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[MSG][Part III] Warcraft + 250


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Lias
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Geschlecht: Geschlecht:männlich
Anmeldungsdatum: 14.04.2010
Beiträge: 2845
Wohnort: Kölle

BeitragVerfasst am: 27.10.2011, 15:03    Titel: Antworten mit Zitat

"Statusmeldung P2-P7!", bellte Kazeem in seinen Helm. Der Draenei hatte seinen Weg zurück zur Masse der Marines gefunden als die Felflammen zusammem mit ihrem Meister verstorben waren. Im Grunde konnte er natürlich die Vitaldaten der Pioniere ablesen, aber er hatte es lieber nach einem Einsatz ihre Stimme zu hören. Nacheinander meldeten sich die Pioniere. Alle waren mit leichten Schrammen davongekommen, von P4 einmal abgesehen. Die Draenei würde einige Zeit brauchen, um sich zu erholen.
"Pionierszug Shar'Deen: Ein Ausfall. Medizinische Behandlung notwendig."
Trotz des heftigen Kampfes war Kazeem zufrieden. Nur ein einziger Ausfall in seinem Zug. Das würde sich gut in der Akte machen.
"Überschreibe Kontrolle in Sektor fünfzehn. Station vollständig unter Kontrolle", gab Wildhammer zu hören: "Wir haben die Station, Sergeant."
Kazeem nickte in seiner Rüstung. Für ihn war der Einsatz ein voller Erfolg.
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"Did you really punch the president of the assassins guild?"
"Yes, sir."
"Why?"
"Didn't have a dagger, sir."

"I thought what i'd do was to pretend i was one of those deaf-mutes, or should i?"
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BeitragVerfasst am: 27.10.2011, 15:03    Titel: Anzeige

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Basol
Wertvolles Mitglied


Geschlecht: Geschlecht:männlich
Anmeldungsdatum: 21.04.2010
Beiträge: 1301

BeitragVerfasst am: 28.10.2011, 12:43    Titel: Antworten mit Zitat

Erschöpft atmete Zim'zalom tief durch. Endlich war das Untier getötet worden und er hatte überlebt. Was man von vielen anderen tapferen Soldaten nicht sagen konnte, wie er schweren Herzens feststellen musste. Überall Leichen und viele waren bis zur Unkenntlichkeit entstellt. So eine schreckliche Schlacht hatte er noch nicht erlebt, zumindest nicht in seiner Dienstzeit. Er fühlte sich auf eine schreckliche Art an das Desaster seiner Heimat erinnert, auch wenn sie hier siegreich waren. Er begann, heftig zu zittern und musste sich beherrschen, damit die Tränen nicht die angefeuchteten Augen verließen. Welch Glück, dass das Visier sein Gesicht vor neugierigen Blicken schützte.
Ächzend lehnte er sich gegen eine Wand und rief die Schlachtbilanz ab. Über die Hälfte war nicht mehr einsatzfähig, welch ein Desaster. Ein Sieg, der sehr teuer erkauft worden war.
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Brokknar
Schleiferkönig


Geschlecht: Geschlecht:männlich
Anmeldungsdatum: 17.04.2010
Beiträge: 920
Wohnort: So bei Lübeck rum...

BeitragVerfasst am: 28.10.2011, 15:54    Titel: Antworten mit Zitat

Während sie noch hörte wie die dröhnenden Schreie des Dämon den Raum erfüllten spürte sie bereits die Hitze näher kommen, wie sie sich auf ihrem ganzen Körper ausbreitete, und mit jedem vergehenden Moment unerträglicher wurde. Das dämonische Feuer war so unsagbar heiß, dass ihr bereits die Luft in den Lungen zu brennen schien, während sie endlich ihren erschöpften Kopf heben konnte, nur um feststellen zu dürfen, dass sie umringt war von diesen Flammen. Normalerweise hätte sie keinen Moment gezögert und wäre mittels einiger Zauber aus dem Wirkungsradius der Flammen entkommen, ein Blinzeln, vielleicht einfach die Flammen verlangsamen, aber um irgendwelche großen Bewegungen auszuführen fehlte ihr gerade die Kraft, es war schließlich kein Spaziergang gegen einen Eredar im geistigen Duell zu liegen. Sich einfach nach hinten fallen lassend stieß sie mit den Rücken gegen die Wand und lies sich herabgleiten, bis sie schließlich komplett auf dem Boden saß. Trotz der Hitze um sie herum atmete sie ein mal tief ein und aus, beinahe hatte sie husten müssen, bevor sie schließlich das letzte bisschen Willen zusammenkratzte welches ihre Adern durchfloss und kräftig ausatmete. Sie hatte diesen Zauber seit dem auf den Boden sinken vorbereitet, und lies ihn nun entweichen. Mit dem Flug ihres Atems begann sich die Luft um sie herum zu verdichten und dort wo sie freien Raum fand bildeten sich in Sekundenschnelle Eiskristalle, verbanden sich miteinander, und während sie langsam erstarrte bildete sich um die Magierin ein dicker Eisklotz, der sie vor den Flammen schützen würde, zumindest so lange wie sie mit dem letzten bisschen Magie in ihrem Körper klar kommen würde. Hoffentlich war der Dämon vorher tot.
Als sie schließlich komplett erstarrt war begannen die Flammen den Eisblock anzugreifen, dunkelgrünes Feuer leckte über die spiegelnde Oberfläche, und trotzt der unsagbaren Hitze des Zauberfeuers begann der Eisblock nicht zu schmelzen. Nein, das war magisches Eis, solange der Magier noch Magie im Blut hatte würde sich alles was wegschmolz sofort nachgebildet. Aber genau das machte Kroa nun auch zu schaffen, denn dieser Zauber verbrauchte unter diesen Umständen so viel Magie, dass sie sich vorkam wie... nun, wie ein Schneeball im Heiß-Wasser-Bad. Und während sie langsam die geistige Ermattung übermannte begann sie immer wieder beinahe wegzunicken, was ihren eindeutigen Tod bedeutet hätte, und gerade als sie es endlich aufgeben wollte ihren Körper von der Magie zerfressen zu lassen wurde der Druck auf ihren Kopf schwächer, ja, begann sogar fast ganz zu verblassen. Sie konnte ihren Kopf nicht bewegen, oder sich auch nur ein bisschen umsehen, aber die einzig logische Erklärung war, dass der Dämon gefallen war. Das Feuer, welches sie umschlang, war nur noch aus gewöhnlichen Flammen, und während sie endlich das Zauberwirken beenden konnte schmolz der Block aus schützendem Eis unter dem Einwirken der restlichen Hitze weg. Als sie schließlich aus ihrem selbstgewählten Gefängnis befreit war lag sie nur noch als Häufchen elend an der Wand. Die Verderbnis die ihren Körper befiehl lies ihr schlecht werden, und so unterkühlt wie sie durch ihren Zauber war, sich selbst vor der Kälte komplett zu schützen wäre zu anstrengend gewesen, wagte sie es kaum noch einen Muskel zu bewegen. Ein wenig Würgen, sie lies vorsichtshalber den Helm aufgehen, und kurz darauf breitete sich unter ihrem Mundwinkel eine Lache von dünnflüssigem Erbrochenen aus. Keine schöne Situation, aber zumindest hatte sie überlebt. Hier nach musste sie jedoch unbedingt auf die Krankenstation, die dämonische Verderbnis die sie übermannt hatte war vermutlich in sehr ungesunde Höhen geschnellt.
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Schlummre, Wächter, lass die Sphären
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Grimbor
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BeitragVerfasst am: 28.10.2011, 16:01    Titel: Antworten mit Zitat

Eigentlich war Baragrim mit dem Verlauf des Einsatzes ganz zufrieden gewesen. Sie hatten ihren Auftrag plangemäß ohne nennenswerte Verzögerung und ohne Verluste vollständig erfüllt und die Station wieder unter Kontrolle gebracht. Eigentlich war die Sache für sie schon gelaufen. Und nun das! Fast der halbe Zug ausgeschaltet und andere Züge hatte es noch schlimmer getroffen. Was für ein Fiasko. Obwohl er genau wusste, dass soetwas eigentlich nicht zur Debatte stand ertappte Baragrim sich bei dem Gedanken, ob die Station das wert gewesen war. All diese Toten. Diese guten Männer. Wie wertvoll konnte sie für den Pakt schon sein, dass sie ein solches Opfer rechtfertigte?
Langsam wandte er sich vom Anblick des Schlachtfeld ab und trat ein paar Schritt weiter in den Raum, in den er sich geflüchtet hatte. Er wollte jetzt für einen Moment allein sein. Und dann erstarrte er. Da war etwas in dem Raum, was dort nicht sein sollte. Was es war, Baragrim hätte es nicht zu sagen vermocht. Ein merkwürdiger, gräulich-brauner Klumpen von vielleicht zweieinhalb Metern Durchmesser drückte sich in die gegenüberliegende Ecke des Raumes. Er war vollkommen formlos und wies eine verwachsene, an Geschwüre erinnernde Oberfläche auf. Und er wirkte auf Baragrim schrecklich lebendig.
"Das hier sollte sich mal jemand ansehen...", meldete er mit vom Morphium belegter Stimme über den Funk.
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Lias
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BeitragVerfasst am: 29.10.2011, 22:05    Titel: Antworten mit Zitat

Als Kazeem das Ding ins Sichtfeld bekam, ruckte sogleich der Lauf seiner Waffe, die er seit dem Tod des Eredarlords locker getragen hatte, nach oben. Ohne auf Etikette zu achten, zog er Feldwebel Feuerherz von dem Zeug weg. Und er widerstand dem gradezu zwingenden Drang das Ding mit der Waffe anzustupsen.
"Potentiell gefährlich. Wir brauchen nen Spezialisten. Und bringt mir nen Flammenwerfer." Einer der Pioniere reichte Kazeem die angeforderte Waffe. Der Flammenwerfer, Marke Cleansing of Andorhal, wurde nur seltenst von den Paktstreitkräften eingesetzt. Aus gutem Grund. Die Dinger waren ungenau, unzuverlässig und neigten zur spontanen Entzündung von alles und jedem in einem Umkreis von sieben Metern, wenn der Tank getroffen wurde. Kazeem sendete das Bild seiner Helmkamera ans HQ.
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Therk
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BeitragVerfasst am: 02.11.2011, 10:31    Titel: Antworten mit Zitat

Er hatte den Raum durchstreift, auf der Suche nach Soldaten, denen er helfen konnte. Doch Vielen war nicht mehr zu helfen, da sie nur noch Asche waren. Jahar war als Feldarzt hier, aber Toten konnte er nicht wirklich helfen. Die Brandwunden durch das Felfeuer würden sich nur schwer heilen lassen und Zeit würde es auch brauchen, also würden die mit Verbrennungen sich besser auf dem Schiff erholen. Sein Blick schweifte weiter durch den Raum, bis er eine zusammengesunkene Gestalt an der Wand sah. Er schritt auf sie zu, es schien sich um eine Menschenfrau zu handeln. Er erkannte sie und freute sich nicht wirklich darüber. Es war das Miststück aus der Kantine. Aber helfen musste er ihr trotzdem. Er beugte sich zu ihr hinunter und las ihre Vitaldaten am Schirm in seinem Helmvisier ab. Sie lebte – noch. Schade eigentlich. Aber sie rührte sich keinen Schritt weit, sie schien kaum sichtbar zu atmen. Vermutlich würde sie es nicht selbst zur Aggramar schaffen. Er schickte ein Gebet an die Erdenmutter und lies Lebenskraft in sie überfließen. Sein Fell sträubte sich. Sie war eine Magierin und die magische Korruption haftete ihr an wie der Gestank eines Stinktiers. Er schnaubte und half ihr vorsichtig auf die Beine. „Schaffen sie es alleine zurück oder soll ich sie tragen?“ Auch wenn es sich wie ein schlechter Witz anhörte, meinte er es vollkommen ernst. Wen die Lage es erforderte, könnte und würde er es tun.

Zuletzt bearbeitet von Therk am 03.11.2011, 00:15, insgesamt einmal bearbeitet
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Grimbor
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BeitragVerfasst am: 02.11.2011, 15:55    Titel: Antworten mit Zitat

400+ Wörter


Baragrim getrachtete die massige Waffe in den Händen des Pioniers mit Stirnrunzeln. Er kannte das Modell, er hatte es selbst schon ein- oder zweimal getragen. Brutal aber unpräzise. Und neigte zu Fehlfunktionen. Einem Kollegen war einmal der Tank geplatzt. Schwerste Brandwunden, über den ganzen Rücken. Da hatte es auch nichts geholfen, dass der betreffende Kollege ein Troll war. Bei ausgebrannten Wunden versagte die natürliche Regeneration der Blauhäute. Er hatte Glück gehabt, dass ein Schamane in der Nähe war und ihm das Leben rettete. Aber die Narben hatte er bis zu seinem Lebensende besessen. Es war jetzt wohl zwölf oder dreizehn Jahre her, dass der Troll gefallen war. Und - beim Licht! - Baragrim konnte sich schon nicht mehr an seinen Namen erinnern. Verdammter Krieg! Er fraß die Kameraden.
Dass der Zwerg vor wenigen Augenblicken dem Flammentod nur knapp entgangen war ließ die alten Erinnerungen wieder aufflackern. Instinktiv trat er einen Schritt von Shar'deen weg. "Vielleicht sollten wir...", setzte er an, doch in diesem Moment fauchte die Waffe bereits los und ein breiter Strahl flüssigen Feuers schoss aus dem Lauf, brandete brüllend über den merkwürdigen Klumpen und hüllte ihn ganz in Flammen ein. Rasch schloss Baragrim sein Visier und betete zum Licht, dass das, was der Draenei dort tat, kein Fehler war. Wenn irgendwelche brennbaren Gase in diesem Ding waren, dann konnte er ihnen allen damit den Arsch wegblasen! Doch zu Baragrims grenzenloser Erleichterung geschah nichts dergleichen. Shar'deen hielt den Flammenstrahl für etwa zehn Sekunden. Die vorgeschriebene Dauer für eine totale Einäscherung von organischem Material lag bei diesem Waffentyp bei sechs Sekunden. Doch als das Feuer versiegte und die letzten Lohen flackernd verschwanden zeigte sich nichts als eine dünne Schicht Ruß auf dem Klumpen. Und das war um einiges verwunderlicher als die Tatsache, dass das Ding ihnen nicht um die Ohren geflogen war. Sogar die Verkleidung der Wände war dort, wo die Flammen an dem Klumpen vorbei gebrandet waren, verkohlt und angeschmolzen. Doch dieses wabbelige Etwas schien nicht im entferntesten angegriffen.
"Beim Nether, was für eine Hexerei ist das?", fluchte der Zwerg und öffnete sein Visier erneut. Von soetwas hatte er noch nie gehört. Inzwischen hatte sich ein Großteil der unverletzten Marines um die beiden Feldwebel herum versammelt. Ungläubig starrten sie das Ding an, doch auch als Baragrim sie der Reihe nach anblickte schien keiner von ihnen eine Erklärung parat zu haben. Was den Zwerg zu dem Entschluss brachte, es auf die brachiale Art zu untersuchen. "Zurück treten!", brummte er und zog seinen Raketenwerfer. Was Feuer nicht erreichte, dass gelang vielleicht mit der Druckwelle einer Detonation. Erneut fuhr das Visier leise summend herab. Auch Baragrim begab sich einen Schritt weiter auf Distanz zu dem Etwas ehe er feuerte. Zischend löste sich das Geschoss aus dem Lauf der Waffe, raste eine Qualmspur hinter sich her ziehend durch den Raum und schlug brüllend in den Klumpen ein. Und eigentlich hätte diese wabbelig, organische Masse damit durch den ganzen Raum verteilt werden müssen. Doch nicht ein einziger Spritzer löste sich aus dem Klumpen. Kurzzeitig erkannte Baragrim einen deutlichen Krater in der Masse als der Rauch sich verzog, doch unter seinen Augen glitt das zähe Zeugs wieder in seine ursprüngliche Form zurück.
Diesmal nahm die Verwunderung dem Zwerg sogar den Atem zum Fluchen.
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Brokknar
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BeitragVerfasst am: 06.11.2011, 15:11    Titel: Antworten mit Zitat

Einzelne Beben durchzuckten ihren Leib, während sie versuchte erneutes Erbrochenes zu unterdrücken. Die ganze Situation schmeckte ihr überhaupt nicht. Warum musste sie sich auch auf so etwas einlassen? Nur um ein paar bekloppte Soldaten zu retten, die sich sonst von einem Dämon hätten zerfleischen lassen? Erneut stieg Zorn in ihr auf, aber diese sinnlose Wut wurde allein durch den Umstand gebremst, dass sie sich kaum bewegen konnte.
Es verging nicht all zu viel Zeit, als sich schwer stampfende Schritte näherten und in ihr die Hoffnung weckte endlich weg zu kommen, von diesem so bestialisch stinkenden Ort. Allein die Magie die noch in der Luft lag war zu viel für sie. Die Schritte blieben stehen. Es verging nur ein kurzer Moment, bis wie ein wohliger Regenschauer ein wenig der Schmerzen abgewaschen wurden. Kroa tat einen tiefen Luftzug, den Gestank von verbranntem Fleisch ignorierend, und nahm schließlich die Hilfe des Tauren wortlos an. Als er schließlich zu sprechen anfing brauchte sie einen Moment mit geschlossenen Augen um nicht direkt ausfallend zu werden. Was dachte sich das Rind denn? Eine Magierin die sich kaum auf den Beinen halten konnte allein durch ein bis eben noch von Dämonen besetztes Schiff zu schicken, damit sie zur Krankenstation kam. Ehrlich, Tauren schienen vor allem die Intelligenz von Kühen geerbt zu haben in ihrer Entwicklung... wenn sie denn von Kühen abstammten. Einen Moment länger als selbst für sie nötig abwartend begann sie in ruhiger Stimmlage zu reden: „Sie müssen mich nicht direkt tragen, ich kann mich noch bewegen, aber wenn sie möglichst einen Marine dazu bringen könnten mir Geleitschutz zu geben wäre ich ihnen sehr verbunden. Ich möchte nicht einem herumstreunenden Teufelshund zum Opfer fallen, den man übersehen hat. Und sie sind Sanitäter, sie werden hier benötigt, und nicht auf unserem Schiff.
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BeitragVerfasst am: 06.11.2011, 16:39    Titel: Antworten mit Zitat

400+ Wörter


Baragrim hielt sich selbst für jemanden, der sehr bewandert darin war, Dinge zu zerstören. Das brachte das Leben als Soldat nunmal eben so mit sich. Zumal wenn man sich wie er auf schwere Waffen spezialisiert hatte. Er war im Laufe seiner ereignisreichen Karriere mit so einigen verschiedenen Waffentypen in Berührung gekommen, mit Flammenwerfern, mit Plasmakanonen, mit Hochenergiewaffen und so ziemlich jeder Art von Granaten und Raketen, die das Paktarsenal auf Lager hatte. Was nicht gerade wenige waren. Aber hier musste der Zwerg zugeben, dass er mit seinem Latein am Ende war. Dieses Ding - was immer es auch sein mochte - widersetzte sich jeglicher erdenklichen Art und Weise es zerstören oder auch nur beschädigen zu wollen. Es zeigte ein Verhalten, das nicht nur unnatürlich, sondern schlichtweg unmöglich erschien. Das hier war etwas vollkommen neues, etwas noch nie da gewesenes. Und obwohl Baragrim nach seiner eigenen Meinung ein Experte in Sachen Zerstörung war, war hier wohl die Meinung einer anderen Art von Experten gefragt.
Glücklicherweise kam in eben diesem Moment Captain Harper in den Raum, umgeben von einem kleinen Stab aus Adjutanten. Der Zustand ihrer Servorüstungen, die zwar vom Modell her zweifellos für einen Kampf geschmiedet waren aber die nicht die winzigste Spur von Ruß aufwiesen, entnahm er, dass die Frau Hauptmann sich aus dem Gefecht heraus gehalten hatte. Natürlich! Sterben, das war ein Job für das Fußvolk. Dafür hatte man es ja.
"Bericht, Feldwebel", forderte sie knapp und Baragrim, der nach dem aufreibenden Kampf gegen den Eredar nicht mehr die Puste besaß, ihr etwas bissiges zu entgegnen, kam dem Befehl widerstandslos und militärisch nüchtern nach. Dabei konnte er beobachten, wie sich Harpers Züge im Lauf der Erzählung mehr und mehr verfinsterten und der Blick, der anfang noch ihm gegolten hatte, wieder und wieder zu dem Objekt in der Ecke hinüber glitt bis er am Ende dort hängen blieb. Auch sie konnte sich offenbar nicht erklären, was es sein mochte, dass sich so vehement seiner Zerstörung widersetzte.
"Der wissenschaftliche Dienst wird hier übernehmen, Feldwebel", entschied sie nachdem sie eine Weile nachgedacht hatte, "Sie haben ihre Sache gut gemacht. Aber jetzt ist dieser Auftrag für sie beendet. Sammeln sie ihren zug und treten sie den Rückzug an. Ordnen sie zwei Unverletzte ab, die das hier bewachen bis die Leute vom wissenschaftlichen Dienst da sind." Sie wollte bereits auf der Stelle kehrt machen, doch in diesem Moment brach der aufgestaute Unmut aus dem Zwerg hervor.
"Sie wollen, dass ich meine Jungs bei diesem DING hier stehen lasse?", presste er ungläubig hervor, "Sind sie eigentlich völlig bescheuert? Wir wissen doch gar nicht, wie gefährlich das hier ist. Ich lasse hier niemanden zurück, da können sie Gift drauf nehmen. Ihnen mag das egal sein, aber ich lasse mir nicht nachsagen, dass ich meine Jungs in den Tod geschickt habe wenn dieses Ding plötzlich in die Luft geht. Ich bleibe selber hier. Wenn irgendjemand von den Unverletzten hier bleiben will, dann soll er, aber ich werde niemanden zwingen. Stormhorn, sie führen den Rest des Zugs zurück aufs Schiff. Abmarsch!"
Harper warf ihm nach diesem Ausbruch, der mehr als nur eine Verfehlung beinhielt, einen strengen Blick zu, doch erwiderte sie nichts. Nach kurzem Zögern wandte sie sich ab und schritt mit ihrem Stab davon. Baragrim blieb an der Tür zu dem Raum mit dem merkwürdigen Klumpen zurück.
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