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| Anmeldungsdatum: 12.08.2009 |
| Beiträge: 6 |
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Zum Thema "Stadtbahn" (HSt v. 27.08.2009):
Was hier abgeht ist doch nur das Stopfen des berühmten "Sommerlochs" und die Bundestagswahl steht auch noch vor der Tür. Klappern gehört nun mal zum Handwerk.
Fakt Nr. 1 ist:
Die Trasse Kreuzenstraße war eine von mehreren von der Verwaltung vorgeschlagenen Varianten. Wir hätten diese als das kleinste Übel bevorzugt. Da aber überzeugend vorgetragen wurde, daß das Gleis, auf das die Stadtbahn auffahren sollte, benötigt wird, um Güterzüge abstellen zu können, die den Hauptbahnhof wegen haltender Züge nicht passieren können, haben wir unseren disbzgl. Antrag zurückgenommen. Wenn es nun neue Erkenntnisse gibt, so werden wir diese uns aufmerksam ansehen. Leider sagt die SPD bisher nicht, worin diese liegen sollen.
Fakt Nr. 2 ist:
Man kann Geld viel einfacher als mit einer Stadtbahn vernichten, man muß es einfach nur verbrennen - der Effekt ist derselbe.
Die Stadtbahn wurde der in Heilbronn als besonders verwaltungshörig und leichtgläubig bekannten Gemeinderatsmehrheit einmal mit dem Argument verkauft, daß dadurch das Defizit der Verkehrsbetriebe sinken würde.
Inzwischen wissen wir: Das Defizit ist nach wie vor dasselbe, nur kam inzwischen ein noch größeres mit der Stadtbahn hinzu.
Soviel zum haushaltspolitischen Hurra-Erlebnis unserer Stadtbahnfreaks. Der Bürger zahlt es ja.
Alfred Dagenbach
Ratsgruppe PRO Heilbronn |
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