Gesellschaft Schweiz - GSIW - Islamische Welt Öffentliches Kommunikations- und Informationsforum von GSIW

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M.M.Hanel Administrator

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 24.09.2005 Beiträge: 1150 Wohnort: Schweiz
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Verfasst am: 27.11.2010, 23:57 Titel: |
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Kalligrafie
http://presences.ch/joomlatest/index.php?option=com_content&view=article&id=124&catid=52&Itemid=68&lang=de
Vom 28. November 2010 bis 9. Januar 2011 zeigt der Verein Présences in der Pasquart-Kirche Biel eine Ausstellung mit Kalligraphien aus aller Welt.
Mehrez Djebbi, arabische Kalligraphie;
Bridget Dommen, calvinistische Kalligraphien ;
Abderrazak Hamouda, arabische Kalligraphie ;
Suishû T. Klopfenstein-Arii, japanische Kalligraphie ;
Liang Yin & Radu Zero, chinesische Kalligraphie & tagging ;
Shinta S. Zenker, hebräische Kalligraphie und Malkunst. _________________ As Salaamu alaikum M.M.Hanel
www.gsiw.ch
www.islamheute.ch
www.biogas-esu.com
Zuletzt bearbeitet von M.M.Hanel am 29.12.2010, 15:00, insgesamt einmal bearbeitet |
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Verfasst am: 27.11.2010, 23:57 Titel: Anzeige |
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M.M.Hanel Administrator

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 24.09.2005 Beiträge: 1150 Wohnort: Schweiz
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Verfasst am: 09.12.2010, 18:01 Titel: |
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VORTRÄGE in der KÖNIG FAISALSTIFTUNG, Basel
Hiermit laden wir euch alle recht herzlich zum Islam Event am 09.12.2010 um 10:00 Uhr in die König Faysal Stiftung in der Friedensgasse 18, in Basel ein! (Wegbeschreibung siehe unten!)
Das Programm gliedert sich wie folgt:
10:00 – 10:30 Uhr:
Vergleich der Heiligen Städte des Islam (Mekka, Medina, Jerusalem) Geschichte, Herausforderungen, Zukunft.
Anna Zöllner
10:30 – 11:00 Uhr: Erfolgsgeschichte Islam: Weltweite Verbreitung des Islam im Gegensatz zum Christentum – Ursachen des Erfolgs?
Larissa Hämisegger
11:00 – 11:30 Uhr: Tourismusindustrie im Libanon – Ursachen des Booms und Herausforderungen. Flavie Tiquet
11:30 – 12:00 Uhr: Krisenherd Afghanistan – Ursachen, Status, Zukunft. Marc Jakob
12:00 – 12:15 Uhr: Pause
12:15 – 12:30 Uhr: Führung durch die Gebetsräume der König Faysal Stiftung
12:30 – 12:45 Uhr: Teilnahme an einem Islamischen Mittagsgebet
12:45 – 13:15 Uhr: Führung von Teams in der Türkei – Theorie und Praxisbericht.
Nicolas Gasser
13:15 – 13:45 Uhr: Vergleich Integrationspolitik Deutschland vs. Frankreich.
Frederic Wortmeier
PPT der Studenten:
www.gsiw.ch/PresentationCCL.ppt
13:45 – 14:15 Uhr: Gastvortrag Muhammad HANEL
STRATEGIE und ISLAM
http://www.islamheute.ch/Lehre-und-Strategie-des-Islam.pdf _________________ As Salaamu alaikum M.M.Hanel
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M.M.Hanel Administrator

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 24.09.2005 Beiträge: 1150 Wohnort: Schweiz
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Verfasst am: 12.12.2010, 00:17 Titel: |
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Islam in den Schweizer Medien: Burka, Islamischer Zentralrat, Kruzifixstreit –
Medien zwischen Information und Skandalisierung
Ein Rückblick auf die Jahresversammlung der «Gemeinschaft von Christen und Muslimen in der Schweiz» (GCM) vom 25. September 2010 zum Thema
«Islam in den Schweizer Medien. Burka, Islamischer Zentralrat, Kruzifixstreit – Medien zwischen Information und Skandalisierung».
Einführungsreferat von Prof. Urs Dahinden
Podiumsdiskussion mit Prof. Urs Dahinden, Simon Spengler, Journalist und kath. Theologe, Mustafa Dikbas, Online-Redaktor bei der BZ, Tamer
Aboalenin, arabischer Journalist. Moderation: Amira Hafner Al-Jabaji
Wir sind heute eigentlich zu Gast bei der „Offenen Kirche Region Olten“. Aus diesem Grunde zeigt uns der Vizepräsident, Klaus Heinrich Neuhoff,
einige Aspekte ihrer Arbeit auf. Der Trägerverein „Offene Kirche Region Olten“ wurde 2003 gegründet. Er schafft Momente der Begegnung, sucht
nach einer offenen Spiritualität, engagiert sich im interreligiösen Dialog und organisiert künstlerische, soziale und spirituelle Ausstellungen,
wie. z.B. „Sterben und Tod in Weltreligionen“.
Urs Dahinden ist seit 2008 Professor für Kommunikations- und Medienwissenschaft und empirische Sozialforschung an der Hochschule für Technik und
Wirtschaft in Chur. Er stellt dem versammelten Publikum das unter seiner Leitung durchgeführte Nationalforschungsprojekt NFP 58 vor. Vor dem
Hintergrund des Wandels der religiösen Landschaft wo das Christentum an Bedeutung verloren hat und kulturell neue Religionen in Erscheinung
getreten sind, hat dieses Projekt die Öffentlichkeitsarbeit der Religionen und ihre Darstellung in den Medien untersucht. Dies mit speziellem Blick
auf den Islam, sind doch die Musliminnen und Muslime nach den Christen (Katholiken und Reformierte), sowie den Konfessionslosen (11%!) die
drittgrösste Gruppe (4,26%).
Eindrücklich schildert Urs Dahinden die ungleiche Ausgangslage der beiden Gruppen: haben wir auf christlicher Seite eine Landeskirche mit
professionellen und proaktiven PR-Mitarbeitern wie es einem mittleren Unternehmen entspricht, finden wir auf muslimischer Seite Laien, die auf
Freiwilligen-Basis Auskunft gegenüber den Medien erteilen müssen, so diese überhaupt auf sie zukommen. Dies entspricht dem tiefen
Organisationsgrad, der für die muslimischen Gemeinschaften in der Schweiz kennzeichnend ist.
Auf Seiten der Medien haben wir es mit Journalisten zu tun, die keine Spezialisierung in Religion aufweisen, – aber gerade Zeit haben, etwas zu
schreiben. Und wir haben es mit Zeitungen zu tun, die kaum ein Ressort “Religion” kennen. Im Gegenteil, die Journalisten glauben es sei besser,
wenn sie nichts von Religion verstehen und verwechseln diese Haltung mit Neutralität. Dem gegenüber bemerkt Urs Dahinden zu recht, dass kein
Interviewpartner aus der Wirtschaft die fachliche Ignoranz eines Journalisten verzeihen würde. Und die Leserschaft wohl noch weniger!
Wird über Religion berichtet, so geht es meistens um etwas anderes, z.B. Politik oder Sport, und nicht in erster Linie um Religion. Tendentiell
wird der Islam nebenbei zu politischen Themen erwähnt und dient so den journalistischen Stories mit ihren Erzählmustern zur Charakterisierung des
negativen Akteurs, des Bösewichts. Das Christentum hat es da als alteingesessene Religion besser und wird auch als Religion im grossen und ganzen
positiv dargestellt.
Anders als vielleicht erwartet, macht die Studie keinen Unterschied zum Stand des Islam in den Medien vor und nach dem 11. September aus, nur, dass
seit dem 11. September lediglich mehr berichtet wird. Urs Dahinden mag bei den Medien keine böse Absicht ausmachen, wirft ihnen jedoch vor, dass
sie gar keine Absicht haben, sprich ihre gesellschaftliche Verantwortung nicht wahrnehmen. Diese bestünde z.B. im Fördern demokratischer Werte
oder dem Abspiegeln der Vielfalt in der Schweiz.
Ernüchternd war auch Urs Dahindens Einschätzung, dass die Wirkung der Medien begrenzt ist. Aus früheren Erfahrungen wisse man, dass die Medien
kaum einen Einstellungswandel bewirken können. Die Anti-Minarett-Initiative habe zudem gezeigt, dass die Leserschaft trotz negativer Empfehlung der
meisten Medien der Initiative zugestimmt hat, wohl weil die Gegnerschaft in der Öffentlichkeit sozusagen absent war.
Was rät nun der Medienspezialist den Muslimen, was den Medien oder etwaigen Dritten? Allen voran ermahnt er die Muslime, mehr und professionellere
Öffentlichkeitsarbeit zu betreiben und selbstbewusst aus der Defensive herauszutreten. Hier ist laut Dahinden ein Haltungswandel gefragt. Nicht
erwähnt wurde allerdings die Tatsache, dass die öffentlich-rechtliche Anerkennung des Islam in der Schweiz die muslimische Gemeinschaft mit den
benötigten Ressourcen versehen könnte.
Auch erwähnt er den Druck nicht, der viele Muslime dazu bringt, “nur ja nicht aufzufallen”, aus Angst, sie könnten registriert werden. Die
Politik, allen voran den Bund, ruft Urs Dahinden dazu auf, eine aktive und aufklärende Rolle hinsichtlich der Bedeutung von demokratischen
Grundwerten wie z.B. Religionsfreiheit und Minderheitenschutz sowie Integration einzunehmen. Für die Medien ist es höchste Zeit anzuerkennen, dass
Religion auch in einer modernen Gesellschaft ein Thema ist. Urs Dahinden ist überzeugt, dass Journalisten und Medienhäuser dankbar wären für
Adresslisten von Experten und Weiterbildungsmöglichkeiten. Zudem soll die Leserschaft bei negativen Erfahrungen z.B. bei einseitiger Darstellung
und kontinuierlicher Ablehnung von Lesebriefen vermehrt die Möglichkeiten nutzen, sich an neutrale Dritte zu wenden, wie z.B. die Ombudsstelle, den
Presserat oder das Medienausbildungszentrum. Wünschenswert wäre auch, wenn interreligiöse Vereine sich mehr zu Wort melden würden. Auch der Rat
der Religionen könnte eine wichtige Rolle spielen.
Podiumsdiskussion
Die Moderatorin Amira Hafner-Al-Jabaji (selber Islamwissenschafterin und Publizistin) erzählt einen Witz, der eine lebhafte Diskussion über
Wahrheit und Abbildung losreisst.
Der arabische Journalist Tamer Aboalenin beobachtet die Berichterstattung über den Islam in der Schweiz schon seit mehreren Jahren. Die Wahrheit
werde immer verdreht, das muslimische Opfer werde zum muslimischen Täter und der Islam mit Negativem verbunden. Kein Redaktor interessiere sich
z.B. für die Ausstellung eines arabischen Malers. Er verweist auch auf die mangelnde Haftung von Journalisten und deren fehlendes
Verantwortungsgefühl gegenüber dem Inneren Frieden. So hat doch ein von SF1 ausge-strahlter Dokumentarfilm einen körperlichen Angriff auf eine
muslimische Frau nach sich gezogen. Auch bemängelt der arabische Journalist die fehlende Sensibilität und den Respekt vor der Religion. Es werde
über den Koran geschrieben als ob er kein Heiliges Buch wäre. Er kritisiert auch das mangelhafte Wissen über den Islam, wenn z.B.
Mädchenbeschneidung als ein islamisches Problem dargestellt würde. Doch ist sich Herr Aboalenin ... wohl nicht bewusst, dass selbst die
ägyptischen Frauen auf dem Land glauben, der Islam gebiete ihnen, ihre Töchter zu beschneiden. Wie soll es denn ein westlicher Journalist besser
wissen?
Simon Spengler, Journalist und katholischer Theologe, weist auf den wachsenden Instant-Journalismus hin, wo Reflexion nicht mehr möglich ist.
Journalisten liefen der Mehrheit hinterher, und es ginge v.a. darum, Geschichten zu verkaufen. Dabei werde permanent auf Stereotypen reduziert, die
auch hartnäckig wiederholt würden. Tamer Aboalenin hält dem entgegen, dass Erfolg aber gerade jene schmückt, die es anders machen und verweist
auf die wirklich berühmten Journalisten, wie z.B. Arnold Hottinger, Ulrich Tilgner, Jürg Bischoff, ... Andererseits bestätigt der freischaffende
türkischstämmige Journalist Mustafa Dikbas, dass es gerade auch im Online Journalismus darum gehe, wieviel mal auf einen Artikel geklickt wird.
Spengler geht soweit zu sagen, dass ein Journalist gar nicht mehr selber entscheiden könne.
Urs Dahinden hält dem entgegen, dass man auch gute Geschichten machen könne. Es sollten eben diese Boulevard-Methoden benutzt werden, um positive
Geschichten zu verkaufen. Es gebe so Ansätze z.B. Jungunternehmer mit Migrationshintergrund zu porträtieren. Ausserdem nütze die Opferrolle
nichts. Die muslimischen Gemeinschaften und auch andere Kräfte, die unterstützend wirken, sollten unbedingt aktiver werden.
Mustafa Dikbas betont nochmals, wie medienscheu die muslimischen Gemeinschaften sind. Es habe wenig kompetente und redegewandte Leute in ihren
Gemeinschaften. Und sie haben schlechte Erfahrungen mit den Medien gemacht. Oft kam etwas völlig anderes heraus, als was sie sagen wollten. Sie
haben so gelernt, besser nichts zu sagen. Daher haben die Leute in der Moschee die Anweisung, Anfragen an Verantwortlichen weiterzuleiten.
Alles in allem war es eine ernüchternde Debatte, die die Lehren aus Urs Dahindens Nationalfondsstudie bestätigt hat. Keine böse Absicht, aber
viel Ignoranz und Unbeholfenheit kennzeichnen das Verhältnis von Islam und Medien in der Schweiz und es bleibt viel zu tun für diverse
gesellschaftliche Akteure, wo immer sie wirken, muslimische Gemeinschaften, Journalisten, Medienhäuser, interreligiöse Foren, sowie Behörden ...
im festgefahrenen Dreieck zwischen Religion, Medien und Politik.
Mailin Scherl, Vorstandsmitglied GCM
http://www.g-cm.ch/geschichte.htm _________________ As Salaamu alaikum M.M.Hanel
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M.M.Hanel Administrator

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 24.09.2005 Beiträge: 1150 Wohnort: Schweiz
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Verfasst am: 19.12.2010, 23:39 Titel: |
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UMMAH - DAY 2010
Eine Nachführung über eine erfolgreiche Veranstaltung:
http://www.ummah.ch/de/component/eventlist/details/28-ummah-day-aus-dem-schatten-ans-licht
Der Vortrag von VIOZ Präsident T.H. HATIPOGLU
Hier Klicken
Hier eine Zusammenfassung und Interpretation von Tariq RAMADANS Vortrag.
Die 7 C's
Quelle: http://www.islamheute.ch/Lager.htm
Bruder Ramadan hat uns ein gutes Instrument in die Hand gegeben, um mit diesem unsere Position – die von uns bislang eingeschlagene Richtung und die sich daraus möglicherweise ergebende Bestimmung zu bestimmen.
1. Confidence = Vertrauen in die eigene sozial, religiöse Identität.
Dieses Selbstvertrauen welches durch die richtige Mischung, etwa aus religiöser Gewissheit, menschlicher Demut und tiefster Liebe zur allumfassenden Wirklichkeit geprägt ist, IST tatsächlich die Voraussetzung, um ein kreatives und somit erfülltes und somit – so Gott will – Gott wohlgefälliges und für die Menschen VORBILDLICHES Leben zu leben.
Und genau hier liegt der Knackpunkt:
Angst und Misstrauen hat man nicht vor VORBILDERN.
Wahrhafte Dawa betreibt man nicht mit populistischem Gehabe und theatralischem Gerede – sondern mit vorbildhaftem Benehmen zum NUTZEN der menschlichen GEMEINSCHAFT.
2. Consistancy = Beständigkeit, Kohärenz, Widerspruchsfreiheit, Durchgängigkeit
Diese Beständigkeit, dieses Durchhaltevermögen ist es, welches auch in der wahrlich wegweisenden Sure "Al Asr" mit As SABR bezeichnet wird. Alles in der gewaltigen Schöpfung Gottes ist mit dieser Beständigkeit ausgestattet. Seht Euch um in der Natur. Wie beständig die Planeten und Sterne ihre Positionen halten.
Erst gemeinsame SABR – geduldige Beständigkeit - bringt die Früchte des rechten Glaubens, rechtschaffenen Handelns und das gegenseitige Anhalten zur Wahrheit in spürbare Nähe! Haben die Menschen dies nie, die Muslime heutzutage dies je bedacht?
Schnell sind sie zu begeistern und oft noch schneller erlahmt der gute Vorsatz.
Halten ihre Taten, was ihre Worte versprechen?
Ja – und wenn nicht – welchen Grund hätte man, ihren Worten, ihnen überhaupt zu trauen?
3. Communication = Kommunikation, mit einander in Verbindung stehen, sich austauschen.
Nicht ohne Sinn und Hintergrund hat der Prophet Muhammad (as) die Gemeinde der Gläubigen mit einem Körper verglichen, bei welchem der ganze Körper leidet, wenn auch nur ein Teil davon Leid verspürt.
Kommunikation als zentraler Aspekt menschlichen Daseins ist einer jener Aspekte täglichen Lebens, der von den Muslimen sträflichst vernachlässigt wird.
Muslime kommunizieren nicht ordentlich miteinander. Nicht einmal ordentlich zu grüßen wird heute noch gelehrt. Die Vereine kommunizieren nicht miteinander, die Vereinsmitglieder kommunizieren nicht ordentlich miteinander – wie soll Zusammenarbeit so funktionieren?
Wenn die Umma ein Körper ist, so ist die Kommunikation das "Nervensystem der Umma", welches ja zuständig ist für die Weiterleitung von Impulsen, Reizen und Information.
Definitiv - die heutige Umma ist schwer nervenkrank. Entweder werden Impulse überhaupt nicht weitergeleitet, was zu Abgestumpftheit, Inaktivität und Leblosigkeit führt – oder es wird zuviel an Reiz übermittelt, also überreagiert, was zu unkontrollierten Zuckungen und Zerstörung führt.
4. Creativity = Kreativiät, Einsatz der schöpferischen Begabung
Wie schön – hat doch der Schöpfer von Seinen absoluten, einzigartigen, unerschöpflichen Eigenschaften – relative Abbilder von diesen, Seinen Eigenschaften in uns Menschen gelegt.
Und – gebt gut Acht – IHM zu DIENEN, was ja nun definitiv der Zweck unseres Daseins ist, was bedeutet dies? Wie soll und darf man das verstehen?
Selbstverständlich ist Gott – der absolut Unabhängige – nicht auf unsere Dienstleistungen angewiesen.
Der schöne Dienst – in abstraktem Sinn - liegt wohl darin, die dem Menschen von Gott verliehen schönen Eigenschaften und Talente KREATIV zu pflegen, zur Blüte und zu voller Entfaltung zu bringen – in Sorge und Nutzen aller Schöpfung.
Könnt Ihr das verstehen?
Muslime sollten aufgrund dieser KREATIVITÄT stets eine Bereicherung für die menschliche Familie darstellen – stets kreative Lösungen für allfällige Probleme anzubieten in der Lage sein – und keinesfalls für Verarmung oder Verunmöglichung von Problemlösungen die Ursache sein. Sind wir das? Oder – could we be a pretty bit better?
5. Contribution = Beitrag, Zuwendung (an die Gemeinschaft, den Staat)
Hier knüpfen wir an die vier zuvor erwähnten Cs nahtlos an.
Durch ihre Kreativität, transparente, verständliche, partnerschaftliche Kommunikation, durch ihre Verlässlichkeit und ihr gesundes, Gottwohlgefälliges Selbstvertrauen sind die Muslime ganz bestimmt in der Lage für jede Gesellschaft einen konstruktiven, nützlichen Beitrag zu leisten. Als Bürger eines bestimmten Staates sind wir nicht anders, als doch verpflichtet – unsere Talente für diesen einzusetzen. WAS hält uns ab davon?
6. Contestation = Einspruch, Widerspruch gegen Ungerechtigkeit
Einer der zentralen Vorschriften Gottes an die Muslime ist, in bestem Sinne: "Das Gute gebieten, das Schlechte verwehren".
Und darauf bezieht sich dieser Einspruch.
Auch als verantwortungsvolle Familienmitglieder, Freunde oder Staatsbürger sind wir doch verpflichtet, gegen das ÜBLE, gegen das VERWERFLICHE Einspruch zu erheben. Doch die Frage die sich immer stellt ist, WIE: und Allah spricht dies klar und deutlich aus:
"Auf BESTE ART und WEISE!"
7. Compassion = Barmherzigkeit, Mitgefühl, Erbarmen
Ist es nicht, dass Muslime aus einem Hadith- Qudsi wissen, dass Allah Sich Seine Barmherzigkeit als Erste Eigenschaft vorgeschrieben hat. Barmherzigkeit – Mitgefühl für Sorge, Not und Leid – für Freude, Zuneigung und Liebe – braucht es viel mehr – um mit einem angeblich jungen Mitglied der muslimischen Familie Mikael Jackson zu sprechen: "to make the world a better place?"
Und er sprach auch noch über die 3 L's die beherrscht und beachtet werden wollen:
1. Landessgesetz
2. Landessprache
3. Loyalität
Hier einige Links zu den Medienberichten:
Im Zürcher Radio, Interview Asma Bourizgui
http://www.drs.ch/lib/player/radio.php?audiourl=rtsp%3A%2F%2Fa374.v23910e.c23910.g.vr.akamaistream.net%2Fondemand%2F7%2F374%2F23910%2F4d0cddc8%2Faudio.drs.ch%2FRegionaljournale%2FZuerich%2F2010%2F12%2F101218_rj_1730_ummah_day.mp3&design=drs&type=popup&type=popup&skin=srdrs
Im Schaffhauser Radio das gleiche Interview.
http://www.drs.ch/lib/player/radio.php?audiourl=rtsp%3A%2F%2Fa181.v23910e.c23910.g.vr.akamaistream.net%2Fondemand%2F7%2F181%2F23910%2F4d0ce4f1%2Faudio.drs.ch%2FRegionaljournale%2FZuerich%2F2010%2F12%2F101218_rj_1730_sendung.mp3&sg=10000096&sh=10162301&type=popup&skin=srdrs
Im TAGI. Eppenberger hat wohl vergessen zu sagen, dass nicht nur eine Referentin sprechen "durfte", sondern eine wirklich engagierte und sympathische junge Dame den ganzen Abend (mit Kopftuch) moderieren "musste" …
http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/region/Die-SVP-arbeitet-gegen-die-Werte-der-Schweiz/story/31651571
Blick/20 Minuten: Stadt zahlt Event mit Islamisten
http://www.20min.ch/news/zuerich/story/Stadt-unterstuetzte-islamistischen--Anlass-31624405
Hier einige Punkte von NR Daniel Vischers Vortrag:
Referat Junge Muslime Dietikon 17.12.2010
- Dank für Einladung, Wichtigkeit des Anlasses, Beginn einer Phase der Vertiefung der Beziehungen zwischen Politik und muslimischen Organisationen in CH. Oder besser generell Muslimen, hier der Jugend.
- wurde gefragt, warum ich käme, ich könne mich bestimmt nicht mit allen indentifizieren, die teilnehmen. Ich komme nicht als Richter, ich breite meine Gedanken aus. Vioz Präsident Hatipoglu und Ramadans Teilnahme garantieren für Repräsentanz und Qualität!
- In CH heute knapp halbe Mio. Muslime. Sie bilden drittgrösste Religionsgemeinschaft in der Schweiz. Gehen Erwerbsarbeit nach in unterschiedlichsten Stellungen, sind in Ausbildung, erziehen Kinder, sind Kinder. Sind in unterschiedlichem Masse religiös. Viele sind CH Bürgerinnen. Verschiedene Generationen sind hier, bleiben hier.
- Muslime in CH stammen aus unterschiedlichsten Weltgegenden und gehören sehr verschiedenen Ethnien an. Hauptherkunftsländer sind die Türkei, Kosovo, Bosnien und beschränkt der arabische Raum. Ebenso gehören sie unterschiedlichen islamischen Gemeinschaften an. Den Islam gibt es eben nicht!
- Erste Einwanderungswelle von Muslimen stammt aus den 80iger Jahren und der Türkei. Sicher waren immer schon Bosnier hier. Islamfrage begann aber erst in den neunziger Jahren eine Rolle zu spielen, nach Zusammenbruch Ostblock
- Persönlich war ich 1993 als Rechtsanwalt mit dem „Schwimmunterrichtsfall" betraut. Er führte zu einem bemerkenswerten Bundesgerichtsentscheid, der gestützt auf die Religionsfreiheit Dispens vom Schwimmunterricht eines 12 jährigen islamischen Mädchens stützte. Entscheid löste Entrüstungssturm aus: „Islam ante portas", „Festung Europa bedroht". Eigenartige Koalition: Rechte, Sonntagsblick, Feministinnen; unterschiedliche Argumentation: „Bedrohung des Abendlandes", Paternalismus: fremdbestimmter Entscheid des Mädchens. Aufregung legte sich indes bald. Inzwischen ist Entscheid aufgehoben mit neuer Verfassungsgewichtung. Gleichheitsanspruch Mädchen wiegt stärker als Religionsfreiheit. Fraglich!
- Aber diese Frage zeigt eine grundsätzliche Problemstellung. Das Aufeinanderprallen verschiedener Wertvorstellungen. Das Prinzip des laizistischen Schulsystems versus Religionstradition. Schule und Familie, beiderseitige Bindungen. Es ist ein klassischer Konflikt, dem auch andere Religionsgemeinschaften unterworfen sind.
- Kopftuchfall Einbürgerung. Kopftuch kein Ablehnungsgrund bei guter Integration.
- Bis zur Minarettabstimmung vom Dezember 2009 schien es, die Islamdebatte finde in der Schweiz sachter statt als anderswo, sieht man von einzelnen SVP-Exponenten ab. Es gelang Ende neunziger Jahre, anfangs/Mitte wichtige Anliegen der Muslime in einigen Kantonen und Städten durchzusetzen, etwa eigene Friedhöfe. Dies allerdings ist jetzt gefährdet.
- Warum kam es zum Sieg der Minarettinitiative? Anfänglich sah es anders aus. Plötzlich entstand in den Medien ein Allgemeindiskurs, bei welchem plötzlich dem Islam für alle Missstände in der Ausländerpolitik die Schuld zugewiesen wurde. Jedenfalls ging es nicht vornehmlich um Minarette!
- Warum wählte SVP Minarette? Es geht um das christliche Abendland, die jüdisch-christliche Leitkultur.
- Was bedeutet der Sieg der Minarettintiative? Es ist keineswegs entschieden, ob tatsächlich keine Minarette gebaut werden. Strassburg: generell Normenkontrolle, Einzelfallüberprüfung: Bundesgericht, evtl. auch Strassburg. Neue Initiative kaum gute Lösung.
- Die Schweiz hat eine grosse Tradition im Zusammenleben zwischen Schweizern und Ausländer. Ich behaupte: es ist sicher eher eine Erfolgsgeschichte als das Gegenteil. Schon immer gab es indes fremdenfeindliche Bewegungen und Volksinitiativen.
- Schon immer gab es die Diskussion über Parallelgesellschaften. Und es gibt Missverständnisse. Natürlich gilt: für alle gelten die gleichen Gesetze. Das muss nicht extra betont werden, ist selbstverständlich. Darf aber auch nicht in Frage gestellt werden! Aber Eigenstrukturen stärken die Identität! Zum Beispiel islamische. Haben wichtige Sozialfunktion. Was wäre italienische Migration ohne katholische Kirche und KPI gewesen?!
- Braucht es ein Integrationsgesetz: ich denke nein. Integration ist nicht Assimilation. Es kann nicht um eine Leitkultur gehen. Deutschkurse sind sinnvoll und nötig. Aber nicht als Oktroy. Integration lebt täglich in den Schulen. Im Alltag, im Ausgang.
- Der neue Assimilationsdiskurs. Sarrazin und die Folgen. Die Arroganz des Abendlandes. Islam ist Bestandteil der abendländischen Welt, von deren Philosophie und Wissenschaft.
-Mitgestaltungsmöglichkeiten sind gross. Politische Parteien Gewerkschaften,Sportvereinen.
- Gesellschaft lebt von der Differenz. Religionsfriede ist Voraussetzung für Weltfrieden. Das gleiche gilt inländisch.
Es wurde uns mitgeteilt, dass einige Geschwister kritische, aber dennoch moderate Leserbriefe geschrieben haben, die allerdings NICHT veröffentlicht wurden ...
http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/region/Die-SVP-arbeitet-gegen-die-Werte-der-Schweiz/story/31651571
| M.M.Hanel hat folgendes geschrieben: | | Auch wenn gr.teils richtig zitiert wurde, grobe Ausnahme: "Allah ist ...Prophet", ist der Artikel nicht einer, welcher d. positive Intention d. Veranstaltung (Veranstalter) im entsprechenden Licht erscheinen lässt. Wenn nur eine Dame sprechen "durfte", warum wird nicht erwähnt, dass eine engagierte junge Zürcher Dame d. gesamte Veranstaltung moderieren "musste"? Warum wir Integration so erschwert? |
Nicht veröffentlicht wurde auch
| S.M. hat folgendes geschrieben: | Es ist immer das gleiche Muster: eine – leicht versteckt – tendenziöse Berichterstattung mit einigen hinterrücksen Hieben gegen uns Muslime. KEINER der Referenten hat z. B. die Muslime „überwiegend in der Opferrolle“ dargestellt.
Warum kann man nicht für einmal die grosse Anstrengung der Muslime estimieren, ihren positiven Beitrag zur Gesellschaft zu leisten? |
_________________ As Salaamu alaikum M.M.Hanel
www.gsiw.ch
www.islamheute.ch
www.biogas-esu.com
Zuletzt bearbeitet von M.M.Hanel am 18.01.2011, 11:39, insgesamt 4-mal bearbeitet |
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M.M.Hanel Administrator

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