Nach der Kollision eines Schwergutfrachters mit der Levensauer Hochbrücke bei Kiel haben die Behörden das Bauwerk über den Nord-Ostsee-Kanal aus Sicherheitsgründen zunächst gesperrt. Damit wurde der Verkehr auf die Bundesstraße 76 unterbrochen. Auf der Strecke zwischen Kiel und Eckernförde entstanden dadurch zum Teil lange Staus. Nach Angaben der Polizei ist noch unklar, ob die Brücke noch am Freitag wieder freigegeben werden könne.
Ermittlungen gegen den Kapitän eingeleitet
Wie die Wasserschutzpolizei mitteilte, hatte ein Stückgut-Frachter am Donnerstagabend mit seinem Kranaufbau die Hochbrücke gerammt und beschädigt. Bei der Kollision gab es keine Verletzten. Der Kran riss ein rund fünf Quadratmeter großes Loch in den Brückenunterbau. Der Schiffsverkehr auf dem Kanal wurde nach dem Unfall insgesamt für etwa vier Stunden eingestellt. Das Schiff hatte einen Lotsen an Bord und war auf dem Weg nach Bremerhaven. Nach der Kollision durfte es seine Fahrt zu einer Hamburger Werft fortsetzen. Die Kieler Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den Kapitän wegen der Gefährdung des Schiffsverkehrs, berichtet die NDR 1 Welle Nord. Vermutlich waren Decksarbeiten an der Krananlage während der Fahrt für den Unfall verantwortlich. Zur Schadenshöhe gab es keine Angaben.
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