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Die Winkelgasse


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Cho
Gryffindor
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Anmeldungsdatum: 15.07.2007
Beiträge: 32

BeitragVerfasst am: 15.07.2007, 23:05    Titel: Der Nähladen Antworten mit Zitat

Keine Ahnug, stöhnte Cho und versuchte, die ganzen Klamotten in ihren Taschen zu verstauen. Viel labernde Leute wie diese Frau fand sie furchtbar anstrengend. Es war ihr unerklärlich, wie man nur so viel Schwachsinn in so kurzer Zeit von sich geben konnte.
Meine Güte, die redet ja wie am Fließband... Cho hatte sich den Kommentar nicht verkneifen können, sprach allerdings so leise, dass nur Hermine es hören konnte. Sie zog die Liste aus ihrer Tasche und ging die Sachen durch, die sie in einem Nähladen kaufen konnten, doch sie konnte sich nicht richtig konzentrieren. Das gerede der Frau ging ihr auf den Geist, die im Hintergrund noch immer mit dem Jungen laberte. Ich glaube wir sind fertig, sagte sie. Aber ich will sie noch nach diesem Mann fragen, der das Taschenbuch gestohlen hat.
Schnell wandte sie sich an die Näherin, die gerade geschäftlich an ihnen vorbeiwuselte. Können sie sich an einen großen Mann mit schwarzem umhang erinnern? Er hat ölige Haare, und es ist noch keine zehn Minuten her, als er den Laden verlassen hat. Kurz bevor wir hereingekommen sind, sagte Cho.
Die Frau hielt in ihrer Tätigkeit inne und überlegte. Er ist gegangen, kurz bevor ihr gekommen seid?, wiederholte sie. Nein, ich kann mich nicht erinnern... hier kommen täglich so viele Leute rein, da kann man schon mal den Überblick verlieren, weißt du? So viel Betrieb, so viel zu tun... jaja, wenn man Näherin ist, kann das Leben wirklich sehr anstrengend sein.
Cho nickte und verabschiedete sich so schnell wie möglich, bevor die Näherin erneut ausholen und von ihrer Vergangenheit erzählen konnte.
Puh, das hätte wir geschafft, sagte Cho, als sie wieder auf der Straße standen. Sie war noch vollauf damit beschäftigt, ihre Sachen zuasmmenzusuchen, sodass sie die Veränderung zuerst garnicht bemerkte. Doch dann sah sie sich verwirrt um.
Nanu, wo sind wir denn nun gelandet?, fragte sie verwundert. Die Straße, in der sie sich befanden, war keinesfalls die Winkelgasse. Vielleicht hatten sie den Laden der Näherin durch einen Hinterausgang verlassen und waren so in diese Straße gelangt...
Die Häuser machten einen schäbigen und dusteren Eindruck, und die Schaufenster der Läden, die sich dicht an dicht drängten, waren mit schwarzem Samt ausgepolstert. Bleiche Knochen lagen im Fenster eines Ladens. Die Aufschrift verriet, dass es sich um Drachenknochen handelte.
Lass uns... verschwinden, die Gegend ist mir nicht geheuer, wollte Cho gerade sagen, als sie einen Laden mit großen, durchsichtigen Kugeln entdeckte. Lass uns in diesen Laden gehen. Wir brauchen noch Wahrsagekugeln, und in diesem Laden scheint es welche zu geben.
Was bedeutete es schon, wenn die Umgebung ein wenig unheimlich war. Je unheimlicher, desto interessanter, fand Cho.


Zuletzt bearbeitet von Cho am 16.07.2007, 08:00, insgesamt einmal bearbeitet
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BeitragVerfasst am: 15.07.2007, 23:05    Titel: Anzeige

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Hermine Granger
Gryffindor
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Anmeldungsdatum: 15.07.2007
Beiträge: 30

BeitragVerfasst am: 15.07.2007, 23:22    Titel: Antworten mit Zitat

Hermine bezweifelte stark, dass sie in diesem Laden wirklich richtig waren, immerhin würde kein vernünftiger Mensch einen Erstklässler iin einem solchen Geschäft Schulsachen kaufen lassen, doch sie wollte sich mal nicht so anstellen. Ein Schlucken konnte sie allerdings nicht verkneifen und ihre zweifelnde Miene war ebenfalls nicht zu verbergen.
Schon durch die etwas gedämpften Fesnter konnte Hermiene eine schon beinahe skelettierte Verkäuferin erkennen, die alles in allem ziemlich unfreundlich aussah. Und leblos. Hermine begann sich schon Gedanen zu machen, ob sie wohl einem Versuch einer Wiederbelebung entsprungen war, wollte es aber ehrlichgesagt garnicht so genau wissen.
Sie schluckte erneut, als sie auf die große wuchtige Holztür starrte, die einen weiteren Blick in die finstere Bude verhinderte.
Bist du sicher das wir da richtig sind? Und überhaupt... sie dich doch mal um... wisperte Hermine unsicher und warf den zwielichtigen Gestalten einen kritischen Blick zu, der einige von ihnen finster herüberblicken lies.
Egal wo sie hier gelandet waren, Hermine war sich nun sicher, dass sie flasch waren. Egal was Cho nun auch erzählen würde, für Hermine stand nun fest, dass die auf garkeinen Fall der Richtige Laden, geschweige denn die richtige Umgebung war, in die man Erstklässler schickte.
Hasse ma n pa knuts fü misch? nuschelte ein hagerer Herr neben Hermine und kam mit seinem sübel riechenden gesicht dicht an sie heran.
Nein!. erwiederte Hermine in einer Mischung aus Empörung und Überraschung. Aus irgendeinem Grund schockierte es sie, dass selbst Zauberer arbetslos werden konnten und dass sie auch irgendwann auf die Straße ziehen musste. Der Mann murmelte etwas unverständliches und schlurfte in seinen Lumpen von dannen, seinem nächsten Opfer entgegen.
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Cho
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Anmeldungsdatum: 15.07.2007
Beiträge: 32

BeitragVerfasst am: 15.07.2007, 23:44    Titel: Antworten mit Zitat

Cho warf einen prüfenden Blick in den Laden, bevor sie ihn betrat. Ziemlich zwielichtig, fand sie. Doch keinesfalls zu verabscheuen. Der Anblick der unzähligen, glasigen Kugeln, die mit einem rauchigen Gas gefüllt waren, hatte etwas faszinierendes an sich. Die Kugeln schwebten im Schaufenster oder waren auf schwarzen, samtenen Unterlagen ausgebreitet, ebenso wie einige andere Gegenstände der Wahrsagerei.
Sie riss ihren Blick von den Kugeln los und wandte sich an die Frau.
Wir brauchen zwei Wahrsagerkugeln, sagte sie.
Im Gegensatz zu den Kugeln jagte ihr der Anblick der Frau einen Schauer über den Rücken. Auch dem Bettler wollte sie lieber nicht zu nahe kommen.
Der Blick der Frau zuckte zu ihre hinüber, und ihre wässerigen Augen starrten sie ausdruckslos an. Die Frau grinste und entblößte dabei eine Reihe krummer Zähne.
Sssossso, Kugeln?, fragte sie in einem zischenden Tonfall, der Cho innerlich erschaudern ließ. Ohne ihren Blick von Cho zu wenden winkte die Verkäuferin zwei Kugeln aus dem Schaufenster heran. Auf Augenhöhe mit Cho verharrte eine der Kugeln.
Siehssst du etwasss?, fragte die Frau. Erkennt dein Geissst die Kugel wieder?
Cho hatte keine Ahnung, was diese unheimliche Frau von ihr wollte, und plötzlich wurde ihr die ganze Sache zu unheimlich. Nur weg hier, war ihr einziger Gedanke.
Sie tat so, als spähe sie angestrengt in das Innere der Kugel. Ja, ich erkenne sie, sagte Cho, auch wenn sie nicht weiter erkennen konnte als weißliches Gewaber. Ich kaufe sie.
Die schmalen, bläulichen Lippen der Frau verzogen sich zu einem breiten Grinsen. Ssschön.
Cho zählte ein paar Goldmünzen in ihre Hand und trat einen großen Schritt in Richtung Tür. Sie wollte so schnell wie möglich weg.
Cho warf einen kurzen Blick zu den wunderschönen Kugeln, die noch immer im Schaufenster ausgelegt waren. Ja, die Kugeln waren wirklich schön. Sie hatten etwas geheimnisvolles, verborgenes. Sie betrachtete ihre Kugel, die in ein schwarzes Samttuch eingeschlagen war, und verstaute sie vorsichtig in ihrer Tasche.
Und wasss ist mit dir?, fragte die skelettartige Frau Hermine. Willssst du auch einen Blick in die Kugel werfffen?
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Hermine Granger
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Anmeldungsdatum: 15.07.2007
Beiträge: 30

BeitragVerfasst am: 16.07.2007, 11:37    Titel: Antworten mit Zitat

Hermine war von dem nebeligen Raum etwas benommen. Die Frau schien ihr plötzlich nicht mehr halb so erschreckend wie zuvor, sie hatte vieleher etwas bemitleidenswertes, wie sie fand. Die schneidende Stimme zerstörte jedoch auf der Stelle alle vorstellungen einer armen, alten Frau. Es war hermine praktisch nicht möglich ihr zu wiedersprechen, weshalb Hermine nur ein Aber natürlich doch. hervor brachte. Zitternd trat sie einen Schritt vor und warf einen flüchtigen Blick in die kristallene Kugel. Der Nebel schien sich unter ihrem Blick zu winden, was die Verkäuferin in die hellste Aufregung versetzte.
Du hasst sssie gefunnndennn! Dasss issst dein zzzweitesss ichhh. Der wässrige Blick nahm etwas hysterisches an, was Hermine um so mehr Angst einjagte. Gut. Ich nehme sie. krächzte sie tonlos und legte ein paar Münzen auf den Tisch. Hastig griff sie nach der Kugel und nach einem der Tücher, mit denen die Frau zuvor Chos Kugel eingewickelt hatte. Improvisierend wickelte sie ihre Kugel damit ein und rannte beinhae zur Tür heraus, ein undeutliches Vielen Dank auch. auf den Lippen.
Als sie schon beinahe der Illusion nahe war, dass sie sich freuen konnte aus dem Laden heraus zu sein, bemerkte sie die ganzen finsteren Gestalten, die allesamt erwartungsvoll in den Himmel starrte. Mit gerunzelter Stirn warf Hermine einen BLicdk nach oben, konnte aber nur dunkle Regenwolken erkennen und drehte sich dann zu Cho um.
Was tun die denn da? fragte sie und deutete auf die Menschenmenge.
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Cho
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Anmeldungsdatum: 15.07.2007
Beiträge: 32

BeitragVerfasst am: 16.07.2007, 12:15    Titel: Antworten mit Zitat

Cho warf ratlos einen Blick zum Himmel. Es würde bald Regen geben. Aber das war auch schon das einzige, was sie dem wolkenverhangenen Himmel abgewinnen konnte. Keine Ahnung, was die machen...
Cho starrte weiter in den Himmel.
Rieb sich die Augen. Starrte noch einmal hin.
Sag mal... verformen sich die Wolken wirklich, oder geht gerade meine Fantasie mit mir durch...?
Die graue Wolkenmasse begann, hin und her zu wabern und sich zu einem seltsamen Gebilde zu formen. Sieht aus wie ein Symbol von irgendetwas... oder eine Figur...
Sollte sie einen der unheimlichen Gestalten fragen? Cho entschied sich dafür. Sie tippte einen der hypnotisierten Zauberer an der Schulter an. E- Entschuldigung?, stammelte sie und lächelte. Können sie mir sagen, was-
Der Zauberer beachtete sie nicht, sondern gaffte weiter in den Himmel. Entschuldigung?, fragte Cho lauter und mit festerer Stimme. Was passiert hier?
Der Zauberer wandte sich mit leerem Blick zu ihr um und starrte ihr tief in die Augen. Cho kam es vor, als ob ein milchiger Vorhang hinter seinem Auge lag und seinen Blick verschleierte.
Vor Schreck wie gelähmt starrte Cho zurück.
Der Zauberer nuschelte irgendetwas in seinen Bart, und wies mit seinem ausgestreckten Arm auf den Himmel. Dann fuhr sein Blick wieder zu den Wolken, und sein Arm fiel schlaff herunter.
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Hermine Granger
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Anmeldungsdatum: 15.07.2007
Beiträge: 30

BeitragVerfasst am: 16.07.2007, 14:07    Titel: Antworten mit Zitat

Herminesah unsicher in den Laden, um sich zu vergewissern, ob die leblose Frau nicht auch noch herauskam, doch blieb sie offenbar ungerührt an ihrer Theke stehen. Die Wolken wurden immer wilder und hermine glaubte, einmal einen Zentauren geshen zu haben. Sie sah sich hilfesuchend um, doch ihr schienen alle Leute hier so hilfsbereit wie der Mann, der nun wieder gebannt in den Himmel gafft, un dessen Worte Hermine keinesfalls verstanden hatte. Sie war sich nicht einmal sicher, ob sie überhaupt direkt angesprochen wurden, oder ob der Herr ein Selbstgespräch gehalten hatte.
Irgendwo in der Menge konnte Hermine einen jungen Mann ausmachen, der sich verwirrt, aber auch gleichtzeitig anlarmiert umschaute. Sie winkte aufgeregt mit den Armen und war kurz davor Hie drüben!! zu schreien, als ihr von dem Mann mit einer kurzen Handbewegung klar gemacht wurde, den Mund zu halten. Er schlängelte sich durch die menge hindurch, als wären es empfindliche Skuklpturen, die bei der kleinsten Berührung umzufallen drohten.
Schließlich hatte er sie erreicht, packte beide bei der Schulter und zerrte sie hastig hinter sich her. Die einzigen Worte, die er zu ihnen sprach lauteten Sprecht niemanden an und berührt sie nicht. Hermine protestierte mit einem leisen he! und einem kläglichen versuch sich loszureißen gegen den eisernen Griff, doch der Fremde schien keine Anstalten zu machen, si beide wieder loszulassen.
Was geht hier vor?zischte sie ihm zu, erhielt als Antwort jedoch lediglich einen genervten und ermahnenden Blick.
Ihr Blick galt wieder den Wolken. Der Zentaur lag gefesselt und mishandelt am Boden und wand sich offenbar. Sie mal. flüsterte sie Cho zu und wies mit einem Blick in den Himmel.
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Cho
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Anmeldungsdatum: 15.07.2007
Beiträge: 32

BeitragVerfasst am: 16.07.2007, 14:31    Titel: Antworten mit Zitat

Sprecht niemanden an und berührt sie nicht? Schlecht! Cho hatte den Typen angetippt und angelabert. Tja, woher hätte sie das auch wissen sollen... Wie auch immer, sie lebte jedenfalls noch. Sie musste zugeben, dass sie sich dennoch Sorgen machte. Sie sah noch immer die leeren Augen des Zauberers vor sich, den sie angesprochen hatte.
Sie ließ sich von dem seltsamen Retter mitschleifen, der sie und Hermine von den Zauberern wegbrachte. Ihr entgingen trotzdem nicht die Wolken, auf die Hermine sie aufmerksam gemacht hatte. Ein gefesselter Zentaur. Was um alles in der Welt sollte das bedeuten? Und vor allem; wieso starrten die ganzen Leute so fasziniert, nein hypnotisiert in die Zentaur-wolke?
Nachdem sie ein paar Minuten durch alle möglichen Gassen gelaufen waren, blieb der Fremde plötzlich stehen.
Hier ist die Winkelgasse, sagte er, während er einen gehetzten Blick über die Schulter warf. Kommt nie wieder in die Nähe dieser Straße! Das ist kein Ort für Erstklässler!
Er wollte sich aus dem Staub machen, doch Cho bekam gerade noch so seinen Ärmel zu fassen und hielt ihn auf.
Was war das? Was wollten all diese Leute dort?, fragte sie. Er konnte doch wenigstens einmal versuchen, es ihnen zu erklären.
Er schob ihre Hand zur Seite und schüttelte den Kopf. Es ist besser, wenn ihr das nicht wisst, sagte er.
Na prima. Wie immer waren alle spannenden Dinge nicht für ihre Ohren bestimmt. Wie hätte es anders sein können.
He, warte!, rief Cho ihm hinterher, doch er war schon zwischen den vielen Zauberern und Hexen verschwunden.
Cho seufzte.
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Hermine Granger
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Anmeldungsdatum: 15.07.2007
Beiträge: 30

BeitragVerfasst am: 16.07.2007, 14:59    Titel: Antworten mit Zitat

Hermine bekam langsam das ungute Gefühl, dass alle Hexen und Zauberer vor ihnen wegzulaufen schienen. nicht nur vorhin der seltsame Dieb, nun auch noch ihr merkwürdiger Retter. Sie konnte nicht leugnen, dass sie eigentlich froh war, dass er sie da rausgeholt hatte, doch trozdem brodelte in ihr eine gewisse Wut über die unfreundlichkeit des Mannes. Er hatte es offensichtlich gut gemeint, war aber doch, wie alle anderen auch, abgesehen von der seltsam dicken Dame, höchst ungesprächig.
Hermine blickte wieder in den Himmel. strahlend blauer Himmel erstreckte sich über den gesamten Horizont. Hermine schüttelte den Kopf. Sie wollte sich schon einreden, dass sie nur Halluziniert hatte, doch dafür war das alles viel zu... real gewesen.
Die Hexen und Zauberer schienen hier alle noch die gleiche gute Laune zu haben wie zuvor, als ob nichts gewesen äre. Vielleicht hatten sie es garnicht mitbekommen?
Hermine schaute auf die Straße zurück, aus der sie gekommen waren, doch auch hier konnte sie nichts seltsames entdecken.
Erneut schüttelte sie den Kopf und zog achselzuckend Cho die Einkaufsliste aus der Hand.
Als nächstes brauchen wir einen Zauberkesel, ich glaueb wenn wir sonst noch länger warten bekomme ich mein ganzes Zeug nicht merh unter. Mit einem schiefen Lächeln sah sich Hermine um. Wolnag? Sie hatte sich fest entschlossen, wie die Hexen und Zauberer hier auch, einfach so zu tun, als ob nichts gewesen wäre und als ob sie von dem ganzen herzlich unbeeindruck war, jedoch war sie dabei nicht sonderlich beeidruckend.
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Cho
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Anmeldungsdatum: 15.07.2007
Beiträge: 32

BeitragVerfasst am: 17.07.2007, 09:19    Titel: Antworten mit Zitat

Cho sah sich nach einem Laden um, der Zauberkesser verkaufte. Die straßen hatten sich auch im verlaufe des Tages nicht geleert und waren noch immer so brechend voll wie bei ihrer Ankunft in der Winkelgasse, doch sclhießlich entdeckte sie ein großes Ladenschild in Form eines Kessels.
Dort drüben ist ein Laden mit Kesseln, glaube ich..., sagte sie und deutete auf den Laden.
Sie bahnten sich einen Weg durch die Menge.
Als sie den Laden betraten, leutete eine kleine Türglocke leise und kündigte ihre Ankunft an. Es war wenig Betrieb in dem Laden, nur ein kleiner Mann saß hinter einem Tisch, auf dem alle möglichen Papiere lagen, und las Zeitung. Cho fand, dass er im Gegensatz zu der bleichen, dürren Verkäuferin geradezu freundlich aussah, auch wenn er nicht grüßte, als sie den Raum betraten. Vermutlich war er zu sehr mit seiner Lektüre beschäftigt, um sie zu bemerken.
Im Raum selbst stapelten sich die Kessel bis zur Decke, manche Kessel waren alt und rostig, andere glänzend poliert. Cho fragte sich immer wieder, wie man sich nur in einem solchen Durcheinander zurechtfinden sollte, das offenbar in jedem Zaubereigeschäft herrschte, doch die Verkäufer schienen kein Problem damit zu haben. Sie musste an den Buchladen von Flourish & Blots denken. Das Chaos erinnerte sie sofort an die unübersichtlichen Bücherregale.
Irgendetwas rempelte sie von hinten an und riss sie aus ihren Gedanken.
Erschrocken wandte sie sich um und wollte schon zu einem "Entschuldigung" ansetzen, doch hinter ihr war niemand.
Kopfschüttelnd wandte sie sich an den Verkäufer, um ihn nach Kesseln für Anfänger zu fragen, als ihr irgendwer auf den Fuß trat. Aus den Augenwinkeln konnte sie einen Kessel sehen, der auf seinen drei Messingbeinen hastig davontrippelte und sihc wieder in die Reihen der Kessel zurückstellte.
Unverschämtheit, murmelte Cho und warf dem Kessel einen belustigten Blick zu. Sie hoffte, dass ihr eigener Kessel kein Eigenleben entwickelte wie dieses unhöfliche Exemplar. Nachher verschluckte er noch ihren Rührlöffel oder spuckte die Zutaten wieder aus.
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Hermine Granger
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Anmeldungsdatum: 15.07.2007
Beiträge: 30

BeitragVerfasst am: 17.07.2007, 12:02    Titel: Antworten mit Zitat

Hermine sah dem lebendigen Topf ungläubig nach und fragte sich, wer sich wohl ein solches Exemplar kaufen würde, als der kleine Mann mit seinen Blick zu ihnen wandte. Die modrige Wärme des Ladens war schon fast wieder unangenehm, doch war Hermine schon viel wohler zumute, als sie keine unheimlichen Anzeichen entdeckte, die sich hier irgendwo versteckten. Es war nach ihrem kurzen Ausflug in jenen unheimlichen Laden schon schlimm genug, dass sich hier offensichtlich die Waren bewegten und ungehindert durch den Raum laufen durften. Sie fragte sich, ob man die Kessel wie einen Hund rufen konnte, wollte es jedoch nicht versuchen. Es schien ihr einfach zu blöd, einen einfachen Kessel zu rufen.
Entschuldigung? Wir suchen... Hermine stockte kurz, der Verkäufer sah sie nun mit deutlichem Desinteresse durch seine großen Brillengläser an, die seine Augen zu kleinen grünen Punkten schrumpfen ließen. einen Kessel und zwar... hastig zog sie Cho das Pergament aus der Hand und las die Angaben der Größe sowie des Durchmessers und die Vorraussetzung dreier Beine vor. Außerdem stand noch klein dahinter, dass es möglichst ein lebendiger Kessel sein sollte. Runzelte die Stirn und hoffte inständig, sich bei dem letzten Satz verlesen zu haben, doch ihre Hoffung wurde letzten Endes von dem Verkäufer zerschlagen, der irgendetwas von normale Erstklässerkessel vor sich hin murmelte. Er zog zwei messingfarbene Kessel aus einer der hohen Türme aus Kessel. Als er sie auf den Boden stellte, gaben sie kleine Quieklaute von sich, verstummten aber augenblicklich als der Verkäufer ihnen einen scharfen Blick zuwarf.
Hier, aber passt gut auf. Ihr müsst sie anfangs immer im Auge behalten und stellt sie auf keinen Fall in einen unbeobachteten Raum, bis eure Lehrer euch nicht gezeigt haben, wie man sie behandeln muss.
Hermine nickte leicht verwirrt und lies ein paar Münzen in die gierige kleine schrunzelige Hand des Verkäufers fallen, der diese kritisch beäugte, als ob man ihm Falschgeld vorwerfen würde.
Aber man darf etwas... hereinlegen, oder nicht? fragte Hermine hoffnungsvoll, die ihre Vorstellung von einem Taschenersatz nicht aufgeben wollte.
Auf ein ungeduldiges Nicken hin lies Hermine erleichtert unter Protest des Kessels ihre Bücher und ihre Wahrsagerkugel sowie ihre Schulkleidung hineinfallen.
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Cho
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Anmeldungsdatum: 15.07.2007
Beiträge: 32

BeitragVerfasst am: 17.07.2007, 12:14    Titel: Antworten mit Zitat

Cho warf den Kesseln einen besorgten Blick zu. Man durfte sie nicht alleine in einem Raum lassen? Sie versuchte sich auszumahlen, wie ihr tobender Kessel die Einrichtung eines Raumes verwüstete, doch die Vorstellung wollte nicht so richtig lebendig werden. Ein tobender Kessel überstieg ihre Vorstellungskraft.
Das heißt wir müssen das dumme Ding die ganze Zeit babysitten?, fagte sie, wobei sie sich einen wütenden Tritt von ihrem Kessel und ein genervten Nicken vom Verkäufer einhandelte.
Na prima...
Auch Cho ließ ihre Sachen in den Kessel fallen. Ihr Blick fiel auf die Beine des Kessels, und plötzlich hatte sie eine Idee.
Meinst du, wir können dem Kessel befehlen, dass er hinter uns herlaufen soll?, fragte sie Hermine gedämpft, damit der Ladenbesitzer es nicht hörte und ihr eine unfreundliche Antwort geben konnte. Sie hatte genug von unfreundlichen Zauberern, die immer alle Hände voll zu tun und wohl keine Zeit für arme, verirrte Erstklässler hatten.
Dann brauchen wir die ganzen Sachen nicht zu tragen...
Sie konnte sich mit der Vorstellung durchaus anfreunden, einen Kessel zu haben, der ihre Sachen schleppte.
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Hermine Granger
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Anmeldungsdatum: 15.07.2007
Beiträge: 30

BeitragVerfasst am: 17.07.2007, 13:31    Titel: Antworten mit Zitat

Hermine musste zugeben, das sie die Vorstellung, einen Diener in Form eines Kessels besaß etwas anfremdete, jedoch hatte sie im Grunde auch nichts dagegen einzuwenden.
Ich glaube nicht, dass das eine gute Idee ist, nachher läuft er uns noch weg. befürchtete Hermine, als sie die Ladentür hinter sich schlossen. Erst jetzt bemerkte sie die kleine verzierte Waage, die am Boden des Kessels befestigt war. Sie schien also dazu zugehören.
Hermine zögerte. Sie war sich nicht sicher, aber sie glaubte, dass sie einen beilgelegten Zettel in ihrem Brief gefunden hatte. Hastig zog sie ihn hervor und zog ein bläuliches Pergament hervor. Da wir nichts mehr brauchen, sollten wir mal schauen wo wir hinmüssen... Hier steht, dass wir heute noch abfahren. Wir sollen uns in einer Nockturngasse vor Borgin und Burkes treffen...Hermine hatte weder von einen Nockturngasse, noch von einem Borgin und Burkes gehört und war in sofern froh jemanden dabei zu haben, der sich offenbar etwas mehr als sie selbst in der Welt der hexen und Zauberer auskannte.
Hermine war schon ganz am Anfang aufgefallen, dass die Angaben auf dem blauen Pergament in einer anderen Handschrift geschrieben worden waren, doch dachte sie sich nichts dabei. Es würde schon alles seine Richtigkeit haben.
Wo müssen wir also hin? fragte sie und blickte sich voller Tatendrang um.
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Anmeldungsdatum: 15.07.2007
Beiträge: 32

BeitragVerfasst am: 17.07.2007, 13:41    Titel: Antworten mit Zitat

Hm... Wir müssen in die Nocturngasse, sagst du?
Sie lugte über den Rand des Papiers, das Hermine in der Hand hielt. Also, das hört sich jetzt vielleicht doof an, aber mein Bruder hat gesagt, dass man die Nocturngasse meiden soll... Sie räußperte sich. Jaja, ihr Bruder hatte gesagt. Ihr Bruder tat dies, ihr Bruder machte das, ihr Bruder, ihr Bruder... Außerdem ist in der Nocturngasse kein Bahnsteig, soweit ich weiß.
Der Bahnsteig war in London an Gleis 9 dreiviertel, so stand es auf der Anmeldung. Aber mit Hermines Sachen schien sowieso irgendetwas falsch zu sein. Sie hatte keine Bücherliste, keinen richtigen Fahrplan... Cho fragte sich, wie die Schule es fertigbringen konnte, Hermine in die Nocturngasse zu schicken. Also, auf meinem Zettel steht dass wir vom Londoner Bahnhof abfahren, und zwar morgen früh um halb zehn... Die Schule hat dir irgendwie komische Sachen geschickt, oder? Keine Bücherliste, keinen richtigen Fahrplan...
Sie musterte Hermines Blatt ratlos. Und dieses Borgin und Burkes... was um alles in der Welt soll das sein?
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Hermine Granger
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Anmeldungsdatum: 15.07.2007
Beiträge: 30

BeitragVerfasst am: 17.07.2007, 13:56    Titel: Antworten mit Zitat

Hermine war langsam richtig sauer auf die Schule, eingeschlossen auf Professor Dumbledore, den Schulleiter, der ihr ja schließlich den Brief geschickt hatte.
Für wen hielt er sich denn, sie hier irgendwo an den Arsch der Welt zu schicken?
Woher soll ich wissen, was das sein soll? fragte sie gereizt. Sie hatte allmählich das Gefühl, dass jemand den festen Wunsch hatte, sie am besten nicht erst auf Hogwarts empfangen zu müssen. Und das war nicht gerade eine sonderlich zufriedenstellende Vorstellung.
Was sagte Cho da? Morgen? London? Gleis ... 9 ¾? War das nicht etwas zu abstrakt? Aber wahrscheinlich hatte Cho mal wieder recht. Vielleicht hatte Hermine ja keine Bücherliste bekommen, weil sie, wenn sie denn vor Borgin und Burkes stehen sollte, wohl überall nur nicht nach Hogwarts gebracht wurde. Und das Beste war noch, dass ihre Mutter sie hier her gebracht hatte und dann sofort mit ihrem Vater zusammen weiter zum Flughafen nach Venedig gefahren war, wo sie dann, wenn Hermine sowieso nicht mehr da war, ihre versäumten Flitterwochen nachholen wollte. Nicht dass Hermine fand, dass es ein auch nur ansatzweise passender Zeitpunkt für Flitterwochen war, es kam auch noch hinzu, dass Hermine keinen Haustürschlüssel besaß und nun wohl oder über selbst sehen musste, wo sie ihre Nacht verbrachte, und wie sie dann auch noch zum Londoner Bahnsteig auf das besagte Gleis 9 ¾ kommen sollte, von dem sie noch nie zuvor etwas gehört hatte.
Wunderbar! Wun-der-bar! Na toll. Und Jetzt? Ich komme nicht nach Hause und kann wohlmöglich hier auf der Straße verrotten, habe keine Ahnung, wie ich von hier aus nach London komme und dieses verfluchte Gleis neundreiviertel finden soll! Außerdem hat wohl ganz offensichtlich jemand darauf abgesehen, mich NICHT in Hogwarts wiederzutreffen. Ich muss sagen, ich bin wirklich froh auf eine so zuverlässige und gute Schule zu kommen, in der man jeden Erstklässer freundlich und mit offenen Armen empfängt. Hermine war nun wirklich wütend und stand kurz davor, alles einfach nur hinzuschmeißen. Sie war bisher auch ganz gut ohne das Wissen, eine Hexe zu sein, klargekommen, außerdem hatte sie in ihrer Muggelfamilie auch keine Probleme mit herumlaufenden Töpfen, ganz zu schweigen mit blutenden Büchern und leichenartigen Frauen gehabt.
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Anmeldungsdatum: 15.07.2007
Beiträge: 32

BeitragVerfasst am: 17.07.2007, 14:07    Titel: Antworten mit Zitat

Ähm...
Cho wusste nicht, was sie zu Hermines plötzlichem Wutausbruch sagen sollte. Also wenn es dich beruhigt, ich fahre auch nicht mehr nach hause und niemand holt mich ab. Ich übernachte in diesem kleinen Gasthaus... Ihr wollte doch glatt der Name nicht einfallen. Gasthaus... zum tropfenden Kessel, erinnerte sie sich. Da hat mein Dad ein Zimmer reserviert, weil er kennt den Barbesitzer und ist mit dem Typ von der Theke befreundet oder so. Vielleicht kannst du auch ein Zimmer nehmen, die haben bestimmt nichts dagegen, schlug sie vor. Da sind bestimmt auch noch ein paar andere, die jetzt in die erste Klasse kommen.
Das mit Hermines Schullisten war wirklich eigenartig. Cho konnte sich nur immer wieder wundern, woher der Zettel mit der Nocturngasse kam.
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