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Dragonminds (MSG)


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Vicati
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BeitragVerfasst am: 21.10.2011, 21:49    Titel: Antworten mit Zitat

Bevor Aryanna Tikmul antworteten konnte, schaffte es Saru irgendwie, die Suenari auf ihren Rücken zu kriegen. Geschwächt, wie sie immer noch war, konnte Aryanna sich nicht dagegen wehren. Diese Hilflosigkeit machte er ihn diesem Moment Angst. Sie wollte sich dagegen wehren können, wenn jemand etwas mit ihr tat. Dieses Gefühl der Machtlosigkeit war etwas vollkommen neues für sie, genau wie all diese anderen Gefühle in ihrem Kopf. Es zerriss sie schier, sie musste jetzt unbedingt Tikmul sprechen!
Saru war nicht weniger geschwächt als Aryanna, so dass die Wyvern sie wenige Momente später schon wieder von ihrem Rücken fallen liess. Die Assassine spürte gedämpft, wie ihr Körper im Dreck landete. Das war nicht gut. Gleich darauf hörte sie aber Tikmuls Stimme und war unglaubliche erleichtert.
"Tikmul", wisperte sie wieder mit kaum hörbarer Stimme, ihre letzte Kraft zusammennehmend. "Ich... die Drachin erwacht. Aber ich kann sie nicht ertragen", während sie sprach, lief eine Träne über ihre Wange, "all diese Gefühle, all die Dinge, die ich getan haben, sie treiben mich in den Wahnsinn. Du bist Tenyufars Diener, ein Schamane, ein geistiger Führer. Kann deine Magie nicht irgendetwas tun, um diese Dinge aufzuhalten? Ich... ich kann das nicht aushalten.."
Sie wusste nicht, ob die Magie der Schamanen Gefühle beeinflussen konnte, aber sie konnten heilen und Tikmul war ein Halbdrache, er war ihre letzte Chance. Wenn ihr nicht jemand half, da war sie sich sicher, würde sie über kurz oder lang dem Wahnsinn anheim fallen.
"Bitte..."
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BeitragVerfasst am: 21.10.2011, 21:49    Titel: Anzeige

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Grimbor
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BeitragVerfasst am: 22.10.2011, 10:29    Titel: Antworten mit Zitat

Es waren nicht die Worte an sich, die den jungen Schamanen schockten. Es war die Verletzlichkeit in Aryannas Stimme. Sie passte nicht zu der Suenari wie er sie kennen gelernt hatte. Sie war eine Assassine, eine eiskalte, skrupellose Mörderin. Niemand, der sich fürchtete, der um Hilfe wimmerte. Es passte nicht zu ihr. Wenn es also so weit kam, dass sie ihr eigenes Selbst verriet, dann musste es wirklich ernst sein. Doch was konnte er für sie tun? Er wusste es nicht. Wieder einmal wusste er es nicht. Er selbst war nicht weniger ratlos und verletzlich als die Suenari.
"Tenyufar gab mir die Macht, den Lauf des Wassers zu ändern. Er lässt mich dem Wasser in den Körpern meiner Freunde befehlen. Ich diene den Verwundeten", antwortete er, ohne dabei zu bemerken, dass es die Worte seines Schwurs bei der Aufnahme als Schamanenlehrling waren, die er rezitierte. "Aber im Geist ist kein Wasser", schob er in seinen eigenen Worten hinterher, "Ich habe keine Macht über ihn, nicht mehr Macht als irgendwer sonst. Und der Drache in mir ist ebenso frisch erwacht wie in dir. Ich weiß nicht, was ich tun soll. Aber du solltest mit Mynea sprechen. Sie ist schon länger erwacht, sie hat sicherlich Erfahrung. Vielleicht kann sie dir helfen..."
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Redeyes
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BeitragVerfasst am: 22.10.2011, 14:26    Titel: Antworten mit Zitat

Tirand rappelte sich wieder auf als Saru Aryanna "abwarf", doch Tikmul war bbereits bei ihr und kümmerte sich um die Assasine. Im nachhinein drüber nachgedacht war das vieleicht auch besser so. Statdessen ging er zu Saru hinüber, wobei er feststellte das die kurze ruhepause offenbar gereicht hatte damit sich seine kräfte zumindest teilweise erholen konnten. Bei dem Wyvernweibchen angekommen begann er sie wieder ein wenig am Hals zu kraulen.
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Altus
Bummler



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BeitragVerfasst am: 22.10.2011, 16:20    Titel: Antworten mit Zitat

Saru sah auf, als sie gekrault wurde und gab zuerst ein demotiviertes Brummen von sich, dass sich dann aber in einen genussvollen Ton verwandelte. Offenbar mochte sie es, von Tirand gekrault zu werden und doch, so war sich die Wyvern bewusst, mussten sie weg von hier, ehe die bösen Zweibeiner kommen würden, um ihnen weh zu tun...
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Fellknäuel
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BeitragVerfasst am: 22.10.2011, 16:50    Titel: Antworten mit Zitat

Andere schienen Sarus Meinung zu teilen, denn Zeldos trat gerade vor und ergriff das Wort. "Wir sollten uns nun wirklich beeilen und machen, daß wir von hier weg kommen! Auch wenn es keine Drachenjäger sind, werden die Nharmesier sicher nicht lange brauchen, bis sie unsere Spur gefunden haben. Wir müssen uns schnell zurück ziehen!"
Mynea nickte zustimmend. "Da habt Ihr recht. Zweifellos konnten sie Sarus ungefähre Absturzstelle bestimmen. Sie werden bald hier sein. Auch die verbliebenen Luftschiffe der Hauptstadt dürften bereits auf dem Weg hier sein. Ich denke, ihr kennt den Weg noch. Ich werde euren Rückzug decken und sie von euch ab lenken."
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Vicati
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BeitragVerfasst am: 22.10.2011, 20:38    Titel: Antworten mit Zitat

Kalte Verzweiflung ergriffen Aryanna und sie klammerte sich an das letzte, was ihr wohl noch helfen konnte. Tikmuls Worte. Mynea, Mynea, die Halbdrachin, die sie hierher geführt hatte. Sie wusste viel über ihre Art, sie konnte ihr bestimmt helfen, sie musste es.
Doch bevor die Suenari weitere Worte an Tikmul richten konnte, spürte sie, wie sie das Bewusstsein verlor. Es wurde ihr schwarz vor Augen und ihr Körper entspannte sich. Vielleicht war es ganz gut so, wenn sie erst einmal ohne Bewusstsein war, so musste sie sich keine Gedanken über ihre neue Natur, über den Wind und die Hilfe, die sie vielleicht von Mynea erhalten würde, machen. SIe konnte einfach nur schlafen und sich ausruhen.
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Mali
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BeitragVerfasst am: 23.10.2011, 20:26    Titel: Antworten mit Zitat

Nuramon blickte zu den anderen. Endlich konnten sie zurück zum luftschiff.
"Ich denke ich werde Aryanna tragen. Ihr wollt euch sicher erstmal erholen."
Ruhig ging er zu der bewusslosen Assasssine und hob sie so sanft wie möglich auf seine arme. Langsam machte er sich auf den weg zum luftschiff.
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Grimbor
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Anmeldungsdatum: 17.04.2010
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BeitragVerfasst am: 23.10.2011, 20:40    Titel: Antworten mit Zitat

Die Ohnmacht der Suenari hatte Tikmul im ersten Moment einen Schrecken versetzt, doch er hatte rasch bemerkt, dass ihr Zustand trotz allem stabil war. Ihr Herz schlug stark und kräftig, das Leben glühte hell in ihr. Es ging ihr gut. Lediglich Schock und Erschöpfung hatten ihren Geist umnachtet. Rasch beruhigte der Schamane sich wieder.
Der Magier erklärte sich schließlich bereit, seine Volksangehörige zu tragen. Das verwunderte Tikmul ein wenig, denn er war mit Sicherheit nicht der Stärkste, aber andererseits war Aryanna wohl auch kaum schwerer als ein Kind. Er würde es wohl durchhalten und vermutlich war es das nützlichste, was er im Moment leisten konnte.
Die befreiten Schamanen standen ein wenig unschüssig herum. Nun, sie wussten selbstverständlich nicht, wo es zum Luftschiff ging. Sie würden Führung brauchen. Wieder erwachte das schlummernde Selbstvertrauen in Tikmul. Er würde sie führen. Schließlich war er ein Schamane, ein Anführer seines Volkes. Es war seine Pflicht, diese Gruppe auf sicheren Wegen zu leiten.
"Nuramon, ihr bleibt bei mir", ordnete er an, "Nagril, ihr ebenfalls. Saru, folge uns auf dem Boden. Wenn du abhebst werden sie dich entdecken. Zeldos, Tirand, ihr bildet die Nachhut und deckt unseren Rücken." Er selbst setzte sich an die Spitze des Zuges.
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Redeyes
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BeitragVerfasst am: 23.10.2011, 22:01    Titel: Antworten mit Zitat

Tirand nickte, die aufteilung von Tikmul machte sinn. Ausserdem konnte er so versuchen die Spuren der Truppe zu verwischen, auch wenn es vieleicht schwer werden würde. "Ok dann machen wir uns auf den weg, je schneller wir weg sind umso weniger lang muss Mynea unseren rücken decken und sich selber in gefahr bringen."
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Mali
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BeitragVerfasst am: 27.10.2011, 15:41    Titel: Antworten mit Zitat

Nuramon wartete bis Tikmul an ihm vorbei war dann folgte er ihm ,Aryanna so sanft wie möglich in seinen Armen haltend. Kurz blickte er zu den anderen und hielt dann den blick wieder auf den weg,damit er nicht stolperte.
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Grimbor
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Anmeldungsdatum: 17.04.2010
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BeitragVerfasst am: 30.10.2011, 10:48    Titel: Antworten mit Zitat

So richtig wohl fühlte Tikmul sich in der Rolle des Anführers nach wie vor nicht, aber jetzt, da er nunmal an der Spitze des Zuges stand, gab er sich Mühe seine Sache gut zu machen. Die größten Zweifel hatte er dabei an seiner Orientierungsfähigkeit. Er war recht zuversichtlich, dass er den Weg, den sie gekommen waren, wieder erkennen würde - obwohl er ihn sich wegen der Dunkelheit nur schemenhaft hatte einprägen können - doch nun hielt er es für wenig weise, eben diesen wieder zu nutzen. Der Weg hatte am Waldrand entlang geführt. Was in der Finsternis der Nacht vollkommen ausreichende Tarnung geboten hatte kam ihm nun mit der größeren, auffälligeren Gruppe und im Licht des dämmernden Morgens mehr als riskant vor. Es wäre eine regelrechte Einladung an ihre Verfolger, die es zweifelsohne geben würde. Also wählte er den Weg durch den Wald hindurch. Hier waren sie besser vor unfreundlichen Blicken geschützt aber selbstverständlich war dieses Gebiet auch für sie selbst Neuland. Tikmul blieb nichts anderes übrig als darauf zu hoffen, dass es ihm gelang die Richtung beizubehalten und sich nicht anmerken zu lassen, wie unsicher er wirklich war. Ein unsicherer Anführer hätte dem kleinen Trupp das völlig falsche Signal vermittelt und sie nur noch weiter gelähmt. Also vertraute der junge Schamane auf den Beistand Tenyufars.
Und zuerst sah es auch ganz so aus, als sähe der Patron des Wassers wohlgesonnen auf seine Diener hinab. Bis zum Waldrand gelangten sie ohne Zwischenfälle - abgesehen vom ein oder anderen Sturz über eine hinterhältige Baumwurzel - und tatsächlich kam das hügelige Land, das sich nun vor ihnen erstreckte, Tikmul vage bekannt vor. Von hier waren sie auch gekommen. Aber dann endete ihr Glück auch schon. Denn kaum waren sie aus dem Schatten der Bäume getreten bemerkte Tikmul die sich rasch nähernde Staubwolke zu seiner Rechten. Und es war klar, was dies zu bedeuten hatte. Reiter! Und sie hatten sie gesehen...
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Altus
Bummler



Anmeldungsdatum: 04.07.2010
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BeitragVerfasst am: 31.10.2011, 10:09    Titel: Antworten mit Zitat

Saru trottete die ganze Zeit in der Nähe von Tirand mit der Gruppe. Sie mochte den Vaelos irgendwie am liebsten von ihren Freunden. Woran das lag wusste die Wyvern selber nicht. Das junge Weibchen knurrte aber missmutig als es so aussah, als würden sie in den Wald gehen. Das war absolut kein Ort für eine Wyvern, die am liebsten fliegen würde, aber dafür noch zu schwach war, dennoch folgte sie den Anderen weiter....
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Fellknäuel
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BeitragVerfasst am: 02.11.2011, 16:53    Titel: Antworten mit Zitat

416 Wörter


Zeldos war sich nicht sicher, ob der Schamane den Weg wirklich kannte, doch er widersprach nicht, denn er hatte einen Sinn dafür, wenn sich ein Anführer seiner Sache nicht vollkommen sicher war. Dieser hier schien es nicht zu sein, und Widerspruch hätte kaum zu einer Verbesserung bei getragen. Also bestätigte er und folgte schweigend, wobei er regelmäßig Blicke nach hinten warf, um nach Verfolgern Ausschau zu halten.

Ein schrilles Kreischen und Donnerhall ließ den einen oder anderen von ihnen herum fahren und gebannt zum Himmel empor sehen, an dem Mynea in ihrer Drachenform auf die verfolgenden Luftschiffe stieß. Vernichtende Blitzschläge zuckten ihnen entgegen und machten die Nacht für Sekundenbruchteile zum Tag. Die Nharmesier reagierten darauf, indem sie sich verteilten, um ihren Feind aus mehreren Richtungen beschießen zu können. Im Kampf gegen einen weniger agilen Gegner hätte es wohl auch geklappt, doch gegen einen Luftdrachen war diese Taktik ein fataler Fehler: Mynea hatte keine Probleme, aus dem Kreuzfeuer heraus zu fliegen und sich eines der Patrouillenboote von der äußeren Seite der Formation vor zu nehmen. Dadurch war es nun auf sich allein gestellt, seine Verbündeten zu weit weg, um effektiv helfen zu können. Rasch versuchten die drei Schiffe, sich wieder nahe zu kommen, um dem Drachen geschlossen begegnen zu können.

Der Kampf am Himmel zog sich in die Länge, denn trotz allem waren die Nharmesier in der Überzahl, und Mynea war keine Zeit geblieben, sich nach dem Angriff auf die nharmesische Flotte über der Hauptstadt aus zu ruhen.
Schließlich passierte das fatale: Als sie den Rückweg zur Höhle weitgehendst geschafft hatten, wurden sie von einer Reitertruppe entdeckt, die vermutlich aus der Festung geschickt worden war, um die flüchtigen zu suchen. Nun hatten sie sie gefunden. In der Dunkelheit war ihre genaue Anzahl schwer aus zu machen, doch Zeldos schätzte, daß es wohl ungefähr zehn waren, maximal ein Dutzend.
Natürlich hatte der ehemalige Drachenjäger in seiner Ausbildung auch gelernt, wie man gegen berittene Gegner kämpfte – doch das tat man auch am besten mit einer Hellebarde oder einer Lanze, und nicht mit einem simplen Schwert. Dazu kam, daß die einzigen in der Gruppe, die in der Lage waren, sich im Nahkampf behaupten zu können, im Augenblick er und Tirand waren. Aryanna war von ihrer Verletzung noch zu geschwächt, und die anderen sahen nicht so aus, als würden sie mit einer Waffe umgehen können. Dafür hatten sie jedoch ihre Magie – die nun wohl ihre einzige Chance dar stellte, die Auseinandersetzung mit den sich nähernden Reitern heil zu überstehen.
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Altus
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BeitragVerfasst am: 04.11.2011, 17:34    Titel: Antworten mit Zitat

Saru zischte leise, was sich langsam in ein Knurren wandelte. Sie blickte den sich nähernden Gestalten entgegen und entfernte sich dabei etwas von der eigenen Gruppe. Auch wenn sie gerade nicht im Stande war zu fliegen, so konnte sie immer noch ihren Odem einsetzen, was aber inmitten ihrer Freunde nicht gegangen wäre.
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Grimbor
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BeitragVerfasst am: 05.11.2011, 13:20    Titel: Antworten mit Zitat

Vor nicht allzu langer Zeit hätte der Ansturm der feindlichen Reitersoldaten Tikmul wohl in einen Zustand der panischen Erstarrung versetzt, doch nun zwang er sich, ruhig zu bleiben. Und nachzudenken. Was konnten sie tun. Aryanna war ausgeschaltet und obwohl er nicht an der Kampfkraft seiner Gefährten zweifelte kam Tikmul rasch zu dem Schluss, dass Zeldos und Tirand gegen diese Übermacht nicht viel würden bewirken können, auch wenn sie noch immer eine Wyvern dabei hatten, die selbstverständlich ebenfalls nicht unterschätzt werden durfte. Auf die Schamanen und NAgril hingegen würden sie eher nicht zählen können. Für eine Flucht zurück in den Wald war es bereits zu spät, die Reiter würden sie einholen und einfach nieder reiten. Auch das Gelände gab nicht viel her: ebene Wiesen soweit das Auge reichte, hervorragend für die Reiter aber mörderisch für jeden, der sich ihnen entgegen stellen wollte. Sie hatten wohl keine andere Wahl als sich zu stellen und solange durchzuhalten bis Mynea ihnen zur Hilfe eilte. Mit Hilfe der Drachin würden sie eine Chance haben.
Fest entschlossen, sich nicht so leicht unterkriegen zu lassen senkte Tikmul die Stirn. Von allen Waffen, die ihnen zur Verfügung standen, war sein Kampfstab wohl noch am ehesten geeignet, einen Reiter aus dem Sattel zu holen und so stieß der Vaelos ihn grimmig in die Erde, die Spitze auf die feindliche Vorhut gerichtet. Und dann geschah es. Mit einem mal flutete eine Woge von Emotionen über Tikmul hinweg. Es war ein bekanntes Gefühl, doch tausendmal stärker als er es jemals zuvor vernommen hatte. Er spürte die Lebenskraft der Pflanzen um sich herum. Und mehr noch: er spürte hunderte und aberhunderte Samen, Körner, Nüsse im Boden, die Früchte des Waldes, die Wind und Tiere hier hinaus getragen haben mussten. Der Boden quoll nur so von ihnen über. Und das brachte den Schamanen auf eine Idee. Ein intensiver grünlicher Schimmer legte sich über die um den Schaft des Stabes geklammerten Klauen...
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Fellknäuel
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BeitragVerfasst am: 05.11.2011, 20:39    Titel: Antworten mit Zitat

Zeldos wurde aus dem Verhalten seiner Gefährten nicht ganz schlau; Tikmul rammte seinen Stab in den Boden, und Nagril ließ sich im Schneidersitz nieder und legte beide Hände neben seinen Beinen auf die Erde. War das ihre Art zu kämpfen? Oder bereiteten sie sich so auf das wirken ihrer Magie vor? Zeldos hoffte es, denn im Nahkampf würden diese beiden vermutlich ohnehin keine große Hilfe sein. Obwohl er bereits ganz erstaunliche Geschichten von kämpfenden Tarr gehört hatte...
Er griff seine Waffe fester und sah wieder nach vorne, eine stabile Kampfhaltung einnehmend. Sinnlos, es würde ihm nichts nutzen - die Reiter würden ihn so einfach überrennen. Wenn er diese Haltung bis zum letzten Moment bei behielt, und dann überraschend zur Seite zu springen, hatte er eine Chance, einen Gegenschlag zu führen.
Ein greller Blitzschlag, erhellte den Himmel, begleitet von einem lauten Donnergrollen, und so passierte es, daß ein jeder den ersten geführten Angriff im sich abzeichnenden Kampf erst bemerkte, als es schon wieder vorbei war. Eine massive zerklüftete Steinformation brach unmittelbar vor einem der Reiter aus dem Boden, und sowohl der Mann als auch sein Reittier spießten sich an den spitzen Felsnadeln auf, die in alle Richtungen empor ragten und den Eindruck erweckten, als sei ein riesiges stacheliges Monster aus dem Boden gekrochen. Die anderen Pferde scheuten und bäumten sich wiehernd auf bei dem überraschenden Ereignis.
Einen Moment lang starrte Zeldos fassungslos auf das Schauspiel, ehe sein Kopf herum ruckte und seinen Blick auf den friedlich da sitzenden Tarr richtete. War er das gewesen? Nun, wer sollte das sonst verursacht haben? Wenn Nagril so weiter machte, und Tikmul entsprechend mit ein fiel, würden sie vielleicht eine Chance haben, diesen Kampf zu gewinnen.
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BeitragVerfasst am: 05.11.2011, 22:27    Titel: Antworten mit Zitat

Tirand strich Saru vorsichtig über die Schnauze als die Reiter sich unaufhaltsam näherten. "ganz ruhig Saru... warte bis sie nahe genug sind und sie nicht mehr ausweichen können." Danach zog er seine Schwerter und ging einen schritt zur Seite um nicht im Flammenkegel der Wyvern zu enden.
Dann jedoch liesen ersteinmal die Schamanen ihre Kräfte wirken, als erstes Nagril und Tirand musste sich eingestehen das dieser Erdzauber wirklich beeindruckend war. Nagril hatte ihre Feinde nicht nur überrascht, sondern mit diesen Felsen auch gleichzeitig noch die natürliche angst der Pferde ausgenutzt, genau so wie es eine formation von Lanzenträgern es getan hätten. Ausserdem war das Gelände nun nicht mehr Flach so das sie nicht einfach niedergeritten werden konnte. Dennoch zögerte Tirand noch. Was plante Tikmul? Er war sich nicht sicher ob er seinen Freund stören würde wenn er sich jetzt schon einmischte.

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Altus
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BeitragVerfasst am: 05.11.2011, 22:43    Titel: Antworten mit Zitat

Die Wyvern knurrte nur und zischte, als Tirand über ihre Schnauze streichelte. Das war ihrer Ansicht nach nicht der Richtige Moment für sowas. Scheinbar hatte sie auch gar nicht gehört, oder zumindest verstanden, was der Vaelos da gesagt hatte. Die Wyvern wartete trotzdem ab, das der Feind noch viel zu weit entfernt war.
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BeitragVerfasst am: 06.11.2011, 00:04    Titel: Antworten mit Zitat

Wenn ein Schamane der Vaelos einen Heilzauber sprach, dann tat er nichts anderes, als Gewebe zum wachsen anzuregen. Fleisch und Haut schlossen sich wieder, Blut bildete sich neu, Knochensubstanz verschmolz an den Bruchstellen. Im Grunde war es nichts anderes als das, was das Leben auch von sich tat. Die Magie Tenyufars beschleunigte dies alles nur. Und eben diese Magie presste Tikmul nun mit Macht in die Erde. Nicht, um irgendetwas dort zu heilen, sondern um all die Samen, Eicheln, Eckern dort zum wachsen anzuregen. Er spürte, wie die Magie in sie schoss, wie Sprossen aus ihren Schalen hervorbrachen, wucherten, sich durch das Erdreich drängten. Schon früher, im Sumpf hatte Tikmul eine besondere Verbindung zu den Pflanzen gehabt, hatte sie nach seinem Willen wachsen lassen können. Nun, mit den neu erwachten Kräften des Drachen in sich, gelang es ihm mühelos anstatt wie früher eine einzelne Blume nun dutzende, hunderte von Trieben, Sträuchern, Bäumen wachsen zu lassen. Mit Macht brachen die Pflanzen innerhalb weniger Herzschläge aus der Erde hervor, wucherten zwischen ihnen und den Reitern empor. Junge Triebe schlugen aus, wanden sich todesverachtend um galoppierende Pferdebeine und verschlossen den Pfad der heran preschenden Tiere. Mehr als ein Reiter wurde aus dem Satteln geworfen als sein Reittier bockte, die übrigen ganz massiv verlangsamt. Der unerwartete Wildwuchs raubte dem Angriff jeglichen Schwung. Nun, den Rest würden sie wohl mit blankem Stahl erledigen müssen.
"Vorwärts!", schrie Tikmul heiser und riss den Stab aus dem Boden. Sonenlicht brach sich auf der stahlernen Schneide.
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