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FSV vs. CFC "Das Nachspiel"

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Alte Sachsen WEBMASTER
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Anmeldungsdatum: 27.06.2005
Beiträge: 906

BeitragVerfasst am: 13.11.2006, 21:45 Antworten mit ZitatNach oben

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Fußball / Oberliga
Führungskrise beim FSV Zwickau

Die Führungskrise bei Oberligist FSV Zwickau spitzt sich weiter zu. Nachdem Präsident Volker Seifert während der Skandalpartie gegen den Chemnitzer FC bereits das Handtuch geworfen hatte, reichte am Montag auch Schatzmeister Dieter Drechsel schriftlich seinen Rücktritt ein.


Volker Seifert warf am Sonnabend das Handtuch
Mitgliederversammlung fällt aus


Der Verwaltungsratsvorsitzende Toralf Wagner bestätigte den Eingang des Schreibens. Damit besteht das Präsidium des Traditionsvereins nur noch aus Jürgen Hager. Bis Mittwoch soll das Präsidium durch den Verwaltungsrat neu besetzt werden. Eine für den Donnerstag geplante Mitgliederversammlung wurde wegen der aktuellen außerordentlichen Situation abgesagt.

Mit Spannung und Angst blicken die FSV-Verantwortlichen nach den Ereignissen vom Wochenende in Richtung Nordostdeutscher Fußball-Verband.


Die schweren Ausschreitungen können Wiederholungstäter FSV Zwickau teuer zu stehen kommen.
Wieder Affenlaute gegen farbige Spieler
Nach den Ausschreitungen während der Partie gegen den Chemnitzer FC droht dem FSV Zwickau eine drastische Strafe. Während des Oberliga-Spiels zwischen dem FSV Zwickau und dem Chemnitzer FC war es wiederholt zu rassistischen Schmährufen gegen einige Gästespieler gekommen. Bereits in der ersten Halbzeit wurde Gerard Sambou von einigen Zwickauer Zuschauern mit Affenlauten bedacht. Auch die Ersatzspieler Yakubu Adamu und Bakary Sinaba sind massiv beschimpft worden. Der FSV Zwickau entschuldigte sich mittlerweile in einer Erklärung bei den farbigen Spielern des CFC. Als Wiederholungstäter muss Zwickau mit einer harten Strafe rechnen.


Sportgericht tagt kommende Woche

Beide Vereine müssen in den kommenden fünf Tagen eine Stellungsnahme beim Nordostdeutschen Fußball-Verband abgeben. Das Sportgericht des NFOV wird sich dann in der kommenden Woche mit dem Fall beschäftigen, teilte Staffelleiter Werner Georg mit und bestätigte: "Es wird ein Verfahren gegen beide Vereine geben."
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BeitragVerfasst am: 13.11.2006, 21:45 Nach oben

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BeitragVerfasst am: 14.11.2006, 09:11 Antworten mit ZitatNach oben

Freie Presse 14.11.2006

FSV will gegen Randalierer vorgehen



Der FSV Zwickau hat in einer Pressemitteilung die Ausschreitungen während des Derbys gegen den Chemnitzer FC (1:1) auf das Schärfste verurteilt. Man werde die Täter strafrechtlich zur Verantwortung ziehen und Stadionverbote erteilen. Der Verein hat sich bei den betroffenen CFC-Spielern für die rassistischen Äußerungen einiger so genannter "Fans" entschuldigt.
Nach den gestern offiziell erfolgten Rücktritten des Präsidenten Volker Seifert und Schatzmeister Dieter Drechsel bildet Jürgen Hager momentan ein Ein-Mann-Präsidum. Der Verwaltungsrat will bis Mittwoch eine Neubesetzung der vakanten Posten vornehmen. Aufgrund der außerordentlichen Situation hat der FSV-Vorstand beschlossen, die für Donnerstag im Mülsener Amor-Saal geplante Mitgliederversammlung zu verschieben. (TC)

Sportgericht will rasch entscheiden - FSV Zwickau stellt Strafanzeige


Das Sportgericht des Nordostdeutschen Fußball-Verbandes (NOFV) will so rasch wie möglich über die Krawalle bei den Oberligaspielen zwischen Zwickau und Chemnitz sowie Plauen und Sachsen Leipzig urteilen. Wie Wilfried Riemer, Leiter Spielbetrieb des NOFV, der "Freien Presse" sagte, haben die beteiligten Vereine drei Tage Zeit, um ihre Stellungnahmen zu den skandalösen Vorfällen abzugeben. Diese werden dann sofort an das Sportgericht des Verbandes weitergeleitet. Zum Spiel in Plauen würde der Bericht des Schiedsrichters bereits vorliegen. Da die Tätlichkeit des Leipzigers Ogunbure gegenüber VFC-Stürmer Zapyshnyi passierte, als der Referee das Spielfeld schon verlassen hatte, werden die Fernsehbilder zu Rate gezogen.

Ogunbure wird dem FCS heute beim Nachholspiel in Cottbus allerdings fehlen. Der Sachsen-Kicker wurde gestern gesperrt. "Gegen Ogunbure läuft ein Ermittlungsverfahren wegen unsportlichen Verhaltens", erklärte NOFV-Staffelleiter Werner Georg. Unterdessen hat der FSV Zwickau gegen den Leuchtraketenschützen während der Partie gegen den CFC Strafanzeige gestellt.

Am Donnerstag findet ein Gespräch zwischen dem FSV-Verwaltungsratsvorsitzenden Toralf Wagner und Zwickaus Oberbürgermeister Dietmar Vettermann statt. Ein Thema wird sein, wie die Sicherheit im Westsachsenstadion künftig verbessert werden kann.



Fußball-Rowdys bringen Zwickau bundesweit in Verruf

Medienberichte über rassistische Ausfälle und Hassparolen im Westsachsenstadion - Spieler: "Einfach nur noch Ekel"

"Oberligafußball im Osten: Rassismus, Randale, Spielabbruch", titelte gestern "Spiegel Online", "Radau in Zwickau" die Berliner "Tageszeitung". Fußball-Chaoten bringen die Stadt und ihren Sport bundesweit in Verruf.

Von Ronny Schilder


Nach dem Skandalspiel vom Sonnabend zwischen dem Chemnitzer FC und dem FSV Zwickau, das in der 70. Minute kurz vor dem Abbruch stand, haben Medien bundesweit ihr Augenmerk auf Zwickau gerichtet - aber anders, als es den friedlichen Bürgern der Stadt lieb sein kann. Im Berliner "Tagesspiegel online" wurde der Spielbericht von der Internetseite des FSV Zwickau zitiert: "Wenn sich nicht in naher Zukunft Verein, Stadt und Fans zusammenraufen, wird es in absehbarer Zeit keinen Fußball in Zwickau mehr geben."
"Leuchtraketen, Kanonenschläge, Nebeltöpfe: Beim Oberligaspiel des Chemnitzer FC beim FSV Zwickau am Samstag randalierten Fans beider Mannschaften", so der "Tagesspiegel". Für das Hamburger Magazin "Spiegel online" war es "wieder ein Skandalspiel im ostdeutschen Fußball".
Die Leser in und aus aller Welt erfahren: "Schon auf dem Weg vom Zwickauer Hauptbahnhof zum Stadion kündigte sich an, dass Gäste hier nicht sonderlich erwünscht sind. Besonders nicht, wenn sie aus Chemnitz oder aus anderen Ländern kommen. Auf Stromkästen und an Laternenmasten prangten selbst gemalte Aufkleber der FSV-Anhänger: ,Zigeuner-CFC' oder ,Scheiß Chemnitzer' war auf den Stickern zu lesen. Ein bitterer Vorgeschmack auf das, was später im Stadion folgen sollte...

Rassisten gaben den Ton an. Die dunkelhäutigen Spieler der Gäste wurden von einigen Zwickau-Anhängern mit Affenlauten beschimpft. Aber der Stadionsprecher machte keinerlei Anstalten, die für jeden hörbaren Schmähungen zu unterbinden."

Der Chemnitzer Mittelfeldspieler Semir Devoli wird von "Spiegel online" zitiert: "Das hat mit Menschlichkeit nichts mehr zu tun, da bekomme ich einfach nur noch Ekel."

Leser-Aktion - Was meinen Sie?

In Zwickau und anderen Städten sorgen Fußball-Chaoten für Negativschlagzeilen. Das Bild von gewaltbereiten, rassistischen Fußballfans verfestigt sich in der öffentlichen Wahrnehmung. Was können Fußballfans, was können Zwickauer Bürger, was müssen Funktionäre und Institutionen tun, um dem unseligen Treiben der Chaoten Einhalt zu gebieten? Schreiben Sie uns: Freie Presse, Redaktion Zwickau, Hauptstraße 13, Red.zwickau@freiepresse.de.
Alte Sachsen WEBMASTER
Administrator



Anmeldungsdatum: 27.06.2005
Beiträge: 906

BeitragVerfasst am: 16.11.2006, 08:31 Antworten mit ZitatNach oben

Frankfurter Rundschau online

Herr Seifert, wie lange waren Sie Präsident des FSV Zwickau?

Volker Seifert: Fast drei Jahre.

Es heißt, Sie hätten auch eine Stange Geld in den Verein gesteckt.

Das stimmt. Als wir kamen, war kein Geld mehr da. Der Verein war fast pleite. Es hat ja schon mal eine Insolvenz gegeben, und wir konnten uns keine zweite leisten. Wir konnten dann wieder Vertrauen zu den Sponsoren aufbauen, auch zu den Fans.

Obwohl das Team zwischenzeitlich nur noch in der Landesliga spielte.

Ja, wir sind abgestiegen. Das war sicherlich auch durch die Sparmaßnahmen begründet.

Wie kommt man denn aus dieser Zwickmühle raus, ein Traditionsklub zu sein, an den auch entsprechende Erwartungen gestellt werden, und andererseits mit sehr bescheidenen finanziellen Mitteln auskommen zu müssen?

Das ist ja nur die eine Seite der Medaille. Auf der anderen steht eine Stadt, die selber kein Geld hat und praktisch pleite ist. Das Westsachsenstadion sollte im vorigen Jahr sogar schon geschlossen werden. Die Sicherheitsstandards stammen zwar noch aus Zweitliga-Zeiten, doch der aktuelle Zustand ist schon desolat.

Wie glaubwürdig ist es denn angesichts des großen Sanierungsbedarfs, wenn der DFB nach Ausschreitungen in den vergangenen Wochen erklärt, die Stadien der Dritt- und Viertligisten müssten baulich höheren Sicherheitsanforderungen genügen?

Ich glaube schon, dass beim DFB das Geld da ist. Als die Sicherheitsstandards zunächst in erster und zweiter Liga und dann auch in den Regionalligen verbessert wurden, da sind die Randalierer zu den Oberligisten weitergezogen. Jetzt kann man den Schwarzen Peter nicht einfach den Vereinen zuschieben. Man muss auch sehen, dass zuletzt ja kontinuierlich Fanprojekte wegrationalisiert wurden. Nur samstags als Staatsmacht aufzutreten, das ist zu wenig.

Was kann der FSV Zwickau denn von sich aus tun?

Wir haben den Klub finanziell wieder auf ein solides Fundament gestellt. Sportlich sind wir so weit, dass die Mannschaft allen echten Fans noch viel Freude machen wird. Aber das Dumme ist: Neben den vielen treuen und guten Fans gibt es immer auch ein paar *****en. Und die haben in unserem Fall in Sekunden kaputt gemacht, was in drei Jahren aufgebaut wurde. Wir hatten ja im vorigen Jahr gegen Sachsen Leipzig schon mal Ärger. Es gab auch eine Verhandlung. Ich hatte damals schon mit Stadionverboten gedroht. Jetzt weiß ich: Ich hätte die tatsächlich durchsetzen müssen.

Haben Sie Probleme im schon vorab als brisant eingestuften Spiel gegen Chemnitz erwartet?

Wir haben schon in der Woche davor in einem Aufruf an alle appelliert und betont: Leute, der FSV steht unter besonderer Beobachtung! Vor dem Spiel war ich dann eigentlich zuversichtlich, weil mit unseren Sicherheitskräften und in der Zusammenarbeit mit der Polizei alles reibungslos lief.

Zahlt der Fußball die Zeche für gesellschaftliche Versäumnisse?

Der Fußball auf dieser Ebene ist auch eine Zuflucht für Leute geworden, die ansonsten keine Achtung und keine Aufmerksamkeit bekommen. Das ist ihr Sprungbrett, da können sie zeigen: Wir sind auch noch da! Ich glaube, dass ein paar Streetworker da wenig ausrichten können. Es muss schon hart durchgegriffen werden.

Was können die so genannten normalen Fans tun?

Für die ist es schwierig. Da sind ja auch viele Ältere darunter, treue Fans, die seit vielen Jahren mit Herzblut dabei sind. Das Problem sind ein paar Jugendliche, die kraft ihrer Wurstsuppe denken, sie müssten immer wieder auffallen. Wir waren übrigens drauf und dran, das Spiel zu gewinnen. Ich kann das einfach nicht verstehen. Der FSV ist ja ein schlummernder Löwe. Wenn wir noch eine Spielklasse höher klettern, würde man das auch sehen. Dafür muss man aber Elemente ausschließen, die dort nichts verloren haben.

Wird den "Problemfans" zu viel Verständnis entgegengebracht?

Man muss die Fanprojekte sensibilisieren und dann einen gemeinsamen Weg gehen. Das muss nicht immer die Konfrontation sein. Wir haben auch schon zu den Ultras gesagt: Okay, ihr könnt in Absprache mit uns nach dem Spiel eine "Choreo" machen. Aber es kann nicht sein, dass sich die Dinge gegen den Verein richten. Ich habe kein Problem damit, persönlich verbal angeschossen zu werden. Aber bei Transparenten, die sich gegen meine Firma und damit auch gegen Mitarbeiter richten, hört der Spaß auf.

Bleiben Sie als Sponsor des FSV an Bord?

Auf jeden Fall bis zur Winterpause - dann wird man sehen. Eines muss ich mal betonen: Ich bin ein Rot-Weißer! Und das bleibe ich. Interview: Wolfgang Hettfleisch
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