen?, fragte Tom mit seiner zittrigen Stimme. Cho schüttelte den Kopf. Nein Danke, wir melden uns schon, wenn wir etwas brauchen, sagte sie mit einem süßen Lächen. Sie wollte den greisenhaften Mann so schnell wie möglich los werden und nach dem anstrengenden Einkaufen endlich Mal ihre Ruhe haben. Wenn auch nur für ein paar Minuten.
Ach ja, da gab es noch das Problem mit den Betten zu klären.
Ähm... wir haben nur ein Bett, begann sie zögernd. Also muss einer von uns auf dem Sofa schlafen...
Sie erwartete nicht, dass das Mädchen mit ihr in einem Bett schlafen wollte. |
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Hermine Granger Gryffindor


Anmeldungsdatum: 15.07.2007 Beiträge: 30
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Verfasst am: 17.07.2007, 15:43 Titel: |
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Hermine war sichtlich erleichtert, als Cho ihr erlaubte, diese Nacht in ihrem Zimmer verbringe zu dürfen. Sie war angenehm überrascht, dass das Zimmer ein Sofa besaß und auch sonst ziemlich gemütlich aussah. Die gelblichen kahlen Wände hatten etwas uriges, wenn sie auch nicht besonders hübsch waren. Hermine glaubte, eine Ratte gesehen zu haben, lies sich aber nichts anmerken.
Ich kann auf dem Sofa schlafen. beeilte sie sich zu sagen und war froh darüber, dass der bucklige Mann mit einer schleimigen Verbeugung und noch immer diesem gierigen Grinsen auf dem Gesicht den Raum verlies. Sie stellte ihren Koffer, in dem sich die nötige Kleidung befand, auf den Boden und öffnete ihn. Ungefähr die Hälfte des Koffers war noch leer und Hermine machte sich daran, die Bücher und die Schulkleidung hineinzuhieven und die restlichen Bücher, für die es keinen Platz mehr gab, in einer Umhängetasche zu verstauen.
Mit einem befreienden Seufzer lies sich Hermine auf die Couch fallen und schloss für einen Moment die Augen. Es war so entspannend, einfach mal an gar nichts zu denken. Einfach mal nu da sitzen und sich keine Sorgen machen zu müssen.
Als sie wieder die Augen öffnete bemerkte sie, dass ihr Vorgänger einen Umhang an der Garderobe vergessen hatte. Interessiert sprang Hermine auf und riss sie vom Haken.
Grinsend kam sie wieder zurück und legte sie sich über die Knie.
Wem die wohl gehört? überlegte sie laut und begann, die Taschen zu untersuchen. _________________ Aber das ist verboten und dazu noch viel zu gefährlich! |
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Cho Gryffindor


Anmeldungsdatum: 15.07.2007 Beiträge: 32
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Verfasst am: 17.07.2007, 15:54 Titel: |
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Cho war erleichtert, nicht auf dem Sofa schlafen zu müssen. Sie hatte sowieso in letzter Zeit Probleme mit dem Einschlafen, da musste sie nicht auch noch das mit dem Sofa antun.
Interessiert betrachtete sie die Sachen, die Hermine aus den Taschen des Umhangs zutage förderte. Ein paar Münzen, Bonbons, drei halb gefüllte Reagenzgläser und ein mit enger Handschrift beschriebenes Stück Pergament kamen aus der ersten Tasche zum Vorschein.
Hm, was steht denn da?, fragte Cho und betrachtete das Pergament näher. Die Schrift war durch Wasser oder eine andere Flüssigkeit stark verwischt und teilweise nicht lesbar, trotzdem konnte Cho die Überschrift entziffern. Animagus? Was soll das denn sein...?
Sie hatte noch nie etwas von "Animagus" gehört und konnte sich auch nichts direktes darunter vorstellen. Auch ihr Bruder hatte noch nie etwas von einem Animagus erwähnt. Kannst du das lesen?, fragte sie, während sie vergeblich versuchte, die eng geschlungene Schrift zu entziffern, die das gesamte Pergament bedeckte. |
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Hermine Granger Gryffindor


Anmeldungsdatum: 15.07.2007 Beiträge: 30
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Verfasst am: 17.07.2007, 16:08 Titel: |
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Aufgeregt riss Hermine Cho den Zettel aus der Hand. Die Überschrift lautete tatsächlich Animagus. Sie konnte den Text nicht lesen, wusste, was ein Animagus war.
Nein, ich kann es nicht lesen, aber ein Animagus ist ein Zauberer oder eine Hexe, die sich in ein ganz bestimmtes Tier verwandeln kann. Er kann sich genauso gut wieder zurückverwandeln und braucht für beide Verwandlungen keinen Zauberstab.Hermine untersuchte den Umhang weiter, konnte jedoch nichts mehr entdecken.
Interessiert wandte sie sich wieder zu Cho.
Das heißt, dass der Besitzer dieses Umhangs etwas über sie herausfinden wollte. Bestimmt war er selbst keiner, sonst hätte er ja den Artikel nicht mehr gebraucht, aber was hat er wohl verfolgt?Hermine hatte schon immer den Drang, in allem ein ungelöstes Rätsel zu sehen. Womöglich interessierte sich der Besitzer dieses Umhangs einfach nur für Animagi.
Mist dass man nichts lesen kann... ärgerte sich Hermine und versuchte inständig aus dem verschwommenen Siff etwas zu erkennen.
Plötzlich stutzte sie. Wie ist das Blatt nass geworden? Es war doch bestimmt längere Zeit in dem mantel?Ein Tropfen schwarzer Flüssigkeit fiel von dem Blatt ab und Hermine blickte ungläubig auf den schwarzen Fleck, der sich in das Sofa sog. Dann blickte sie langsam auf und warf Cho einen wissenden Blick zu. _________________ Aber das ist verboten und dazu noch viel zu gefährlich! |
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Cho Gryffindor


Anmeldungsdatum: 15.07.2007 Beiträge: 32
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Verfasst am: 18.07.2007, 20:48 Titel: |
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Cho ging ein Licht auf. Das ist eine Seite aus diesem verdammten Buch!, rief sie und fuhr mit den Fingerspitzen über die Seite. Sie färbten sich schwarz durch die Flüssigkeit. Aber das müsste ja heißen, dass... Sie überlegte laut weiter. Dass das hier der Umhang dieses Zauberers ist, der uns das Buch abgenommen hat. Nur... was hat er mit dem Rest des Buches gemacht? Oder gehört der Umhang einfach irgendwem, der zufälligerweise eine Seite dieses Buches mit sich herumträgt? Ich kenne nicht so besonders viele Bücher, deren Seiten eine schwarze Flüssigkeit abgeben, außerdem ist es von Hand geschrieben... Also ein einzigartiges Buch, außer es stammt aus den grauen Zeiten des Mittelalters, in denen man noch allen von Hand kopiert hat. Sie runzelte die Stirn und zerrieb die Flüssigkeit zwischen ihren Fingern. Was mochte es nur mit diesem Buch auf sich haben? Sie hatte es schon beinahe vergessen, doch nun interessierte es sie doppelt so sehr wie davor.
Vielleicht wollte er ja einen Trank brauen, der ihn für immer zum Tier oder zum Menschen verwandelt..., mutmaßte Cho. Oder er wollte selbst ein Animagus werden? |
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Hermine Granger Gryffindor


Anmeldungsdatum: 15.07.2007 Beiträge: 30
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Verfasst am: 18.07.2007, 21:28 Titel: |
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Hermine hörte Cho interessiert mit einer manchmal mehr, manchmal weniger kritischen Mine, als ob sie erst alle Vermutungen abwägen musste, die letzten Endes tatsächlich in Frage kamen.
Das er sich unwiderruflich in die eine oder andere Gestalt verwandeln wollte ist unwahrscheinlich. Er kann seine Verwandlung frei bestimmen und könnte, wenn er wollte, sogar entscheiden, die eine oder andere Gestalt gar nicht mehr anzunehmen. Das scheidet also schon mal aus. Zu einem Animagus werden.... das könnte gehen, es soll einen Trank geben, sehr schwierig allerdings zu brauen, mit dem man sich zu einem verwandeln kann. Allerdings hätte er deswegen nicht das Buch stehlen müssen. Man kann an das Rezept auch anders rankommen, wenn man gute Beziehungen hat. Es ist nicht in jedem Zaubertränke-Buch zu finden. Allerdings ist das momentan die einzige plausible Erklärung, die mir einfällt. Hermine hatte sich ihren kurzen Vortrag nicht verkneifen können, war sich aber nicht sicher wie Cho darauf reagieren würde. Sie nahm das nasse Papier in die Hand und wickelte es in dem ohnehin schon schwarzen Umhang ein. Er würde diese Nässe wohl über Nacht aufsagen müssen, damit der Fußboden nicht damit besudelt wurde.
Hermine war schon recht müde und verschaffte sich eine angenehme Halbliegestelle, indem sie die Füße hoch nahm und die Beine anwinkelte. Dabei lehnte sie sich an die schlecht gepolsterte Armlehne und bemerkte, dass diese Nacht nicht besonders angenehm werden würde.
Ich bin müde... gestand sie und unterdrückte ein Gähnen. _________________ Aber das ist verboten und dazu noch viel zu gefährlich! |
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Cho Gryffindor


Anmeldungsdatum: 15.07.2007 Beiträge: 32
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Verfasst am: 18.07.2007, 21:41 Titel: |
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Hm... Cho war noch tief in Gedanken versunken. Ich bin auch müde, sagte sie und machte es sich auf dem Bett bequem. Lass uns schlafen, wir müssen morgen früh aufstehen...
Sie wollte am liebsten überhaupt nicht daran denken, zu welchen unmenschlichen Zeiten sie aufstehen mussten, um einen Bus nach King's Kross, dem Hauptbahnhof von London, zu erwischen.
Sie war viel zu faul, um noch einmal aufzustehen und ihren Schlafanzug anzuziehen und sich die Zähne zu putzen, also legte sie sich in Straßenklamotten ins Bett und zog die Decke bis ans Kinn.
Ich schlaf dann mal..., gähnte sie.
Und seufzte. Sie hatte vergessen, den Wecker zu stellen. Leise fluchend erhob sie sich und suchte ihn aus ihrem Koffer hervor. wenn der Zug um halb acht abfuhr, mussten sie mindestens eine Stunde früher aufstehen...
Sie stellte den Wecker auf halb sieben und legte sich zurück ins Bett.
Gute Nacht, gähnte sie. |
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Hermine Granger Gryffindor


Anmeldungsdatum: 15.07.2007 Beiträge: 30
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Verfasst am: 18.07.2007, 21:55 Titel: |
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Gute Nacht... murmelte Hermine kaum hörbar. Sie hatte sich mittlerweile zur Seite gedreht und die Knie angezogen. Leider blieb die Vorstellung von einer warmen Decke eben nur eine Vorstellung und Hermine konnte nur hoffen dass diese schreckliche Nacht auf der harten Couch bald ein Ende nahm. Angesichts ihrer Übermüdung, die von den vielen schlaflosen Nächten, in denen sie sich aufgeregt in ihrem Bett hin und hergewälzt hatte, herrührte, gelang es ihr außergewöhnlich schnell, Schlaf zu finden.
Allerdings fragte sich Hermine immer wieder, ob es wohl erholsamer gewesen wäre, wach zu bleiben. In Hermines Träumen ging es immer wieder um schwarz tropfende und nasse Bücher und Seiten, die von vielen starrenden Personen aufgehoben wurden, die sie mit lauten Klatschlauten auf niederfahren ließen. Überall spritzte schwarze Flüssigkeit herum und die Gasse schien kein Ende zu nehmen.
Berühr sie nicht! hallte es immer wieder von den Wänden.
Berühr sie nicht!Allerdings schien ihr diese Aussage weniger hilfreich, da sie selbst nicht die Leute berührte sondern eher anders herum und Hermine somit keinen Ausweg sah, den Leuten aus dem Weg zu gehen, die sich augenblicklich in skelettartige Frauen verwandelten und nun statt mit Büchern mit Wahrsagerkugeln auf sie warfen.
Später hätte Hermine schwören könne, dass sie m nächsten Tag mindestens einen blauen Fleck davon getragen hatte, der auf jeden Fall aus dem Traum stammte. _________________ Aber das ist verboten und dazu noch viel zu gefährlich! |
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